Forderung von EKM-Landesbischof Kramer: Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, fielen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Zehntausende verloren sofort ihr Leben, mehr als 100.000 starben in den Monaten danach und an den Langzeitfolgen. Deutschland müsse deshalb endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, fordert der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer anlässlich der Jahrestage:

Rock around Barock in Coswig: mit Anmeldung und Besucherbegrenzung

In drei Wochen, am Freitag, dem 28. August heißt es in Coswig wieder: „Rock around Barock.“ Im Klosterhof in Coswig, direkt hinter der Kirche geht es um 18 Uhr los mit einem Poetry Slam. Ab 20 Uhr ist dann Live-Musik mit vier Bands. Das Besondere dabei: Jugendliche aus Coswig und Umgebung organisieren das Konzert, sagt Gemeindepädagoge Bastian Loran.

Rundes Jubiläum – Stiftung KiBa hat in 20 Jahren 1.000 Kirchen unterstützt

Die Kirchen von Solpke in der Altmark, von Bregenstedt in der Börde, von Klieken bei Coswig und Stolzenhain im Burgenland haben etwas gemeinsam: Alle wurden bei ihren Baumaßnahmen unterstützt von der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler oder kurz: KiBa-Stiftung. Nicht die einzigen Kirchen, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Räubergeschichten aus der Dorfkirche Ipse bei Gardelgen in der Altmark

In Ipse bei Gardelegen engagiert sich der Verein Ipse Excitare für das kulturelle Leben im Ort, für den Tourismus und er setzt sich ein für die Sanierung der Feldsteinkirche. Um das kleine Kirchlein rankt sich so manche Räubergeschichte. Zum Beispiel wurde bei Sanierungsarbeiten im Kirchturm eher zufällig eine mit Ornamenten verzierte Holzdecke entdeckt. Schätzungsweise 500 Jahre alt. Warum die Decke ausgebaut wurde, bleibt rätselhaft. Eine Hypothese deutet auf einen Wasserschaden im 19. Jahrhundert hin. Ein Team von Kunststudentinnen hatte sich vor ein paar Jahren der Restaurierung angenommen.

Schierke – die höchstgelegene Kirche in Sachsen-Anhalt

Die höchstgelegenen Orte in Sachsen-Anhalt sind – natürlich – im Harz. Elbingerode, Tanne, Sorge, Elend, Hasselfelde oder Benneckenstein liegen zwischen 400 und 500 Metern über dem Meeresspiegel. Der höchste Ort in Sachsen-Anhalt ist Schierke und dort steht logischerweise auch die am höchsten gelegene Kirche im Land. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat die Kirche besucht:

Mikroabenteuer statt Maximalurlaub

Zum Frühstück von Hamburg nach Berlin. Über Nacht, mit dem Fahrrad. Das war Christo Foersters erstes Mikroabenteuer. Seitdem macht er das öfter. Einfach mal raus vor die Tür:

Schwierig, aber nicht unmöglich: gesellschaftliche Spaltung überwinden

Rechts oder links. Konservativ oder Liberal. National oder Weltoffen. Die Polarisierung der Gesellschaft scheint stärker zu werden, die Gräben tiefer. Der Theologe Christoph Maier zweifelt, dass sich die Polarisierung so einfach überwinden lässt:

Michael Stifel – vom Theologen zum Mathematiker

Vom Pfarrer zum angesehenen Mathematiker. Das ist in Kurzfassung die Geschichte von Michael Stifel. Pfarrer in Annaburg und Freund und Weggefährte Martin Luthers. Zu Luthers Zeiten hieß Annaburg noch Lochau und Luther selbst hatte dafür gesorgt, dass Stifel 1528 dort Pfarrer wurde. Nicht nur das: Auf Luthers Wunsch hin heiratete Stifel auch die Witwe des Vorgänger-Pfarrers und nahm sich der Kinder an. Der Reformator selbst hat die Trauung vollzogen. Fünf Jahre später kriselte es in der Freundschaft, weiß die heutige Annaburger Pfarrerin Viola Hendgen.

Die Hölle von q Special: 2. Special-Olympics-Triathlon in Quedlinburg

Eine ganz besondere Höllenfahrt startet in diesem Jahr wieder im Harz, bei der „Hölle von q“, dem Mitteldistanz-Triathlon rund um Quedlinburg. Beim Wettkampf am 6. September gehört zum zweiten Mal ein Special Olympics-Triathlon für Menschen mit geistiger Behinderung zum Programm. Winfried Knorr von der Evangelischen Stiftung Neinstedt findet es Klasse:

Mitteldeutsche Kirche fordert Ächtung von Atomwaffen

Nächste Woche jährt sich der Atombomben-Abwurf auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki zum 75. Mal. Mit Blick darauf fordert der Evangelische Landesbischof Friedrich Kramer von der Bundesregierung den Beitritt zum Atomwaffenverbotsvertrag und den Abzug aller Atomwaffen aus Deutschland. Außerdem den Verzicht auf den Kauf neuer Kampfflugzeuge und eine generelle Ächtung von Atomwaffen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion mit Einzelheiten:

Jubiläumskonzert: 50 Jahre Wörlitzer Sommermusiken

In Wörlitz feiert die Konzertreihe: „Wörlitzer Sommermusiken“ in diesem Jahr das 50jährige Bestehen. Einige Konzerte im Jubiläumsprogramm wurden coronabedingt auf übernächstes Jahr verschoben. Dem heutigen Geburtstagskonzert steht außer der sorgfältigen Beachtung der Hygienevorschriften aber nichts im Wege. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:

Stundenmännchen & Piscina: (Rad)-Touren zu besonderen Kirchen

Weimarer Land ist Feininger-Land. So wirbt die Tourismusregion und auch deshalb verbindet der 28 Kilometer lange Feininger-Radweg viele Dorfkirchen rund um Weimar. Dorfkirchen, die der berühmte Maler auf Bildern verewigt hat. Pfarrer Joachim Neubert hat gleich ein halbes Dutzend dieser Kirchen:

Inklusiv Pilgern auf dem Lutherweg um Zerbst

Während der Sommerferien lädt die Evangelische Landeskirche Anhalts jeden Mittwoch ein zu inklusiven Pilgerwanderungen. Sechs Tagestouren vor der eigenen Haustür hat Erhard Hilmer geplant. Hilmer ist in der Anhaltischen Kirche Beauftragter für Sinnesbehindertenseelsorge und Inklusion. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat die Pilgergruppe vorgestern getroffen:

Demut und Ehrfurcht – Auge in Auge mit 800 Jahre alter Holzschnitzkunst

Sechs Wochen lang hat ein vierköpfiges Restauratoren-Team im Dom zu Halberstadt an der 800 Jahre alten Triumphkreuzgruppe im hohen Chor gearbeitet. Voller Ehrfurcht im Angesicht der mittelalterlichen Holzschnitzkunst, sagt Ekkehard Koch:

Freiwilliges Jahr im Evangelischen Jugendbildungszentrum Wintergrüne

Dienstpflicht oder nicht? Jüngst hat die Politik wieder darüber diskutiert. Aber auch ohne Pflicht entscheiden sich schon jetzt viele junge Leute für einen Freiwilligendienst nach Schule oder Ausbildung. Für ein Freiwilliges Jahr in Kultur, Umwelt oder im sozialen Bereich. Niels Bunge hat ein FSJ, ein Freiwilliges Soziales Jahr, im evangelischen Jugendbildungszentrum Wintergrüne in Torgau gemacht. Er findet, die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen war eine gute Erfahrung:

„Auf hoher See“ und „Striptease“ – Sommertheater im Pfarrgarten

In dieser Woche gibt es in Thüringen und Sachsen-Anhalt Theater in Kirche oder Pfarrgarten. Das Ensemble des Kinder- und Jugendpfarramtes der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der „Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt“ tritt auf mit zwei Einaktern von Slawomir Mrozek. „Striptease“ und „Auf Hoher See.“ Regisseur Stephan Mahn erzählt worum es geht:

Kindercamp on Tour mit der Evangelischen Jugend Anhalts

Wegen Corona hat die Evangelische Jugend Anhalts aus dem traditionellen einwöchigen Kindercamp am Anfang der Sommerferien in diesem Jahr ein mobiles Ferienlager gemacht. Kindercamp-on-Tour in Harzgerode und Nienburg. In Oranienbaum und Dessau. Und am Mittwoch vergangener Woche im Freibad Glauzig. Nach Glauzig hat sich Kirchenreporter Thorsten Keßler aufgemacht:

Auge in Auge mit 800 Jahre alter Holzschnitzkunst

Ein vierköpfiges Restauratoren-Team hat in den letzten Wochen die Triumphkreuzgruppe im Dom zu Halberstadt restauriert. Hunderte Jahre alte überlebensgroße Schnitzarbeiten: Christus am Kreuz, daneben die trauernde Maria und Johannes, einer der Jünger. Ganz außen auf dem mächtigen Eichenbalken zwei Engel. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist letzte Woche der dem Triumphkreuz Auge in Auge gegenübergetreten:

Wo gehts Tier gut? Mit der Wintergrüne Torgau im Tierpark Eilenburg

Ferienzeit – Urlaubszeit, nur Freizeiten und Ferienlager mit Übernachtung sind in diesem Jahr wegen Corona eher nicht drin. Die Alternative: Tagesabenteuer oder Wochenprojekte ohne Übernachtung. Das Ferienprojekt der evangelischen Jugendbildungseinrichtung Wintergrüne aus Torgau stand vergangene Woche unter dem Motto: „Wo geht’s Tier gut?“ Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion war einen Tag dabei und wo er war, das erzählt er euch selbst:

Der 25. Juli ist Jakobustag und erinnert an einen der zwölf Jünger Christi

Morgen ist Jakobustag oder auch Jakobstag. Der Gedenktag für einen der 12 Jünger von Jesus. Und wenn sich einer mit Jakob auskennt, dann Pfarrer Sebastian Bartsch. Denn er wurde in einer Jakobskirche getauft und konfirmiert und heute ist er Pfarrer an einer Jakobskirche. In Hettstedt im Mansfelder Land.

Wo gehts Tier gut? Mit der Wintergrüne Torgau im Tierpark Eilenburg

Ferienzeit – Urlaubszeit, aber längere Freizeiten und Ferienlager sind in diesem Jahr wegen Corona nicht drin. Die Alternative: Tagesabenteuer oder Wochenprojekte ohne Übernachtung. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat die evangelische Jugendbildungseinrichtung Wintergrüne aus Torgau beim Ferienprojekt „Wo geht’s Tier gut?“ nach Eilenburg begleitet. Wo er ist, das erzählt er euch selbst:

Heimat und Familie: Ehrenamtliches Engagement am Magdeburger Dom

Der Magdeburger Dom feiert in diesem Jahr 500jähriges Jubiläum. Ein Stein oben auf dem Nordturm trägt die Jahreszahl 1520, das Jahr der Fertigstellung. Für Magdeburgerinnen und Magdeburger ist die Kathedrale ein Identifikationspunkt, für manche noch mehr:

Hohe Einbußen – Kirchensteuerrückgang wegen Corona

Dem Staat entgehen durch die Krise infolge der Corona-Pandemie Milliarden Steuereinnahmen. Auch den Kirchen werden Millionenbeträge in ihren Haushalten fehlen. Hauptursache: Die Steuerverluste durch Kurzarbeit. Stefan Große, Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, hat schon vor zwei Monaten drastische Kirchensteuer-Ausfälle prognostiziert.

Lutherweg und mehr: Pilgern in Thüringen und Sachsen-Anhalt

Raus aus der Bude und Pilgern durch Sachsen-Anhalt und Thüringen. Pfarrer Christfried Boelter leitet das Infozentrum für Spirituellen Tourismus im thüringischen Reinhardsbrunn und pilgert auch selber gern.

Weite und Entschleunigung – als Pfarrer in der Altmark

Viele junge Pfarrerinnen und Pfarrer in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland haben ihr erste Pfarrstelle mitten in der Zeit des Corona-Lockdowns angetreten. Im sogenannten Entsendungsdienst sind sie zum ersten Mal alleine verantwortlich für eine Gemeinde. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat einen der jungen Pfarrer getroffen:

Florale christliche Symbole im Bibelgarten Niederlepte

Wenn ihr auf dem Flämingradweg von Zerbst in Richtung Walternienburg unterwegs seid, kommt ihr durch Niederlepte. Dort ist um die kleine Feldsteinkirche mit dem Fachwerktürmchen ein Bibelgarten angelegt. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Hausherrin Sandy Groh getroffen und zuerst gefragt, was denn das Besondere an einem Bibelgarten ist.

Schönebeck & Dornburg – Radwegekirchen an der Elbe

Ferien heißt in diesem Jahr für viele: Wanderschuhe geschnürt oder Fahrrad gesattelt und dann die Gegend vor der Haustür erkundet. Ob an Elbe oder Saale, ob an Bode, Mulde oder Wipper. Viele Fahrradwege führen an Flüssen entlang und an diesen Radwegen stehen in Sachsen-Anhalt rund 50 Radwegekirchen. Damit eine Kirche zur Radwegekirche wird muss sie in der Nähe eines Radweges liegen und auch sonst ein paar Kriterien erfüllen. Welche das sind, weiß Pfarrer Johannes Beyer aus Schönebeck:

Verschoben: Lebenswendefeiern für Jugendliche erst im Herbst

Besonders in Halle haben Lebenswendefeiern für Jugendliche in den letzten Jahren einen regelrechten Boom erfahren. Lebenswende ist vergleichbar mit der evangelischen Konfirmation, der katholischen Firmung oder der Jugendweihe, erklärt Jonas Borgwardt, Jugendbildungsreferent beim Bistum Magdeburg.

Florale christliche Symbole: Ein Besuch im Bibelgarten Niederlepte

Wenn ihr auf dem Flämingradweg von Zerbst in Richtung Walternienburg unterwegs seid, kommt ihr durch Niederlpepte. Dort ist um die kleine Feldsteinkirche mit dem Fachwerktürmchen ein Bibelgarten angelegt. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Hausherrin Sandy Groh getroffen und zuerst gefragt, was denn das Besondere an einem Bibelgarten ist.

Stadtrundgang auf den Spuren des Kolonialismus in Magdeburg

In Boston wurde Christoph Columbus geköpft. An anderer Stelle gleich eine ganze Statue im Wasser versenkt. Spätestens nach den jüngsten Denkmalstürzen in den USA oder England wird auch bei uns darüber diskutiert: Wie umgehen mit dem Erbe der Kolonialzeit? Wo finden sich überhaupt diese Spuren im Stadtbild.

Anfang oder Ende? Bad Liebenwerda ist die östlichste Region der EKM

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, kurz: EKM, erstreckt sich hauptsächlich über Sachsen-Anhalt und Thüringen. Ein Teil EKM liegt aber auch in Brandenburg. Am östlichen Ende. Je nach Perspektive, findet Christoph Enders, Superintendent im Kirchenkreis Bad Liebenwerda.

Jubiläum in Dannefeld (Altmark): 30 Jahre ehrenamtliche Kinderkirche

In Dannefeld in der Altmark hat die Evangelische Kirchengemeinde am Sonntag Jubiläum gefeiert. 30 Jahre leitet Kornelia Schulz die Christenlehre in dem kleinen Ort. Ehrenamtlich!

Einzige (katholische) Pfarrei zu Ehren von Jutta von Sangerhausen

Ein Kirchengebäude, eine evangelische Kirchengemeinde oder eine katholische Pfarrei hat meistens ein Patronat. Das heißt, sie ist einem oder einer Heiligen oder sonst wie bemerkenswerten Person gewidmet. Ganz vorne dabei sind Johannes oder Jakobus, auf katholischer Seite natürlich Maria. Einzigartig hingegen ist die Pfarrei Schwester Jutta in Sangerhausen.

Lastenräder – alternative Mobilität auch für Kirche und Diakonie

In Magdeburg hatte die Initiative Magdeburger Radkultur am Mittwoch aufgerufen zur Lastenradparade. Die Zahl der zwei- oder dreirädrigen Transportfahrräder wächst. Die gelben Postfahrräder sind fast schon legendär, aber auch Bringdienste liefern euch Pizza und Pasta mit dem E-Bike und sogar Paketdienste sieht man gelegentlich mit dem Fahrrad. Martin Hoffmann vom ADFC, dem Allgemeinen deutschen Fahrradclub hat eine Erklärung für den Fahrrad-Boom:

Archäologie im Dom – wenn Steine und Knochen Geschichten erzählen

Der Magdeburger Dom feiert in diesem Jahr 500jähriges Jubiläum. Ein Stein oben auf dem Nordturm trägt die Jahreszahl 1520, das Jahr der Fertigstellung. Kathedrale und Stadt Magdeburg sind aber noch viel älter. Schon ehe der heutige Dom gebaut wurde hat am gleichen Ort eine kolossale Kirche gestanden. Das sagt Archäologe Rainer Kuhn und der muss es wissen, hat er doch im Dom und auf dem Domplatz Ausgrabungen durchgeführt:

Inklusiv Pilgern: Eintägige Wanderungen vor der eigenen Haustür

Pilgern für Menschen mit und ohne Handicap. Dazu lädt die Evangelische Landeskirche Anhalts zwischen 22. Juli und 26. August ein. Immer mittwochs starten Tagestouren an verschiedenen Orten im Gebiet der anhaltischen Landeskirche zwischen Harz und Fläming. Direkt vor der Haustür sozusagen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion weiß mehr:

Sieben Jahre vor Luthers Thesen: Der Traum von der Reformation

Wenn Träume wahr werden. Das gibt es, zumindest hat das vor 510 Jahren der Gothaer Mönch Friedrich Myconius erlebt, als er von der Reformation geträumt hat. So sagt es Historiker Sascha Salatowsky von der Forschungsbibliothek Gotha

Alternative Mobilität auch für Kirche: Lastenradparade in Magdeburg

In Magdeburg hatte die Initiative Magdeburger Radkultur am Mittwoch aufgerufen zur Lastenradparade. In größeren Städten wächst die Zahl der zwei- oder dreirädrigen Transportfahrräder. Bringdienste liefern ihren Kunden Pizza und Pasta und manche Paketdienste nutzen Lastenräder um euch eure Internet-Bestellungen zu liefern. Kirchenreporter Thorsten Keßler war bei der Lastenradparade dabei:

Unterstützung bei Sanierungsarbeiten – 25 Jahre Domförderverein

Ohne Domförderverein wäre am Magdeburger Dom so manches nicht saniert worden. Seit der Gründung vor 25 Jahren hat der Verein über 2 Millionen Euro an Spendenmitteln eingeworben und über 20 Projekte am Dom gefördert, erklärt Geschäftsführerin Ursula Klinger:

Herausforderungen bewältigen im Seilgarten Magdeburg

Seit den Corona-Lockerungen ist auch der Seilgarten Magdeburg im evangelischen Zentrum für soziales Lernen wieder geöffnet. Klettern im Seilgarten ist vor allem ein Erlebnis für Gruppen, erklärt Seilgarten-Chefin Elisabeth Hamann:

Popularmusik in der Kirche – neue Kirchenmusik-Ausbildung in Halle

Kirchenmusik ist mehr als Orgel und Chor, mehr als Martin Luthers „Ein feste Burg“ oder Johann Sebastian Bach. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland startet deshalb im September die neue Ausbildungsreihe Popularmusik für Kirchenmusiker:innen, sagt Ausbildungsleiter Gerhard Noetzel:

Pilgern auf dem Jakobusweg durch Sachsen-Anhalt

Rund 400 Kilometer des Jakobspilgerweges führen auch durch Sachsen-Anhalt. Durch Altmark, Börde, Harz. Durchs Mansfelder Land und Burgenland hinüber nach Thüringen. Am nächsten Samstag lädt Pilgerführer Christian Vornewald wieder ein zum Mitpilgern:

Fundstück: 250 Jahre altes altes Kirchenbuch entdeckt

Die Evangelische Kirchengemeinde in Pißdorf im Osternienburger Land hat ein 250 Jahre altes Kirchenbuch zurückerhalten. Entdeckt wurde das Buch bei einer Haushaltsauflösung. Wie und wann es der Gemeinde abhandengekommen ist, ist nicht nachvollziehbar. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:

Steine auf Professors Grab – Aberglaube im Theologie-Studium

Der Unterschied zwischen Glauben und Aberglauben ist manchmal gar nicht so groß. Beispiel gefällig? Auf dem Stadtgottesacker in Halle liegen auf einem Grabmal zahlreiche kleine und große Kieselsteine. Jutta Noetzel ist Pfarrerin am Dom zu Halle und kennt das Grab und die Geschichte über die Steine.

Über den Umgang mit Christen: Der Ökumene-Knigge klärt auf

Der Knigge ist das Nachschlagewerk für richtige Umgangsformen und Benimmregeln. Einen Ökumene-Knigge über den Umgang mit Christen haben die Kirchen in Sachsen-Anhalt herausgegeben. Kirche ist nicht gleich Kirche. Auch untereinander sind Christen manchmal nachlässig gegenüber anderen Konfessionen, weiß Pfarrer Jürgen Dittrich.

(Fast) einträchtig: Das ökumenische Domkapitel von Halberstadt

Am Dom zu Halberstadt hat sich nach Martin Luthers Thesenanschlag und dem Ausbreiten der Reformation eine Besonderheit entwickelt. Die Domherren konnten oder wollten sich nicht so recht entscheiden, welcher Konfession sie angehören, sagt der Evangelische Pfarrer Torsten Göhler.

Auf den Spuren von Felicitas von Selmenitz in Halle

Auf den Spuren von Felicitas von Selmenitz in Halle. Das mitteldeutsche Bibelwerk und die Evangelischen Frauen haben über die erste Hallenser Reformatorin einen Stadtrundgang ausgearbeitet. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist Felicitas von Selmenitz gefolgt:

Zuhörende gesucht: Telefonseelsorge Halle sucht Ehrenamtliche

Die Telefonseelsorge hatte während des Lockdowns im März und April nicht nur deutlich mehr Anrufe, es wollten auch viele Menschen mitarbeiten. Bei der Telefonseelsorge in Halle startet Ende August eine einjährige Ausbildung. Telefonseelsorge heißt vor allem zuhören. Ganz anonym, betont die Leiterin der Telefonseelsorge Halle, Dorothee Herfurth-Rogge.

Reformbedarf: Die evangelische Kirche schrumpft

Die Kirchen stehen in den nächsten Jahren vor großen Veränderungen. Nach den jüngst veröffentlichten Zahlen gehören in Deutschland über 20 Millionen Menschen der Evangelischen Kirche an. Klingt immer noch viel, sind aber über eine halbe Million weniger Gemeindeglieder als noch im Jahr zuvor. Die Zahl der Kirchenaustritte ist dabei im letzten Jahr stark angestiegen.

Türen auf – EKM startet Sommeraktion Offene Kirchen

Türen auf! Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland wünscht sich mehr geöffnete Kirchen. Ein Drittel der gut 4.000 Kirchen und Kapellen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ist schon verlässlich geöffnet. Aber es dürfen gerne noch mehr sein, findet die Landeskirche.

Königliche Bronzekunst für einen König, der keiner war

Im Merseburger Dom gibt es Kunst aus 10 Jahrhunderten. Sozusagen von der Domweihe vor 1005 Jahren bis heute. Das Bedeutendste Kunstwerk ist eine Bronzegrabplatte. Sie zeigt Rudolf von Schwaben, sagt Stiftsdirektor Holger Kunde von den Vereinigten Domstiftern.

Auf den Spuren von Felicitas von Selmenitz in Halle

Auf den Spuren von Felicitas von Selmenitz in Halle. Das mitteldeutsche Bibelwerk und die Evangelischen Frauen haben über die erste Hallenser Reformatorin einen Stadtrundgang entwickelt. Pfarrerin Carola Ritter von den Evangelischen Frauen stellt die Lebensstationen der Felicitas von Selmenitz oder auch Selmnitz vor. In umgekehrter Reihenfolge, beginnend auf dem Stadtgottesacker:

Täglich geöffnet dank der ehrenamtlichen Gästebetreuerin

Jeden Tag öffnet Renate Behnke die Marienkirche in Bernburg. Montag bis Freitag von 10 bis 14 Uhr, am Wochenende zwischen 12 und 16 Uhr ist die Marienkirche zuverlässig für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Fast wie ein zweites Zuhause, so hat es Renate Behnke unserem Kollegen Thorsten Keßler erzählt:

Antisemitismus in Verschwörungstheorien

Bei Krisen, Seuchen oder Pandemien steigt die Zahl der Menschen, die an Verschwörungen glauben: Da geht es nicht um Theorien, sondern um Behauptungen, bei denen komplizierte Zusammenhänge vereinfacht dargestellt werden: Dann heißt es: Irgendwer stecke dahinter, ziehe die Fäden, wolle die Kontrolle über die Menschheit erobern. Seit jeher werden dann Juden als Schuldige missbraucht, sagt Religionswissenschaftler Michael Blume:

Lauf & Schenke: Sportliche Diakonie-Spendenaktion in diesem Jahr Online

Lauf & Schenke: Kurz vor den Sommerferien organisiert die Diakonie Mitteldeutschland seit Jahren einen Benefizlauf zugunsten der Aktion „Kindern Urlaub schenken“. In diesem Jahr wegen Corona als Online-Lauf.

MORITZ HILFT! – Nachbarschaftshilfe für Menschen in Quarantäne

Seit Samstag stehen über 500 Magdeburgerinnen und Magdeburger unter Quarantäne. Das neue Bündnis MORITZ HILFT! unterstützt die Bewohnerinnen und Bewohner in ihrer Situation. Die Grundversorgung mit Lebensmitteln werde zwar im Auftrag der Stadt von den Johannitern wahrgenommen, sagt Sandy Gärtner vom Bundesmodellprojekt Utopolis in der Neuen Neustadt:

MORITZ HILFT! – Nachbarschaftshilfe für Menschen in Quarantäne

Seit Samstag stehen über 500 Magdeburgerinnen und Magdeburger unter Quarantäne. Während die Johanniter Bewohner:innen im Auftrag der Stadt mit Lebensmitteln versorgen, kümmert sich das neugegründete Bündnis MORITZ HILFT! um alles, was über diese Grundversorgung hinaus geht. Was genau, erklärt Sandy Gärtner vom Bundesmodellprojekt Utopolis in der Neuen Neustadt:

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