Weniger Blumen, mehr Gleichstellung: Evangelische Frauen zum Weltfrauentag

Heute ist der internationaler Weltfrauentag. Im Land Berlin wurde der Frauentag 2019 zum gesetzlichen Feiertag erklärt. In den ostdeutschen Bundesländern hat der Tag traditionell immer noch ein wenig mehr Stellenwert, als in den westdeutschen. Dort gewinnt der Tag zwar an Bedeutung, spätestens, seit der Blumenhandel den Tag zwischen Valentinstag und Muttertag als Anlass für gute Umsätze entdeckt hat. Oft werden heute Blumen verteilt, aber es geht um mehr, findet Dorit Lütgenau von der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland:

Politische Botschaft statt Blumen: Evangelische Frauen zum Weltfrauentag

Der 8. März ist internationaler Weltfrauentag. In den ostdeutschen Bundesländern hat der Tag immer noch ein wenig mehr Stellenwert, als in den westdeutschen. Im Land Berlin wurde der Frauentag 2019 zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Traditionell werden morgen oft Blumen verteilt, aber es geht um mehr, findet Dorit Lütgenau von der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland:

Mittelalterliche Glocke mit der Glockenkrone aus dem 3D-Drucker

Seit ein paar Wochen läutet die Glocke der Kirche St. Marien im Zerbster Ortsteil Ankuhn wieder. Um die 800 Jahre alt ist die Glocke, sagt Roland Thiem aus dem Gemeindekirchenrat und der weiß es von den Glockensachverständigen. Das Alter lässt sich schätzen:

Ausgezeichnetes Ehrenamt: Goldener Kirchturm für Kirchbauvereine

Mit dem „Goldenen Kirchturm“ würdigt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, das ehrenamtliche Engagement von Kirchbauvereinen. In diesen Kirchbauvereinen engagieren sich Menschen für den Erhalt ihrer Ortskirche. Oft ganz egal, ob Kirchenmitglied oder nicht. Auf dem Gebiet der EKM, also in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teilen von Brandenburg und Sachsen, gibt es rund 400 solcher Kirchbauvereine, weiß Regionalbischof Christoph Hackbeil.

Menschen auf der ganzen Welt feiern Weltgebetstag

Heute ist der Weltgebetstag der Frauen. Die älteste und größte ökumenische Bewegung der Welt, sagt Simone Kluge von den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland:

Klinikseelsorge – die Brücke zwischen Patienten und Angehörigen

Seelsorgerinnen oder Seelsorger stehen Menschen in besonderen Lebenssituationen bei. Jemanden zu begleiten, die Last des anderen zutragen, das ist ein ganz christliches Motiv. Für Patientinnen und Patienten ist die Klinik- oder Krankenhausseelsorge während der Pandemie ein Stück weit auch die Brücke zu ihren Angehörigen, berichtet der Quedlinburger Pfarrer Matthias Zentner:

Endlich: Seeleute aus Kiribati dürfen nach Hause

Nach monatelangem Warten dürfen 170 Seeleute aus dem südpazifischen Inselstaat Kiribati von Hamburg zurück nach Hause. Seit Oktober haben sie in einer Jugendherberge gelebt. Der Grund: Corona, besser gesagt: Kein Corona, denn die Inseln und Atolle ihrer Heimat sind von der Pandemie nicht betroffen:

Arbeitsfreier Sonntag – seit 1.700 Jahren staatlich geschützt

Auch weniger Bibelfeste kennen wohl die biblische Schöpfungsgeschichte. In der heißt es: Am 7. Tag hat Gott sich ausgeruht. Staatlich geschützt wurde dieser freie Tag, bei uns also der Sonntag, aber erst vor 1.700 Jahren, weiß Holger Lemme vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Neuer Nachbar: Im weißen Haus lebt wieder ein Mensch!

Die Evangelische Pfarrerin Katja Albrecht hat seit sechs Wochen neue Nachbarn. Das Weiße Haus in Washington liegt nämlich nur fünf Minuten entfernt von ihrer Kirche. Ihr neuer Nachbar, US-Präsident Joe Biden, ist praktizierender Katholik und das kommt an in der US-Hauptstadt.

Europa investiert in Halle – EFRE-Mittel für die Marktkirche

Die Marktkirche Halle wird saniert. Gebäude und Gemeinde profitieren vom europäischen Kulturerbeprogramm EFRE. Die Kirche wird barrierefrei und bekommt sanitäre Anlagen. Licht und Akustik werden modernisiert, erklärt Gottfried Koehn, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates:

Am ersten Freitag im März feiern Christ*innen Weltgebetstag

Am ersten Freitag im Monat ist Weltgebetstag. Das heißt: Rund um den Globus feiern Christinnen und Christen den gleichen Gottesdienst. In diesem Jahr zwar oft digital und mit Distanz, aber mit den gleichen Liedern und den gleichen Gebeten. Den Gottesdienst vorbereitet haben Frauen aus Vanuatu. Die östlich von Australien gelegene Inselgruppe liegt auf dem pazifischen Feuerring und ist wohl nur einer Minderheit auf Anhieb bekannt, glaubt Simone Kluge von den Evangelischen Frauen:

Beruf und Berufung: Restauratorinnen von(Kichen)kunst

Jahrhundertealte Steinmetzarbeiten, Schnitzereien, Glasfenster oder wertvolle Gemälde finden sich zwar nicht ausschließlich in Kirchen, aber doch ziemlich häufig. Deswegen trifft man in Kirchen ziemlich oft auch auf Menschen, die diese Kunst restaurieren. Mit viel Geduld, Herzblut und Leidenschaft- Der Beruf also als Berufung? Irgendwie schon, sagt Restauratorin Martina Runge.

Ökumene rund um Köthen mit einer Kerze symbolisiert

Wenn von Kirche die Rede ist, dann denken die meisten wahrscheinlich an evangelisch oder katholisch. An Martin Luther oder den Papst. Kirche ist aber vielfältiger und Konfessionen, die bei uns selten sind, sind in anderen Ländern bestimmend. Die orthodoxe Kirche zum Beispiel in Osteuropa. Gemeinsame Plattform für das ökumenische Miteinander ist die ACK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion über Ökumene in Sachsen-Anhalt.

Corona: Arme Menschen trifft die Pandemie härter als Reiche

Die Corona-Krise trifft arme Menschen ganz besonders. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Sozial- und Kulturverbänden fordert von der Bundesregierung deshalb mehr Nothilfen. Eine seit zwei Wochen laufende bundesweite Unterschriftensammlung haben bisher über 130.000 Menschen unterzeichnet. Ralf Kleist, Leiter der Kreisdiakoniestelle Jena findet die Forderungen richtig:

Christ*Innen auf der ganzen Welt feiern am 5. März Weltgebetstag

Am nächsten Freitag, am 5. März, feiern Christinnen und Christen auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Normalerweise, also wenn nicht gerade Corona ist, dann wird dieser Gottesdienst auf der ganzen Welt genauso gefeiert. Mit den gleichen Liedern, den gleichen Gebeten und eigentlich auch mit landestypischem Essen aus dem jeweiligen Weltgebetstagland. Essen fällt in diesem Jahr weg, denn der Weltgebetstag wird auf Distanz gefeiert. Kirchenreporter Thorsten Keßler kennt das diesjährige Land und die Geschichte des Weltgebetstages:

Geschichte(n) um die Dorfkirche in Gütter bei Burg

Etwa 4.000 Kirchengebäude gibt es im Bereich der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Jedes einzigartig. Jedes mit einer eigenen Geschichte. Die Dorfkirche in Gütter bei Burg ist auf jeden Fall schon ein paar hundert Jahre alt. Wie alt genau, darüber gibt es keine Aufzeichnungen, bedauert Gemeindeglied Gerald Hüttner:

Jahresstatistik 2020: Mehr Menschen nutzen Dienste der Telefonseelsorge

Corona hat sich im letzten Jahr auf die Arbeit der Telefonseelsorge ausgewirkt. Gegenüber 2019 habe es erkennbare Verschiebungen gegeben, heißt es in der gestern veröffentlichten Jahresstatistik für 2020.

Klinikseelsorge: In der Pandemie Brücke zwischen Patienten und Angehörigen

Seelsorgerinnen oder Seelsorger stehen Menschen in besonderen Lebenssituationen bei. Jemanden zu begleiten, die Last des anderen zutragen, das ist ein christliches Motiv. Weil Besuche ausgeschlossen sind, ist die Klinik- oder Krankenhausseelsorge während der Pandemie für viele Patientinnen und Patienten auch ein Stück weit eine Brücke zu ihren Angehörigen, berichtet der Quedlinburger Pfarrer Matthias Zentner:

Luthers Totenmaske: Lebendige Erinnerung oder morbide Reliquie?

Heute, am 22. Februar 1546, vor 475 Jahren war Martin Luthers Beerdigung in der Schlosskirche Wittenberg. Nachdem er vier Tage zuvor in Eisleben gestorben war, wurde ein Wachsabdruck seines Gesichtes und seiner Hände gemacht. Diese Abdrücke wiederum sind irgendwie in der Marktkirche Halle gelandet. Bis vor kurzem hatten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sie anzuschauen. Lebendige Erinnerung oder Morbide Reliquie?

Crowdfunding: Eine digitale Tafel für die Evangelische Grundschule Köthen

Die Evangelische Grundschule Köthen hat zusammen mit „Köthen Energie“ eine Online-Spendenaktion für eine neue digitale Tafel, ein sogenanntes Whiteboard, gestartet. 90 Menschen aus Köthen und Umgebung haben die Aktion schon gemeinsam unterstützt. Noch zehn Tage, bis 1. März, läuft die Crowdfunding-Aktion. Lehrerin Andrea Habelitz hofft auf einen erfolgreichen Abschluss.

Muttersprache = Luthersprache? 21.2. ist Tag der Muttersprache

Heute ist der internationale Tag der Muttersprache. In Deutschland gilt ja der Reformator Martin Luther als so etwas wie der Erfinder der deutschen Sprache. Gerade aufgrund der Bibelübersetzung auf der Wartburg, die sich in diesem Jahr zum 500. Mal jährt. Muttersprache also auch Luthersprache? Ganz so einfach ist es nicht, sagt die Germanistin Saskia Luther von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Evangelische Fastenaktion: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden

Mit Gottesdiensten haben die Kirchen am 21.02. ihre Fastenaktionen eröffnet. In der rund 40-tägigen Fasten- oder Passionszeit erinnern Christen an Leiden und Sterben von Jesus. Die Zeit ist Vorbereitung auf Ostern. Fasten und der Verzicht auf Genussmittel, wie Süßes oder Alkohol, gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. Die evangelische Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“ steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden!“ Spielraum also trotz Lockdown? Trotz Ausgangsbeschränkungen? Treffender geht es doch nicht, findet Sieben-Wochen-Ohne-Initiator Arnd Brummer:

Wir sagen ihre Namen – Gedenken an die Terroropfer von Hanau

Unter dem Motto Wir sagen ihre Namen wird heute an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau vor einem Jahr gedacht. Auch in Sachsen-Anhalt. Wegen des Anschlags auf die Synagoge in Halle nur ein halbes Jahr vorher ist Hanau sehr nah, sagt Mamad Mohamad. Er ist der Geschäftsführer von LAMSA, dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt.

Evangelischer Film des Jahres 2020: Niemals selten manchmal immer

Wie wäre es denn mal wieder mit einem schönen Filmabend? Auch wenn manche das Gefühl haben, sie haben in den vergangenen Monaten schon alles leergeguckt, es gibt echte Geheimtipps. Stefan Erbe aus der Kirchenredaktion hat den Evangelischen Film des Jahres 2020 mitgebracht.

Expressionistisches Altarbild kommt auf die Schönheitsfarm

Aus der Andreaskirche in Biere in der Gemeinde Bördeland wird heute ein einzigartiges Altarbild abgeholt und – salopp gesagt – auf eine Schönheitsfarm gebracht. Ungefähr 5 m² groß und über 100 Jahre alt ist das Bild, weiß die Dresdner Restauratorin Katja Matauschek.

Sieben Wochen ohne Blockaden: Evangelisch Fasten ab Aschermittwoch

Mit Aschermittwoch beginnt morgen die 40tägige Fastenzeit. Dann startet auch wieder die evangelische Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“. Das Motto in diesem Jahr: „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden“ „Spielraum“ trotz Lockdown und Ausgangsbeschränkungen? Treffender geht es doch nicht, findet Sieben-Wochen-Ohne-Initiator Arnd Brummer

Gedenkläuten der Harzer Kirchen für Pandemie-Tote & Angehörige

In den meisten Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Halberstadt läuten heute Nachmittag um 15 Uhr die Kirchenglocken und laden ein zu einer Andacht oder zum stillen Gebet in der Kirche. Das Läuten geschieht zum Gedenken an die während der vergangenen Monate Verstorbenen sowie ihre Angehörigen und Freunde. Eine Idee der Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger der Harz-Region. Pfarrer Matthias Zentner aus dem Harzklinikum Quedlinburg erklärt:

Kirche des Jahres: Drei Kirchen aus Sachsen-Anhalt stehen zur Wahl

Jeden Monat wählt die Kiba-Stiftung, die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler eine Kirche des Monats. Und dann wird in einer Publikumswahl die Kirche des Jahres bestimmt. Gleich drei dieser Kirchen kommen aus Sachsen-Anhalt. Die Ambrosiuskirche in Magdeburg gehört zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Zwei Kirchen des Monats 2020 gehören zur Evangelischen Landeskirche Anhalts. Wo sie stehen, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Tag der Liebenden: Am 14. Februar ist Valentinstag

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebenden. Für Floristinnen und Floristen gehören die letzten Tage wohl mit zu den Stressigsten des Jahres. Dennoch ist der Tag keine Erfindung des Blumenhandles, auch wenn der diesen Tag für sich entdeckt hat. In den USA wird Valentinstag noch eine Spur intensiver begangen als bei uns, findet Katja Albrecht. Die Pfarrerin kommt aus der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, ist zurzeit aber sozusagen ausgeliehen in die Partnerkirche der EKM in der Hauptstadt Washington:

Geburtstag & Todestag am 15. Februar – Gedenken an Michael Praetorius

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland erinnert in diesen Tagen aus zwei Gründen an den Musiker und Musikwissenschaftler Michael Praetorius. Sein 450. Geburtstag und sein 400. Todestag. Jeweils am 15. Februar. 1571 wurde Praetorius in Creuzburg bei Eisenach geboren, 1621 ist er in Wolfenbüttel gestorben.

Aus dem Epizentrum des rheinischen Karnevals nach Magdeburg

Mit Weiberfastnacht hätte gestern normalerweise Karneval oder Fasching noch mal so richtig Fahrt aufgenommen. Hätte! Der Grund für den Ausfall ist klar: Corona. Die katholische Ordensschwester Lydia Kaps ist geboren in der Kölner Altstadt, dem Epizentrum des Kölner Karnevals. Heute leitet sie die offene Jugendarbeit im Don-Bosco-Zentrum im Magdeburger Norden. Schwester Lydia ist schon ein wenig traurig, dass die 5. Jahreszeit ausfällt:

Kirche des Jahres – drei Kirchen aus Sachsen-Anhalt stehen zur Wahl

Jeden Monat wählt die Kiba-Stiftung, die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler eine Kirche des Monats. Und dann wird in einer Publikumswahl die Kirche des Jahres bestimmt.

Chefsache: Die Glockennamen im Magdeburger Dom

Der Magdeburger Dom soll ein seiner Bedeutung angemessenes Glockengeläut bekommen. Immerhin ist der Dom die erste und älteste gotische Kathedrale auf deutschem Boden. Zwölf Glocken sollen künftig in den beiden Türmen zum Gebet rufen. Zu den bereits vorhandenen vier Glocken sollen dann noch acht neue gegossen werden. Am Mittwoch wurde das Geheimnis um die Namen der neuen Glocken gelüftet. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet:

BasisBibel – Übersetzung in leicht verständlicher Alltagssprache

Sie liegt in jeder Kirche auf dem Altar und sie steht in rund zwei Dritteln aller deutschen Haushalte im Bücherregal. Gemeint ist die Bibel. Bibel ist aber nicht gleich Bibel. Es gibt verschiedene Übersetzungen, zum Beispiel die evangelische Lutherbibel, die katholische Einheitsübersetzung und ganz frisch aus der Druckerei: die BasisBibel. Eine Bibel in klarer Sprache, sagt Pfarrerin Tina Arnold:

Sinnesbehindertenseelsorge und Inklusion in Anhalt

Jeder Mensch soll gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilhaben können. So der Grundgedanke der Inklusion. In der Evangelischen Landeskirche Anhalts ist Erhard Hilmer zuständig für Inklusion und für Sinnesbehindertenseelsorge. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat mit Erhard Hilmer über die Aufgaben gesprochen.

1000 Jahre Merseburger Dom – Kunst aus zehn Jahrhunderten

Der Merseburger Dom feiert in diesem Jahr Jubiläum. Nach nur sechsjähriger Bauzeit wurde die Kathedrale vor 1.000 Jahren geweiht. Im Dom befinden sich Kunstwerke aus 10 Jahrhunderten. Eines der Bedeutendsten: Die Bronzegrabplatte von Rudolf von Schwaben, sagt Stiftsdirektor Holger Kunde von den Vereinigten Domstiftern.

Basis-Bibel – klar, prägnant und leicht verständlich:

Sie liegt in jeder Kirche auf dem Altar und sie steht in rund zwei Dritteln aller deutschen Haushalte im Bücherregal. Gemeint ist die Bibel. Bibel ist aber nicht gleich Bibel. Es gibt verschiedene Übersetzungen, zum Beispiel die evangelische Lutherbibel, die katholische Einheitsübersetzung und ganz frisch aus der Druckerei: die BasisBibel. Eine Bibel in klarer Sprache, sagt Pfarrerin Tina Arnold:

Geheimnis gelüftet: Die Namen der neuen Glocken für den Dom Magdeburg

Am 3. Februar wurde in Magdeburg das Geheimnis um die Namen der neuen Domglocken gelüftet. Die lateinischen Namen der Glocken bezeichnen übersetzt Tätigkeiten. Cantemus zum Beispiel bedeutet: Lasst uns Singen. So hat jede Glocke eine eigene Bedeutung und Aufgabe, erklärt Domprediger Jörg Uhle-Wettler:

Die Ofenbauer von Auschwitz: 10 Jahre Erinnerungsort Topf & Söhne Erfurt

Seit 10 Jahren gibt es in Erfurt den „Erinnerungsort Topf & Söhne“. Die Firma hat die Verbrennungsöfen für Auschwitz und andere Konzentrationslager entwickelt und produziert. Ein wichtiger Erinnerungsort, findet Reinhard Schramm, Vorsitzender der Jüdischen Landesgemeinde in Thüringen.

Psst, noch geheim: Die Namen der neuen Glocken im Dom Magdeburg

Der Magdeburger Dom bekommt neue Glocken. Nicht zwei oder drei, sondern gleich acht Stück sollen das bestehende Geläut ergänzen. Dafür engagiert sich ein Förderverein. Morgen werden die Namen der neuen Glocken bekanntgegeben. Landesbischof Friedrich Kramer kennt die Namen:

100 Tage bis zum ökumenischen Kirchentag in Frankfurt (Main)

In 100 Tagen beginnt in Frankfurt der ökumenische Kirchentag. Eigentlich, denn Kirchentage mit Zehntausenden Besucherinnen und Besuchern sind zurzeit natürlich undenkbar, sagt Ilka Issermann.

Erste digitale Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts

Die Landessynode der Evangelischen Landeskirche Anhalts hat am 29./30. Januar 2021 erstmals digital getagt. Die Synode, oft auch das „Kirchenparlament“ genannt, trifft sich normalerweise zweimal im Jahr. Sie ist das oberste Entscheidungsgremium der Landeskirche und berät über Kirchengesetze, beschließt den Haushalt und die Kirchenleitung berichtet den Synodalen über die Lage der Landeskirche.

Der christianisierte Sternenhimmel nach Julius Schiller in Hödingen

Die Evangelische Kirche in Hödingen ist ein verstecktes, aber sehenswertes Gotteshaus mit einigen Geheimnissen. Einzigartig ist vor allem die blaue Decke mit zahlreichen Engeln, Wolken und Sternen. Diese Sternenhimmel-Darstellung ist etwas ganz Besonderes, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Einzigartig in Sachsen-Anhalt – die Schnitzereien in der Kirche Osterwohle

Von Dorfkirche bis Dom gibt es auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland rund 4.000 Kirchen. In Thüringen und Sachsen-Anhalt sowie in Teilen von Sachsen und Brandenburg. Jede einzigartig und manchmal verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Fassade eine echte Überraschung. So eine Kirche mit Überraschungseffekt findet man zum Beispiel in der Altmark:

Umzug: Mehr Platz für den Online-Buchshop Machte-Buch

Wenn ihr im Internet ein gebrauchtes Buch kauft, dann kann es sein, dass dieses Buch aus den Pfeifferschen Stiftungen in Magdeburg an euch geliefert wird. Und zwar aus dem online-Buchshop „Machte-Buch.“ Beschäftigte aus der Werkstatt für Menschen mit psychischen Erkrankungen digitalisieren und bewerten mittels einer Software Bücher, die dann im Gebraucht-Buch-Angebot von Amazon angeboten werden.

400jähriges Jubiläum – einzigartige Schnitzereien in Osterwohle

Vom Dom bis zur Feldsteinkirche hat Sachsen-Anhalt über 2.000 Evangelische Kirchengebäude. Und manchmal verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Fassade eine echte Überraschung. Kirchenreporter Thorsten Keßler kennt solche Kirchen mit Überraschungseffekt und nimmt uns mit in die Altmark.

Stolpersteine mahnen: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Der 27. Januar ist der bundesweite Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus. In Deutschland wurde der heutige Tag vor 25 Jahren festgelegt, weil am 27. Januar 1945 sowjetische Truppen das Vernichtungslager Auschwitz befreit haben. 2005 haben die Vereinten Nationen den Tag übernommen und zum Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocaust erklärt.

Dialog im Lesezimmer – neue online-Reihe startet am 26. Januar

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland startet heute eine neue online-Reihe: Dialog im Lesezimmer ist als Videokonferenz ein digitaler Blick über den Tellerrand auf das Leben von Christinnen und Christen in aller Welt, sagt Judith Königsdörfer aus dem Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum.

Seelsorge in der Pandemie

Seelsorge ist eine der urchristlichen Aufgaben. So schreibt die Bibel über Nächstenliebe und davon, die Last des Anderen zu tragen. Seelsorge heißt, für andere da zu sein, vielleicht auch mal jemanden in den Arm zu nehmen. Aber Nähe während einer Pandemie geht natürlich nicht. Pfarrerinnen und Pfarrer haben andere Wege gefunden, um für ihre Schäfchen da zu sein, weiß Gemeindedezernent Christian Fuhrmann.

Lobbyist für das fahrende Volk: Schaustellerseelsorger Conrad Herold

Kaum Volksfeste im letzten Jahr. Keine Weihnachtsmärkte jetzt im Winter. Seit einem Jahr herrscht Stillstand bei den Schaustellern. Viele bringt die Pandemie an den Rand des Ruins. Einer, der sich Sorgen und Nöten der Schausteller widmet, ist Conrad Herold. Herold ist seit über zehn Jahren Zirkus- & Schaustellerseelsorger der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Über sich selbst sagt Herold, er sei Lobbyist:

Atomwaffen-Verbots-Vertrag ist in Kraft getreten

Seit Freitag ist der Atomwaffen-Verbots-Vertrag der Vereinten Nationen in Kraft. Der Pakt ächtet den Einsatz von Atomwaffen und verbietet Entwicklung, Herstellung, Besitz, Erwerb und Stationierung. Ein Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt, sagt Renke Brahms. Brahms ist der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland

#lichtfenster – Gedenken an Corona-Opfer und Hinterbliebene

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier plant eine zentrale Gedenkfeier für die Toten der Corona-Pandemie. Steinmeier will damit ein Zeichen setzen, dass die Gesellschaft gemeinsam trauere und die Toten und das Leid der Hinterbliebenen nicht vergesse. Zugleich hat der Bundespräsident am Freitag die Aktion #lichtfenster gestartet. Ein Licht im Fenster soll bei Einbruch der Dunkelheit an die Toten der Corona-Pandemie erinnern. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet.

Angekommen: Das Gefühl am richtigen Platz zu arbeiten

Vielleicht kennt ihr auch dieses Gefühl von ankommen. Sei es privat mit der oder dem Richtigen. Oder im Job. Im Traumjob, mindestens aber an einem Platz, wo ihr das Gefühl habt, hinzugehören. So geht es der evangelischen Pfarrerin Kerstin Schenk seit ein paar Jahren in Hasserode und Schierke:

(Noch) ohne Deutschland: Atomwaffen-Verbots-Vertrag tritt in Kraft

Am 22. Januar 2021 tritt der Atomwaffen-Verbots-Vertrag der Vereinten Nationen in Kraft. Der vor über drei Jahren ausgehandelte Pakt ächtet den Einsatz von Atomwaffen und deren Entwicklung, Herstellung, Besitz, Weitergabe, Lagerung und Stationierung. Auch Androhung eines Einsatzes ist verboten. Also ein Tag zum Feiern? Ja, sagt Renke Brahms. Brahms ist Friedensbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland

Diakonie-Forderung: Digitale Teilhabe für alle gewährleisten

Der Staat muss Computer und einen Internetzugang garantieren. Digitale Teilhabe für alle sei keine neue Forderung der Diakonie, sagt Maria Loheide, sozialpolitischer Vorstand des Evangelischen Wohlfahrtsverbandes:

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