Stadtmission Erfurt hat neues Domizil und Streit mit Kirchenkreis
Die evangelische Stadtmission in Erfurt und das „Café des Herzens“ sind umgezogen. Hier gibts an jedem Wochentag Frühstück und Lebensmittel für Ärmere und Einsame.
Antenne Thüringen ist Thüringens erster landesweiter Privatsender mit Sitz in Weimar.
Unsere Beiträge laufen dort jede 2. Woche montags – freitags um 18:40,
dienstags – donnerstags und samstags um 12:40
sowie am Sonntagvormittag zwischen 06:00 und 09:00.
Die evangelische Stadtmission in Erfurt und das „Café des Herzens“ sind umgezogen. Hier gibts an jedem Wochentag Frühstück und Lebensmittel für Ärmere und Einsame.
Am Donnerstag geht’s los mit der Landesgartenschau in Leinefelde. Die evangelische Kirche ist auch dabei und hat mit den Katholiken einen gemeinsamen Pavillon auf der Landesgartenschau gebaut. Für den evangelischen Kirchenkreischef Christian Beuchel ist es selbstverständlich, dass die Kirchen mitmachen.
Kultur auf dem Land, da kann Kirche richtig was losmachen. Z.B. beim „Musiksommer“ in Ermstedt bei Erfurt. Der startet nächsten Sonntag seine 4. Saison. Zum Auftakt beweist das junge Duo „con:trust“, dass Akkordeon kein bisschen verstaubt ist. Andrea Terstappen berichtet.
Iraner und Juden gründen gemeinsam einen Verein zur Völkerverständigung – in Erfurt, mitten im Krieg zwischen Iran und Israel. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit einem der Gründer, Pirusan Mahboob, darüber gesprochen, was der Verein erreichen will.
Bundesweit läuft gerade die Abstimmung zur „Kirche des Jahres“. Von den 12 Kirchen im Wettbewerb der KIBA-Stiftung stehen 2 in Thüringen: St. Bonifatius in Gorsleben und die Dorfkirche in Heukewalde. Bis zum 8. Mai können alle mit abstimmen und Preise gewinnen, vom Kurzurlaub bis zum Weinpaket. Andrea Terstappen aus der Evangelischen Redaktion hat darüber mit KIBA-Geschäftsführerin Catharina Hasenclever gesprochen.
Bundesweit läuft gerade die Abstimmung zur „Kirche des Jahres“. Von den 12 Kirchen im Wettbewerb der KIBA-Stiftung stehen 2 in Thüringen: St. Bonifatius in Gorsleben und die Dorfkirche in Heukewalde. Bis zum 8. Mai können alle mit abstimmen und Preise gewinnen, vom Kurzurlaub bis zum Weinpaket, sagt KIBA-Geschäftsführerin Catharina Hasenclever.
Entwicklungshilfe klingt erstmal nach etwas Fernem. Nach Projekten irgendwo weit weg, mit denen der eigene Alltag wenig zu tun hat. Brunnenbau, Bildung, Gesundheitsversorgung, Krisenprävention. Alles wichtig, passiert aber eben nicht hier. Vielleicht wird deshalb genau dort oft zuerst gekürzt.
Ben Aylon hat 20 Jahre bei Meistertrommlern im Senegal gelernt und spielt bis zu 10 afrikanische Trommeln gleichzeitig. Er kombiniert Percussion mit der „Xalam“ , ein traditionelles Saiteninstrument. Das setzt der Musiker auch für wunderbar meditative Klänge ein.
Der Krieg in Iran und die rasant steigenden Preise für Benzin, Öl und Gas sorgen für ein Gefühl von Unsicherheit – und zeigen gleichzeitig, wie abhängig wir bei diesen Energieträgern sind.
„80 Prozent“ – das war die Zahl, die Bundeskanzler Friedrich Merz (von der CDU) vergangene Woche genannt hatte: 80 Prozent der Syrerinnen und Syrer sollten innerhalb von drei Jahren nach Syrien zurück. Karl Kopp von „Pro Asyl“ sagt, so könne man das wirklich nicht machen.
Eine neue Runde der „Interreligiösen Stadtspaziergänge“ startet nächsten Dienstag in Jena. Diesmal besucht Pfarrer Andreas Fincke mit Interessierten drei kleine Religionsgemeinschaften. Die erste Station am 14. April sind die sogenannten „Mormonen“. Sie selbst nennen sich „Die Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage“.
Ein schöner Ausflug für die Osterferien ist der „Tälerpilgerweg“, ein 50-Kilometer-Rundweg südlich von Stadtroda. Initiiert hat den Weg Friedbert Reinert von der evangelischen Kirche in Tröbnitz. Ein guter Startpunkt ist gleich hier am Feuerwehrhaus.
Ostern ist eines der fröhlichsten christlichen Feste. Auch beim Erfurter „Altstadtfrühling“ auf dem Domplatz geht’s heute rund. Viele Schausteller sind ja Christen, auch Fritz Krebs vom Autoscooter „Route 66“. Dass die Familie Ostern arbeitet, ist für ihn schon seit der Kindheit normal. Andrea Terstappen berichtet.
Karfreitag und Ostern geht es um die Kreuzigung und Auferstehung von Jesus Christus. Gott hat seinen Sohn für die Sünden der Menschen geopfert. Das ist die traditionelle Sichtweise. Aber es gibt auch andere. Für Theologieprofessorin Magdalene Frettlöh ist Jesus ein Gewaltopfer, weil er unbequem war für die Mächtigen seiner Zeit. Ostern hat für sie diesen Sinn:
Ostern ist der höchste christliche Feiertag. In den meisten Kirchen ist alles feierlich und ernst. Es geht um Hoffnung, Leben und Auferstehung. In manchen Gemeinden geht’s aber auch lockerer zu und es wird sehr viel gelacht. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat den Evangelischen Pfarrer Ernst Wachter aus Elbingerode gefragt, warum er seit Jahren im Ostergottesdienst bewusst Witze erzählt.
Ein schöner Ausflug für die Osterferien ist der „Tälerpilgerweg“, ein 50-Kilometer-Rundweg südlich von Stadtroda. Initiiert hat den Weg Friedbert Reinert von der evangelischen Kirche in Tröbnitz. Ein guter Startpunkt ist gleich hier am Feuerwehrhaus.
Überall ist gerade Frühjahrsputz. In Städten ziehen Gruppen mit Müllsäcken los, Vereine sammeln Zigarettenkippen aus Beeten, Kinder heben Dosen vom Spielplatz auf, irgendwo gibt’s dazu noch Bratwurst und ein Gruppenfoto für die Lokalzeitung.
„Zartbitter“ ist heute Abend das Motto bei der „Wohnzimmerkirche“ in Weimar. Ab 20 Uhr geht’s im Café des Bauhausmuseums um das Zarte und Bittere im Leben. Es gibt Live-Musik mit dem Duo „Nordstraße“ und Pfarrerin Teresa Tenbergen verspricht Bier, Brause, Brot und Gespräche über große Fragen, Gott und die Welt. Alles in Wohnzimmeratmosphäre. Schokolade zum Probieren gibt’s auch.
Seit Wochen gibt es Berichte über die Epstein-Files, nun die Debatte über digitale Gewalt mit Deepfakes. Wer selbst sexualisierte Gewalt erfahren hat, fühlt dadurch vielleicht getriggert und sucht Hilfe. Die bietet die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland an.
„Klimaschutz entscheidet sich oft in unseren Städten, in unseren Gemeinden, in unseren Landkreisen. Und gleichzeitig sehen wir, dass die Mittel, mit denen die Kommunen ausgestattet sind, überhaupt nicht darauf passen.“ So fasst Stefanie Langkamp von der Klima-Allianz die Probleme der Kommunen bei der Investition in Klimaschutz zusammen. Aber es gibt auch Lösungen, und da gehört Thüringen gerade zu den Vorreitern. Zu dem Ergebnis kommen Forscher vom Deutschen Institut für Urbanistik. – Aber erst nochmal zum Problem: Der Bedarf an Investitionen in den Kommunen im Klimaschutz liege zwischen 7,6 und 19 Milliarden Euro, sagt Christian Raffer:
Posaunenchöre gehören seit 10 Jahren zum Weltkulturerbe und sie sind eine evangelische Erfindung. Zu den wetterfesten Blechblasinstrumenten gehören Trompete, Tuba, Posaune, Tenor- und Flügelhorn. Man kann sie überall und ohne Stromanschluss spielen. In Thüringen bereiten sich gerade viele Posaunenchöre auf Ostern vor.
Noch bis Ostern läuft die Fastenzeit. Manche fasten Schokolade, Handy, TV oder Autofahren. Evangelische Christen müssen gar nicht unbedingt fasten. Aber gar nicht so wenige Protestanten nehmen sich etwas vor. Z.B. Jens Goldhardt aus Gotha.
„HAL“, das ist der KI-Bordcomputer im Film „2001: Odyssee im Weltraum“. Die KI des Raumschiffs entwickelt darin ein mörderisches Eigenleben und killt am Ende die Besatzung. „Was ist die beste Regierungsform, HAL?“ Mit dieser provozierenden Frage geht es bei der Ökumenischen Akademie in Altenburg am Dienstagabend um „KI und Politik“.
Noch bis Donnerstag laufen die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage in Thüringen. Heute z.B. mit Rundgängen zum jüdischen Leben in Erfurt, Gera, Suhl und Meiningen. Außerdem gibt’s Lesungen, Vorträge und Konzerte. Dorothea Marx leitet den Förderverein für Jüdisch-Israelische Kultur in Thüringen.
Gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen: In der Begegnungsstätte LIORA der Diakonie in Gotha gibt es dafür die KochBar. Das Angebot richtet sich an ganz unterschiedliche Menschen im Quartier. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat die Geschäftsbereichsleiterin für Kirchenkreissozialarbeit Tanja Schreyer gefragt, was in der KochBar genau passiert.
Es riecht nach Frühling. Ihr geht durch den Wald, irgendwo zwischen feuchtem Boden und ersten Sonnenstrahlen und plötzlich dieser Duft: Bärlauch. Viele bleiben stehen, bücken sich, pflücken ein paar Blätter. Fürs Pesto, fürs Rührei, fürs Gefühl, etwas Selbstgesammeltes mit nach Hause zu nehmen.
Eine Konzert-Lesung läuft morgen um 18 Uhr in der Jakobskirche Weimar. Matthias Huff stellt sein Buch „Feel the Spirit! Sternstunden der Gospelmusik“ vor und der größte Gospelchor Weimars, die „Jakob Singers“, liefern den Sound. Der Eintritt ist frei.
Ralf-Uwe Beck ist Theologe, Bürgerrechtler und setzt sich seit Jahrzehnten für mehr direkte Demokratie ein. Sein Engagement hat seine Wurzeln im Kampf für Demokratie in der DDR.
Jeder von uns hat ja wunde Punkte, die uns verletzlich machen, und die wir nicht jedem zeigen wollen. Vielleicht baut man sogar einen unsichtbaren Schutzpanzer um sich herum, zeigt nach außen nur, wie hart man ist. Wie wäre es, Verletzlichkeit mal bewusst zu zeigen?
Kinderfotos gehören nicht ins Netz, rät das Bundeskriminalamt. Denn Pädokriminelle benutzen Kinderfotos im Darknet für ihre Zwecke. Es gibt dort mit KI manipulierte Fotos auch aus der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland; zum Beispiel von Kinderchören oder evangelischen Schulen. Die Landeskirche hat jetzt eine Handreichung zum Thema entwickelt, sagt Landesbischof Friedrich Kramer.
Wie gewinnt man Spender und Unterstützer für gemeinnützige Projekte? Darum geht’s am Dienstag beim „Mitteldeutschen Fundraisingtag“ in Jena. Für Vereine, Kirchgemeinden und gemeinnützige Unternehmen gibt es Workshops für Fortgeschrittene aber auch für Fundraising-Anfänger. Ein paar Plätze sind noch frei.
Die 34. Jüdisch-Israelischen Kulturtage in Thüringen wollten mit der Einladung von 16 israelischen Künstlern und Musikerinnen ein Zeichen setzen gegen Ausgrenzung und Kultur-Boykott. Der Irankrieg verhindert jetzt fast alle Anreisen aus Israel. Das Festival findet aber statt. Zum Auftakt gabs ein Konzert mit „Sistanagila“, eine iranisch-israelische Band mit Musikern, die in Berlin leben.
Ihr habt’s bestimmt schon mitbekommen, heute ist der internationale Frauentag. Es geht um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Viel wurde schon erkämpft aber Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet die leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland Eva Lange. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr gesprochen.
Seit Aschermittwoch läuft wieder die Aktion „Autofasten“ in Thüringen. Initiatoren sind die evangelische und katholische Kirche und der Verein „Bus und Bahn in Thüringen“. Nicht alle können das Auto stehen lassen. Aber viele könnten es bis Ostern ja mal versuchen, findet Landesbischof Friedrich Kramer.
Ihr kennt das bestimmt auch, ihr steigt in nen Aufzug und merkt sofort: Da war jemand vor euch. Ihr habt ihn oder sie zwar nicht gesehen hast, aber ihr riecht sie. Weil der Duft noch im Raum hängt. Schwer, süß, penetrant. Kaum zu überriechen.
Ab heute ist der Liedermacher Fritz Baltruweit zu Gast in Rudolstadt. Er macht dort Musik-Workshops. Einen für Instrumentalisten und eine Lieder-Chor-Werkstatt. Morgen Abend gibt’s dann ein Konzert – um halb 8 im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Andreas. Und am Sonntagmittag um 2 sind die bekannten und neuen Stücke auch bei einem großen Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche Rudolstadt zu hören.
Seit vier Jahren ist Krieg in der Ukraine. Bei einem friedensethischen Online-Studientag der evangelischen Akademien gestern Abend ging es um die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche. Dabei waren auch Theologen aus der Ukraine zu Gast. Zur Frage „Gehört das Böse zum Menschen?“ hat Helge Betzold von der Evangelischen Akademie Frankfurt gesagt:
„Fasten ist, an einer Stellschraube des Lebens ein bisschen zu drehen und zu schauen, was passiert.“ – Und diese Stellschraube kann sein, dass ich auf eine liebgewonnene Gewohnheit verzichte. Das sind ja so die Klassiker: Von Aschermittwoch bis Ostern auf ungesunde Dinge verzichten. Aber Ulrike Berg vom Verein „Andere Zeiten“ sagt, jetzt in der Fastenzeit kann man auch einfach etwas bewusster tun.
Am 3. März startet ein Strafprozess in Arnstadt. Angeklagt sind zwei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau sollen sie mit Kunststoffmunition auf Studierende geschossen haben. Die Thüringer Opferberatung „Ezra“ begleitet Betroffene beim Prozess.
Frauen in über 150 Ländern bereiten sich gerade auf den Weltgebetstag vor. Es ist die größte christliche Basisbewegung weltweit. Dieses Jahr haben Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag vorbereitet.
„Ich habe mich in Siri verliebt“, mit einer Diskussion über „KI und Beziehung“ hat die Ökumenische Akademie Ostthüringen ihre Veranstaltungsreihe über Künstliche Intelligenz gestartet. Weiter geht’s diesen Donnerstag (26.2.) mit „KI und Kreativität“. Im Gustavus-Haus in Altenburg kommen Spezialisten zu Wort – und das Publikum.
Jetzt ist sie offiziell eröffnet, die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt-Marbach. Und gleich letzten Sonntag gabs einen „Tag der Offenen Tür“ mit ca. 800 Gästen. Gespräche drehten sich oft um die Rolle der Frauen. Die Schwestern Maria und Zaira gehören zur Ahmadiyya-Gemeinde Erfurt. Kopftuch tragen und räumlich von den Männern getrenntes Beten finden sie gut.
Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.
Kinder und Jugendliche können wirklich gemein sein. Und im Internet herrscht auch unter Erwachsenen leider öfter mal ein ziemlich rauer Umgangston. Wenn beides zusammenkommt, wird’s problematisch.
Die Narren sind los, und morgen ist bei der evangelischen Offenen Arbeit Erfurt Kinderfasching angesagt. Mit Kinderdisco und bunten Überraschungen. In Wasungen hält Pfarrer Stefan Kunze am Sonntag ab 10 seine Reimpredigt in der Kirche, und gleich danach steigt er in die weltliche Bütt. Eine Fastnachtspredigt im Gottesdienst, die gibt’s am Sonntag um 3 auch in der Kirche Steinsdorf bei Weida. In der Marienkapelle Erfurt ist ab 13 Uhr ein Gottesdienst mit Faschingsfeier in Gebärdensprache dran. Und Sonntag um 3 heißt es in der Hauptkirche Suhl „Orgel! Orgel! Helau!“ mit spritzigem Orgelsound zur fünften Jahreszeit.
Am Samstag ist Valentinstag, der Tag der Liebenden und Verliebten. Und da machen auch Kirchgemeinden mit. Sogar in kleineren Orten wie Hollenbach bei Mühlhausen. Dort gibt’s am Valentins-Samstag um 10:30 Uhr eine „Segnung aller Lieblingsmenschen“.
Heute gibt’s um 17 Uhr in Gotha den ersten Blaulicht-Gottesdienst – in der evangelischen Margarethenkirche. Kirchenkreischef und Notfallseelsorge-Koordinator Friedemann Witting hat ihn organisiert. Warum ist der Blaulichtgottesdienst gerade heute?
Die Ökumenische Akademie Ostthüringen will „Friedensreiter“ ausbilden für den Landtags-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Die werden nirgendwo hinreiten. Die Friedensreiter sollen die polarisierten gesellschaftlichen Lager in Kontakt bringen zum konstruktiven Streit. So ein bisschen wie bei den Friedensverhandlungen nach dem 30-Jährigen Krieg.
In Weimar startet jetzt das Johannes-Falk-Jahr. Zur Erinnerung an den Satiriker, Diplomaten und Sozialreformer. „O, du fröhliche“ hat er auch noch gedichtet – und sich um Waisen und Straßenkinder gekümmert. Das war vor gut 200 Jahren, im Chaos nach dem Krieg gegen Napoleons Truppen. Das sagt Paul Andreas Freyer vom Falk-Verein in Weimar.
Seit 4 Jahren läuft der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Medien berichten darüber. Es gibt aber Kriege, die vergessen werden, sagt der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer.
In Wasungen, der Thüringer Karnevalshochburg, sind die Narren los. Seit gestern mit Festsitzungen und großem Umzug nächsten Samstag. Auch Pfarrer Stefan Kunze macht wieder mit. Diesmal mit einer Solo-Bütt, weil sein Peppone krank ist. Aber zuerst ist nächsten Sonntag um 10 seine Reimpredigt in der Wasunger Stadtkirche dran.
Wenn der Bundeswehrdienst belastet suchen viele Soldatinnen und Soldaten nicht zuerst die Psychologen auf, sondern ein Gespräch. Das finden sie bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern, vertraulich, ohne Akte und Benachrichtigung vom Chef. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet. Dario Weilandt berichtet.
Stellt euch vor, ihr tut was Gutes. Ihr helft jemandem. Verzichtet auf einen Vorteil. Ihr entscheidet euch besonders gerecht zu sein, obwohl es für euch leichter wäre, das nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?
Der Karneval läuft sich warm und auch in Kirchgemeinden wird gefeiert. Z.B. in Niederroßla bei Apolda. Da läuft morgen ab 17 Uhr ein Faschingsgottesdienst mit dem Motto „Alice im Wunderland“. Der Elferrat zieht in die Heilig-Kreuz-Kirche ein, das Tanzmariechen tritt auf und Faschingslieder werden gesungen. Außerdem gibts eine Büttenpredigt von Pfarrerin Christin Drexel und eine Büttenrede vom Niederroßlaer Carnevals Club (NCC).
„Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“ – unter dem Motto ruft das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“ zu einer Demonstration am Samstag (31. Januar 2026) in Erfurt auf.
99 Prozent – praktisch alle jungen Menschen zwischen 12 und 19 haben ein Smartphone und nutzen es im Schnitt 4 Stunden pro Tag; vor allem Social Media und Messenger. So gesehen sind Jugendliche Experten und sollten unbedingt mitreden, wenn’s um gesetzliche Regelungen zu Social Media geht, sagt die Arbeiterwohlfahrt (AWO), gestützt von einer neuen Studie.
Wie können die Kirchen frei von Rassismus werden, darum gehts nächste Woche bei einer bundesweiten Tagung in der Evangelischen Akademie Hofgeismar. Pfarrerin Katharina Passolt fährt hin. Sie hat im September selbst einen Fachtag zum Thema Rassismus organisiert – im Erfurter Landeskirchenamt.
„Das Wunder von Ellrich“, das ist die Wiederauferstehung der evangelischen Johanniskirche. Früher lag Ellrich im DDR-Sperrgebiet. Damals verfiel die Kirche, die Doppel-Türme wurden abgerissen. Ab 1990 hat der Kirchbauverein Ellrich Kirche und Türme wiederaufgebaut. Per Aufzug geht’s 35 Meter hoch zu den 4 Glocken.
Es gibt Hunderte von Berufen: von Bäcker bis Pilotin, Tierpfleger oder Ingenieurin. Da ist es für Jugendliche nicht immer leicht, sich zu entscheiden. Die evangelische Regelschule Gotha hilft ihren Schülerinnen und Schülern dabei, sagt Schulleiterin Sandra Diersch.
Am Dienstag ist der Internationale Holocaustgedenktag. Seit 20 Jahren wird am 27. Januar an die Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz gedacht und an die Millionen Opfer des NS-Rassenwahns. Michael Utzel war letztes Jahr mit Schülerinnen und Schülern von zwei evangelischen Schulen aus Erfurt und Gotha in Auschwitz.
Am 1. Januar haben sich zwei große Diakonie-Verbünde zusammengeschlossen: Aus „Diako Thüringen“ und „Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein“ wurde ein großer Diakonieverbund, die Diakoniestiftung Thüringen. Dario Weilandt aus der evangelischen Kirchenredaktion hat darüber mit einem der Geschäftsführer, Klaus Scholtissek, darüber gesprochen.
„Das Wunder von Ellrich“, das ist die Wiederauferstehung der evangelischen Johanniskirche. Früher lag Ellrich im DDR-Sperrgebiet. Damals verfiel die Kirche, die Doppel-Türme wurden abgerissen. Ab 1990 hat der Kirchbauverein Ellrich Kirche und Türme wiederaufgebaut. Andrea Terstappen aus der Evangelischen Redaktion ist dort mit dem neuen Aufzug auf 35 Meter Höhe gefahren zu den 4 Glocken.
Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Seid ihr tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Ihr drückt einmal am Tag auf einen Knopf. Tut ihr das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.
„The Best of Black Gospel“ machen heute Abend um 8 Station in der Altenburger Brüderkirche. Bei ihrer „Joy to the World“-Tour sind alle großen Gospelhits dabei: von „O Happy Day“ bis „Amazing Grace“.
Nach rund 26 Jahren ist das Freihandelsabkommen zwischen der EU und den südamerikanischen Mercosur-Ländern beschlossen, übermorgen soll es unterzeichnet werden. Das evangelische Entwicklungswerk „Brot für die Welt“ sieht keinen Grund zum Feiern.
Ist Euch das mal aufgefallen? Vor zehn Jahren war in der öffentlichen Diskussion ein großes Thema „Flüchtlinge, die nach Europa und Deutschland kommen“. In den letzten Jahren wird stattdessen das Wort „Migration“ verwendet. In dem Wort steckt eigentlich viel mehr drin. Die Evangelische Kirche und die Diakonie Mitteldeutschland rufen dazu auf, endlich anders über Migration zu sprechen: positiv.
Einen „Gesprächsladen“ gibts in Mühlhausen. Ein Angebot des Evangelischen Kirchenkreises: für alle offen und kostenlos. In der Linsenstraße 28 nimmt sich Kathrin Skriewe Zeit für Probleme und Lebenskrisen. Am Freitag wird die Pfarrerin in den Ruhestand verabschiedet und das ist ihre Bilanz.
Noch bis zum Fasching läuft in Arnstadt die „Aktion Gastfreundschaft“. Jeden Dienstag gibt’s im evangelischen Gemeindehaus ein warmes Essen mit Nachtisch, Kaffee und Tee. Annekathrein Schlegel leitet die Kreisdiakoniestelle in Arnstadt und kennt fast alle hier. Andrea Terstappen hat sie getroffen.
Der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt ist auch im digitalen Raum wichtig. Pädokriminelle benutzen Kinderfotos im Netz per KI für ihre Zwecke, sagt Ivonne Stam von der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Ein Besuch im Landeskriminalamt Sachsen-Anhalt habe klar gemacht:
„Zu Tisch bei Jakob“ ist eine Wärmewinteraktion in Weimar, und die läuft ab morgen bis zum 6. März. Im Gemeindehaus der evangelischen Jakobskirche gibt es montags bis freitags ein warmes Mittagessen. Die Aktion läuft jetzt schon zum 3. Mal. Andrea Terstappen aus der Evangelischen Redaktion hat mit Pfarrer Hardy Rylke gesprochen.
„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ Das ist die Jahreslosung der Kirchen für 2026. Einer der diese Losungen mit auswählt ist Michael Landgraf. Er ist Theologe und leitet ein religionspädagogisches Institut in Neustadt an der Weinstraße. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat ihn gefragt, wie diese Auswahl abläuft.
Manchmal sieht man, dass es jemandem nicht gut geht. Eine Freundin, die sich immer weiter zurückzieht. Ein Kollege, der ständig überlastet wirkt. Jemand aus der Familie, der offensichtlich kämpft, aber immer sagt: „Es passt schon.“
„Luthers schlaflose Nächte in Erfurt“, diese Führung bei Kerzenschein startet heute Abend um 20 Uhr im Augustinerkloster Erfurt.
Wer an Weihnachten in der Kirche war, hat vielleicht eins in der Hand gehabt: ein evangelisches Gesangbuch, ziemlich dick mit über 500 Liedern. Bald soll es eine neue Version geben – in neuem Design mit neuen Liedern, alten Liedern neu arrangiert – und zusätzlich auch digital. In der Adventszeit haben ein paar Gemeinden das neue Buch schon ausprobiert – den Probedruck auf Papier und die digitale Ausgabe. Die bietet ganz neue Möglichkeiten, sagt Landeskirchen-Musikdirektorin Ingrid Kasper.
Dieses Jahr gab es einen Film im Kino, der eine echte Heldin zeigt; exemplarisch für die, die wie sie Tag für Tag im Krankenhaus arbeiten, sich mit unerschütterlicher Hingabe um die Patientinnen und Patienten kümmern. Im Film „Heldin“ wird Florias Schicht zu einem nervenzerrenden Wettlauf gegen die Zeit.
„Höre doch, was ich nicht sagen kann“, unter der Überschrift läuft am 5. Februar ein Fachtag in Neudietendorf, veranstaltet von der Evangelischen Akademie Thüringen und der Fachstelle zur Prävention sexualisierter Gewalt der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
Ein Jahr im Kloster leben und einen Bundesfreiwilligendienst oder ein Soziales Jahr machen? Das geht im Kloster Volkenroda bei Mühlhausen. Mitarbeit ist drin von Haustechnik bis Social Media.
Ab Mittwoch wird gefeiert: Silvester und Neujahr sind dran. Die Zeit der guten Wünsche und Vorsätze. Die evangelische Jahreslosung für 2026 heißt Gott spricht: „Siehe, ich mache alles neu“. Kann man das denn glauben, fragen wir den evangelischen Landesbischof Friedrich Kramer.
Na, schon erholt von den Festtagen? Aber Weihnachten ist noch gar nicht vorbei. Vom 1. bis 6. Januar gibt’s in Gotha und Jena die zweite Hälfte des Weihnachtsoratoriums. Denn die hat Bach genau für diese Tage komponiert. Auch der Historische Weihnachtsmarkt an der Erfurter Thomaskirche läuft noch. Und das hat zwei Gründe, sagt Pfarrer Christoph Knoll.
In der Innenstadt von Schmalkalden ist Silvester letztes Jahr ein bisschen eskaliert. Keine friedliche Feier sondern Sachbeschädigungen Lärm und verstörte Anwohnerinnen und Anwohner. Einer davon hatte sich in den Sozialen Medien beschwert: Andreas Conrad ist der Kirchenmusiker der Stadtkirche. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit ihm gesprochen.
Ein Jahr im Kloster leben und einen Bundesfreiwilligendienst oder ein Soziales Jahr machen? Das geht im Kloster Volkenroda bei Mühlhausen. Mitarbeit ist drin von Haustechnik bis Social Media. Andrea Terstappen berichtet.
Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.
Eine „Irische Weihnacht“ mit der Band „Janna“ gibts heute Abend um 8 in der „Herzschlag-Jugendkirche“ in Nordhausen. Das Programm „Celtic Midwinter“ spielt „Janna“ am Samstag um 18 Uhr auch in der Bachkirche in Arnstadt.
Die Evangelische Kirche in Rippershausen bei Meiningen bekommt morgen Besuch aus Bremen. Andreas Hamburg ist Friedensbeauftragter der Bremischen Landeskirche und hält in Rippershausen eine Kanzelrede im Advent. Sein Thema: „Pazifismus, der der Realität aufs Maul schaut“.
Manche sind noch mittendrin im Geschenke-Marathon. Andere genießen den Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt. Aber dann gabs am Sonntag das grausame Attentat auf Juden in Australien. Das fröhliche Chanukka-Fest endete mit Toten und Verletzten. Der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer ist entsetzt über diesen mörderischen Antisemitismus.
Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Thorsten Merten, Daniel Brühl – allein die Filmbesetzung ist schon super. Der Film ist eine raffinierte Komödie, die humorvoll wichtige Fragen stellt an Ost und West: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“.
In Erfurt gibt’s nicht nur den großen Weihnachtsmarkt auf dem Domplatz. Es laufen auch viele kleinere, z.B. der historische Thomasmarkt. Die Thomaskirche direkt daneben wird dann zur Lichterkirche mit Programm und Konzerten. Zwei Frauen wollen den Winzerglühwein testen.
In der Erfurter Stadtmission läuft wieder das Restaurant des Herzens. Menschen mit schmalem Geldbeutel, Einsame und viele Ältere sitzen hier mittags an schön gedeckten Tischen und werden bedient. (Gekocht wird alles im „Haus Zuflucht“, im Obdachlosenheim der evangelischen Stadtmission.) Koch Jens Steinmetz sagt, alles wird mit Liebe gekocht.
Heute ist der weltweite „Candle-Lighting-Day“, der Weltgedenktag für verstorbene Kinder. Ihre Eltern, Geschwister und Freunde stellen heute Abend Kerzen für sie ins Fenster. Dadurch entsteht eine Lichterwelle, die um die Erde wandert, sagt Gothas Superintendent Friedemann Witting.
Heute Abend ist Erev Chanukka der Start ins jüdische Lichterfest. Was hinter dem Fest steckt und warum ausgerechnet Öl dabei eine Hauptrolle spielt, das hat Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion, den Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Prof. Dr. Reinhard Schramm, gefragt.
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