Forderung von EKM-Landesbischof Kramer: Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags

Vor 75 Jahren, am 6. und 9. August 1945, fielen Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki. Zehntausende verloren sofort ihr Leben, mehr als 100.000 starben in den Monaten danach und an den Langzeitfolgen. Deutschland müsse deshalb endlich den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen, fordert der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer anlässlich der Jahrestage:

Landesbischof Friedrich Kramer fordert Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags

Heute vor 75 Jahren, am 6. August 1945, haben die USA die erste Atombombe abgeworfen – auf die japanische Stadt Hiroshima. Mehr als 100.000 Menschen starben sofort, weitere 130.000 in den Monaten danach. Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, fordert, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

Landesbischof Friedrich Kramer fordert Unterzeichnung des Atomwaffenverbotsvertrags

Heute vor 75 Jahren, am 6. August 1945, haben die USA die erste Atombombe abgeworfen – auf die japanische Stadt Hiroshima. Mehr als 100.000 Menschen starben sofort, weitere 130.000 in den Monaten danach. Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer, fordert, dass Deutschland den Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnet.

Mikroabenteuer statt Maximalurlaub

Zum Frühstück von Hamburg nach Berlin. Über Nacht, mit dem Fahrrad. Das war Christo Foersters erstes Mikroabenteuer. Seitdem macht er das öfter. Einfach mal raus vor die Tür:

Mikroabenteuer

Angefangen hat es mit der spontanen Idee, einen Freund in Berlin zum Frühstück zu treffen – und über Nacht von Hamburg dorthin zu fahren – mit dem Fahrrad. Das war Christo Foersters erstes Mikroabenteuer. Seitdem macht er das öfter: Einfach raus vor die Tür für ein kleines Abenteuer. Er definiert das für sich so:

Mikroabenteuer

Angefangen hat es mit der spontanen Idee, einen Freund in Berlin zum Frühstück zu treffen – und über Nacht von Hamburg dorthin zu fahren – mit dem Fahrrad. Das war Christo Foersters erstes Mikroabenteuer. Seitdem macht er das öfter: Einfach raus vor die Tür für ein kleines Abenteuer. Er definiert das für sich so:

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 02.08.2020

Im Geratal im Norden von Erfurt sind innerhalb kürzester Zeit einige neue Kirchen entstanden: die „Sagrada Familia“, „Sankt Michel“ und auch die Kirche „Sankt Bienenstich“. Bei diesen Namen vermuten Sie schon richtig, es handelt es sich wahrscheinlich um eine besondere Art von Kirchen.

In guter Erinnerung

Manche Sachen fallen ja gar nicht auf, solange sie laufen. Die gehören halt so zum Alltag dazu, da geht halt alles und jeder so seinen Gang. Manchmal ist das ja total wortkarg. Zum Beispiel an der Kasse: „23,70.“ – „Ok“ – „Kundenkarte?“ – „Nee. Zahl mit Karte“ – „Jo“ – … – „Kassenzettel?“ – „Nee“ – „Ok“ – „Tschö“ – „Wiedersehen“.

In guter Erinnerung

Manche Sachen fallen ja gar nicht auf, solange sie laufen. Die gehören halt so zum Alltag dazu, da geht halt alles und jeder so seinen Gang. Manchmal ist das ja total wortkarg. Zum Beispiel an der Kasse: „23,70.“ – „Ok“ – „Kundenkarte?“ – „Nee. Zahl mit Karte“ – „Jo“ – … – „Kassenzettel?“ – „Nee“ – „Ok“ – „Tschö“ – „Wiedersehen“.

„Auf hoher See“ und „Striptease“ – Sommertheater im Pfarrgarten

In dieser Woche gibt es in Thüringen und Sachsen-Anhalt Theater in Kirche oder Pfarrgarten. Das Ensemble des Kinder- und Jugendpfarramtes der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der „Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt“ tritt auf mit zwei Einaktern von Slawomir Mrozek. „Striptease“ und „Auf Hoher See.“ Regisseur Stephan Mahn erzählt worum es geht:

In guter Erinnerung

Manche Sachen fallen ja gar nicht auf, solange sie laufen. Die gehören halt so zum Alltag dazu, da geht halt alles und jeder so seinen Gang. Manchmal ist das ja total wortkarg. Zum Beispiel an der Kasse: „23,70.“ – „Ok“ – „Kundenkarte?“ – „Nee. Zahl mit Karte“ – „Jo“ – … – „Kassenzettel?“ – „Nee“ – „Ok“ – „Tschö“ – „Wiedersehen“.

Lego zieht Militärflugzeug-Modell nach Protesten der Deutschen Friedensgesellschaft zurück

Auf ein fast ein Meter großes Peace-Zeichen aus Lego-Steinen zielt eine Lego-Figur mit einem Gewehr. So hat die Deutsche Friedensgesellschaft am Montag und Dienstag vor den Lego-Stores in Berlin und Hamburg gegen ein neues Militärflugzeug-Set protestiert. Das sollte eigentlich im August auf den Markt kommen. Jetzt zieht Lego das Set zurück. Das hat auch den Geschäftsführer der Friedensgesellschaft, Michael Schulze von Glaßer, überrascht.

Lego zieht Militärflugzeug-Modell nach Protesten der Deutschen Friedensgesellschaft zurück

Auf ein fast ein Meter großes Peace-Zeichen aus Lego-Steinen zielt eine Lego-Figur mit einem Gewehr. So hat die Deutsche Friedensgesellschaft am Montag und Dienstag vor den Lego-Stores in Berlin und Hamburg gegen ein neues Militärflugzeug-Set protestiert. Das sollte eigentlich im August auf den Markt kommen. Jetzt zieht Lego das Set zurück. Das hat auch den Geschäftsführer der Friedensgesellschaft, Michael Schulze von Glaßer, überrascht.

EKM-Sommertheater „Auf hoher See“ und „Striptease“

Die Endproben laufen auf Hochtouren in der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt, denn am Sonntag ist Sommertheater-Premiere – unter freiem Himmel.

EKM-Sommertheater „Auf hoher See“ und „Striptease“

Die Endproben laufen auf Hochtouren in der Spiel- und Theaterwerkstatt Erfurt, denn am Sonntag ist Sommertheater-Premiere – unter freiem Himmel.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 19.07.2020

Jeden Monat präsentiert die Stiftung Orgelklang eine Orgel, und diesmal geht die Auszeichnung nach Rastenberg im Kreis Sömmerda. Dafür gibt’s auch ein Preisgeld, und das kann die Kirchengemeinde auch gut gebrauchen, gell, Stefan Erbe aus der Evangelischen Redaktion?

Langsame Kasse

Haben Sie es beim Einkaufen eher eilig? Soll das bitte schnell vorbeigehen, weil Sie echt besseres zu tun haben? Also sollen die Leute vor Ihnen in der Schlange mal bitte nicht so trödeln? – Oder gehen Sie es eher entspannt an im Supermarkt? Der Tag war schon stressig genug, da sind Sie froh, wenn Sie beim Einkaufen schon mal runterkommen können?

Freundlichkeit bewahren

„Die Leute sind diesmal so freundlich!“ hat mir eine Freundin gestern erzählt. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Sommer für ein paar Wochen immer beim Open-Air-Kino in ihrer Stadt. Lange war nicht klar, ob das dieses Jahr überhaupt stattfindet. Jetzt kommen statt 2.000 nur 350 Gäste rein, damit alle Abstand halten können, Snacks gibt’s nicht am Popcorn- oder Nacho-Stand, sondern die Mitarbeiter kommen bei den Gästen vorbei und bringen ihnen, was sie möchten.

Langsame Kasse

Haben Sie es beim Einkaufen eher eilig? Soll das bitte schnell vorbeigehen, weil Sie echt besseres zu tun haben? Also sollen die Leute vor Ihnen in der Schlange mal bitte nicht so trödeln? – Oder gehen Sie es eher entspannt an im Supermarkt? Der Tag war schon stressig genug, da sind Sie froh, wenn Sie beim Einkaufen schon mal runterkommen können?

Prüfung verschieben aus religiösen Gründen

Stell Dir vor, Du müsstest am Sonntag eine Prüfung schreiben, zum Beispiel an der Berufsschule oder Uni. Wird natürlich so nicht passieren, denn es gibt ja die Sonntagsruhe. Und die hat ihren Ursprung im Christentum. Eigentlich reichen die Wurzeln noch weiter zurück, nämlich auf den Sabbat, also den Samstag, der im Judentum als Tag Gottes gefeiert wird.

Langsame Kasse

Hast Du es beim Einkaufen eher eilig? Soll das bitte schnell vorbeigehen, weil Du echt besseres zu tun hast? Also sollen die Leute vor Dir in der Schlange mal bitte nicht so trödeln? – Oder gehst Du es eher entspannt an im Supermarkt? Der Tag war schon stressig genug, da bist Du froh, wenn Du beim Einkaufen schon mal runterkommen kannst?

Schutzzonen: Gutes Konzept zum Schutz vor Massenverbrechen, aber auch schwierig einzurichten

Immer wieder kommt es zum Völkermord und zu Kriegsverbrechen. Ganz aktuell hat eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen schwere Vorwürfe gegen die bewaffnete Gruppe ADF im Kongo erhoben – wegen möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Um solche Gräueltaten zu verhindern, gibt es das Konzept der „Schutzzonen“.

Schutzzonen: Gutes Konzept zum Schutz vor Massenverbrechen, aber auch schwierig einzurichten

Immer wieder kommt es zum Völkermord und zu Kriegsverbrechen. Ganz aktuell hat eine Untersuchungskommission der Vereinten Nationen schwere Vorwürfe gegen die bewaffnete Gruppe ADF im Kongo erhoben – wegen möglicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit. Um solche Gräueltaten zu verhindern, gibt es das Konzept der „Schutzzonen“.

Lastenräder – gut geeignet für kirchliche Einrichtungen und gefördert durch das Land Thüringen

Statt ewig mit dem Auto rumgurken, einfach schnell mit dem Fahrrad los. Das geht gut, aber für einen Einkauf im Baumarkt muss was Größeres her – zum Beispiel ein Lastenrad. Wenn Sie eins kaufen wollen, können Sie jetzt 40 Prozent der Anschaffungskosten vom Land fördern lassen. Eine gute Sache, gerade auch für kirchliche Einrichtungen, findet Florian Sosnowski.

Lastenräder – gut geeignet für kirchliche Einrichtungen und gefördert durch das Land Thüringen

Statt ewig mit dem Auto rumgurken, einfach schnell mit dem Fahrrad los. Das geht gut, aber für einen Einkauf im Baumarkt muss was Größeres her – zum Beispiel ein Lastenrad. Wenn Sie eins kaufen wollen, können Sie jetzt 40 Prozent der Anschaffungskosten vom Land fördern lassen. Eine gute Sache, gerade auch für kirchliche Einrichtungen, findet Florian Sosnowski.

Hitzealarm in Sibirien

„Wir verstehen nicht, was da passiert“ – Den Satz hat Anders Levermann gesagt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Und er meint damit die Situation in Sibirien: Dieses Jahr war es dort bisher etwa sieben Grad wärmer als sonst. In der kältesten Stadt der Welt, Werchojansk, ist es noch heftiger: Vor zwei Wochen hat dort das Thermometer 38 Grad gezeigt. Und nicht nur mal kurz, sondern – und das ist das seltsame und unerklärliche – für länger.

Worüber redest du (nicht) gern?

Es gibt ja so Themen, die sind tabu. Über die redest Du nicht. Oder zumindest nicht gern. Also nur vielleicht. Redest Du zum Beispiel gerne über Dein Gewicht? Oder Krankheiten – von Dir selbst oder in Deiner Familie. Fast die Hälfte der Deutschen redet nicht gerne über das Gehalt – oder über Sex.

Antisemitismus in Verschwörungstheorien

Bei Krisen, Seuchen oder Pandemien steigt die Zahl der Menschen, die an Verschwörungen glauben: Da geht es nicht um Theorien, sondern um Behauptungen, bei denen komplizierte Zusammenhänge vereinfacht dargestellt werden: Dann heißt es: Irgendwer stecke dahinter, ziehe die Fäden, wolle die Kontrolle über die Menschheit erobern. Seit jeher werden dann Juden als Schuldige missbraucht, sagt Religionswissenschaftler Michael Blume:

Lebe lang und gedeihe

Hände schütteln ist immer noch keine gute Idee. Lockerungen hin oder her, Corona ist noch lange nicht weg. Also besser weiter elbow bump statt shaking hands, besser freundlich auf den Rücken klopfen statt jemanden ganz zu umarmen. – Oder mach’s wie Schauspieler George Takai. Der ist inzwischen 83 und grüßt jetzt einfach alle mit dem berühmten Gruß der „Vulkanier“ aus „Star Trek“.

Lauf & Schenke: Sportliche Diakonie-Spendenaktion in diesem Jahr Online

Lauf & Schenke: Kurz vor den Sommerferien organisiert die Diakonie Mitteldeutschland seit Jahren einen Benefizlauf zugunsten der Aktion „Kindern Urlaub schenken“. In diesem Jahr wegen Corona als Online-Lauf.

Antisemitismus in aktuellen Verschwörungserzählungen

Bei großen Krisen, Seuchen und Pandemien steigt die Zahl der Menschen, die an Verschwörungen glauben: Da geht es nicht um Theorien, sondern um bloße Behauptungen, bei denen komplizierte Zusammenhänge total vereinfacht werden: Irgendwer stecke dahinter, ziehe die Fäden, wolle die Kontrolle über die Menschheit erobern. Seit jeher – sagt der Religionswissenschaftler Michael Blume, würden in diesen Behauptungen die Juden als Schuldige missbraucht.

Antisemitismus in aktuellen Verschwörungserzählungen

Bei großen Krisen, Seuchen und Pandemien steigt die Zahl der Menschen, die an Verschwörungen glauben: Da geht es nicht um Theorien, sondern um bloße Behauptungen, bei denen komplizierte Zusammenhänge total vereinfacht werden: Irgendwer stecke dahinter, ziehe die Fäden, wolle die Kontrolle über die Menschheit erobern. Seit jeher – sagt der Religionswissenschaftler Michael Blume, würden in diesen Behauptungen die Juden als Schuldige missbraucht.

Erster Lauf-und-Schenke-Online-Lauf für neue und mehr Ferienangebote für Kinder und Jugendliche

Seit vielen Jahren treffen sich normalerweise am Beginn der Sommerferien 300 bis 500 Läuferinnen und Läufer in Halle und drehen möglichst viele 500-Meter-Runden – für die Aktion „Kindern Urlaub schenken“. Wegen Corona hat die Diakonie daraus diesmal den „ersten Lauf & Schenke Online-Lauf“ gemacht.

Erster Lauf-und-Schenke-Online-Lauf für neue und mehr Ferienangebote für Kinder und Jugendliche

Seit vielen Jahren treffen sich normalerweise am Beginn der Sommerferien 300 bis 500 Läuferinnen und Läufer in Halle und drehen möglichst viele 500-Meter-Runden – für die Aktion „Kindern Urlaub schenken“. Wegen Corona hat die Diakonie daraus diesmal den „ersten Lauf & Schenke Online-Lauf“ gemacht.

Verschwörungsglauben macht nicht glücklich

Ist Corona etwa eine Erfindung der Pharmaindustrie oder wurde in irgendwelchen geheimen Laboren entwickelt? Solche vermeintlichen Erklärungen sind in der komplexen Welt einfacher zu verstehen, als die wissenschaftliche Sicht der Dinge, sagt der Religionswissenschaftler Michael Blume:

Freiwilligendienste während Corona

Für junge Leute, die im Herbst letzten Jahres ihren Freiwilligendienst im Ausland begonnen hatten, kam mit Corona das abrupte Ende. Die Diakonie Mitteldeutschland hat im März ihre 18 Freiwilligen zurückgeholt, berichtet Gina Flachsbarth, zuständig für Freiwilligendienste im Ausland:

Warum positive Gedanken positiv machen

Es gibt Leute, bei denen läuft es einfach immer schlecht. Und wenn schon nicht immer, ne Pechsträhne kennt ja fast jeder. Für manche sind die Corona-Krise und ihre Folgen auch ein richtig großes Problem mit vielen Sorgen und schlaflosen Nächten. Und dann kommt jemand mit dem schlauen Spruch um die Ecke: „Denk halt mal positiv!“ – Wenn’s so einfach wäre.

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