FFP2-Masken für Senior*innen: Stiftung des Mittelalters hilft in der Gegenwart

Die Stiftung Hospital zum Heiligen Kreuz aus Zörbig hat mit Beginn der FFP2-Maskenpflicht rund 2.000 ältere Menschen mit je zwei Masken unterstützt. Ein kleines Zeichen, sagt Zörbigs evangelischer Pfarrer Oliver Behre:

Kiba-Kirche des Jahres: Drei Kirchen aus Sachsen-Anhalt stehen zur Wahl

Die St. Cyriakus-Kirche in Frose, die Martinskirche Bernburg und die Ambrosiuskirche im Magdeburger Stadtteil Sudenburg haben etwas gemeinsam. Alle drei stehen zur Wahl als Kirche des Jahres bei der evangelischen Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler, kurz KiBa-Stiftung. Die Stiftung hilft rund 100 Kirchen im Jahr bei der Sanierung, sagt Kiba-Geschäftsführerin Catharina Hasenclever

Jahresausstellung der Franckeschen Stiftungen über Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert

In Halle haben die Franckeschen Stiftungen am Sonntag ihre Jahresausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Heilen an Leib und Seele“ geht es um Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert. Anlass für das Thema ist die Eröffnung des ersten Kinderkrankenhauses vor 300 Jahren. Ein Holzmodell zeigt die damalige Ausdehnung der Stiftungen:

Jutta von Sangerhausen: Selbstbewusste mittelalterliche Wohltäterin

In Sangerhausen wird Anfang Mai immer an Jutta von Sangerhausen erinnert. Jutta hat sich vor rund 750 Jahren für Arme, Kranke und bedürftige Menschen eingesetzt. Die Geschichte der selbstbewussten und selbstbestimmten Frau kennt Sangerhausens evangelische Pfarrerin Margot Runge.

Sachsen-Anhalt hat eine Antisemitismus-Meldestelle

Das Land Sachsen-Anhalt hat eine Meldestelle für antisemitische Vorfälle eingerichtet. Bei RIAS, der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Sachsen-Anhalt, können direkt Betroffene oder Zeugen antisemitische Übergriffe melden. Die unabhängige Stelle sei schon seit fast zwei Jahren vorgesehen, erklärte Wolfgang Schneiß als Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt:

Auf dem Toleranzweg über jüdische Geschichte in Wörlitz

Vor 1.700 Jahren wurden auf dem Gebiet des heutigen Deutschlands erstmals Juden erwähnt. Aus dem Jahr 321 stammt dieser erste Beleg, ein Edikt des römischen Kaisers Konstantin. Jüdische Geschichte in Sachsen-Anhalt reicht immerhin auch schon 700 Jahre zurück. Auf dem Gebiet der heutigen Evangelischen Landeskirche Anhalts haben früher in 19 Orten Juden gelebt. In Wörlitz lassen sich die Spuren jüdischen Lebens in der Stad auf dem Toleranzweg entdecken. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist den Weg gelaufen.

RIAS-Antisemitismus-Meldestelle jetzt auch in Sachsen-Anhalt

Das Land Sachsen-Anhalt hat eine Meldestelle für antisemitische Vorfälle eingerichtet. Bei RIAS, der Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus Sachsen-Anhalt, können direkt Betroffene oder Zeugen antisemitische Übergriffe melden. Die unabhängige Stelle sei schon seit fast zwei Jahren vorgesehen, erklärte Wolfgang Schneiß als Ansprechpartner für jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt:

Jeder eine Glöcknerin – Handglocken in der Landeskirche Anhalts

Seit über einem halben Jahr sind im Evangelischen Pfarrhaus von Drosa 37 Handglocken fein säuberlich auf dicken Schaumstoffpolstern und Decken aufgereiht. Handglocken sind hierzulande relativ unbekannt. In den Vereinigten Staaten sind die Handglockenchöre so populär wie bei uns Posaunenchöre. Kirchenmusiker Florian Zeller ist begeistert von den Instrumenten. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion war in Drosa bei Florian Zeller zu Besuch und stellt euch Musiker und Handglocken vor:

500 Jahre alte Deckenbretter erstrahlen in der Dorfkirche Ipse

In der Dorfkirche Ipse bei Gardelegen erstrahlt die Kirchendecke wieder in neuem Glanz. Drei Restauratorinnen haben den 500 Jahre alten Deckenbrettern sozusagen den letzten Schliff verpasst. Tilo Mottschall engagiert sich mit dem Geschichtsverein Ipse Excitare für das Dorf Ipse und deshalb natürlich auch für die Kirche.

Rüstungsausgaben so hoch wie nie: Frieden fängt zu Hause an

Noch nie wurde auf der Welt so viel Geld für Waffen ausgegeben, wie im letzten Jahr. Das hat das schwedische Friedensforschungsinstitut Sipri errechnet. Mehr als 1,6 Billionen Euro wurden demnach in Waffen und Panzer, in Kriegsschiffe und Flugzeuge, aber auch in die militärische Forschung investiert.

Jahr1000Schätze: Merseburger Domjubiläum vorerst nur digital

Vor 1.000 Jahren wurde nach nur sechsjähriger Bauzeit der Merseburger Dom eingeweiht. Ein Megaereignis für die gesamte Region, sagt der Stiftsdirektor der Vereinigten Domstifter, Holger Kunde:

Beruhigend und Meditativ – 700 Jahren Glockengeläut in Hecklingen

In der Evangelischen Landeskirche Anhalts gibt es 214 Kirchen mit 388 Glocken. Diese Glocken gehören auch zum Aufgabenbereich von Hecklingens Pfarrer Kornelius Werner. Werner war schon als Kind von Glocken fasziniert und ist neben seinem Beruf als Pfarrer auch Glockensachverständiger der anhaltischen Landeskirche. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Werner in Hecklingen getroffen und zugehört beim Glockengeläut.

Johanniter-Auslandshilfe im Covid-Einsatz auf Papua-Neuguinea

Ein Team der Johanniter-Auslandshilfe unterstützt zurzeit auf Papua-Neuguinea die Behandlung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Ein Arzt, zwei Notfallsanitäter, zwei Rettungsassistenten und zwei Krankenschwestern sind in der Hauptstadt Port Moresby im Einsatz für die Johanniter-Partnerorganisation St. Johns. Zwei der sieben Einsatzkräfte kommen aus dem Johanniter-Landeverband Sachsen-Anhalt. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat via Internet mit ihnen gesprochen:

Auf dem Reformationsradweg unterwegs durch die Altmark

Für Martin Luther war Schluss in Magdeburg, also reisetechnisch gesehen. Weiter nach Norden, zum Beispiel bis in die Altmark, ist er nie gekommen. Erst über 20 Jahre nach seinen 95 Thesen wurden die Altmärker protestantisch. Trotzdem könnt ihr rund um Gardelegen eine Tour auf dem Reformationsradweg unternehmen. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist schon mal vorgefahren.

Auftakt: Bundesgartenschau öffnet unter strengen Hygienerichtlinien

Heute wird sie nun eröffnet. Die Bundesgartenschau in Erfurt. Zwar ohne buntes Eröffnungsfest. Auch die Gastronomie bleibt zunächst geschlossen und mindestens bis 2. Mai keine Veranstaltungen. Schade, sagt Marion Müller die Buga-Beauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Johanniter-Auslandshelfer im Covid-Einsatz auf Papua-Neuguinea

Ein siebenköpfiges Team der Johanniter-Auslandshilfe unterstützt zurzeit auf Papua-Neuguinea die Behandlung von COVID-19-Patientinnen und -Patienten. Ein Arzt, zwei Notfallsanitäter, zwei Rettungsassistenten und zwei Krankenschwestern sind seit zehn Tagen im Einsatz für St. Johns Ambulance, eine Johanniter-Partnerorganisation in der Hauptstadt Port Moresby. Mit zwei Helfern aus dem Johanniter-Regionalverband Sachsen-Anhalt/Südost hat Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion gesprochen.

Ein bemerkenswerter Orgelneubau in der Pauluskirche Halle

Die Orgel ist das Musikinstrument des Jahres. Zum ersten Mal wurde bei der seit 2008 durchgeführten Abstimmung ein Tasteninstrument gewählt. Nun steht zwar nicht jede Orgel auch in einer Kirche, aber nahezu jede Kirche hat eine Orgel. Die Ältesten spielbaren Instrumente bei uns im Land sind über 400 Jahre alt, das Jüngste wird gerade in der Pauluskirche zu Halle gebaut. Mit Pfeifen aus dem Vorgängerinstrument, also ganz nachhaltig, sagt Kirchenmusikdirektor Andreas Mücksch:

Buch: Kirche der Zukunft. Zukunft der Kirche – junge Pfarrer*innen erzählen

Ausbildung fertig und dann mit Idealismus und Energie ins Berufsleben starten. Kreative Ideen junger Pfarrerinnen und Pfarrer und wie sie die im großen Unternehmen Kirche umsetzen, haben drei Wissenschaftler im Buch Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche gesammelt. Christoph Wiesinger von der Universität Heidelberg ist einer der drei Herausgeber:

Auf dem Reformationsradweg unterwegs durch die Altmark

Bis in die Altmark ist Martin Luther auf seinen Reisen nie gekommen. Trotzdem könnt ihr mit dem Fahrrad auf dem Reformationsradweg auf 60 Kilometern 25 Kirchen rund um Gardelegen besuchen. Auch als Ergänzung zum Altmarkrundkurs und zur Milde-Biese-Aland-Tour, sagt Tilo Mottschall vom Geschichtsverein Ipse Excitare.

Leben im Sterben – Kirchen starten die Woche für das Leben

Am Wochenende haben die Kirchen die „Woche für das Leben“ gestartet. Die ökumenische Initiative widmet sich dem Schutz des Lebens von der Geburt bis zum Tod, sagt Sabina Lenow, Geschäftsführerin der Stiftung Netzwerk Leben.

EKM-Synode wählt Jan Lemke zum neuen Präsidenten des Kirchenamtes

Am Sonntag (18. April) ist die Landessynode der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM) beendet worden. Die Synode ist das oberste Gremium einer Landeskirche. Sie beschließt Kirchengesetze, berät über Kirchenfinanzen und die Synodalen wählen leitende Geistliche oder andere leitende Personen. Am Freitag (16. April 2021) wurde mit Dr. Jan Lemke ein neuer Präsident für das Landeskirchenamt gewählt. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion stellt den neuen Leiter des Landeskirchenamtes mit den über 600 Mitarbeitenden vor:

Hier stehe ich … – Luther in Worms als Beispiel für Zivilcourage

Genau heute (18. April)  vor 500 Jahren stand Martin Luther auf dem Reichstag zu Worms vor dem Kaiser. Nach der Veröffentlichung seiner 95 Thesen hatte Luther Stress mit Kaiser und Papst bekommen. Deshalb wurde er zum Verhör auf den Wormser Reichstag eingeladen. Worms ist nach dem Thesenanschlag ein weiterer Schlüsselmoment der Reformation, findet Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts

Schlüsselmoment der Reformation: Luther auf dem Reichstag in Worms

An diesem Wochenende wird an Martin Luthers Auftritt auf dem Reichstag in Worms vor 500 Jahren erinnert. Mit seinen 95 Thesen hatte Luther die Autorität des Papstes angegriffen, dieser hatte den Kirchenbann über ihn verhängt und normalerweise wäre unmittelbar darauf die Reichsacht, also die Ächtung durch den Kaiser, erfolgt. Einige Reichsfürsten haben sich bei Kaiser Karl V aber für Luther eingesetzt, deshalb wurde er zum Verhör auf den Wormser Reichstag eingeladen. Gut vorbereitet soll er gewesen sein, sagt der Evangelische Landesbischof Friedrich Kramer:

Beruf und Berufung – (Kichen)kunst restaurieren

Jahrhundertealte Steinmetzarbeiten, Schnitzereien, Glasfenster oder wertvolle Gemälde finden sich zwar nicht ausschließlich in Kirchen, aber doch ziemlich häufig. Deswegen trifft man in Kirchen ziemlich oft auch auf Menschen, die diese Kunst restaurieren. Mit viel Geduld, Herzblut und Leidenschaft- Der Beruf also als Berufung? Irgendwie schon, sagt Restauratorin Martina Runge.

Balladendichter und Kirchenmusiker Carl Loewe aus Löbejün

Darf ich vorstellen: Carl Loewe, Balladendichter und Kirchenmusiker aus Löbejün. In seiner Geburtsstadt hat sich Loewe die Inspirationen für seine Lieder und Balladen geholt, sagen Gisela Webel und Andreas Porsche von der Internationalen Carl-Loewe-Gesellschaft.

Seelsorge in der Pandemie

Seelsorge ist eine der urchristlichen Aufgaben. So schreibt die Bibel über Nächstenliebe und davon, die Last des Anderen zu tragen. Seelsorge heißt, für andere da zu sein, vielleicht auch mal jemanden in den Arm zu nehmen. Aber Nähe während einer Pandemie geht natürlich nicht. Pfarrerinnen und Pfarrer haben andere Wege gefunden, um für ihre Schäfchen da zu sein, weiß Gemeindedezernent Christian Fuhrmann.

Pilgern ist mehr als Wandern – zu Fuß durch Sachsen-Anhalt und Thüringen

Seit Corona entdecken irgendwie immer mehr Menschen das Spazierengehen oder Wandern für sich. Auch Pilgern ist schon fast ein Trend geworden. Friedbert Reinert aus dem Thüringischen Tröbnitz hat in Ostthüringen den Tälerpilgerweg initiiert. Am über 50 Kilometer langen Rundweg stehen immer auch wieder Holztafeln mit geistlichen Impulsen.

Luthers Hund Tölpel – der neue Mitarbeiter im Lutherhaus

Die Stiftung Luthergedenkstätten hat ihre fünf Museen wieder geöffnet. Luthers Elternhaus in Mansfeld. Geburtshaus und Sterbehaus in Eisleben und in Wittenberg Lutherhaus und Melanchthonhaus. Natürlich unter den besonderen Corona-Regeln, das heißt unter anderem: Besucherbegrenzung, Anmeldung für ein bestimmtes Zeitfenster und Maskenpflicht. Ganz neu im Luther-Team ist ein vierbeiniger Mitarbeiter, vorgestellt von Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten:

Johann Friedrich Walkhoff: Bildungsfan und anhaltischer Schulreformer

Wo eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Diese Redewendung beschreibt das Leben des Gröbziger Pfarrers Johann Friedrich Walkhoff. Mitte des 18. Jahrhunderts war er Lehrer und Pfarrer in Halberstadt und soll vor einer Karriere als Domprediger in Halberstadt gestanden haben. Dann aber gab es Stress mit dem Domdechanten. Walkhoff nahm die erstbeste Pfarrstelle an und die war in Gröbzig. Das war im Jahr 1785, weiß Gemeindemitglied Otto Kappes.

Preis verpasst? Für Heteborn kein Grund, den Kopf hängen zu lassen

Einen Preis knapp verpasst hat die Evangelische Kirchengemeinde Heteborn. Beim Wettbewerb Kirchengemeinde des Jahres des Magazins Chrismon fehlten bei der Publikumswahl am Ende knapp 60 Stimmen. Enttäuscht? Nein, sagt Gemeindekirchenrätin Gertraud Hampe. In Heteborn lässt niemand den Kopf hängen:

Jüdische Kultur & Geschichte im Museum Synagoge Gröbzig

In diesem Jahr wird 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert. 321 hat der römische Kaiser Konstantin in Köln den Juden das Ausüben städtischer Ämter erlaubt. Im heutigen Sachsen-Anhalt stammt einer der frühesten Hinweise auf jüdisches Leben von 1301. Nicht die älteste, aber die wohl am besten erhaltene Synagoge ist das „Museum Synagoge Gröbzig.“ Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Gröbzig besucht:

Hoffnung und Zuversicht auch in der Krise

Pandemie, Einschränkungen und Lockdown. Woraus lässt sich gerade Hoffnung und Zuversicht schöpfen? Klar, für Christen steckt viel Hoffnung im gerade vergangenen Osterfest, sagt Magdeburgs Superintendent Stephan Hoenen.

Brüdergemeinen gedenken auf dem Gottesacker den Heimgegangenen

An keinem anderen christlichen Fest liegen Trauer und Freude so eng zusammen wie jetzt zu Ostern. Karfreitag steht die Zeit still. Die Glocken schweigen, der Altar ist verhüllt. Auch heute, am Karsamstag, dem Tag der Grablege, ist ein stiller Tag. Morgen kehrt aber die Freude zurück, erklärt Friedemann Hasting, Pfarrer der evangelischen Brüdergemeine Gnadau. Traditionell feiern die Brüdergemeinen auf dem Friedhof, dem Gottesacker:

Osterei und Hase – christliche oder weltliche Ostersymbole?

Zumindest in Supermärkten begegnen uns Ostereier und Hasen schon beinahe seit Anfang des Jahres. Nur haben die mit dem christlichen Osterfest doch gar nichts zu tun, oder etwa doch? Na klar, sagt Pfarrer Michael Weber. Eier essen zum Beispiel war während der Fastenzeit früher tabu für die Gläubigen.

Ostern von Analog bis Zoom – Kirchen mit vielfältigen Angeboten

Ostern ist das älteste christliche Fest und gilt als Höhepunkt des Kirchenjahres. Die Kirchen feiern ihr höchstes Fest mit unterschiedlichsten Andachten und Gottesdiensten. Im Livestream bei youtube, als Zoom-Abendmahl, aber eben auch mit Live-Gottesdiensten in den Kirchen. Thorsten Keßler mit Einzelheiten:

Was der Gründonnerstag eigentlich mit Grün zu tun hat

Mit Gründonnerstag beginnen heute die Osterfeierlichkeiten. Christen erinnern an das letzte Abendmahl von Jesus. In der biblischen Geschichte dahinter feiert Jesus mit seinen Jüngern und teilt Brot und Wein. Wohlwissend, was ihn erwartet. Die Geschichte berichtet nämlich auch davon, dass die Jünger ihn hängen lassen, während er im Garten Gethsemane betet, erzählt Pfarrerin Marie-Luise Zott aus Elsterwerda.

Stiftung Luthergedenkstätten öffnet wieder ihre fünf Museen

Die Stiftung Luthergedenkstätten öffnet ab morgen wieder ihre fünf Museen. Luthers Elternhaus in Mansfeld. Geburtshaus und Sterbehaus in Eisleben und in Wittenberg Lutherhaus und Melanchthonhaus. Mit einem neuen Mitarbeiter, vorgestellt von Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten:

Ostergottesdienste: Landeskirche Anhalts vertraut Gemeindeleitungen

Videokonferenz mit der Onlinekirche, WhatsApp-Andacht mit Pfarrerin oder Pfarrer oder ein Youtube-Gottesdienst. Ostern und Ostergottesdienste fallen nicht aus. Mit der Erfahrung von Weihnachten und abhängig von den örtlichen Gegebenheiten seien unter Wahrung der Hygienemaßnahmen auch Präsenzgottesdienste denkbar, sagt Joachim Liebig, Kirchenpräsident der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Nur nicht unter allen Umständen:

Karwoche – für Christen Vorbereitung auf das höchste Fest

Die Karwoche ist ein auf und ab der Emotionen. Von Himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Von Hosianna bis Kreuzige in. Mit einer beängstigenden Aktualität, denn diese Hin- und Hergerissenheit erleben wir doch zurzeit auch, findet Kirchenkreischef Stephan Hoenen.

Ehrenamt in 66 Meter Höhe: Besuch bei Alfons Averbeck im Bibelturm Wörlitz

Mitten im Dessau-Wörlitzer Gartenreich ragt der Bibelturm empor. Der Bibelturm ist eigentlich der 66 Meter hohe Kirchturm der St. Petri Kirche. In der ehemaligen Türmerwohnung erklären Ehrenamtliche in der Ausstellung „Feste Feiern!“ die christlichen Feste. Die Bibelturm-Saison wird am Palmsonntag mit einem Gottesdienst unter Hygieneregeln in der Petrikirche eröffnet. Kirchenreporter Thorsten Keßler war schon mal oben und hat einen engagierten Ehrenamtlichen im Bibelturm getroffen.

Palmsonntag: Christen feiern den Einzug Jesu in Jerusalem

Am heutigen Palmsonntag erinnern Christen an den Einzug von Jesus in Jerusalem. Manche Kirchengemeinden feiern in den Kirchen mit Abstand und strengen Hygienekonzepten. Andere haben ihre Andachten oder Gottesdienste aufgezeichnet. In Magdeburg kommt ein Gottesdienst aus dem Palmenhaus der Gruson-Gewächshäuser. Thorsten Keßler war bei den Aufnahmen dabei.

Palmsonntag unter Palmen: TV-Gottesdienst im OK Magdeburg

Während der Fastenzeit bis Ostern sendet der Evangelische Kirchenkreis Magdeburg jeden Sonntag einen TV-Gottesdienst im Offenen Kanal Magdeburg. Von Orten, die gar nicht so viel mit Kirche zu tun haben. Das Friseurmuseum war dabei, das Dommuseum oder die Stasi-Gedenkstätte am Moritzplatz. Am Sonntag kommt der Gottesdienst aus den Gruson-Gewächshäusern: Palmsonntag aus dem Palmenhaus. Kirchenreporter Thorsten Keßler war zur Aufzeichnung dabei:

Mit dem Guten rechnen: Buch & Lesung der Evangelischen Erwachsenenbildung

Irgendwie fällt es im Moment ein wenig schwer mit dem Guten zu rechnen. So angesichts von Pandemie, von Einschränkungen und Lockdown. Die Hoffnung auf Gutes, Geschichten und Gedichte um Corona hat die EEB, die Evangelische Erwachsenenbildung Sachsen-Anhalt in einem Buch gesammelt. Texte aus einer Schreibwerkstatt, sagt EEB-Leiterin Annette Berger:

Ausgezeichnet: Ökumenepreis für Pilgerreise Mit Luther zum Papst

Aus dem Kernland der Reformation nach Rom. Vor über vier Jahren waren 1.000 Menschen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen unterwegs „Mit Luther zum Papst.“ Jetzt wurde das Pilgerprojekt mit dem Ökumenepreis der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen, der ACK, ausgezeichnet. Christoph Tekaath ist katholischer Jugendseelsorger und einer der Organisatoren.

Dialog im Lesezimmer: Digitales Sofagespräch mit syrischem Priester

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland lädt heute zum Dritten Mal ein zum Dialog im Lesezimmer. Das digitale Sofagespräch wirft den Blick auf das Leben von Christinnen und Christen in aller Welt, sagt Judith Königsdörfer aus dem Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum.

Ausgezeichnet: Andere-Zeiten-Missionspreis an Villa Wertvoll

Ausgezeichnet! Das Magdeburger Projekt »Villa Wertvoll« hat letzte Woche den mit 6.000 Euro dotierten Missionspreis des Hamburger Vereins „Andere Zeiten“ erhalten. Aus insgesamt 41 Bewerbungen hat die ökumenische Jury drei Preisträger ausgewählt. Die Idee hinter der Villa Wertvoll erklärt Bettina Becker. Die Theaterpädagogin und Theologin gehört zum Gründungsteam:

Gemeinde des Jahres: – Chrismon-Wettbewerb mobilisiert Heteborn

Das Evangelische Magazin chrismon sucht die Kirchengemeinde des Jahres. 180 Gemeinden aus ganz Deutschland haben sich mit Projekten und Angeboten für den Wettbewerb angemeldet. Noch bis Dienstag darf man täglich für seinen Favoriten abstimmen, die zwölf Gemeinden mit den meisten Stimmen ziehen dann ins Finale ein. Die Kirchengemeinde Heteborn hat gute Chancen auf das Finale, deshalb hat Kirchenreporter Thorsten Keßler den kleinen Ort und die Menschen am Hakel besucht:

Ausgezeichnet: Andere-Zeiten-Missionspreis an Villa Wertvoll

Unter dem Thema „Brücken bauen zwischen Kirche und Kultur“ hat der Hamburger Verein „Andere Zeiten“ letzte Woche seinen mit insgesamt 15.000 Euro dotierten Missionspreis 2021 vergeben. Aus insgesamt 41 Bewerbungen hat die ökumenische Jury drei Preisträger ausgewählt. Einen der beiden mit je 6000 Euro dotierten ersten Preise erhält das interreligiöse und interkonfessionelle Projekt »Villa Wertvoll« in Magdeburg. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat die Preisträger besucht:

Dorfkirche Natho – eine von über 60 Kirchen im Kirchenkreis Zerbst

Über 60 Dorfkirchen prägen den Kirchenkreis Zerbst der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Meist aus Feldsteinen errichtet sind die Gebäude oft hunderte Jahre alt. Die St. Johanniskirche in Natho soll schon um 1200 gebaut worden sein. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat Kirche und Menschen aus Natho besucht.

Chrismon-Wettbewerb „Gemeinde des Jahres“ hält ganz Heteborn auf Trab

Das Evangelische Magazin chrismon sucht die Kirchengemeinde des Jahres. Der Wettbewerb würdigt ehrenamtliches Engagement. Bei der Abstimmung im Internet kann man täglich einmal für den eigenen Favoriten abstimmen und das hält so manche Gemeinde auf Trab:

Auf dem Flämingradweg zu Dorfkirchen im Kirchenkreis Zerbst

Der Flämingradweg ist die Verbindung zwischen der Elbe und Bad Belzig in Brandenburg. Von Dessau-Roßlau führt der Weg auch vorbei an vielen Dorfkirchen im evangelischen Kirchenkreis Zerbst. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat sich auf sein Reporterrad geschwungen, hat die Kirchen in Mühlstedt, Natho und Streetz besucht und Menschen getroffen, die sich um ihre Kirchen kümmern.

Bildung: Der Schlüssel gegen Antisemitismus und Vorurteile

Bildung ist das beste Mittel gegen Antisemitismus. Das glaubt Josef Schuster, Präsident des Zentralrats der Juden in Deutschland. Für die meisten Bürger sei das Judentum eine unbekannte Welt, sagte Schuster am Dienstag bei einem Vortrag in der Synagoge im südthüringischen Berkach im Rahmen des Projekts „Tora ist Leben.“ Diese Unwissenheit über jüdisches Leben, Geschichte und Traditionen sorge für Vorurteile, findet Josef Schuster:

Die Orgel des Monats steht in Diesdorf in der Altmark

Sie ist ein Meisterwerk der Ingenieurskunst und nahezu jede Kirche hat eine. Die Rede ist von der Orgel. Jeden Monat wählt die evangelische Stiftung Orgelklang eine Orgel des Monats. Im März steht dieses ausgezeichnete Instrument in der Klosterkirche Diesdorf in der westlichen Altmark, nahe der Grenze zu Niedersachsen. Orgeln sind die Welt von Catharina Hasenclever, Geschäftsführerin der Stiftung Orgelklang.

Lockdown-Lernen an der Evangelischen Sekundarschule Magdeburg

Distanzunterricht oder eingeschränkter Regelbetrieb. Neue Vokabeln haben im Laufe des letzten Jahres an Schulen Einzug gehalten. Neue, digitale Lernformen haben sich etabliert. Das fehlende Klassenzimmer ist nicht für alle Schülerinnen und Schüler ein Nachteil, beobachtet Schulleiter Ferdinand Kiderlen von der evangelischen Sekundarschule Magdeburg.

Museum Synagoge Gröbzig: Fördert und pflegt jüdische Kultur & Geschichte

Im ehemaligen Fürstentum Anhalt, das Gebiet, das heute durch die Evangelische Landeskirche Anhalts abgebildet wird, finden sich vergleichsweise viele Spuren jüdischen Lebens. Von 1301 stammt der erste Hinweis. Später, nach dem 30jährigen Krieg, haben die Anhalter Fürsten eine den Juden gegenüber tolerante Politik betrieben und es haben sich viele Gemeinden gegründet. Besonders bemerkenswert ist heute das Museum Synagoge Gröbzig. Synagoge und Nebengebäude wurden 1934 dem Heimatverein übergeben. Deshalb hat das Ensemble die NS-Zeit überstanden, berichtet Museumsleiterin Anett Gottschalk:

1700 Jahre freier Sonntag: Gottesdienst und Liegestühle in Magdeburg

Auch weniger Bibelfeste kennen wohl die Schöpfungsgeschichte aus der Bibel. In der heißt es, am 7. Tag habe Gott sich ausgeruht. Deshalb sollen das auch die Menschen tun. Bei den Juden seit über 3.000 Jahren am Sabbat von Freitagabend bis Samstagabend. Im Christentum am Sonntag, am Tag der Auferstehung Christi. Staatlich geschützt wurde der freie Sonntag erstmals schon vor 1.700 Jahren, weiß Holger Lemme vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Asymmetrisches Lernen – weil Gerechtigkeit nicht Gleichheit bedeutet

Sachsen-Anhalts Kinder gehen seit zwei Wochen wieder in die Schule. Zumindest in Halbpräsenz, das bedeutet: Klassenstärke 50 Prozent. Auch an der Evangelischen Sekundarschule Magdeburg, dort allerdings ist die eine Hälfte der Schüler öfter im Präsenzunterricht, als die andere. Wie und warum, erklärt Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion:

Kreatives Engagement gesucht: Wahl zur Kirchengemeinde des Jahres

Das Evangelische Magazin chrismon sucht die Kirchengemeinde des Jahres. Der Wettbewerb würdigt bemerkenswertes ehrenamtliches Engagement. Über 170 Gemeinden haben sich schon beworben, darunter auch sieben aus Sachsen-Anhalt.

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