Glücklich & entspannt – mit den Pfeifferschen Stiftungen zur Alpakatherapie

Letzte Woche war unser Kollege Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion südlich von Magdeburg in Dodendorf und ist von dort total entspannt zurückgekommen. Wie es dazu kam und wen er dort getroffen hat, das erzählt er uns selbst:

KiBa-Briefmarken: Die Heimatkirche auf dem Briefumschlag

Mit der Georgskirche von Mösthinsdorf und den Trinitatiskirchen von Eichholz bei Zerbst und Roßla im Südharz könnt ihr jetzt eure Briefe frankieren. Die drei Kirchen sind abgebildet auf den neuen Post-Briefmarken der evangelischen Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler oder kurz: KiBa-Stiftung.

Wehrhafte Kirche mit historischer Orgel – St. Salvator in Tilleda

Neue Teppiche, neue Polster, frisch gestrichene Kirchenbänke und Türen und ein nach fast 80 Jahren endlich wieder vermauertes Turmfenster. Im Sommer ist viel passiert in der St. Salvator-Kirche in Tilleda. Pfarrer Folker Blischke aus Roßla ist auch zuständig für Tilleda:

Trockenheit und Hitze – Kirchenkunst drohen neue Schäden

In der Trinitiatiskirche Altenhausen ist im Sommer ein fast 1,50 hoher Taufbaldachin abgestürzt und schwer beschädigt worden. Ursache: Der Leim an Klebefugen und Holznägeln war durch den dritten trockenen Sommer in Folge stark ermüdet, das Baldachin ging sprichwörtlich aus dem Leim. Holz ist geborsten, Schnitzereien haben sich gelöst. Nicht der einzige Schaden in Kirchen und Kapellen durch die Trockenheit. Es ächzt im Gebälk:

Mittelalter trifft Moderne: neue Glasfenster für die Dorfkirche Altjeßnitz

Moderne Glaskunst für mittelalterliche Kirchen. Darum geht es beim Kunstprojekt Lichtungen. Seit acht Jahren werden sanierungsbedürftige Glasfenster in Dorfkirchen der Evangelischen Landeskirche Anhalts ersetzt durch moderne, zeitgenössische Kirchenfenster. Rund dreißig Kirchengebäude haben so schon von Künstlerinnen und Künstlern entworfene, ganz individuelle Fenster bekommen. In dieser Woche wurden Fenster von Bastian Muhr in Altjeßnitz eingebaut. Für den Leipziger Künstler die erste Glasarbeit in einer Kirche:

Jede Glocke ein Unikat – Faszination Glockenguss

Vor vier Wochen hat die Dorfkirche in Berge bei Gardelegen eine neue Glocke bekommen. Gegossen wurde die Glocke direkt vor Ort vom niederländischen Glockengießer Simon Laudy und seinem achtköpfigen Team. Kirchenreporter Thorsten Keßler war auch vor Ort, hat mit dem Glockengießer gesprochen und ist auch ein wenig der Faszination Glockenguss erlegen.

Premierenrundgang durch die Evangelische Grundschule Burg

Nach den Herbstferien erwartet die 70 Schülerinnen und Schüler und natürlich auch das Lehrpersonal der Evangelischen Grundschule Burg ein ganz neues Lernerlebnis. Zurzeit ist der Umzug in die ehemalige Clara-Schwab-Schule mitten in die Burger Innenstadt. Mit Unterstützung aus der Kommunalpolitik, mit Hilfe von Stiftungen und kirchlichen Einrichtungen hat die evangelische Johannesschulstiftung als Schulträger das Schulgebäude saniert. Kurz vor dem Umzug hat sich Kirchenreporter Thorsten Keßler mit Schulleitung und Schulkindern vor der neuen, alten Schule getroffen:

Welthunger-Index 2020: Kein Grund für Optimismus

Bis 2030 soll es eigentlich keinen Hunger mehr auf der Erde geben – so das Ziel der Vereinten Nationen. Die Zahlen aus dem am Montag veröffentlichten Welthunger-Index zur weltweiten Entwicklung von Hunger und Unterernährung sprechen allerdings eine andere Sprache. Zwar sei der Hunger weltweit seit dem Jahr 2000 zurückgegangen, die Fortschritte seien jedoch zu oft zu langsam, sagt Marlehn Thieme, Präsidentin der Welthungerhilfe:

Deutscher Hospiztag: Hospizdienst lebt auch vom Ehrenamt

Heute ist der 20. deutsche Hospiztag. Der Aktionstag rückt die Begleitung von Menschen auf ihrem letzten Lebensabschnitt und die Situation der Angehörigen in den Focus. In Sachsen-Anhalt gibt es fünf stationäre Hospize für Erwachsene, das Kinderhospiz in den Pfeifferschen Stiftungen sowie einige ambulante Einrichtungen.

Lobbyist fürs „fahrende Volk“ – Schaustellerseelsorger in der EKM

Seit genau zehn Jahren ist Conrad Herold Zirkus- und Schaustellerseelsorger der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Seine Gemeinde ist unterwegs. Herold fährt hinterher. Am Sonntag zum Gottesdienst auf dem Autoscooter im Elbe-Funpark Magdeburg. Über sich selbst sagt Herold, er sei Lobbyist:

Premierenrundgang durch die neue Evangelische Grundschule Burg

Nach den Herbstferien erwartet die Schülerinnen und Schüler und natürlich auch das Lehrpersonal der Evangelischen Grundschule Burg ein ganz neues Lernerlebnis. In den Ferien zieht die Schule um in ihr neues Schulgebäude mitten in der Burger Innenstadt. Ferdinand Kiderlen aus dem Schulleitungsteam hat drei Kinder und Kirchenreporter Thorsten Keßler durch das neue Gebäude geführt:

Indienstnahme der sanierten Röver-Orgel in der Marienkirche Bernburg

In Bernburg wird am 11. Oktober die neue Orgel der Marienkirche ganz offiziell in den Dienst gestellt. Die neue, alte Orgel muss man sagen, denn aus zwei alten Instrumenten ist in Bernburg ein Neues entstanden. Ein Förderverein hat sich über zehn Jahre dafür eingesetzt, die private Kleinschmidt-Stiftung hat den Bau maßgeblich unterstützt und der Halberstädter Orgelbauer Johannes Hüfken hat die Orgel saniert. Pfarrer Johannes Lewek erklärt, wie in Bernburg aus zwei Orgeln eine wurde.

Unterwegs in Magdeburger Kirchen: Gottesdienstreihe im OK Magdeburg

Der Offene Kanal Magdeburg sendet zusammen mit dem Evangelischen Kirchenkreis zurzeit jeden Sonntag einen Gottesdienst aus einer anderen Magdeburger Kirche. Die Fortsetzung einer im Frühjahr begonnen Serie. Während des Corona-Lockdowns wurden die Gottesdienste im Dom aufgezeichnet und ausgestrahlt. Zwar dürfen die Gemeinden jetzt auch wieder in den Kirchen gemeinsam feiern, die Serie wird aber bis zum 1. Advent fortgesetzt. Heute ist Gottesdienst in der Matthäuskirche in Stadtfeld. Kirchenreporter Thorsten Keßler war zur Aufzeichnung dabei:

Nie weg gewesen: Antisemitismus in Deutschland

Ein Jahr nach dem Anschlag auf die Synagoge und der Ermordung von zwei Menschen durch einen Rechtsextremisten wird in Halle heute an die Ereignisse erinnert. Verändert hat sich wenig. Auch ein Jahr nach dem Anschlag bleibt Antisemitismus für Jüdinnen und Juden alltagsprägend. Seit Halle sind in Deutschland acht antisemitische Übergriffe bekannt geworden. Erst vor wenigen Tagen der Angriff auf einen Studenten in Hamburg. Antisemitismus war immer in der Gesellschaft verwurzelt, sagt Bloggerin und Buchautorin Juna Grossmann.

Kunst voller Symbolik: In Halle ist eine Glasarche vor Anker gegangen

Mitten in Halle, auf dem Marktplatz vor der Marienkirche steht zurzeit ein sechseinhalb Meter langes und fast 2 Meter hohes Kunstwerk. Eine gläserne Arche entgleitet einer mächtigen hölzernen Hand. Der Zeitzer Rainer Helms, Initiator des Glasarche-Projektes, erklärt:

20 Jahre Notfallseelsorge Stendal – Ersthelfer für die Seele

Die Notfallseelsorge Stendal feiert 20jähriges Bestehen. Bei der Gründung gehörte das Stendaler Team mit zu den ersten in Sachsen-Anhalt. Heute engagieren sich in nahezu jedem Landkreis Ehrenamtliche in Notfall- und Kriseninterventionsteams. Sie sind da für die Angehörigen von Unfallopfern oder für Überlebende von Unglücken. Katastrophenfälle, sogenannte Großschadenslagen, sind auch für die Notfallseelsorge eine Ausnahmesituation. Der Stendaler Superintendent Michael Kleemann leitet das Team in der östlichen Altmark. Er erinnert sich an das Elbehochwasser vor sieben Jahren. Damals war mehr als die Hälfte seiner Ehrenamtlichen in den Evakuierungszentren im Einsatz:

Aus zwei mach eins: Röver-Orgel(n) in der Marienkirche Bernburg

In Bernburg wird am Sonntag die neue Orgel der Marienkirche eingeweiht. Besser gesagt, die neue, alte Orgel, denn der Halberstädter Orgelbaumeister Johannes Hüfken und sein Team haben aus zwei alten Instrumenten von Orgelbaumeister Ernst Röver ein Neues gemacht. Die ehemalige Röver-Orgel der Marienkirche ist sozusagen verschmolzen mit der ehemaligen Orgel der Alslebener Stadtkirche. Im Frühsommer hat Johannes Hüfken die Orgel intoniert:

Kanonisierung: Warum heute das in der Bibel steht, was in der Bibel steht

Irgendwie steht eine Bibel ja doch bei ziemlich vielen Leuten im Bücherregal. Die Bibel: das sind 66 Bücher mit über 30.000 Versen. Die ältesten Schriften etwa 3.000 Jahre alt, sagt Pfarrer Sven Hanson vom Canstein-Bibelzentrum in Halle.

Kirchengemeinden feiern Erntedankfest

Viele Kirchengemeinden feiern heute Erntedankfest. Solche Erntefeste gibt es mindestens schon seit der Antike. Die christlichen Kirchen feiern sie etwa seit dem 3. Jahrhundert, aber den einheitlichen Termin hat erst der preußische König Friedrich II vor über 200 Jahren eingeführt, und zwar am ersten Sonntag nach dem Michaelistag am 29. September. In der Regel also am ersten Sonntag im Oktober. Der Evangelische Pfarrer Folker Blischke feiert heute gleich fünf Erntedankgottesdienste: In Bennungen, Roßla, Tilleda, Breitungen und Dittichenrode:

Ambrosiuskirche Magdeburg ist KiBa-Kirche des Monats

Jeden Monat wählt die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler, kurz: Kiba-Stiftung, eine Kirche des Monats. Im Oktober geht diese Ehrung an die Ambrosiuskirche im Magdeburger Stadtteil Sudenburg. Dazu gibt es 15.000 Euro für die weitere Kirchensanierung. Eva-Maria Anlauf gehört zur ehrenamtlichen Gemeindeleitung und sagt von sich, sie sei eine Ambrosianerin!

Toleranzweg über Geschichte der Juden und der Jüdischen Gemeinde in Wörlitz

In Erfurt ist letzte Woche das Thüringer Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben“ eröffnet worden. Auch in Sachsen-Anhalt war jüdisches Leben vielfältig. Auf dem Gebiet der heutigen Evangelischen Landeskirche Anhalts haben früher in 19 Orten Juden gelebt. In Wörlitz führt der Toleranzweg auf den Spuren jüdischen Lebens durch die Stadt. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist den Weg gelaufen.

Reformations-Kletterkirche wird in Magdeburg aufgebaut

Ein Gerüst aus dunkelblau lackierten Stahlträgern ragt im Norden von Magdeburg 26 Meter in den Himmel. Vor drei Jahren war dieses Gerüst die Jugendkirche Young Point Reformation beim Reformationsjubiläum in der Lutherstadt Wittenberg. Künftig wird es Kletterkirche im Seilgarten Magdeburg, sagt Ute Kopp, die Leiterin des Stadtjugendpfarramtes:

Umweltsiegel Grüner Hahn: Mehr als eine Plakette an der Kirchenmauer

Das evangelische Kirchspiel Magdeburg-Süd möchte gern das kirchliche Umweltsiegel Grüner Hahn. Der Grüne Hahn ist mehr als eine Plakette an der Wand des Gemeindehauses, sagt Gemeindekirchenrat Johannes von Knorre:

„75 Jahre Frieden – Nie wieder Krieg“ – Jugendliche treffen Zeitzeugen

Für die Ausstellung „75 Jahre Frieden -  Nie wieder Krieg“ im Spengler-Museum Sangerhausen haben zehn Jugendliche zwischen 12 und 18 Jahren mit Zeitzeugen aus der Stadt gesprochen. Florian Hosse und Gideon März haben mitgemacht beim Projekt:

Interkulturelle Woche: Interreligiöses Frauengebet im Dom zu Halle

Seit gestern läuft die bundesweite interkulturelle Woche. Die Initiative der Kirchen zusammen mit Kommunen, Vereinen, Gewerkschaften und Migrantenorganisationen sorgt für die Begegnung von Menschen aus verschiedenen Kulturen. Im Dom zu Halle treffen sich morgen Frauen aus unterschiedlichen Religionen zum Gebet:

Nagelkreuzsonntag – eine weltweite Versöhnungsbotschaft

Die weltweite Nagelkreuzgemeinschaft setzt sich ein für Versöhnung. Jeden Freitag um 12 bei einem Nagelkreuzgebet und am letzten Sonntag im September mit einem Versöhnungsgottesdienst. In Dessau wird dieser besondere Gottesdienst am 27. September um 10 Uhr in der Laurentiushalle auf dem Campus der Anhaltischen Diakonissenanstalt gefeiert. Wie die Nagelkreuzgemeinschaft entstanden ist, weiß Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion:

Ein christlicher Hochschulbeirat für die Hochschule Harz

In Wernigerode wird am 27. September der Christliche Hochschulbeirat für die Hochschule Harz gegründet. Der Evangelische Landesbischof Friedrich Kramer führt die 15 Mitglieder des Beirates in einem festlichen Gottesdienst in ihr Amt ein. Wenn der Bischof persönlich vorbeikommt, dann muss so ein christlicher Hochschulbeirat also eine Bedeutung haben. Welche genau, erklärt Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion:

Interkulturelle Woche Magdeburg: Die koloniale Vergangenheit der Stadt

Bis zum nächsten Sonntag läuft die bundesweite interkulturelle Woche. Die Initiative der Kirchen zusammen mit Kommunen, Gewerkschaften, Vereinen und Migrantenorganisationen sorgt für die Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen. In Dessau, im Landkreis Stendal oder in Magdeburg gibt es zahlreiche Veranstaltungen. In Magdeburg morgen zum Beispiel einen Rundgang auf den Spuren der kolonialen Vergangenheit der Stadt. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist den Weg schon einmal mitgelaufen.

Zurück zu den Wurzeln – als Pfarrerin im zurück im Heimatort

Back to the roots – zurück zu den Wurzeln. Manchmal passt diese Redewendung wie die Faust aufs Auge. Zum Beispiel bei der Evangelischen Pfarrerin Margret Ritzmann aus Berge bei Gardelegen.

Interkulturelle Woche: Stadtrundlesung zu Magdeburgs kolonialer Vergangenheit

Am Sonntag beginnt die bundesweite interkulturelle Woche. Eine Initiative der Kirchen in Kooperation mit Kommunen, Wohlfahrtsverbänden, Gewerkschaften und Migrantenorganisationen. Die interkulturelle Woche sorgt für die Begegnung von Menschen aus unterschiedlichen Kulturen und hilft beim Blick über den Tellerrand. Der Weltladen Magdeburg lädt am Montag zum Beispiel wieder ein zu einer Stadtrundlesung über die Koloniale Vergangenheit in Magdeburg. Kirchenreporter Thorsten Keßler war schon einmal dabei:

+++ VERSCHOBEN +++ (W)einklang – Bewahrung der Schöpfung in Magdeburg

Bewahrung der Schöpfung ist in der Kirche ein häufig benutzter Ausdruck. Für Christinnen und Christen heißt das konkret: Sich besinnen auf die Verantwortung für unseren Planeten und so handeln, dass die Erde für nachfolgende Generationen lebenswert bleibt. Ganz praktische Beispiele für ganz lokale Schöpfungsbewahrung könnt ihr bei einer Radtour durch Magdeburg kennenlernen. Start zur Radtour ist am Samstag um 14 Uhr im Stadtteil Neustädter Feld, sagt Kathrin Natho, Umweltbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland:

Ehrenamtliches Engagement im Dom zu Magdeburg

Thor500 Jahre Magdeburger Dom. Wohl kaum ein Ort verbindet Magdeburger und Magdeburgerinnen so sehr, wie die gotische Kathedrale mit ihren hoch emporragenden, 100 Meter hohen Türmen. Viele Menschen engagieren sich auch ehrenamtlich am Dom. Sie begrüßen Besucher und erklären Gästen die bemerkenswerten sakralen Kunstwerke. Christina Märtens und Rolf Schrader stehen stellvertretend für die zahlreichen Ehrenamtlichen:

500 Jahre Fertigstellung – wem gehört der Magdeburger Dom?

500 Jahre Vollendung des Magdeburger Domes. Anlässlich des Jubiläums wird am nächsten Sonntag ein Festgottesdienst gefeiert. Im März 1520 soll der letzte Dombaumeister, der Steinmetz Bastian Binder, einen Stein mit der Jahreszahl 1520 oben über dem Ausgang auf dem Nordturm gesetzt haben.

+++ VERSCHOBEN +++ (W)einklang – auf den Spuren der Schöpfung durch Magdeburg

Die Zeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober heißt im Kirchenjahr Schöpfungszeit. Eine Zeitperiode, die man zwar so nicht in der Bibel findet. Aber eine Aktionszeit, in der sich Christinnen und Christen auf ihre Verantwortung für unsere Erde besinnen sollten. Evangelische und katholische Kirche machen das am nächsten Samstag ganz praktisch. Mit dem Fahrrad zu fünf Orten in Magdeburg. Kathrin Natho vom Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum erklärt, um was es geht.

Kein Schlussstrich – Stasi-Debatte nicht beenden

In zwei Wochen ist Tag der deutschen Einheit. Wenn in diesen Tagen oft an die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor 30 Jahren erinnert wird, dann wird häufig auch die Frage gestellt: Wie umgehen mit Menschen, die andere überwacht, bespitzelt oder ausgehorcht haben? Was tun mit Stasi-Akten? Pfarrerinnen und Pfarrer wurden oft von mehr als nur einer Person überwacht. Der Dessauer Pfarrer Dietrich Bungeroth hat seine Stasi-Akte angesehen und Spitzel mit ihren Taten konfrontiert:

Würdiger Abschied für alle Menschen: Ehrenamt Ordnungsbestattung

Jüngst wurde die Friedhofskultur in Deutschland zum immateriellen Kulturerbe erklärt. Die Friedhofskultur umfasst alles, was Menschen auf dem Friedhof tun. Das heißt: Trauern und Erinnern. Gestalten und Pflegen von Gräbern als Gedenkort. Was aber, wenn es keine Angehörigen mehr gibt? Vikarin Marie-Luise Gloger aus Halberstadt bestattet ehrenamtlich sogenannte Ordnungsfälle. Menschen ohne Angehörige, um deren Beisetzung sich die Stadt Halberstadt kümmert:

Immaterielles Welterbe Friedhof: Deutsche Gedenkkultur ist einzigartig

Beim bundesweiten Tag des Friedhofs steht am Sonntag die deutsche Friedhofskultur im Mittelpunkt. Die wurde in diesem Jahr nämlich zum immateriellen Kulturerbe erklärt wurde. Bereits im März hatte die Kultusministerkonferenz die Aufnahme in das bundesweite Kulturerbe-Verzeichnis beschlossen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion über die Friedhofskultur und Friedhöfe:

Brot vom heißen Stein: Passend zur Francke-Jahresausstellung

Am Sonntag eröffnen die Franckeschen Stiftungen in Halle die neue Jahresausstellung. Der Titel: „Im Steinbruch der Zeit“ und es geht eben um Steine. Für die einen nur Baumaterial, für andere Menschen Schmuck, Schatz oder Talisman. Diesen weiten Bogen schlägt die Ausstellung und greift dabei unter anderem zurück auf den Nachlass des halleschen Hobby-Geologen Christian Keferstein.

Online Voting: Ein Schäferwagen für die Junge Gemeinde Schenkenberg

Ein historischer Schäferwagen als mobile Kirche. Das ist der Traum der evangelischen junge Gemeinde aus dem Pfarrbereich Schenkenberg bei Delitzsch. Die 100 jungen Leute leben in 27 Orten rund um Schenkenberg, sagt Pfarrer Matthias Taatz:

Eine neue Glocke für die Dorfkirche Berge bei Gardelegen

In Berge, einem Ortsteil von Gardelegen, wird am Wochenende eine neue Glocke gegossen. Die Dritte für die Dorfkirche mit ihren außergewöhnlichen Deckenmalereien, sagt Gemeindekirchenrat Olaf Sturm.

Wenn die Sonne auf das Altarkreuz strahlt – ein unbekanntes Kirchenfest

Manche kirchlichen Feste haben – zumindest in der evangelischen Kirche – heutzutage keine Bedeutung mehr. Die Spuren dieser Feste finden sich aber immer noch. Zum Beispiel an der Dorfkirche Dalchau. Loburgs Pfarrer Georg Struz ist auch zuständig für die romanische Dorfkirche:

Auf Thomas Müntzers Spuren: LARP auf Burg Allstedt

Mal in eine völlig andere Rolle schlüpfen. Darum geht es Spielerinnen und Spielern bei LARP, die Kurzform für Live-Action-Roleplay, übersetzt Live-Rollenspiele. Ein LARP für Jugendliche im Alter zwischen 10 und 16 Jahren organisiert das Jugendzentrum TheO‘door aus Sangerhausen am nächsten Wochenende auf Burg Allstedt. Thema: Auf den Spuren von Thomas Müntzer, sagt Gerold Peetz vom TheO‘door:

Woche der Wiederbelebung: Erste-Hilfe-Auffrischung kann nie schaden

Ab morgen ist Woche der Wiederbelebung. Eine Initiative medizinischer Berufsverbände. Und jetzt mal Hand aufs Herz: Wisst ihr, worauf es ankommt bei Erster Hilfe? Bei einem Verkehrsunfall? Bei Bewusstlosigkeit? Zwei Drittel der Deutschen halten nach einer Umfrage des Roten Kreuzes eine gesetzliche Regelung für regelmäßige Erste-Hilfe-Kurse für angebracht. Die Johanniter sind eine der Organisationen, bei denen ihr euer Erste-Hilfe-Wissen auffrischen könnt. Und das kann nicht schaden, findet Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Nachschlag: Dreimal inklusiv Pilgern im Herbst durch Anhalt

In den Sommerferien hatte die Evangelische Landeskirche Anhalts eingeladen zum Pilgern „vor der Haustür.“ Die sechs Pilgerwanderungen zwischen Ballenstedt und Dessau sind so gut angekommen, dass es jetzt im Herbst einen Nachschlag gibt. Im September, Oktober und November je eine weitere Tagestour. Nächsten Samstag ist Start in Blankenburg.

Nikolaikirche Quedlinburg: Digitaler „Blick hinter den Bauzaun“

Zum Tag des offenen Denkmals am Sonntag lädt die Nikolaikirche Quedlinburg in diesem Jahr ein zum digitalen „Blick hinter den Bauzaun.“ Die Nikolaikirche liegt zwar in der Neustadt von Quedlinburg, aber auch die Neustadt hat schon hunderte Jahre auf dem – Pardon – Buckel:

50 Jahre Fairer Handel in Deutschland

Kaffee und Bananen sind die klassischen Beispiele für fair gehandelte Produkte. Vor 50 Jahren, im September 1970, haben in Deutschland die ersten Aktionsgruppen zunächst Kunsthandwerk aus Asien, Afrika und Lateinamerika angeboten. Kurz darauf gab es auch fair gehandelten Kaffee. Mit der Fairen Woche feiern das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt und die katholische Hilfsorganisation MISEREOR zwischen dem 11. und 25. September dieses Jubiläum. Kirchenreporter Thorsten Keßler über Fair gehandelte Produkte bei uns im Land.

Digitaler Denkmaltag 2020: Chance für die kommenden Jahre

Jedes Jahr am zweiten Sonntag im September ist Tag des offenen Denkmals. Historische Gebäude erlauben den Blick hinter die Kulissen. Dorthin, wo ihr sonst normalerweise nicht hinkommt, sagt Steffen Skudelny, Vorstand der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

700 Jugendliche bei 28 Lebenswendefeiern in Halle

In Halle feiern in den nächsten Wochen 700 Jugendliche ihre Lebenswende. Ein ökumenisches Angebot von katholischer und evangelischer Kirche, erklärt Jonas Borgwardt, Jugendbildungsreferent beim Bistum Magdeburg.

Klösterliche Tugenden: Backen lehrt Geduld und Demut

Um Brot drehen sich in der Bibel eine ganze Menge Geschichten. Jesu Christi letztes Abendmahl dürfte wegen der vielen Darstellungen in der Kunst auch weniger bibelfesten Menschen ein Begriff sein. Im Vater Unser beten Christen um das tägliche Brot, sagt Pfarrerin Sandy Groh:

Evangelische Kirche feiert Biker-Gottesdienst im Kloster Drübeck

Für die meisten Motorradfahrerinnen und -fahrer endet bald die Saison. Zum Abschluss feiert die Evangelische Kirche am Samstag einen Biker-Gottesdienst im Kloster Drübeck. Superintendent Michael Kleemann aus Stendal fährt selbst Motorrad, deshalb ist der Biker-Gottesdienst nicht nur eine dienstliche Aufgabe.

In der Kirche oder auf der Koppel – als Erwachsene zur Christin geworden

Die Kirchen beklagen seit Jahren einen Mitgliederrückgang. Pfarrerinnen und Pfarrer feiern mehr Beerdigungen als Taufen. Außerdem treten viele Menschen aus der Kirche aus. Der umgekehrte Weg ist seltener, aber manche Menschen wenden sich auch erst als Erwachsene der Kirche zu. Christel Schreiber aus Latdorf zum Beispiel wurde vor 60 Jahren zwar noch getauft. Das war’s dann aber erstmal mit Kirche:

Archäologie im Dom – wenn Steine und Knochen Geschichten erzählen

Der Magdeburger Dom feiert in diesem Jahr 500jähriges Jubiläum. Ein Stein oben auf dem Nordturm trägt die Jahreszahl 1520, das Jahr der Fertigstellung. Kathedrale und Stadt Magdeburg sind aber noch viel älter. Schon ehe der heutige Dom gebaut wurde hat am gleichen Ort eine kolossale Kirche gestanden. Das sagt Archäologe Rainer Kuhn und der muss es wissen, hat er doch im Dom und auf dem Domplatz Ausgrabungen durchgeführt:

Ein bisschen wie „Wetten Dass“ – Evangelisches Jugendfestival online

Morgen ist Evangelisches Jugendfestival und das geht in diesem Jahr online über die Bühne. Im Livestream aus der Jugendkirche „Herzschlag“ in Nordhausen. Die Technik dafür steht, sagt Jakob Haferland von der Evangelischen Jugend:

Klangwechsel beim John-Cage-Orgelprojekt in Halberstadt

Nach fast sieben Jahren ist am Samstag wieder ein Klangwechsel beim John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt in Halberstadt. Bei dem ebenso bemerkenswerten, wie teilweise auch umstritten Projekt erklingt seit inzwischen fast 20 Jahren ununterbrochen die John-Cage-Komposition as slow as possible – so langsam wie möglich. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Rainer Neugebauer, den Kuratoriumsvorsitzenden der John-Cage-Orgelstiftung Halberstadt, kurz vor dem Klangwechsel bei ORGAN²/ASLSP besucht:

Orgeltag und Klangwechsel in Halberstadt

Halberstadt feiert am Wochenende den deutschen Orgeltag. Im Sinn des einstigen Landesmottos vom Land der Frühaufsteher, denn der bundesweite Orgeltag ist eigentlich ein Wochenende später. Der Grund für die Vorverlegung: der erste Klangwechsel seit fast sieben Jahren beim John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt. Der auf 640 Jahre ausgelegten John-Cage-Komposition as slow as possible, so langsam wie möglich. Cage ist aber nur ein Grund, dass Halberstadt als Orgelmetropole gilt. Carmen Presch vom Förderverein Musik am Dom zu Halberstadt kennt noch weitere:

EKM-Forderung: Sonntagsschutz wegen Corona nicht aushöhlen

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, hat Lockerungen beim Sonntagsschutz abgelehnt. Hintergrund sind Forderungen aus Politik und Einzelhandel, durch zusätzliche Sonntagsöffnungen die im Frühjahr wegen Corona entgangenen Umsätze zu kompensieren.

Nach fast 7 Jahren Dauerklang wieder ein Klangwechsel

Nach fast sieben Jahren ist am Samstag wieder ein Klangwechsel beim John-Cage-Orgel-Kunst-Projekt in Halberstadt. Bei dem ebenso bemerkenswerten, wie teilweise auch umstritten Projekt erklingt seit inzwischen fast 20 Jahren ununterbrochen die John-Cage-Komposition as slow as possible – so langsam wie möglich. Rainer Neugebauer ist Kuratoriumsvorsitzender der John-Cage-Orgelstiftung Halberstadt. Er hat schön häufiger den überraschenden Ausruf gehört: „Euch gibt es ja immer noch!“

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