Politische Botschaft statt Blumen: Evangelische Frauen zum Weltfrauentag

Der 8. März ist internationaler Weltfrauentag. In den ostdeutschen Bundesländern hat der Tag immer noch ein wenig mehr Stellenwert, als in den westdeutschen. Im Land Berlin wurde der Frauentag 2019 zum gesetzlichen Feiertag erklärt. Traditionell werden morgen oft Blumen verteilt, aber es geht um mehr, findet Dorit Lütgenau von der Frauenarbeit der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland:

Nein

Fragt Dich jemand: „Geht’s Dir gut?“ und Du antwortest „Ja“, obwohl Du „Nein“ denkst. Oder fragt Dich Deine Kollegin: „Hach, ich muss los. Kannst Du das noch schnell erledigen?“ und Du antwortets „Gib halt her“, obwohl Du eigentlich auch mal pünktlich Feierabend machen wolltest. Oder in Deinem Sportverein gibt’s wiedermal neue Corona-Regeln und der Trainer fragt: „Sieht das jemand anders?“ und Du sagst nichts, obwohl Du denkst, das geht so nicht.

Mittelalterliche Glocke mit der Glockenkrone aus dem 3D-Drucker

Seit ein paar Wochen läutet die Glocke der Kirche St. Marien im Zerbster Ortsteil Ankuhn wieder. Um die 800 Jahre alt ist die Glocke, sagt Roland Thiem aus dem Gemeindekirchenrat und der weiß es von den Glockensachverständigen. Das Alter lässt sich schätzen:

Vorsorge – arm – reich

Gut, dass sich nicht immer alle nur und ausschließlich mit der Corona Pandemie beschäftigen! Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Heidelberg und Hamburg haben untersucht, ob ein erkrankter Mensch in Hamburg ein Krebsleiden länger überlebt, wenn er oder sie in einem wohlhabenderen Stadtteil lebt.

Ausgezeichnetes Ehrenamt: Goldener Kirchturm für Kirchbauvereine

Mit dem „Goldenen Kirchturm“ würdigt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, das ehrenamtliche Engagement von Kirchbauvereinen. In diesen Kirchbauvereinen engagieren sich Menschen für den Erhalt ihrer Ortskirche. Oft ganz egal, ob Kirchenmitglied oder nicht. Auf dem Gebiet der EKM, also in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teilen von Brandenburg und Sachsen, gibt es rund 400 solcher Kirchbauvereine, weiß Regionalbischof Christoph Hackbeil.

Insel ohne Corona

Stell Dir vor, Du wohnst in einem Land, in dem es kein Corona gibt. Und daran wird sich so schnell nichts ändern, denn Dein Land ist eine Insel. Solange niemand von woanders dorthin kommt. Und jetzt stell Dir vor, Du warst aber gerade auf einer langen internationalen Geschäftsreise, als Corona fast überall auf der Welt ausgebrochen ist. Und deswegen kommst Du jetzt nicht mehr nach Hause, denn auf Deine Heimatinsel darf ja niemand mehr einreisen – auch die eigenen Bürger nicht.

Evangelischer Pfarrer organisiert wegen Pandemie seit einem Jahr „Wort zum Schabbat“ online

Ricklef Münnich ist evangelischer Pfarrer und hat seit vielen Jahren gute Kontakte zur jüdischen Landesgemeinde in Thüringen. Vor einem Jahr ging ja die Pandemie los und seitdem organisiert Münnich Online das „Wort zum Schabbat“. Wer will kann live dabei sein oder später im Youtube-Kanal zugucken.

Erkenntnisse

„Also normalerweise faste ich ja um die Zeit vor Ostern, aber diesmal hab’ ich echt kein Bock drauf. Ich verzichte ja schon seit ’nem Jahr auf so viel!“ – Das hab’ ich jetzt schon von mehreren Leuten gehört, jetzt gerade wieder, als ich mich virtuell mit ein paar Freunden getroffen habe. – „Du musst ja nicht unbedingt auf etwas verzichten, Du kannst ja auch fasten, indem Du 7 Wochen lang etwas bewusst anders machst, um zu einer neuen Erkenntnis für Dich zu kommen“ – „Eben. Ich mach auch ganz viele Sachen bewusst anders wegen Corona, die ganze Zeit. Und das hat tatsächlich zu ein paar Erkenntnissen geführt“.

Unterscheide Urteil und Vorurteil

Es kann schwer sein, zwischen Urteil und Vorurteil zu unterscheiden. Die Evangelische Kirche distanziert sich ganz klar von Leuten, die die aktuellen Corona-Maßnahmen mit der mörderischen Diktatur der Nationalsozialisten von 1939 bis 1945 vergleichen. Solche Vergleiche sind unhistorisch, falsch, verhöhnen die Opfer und sie bagatellisieren das systematische Morden der Mörder. Nun hatte aber ein pensionierter Pfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland auf einer Veranstaltung von sogenannten Querdenkern im Februar eine Rede gehalten. Er selbst hatte diese Vergleiche nicht gezogen. Die Veranstalter schon. Der Pfarrer war seit vielen Jahren im jüdisch-christlichen Dialog engagiert, organisiert auch Israel-Reisen. Gibt man seinen Namen jetzt bei Google ein, dann ergänzt Google automatisch das Wort Querdenker.

Das Online-Voting läuft: Wer bekommt den mitteldeutschen Fundraisingpreis 2021?

Wenn Sie eine Idee für ein gutes Projekt haben, dann stellt sich schnell die Frage: Aber woher bekommen wir das Geld dafür? Bei gemeinnützigen Projekten sind Spenden ganz wichtig, Kontakte, Leute, die das Vorhaben mittragen. Kurz: gutes Fundraising. Sechs bemerkenswerte Projekte bewerben sich jetzt für den mitteldeutschen Fundraisingpreis. Jeder kann online seinen Favoriten nominieren, sagt Dirk Buchmann.

Das Online-Voting läuft: Wer bekommt den mitteldeutschen Fundraisingpreis 2021?

Wenn Sie eine Idee für ein gutes Projekt haben, dann stellt sich schnell die Frage: Aber woher bekommen wir das Geld dafür? Bei gemeinnützigen Projekten sind Spenden ganz wichtig, Kontakte, Leute, die das Vorhaben mittragen. Kurz: gutes Fundraising. Sechs bemerkenswerte Projekte bewerben sich jetzt für den mitteldeutschen Fundraisingpreis. Jeder kann online seinen Favoriten nominieren, sagt Dirk Buchmann.

Menschen auf der ganzen Welt feiern Weltgebetstag

Heute ist der Weltgebetstag der Frauen. Die älteste und größte ökumenische Bewegung der Welt, sagt Simone Kluge von den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland:

Klinikseelsorge – die Brücke zwischen Patienten und Angehörigen

Seelsorgerinnen oder Seelsorger stehen Menschen in besonderen Lebenssituationen bei. Jemanden zu begleiten, die Last des anderen zutragen, das ist ein ganz christliches Motiv. Für Patientinnen und Patienten ist die Klinik- oder Krankenhausseelsorge während der Pandemie ein Stück weit auch die Brücke zu ihren Angehörigen, berichtet der Quedlinburger Pfarrer Matthias Zentner:

Weltgebetstag der Frauen

Morgen feiern Frauen in über 150 Ländern den Weltgebetstag. Diesmal haben Frauen aus Vanuatu den besonderen Gottesdienst vorbereitet. Er läuft wie eine Gebetskette 24 Stunden lang rund um den Globus. Ein aufwendiges Youtube-Video haben Frauen im evangelischen Kirchenkreis Südharz gedreht, sagt Kathrin Schwarze.

Weltgebetstag der Frauen

Morgen feiern Frauen in über 150 Ländern den Weltgebetstag. Diesmal haben Frauen aus Vanuatu den besonderen Gottesdienst vorbereitet. Er läuft wie eine Gebetskette 24 Stunden lang rund um den Globus. Ein aufwendiges Youtube-Video haben Frauen im evangelischen Kirchenkreis Südharz gedreht, sagt Kathrin Schwarze.

Endlich: Seeleute aus Kiribati dürfen nach Hause

Nach monatelangem Warten dürfen 170 Seeleute aus dem südpazifischen Inselstaat Kiribati von Hamburg zurück nach Hause. Seit Oktober haben sie in einer Jugendherberge gelebt. Der Grund: Corona, besser gesagt: Kein Corona, denn die Inseln und Atolle ihrer Heimat sind von der Pandemie nicht betroffen:

Die 170 Seeleute aus Kiribati, die nicht heimdurften

Es gibt einen Staat, der sich von seinem westlichen bis zum östlichen Ende über 4.500 Kilometer erstreckt – das entspricht einmal von Norwegen bis Süditalien – und trotzdem leben dort insgesamt nur knapp 120.000 Menschen – auf kleinen Inseln und Atollen: Kiribati. Ein Staat, in dem bisher kein einziger Fall von Corona war. Und weil das so bleiben soll, darf dorthin nie mand einreisen – allerdings auch die eigenen Leute nicht. 170 von ihnen sind seit Oktober in einer Jugendherberge in Hamburg untergebracht – und noch länger nicht mehr zuhause gewesen.

Die 170 Seeleute aus Kiribati, die nicht heimdurften

Es gibt einen Staat, der sich von seinem westlichen bis zum östlichen Ende über 4.500 Kilometer erstreckt – das entspricht einmal von Norwegen bis Süditalien – und trotzdem leben dort insgesamt nur knapp 120.000 Menschen – auf kleinen Inseln und Atollen: Kiribati . Ein Staat, in dem bisher kein einziger Fall von Corona war. Und weil das so bleiben soll, darf dorthin niemand einreisen – allerdings auch die eigenen Leute nicht. 170 von ihnen sind seit Oktober in einer Jugendherberge in Hamburg untergebracht – und noch länger nicht mehr zuhause gewesen.

Arbeitsfreier Sonntag – seit 1.700 Jahren staatlich geschützt

Auch weniger Bibelfeste kennen wohl die biblische Schöpfungsgeschichte. In der heißt es: Am 7. Tag hat Gott sich ausgeruht. Staatlich geschützt wurde dieser freie Tag, bei uns also der Sonntag, aber erst vor 1.700 Jahren, weiß Holger Lemme vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Morgen Auftakt zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre freier Sonntag“

Morgen ist der 3. März und das ist ein Feiertag. Na gut, also morgen ist kein arbeitsfreier Tag, aber ein Tag zum Feiern. Warum, das weiß Holger Lemme vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Morgen Auftakt zum Jubiläumsjahr „1700 Jahre freier Sonntag“

Morgen ist der 3. März und das ist ein Feiertag. Na gut, also morgen ist kein arbeitsfreier Tag, aber ein Tag zum Feiern. Warum, das weiß Holger Lemme vom „Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt“ der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Neuer Nachbar: Im weißen Haus lebt wieder ein Mensch!

Die Evangelische Pfarrerin Katja Albrecht hat seit sechs Wochen neue Nachbarn. Das Weiße Haus in Washington liegt nämlich nur fünf Minuten entfernt von ihrer Kirche. Ihr neuer Nachbar, US-Präsident Joe Biden, ist praktizierender Katholik und das kommt an in der US-Hauptstadt.

Fastenzeit-Aktionen

Bis Ostern läuft die Fastenzeit und manche verzichten auf Süßigkeiten, Wein oder ihr Handy. Es gibt aber noch ganz andere Ideen und bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland läuft da so einiges. Im Kirchenkreis Jena z.B. gibt’s auf der Website an jedem Wochentag ein Video mit einem Denkanstoß. Etwa von Therese Costa zur Aktion „Klimafasten“ und zur Klima-Challenge von „Brot für die Welt“.

Fastenzeit-Aktionen

Bis Ostern läuft die Fastenzeit und manche verzichten auf Süßigkeiten, Wein oder ihr Handy. Es gibt aber noch ganz andere Ideen und bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland läuft da so einiges. Im Kirchenkreis Jena z.B. gibt’s auf der Website an jedem Wochentag ein Video mit einem Denkanstoß. Etwa von Therese Costa zur Aktion „Klimafasten“ und zur Klima-Challenge von „Brot für die Welt“.

Europa investiert in Halle – EFRE-Mittel für die Marktkirche

Die Marktkirche Halle wird saniert. Gebäude und Gemeinde profitieren vom europäischen Kulturerbeprogramm EFRE. Die Kirche wird barrierefrei und bekommt sanitäre Anlagen. Licht und Akustik werden modernisiert, erklärt Gottfried Koehn, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates:

Neuer Beauftragter der evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung

André Demut ist ab morgen der neue evangelische Beauftragte bei Landesregierung und Landtag in Thüringen. Der Pfarrer ist so eine Art Verbindungsmann zwischen den evangelischen Kirchen und dem Land. Bei neuen Gesetzen, etwa zu Schulen oder Kindergärten, bringt er die Position der Kirche ein. Aber er ist auch Seelsorger im Landtag.

Auf Anfang

„So, und jetzt nochmal alles auf Anfang. Jetzt tun wir mal so, als hätten wir die letzten 15 Minuten nicht über diesen Mist gestritten.“ – Haben Sie das schonmal gemacht? Ist super, wenn’s funktioniert, wenn beide eingesehen haben, dass der Grund für den unnötigen Streit nur an einem blöden Missverständnis ganz am Anfang lag. „Okay, ich geh nochmal raus, und komm nochmal rein“. Und dann müssen Sie lachen. Und beim zweiten Mal nimmt das Gespräch einen viel besseren Verlauf.

Von der Rolle

Manchmal ist das wie so’n Label, das scheinbar auf Deine Stirn geklebt ist: „der Hübsche Kerl“ oder „die Kluge, die immer weiß, wie’s geht“ oder „wenn’s was zum Anpacken gibt, ruf mich an“. Manchmal fühlt sich so ne Rolle, die einem zugeschrieben wird, auch ziemlich schlecht an: „Fashion Victim“ oder „Besserwisser“ oder „Depp vom Dienst“. Da kannst Du machen, was Du willst, in der Schublade bist Du drin. Na, toll.

Evangelischer Pfarrer organisiert wegen Pandemie seit einem Jahr „Wort zum Schabbat“ online

Ricklef Münnich ist evangelischer Pfarrer und hat seit vielen Jahren gute Kontakte zur jüdischen Landesgemeinde in Thüringen. Vor einem Jahr ging ja die Pandemie los und seitdem organisiert Münnich Online das „Wort zum Schabbat“. Wer will kann live dabei sein oder später im Youtube-Kanal zugucken.

Am ersten Freitag im März feiern Christ*innen Weltgebetstag

Am ersten Freitag im Monat ist Weltgebetstag. Das heißt: Rund um den Globus feiern Christinnen und Christen den gleichen Gottesdienst. In diesem Jahr zwar oft digital und mit Distanz, aber mit den gleichen Liedern und den gleichen Gebeten. Den Gottesdienst vorbereitet haben Frauen aus Vanuatu. Die östlich von Australien gelegene Inselgruppe liegt auf dem pazifischen Feuerring und ist wohl nur einer Minderheit auf Anhieb bekannt, glaubt Simone Kluge von den Evangelischen Frauen:

Maulwurfsfrühling

Ei, was da im Moment bundesweit unter den Graswurzeln, auf Äckern, Wiesen und in Vorgärten los ist– das geht ja auch keine Kuhhaut: Die Maulwurf-Männchen drehen trotz offizieller Winterzeit gerade voll am Rad, rasen durch die Tunnelsysteme und sind frühlingshormongesteuert so was von auf Brautschau unterwegs, um das passende Weibchen zu begatten.

Neuer Beauftragter der evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung

André Demut ist ab morgen der neue evangelische Beauftragte bei Landesregierung und Landtag in Thüringen. Der Pfarrer ist so eine Art Verbindungsmann zwischen den evangelischen Kirchen und dem Land. Bei neuen Gesetzen, etwa zu Schulen oder Kindergärten, bringt er die Position der Kirche ein. Aber er ist auch Seelsorger im Landtag.

Beruf und Berufung: Restauratorinnen von(Kichen)kunst

Jahrhundertealte Steinmetzarbeiten, Schnitzereien, Glasfenster oder wertvolle Gemälde finden sich zwar nicht ausschließlich in Kirchen, aber doch ziemlich häufig. Deswegen trifft man in Kirchen ziemlich oft auch auf Menschen, die diese Kunst restaurieren. Mit viel Geduld, Herzblut und Leidenschaft- Der Beruf also als Berufung? Irgendwie schon, sagt Restauratorin Martina Runge.

‚Ich‘ oder ‚Wir‘?

So, mal an alle, die glücklich vergeben sind: Bist Du eigentlich immer noch „Du“ oder nur noch „Ihr“. Also ich kann es ja echt gut verstehen, wenn zwei, die sich gerade frisch verliebt haben, am liebsten die ganze Zeit nur noch gemeinsam verbringen wollen. Aber ab wann ist es eigentlich zu viel?

Ökumene rund um Köthen mit einer Kerze symbolisiert

Wenn von Kirche die Rede ist, dann denken die meisten wahrscheinlich an evangelisch oder katholisch. An Martin Luther oder den Papst. Kirche ist aber vielfältiger und Konfessionen, die bei uns selten sind, sind in anderen Ländern bestimmend. Die orthodoxe Kirche zum Beispiel in Osteuropa. Gemeinsame Plattform für das ökumenische Miteinander ist die ACK, die Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion über Ökumene in Sachsen-Anhalt.

Enteignung

Das wird eine heiße Debatte werden: Das geplante Volksbegehren der Berliner Mieter-Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“. Am Freitag hat die Initiative ihre Sammlung von Unterschriften für das Volksbegehren gestartet. Schaffen sie es, bis zum 25. Juni, 175.000 gültige Unterschriften zu sammeln, dann soll der Berliner Senat aufgefordert werden, die Wohnungsbestände von Privatunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu enteignen, bzw. genauer gesagt: zu vergesellschaften, also dem Besitz der Allgemeinheit zuzuführen oder zu sozialisieren.

Papst im Irak

Hey, da is‘ er wieder. Der Papst. Der gute alte – als 84jährige – Franziskus. Der Religionsführer, der mehr lächelt als alle anderen. Also nicht als alle anderen Päpste, das kann man ja schlecht wissen. Aber im Vergleich zu den Ajatollahs wirkt Franziskus doch immer recht locker, finde ich. So, als wolle er gar nicht alt und weise werden.

Coffee at home

Also, es ist ja nicht so, dass alle zuhause statt in der Firma arbeiten, aber insgesamt sind schon weniger Leute unterwegs. Das heißt auch: Statt nem schnellen „Coffee to go“ beim Umsteigen vom Bus in die Bahn, gibt’s jetzt „Coffee at home“. Je nach Ausstattung Deiner Küche durch irgendeine Kaffeemaschine oder mit viel Liebe von Hand zubereitet.

Corona: Arme Menschen trifft die Pandemie härter als Reiche

Die Corona-Krise trifft arme Menschen ganz besonders. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Sozial- und Kulturverbänden fordert von der Bundesregierung deshalb mehr Nothilfen. Eine seit zwei Wochen laufende bundesweite Unterschriftensammlung haben bisher über 130.000 Menschen unterzeichnet. Ralf Kleist, Leiter der Kreisdiakoniestelle Jena findet die Forderungen richtig:

Christ*Innen auf der ganzen Welt feiern am 5. März Weltgebetstag

Am nächsten Freitag, am 5. März, feiern Christinnen und Christen auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Normalerweise, also wenn nicht gerade Corona ist, dann wird dieser Gottesdienst auf der ganzen Welt genauso gefeiert. Mit den gleichen Liedern, den gleichen Gebeten und eigentlich auch mit landestypischem Essen aus dem jeweiligen Weltgebetstagland. Essen fällt in diesem Jahr weg, denn der Weltgebetstag wird auf Distanz gefeiert. Kirchenreporter Thorsten Keßler kennt das diesjährige Land und die Geschichte des Weltgebetstages:

Geschichte(n) um die Dorfkirche in Gütter bei Burg

Etwa 4.000 Kirchengebäude gibt es im Bereich der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Jedes einzigartig. Jedes mit einer eigenen Geschichte. Die Dorfkirche in Gütter bei Burg ist auf jeden Fall schon ein paar hundert Jahre alt. Wie alt genau, darüber gibt es keine Aufzeichnungen, bedauert Gemeindeglied Gerald Hüttner:

Jahresstatistik 2020: Mehr Menschen nutzen Dienste der Telefonseelsorge

Corona hat sich im letzten Jahr auf die Arbeit der Telefonseelsorge ausgewirkt. Gegenüber 2019 habe es erkennbare Verschiebungen gegeben, heißt es in der gestern veröffentlichten Jahresstatistik für 2020.

Klinikseelsorge: In der Pandemie Brücke zwischen Patienten und Angehörigen

Seelsorgerinnen oder Seelsorger stehen Menschen in besonderen Lebenssituationen bei. Jemanden zu begleiten, die Last des anderen zutragen, das ist ein christliches Motiv. Weil Besuche ausgeschlossen sind, ist die Klinik- oder Krankenhausseelsorge während der Pandemie für viele Patientinnen und Patienten auch ein Stück weit eine Brücke zu ihren Angehörigen, berichtet der Quedlinburger Pfarrer Matthias Zentner:

Luthers Totenmaske: Lebendige Erinnerung oder morbide Reliquie?

Heute, am 22. Februar 1546, vor 475 Jahren war Martin Luthers Beerdigung in der Schlosskirche Wittenberg. Nachdem er vier Tage zuvor in Eisleben gestorben war, wurde ein Wachsabdruck seines Gesichtes und seiner Hände gemacht. Diese Abdrücke wiederum sind irgendwie in der Marktkirche Halle gelandet. Bis vor kurzem hatten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sie anzuschauen. Lebendige Erinnerung oder Morbide Reliquie?

Afghanistan vor neuem Anfang

Seit die Bundeswehr 2001 zum Kampf gegen den Terror in Afghanistan einmarschiert ist, haben dort 157.000 Menschen ihr Leben verloren. Unter ihnen 59 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Deutschland war schon vorher in Afghanistan aktiv: mit Hilfsprojekten für Gesundheit und Bildung. Ohne militärische Sicherung waren solche Projekte den radikal-islamistischen Taliban oft schutzlos ausgeliefert.

Crowdfunding: Eine digitale Tafel für die Evangelische Grundschule Köthen

Die Evangelische Grundschule Köthen hat zusammen mit „Köthen Energie“ eine Online-Spendenaktion für eine neue digitale Tafel, ein sogenanntes Whiteboard, gestartet. 90 Menschen aus Köthen und Umgebung haben die Aktion schon gemeinsam unterstützt. Noch zehn Tage, bis 1. März, läuft die Crowdfunding-Aktion. Lehrerin Andrea Habelitz hofft auf einen erfolgreichen Abschluss.

Auf Anfang

„So, und jetzt nochmal alles auf Anfang. Jetzt tun wir mal so, als hätten wir die letzten 15 Minuten nicht über diesen Mist gestritten.“ – Hast Du das schonmal gemacht? Ist super, wenn’s funktioniert, wenn beide eingesehen haben, dass der Grund für den unnötigen Streit nur an einem blöden Missverständnis ganz am Anfang lag. „Okay, ich geh nochmal raus, und komm nochmal rein“. Und Ihr müsst lachen. Und beim zweiten Mal nimmt das Gespräch einen viel besseren Verlauf.

Muttersprache = Luthersprache? 21.2. ist Tag der Muttersprache

Heute ist der internationale Tag der Muttersprache. In Deutschland gilt ja der Reformator Martin Luther als so etwas wie der Erfinder der deutschen Sprache. Gerade aufgrund der Bibelübersetzung auf der Wartburg, die sich in diesem Jahr zum 500. Mal jährt. Muttersprache also auch Luthersprache? Ganz so einfach ist es nicht, sagt die Germanistin Saskia Luther von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Evangelische Fastenaktion: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden

Mit Gottesdiensten haben die Kirchen am 21.02. ihre Fastenaktionen eröffnet. In der rund 40-tägigen Fasten- oder Passionszeit erinnern Christen an Leiden und Sterben von Jesus. Die Zeit ist Vorbereitung auf Ostern. Fasten und der Verzicht auf Genussmittel, wie Süßes oder Alkohol, gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. Die evangelische Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“ steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden!“ Spielraum also trotz Lockdown? Trotz Ausgangsbeschränkungen? Treffender geht es doch nicht, findet Sieben-Wochen-Ohne-Initiator Arnd Brummer:

Zeit zum Trauern

Ich weiß nicht, wie’s Dir geht, wenn Du im Urlaub bist und Dir ne fremde Stadt anschaust. Siehst Du Dir dann auch die Kirche an? Da ist diese Ecke mit den vielen Kerzen. Du kannst Dir eine nehmen, anzünden und an jemanden denken, der gestorben ist. Auf einmal bist Du ganz raus aus dem Urlaubs- und Touristenmodus. Auf einmal bist Du ganz in Gedanken bei dem geliebten Menschen, der nicht mehr lebt. Und es tut gut, auch wenn es schmerzt.

Umgang mit der (Un-) Endlichkeit

Der Tod rückt uns in der Pandemie ganz schön auf die Pelle. Wenn wir sterben, kommt dann noch was? „Mein Umgang mit der „Un- Endlichkeit“, genau dazu hat die Evangelische Akademie Thüringen eine Tagung geplant. Es gibt auch eine Menge Interessierte, denn das Thema bewegt gerade viele, sagt Direktor Sebastian Kranich.

Wenn der Duden platzt

Die Fachleute vom Duden, also die Fachfrauen und Fachmänner der Dudenredaktion, die Duder und Duderinnen, die haben es wirklich nicht leicht. Denn der Duden soll ja Auskunft über die korrekte Schreibweise und über die Bedeutungen der Worte und Redewendungen der deutschen Sprache geben. Aber?

Debatte über Flüchtlings-Erstaufnahme in Suhl

In Suhl ist die Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber und Geflüchtete. In der öffentlichen Diskussion kommt sie oft nur vor, wenn es dort Probleme gibt. Die evangelische Kirchgemeinde hat jetzt eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema veranstaltet. Z.B. mit Cordula Haase, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Debatte über Flüchtlings-Erstaufnahme in Suhl

In Suhl ist die Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber und Geflüchtete. In den Medien kommt sie oft nur vor, wenn es dort Probleme gibt. Die evangelische Kirchgemeinde hat jetzt eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema veranstaltet. Z.B. mit Cordula Haase, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Wir sagen ihre Namen – Gedenken an die Terroropfer von Hanau

Unter dem Motto Wir sagen ihre Namen wird heute an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau vor einem Jahr gedacht. Auch in Sachsen-Anhalt. Wegen des Anschlags auf die Synagoge in Halle nur ein halbes Jahr vorher ist Hanau sehr nah, sagt Mamad Mohamad. Er ist der Geschäftsführer von LAMSA, dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt.

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