Musik liegt in der Luft: Adventszeit ist Singzeit

Wohl zu keiner anderen Jahreszeit liegt so viel Musik in der Luft, wie in der Advents- und Vorweihnachtszeit. Kling Glöckchen Kling am Glöggstand und Ihr Kinderlein kommet aus dem Karussell-Boxen. Viele singen selbst gern und die Lieblingslieder dem Menschen sind so unterschiedlich wie die Landschaft zwischen Arendsee und Zeitz, zwischen Ilsenburg und Annaburg.

Advent: Zeit für Weihnachtsoratorium von Johann Sebastian Bach

Wie wohl kaum eine andere klassische Weihnachtsmusik gehört das Weihnachtsoratorium von Johann-Sebastian Bach für viele Menschen einfach dazu zum Weihnachtsfest. Ein ergreifendes Werk, findet der Stendaler Domkantor Johannes Schymalla.

Wir brauchen beide(s)

„Hey, lass uns mal feiern, lass uns mal keine Sorgen haben, lass uns tanzen, lass und freuen über alles, was gut ist“ – Kennst Du auch jemanden, der so drauf ist? Vielleicht sogar Du selbst? Leute, die sich auf die guten Dinge konzentrieren, sich nicht runterziehen lassen. Die, die gute Laune haben und für gute Stimmung sorgen. Cool! – Und die anderen, die sagen: „Alter! Wie kannst Du so gut drauf sein? Die Zeit läuft ab, die Ergebnisse der Weltklimakonferenz reichen hinten und vorne nicht! Wir haben viel zu viel zu tun!“ Stimmt. Auch cool.

Die geschmückte Weihnachtskirche in Wahlsdorf

Jedes Jahr in der Adventszeit wird die evangelische Dorfkirche in Wahlsdorf im Fläming weihnachtlich geschmückt. Mit Papiersternen und Tannengrün, einem Herrnhuter Stern unter der Decke und natürlich einer Krippe. Kirchenreporter Thorsten Keßler war schon einmal zu Besuch in Wahlsdorf.

Advents-Energie

Eine Kollegin meinte, man sollte diese ganze unsägliche Weihnachtsbeleuchtung als allererstes abschalten, bevor man über Klima und Energieknappheit redet. Also Lichterketten in allen Städten aus! Fassadenstürmende Nikoläuse in die Schockstarre versetzen! Den Rentierkutschen in den Vorgärten den Stecker ziehen! Ja? Nein?

Von Sachsen in die Steiermark: Ein Herrnhuter Stern in Graz

Der Stern hat 25 Zacken, es gibt ihn in rot, gelb oder weiß und er hängt in fast jeder Kirche. Gemeint ist der Herrnhuter Stern: Das Symbol für die Geburt Christi leuchtet von Kirchtürmen, auf Weihnachtsmärkten oder in Wohnungen. Auch in Graz bei Daniela Schwaiger wird heute das Licht im Herrnhuter Stern angeknipst. Wie der Stern den Weg in die Steiermark gefunden hat, hat Daniela Schwaiger unserem Kirchenreporter Thorsten Keßler erzählt:

Auftakt: Brot für die Welt eröffnet 64. Spendenaktion

Insbesondere in der Advents- und Weihnachtszeit ruft das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt zu Spenden auf. Traditionell am heutigen ersten Advent startet die jährliche Spendenaktion. In diesem Jahr zum 64. Mal, diesmal unter dem Motto „Eine Welt. Ein Klima. Eine Zukunft.“ Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion mit Einzelheiten.

Diakonin und Diakon_

Wenn Du irgendwo einen neuen Job anfängst, wie wünscht Du Dir das? Heimlich still und leise? Du kriegst Deinen Arbeitsplatz gezeigt und gut is? Oder fändest Du eine richtige öffentliche „Indienstnahme“ cool? So: nu komm‘ se ma nach vorne hier zum Direktor und zeigen sich ihren neuen Kolleginnen und Kollegen“.

Film „König hört auf“, „Adventsleuchten“ und viele Märkte und Konzerte im Advent

„König hört auf“, so heißt ein neuer Film über Lothar König. Er ist der 2019 pensionierte Pfarrer der Jungen Gemeinde in Jena und ein Kämpfer gegen Menschenverachtung, Intoleranz und Rechtsextremismus. Dafür hat König Attacken von Neonazis und Gerichtsverfahren in Kauf genommen. Den Film hat sein Sohn gedreht, der Dokumentarfilmer Tilman König. Er zeigt die letzten Wochen vor und die ersten im Ruhestand. Zu sehen ist der kämpferische und laute aber auch der verletzliche und manchmal einsame Lothar König. Der Film läuft noch bis Montag in Jena und bis Dienstag in Gera und Weimar.

Film „König hört auf“, „Adventsleuchten“ und viele Märkte und Konzerte im Advent

„König hört auf“, so heißt ein neuer Film über Lothar König. Er ist der 2019 pensionierte Pfarrer der Jungen Gemeinde in Jena und ein Kämpfer gegen Menschenverachtung, Intoleranz und Rechtsextremismus. Dafür hat König Attacken von Neonazis und Gerichtsverfahren in Kauf genommen. Den Film hat sein Sohn gedreht, der Dokumentarfilmer Tilman König. Er zeigt die letzten Wochen vor und die ersten im Ruhestand. Zu sehen ist der kämpferische und laute aber auch der verletzliche und manchmal einsame Lothar König. Der Film läuft noch bis Montag in Jena und bis Dienstag in Gera und Weimar.

Russischer Angriff für Orthodoxe Christ*innen in Deutschland verheerend

Neun Monate Krieg in der Ukraine. Mit Billigung der russisch-orthodoxen Kirche. Für die fast 3 Millionen orthodoxen Christinnen und Christen in Deutschland eine verheerende Situation, sagt Constantin Miron. Er leitet eine griechisch-orthodoxe Gemeinde in Köln und ist auch Vorsitzender der ACK, der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen in Deutschland.

„Was bleibt?“ – Ausstellung in Gera widmet sich der Erinnerung

Alle Jahre wieder – beginnt das neue Kirchenjahr und das Warten aufs Christkind mit dem bevorstehenden ersten Advent. Der Sonntag nach dem Toten- oder Ewigkeitssonntag am vergangenen Wochenende. November im Allgemeinen und noch mal besonders diese Zeit zwischen Ende und Anfang sei ein guter Zeitpunkt zum Nachdenken über das, was man eigentlich lieber verdrängt.

„Was bleibt.“ und „Gut vorbreitet auf die letzte Reise“

Alle Jahre wieder – beginnt das Warten aufs Christkind mit dem ersten Advent am Sonntag nach dem Totensonntag. Die Zeit zwischen Ende und Anfang ist jetzt und damit ein guter Zeitpunkt zum Nachdenken über das, was man eigentlich lieber verdrängt.

Nicht(s) vergessen / Was bleibt – Vorsorgen für das Lebensende und Ausstellung dazu jetzt in Gera

Alle Jahre wieder – beginnt das Warten aufs Christkind mit dem ersten Advent am Sonntag nach dem Totensonntag. Die Zeit zwischen Ende und Anfang ist jetzt und damit ein guter Zeitpunkt zum Nachdenken über das, was man eigentlich lieber verdrängt.

König hört auf: Dokumentarfilm über Jenas ehemaligen Stadtjugendpfarrer

Ein Dokumentarfilm über einen Pfarrer. Klingt wenig mitreißend, ist es aber, denn es geht um Lothar König. 30 Jahre war König Jugendpfarrer in Jena, war engagiert für Geflüchtete, gegen Rechtsextremismus, stand vor Gericht und war auch in seiner Landeskirche keineswegs unumstritten. Der Film zeigt König mit Politikern, Punks und Pfarrern.

Rassismuserfahrungen in Thüringen

Angepöbelt und rassistisch beleidigt zu werden, das kennt Sultana Sediqi nur zu gut. Sie flüchtete aus Afghanistan nach Deutschland und machte in Thüringen ihr Abi. Als Mitbegründerin der Thüringer Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ setzt sie sich für andere Geflüchtete und Migranten ein.

Rassismuserfahrungen in Thüringen

Angepöbelt und rassistisch beleidigt zu werden, das kennt Sultana Sediqi nur zu gut. Sie flüchtete aus Afghanistan nach Deutschland und machte in Thüringen ihr Abi. Als Mitbegründerin der Thüringer Initiative „Jugendliche ohne Grenzen“ setzt sie sich für andere Geflüchtete und Migranten ein.

Weltklimakonferenz: Durchwachsene Ergebnisse

Die Ergebnisse der am Wochenende beendeten Weltklimakonferenz, der COP27, sind kein Grund zum Jubeln. Immerhin wurde ein historischer Durchbruch erzielt: die Einrichtung eines Klimafonds für Loss and Damage. Also für die Finanzierung von klimabedingten Verlusten und Schäden in den Ländern des globalen Südens.

Weltklimakonferenz in Ägypten: Einordnung der Ergebnisse durch Brot für die Welt

Die Ergebnisse der Klimakonferenz sind kein Grund zum Jubeln, aber es gab immerhin einen Historischen Durchbruch: die Einrichtung eines Klimafonds. Schäden und Verluste in Ländern des Globalen Südens sollen mit diesem Geld künftig bezahlt werden. Sabine Minninger vom evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“ war in Ägypten dabei.

Weltklimakonferenz in Ägypten: Einordnung der Ergebnisse durch Brot für die Welt

Die Ergebnisse der Klimakonferenz sind kein Grund zum Jubeln, aber es gab immerhin einen Historischen Durchbruch: die Einrichtung eines Klimafonds. Schäden und Verluste in Ländern des Globalen Südens sollen mit diesem Geld künftig bezahlt werden. Sabine Minninger vom evangelischen Hilfswerk „Brot für die Welt“ war in Ägypten dabei.

Moment Advent: Digitaler Adventskalender startet am 1. Advent

So früh wie in diesem Jahr beginnt die Adventszeit immer dann, wenn der Heilige Abend auf einen Samstag fällt. 28 Tage dauert es dann vom Anzünden der ersten Kerze auf dem Adventskranz bis zur Bescherung.

Denkmalschutz und Fotovoltaik

Was ist wichtiger: Denkmalschutz oder Klimaschutz? Bisher hatte der Denkmalschutz oft Vorrang, zum Beispiel wenn es um Fotovoltaik auf Kirchendächern geht. Pfarrer Jens Bechtloff aus der Region Kindelbrück hat Solaranlagen auf drei Kirchen durchgeboxt – gegen Widerstand der Denkmalschützer. Jetzt hat er Hoffnung, dass sowas bald einfacher geht – wegen eines neuen Bundesgesetzes.

Nachwuchssorgen in der Evangelischen Kirche

Der Kirche gehen die Pfarrerinnen und Pfarrer aus. Auf der Landessynode der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat Personaldezernent Michael Lehmann am Wochenende in Erfurt über den kirchlichen Fachkräftemangel berichtet. Lehmann rechnet für das Jahr 2030 damit, dass jede vierte Pfarrstelle nicht besetzt sein wird. Schon jetzt ist mehr Pfarrpersonal im Ruhestand (964) als im aktiven Dienst (796). Personalgewinnung ist eine wichtige Aufgabe.

Fachkräftemangel in der Kirche

Fachkräftemangel gibt es in vielen Branchen – auch in der Kirche, vor allem, wenn man auf die nächsten Jahre schaut. Der Personaldezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat der Synode der Landeskirche – also dem Kirchenparlament – einen Bericht vorgelegt.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 20.11.2022

Der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer hat für mehr Versöhnung und Vergebung geworben bei der Verarbeitung der Corona-Pandemie. Anlass ist die Synodentagung der Landeskirche in Erfurt. Stefan Erbe aus der evangelischen Redaktion, was hat er in seinem Bischofsbericht noch gesagt?

Angst, Panik oder Risikobewusstsein

Welt-Klimakonferenz in Ägypten, Straßenblockaden, besetzte Hörsäle und Schulen: Der Protest für mehr und schnellen Klimaschutz wird lauter. Vielleicht haben Sie sich jetzt deshalb auch zum ersten Mal genauer damit befasst, welche Auswirkungen die Erderhitzung haben wird. Da kann man richtig Angst bekommen, vielleicht sogar Panik. Ist das gut? Hilft das vielleicht sogar, endlich ins Handeln zu kommen?

Vieles wär möglich

Unsere Welt ist krank. Und das Leiden tritt an vielen Orten gleichzeitig vor unsere Augen. Krieg, Gewalt und Flüchtlinge an so vielen Orten, das Schreien und Leiden der Schöpfung, der Hunger und die Ungerechtigkeit in den ärmsten Ländern. Leiden mögen zum Leben dazugehören, unendlich viel Leid könnten wir als Menschheit aber vermeiden. Darauf machen die Kirchen anlässlich des heutigen Totensonntags besonders deutlich aufmerksam.

Fachkräftemangel in der Kirche

Fachkräftemangel gibt es in vielen Branchen – auch in der Kirche, vor allem, wenn man auf die nächsten Jahre schaut. Der Personaldezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat der Synode der Landeskirche – also dem Kirchenparlament – einen Bericht vorgelegt. Stefan Erbe berichtet.

Fußball-WM Katar: Zuschauen, aber auch genau hinschauen

Mit dem Auftaktspiel zwischen Gastgeber Katar und Ecuador startet heute die Fußball-WM. Wohl noch kein sportliches Großereignis war so umstritten wie dieses Turnier. Korruptionsverdacht bei der Vergabe, Missachtung der Menschenrechte, ums Leben gekommene Arbeiter und die ökologische Problematik. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat den Evangelischen Sportbeauftragten Thorsten Latzel getroffen und wollte wissen: Zuschauen oder Boykottieren?

Fragen zum Totensonntag

Dieses Jahr wird sie den Adventsschmuck wieder rausholen. Letztes Jahr ging das noch gar nicht. Nicht weil ihr Mann gestorben war. Sondern ganz komisch, weil er zwar gestorben war, es sich aber gar nicht danach angefühlt hat. Ein Jahr lang dachte sie immer, der kommt ja wieder. Ein Jahr hat es gedauert, bis sie seine Sachen wirklich komplett aus dem Wäscheschrank gekramt und weggegeben hat. Er kommt ja wieder. Nein. Tut er nicht. Die Toten sind wirklich nicht mehr unter uns. Jedenfalls nicht mehr so, wie sie es einmal waren. Jetzt, wo sie weiß, er kommt nicht wieder, hat sie wieder Lust zum Adventsschmuck.

Ewigkeitssonntag: Ein Tag des Gedenkens und der Hoffnung

Heute ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Anders als das Kalenderjahr beginnt das Kirchenjahr nämlich immer am 1. Advent, also nächsten Sonntag. Heute ist Totensonntag oder Ewigkeitssonntag. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat sich bei Pfarrerinnen und Pfarrer umgehört, was sie mit dem heutigen Sonntag verbinden:

Angst, Panik oder Risikobewusstsein

Welt-Klimakonferenz in Ägypten, Straßenblockaden, besetzte Hörsäle und Schulen: Der Protest für mehr und schnellen Klimaschutz wird lauter. Vielleicht haben Sie sich jetzt deshalb auch zum ersten Mal genauer damit befasst, welche Auswirkungen die Erderhitzung haben wird. Da kann man richtig Angst bekommen, vielleicht sogar Panik. Ist das gut? Hilft das vielleicht sogar, endlich ins Handeln zu kommen?

Totensonntag

Heute ist Totensonntag, oder wie es offiziell heißt „Ewigkeits-Sonntag“. Der Sonntag vor dem Ersten Advent. Das Kirchenjahr geht zu Ende. Das Leben zieht sich aus den Pflanzen zurück. Das Licht zieht sich zurück, indem die Tage kürzer, die Nächte länger werden. Von der Natur weiß man, dass nach dem Winter der Frühling kommt, dass das Leben zurückkommen wird. Auf den Herbst und den Winter folgen bei uns der grüne Frühling und der heiße Sommer. So ist das schon seit Jahrhunderten, Jahrtausenden – gefühlt immer.

(052) Ewigkeitssonntag

In der Kirche stehen ganz viele Kerzen. Wolo vermutet, dass Pfarrerin Mareike sie für Weihnachten aufgestellt hat. Martin will gleich loslegen und auch den Weihnachtsschmuck holen. Da sagt Mareike, dass die Kerzen gar nicht für Weihnachten sind.

Blauer Stuhl

Fast immer, wenn ich zum Supermarkt gehe, liegen vor dem Eingang zwei, drei Masken auf dem Boden, manchmal auch diese türkis-bläulichen OP-Masken. Im Mülleimer daneben sind wahrscheinlich noch viel mehr. Krass eigentlich, wenn Du mal überlegst, wieviel mehr Müll wir gerade produzieren, weil wir seit Beginn der Pandemie viel mehr Schutzmasken und Schutzkleidung brauchen – weltweit.

Deutsch-Polnische Kooperation

Das Verhältnis zwischen Polen und Deutschland ist im Moment – etwas angespannt. Die streng konservative Regierung in Warschau hat die Rechtsstaatlichkeit in Polen eingeschränkt. Mehr aus innenpolitischen Gründen stellt die polnische Regierung Forderungen nach Reparationsausgleichen für die Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg, die die deutsche Regierung als völlig unbegründet und unrealistisch ablehnt. Auf der Alltagsebene, im Austausch und bei den Begegnungen der Polen und Deutschen sieht das Verhältnis aber oft viel besser aus. Ein Beispiel dafür ist die Zusammenarbeit der Evangelischen Diakonien in Deutschland und Polen bei der Hilfe für Geflüchtete aus der Ukraine.

Landessynoden der EKM und der Landeskirche Anhalts tagen bis Samstag

Heute und Morgen treffen sich die Landessynoden der Evangelischen Kirchen in Sachsen-Anhalt und Thüringen zu ihren Herbsttagungen. Die Synode ist das oberste Gremium der Landeskirche. Eine Gemeinschaft von Menschen, die für die Leitung der Kirche verantwortlich sind. Diese Synodalen beschließen Kirchengesetze, beraten über Kirchenfinanzen oder Strukturen.

Trauer ist ganz individuell

Der November ist ein Monat des Gedenkens und der Erinnerung. Irgendwie passt die Jahreszeit zu den Stillen Tagen zwischen dem Volkstrauertag am vergangenen Sonntag und dem bevorstehenden Totensonntag am kommenden Wochenende. Das Wetter in den letzten Tagen sowieso, wenn es den ganzen Tag grau ist.

Trauer individualisieren: Todesanzeigen mit Foto, Farbe oder Symbol

Vielleicht gehört ihr ja auch zu denjenigen, die regelmäßig eine Tageszeitung lesen. Oder zumindest mal durchblättern und überfliegen. Insbesondere am Wochenende sind oft mehrere Seiten gefüllt mir Trauer- oder Gedenkanzeigen und diese Anzeigen haben sich in den letzten Jahren verändert.

Evangelische Christen feiern heute Buß- und Bettag

Heute ist Buß- und Bettag. In Sachsen ein Feiertag, ansonsten als freier Tag vor Jahren schon wegen der Pflegeversicherung abgeschafft. Büßen und Beten, klingt aber auch irgendwie streng und wie aus einer anderen Zeit. Das stimmt wohl, sagt Eckart Warner, Pfarrer in Halle-Dölau.

Buchtipp: Fluchtursachen bekämpfen, Flüchtlinge schützen

Mehr als 100 Millionen Menschen weltweit sind laut Angaben des UNHCR, des UN-Flüchtlingshilfswerks auf der Flucht. Die Hauptgründe: Menschenrechtsverletzungen, Gewalt und Krieg. Aber auch vor Hunger, Armut und zunehmend vor Klimaextremen flüchten Menschen.

Ausstellung: Die Wiedmann-Bibel in den Franckeschen Stiftungen

In den Franckeschen Stiftungen in Halle werden zurzeit Motive aus der Wiedmann-Bibel ausgestellt. Die Wiedmann-Bibel ist die einzige bekannte komplett gemalte Bibel der Welt. Der vor neun Jahren verstorbene Künstler Willy Wiedmann hat die 3333 Bilder geschaffen. Entdeckt hat sie sein Sohn Martin Wiedmann in vier Kisten.

Angst, Panik oder Risikobewusstsein

In Ägypten treffen sich gerade rund 40.000 Menschen aus allen Staaten der Erde bei der Weltklimakonferenz. Hier bei uns im 89.0-RTL-Sektor besetzen Studis von mehreren Gruppen den Hörsaal 011 und zwei Schulen in Göttingen, das Parlament der Evangelischen Kirche macht den Klimaschutz zu einem der Hauptthemen. Und wenn Du Dich jetzt deshalb mal genauer einliest ins Thema, dann kannst Du richtig Angst bekommen, vielleicht sogar Panik. – Ist das gut? Hilft das vielleicht sogar, endlich ins Handeln zu kommen?

Weltklimakonferenz COP27: Erwartungen von Brot für die Welt

Noch bis zum Freitag tagt in Ägypten in Sharm el Sheikh die COP27, die Weltklimakonferenz. Das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat deshalb wiederholt an die Bundesregierung appelliert, ihre Klimazusagen einzuhalten und dafür zu sorgen, dass auch die anderen Vertragsstaaten die Ziele des Pariser Klimaabkommens einhalten. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat mit Dagmar Pruin , der Präsidentin des Evangelischen Hilfswerks über die Erwartungen an COP27 gesprochen:

Nie wieder Krieg

„Nie wieder Krieg!“ Lautet die gemeinsame Forderung der beiden großen christlichen Kirchen in Deutschland zum heutigen Volkstrauertag. Natürlich wissen die Vorsitzende des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Annette Kurschus, und der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Georg Bätzing, ganz genau, wie fast weltfremd und naiv so eine Forderung angesichts des russischen Angriffskrieges in der Ukraine klingt. „Nie wieder Krieg!“

EKD-Synode: Kirche widmet sich dem Klimaschutz

Die Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland hat sich in der letzten Woche auch mit dem Thema Klimaschutz beschäftigt. Einer der wichtigsten Tagesordnungspunkte, zu dem die Synode ausdrücklich auch Impulse von außen hören wollte. Deshalb hat mit Aimée van Baalen eine Akteurin der Bewegung „Letze Generation“ gesprochen und einen Appell an das Kirchenparlament gerichtet. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat Aimée van Baalen auch zugehört:

Verärgert oder aufgerüttelt durch Letzte Generation

Die Aktivistinnen und Aktivisten der „Letzten Generation“ blockieren den Straßenverkehr, werfen Kartoffelbrei auf Kunstwerke (wobei eigentlich nur auf die Glasscheibe direkt vor dem Kunstwerk) – und in den letzten Tagen haben sie in Interviews und Talkshows erklärt, was sie wollen und konnten auch vor dem Parlament der Evangelischen Kirche in Deutschland sprechen.

EKD-Synode: Waffenlieferungen als ethisches Dilemma

Vier Tage lang hat in der vergangenen Woche in Magdeburg die Synode, der EKD, der Evangelischen Kirche in Deutschland getagt. Die Synode ist eines der Leitungsgremien der EKD, ihr gehören 128 Synodale an und die haben über aktuelle gesellschaftliche Themen debattiert und in der Sache hart gerungen. Eines der Themen: Frieden! Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion war bei der Synode dabei.

(051) Krieg und Frieden

Zwei Freundinnen von Martin und Wolo haben im Sommer in der großen Kiefer gewohnt. Die beiden Turteltauben fliegen normalerweise immer nach Afrika. Aber diesmal können sie nicht, denn dort ist Krieg. Martin und Wolo fordern von Pfarrerin Mareike mehr als Beten für Frieden.

Ehrenamtlich bei der Tafel

Viele Ehrenamtliche halten in Deutschland soziale Projekte am Laufen: Von Wärmestuben und Kleiderkammern bis zur Flüchtlingshilfe und den Tafeln. Melanie Menzel ist eine der Ehrenamtlichen bei der Tafel der Diakonie in Weimar und bleibt engagiert.

Die Welt vom Kopf auf die Füße stellen

Alle verrückt, sagt mein Nachbar immer, alle verrückt. Wenn ich so nachfrage: Wen meinste denn jetzt gerade? Heißt die Antwort: Sag ich doch: allesamt – alle verrückt. Ob er das jetzt allgemein auf die Politiker bezieht. Klar! Oder die Kolleginnen und Kollegen? Sicher! Oder auf die Leute, in dem zentralen Flüchtlingsaufnahmelager, in dem er arbeitet? Die Antwort ist klar und eindeutig und immer die gleiche: Alle verrückt.

Nicht blockieren

Das Ende von Hartz IV. Endlich soll ein besseres, ein gerechteres System kommen. So sieht es Arbeitsminister Hubertus Heil (von der SPD). Am Donnerstag hat der Bundestag seinem Gesetz zur Einführung des sogenannten „Bürgergeldes“ nach einer sehr emotionalen Debatte zugestimmt. Ob das Gesetz so durch den Bundesrat geht, in dem die Union das Gesetz blockieren könnte, ist noch nicht klar.

Märchenhafte Benefizkonzerte, „Herz statt Hetze“, Volkstrauertag mit „Kyra Lyra“, Gerechter Friede für die Ukraine

Morgen wird es märchenhaft in der Thomaskirche Erfurt, wenn das Thüringer Polizeiorchester spielt: Von Disneys Eiskönigin bis zu den Simpsons und Rotkäppchen – das Programm des Benefizkonzerts ist vor allem was für Familien. Morgen um 17 Uhr in der Thomaskirche Erfurt. Alle Einnahmen gehen an drei soziale Projekte in Erfurt.

Märchenhafte Benefizkonzerte, „Herz statt Hetze“, Volkstrauertag mit „Kyra Lyra“, Gerechter Friede für die Ukraine

Morgen wird es märchenhaft in der Thomaskirche Erfurt, wenn das Thüringer Polizeiorchester spielt: Von Disneys Eiskönigin bis zu den Simpsons und Rotkäppchen – das Programm des Benefizkonzerts ist vor allem was für Familien. Morgen um 17 Uhr in der Thomaskirche Erfurt. Alle Einnahmen gehen an drei soziale Projekte in Erfurt.

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