Denkmalstiftung hilft erneut bei der Sanierung der Petrikirche Wörmlitz

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt die Sanierung der Petrikirche in Halle-wörmlitz nach 2019 auch in diesem Jahr. Etwas versteckt liegt das Kirchlein mit dem bald 800 Jahre alten Turm sagt Juliane Claus, die Vorsitzende des Gemeindekirchenrates:

Diakonie: Trotz Lockerungen bleiben die Corona-Herausforderungen

Die evangelischen Neinstedter Stiftungen haben Anfang der Woche wieder ihr Hofcafé auf dem Marienhof geöffnet. Auch die Werkstätten für Behinderte Menschen nehmen langsam wieder den Betrieb auf. Der Lockdown hat die karitativen Einrichtungen im Land vor ganz besondere Aufgaben gestellt. Kirchenreporter Thorsten Keßler über vergangene und bleibende Herausforderungen in diakonischen Einrichtungen.

Kunst-Gottesdienstreihe „Lukas-Vesper“ startet in Weimar

Am Sonntag ist Pfingstsonntag, und da finden traditionell viele besondere Gottesdienste statt. In der Jakobskirche in Weimar startet eine ganz neue Gottesdienst-Reihe: die „Lukas-Vesper“. Michael Haspel erzählt uns, um was es geht.

Kunst-Gottesdienstreihe „Lukas-Vesper“ startet in Weimar

Am Sonntag ist Pfingstsonntag, und da finden traditionell viele besondere Gottesdienste statt. In der Jakobskirche in Weimar startet eine ganz neue Gottesdienst-Reihe: die „Lukas-Vesper“. Michael Haspel erzählt uns, um was es geht.

Umkehr zum Leben: Neue Partner im ökumenischen Nachhaltigkeitsnetzwerk

Ein kirchliches Netzwerk für Nachhaltigkeit hat seinen Sitz in der Lutherstadt Wittenberg. In der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt koordiniert Politikwissenschaftlerin Constanze Latussek die Arbeit des Netzwerkes Umkehr zum Leben.

Ab nächste Woche wieder Angebote der Thüringer Hospiz-Akademie

Ab nächster Woche kann die Thüringer Hospiz-Akademie nach Corona-Zwangspause wieder Programm anbieten. Mit Schutzauflagen und in großen Räumen im Augustinerkloster Erfurt. Sterben und Tod sind ja gerade wichtige Themen. Wie man mit Jugendlichen darüber spricht, darum dreht sich am 5. Juni das erste Seminar der Thüringer Hospiz-Akademie, sagt Leiter Marcus Sternberg.

Ab nächste Woche wieder Angebote der Thüringer Hospiz-Akademie

Ab nächster Woche kann die Thüringer Hospiz-Akademie nach Corona-Zwangspause wieder Programm anbieten. Mit Schutzauflagen und in großen Räumen im Augustinerkloster Erfurt. Sterben und Tod sind ja gerade wichtige Themen. Wie man mit Jugendlichen darüber spricht, darum dreht sich am 5. Juni das erste Seminar der Thüringer Hospiz-Akademie, sagt Leiter Marcus Sternberg.

Corona: Sorgenfalten bei den Schaustellern

Sorgenfalten bei den Schaustellern. Auch nach der gestern veröffentlichten 6. Corona-Eindämmungsverordnung des Landes Sachsen-Anhalt sind Volksfeste bis auf Weiteres untersagt. Für viele Schaustellerfamilien und kleine Zirkusse geht es ums Überleben, weiß Conny Herold, Zirkus- und Schaustellerseelsorger in Sachsen-Anhalt und Thüringen.

EKM-Finanzen und Coronakrise

Bund, Länder und Kommunen rechnen bei den Steuern mit dreistelligen Milliardenausfällen. Und die Coronakrise kommt natürlich auch bei den Kirchen an. Stefan Große ist Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Er rechnet mit drastischen Ausfällen bei der Kirchensteuer.

Seelsorge für Angehörige nach Suizid

Michael Kleim ist Pfarrer in Gera. Er hat nach Suiziden schon öfter Angehörige als Seelsorger begleitet und auch eine Zusatzausbildung gemacht als psychologischer Berater. Jetzt hat der Pfarrer ein Buch zum Thema geschrieben. Dazu gibt es nämlich bisher kaum etwas Gedrucktes, sagt Michael Kleim.

Diakonie: Trotz Lockerungen bleiben die Corona-Herausforderungen

In den evangelischen Neinstedter Stiftungen ist seit dieser Woche wieder das Hofcafé auf dem Marienhof geöffnet. Auch die Werkstätten für Behinderte Menschen nehmen ganz langsam wieder den Betrieb auf. Zieht also langsam wieder so etwas wie Alltag ein? Ganz, ganz langsam, sagt Hans Jäkel, Pädagogisch-Diakonischer Vorstand der Neinstedter Stiftungen:

KIBA-Kirche des Monats Mai ist St. Ägidii in Klein-Ballhausen

Die bundesweite KIBA-Stiftung hat eine Thüringer Dorfkirche als Kirche des Monats Mai ausgesucht: St. Ägidii in Klein-Ballhausen. Die KIBA-Stiftung unterstützt Kirchensanierungen in ganz Deutschland. Und die Kirche in Klein-Ballhausen kann Hilfe gut gebrauchen, besonders die Turmhaube.

Schausteller- und Zirkusseelsorge in Coronazeiten

Conny Herold ist evangelischer Schausteller- und Zirkusseelsorger, denn unter ihnen gibt es sehr viele Christen. Normalerweise reist er tausende Kilometer im Jahr zu Zirkusplätzen und Volksfesten. Das fällt jetzt wegen der Corona-Krise alles weg. Für viele Schaustellerfamilien und kleine Zirkusse geht es ums Überleben.

Europa investiert in Halle – EFRE-Mittel für die Marktkirche

Die Marktkirche in Halle profitiert vom europäischen Kulturerbeprogramm EFRE. Die Kirche wird barrierefrei und bekommt sanitäre Anlagen. Licht und Akustik werden modernisiert, erklärt Gottfried Koehn, Vorsitzender des Gemeindekirchenrates:

Schausteller- und Zirkusseelsorge in Coronazeiten

Eigentlich ist ja jetzt auch die Zeit der Märkte und Volksfeste. Auch Zirkusse reisen durchs Land. Das fällt jetzt wegen der Corona-Krise alles weg. Der evangelische Schausteller- und Zirkusseelsorger sagt, viele der Schausteller- und Zirkus-Familien erzählen ihm, dass es ums Überleben geht.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 24.05.2020

Zweimal im Jahr sammelt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland traditionell Spenden – Im Herbst für die Arbeit der Diakonie, jetzt, im Frühjahr, für die Kinder- und Jugendarbeit. Normalerweise passiert das ganze auf öffentlichen Straßen und Plätzen und an den Haustüren. Wegen Corona geht das in diesem Jahr so nicht.

Silicon-Valley-Kinder können auch ohne

Die totalen Internetfreaks, Programmierer, die Creme de la Creme vom Silicon-Valley, die Erfinder von Google und dem I-Pad, Twitter- und YouTube – Die sind schon straingh drauf. Die verbieten ihren Kindern jede Form von digitaler Kommunikation. Sie schicken sie in eine Schule, in der es keinen Computer gibt. Handy-Verbot? Lächerlich. Die Kinder haben keine. Selbst den Hausangestellten ist es untersagt, ihre Smartphones mit zur Arbeit zu bringen, bzw. im Haus zu nutzen, wenn die Kinder da sind.

Wie sich die Liebe anfühlt

Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. / Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. / Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. – Der Satz kommt drei Mal nacheinander vor in einem Lied der britischen Singer-Songwriterin Freya Ridings. Würdest Du ihn gerne mal hören diesen Satz: Ich brenne für Dich vor Liebe?

EKM-Finanzen und Coronakrise

Bund, Länder und Kommunen rechnen bei den Steuern mit dreistelligen Milliardenausfällen. Und die Coronakrise kommt natürlich auch bei den Kirchen an. Stefan Große ist Finanzdezernent der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Er rechnet mit drastischen Ausfällen bei der Kirchensteuer.

Versteckt und fast vergessen: St. Stephani in Bernburg-Waldau

Eine der ältesten Kirchen in Sachsen-Anhalt ist St. Stephani im Bernburger Ortsteil Waldau. Himmelfahrt feiert die evangelische Talstadtgemeinde dort regelmäßig Gottesdienst unter freiem Himmel. Aber auch sonst ist die Kirche oberhalb Bernburgs für unseren Kollegen Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion ein faszinierender Ort:

Vorher wissen, ob eine Beziehung hält

Nach 17 Monaten ist plötzlich Schluss. Ende. Jetzt seid Ihr beide Singles. Und Du denkst vielleicht: „Wenn ich das mal vorher gewusst hätte!“. – Ja, wenn Du das vorher gewusst hättest, was wäre denn dann eigentlich? Wärt Ihr dann nie zusammengekommen? Hättest Du Dich vielleicht noch nicht mal auf den Flirt eingelassen, ganz am Anfang? Oder hättest Du es trotzdem gewagt, sozusagen die Zukunft herausgefordert?

Unzulässig: Glaubensprüfungen durch staatliche Behörden

Staatliche Behörden in Deutschland dürfen zum Christentum übergetretene Asylbewerber keiner „Glaubensprüfung“ unterziehen. Das sagt das Bundesverfassungsgericht in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss. Behörden müssen sich jedoch davon überzeugen, dass die im Heimatland zur Verfolgung führende Glaubensbetätigung für die religiöse Identität des Betroffenen auch eine zentrale Bedeutung habe. Was das heißt, erklärt Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion.

Silicon-Valley-Kinder können auch ohne

Die totalen Internetfreaks, Programmierer, die Creme de la Creme vom Silicon-Valley, die Erfinder von Google und dem I-Pad, Twitter- und YouTube – Weißt du, was die machen? Die verbieten ihren Kindern jede Form von digitaler Kommunikation. Sie schicken sie in eine Schule, in der es keinen Computer gibt. Handy-Verbot? Lächerlich. Die Kinder haben keine. Selbst den Hausangestellten ist es untersagt, ihre Smartphones mit zur Arbeit zu bringen, bzw. im Haus zu nutzen, wenn die Kinder da sind.

KIBA-Kirche des Monats Mai ist St. Ägidii in Klein-Ballhausen

Die bundesweite KIBA-Stiftung hat eine Thüringer Dorfkirche als Kirche des Monats Mai ausgesucht: St. Ägidii in Klein-Ballhausen. Die KIBA-Stiftung unterstützt Kirchensanierungen in ganz Deutschland. Und die Kirche in Klein-Ballhausen kann Hilfe gut gebrauchen, besonders die Turmhaube.

Staatsleistungen für Kirchen: Opposition plant Gesetzentwurf zur Ablösung

Die FDP möchte noch im Juni einen gemeinsam mit Grünen und Linken erarbeiteten Gesetzentwurf zur Ablösung der Staatsleistungen an die Kirchen in den Bundestag einbringen. Dieser Verfassungsauftrag bestehe seit 100 Jahren, sagte der religionspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Benjamin Strasser gegenüber dem Evangelischen Pressedienst. Wo die umstrittenen Staatsleistungen herkommen und wie sie aktuell geregelt sind, weiß Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion.

Silicon-Valley-Kinder können auch ohne

Die totalen Internetfreaks, Programmierer, die Creme de la Creme vom Silicon-Valley, die Erfinder von Google und dem I-Pad, Twitter- und YouTube – Die sind schon straingh drauf. Die verbieten ihren Kindern jede Form von digitaler Kommunikation. Sie schicken sie in eine Schule, in der es keinen Computer gibt. Handy-Verbot? Lächerlich. Die Kinder haben keine. Selbst den Hausangestellten ist es untersagt, ihre Smartphones mit zur Arbeit zu bringen, bzw. im Haus zu nutzen, wenn die Kinder da sind.

Die Alten machen lassen oder mitentscheiden?

Würdest Du eigentlich gerne mitentscheiden, wie alles jetzt so ablaufen soll in der Schule, beim Sport, Training, wo man jetzt wie zusammen abhängen kann, was gerade erlaubt sein soll und was nicht? Oder findest Du es ganz gut, dass das Politikerinnen und Politiker entscheiden und es behördliche Auflagen gibt?

Alles Wurst mit der Wurst

Krass, oder: Da ist eigentlich schon seit langem klar, dass die Leute, die in der Fleischindustrie arbeiten, echt schlecht behandelt werden, aber es ändert sich nichts. Bis jetzt wegen Corona klar wird: 12 Arbeitende in einer Bruchbude mit drei Zimmern hausen zu lassen, ist nicht nur das allerletzte, sondern es ist auch ein riesiges Problem, weil da eben keiner Abstand halten kann – und dann bricht in den großen Fleisch-Fabriken Covid-19 aus.

EU-Ratspräsidentschaft

Nach 13 Jahren übernimmt Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 in der Europäischen Gemeinschaft wieder mal die EU-Ratspräsidentschaft. Da kann Deutschland Themen und Tagesordnungen bestimmen. Andererseits erwarten die anderen 25 Staaten, dass das führende Land ehrenhaft vermittelt. Das kann die Kanzlerin ja anerkanntermaßen ziemlich gut. Leicht wird das trotzdem nicht.

Forschungsfall Nachtigall: Smartphone raus & Gesang aufgenommen

Martin Luthers Spitzname war „Wittenbergische Nachtigall.“ Vermutlich, weil er gut und laut singen konnte. So wie die echten Nachtigallen eben. Die singen jetzt besonders kräftig. Wo überall in Deutschland, das erforscht das wissenschaftliche Naturschutz-Mitmachprojekt „Forschungsfall Nachtigall“.

Von der Whats-App-Andacht-Gruppe zum Corona-Tagebuch

Von der WhatsApp-Gruppe zum Corona-Tagebuch. Gleich nachdem im März Gottesdienste bis auf Weiteres abgesagt werden mussten, hat der Güstener Pfarrer Arne Tesdorff seine Mittagsandachten im Messenger verschickt. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat mit Pfarrer Tesdorff gesprochen:

Christen feiern heute Himmelfahrt

Die Kirchen feiern heute Christi Himmelfahrt. Klar, wegen Corona ein wenig anderes als sonst. Zwar haben viele Kirchengemeinden auch heute eingeladen zu den traditionellen Gottesdiensten unter freiem Himmel, aber auch da gilt natürlich: Mundschutz und Abstand halten. Aber: was ist denn nun eigentlich dieser Feiertag? Himmelfahrt hat etwas von Aufbruch, sagt der evangelische Pfarrer Andreas Volkmann.

Den Himmel erFahren – Autogottesdienst am Himmelfahrtstag

Himmelfahrtsgottesdienst wie im Autokino, eben ein Autogottesdienst. Den hat der Evangelische Kirchenkreis Haldensleben-Wolmirstedt für morgen vorbereitet. Unter dem Motto „Den Himmel erFahren, sagt Wolmirstedts Evangelische Pfarrerin Ina Lambert:

Trällern durchs Telefon – Kirchenmusik während der Coronakrise

Keine Gottesdienste. Keine Chorprobe. Kein Musikunterricht. Improvisieren war während der Corona-Krise angesagt bei Kantorin Eva-Maria Glüer aus Annaburg. Angefangen in der eigenen Familie:

Die Schuhmode des 16. Jahrhunderts in der Marktkirche Quedlinburg

Dort wo in Quedlinburg heute die Marktkirche St. Benedikt steht, stand vermutlich schon vor über 1.000 Jahren ein sakrales Gebäude. Eines der vielen bemerkenswerten Objekte in der Kirche ist ein geschnitzter Vesperaltar mit einer Pieta im Mittelschrein. Pfarrer Joachim Wolf erklärt:

Befürchtung: Anstieg von häuslicher Gewalt durch Corona

Die Evangelische Kirche befürchtet durch die Corona-Krise eine Zunahme an häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und Kindern. Erfahrungen aus der Vergangenheit sprechen für einen Anstieg, sagt Dorit Lütgenau, Referentin für gesellschaftspolitische Arbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland:

Von der Whats-App-Andacht-Gruppe zum Corona-Tagebuch

Von der WhatsApp-Gruppe zum Corona-Tagebuch. Gleich nachdem Gottesdienste bis auf Weiteres abgesagt werden mussten, hat der Güstener Pfarrer Arne Tesdorff Mittagsandachten im Messenger verschickt. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat mit Pfarrer Tesdorff gesprochen:

Corona in Afrika: Bedingter Schuldenschnitt für besseres Gesundheitssystem?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet wegen der Corona-Pandemie den Zusammenbruch der Gesundheitssysteme in vielen afrikanischen Ländern. Bis zu 44 Millionen Menschen der rund eine Milliarde Bewohner auf dem afrikanischen Kontinent könnten infiziert werden, so die Schätzungen der WHO. Verglichen mit Deutschland wären das etwa 3 Millionen Infizierte von 80 Millionen Einwohnern. Schon jetzt sei die Gesundheitsversorgung in den meisten afrikanischen Ländern miserabel, sagt der Afrika-Experte und Autor Asfa-Wossen Asserate.

Thüringer Pfarrerpaar organisiert seit 15 Jahren Hilfe für Kinder im Kongo

Für Christine Hauskeller ist Afrika nicht weit weg. Seit 15 Jahren hilft die Thüringer Pfarrerin zusammen mit ihrem Mann Kindern im Kongo. Angefangen hat alles, als das Thüringer Pfarrerpaar 4 Jahre für die Evangelisch-Lutherische Kirche im Kongo gearbeitet hat. 2005 haben sie dort ein Schutzhaus für Straßenkindermädchen gegründet.

Schuldenschnitt für Afrika unter zwei Bedingungen

Wir kommen in Deutschland ja bisher ziemlich glimpflich durch die Corona-Pandemie. Klar ist es ziemlich krass, was die Kontaktbeschränkungen der letzten Wochen kosten, und es ist auch klar, dass manche Leute existenzielle Geldsorgen haben. Aber bisher ist unser Gesundheitssystem noch nicht zusammengebrochen, und es sind vergleichsweise wenige Menschen an COVID-19 gestorben. Die Prognosen für die Länder in Afrika sehen dagegen katastrophal aus.

Eine sehr alte Frage

Also das ist jetzt nicht aktuell, aber manchmal kommen einem ja Fragen etwas später. Und manche Fragen gären sogar länger, als ein Menschenleben. Diese auch – irgendwie. 8. Mai. 8. Mai im Westen, 9. Mai im Osten – dieser Gedenktag zum Ende des zweiten Weltkriegs. In Berlin ist er ja offizieller Feiertag gewesen. Was ist das jetzt also für ein Gedenktag. Oder Feiertag. Schon in dieser Unterscheidung steckt Sprengstoff. Pardon. Das sollte ich weniger militärisch formulieren.

Corona: Bedingter Schuldenschnitt für Afrika?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet, dass die Gesundheitssysteme in den meisten afrikanischen Ländern unter der Corona-Pandemie zusammenbrechen. Der WHO-Regional-Direktor für Afrika, Matshidiso Moeti, geht davon aus, dass sich 29 bis 44 Millionen Menschen infizieren – von insgesamt 1 Milliarde Einwohner auf dem afrikanischen Kontinent. Schon jetzt sei die Gesundheitsversorgung in den meisten afrikanischen Ländern miserabel, sagt auch der Afrika-Experte und Autor Asfa-Wossen Asserate.

Corona: Bedingter Schuldenschnitt für Afrika?

Die Weltgesundheitsorganisation WHO befürchtet, dass die Gesundheitssysteme in den meisten afrikanischen Ländern unter der Corona-Pandemie zusammenbrechen. Der WHO-Regional-Direktor für Afrika, Matshidiso Moeti, geht davon aus, dass sich 29 bis 44 Millionen Menschen infizieren – von insgesamt 1 Milliarde Einwohner auf dem afrikanischen Kontinent. Schon jetzt sei die Gesundheitsversorgung in den meisten afrikanischen Ländern miserabel, sagt auch der Afrika-Experte und Autor Asfa-Wossen Asserate.

Sieht aus wie Maskenpflicht für den Dom, ist aber Domsanierung!

In diesem Jahr feiert der Magdeburger Dom das 500jährige Jubiläum der Fertigstellung. Festgottesdienst, Konzerte und Feierlichkeiten sind wegen Corona erst mal auf Eis gelegt. Die Kathedrale selbst sieht sogar aus, als würde sie eine Maske tragen. Mit weißen Planen verhangen. Besonders gut zu erkennen, wenn man vom Elbufer zum Dom hinüberschaut. Maskenpflicht auch für den Dom? Nein, sagt Ralf Lindemann, der Baudirektor der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.

15 Jahre Hilfe aus Thüringen für Straßenmädchen im Kongo

Für die Thüringer Pfarrerin Christine Hauskeller ist Afrika nicht weit weg. Seit 15 Jahren hilft sie mit ihrem Mann Kindern im Kongo. Angefangen hat alles, als das Thüringer Pfarrerpaar 4 Jahre für die Evangelisch-Lutherische Kirche im Kongo gearbeitet hat. 2005 haben sie dort ein Schutzhaus für Straßenkindermädchen gegründet.

Forschungsfall Nachtigall: Endspurt beim bundesweiten Naturschutz-Mitmachprojekt

Martin Luther hatte einen Spitznamen: die „Wittenbergische Nachtigall“. Weil er wohl sehr gut und vermutlich auch laut singen konnte. So wie echte Nachtigallen eben. Die singen jetzt besonders kräftig. Wo überall in Deutschland, das erforscht ein wissenschaftliches Naturschutz-Mitmachprojekt und das heißt: „Forschungsfall Nachtigall“.

Forschungsfall Nachtigall: Endspurt beim bundesweiten Naturschutz-Mitmachprojekt

Martin Luther hatte einen Spitznamen: die „Wittenbergische Nachtigall“. Weil er wohl sehr gut und vermutlich auch laut singen konnte. So wie echte Nachtigallen eben. Die singen jetzt besonders kräftig. Wo überall in Deutschland, das erforscht ein wissenschaftliches Naturschutz-Mitmachprojekt und das heißt: „Forschungsfall Nachtigall“.

Heute Halle-City. Einst Gemeindehaus mit Kino und Kegelbahn auf freiem Feld

Mitten in der südlichen Innenstadt von Halle ragt der Turm der Johanneskirche empor. Heute ist die Kirche umgeben von Wohnhäusern. Das war nicht immer so, weiß Pfarrer Karsten Müller.

Befürchtung: Anstieg von Gewalt gegenüber Frauen durch Corona

Die Evangelische Kirche befürchtet durch die Corona-Krise eine Zunahme an häuslicher Gewalt gegenüber Frauen und Kindern. Die Erfahrungen sprechen für einen Anstieg, sagt Dorit Lütgenau, Referentin für gesellschaftspolitische Arbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland:

Tafeln erleben Mehrbedarf

32 Tafeln versorgen in Thüringen pro Woche rund 17.000 Bedürftige mit Lebensmitteln. Manche mussten wegen der Corona-Pandemie eine Zeit lang schließen, weil auch viele ehrenamtlich Aktive zur gefährdeten Risikogruppe der Älteren gehören. Die Tafel der Diakonie in Weimar konnte immer offen bleiben, sagt Leiter Marco Modrow.

Kirchen und Gewerkschaften fordern bessere Bedingungen für Pflegerinnen und Pfleger

Heute ist internationaler Tag der Pflege. Dass Menschen in Pflegeberufen, eher nicht gut bezahlt sind und dabei ne Menge Schichten haben, ist schon lange bekannt. Durch die Corona-Krise mehren sich die Aufrufe von Gewerkschaften und Kirchen, die Berufe attraktiver zu machen – auch über die Corona-Krise hinaus.

Thüringer Pfarrerpaar organisiert seit 15 Jahren Hilfe für Kinder im Kongo

Für Christine Hauskeller ist Afrika nicht weit weg. Seit 15 Jahren hilft die Thüringer Pfarrerin zusammen mit ihrem Mann Kindern im Kongo. Angefangen hat alles, als das Thüringer Pfarrerpaar 4 Jahre für die Evangelisch-Lutherische Kirche im Kongo gearbeitet hat. 2005 haben sie dort ein Schutzhaus für Straßenkindermädchen gegründet.

Kirchen und Gewerkschaften fordern bessere Bedingungen für Pflegerinnen und Pfleger

Heute ist internationaler Tag der Pflege. Dass Menschen in Pflegeberufen, eher nicht gut bezahlt sind und dabei ne Menge Schichten haben, ist schon lange bekannt. Durch die Corona-Krise mehren sich die Aufrufe von Gewerkschaften und Kirchen, die Berufe attraktiver zu machen – auch über die Corona-Krise hinaus.

Tag der Pflege: Mehr gesellschaftliche Anerkennung für Pflegekräfte gefordert

Die Evangelische Kirche in Deutschland und die Diakonie haben sich anlässlich des heutigen internationalen Tages der Pflege für eine bessere Bezahlung der Fachkräfte ausgesprochen.

Seelsorge in Altenheimen: Pfarrer klagte erfolgreich gegen Besuchsverbot

Pfarrer Peter Oberthür aus Dorndorf hat geklagt und Recht bekommen. Ein Pflegeheim in Jena muss ihn zu einer sterbenskranken Frau lassen. Sie ist seit 35 Jahren Mitglied seiner Kirchengemeinde und wünscht sich seinen Besuch als Seelsorger. Nach dem Gerichtsurteil gibt es nun auch eine entsprechende Klarstellung in der Thüringer Corona-Verordnung.

Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt: Mehr Gewalt gegen Frauen?

Gibt es mehr Gewalt gegen Frauen und Kinder in der Coronakrise? Diese Frage kann Ellen van Hooff von der Erfurter „Interventionsstelle gegen häusliche Gewalt“ noch nicht definitiv beantworten.

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