Von der Rolle

Manchmal ist das wie so’n Label, das scheinbar auf Deine Stirn geklebt ist: „der Hübsche Kerl“ oder „die Kluge, die immer weiß, wie’s geht“ oder „wenn’s was zum Anpacken gibt, ruf mich an“. Manchmal fühlt sich so ne Rolle, die einem zugeschrieben wird, auch ziemlich schlecht an: „Fashion Victim“ oder „Besserwisser“ oder „Depp vom Dienst“. Da kannst Du machen, was Du willst, in der Schublade bist Du drin. Na, toll.

Maulwurfsfrühling

Ei, was da im Moment bundesweit unter den Graswurzeln, auf Äckern, Wiesen und in Vorgärten los ist– das geht ja auch keine Kuhhaut: Die Maulwurf-Männchen drehen trotz offizieller Winterzeit gerade voll am Rad, rasen durch die Tunnelsysteme und sind frühlingshormongesteuert so was von auf Brautschau unterwegs, um das passende Weibchen zu begatten.

‚Ich‘ oder ‚Wir‘?

So, mal an alle, die glücklich vergeben sind: Bist Du eigentlich immer noch „Du“ oder nur noch „Ihr“. Also ich kann es ja echt gut verstehen, wenn zwei, die sich gerade frisch verliebt haben, am liebsten die ganze Zeit nur noch gemeinsam verbringen wollen. Aber ab wann ist es eigentlich zu viel?

Enteignung

Das wird eine heiße Debatte werden: Das geplante Volksbegehren der Berliner Mieter-Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“. Am Freitag hat die Initiative ihre Sammlung von Unterschriften für das Volksbegehren gestartet. Schaffen sie es, bis zum 25. Juni, 175.000 gültige Unterschriften zu sammeln, dann soll der Berliner Senat aufgefordert werden, die Wohnungsbestände von Privatunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu enteignen, bzw. genauer gesagt: zu vergesellschaften, also dem Besitz der Allgemeinheit zuzuführen oder zu sozialisieren.

Papst im Irak

Hey, da is‘ er wieder. Der Papst. Der gute alte – als 84jährige – Franziskus. Der Religionsführer, der mehr lächelt als alle anderen. Also nicht als alle anderen Päpste, das kann man ja schlecht wissen. Aber im Vergleich zu den Ajatollahs wirkt Franziskus doch immer recht locker, finde ich. So, als wolle er gar nicht alt und weise werden.

Coffee at home

Also, es ist ja nicht so, dass alle zuhause statt in der Firma arbeiten, aber insgesamt sind schon weniger Leute unterwegs. Das heißt auch: Statt nem schnellen „Coffee to go“ beim Umsteigen vom Bus in die Bahn, gibt’s jetzt „Coffee at home“. Je nach Ausstattung Deiner Küche durch irgendeine Kaffeemaschine oder mit viel Liebe von Hand zubereitet.

Afghanistan vor neuem Anfang

Seit die Bundeswehr 2001 zum Kampf gegen den Terror in Afghanistan einmarschiert ist, haben dort 157.000 Menschen ihr Leben verloren. Unter ihnen 59 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Deutschland war schon vorher in Afghanistan aktiv: mit Hilfsprojekten für Gesundheit und Bildung. Ohne militärische Sicherung waren solche Projekte den radikal-islamistischen Taliban oft schutzlos ausgeliefert.

Auf Anfang

„So, und jetzt nochmal alles auf Anfang. Jetzt tun wir mal so, als hätten wir die letzten 15 Minuten nicht über diesen Mist gestritten.“ – Hast Du das schonmal gemacht? Ist super, wenn’s funktioniert, wenn beide eingesehen haben, dass der Grund für den unnötigen Streit nur an einem blöden Missverständnis ganz am Anfang lag. „Okay, ich geh nochmal raus, und komm nochmal rein“. Und Ihr müsst lachen. Und beim zweiten Mal nimmt das Gespräch einen viel besseren Verlauf.

Zeit zum Trauern

Ich weiß nicht, wie’s Dir geht, wenn Du im Urlaub bist und Dir ne fremde Stadt anschaust. Siehst Du Dir dann auch die Kirche an? Da ist diese Ecke mit den vielen Kerzen. Du kannst Dir eine nehmen, anzünden und an jemanden denken, der gestorben ist. Auf einmal bist Du ganz raus aus dem Urlaubs- und Touristenmodus. Auf einmal bist Du ganz in Gedanken bei dem geliebten Menschen, der nicht mehr lebt. Und es tut gut, auch wenn es schmerzt.

Wenn der Duden platzt

Die Fachleute vom Duden, also die Fachfrauen und Fachmänner der Dudenredaktion, die Duder und Duderinnen, die haben es wirklich nicht leicht. Denn der Duden soll ja Auskunft über die korrekte Schreibweise und über die Bedeutungen der Worte und Redewendungen der deutschen Sprache geben. Aber?

Liebe als Fundamentalprinzip

„Wo Liebe ist, gelingt einfach alles: Arbeit, Freizeit, Freundschaft und Partnerschaft. Wo Liebe fehlt, wird alles freudlos und unnütz: Der Erfolg schmeckt schal, die Beziehung wird auswechselbar, das Freizeitvergnügen belanglos. Erstaunlich, dass wir trotzdem nicht alle Kraft in die Liebe investieren“ – Pfarrer Bernhard Zeller aus Erfurt ist ganz offensichtlich ein großer Fan der Liebe.

Am Ende die Scham

Es muss schon eine wahnsinnige Gefühlsmischung gewesen sein – damals. Deutschland hatte den Krieg verloren. 1945 hieß das häufigste Wort dafür „Der Zusammenbruch“. Und dann kamen die Berichte und die Bilder von den Lagern. Da haben die Leute nicht drüber geredet, aber geschämt haben sie sich schon – die Deutschen. Jedenfalls die, denen ein Rest Menschlichkeit geblieben war.

Treffen, Arbeiten oder Lernen in der Kirche?

Schulunterricht in der Kirche und Homeoffice im Chorraum hinterm Altar, wäre das ne gute Idee? Die Kirchen sind ja meistens ziemlich groß, da wäre es weniger eng als im Klassenzimmer. Und im „Churchoffice“ fällt Dir vielleicht nicht so schnell die Decke auf den Kopf – die hält ja schon 500 Jahre oder so, höhö.

Spielraum nach Fasching

Also es ist ja heute nun mal der letzte Sonntag in der Faschingszeit, Karneval. Jaaaa woll! Nun isses dieses Jahr mit dem Grenzen Sprengen ja so ne Sache. Mitten auf der rappelvollen Straße wildfremden Leuten um den Hals fallen, Busseln, Knutschen, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, das ein oder andere Kaltgetränk einwerfen und dem Fass den Boden ausschlagen – kurz, ja, auch mal ne Hürde einreißen, Fünf gerade sein lassen und über die Stränge schlagen – das ist an diesem Faschingswochenende nicht so einfach.

Corona und kein Babyboom

Wie sich Corona auf die Geburtenraten auswirkt. Hier in Deutschland gibt es dazu erst Ende Februar offiziellen Statistiken. Nun könnte man ja meinen, dass die vielen Paare den Lock down und das wochenlange Homeoffice und die Quarantäne anständig nutzen, um kräftig für Nachwuchs zu sorgen. Aber nein. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein; zumindest in China. Die Geburtenrate ist im Ursprungsland der Pandemie um sage und schreibe 15 Prozent gesunken. Von 11,79 Millionen auf 10,04. Das hat das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Peking gemeldet.

Red Hand Day

Gestern war der 12. Februar – ein guter Tag, denn seit dem 12. Februar 2002 dürfen Menschen unter 18 nicht in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Kindersoldaten sind verboten – so könnte man in einem Satz das sogenannte Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammenfassen. – Die Wirklichkeit sieht aber noch ganz anders aus.

Impfausweise für Kneipen und Kinos

Sollen Corona-Geimpfte Vorteile gegenüber Nicht-geimpften haben? Na klar! Das ist doch das Gleiche als würde ich fragen: sollen Leute, die geschützt sind und auch keine anderen anstecken können, wieder normal leben dürfen? Na klar! Sollen sie! Auch wenn andere das noch nicht können.

Karneval und Corona

Der Unsinn, dass es Karneval nur am Main und am Rhein gibt, der ist längst entlarvt. Fröhlich Karneval gefeiert wurde auch im Osten schon seit ewigen Zeiten: im sächsischen Freiberg, genauso wie beim Rosenmontagstrubel in Köthen oder in einer der thüringischen Karnevalshochburgen wie Zeulenroda. Immerhin hat allein Thüringen fast 300 eingetragene Karnevalsvereine. Hallo! Das gibt es nicht mal nicht in Nordrheinwestfalen nicht, dass es das nicht gibt es das nicht. Jawoll!

Buch der Bücher vom Staub befreit

Was man beim Auspacken von alten Kisten auf dem Dachboden so findet … ’ne alte Bibel zum Beispiel. Ich musste sie erstmal vom Staub befreien. Spannend, da drin zu blättern, selbst wenn es keine besonders wertvolle Ausgabe ist. Der beste Bibelkenner bin ich nicht, aber die Weihnachtsgeschichte steht im 2. Kapitel von Lukas: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging …“. Das kennt ja echt fast jeder. Und irgendwie ist es schön, das auf diesem alten Papier zu lesen. Seit hunderten Jahren lesen Menschen diese Geschichte in genau diesem Wortlaut.

Gedenkfeiern und #Lichtfenster

Ist das nicht eigentlich seltsam, dass seit Wochen im Durchschnitt jeden Tag rund 700 Menschen in Deutschland wegen Corona sterben – und irgendwie hat man sich an diese Zahlen „gewöhnt“? An manchen Tagen werden über 1.000 Tote gemeldet, an manchen 400. Jeden Tag kommt so eine Zahl in den Nachrichten im „Corona-Ticker“. Müssten nicht alle jeden Tag bestürzt und traurig sein?

Klima-Anpassung auf Raten

Also beim Klima macht der neue US-Präsident Joe Biden wohl richtig ernst. Er hat das Aus für ein geplantes großes Ölförderungsprojekt in einem Naturschutzgebiet in Alaska verkündet, er hat einen Stopp für neue Öl- und Gasbohrungen auf US-eigenem Land verhängt. Die Bekämpfung des Klimawandels sei eine Top-Priorität der neuen US-amerikanischen Regierung.

Wenn Dein Kumpel den Regen abstellt

Mein Nachbar und Kumpel ist im Gebäudemanagement. Gelernter Eisenbahner. Wenn mal was ist bei mir, ist er da. Die Tage ging mir der Dauerregen so auf den Geist, es hat getratscht den ganzen gruselig grauen Tag. Ich schreib ihm ’ne Nachricht: „Hey mein Lieber, Du musst bitte sofort helfen, es tropft überall. Überall Wasser von oben. Du musst sofort das Wasser abstellen“. Ich wusste ja, dass er auf Arbeit ist und dachte: kleiner Joke kann ja nicht schaden.

Assistierter Suizid

Es ist aber auch ein heikles Ding mit dieser sogenannten Sterbehilfe. Rechtlich und ethisch-moralisch umstritten. Rechtlich kommt es auf die Feinheiten an: Verabreichen darf niemand einem anderen ein tödliches Gift, auch nicht, wenn jemand schwerstkrank und ohne Aussicht auf Heilung danach verlangt. Es ist verboten. Verabreichen nicht, aber überlassen. Das ist seit Februar letzten Jahres erlaubt.

EU zwischen USA und China

Der weltweit unbeliebteste Ami ist nach Hause gefahren: golfen. Der neue Präsident wird weit weniger wüten. Aber Amerika groß zu machen – das wird er ebenso versuchen, wie sein Vorgänger. Präsident Biden wird allen voran uns Europäer zu enger Bündnistreue aufrufen. Was heißt aufrufen? Zu verpflichten suchen.

Klinikseelsorge auf Covidstationen

Da liegt ein älterer Mann seit kurz vor Weihnachten mit Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus. Seine Frau infiziert sich zu Hause an Weihnachten bei der gemeinsamen Tochter, vielleicht auch beim Enkelchen mit dem Corona-Virus. Auch Sie kommt in eine Klinik. Nach drei Tagen stirbt sie. Ihr Mann weiß nichts davon.

Russische Nationalisierungskampagnen

Putsch – Staatsstreich – Hochverrat. Ob Donald Trump sich gegen diese Anklagepunkte per Gnadenerlass selbst begnadigen kann? Ein verrückter Gedanke, oder? Viel schlimmer wäre natürlich, wenn der Bürgerkrieg, den Trump angezettelt hat, in den nächsten 10 Tagen bis zur offiziellen Vereidigung von Joe Biden noch weiterginge. Glaube ich aber nicht. Die amerikanische Demokratie ist stärker als Trump und die Trumpisten. Zu Arroganz gegenüber dem Chaos in den USA haben wir in Deutschland aber keinen Grund: Vor dem Sturm radikaler Nationalisten auf das Kapitol in Washington gab es immerhin schon den Sturm deutscher Rechtsradikaler auf das Reichstagsgebäude in Berlin.

Selbst- und Fremdwahrnehmung im Verkehr

Bei manchen Sachen liegen Selbstbild und Realität mega weit auseinander. Im Straßenverkehr ist das zum Beispiel so. Die, die nicht fahren können, sind immer die anderen. Fahrradfahrer nerven – wenn Du selbst Auto fährst. Autofahrer findest Du extrem gefährlich – wenn Du selbst Fahrrad fährst. Die neueste Studie zum „Verkehrsklima“ der Unfallforschung der Versicherer bestätigt das.

Neutral-Fleisch auf vier Beinen

Am Institut für Nutztiergenetik im niedersächsischen Mariensee haben Forscherinnen und Forscher Schweine genetisch so verändert, dass sie männlich sind, aber trotzdem weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden. Die Veränderung mache das umstrittene Kastrieren von männlichen Ferkeln überflüssig und vermeide den für manche Menschen unangenehmen „Ebergeruch“ des Fleisches von unkastrierten männlichen Mastschweinen. In der Tat: Die Kastration ohne Betäubung tut den Ferkeln weh. Die Kastration mit Betäubung ist teuer und belastet das Fleisch mit Medikamenten.

Besser als ein Jahr zuvor

So, jetzt haben wir Silvester auch hinter uns, und 2021 wird hoffentlich besser als 2020. Ich habe das oft gehört und gelesen: „2020 war ein blödes Jahr“. Praktisch überall hat sich wegen Corona eben viel verändert – gezwungener Maßen. Für viele zum Schlechten. Kurzarbeit, Laden dicht, weniger oder fast keine Aufträge. Und viele Pläne konntest Du direkt in die Tonne kloppen.

War’s schlimm?

War es jetzt wirklich so schlimm, dass Silvester diesmal anders war? Dass Du keine fetten Feuerwerke kaufen konntest und vielleicht gerade noch eine kleine Überbleibsel-Rakete vom letzten Mal zünden konntest? Dass große Feiern mit vielen Freunden nicht erlaubt waren? Dass Du mancherorts nicht nachts raus konntest?

Barmherzig sein 2021

Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat kurz vor Silvester eine Botschaft zum Jahreswechsel veröffentlicht. Bedford-Strohm bittet die Menschen in seiner Botschaft, die anderen im Blick zu behalten, empfindsam füreinander zu bleiben und die Türen füreinander offen zu halten.

Irritierende Börsenrekorde in der Superkrise

Nach diesem irren Jahr 2020 mit Hunderttausenden Toten jubeln die Börsianer. Allzeitrekord beim Deutschen Aktien-Index DAX. Ebenso beim M-DAX, dem kleinen Bruder des DAX. Auch der US-Amerikanische Aktienmarkt hat in der letzten Woche 2020 alle Hürden gerissen: Allzeithoch Ende 2020. Komisch oder?

Brot

Das Evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ müsste doch dieses Jahr eigentlich ganz gut gelaunt auf Silvester zugehen, denke ich mir so. Brot für die Welt hat zu Silvester schon oft mit der Kampagne „Brot und Böller“ um Spenden geworben. Und weil Böller-Partys dieses Jahr ja verboten sind und die Leute kein Geld für Böller ausgeben können, spenden sie ja vielleicht doppelt für „Brot“. Vielleicht!

Stille und Licht an Weihnachten

Ich mag ja diese besondere Stimmung an Weihnachten. Vor allem an Heilig Abend, wenn es so still ist, fast kein Auto fährt, und aus den Fenstern ein anderes Licht scheint. Das fühlt sich so friedlich an. Ganz anders als die Ruhe vor dem Sturm. Es ist viel positiver, als sei die ganze Stadt oder das Dorf in sich ganz ruhig.

Rückblick Kramers Christmas-Botschaft

Die Weihnachtsbotschaft von Friedrich Kramer war ja schon krass. Friedrich Kramer ist der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, also grob gesagt der Chef aller Evangelischen Kirchenmitglieder in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Angesichts des Riesenthemas Corona in diesem Jahr an Weihnachten, hat der nicht gejammert, dass es so schwierig ist, Gottesdienste zu feiern, oder dass das Geld knapp wird, wegen Steuerausfällen oder so. Außerdem hat der auch nichts schöngeredet. In seiner Weihnachtsbotschaft hat der von den Corona-Toten geredet und von der Angst der Menschen, dass sie ihre Lieben vielleicht verlieren. Ich erstmal so: Upps: Na, tolle Totenpredigt zum frohen Fest.

#keinerbleibtallein

„Ich arbeite im Krankenhaus, deshalb bleibe ich diesmal an Heilig Abend zuhause, um meine Eltern nicht zu gefährden“ – das hat mir genau so am Mittwoch jemand erzählt. Und er sagte, er ist Single, also er ist dann an Heilig Abend wirklich alleine zuhause geblieben. „An den Feiertagen auch“, sagt er.

Mit anpacken bei der Diakonie

In einigen Krankenhäusern ist es schon so, in Senioren- und Pflegeheimen auch: Die Menschen, die dort arbeiten, sind echt am Limit. Die bräuchten eigentlich mal ein paar Tage frei. Oder zumindest weniger Doppelschichten. Geht aber nicht. Die Arbeit hört einfach nicht auf. Und Arbeit heißt hier eben: sich um die Menschen kümmern.

Volle Punktzahl für Weihnachten

Weihnachtsrückblick: Drei Fragen. Punkteskala 1 heißt gar nicht zutreffend, 10 heißt total zutreffend. – Frage 1: Corona war für mich an Weihnachten ein Reizthema. Wieviel Punkte gibst Du? – Frage 2: Weihnachten war dieses Mal schöner als sonst. (1 Punkt heißt war nicht schöner. 10 Punkte ja zutreffend, war viel schöner.)

Das Beste gemeinsam

Irgendwie prallen da gerade Welten aufeinander. Also ich meine, unterschiedliche Realitäten. Manche Leute sind gerade mega traurig und auch überrascht, dass die Corona-Zahlen jetzt so in die Höhe schnellen – und so viele Kontaktbeschränkungen nötig sind. Andere sagen, das war spätestens seit Oktober absehbar.

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