Querdenker – Rechtslenker

Bei den sogenannten Montagsspaziergängen von Querdenkern, Verschwörungsfreaks und gewaltbereiten Rechtsradikalen spazieren immer mehr ganz normale Bürgerinnen und Bürger mit. Sie tragen ihre Kritik an Fehlentwicklungen bei den Coronamaßnahmen auf die Straße; auch in Kleinstädten, wo oft ein-, zweihundert Menschen unangemeldet ohne Masken demonstrieren. Hier und da ruft mal jemand „mit Nazis kann man doch nicht spazierengehen“, aber Gegendemonstrationen gibt es kaum.

Lust auf Veränderung

„Wenn man sich Großes vornimmt, kann man scheitern, aber die Alternative wäre ja, sich nichts mehr vorzunehmen aus Angst, dass man scheitern könnte. Wer will in so einem Land leben und wer will so eine Bundesregierung haben? Ich hätte keinen Bock, in solch einer Regierung Minister zu sein.“ – Das hat Robert Habeck, der neue Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz von den Grünen diese Woche gesagt. Coole Einstellung, oder?

60-Stunden-Woche

Sonntags arbeiten und bis zu 60 Stunden pro Woche. In Niedersachsen ist das jetzt offiziell erlaubt – vorübergehend bis zum 10. April. Wegen Omikron. Die neue Corona-Virusvariante hat sich auch in Deutschland durchgesetzt, mehr als 85 Prozent aller aktuell bekannten infizierten Menschen haben Omikron abbekommen. Die Ausbreitung geht rasend schnell, und wenn zu viele Menschen gleichzeitig krank werden oder in Quarantäne müssen, dann könnte die kritische Infrastruktur in Teilen ausfallen. Wissenschaftler warnen davor schon seit Wochen.

Täufergedenken

Die Gedenkveranstaltung für die sechs hingerichteten Täuferinnen und Täufer in Reinhardsbrunn bei Friedrichroda in Thüringen findet dieses Jahr am 13. Januar hybrid statt. So heißt es in einer Pressemeldung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Keine Ahnung, wie viele Leute da in den Jahren vor Corona real teilgenommen haben – am Gedenken für sechs Leute, die katholischen und reformierten Christen hingerichtet worden sind, weil sie andere als Erwachsene getauft haben, egal, ob sie schon mal als Kinder getauft worden waren oder nicht.

Schneefreude

Wenn’s schneit, dann gibt’s immer grob gesagt drei Gruppen unter den Kolleginnen und Kollegen: den einen ist es egal, die anderen finden’s voll schön und freuen sich, die nächsten sind genervt und maulen: „Au mann, wieso schneit es plötzlich? Da fahren die Leute wieder nicht richtig, es gibt Stau und ich häng ewig im Auto rum“.

Aufgeräumt im neuen Jahr

Manche Leute können ja gar nicht ohne: Sie können nicht ins neue Jahr starten, ohne den Kram aus dem alten Jahr aufgeräumt zu haben. Zwischen Weihnachten und Silvester kriegen die auf einmal nen Rappel und räumen noch mal richtig auf: Die alten Zettel ab in den Papiermüll, die Kisten, die quer durch den Keller stehen: weg damit! Was ist das da hinten im Kühlschrank, oh, hallo. Andere nutzen jetzt die ruhige Zeit am Anfang des Jahres, um endlich mal wieder Ordnung zu schaffen, auch digital:

Brot statt Böller

Hast Du die vielen Feuerwerke und Böller an Silvester vermisst? Oder fandst Du es eigentlich wieder besonders schön? An manchen Orten gab’s von der Stadt oder der Gemeinde veranstaltete zentrale Feuerwerke, damit es nicht ganz dunkel und leise war, andernorts war es tatsächlich ziemlich ruhig. Das Ziel: Es sollten sich nicht zu viele Menschen versammeln und sich mit Omikron anstecken, und es sollte weniger zusätzliche Verletzte in den ohnehin schon überlasteten Krankenhäusern geben. Und das funktioniert tatsächlich:

Rückblick, Ausblick oder ganz im Hier und Jetzt

Rückblick und Ausblick – was ist Dir lieber? Schaust Du gern zurück, was so gewesen ist? Nimmst du Dir morgen oder an Neujahr Zeit das Jahr „Revue passieren zu lassen“? Revue passieren lassen. Eine Re-Vue, ein „Wiedersehen“ passieren lassen, da musst Du gar nix für tun, der Film zu Deinen Erinnerungen kostet keinen Eintritt. Sie gehören nur Dir und Du musst auch nirgends hingehen. Bilder und Erinnerungen fließen wie ein Film vor unseren Augen an uns vorbei: nur hinsetzen, zuschauen, in dich reinhorchen. Wobei das Gehirn darf schon was tun, nochmal nachdenken, was da so war in dem Jahr und überlegen, was es bedeutet.

Himmelsfeuerwerk

Oh, das Telefon. Moment … – Guten Morgen, frohes Neues! – Sag mal, bist Du schon wach oder noch wach? – Ach, noch, verstehe. Gleich an Neujahr mal ordentlich einen draufgemacht, jo, kann man schon machen. – Wie, Ihr wart wandern? Bis eben noch? – Im Harz! Nice! – Wie, Ihr habt da ein Feuerwerk gemacht? Mitten im Nationalpark!?! Das könnt Ihr doch nicht … – Himmels…was? – Achso, Himmelsfeuerwerk, weil man die Sterne so gut beobachten kann. – Ja, im Harz gibt’s kaum Lichtverschmutzung, das ist schon cool. Kann ich mir gut vorstellen – Alter, Du nuschelst …

Engel

Hat es dieses Jahr ein Engel in Deine Wohnung geschafft? Das hängt ja von vielen unterschiedlichen Sachen ab. Von Deinem Geschmack „Iiiiiiii, neee, so‘n Kitsch kommt mir nicht in die Hütte“, oder „jaaaa, die sind soooo süüüüüß“. Und es hängt von der Tradition ab. Die SED-Führung in der ehemaligen DDR hat ja versucht die Engel wegzuexen – mit dem sprachgewaltigen Engelersatzwort von den „Jahresendfeierflügelfiguren“. Und in Haushalten, in denen es zu Weihnachten keine Engel gab, da vermisst sie bis heute vielleicht auch niemand. Und natürlich hängt es auch vom Glauben ab. Ob Du an Engel glaubst, von denen die Weihnachtsgeschichte in der Bibel erzählt. Der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Friedrich Kramer hat die Engel in’s Zentrum seiner Weihnachtsbotschaft gerückt.

Der schöne Weihnachtsbaum

Also ich genieße das: Am Weihnachtsfeiertag am Weihnachtsbaum sitzen und nur die Kerzen am Weihnachtsbaum leuchten und machen dieses besonders gemütliche Licht. Ich mag das. Jedes Jahr. Und ich finde auch, unser Weihnachtsbaum ist der schönste. Wobei das sehr gerne jeder genauso über seinen eigenen Weihnachtsbaum sagen darf.

Die alten Dudes

Auch dieses Jahr ist es so: Den meisten ist für ein gelungenes Weihnachtsfest wichtig, dass sie mit den Menschen feiern, die ihnen besonders wichtig sind. Für manche ist das nur die engste Familie, für andere die ganze Großfamilie, die engsten Freunde – oder die längsten Freunde. Die, die Du seit der Kindheit oder aus der Schulzeit kennst und die an Weihnachten mal wieder in der Heimat sind. Das ist die Gelegenheit, sich mal wiederzusehen – alle zusammen.

Spendenersatz

In evangelischen Kirchengemeinden ist die Kollekte an Heiligabend und Weihnachten für Brot für die Welt bestimmt. Brot für die Welt verspricht, alle Spenden ohne Abzug von Verwaltungskosten in den Ländern einzusetzen, in denen Menschen auf diese Gelder absolut angewiesen sind. Teilweise für unmittelbare Not, teilweise für den Aufbau von Strukturen, die den Menschen nachhaltig helfen.

Neue BMZ-Chefin Schulze

Das waren große Politiker: Walter Scheel, der spätere Bundespräsident, hat das Bundesministerium für wirtschafliche Zusammenarbeit (BMZ) gleitet. Egon Bahr, der die sogenannte Ost-Politik unter Willi Brand geprägt hat. Gerhard Eppler, auch ein SPDler, auch Minister für wirtschafltiche Zusammenarbeit, ein Friedensbewegter und späterer Kirchentagspräsident. Auch die rote Heidi, Heidemarie Wiczorek-Zeul war Chefin in diesem oft unterschätzten Ministerium, das heute Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung heißt. Die häufigste Kritik am BMZ war, dass es nur dem Wohl der deutschen Wirtschaft diene und dabei die Armen Staaten immer abhängiger werden. Bis zu dieser Woche hat Dr. Gerd Müller von der CSU das BMZ geführt. Sein Einsatz für die Armen war beispielhaft – auch für NGOs wie das Evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“, das Müllers ehrliches Engagement […]

Auto-Freund

Einer meiner Freunde fährt richtig gerne Auto. Sein erstes Auto war ein größerer Kleinwagen, der schon einige Jahre auf dem Buckel hatte, und darauf war er stolz wie Bolle. Und wenn wir mit ein paar Freunden zusammensaßen und unser nächstes kleines Event planten, und irgendein Gegenstand von A nach B zu transportieren war, dann war klar was kommt: „Mach ich! Sehr gerne“. Und etwas später, das nächste Auto, da musste es schon was Größeres sein, mit ordentlich PS und so.

Telefonat über Krieg und Frieden

Ich weiß nicht, ist das wirklich so, dass zwei Männer am Telefon über Krieg und Frieden entscheiden? Dass Stimmungen, der genau richtige Ton, das richtige Maß an Drohgebärden, an Respekt oder Respektlosigkeit, angekündigten Maßnahmen und Gegenmaßnahmen über Krieg und Frieden entscheiden? Dealen die zwei Präsidenten Joe Biden und Wladimir Putin am Telefon aus, ob die Ukraine künftig unter russische Kontrolle gerät? Ob es Krieg gibt, denn die Ukraine wird sich verteidigen, sollte sie angegriffen werden.

Angemessen

Wenn man in Berlin vom Reichstag, also vom Sitz des Bundestags, zum Schloss Bellevue kommen möchte, also zum Sitz des Bundespräsidenten, dann kann man die 1 ½ Kilometer zu Fuß gehen. Schön am Tiergarten und an der Spree entlang, dauert ungefähr 20 Minuten. Oder Du nimmst das Auto. Dauert mit dem üblichen Stau etwa 10 Minuten. – Oder Du nimmst das Fahrrad, dauert 6 Minuten. Welches Verkehrsmittel wählst Du?

Südafrika super professionell

Das war wirklich super – wie hochprofessionell Südafrika mit der Covid-Omicron-Variante umgegangen ist. Die Südafrikaner haben super Labore, in denen sie die bis dato unbekannte Mutation analysiert haben. Und sie haben hochqualifiziertes Personal. Klar, erstmal muss man überhaupt sequenzieren können und vor allem muss man es auch tun. Südafrika ist da top. Israel auch. Da passiert das quasi standardmäßig. Hier läuft das eher naja. Zum Glück hat die südafrikanische Regierung sofort international Alarm geschlagen.

Weltraumvölkerrecht

Das Weltall heißt es ja – das sind unendliche Weiten. Das Weltall schon. Der Weltraum – hm. Ist das eigentlich das Gleiche? Weltraum und Weltall. Ich glaube, man muss da mittlerweile unterscheiden. Der Weltraum, das ist der Raum um die Welt, der unmittelbare Raum um die Erdkugel. Und da kann von unendlichen Weiten nun ganz und gar nicht die Rede sein. Die russische Regierung hat vor kurzem einen ihrer eigenen ausgedienten Satelliten abgeschossen. Hä, wieso das denn?

Weltrechtsurteil aus Frankfurt

Diese Woche ist weltweit das erste Mal ein Verantwortlicher für den Völkermord an den Jesiden verurteilt worden. Der Angeklagte Taha Al J. wurde zu lebenslanger Haft verurteilt, weil er 2015 eine jesidische Frau und deren fünfjährige Tochter als Sklavinnen gekauft hat. Das jesidische Mädchen ließ der Angeklagte absichtlich in der Sonne verdursten. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass Taha Al J. mit dem Kauf und der Verkslavung der beiden Jesidinnen beabsichtigte, die religiöse Minderheit der Jesidinnen im Einklang mit den Zielen des sogenannten Islamischen Staates zu vernichten. Er hat sich deshalb insbesondere wegen Völkermordes, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen schuldig gemacht.

Weihnachtsmarktstattfindewahrscheinlichkeit

Ich glaub ja, so ne Art Corona-Bundesliga-Tabelle hätte vielleicht geholfen. Jeden Tag aktualisiert in allen Hauptnachrichten. Welcher Landkreis hat das Impfziel schon am besten erreicht, wer liegt vorne, wer liegt hinten – in Kombination mit der aktuellen Corona-Vorhersage: Bei der aktuellen Impfquote erreichen wir im Dezember eine Weihnachtsmarktstattfindewahrscheinlichkeit von … naja, die wäre halt bei vielleicht 5 % gewesen. Und auf der Landkarte hätte man gesehen: da sind nur ganz wenige Glühweintassen eingezeichnet.

Ampelziele

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Das sind drei Leitbegriffe, die den christlichen Kirchen sehr am Herzen liegen. Frieden – das betrifft die Außen- und Sicherheitspolitk der neuen Ampel-Koalition. Gerechtigkeit – betrifft die Sozial- und Menschenrechtspolitik und die Bewahrung der Schöpfung – die betrifft die Klimapolitik der neuen Ampel- Koalition.

Spätimpfer

Es sollten jetzt echt alle mitbekommen haben, wie wichtig die Impfung ist, um irgendwie diese Pandemie zu bewältigen. Und trotzdem haben Menschen noch Bedenken gegen die Impfung. Manche haben tatsächlich medizinische. Aber das ist nicht die Mehrheit – insgesamt nicht und auch unter denen, die sich bisher nicht haben impfen lassen. Der Göttinger Soziologe Berthold Vogel sagt: 50 bis 60 Prozent der „Impfgegnerschaften“ seien politisch motiviert.

Spätimpfer

Es sollten jetzt echt alle mitbekommen haben, wie wichtig die Impfung ist, um irgendwie diese Pandemie zu bewältigen. Und trotzdem haben Menschen noch Bedenken gegen die Impfung. Manche haben tatsächlich medizinische. Aber das ist nicht die Mehrheit – insgesamt nicht und auch unter denen, die sich bisher nicht haben impfen lassen. Der Göttinger Soziologe Berthold Vogel sagt: 50 bis 60 Prozent der „Impfgegnerschaften“ seien politisch motiviert.

Corona-Kirche der Freiheit

„Gott wohnt nicht in von Menschen gemachten Tempeln“, das hat der mitteldeutsche Regionalbischof Christian Stawenow von der Evangelischen Kirche gesagt. Gott wohnt nicht in von Menschen gemachten Tempeln, damit meinte der Gottesmann auch die eigenen Kirchen. Gott wohnt nicht in den evangelischen Gotteshäusern. Das ist überraschend. Aber…

Kalt

Es ist kalt. Abends draußen, im Nieselregen, auf dem Weg nach Hause – nass und saukalt. Ohne warme Kleidung und was Warmes zu essen und zu trinken, das willst Du nicht. Ohne überhaupt irgendetwas zu essen und zu trinken, das geht gar nicht. Und trotzdem ist es gerade so, seit Wochen, für inzwischen tausende Menschen, eingesperrt im Grenzgebiet zwischen Polen und Belarus.

Typisch

Stell Dir mal bitte gerade folgende Leute bildlich vor: Menschen, die Elektro-Schaltschränke zusammenbauen, die die Abwasserleitung in deinem Haus reparieren, die in der Werkstatt dein Auto reparieren und die Entwicklungsabteilung für Windenergieanlagen leiten. – Gut, und jetzt stell Dir die Leute vor, die Dich in der Arztpraxis an der Anmeldung begrüßen, die Dich im Modegeschäft beraten, die im Seniorenheim die Menschen pflegen, und die in der Kita arbeiten.

Zu wenig Angst

Am Donnerstag war’s wieder so weit: 11.11., 11 Uhr 11, helau und alaaf, tuff-tää. Ich geb’s ja zu, Du merkst es schon, ich bin echt nicht so der Karnevals-Fan. Aber ich bin ungern ne Spaßbremse, also wer so’n richtiger Jeck ist, nur zu, habt Spaß, feiert, tanzt, trinkt, lacht, super. Normalerweise. Aber jetzt gerade? Nee, also, ich krieg das echt nicht zusammen. Da haben wir gerade die höchste Zahl an Corona-Neu-Infektionen weltweit, wir haben richtig nasskalt-graues November-Wetter, bei dem man sich schon außerhalb der Pandemie ruck-zuck ne Erkältung holt, die Krankenhäuser schlagen Alarm, weil sie absehbar und vorhersehbar in wenigen Tagen mehr als am Limit sind – und dann wird gefeiert, Arm in Arm, und geschunkelt, und „Auf, trinke’mer noch einen!“.

Impfgegner falsche Helden der Freiheit

Es gibt unsterbliche Helden. Solche wie Robin Hood, selbstlos im Einsatz für die Armen und Ausgestoßenen. Unerschrocken im Kampf gegen den korrupten Sheriff von Nottingham. Jeanne D‘Arc, Spiderman. Braveheard, der sein Herz gibt für die Freiheit der Schotten, gegen die staatliche Bevormundung durch England. Wer diese Typen liebt so wie ich, will auch immer selbst ein bisschen so sein wie diese Kämpfer gegen die staatliche Macht.

Außergewöhnlich

Der Yellowstone Nationalpark in den USA, der Nationalpark Iguaçu in Brasilien, Stonehenge in England – alles besondere Orte, die als Unesco-Welterbestätten ausgezeichnet sind. Aktuell gibt es 1.154 in 167 Ländern. Allein in Deutschland sind es 51, darunter der Limes, der Naumburger Dom, die Wartburg, das Bauhaus in Weimar, Dessau und Bernau, aber auch das Wattenmeer und das Erzgebirge.

Protestieren hilft

Auf die Straße gehen, demonstrieren, streiken, protestieren, bringt’s das überhaupt? Das kannst Du Dich schon fragen, wenn Du siehst, wie klein die Schritte sind, die auch bei der diesjährigen Klimakonferenz gemacht werden, obwohl doch klar ist, dass das Ruder weltweit endlich mal richtig rumgerissen werden muss, um das Überleben der Menschen zu retten – und dabei nicht so rumreißen, dass zig Leute über Bord gehen. Auf den Protesten von Fridays for Future und anderen wird all das doch seit Jahren gefordert, und trotzdem läuft’s so langsam. Also was bringt alles protestieren?

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