Camila Cabello: Liar

Camila Cabello – heißt die kubanische Singer Songwriterin und das emotionale Auf und Ab, das sie da in ihrem Song „Liar“ – Lügner präsentiert, das passt genau zu den musikalischen Sprüngen, die sie ihren Fans zumutet. Mein Kollege Oli Weilandt hat Camila Cabellos Lügner für heute als Himmlischen Superhit ausgesucht

Dan + Shay & Justin Bieber: 10,000 Hours

Nein, 10.000 Stunden möchte ich dem Song der beiden jetzt auch nicht zuhören, aber 10.000 Hours von Dan und Shay – zusammen performed mit Justin Biber – lässt sich wirklich gut hören und macht richtig Spaß: Ein Liebeslied mit einem sehr schönen und gar nicht schnulzigen Inhalt

Lukas Rieger: Nobody Knows Me (Like You Do)

Lukas Rieger aus Hannover Burgdorf hat mit 15 seine erste Single veröffentlicht. Sein YouTube-Channel hat über eine halbe Millionen Abonnenten und in Ulm musste 2016 schon mal eine Meet-and-Greet-Veranstaltung abgebrochen werden, weil zu viele Fans in Ohnmacht gefallen sind. Da war Lukas Rieger 17. Und 2019? Da läuft er heiß mit Nobody Knows Me (like you do) – Niemand kennt mich so wie du.

Imagine Dragons: Bad Liar

Dan Reynolds, der Frontman der amerikanischen Band Imagine Dragons und seine Frau Aja Volkman haben sich kurz vor der Veröffentlichung von „Bad Liar“ – zu Deutsch „schlechter Lügner“ – getrennt. An dem Text haben sie beide zusammen geschrieben. Herausgekommen ist ein brutal ehrlicher Song.

Avicii feat. Aloe Blacc: SOS

Einmal tief durchatmen. Es ist schon etwas Besonderes, Aviciis noch vor seinem Tod eingespielte Musik zu hören in einem posthumen Song zu hören. SOS, ein Song, in dem jemand um Hilfe schreit, ein Song, der das traurige Tabuthema Depression und Suizid behandelt. Ein Song, den Aviciis Freund Aloe Blacc singt und ein Song, in dessen Text Avicii seine inneren Kämpfe vor seinem Tod bearbeitet hat.

Taylor Swift feat. Brendon Urie of Panic! At The Disco: ME!

Wo willst du anfangen, Taylor Swift zu beschreiben? Bei den 200 Millionen verkauften Tonträgern, bei den 10 Grammy, die sie abgeräumt hat, oder dass sie zu den 100 besten Songwriterinnen ever zählt? Dass sie von US-Amerikanischen Rechten als „Arische Göttin“ verehrt wird – oder dass sie sich gegen Trump erklärt und dazu aufgerufen hat, die Demokraten zu wählen? In ihrem 2019-er Hit „Me!“ spielt das alles gar keine Rolle. Da geht’s nur um’s „Mich!“

Panic At The Disco: High Hopes

Das bekannteste Gesicht der US-amerikanischen Rock- und Popband „Panic! At The Disco“ ist wohl Brendon Urie. Er ist so eine Art Ausrufezeichen hinter der Panic – in „Panic! At The Disco“. Und es funktioniert gut. High Hopes – große Hoffnungen haben sich für ihn wie für die ganze Band erfüllt. Ihr Song hat wirklich weltweit auf die Spitzenplätze der Charts geschafft.

Dean Lewis: 7 Minutes

Dean Lewis – schöne Musik ab dem ersten Takt. Gefühlvoll, ein bisschen traurig, aber wenn dann schön traurig. Der australische Singer-Songwriter schreibt jedes Jahr einen Hit und ist einfach ein unkomplizierter sympathischer Typ. Einfach irgendwie so wie sein Song „7 Minutes“, in dem ihm auffällt, dass er leider vergessen hat, zu lieben.

George Ezra: Hold My Girl

Auf seinem Album „Staying at Tamara’s“ sind gleich vier Songs drauf, die als Singles die Charts erobert haben: „Paradise“, „Shotgun“, „Pretty Shining People“ und „Hold My Girl“. Fans wissen natürlich schon, von wem ich rede: George Esra. Und zusammen mit Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hören wir uns jetzt „Hold My Girl“ noch mal ganz genau an.

Alice Merton: Why so serious?

Schönes Wochenende mit Antenne Thüringen. Ich hoffe, Sie sind an so einem Sonntagmorgen wie heute einfach mal ganz gelassen. Im Alltag unter der Woche kann’s ja schon mal passieren, dass man das vergisst. Ist aber Quatsch, meint auch Alice Merton in ihrem Song „Why so serious“.

Rita Ora: Let You Love Me

Sie ist mega erfolgreich und hat schon mehrfach Platin abgeräumt: Rita Ora. Und sie weiß, wie es sich anfühlt, wenn man vorsichtiger ist, als man eigentlich sein möchte – wie in ihrem Song „Let You Love Me“. Den hat sich Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion mal ganz genau angehört.

Nico Santos: Safe

Um die Liebe geht es in vielen Songs. Nico Santos singt in „Safe“ von einem Gefühl in der Liebe: Den Wunsch, auf die oder den Geliebten aufzupassen. – Und wenn man das selbst nicht kann? Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat sich den Song ganz genau angehört.

George Ezra: Paradise

Er wollte einen Song über das überwältigende Gefühl schreiben, das man hat, wenn man jemanden kennenlernt und anfängt, sich zu verlieben. Und man merkt, dass er unterwegs war, als er an dem Song geschrieben hat: George Ezra mit „Paradise“.

Rea Garvey feat. Kool Savas: Is It Love?

Rea Garvey fragt: Is It Love. Ist es Liebe? Nicht ganz ungewöhnlich. Die Frage dürfte sich wohl so ziemlich jede und jeder schon mal gestellt haben – egal ob in den schmerzlich schönen Teeny-Tagen oder nach 25 Jahren Ehe: Ist es Liebe?

Harry Styles: Two Ghosts

Jetzt Musik von Harry Styles – einer der Newcomer aus dem vergangenen Jahr – Und er klingt in jedem seiner Songs ein bisschen anders: In seinem ersten Hit „Sign of the Times“ hat er mit ganz hoher Stimme gesungen {evtl. Anspielen}, mit „Two Ghosts“ zeigt er: Er kann auch ganz anders. Und er singt spannende Texte – findet Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion:

Stanfour: For All Lovers

Von „Stanfour“ haben wir in letzter Zeit ja nicht mehr so viel gehört, und es ist jetzt zehn Jahre her, dass sie mit ihrem Song „For All Lovers“ richtig durchgestartet sind. Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat ihn sich ganz genau angehört und hat festgestellt: Das ist guter Alternative Rock mit gutem Text:

OneRepublic: Let’s Hurt Tonight

One-Republic-Sänger Ryan Tedder hat mal in einem Interview gesagt: „Bei unseren Aufnahmen ist immer unser Ziel, so ehrlich wie möglich zu sein. Manchmal reicht schon eine Akustikgitarre und der passende Gesang dazu.“ Und genauso ein Song ist „Let’s Hurt Tonight“. Oli Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat ihn sich ganz genau angehört:

Adele: Water under the bridge

Nachdenklich ist Adele in diesem Hit: Wenn Du nicht der richtige für mich bist. „Water under the Bridge“ – „Wasser unter der Brücke“ hieße das wörtlich. Gemeint ist mit diesem Bild das Gleiche, was wir in Deutsch mit „Schnee von gestern“ ausdrücken. Wie der Schnee schmilzt, so bleibt auch das Wasser unter der Brücke nicht das Gleiche. Es flieht – verschwindet – und Adele fragt hier, ob es der Liebe auch so ergeht.

Rag’n’Bone Man: Skin

Oh man, der Song „Skin“ von Rag’n’Bone Man geht tatsächlich unter die Haut. Der britische Singer/Songwriter singt vom Sterben, von den letzten Atemzügen und von einer Liebe, die es fast geschafft hätte, größer zu sein, als der Tod. Ernster, dichter, enger als „Skin“ („Haut“) kann ein Lied kaum sein.

Scorpions: Send me an Angel

Ja, send me an Angel! Wobei man eins gleich vorneweg sagen muss. Der Superhit der Scorpions hat einen etwas irreführenden Titel. Send me an Angel hieße ja übersetzt schick mir einen Engel. In dieser wunderschönen Rockballade heißt es aber: „Will you send me an angel?“ Und das ist eine Frage; ein kleiner, aber feiner Unterschied.

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