Mal was für ein paar Wochen anders machen

Na, hast Du ne halbe Stunde Zeit? Jetzt oder nachher? Und zwar für Dich. Zum Nachdenken darüber, was Dich an Dir selbst schon immer irgendwie nervt. Oder was Dich an Deinem Leben ein bisschen nervt. Mal ehrlich überlegen: „Was möchte ich eigentlich gar nicht machen und mache es trotzdem immer?“ Und was wollte ich schon immer mal machen. Das kann was Größeres, Langfristiges sein – oder was Kleines. Dann lehnst Du Dich zurück und entscheidest Dich, jetzt einfach mal zu beginnen und das bis Ostern durchzuziehen.

Die mobile Allwetterorgel: Posaunenchöre in der Landeskirche Anhalts

Trompeten und Posaunen, Hörner und Tuben sind aus der Kirchenmusik kaum wegzudenken. Sie glänzen golden, können richtig laut sein und außerdem gehören Posaunenchöre auch zum immateriellen deutschen UNESCO-Welterbe. Posaunenchöre gelten als mobile Allwetterorgel. Kirchenreporter Thorsten Keßler erklärt, warum:

Solidarisch mit den Streikenden

Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.

Brocken statt Anden: Pflegekräfte aus Kolumbien beginnen ihre Ausbildung

In fast jedem Sektor des Arbeitsmarktes fehlen über kurz oder lang die Arbeitskräfte. In Schulen, Gastronomie, auf dem Gesundheitssektor und in der Verwaltung. An Gerichten fehlen Richter und Richterinnen, in der Kirche sind immer mehr Pfarrstellen unbesetzt, die Pflege steht vor einer Versorgungslücke. Durch Anwerbeprojekte wollen die Arbeitsagenturen Fachkräfte im Ausland holen. Drei junge Frauen aus Kolumbien beginnen morgen ihre Pflegeausbildung im Cecilienstift in Halberstadt. Thorsten Keßler hat die drei vor dem Start getroffen:

Einfach weitermachen oder auch laut werden

„So langsam ist es mir egal, was die entscheiden. Ich mach einfach weiter“, höre ich jemanden im Café sagen. Vor einiger Zeit hat er Photovoltaik aufs Dach montiert, damit lädt er den Akku im Keller und sein Elektroauto. Falls Stromausfall ist, kann er Strom aus dem Auto im Haus verwenden. Bald montiert er die Wärmepumpe. Sein Haus ist älter, von den Eltern, aber das hält ihn nicht ab, auf Strom und Erneuerbar umzustellen. „Ich lass mich von politischen Entscheidungen nicht aufhalten, die diese Entwicklung bremsen“, sagt er.

Weltgebetstag 2026 führt am Freitag nach Nigeria

Der Weltgebetstag am Freitag ist die größte ökumenische Bewegung weltweit. Weltgebetstag heißt: Rund um den Globus feiern Christinnen und Christen mit den gleichen Liedern und Gebeten, die wiederum von Frauen aus einem bestimmten Land vorbereitet wurden. Weltgebetstag ist wie eine Urlaubsreise, ohne in die Ferne zu fliegen, findet Annette Thaut aus Köthen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat sie getroffen: