Weltgebetstag der Frauen 2026: Nigeria
Frauen in über 150 Ländern bereiten sich gerade auf den Weltgebetstag vor. Es ist die größte christliche Basisbewegung weltweit. Dieses Jahr haben Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag vorbereitet.
Frauen in über 150 Ländern bereiten sich gerade auf den Weltgebetstag vor. Es ist die größte christliche Basisbewegung weltweit. Dieses Jahr haben Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag vorbereitet.
Du steigst in den Aufzug und merkst sofort: Da war jemand vor dir. Du hast ihn oder sie zwar nicht gesehen hast, aber du riechst es. Weil der Duft noch im Raum hängt. Schwer, süß, penetrant. Kaum zu überriechen.
Wenn man das Jahres-Einkommen von Frauen und Männern vergleicht, dann gibt es eine Lücke. Frauen erhalten so viel weniger, als hätten sie von Neujahr bis gestern kostenlos gearbeitet. Also ist der Unterschied fast zwei Monatsgehälter. Die Frauen haben selbstverständlich gearbeitet, aber sie bekommen immer noch weniger als Männer.
Ab heute ist der Liedermacher Fritz Baltruweit zu Gast in Rudolstadt. Er macht dort Musik-Workshops. Einen für Instrumentalisten und eine Lieder-Chor-Werkstatt. Morgen Abend gibt’s dann ein Konzert – um halb 8 im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Andreas. Und am Sonntagmittag um 2 sind die bekannten und neuen Stücke auch bei einem großen Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche Rudolstadt zu hören.
Ab heute ist der Liedermacher Fritz Baltruweit zu Gast in Rudolstadt. Er macht dort Musik-Workshops. Einen für Instrumentalisten und eine Lieder-Chor-Werkstatt. Morgen Abend gibt’s dann ein Konzert – um halb 8 im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Andreas. Und am Sonntagmittag um 2 sind die bekannten und neuen Stücke auch bei einem großen Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche Rudolstadt zu hören.
Die Franckeschen Stiftungen in Halle haben am Mittwoch ihr Jahresprogramm für 2026 vorgestellt. Das Programm trägt den Titel „Zurechtfinden“ und ist optisch in Form eines Fragezeichens dargestellt. Marianne Schröter ist die Direktorin der Franckeschen Stiftungen:
Die Träger der freien Jugendhilfe in Halle sorgen sich um den Fortbestand ihrer Arbeit und haben deshalb am Mittwoch vor dem Rathaus auf dem Marktplatz demonstriert.
Seit vier Jahren ist Krieg in der Ukraine. Bei einem friedensethischen Online-Studientag der evangelischen Akademien gestern Abend ging es um die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche. Dabei waren auch Theologen aus der Ukraine zu Gast. Zur Frage „Gehört das Böse zum Menschen?“ hat Helge Betzold von der Evangelischen Akademie Frankfurt gesagt:
Seit vier Jahren ist Krieg in der Ukraine. Bei einem friedensethischen Online-Studientag der evangelischen Akademien gestern Abend ging es um die neue Friedensdenkschrift der Evangelischen Kirche. Dabei waren auch Theologen aus der Ukraine zu Gast. Zur Frage „Gehört das Böse zum Menschen?“ hat Helge Betzold von der Evangelischen Akademie Frankfurt gesagt:
Fünf diakonische Einrichtungen aus dem Landkreis Harz stellen sich und ihre vielfältigen sozialen Berufe am Sonnabend auf einer Jobmesse In Halberstadt vor. Für junge Leute, die über eine Ausbildung im sozialen Bereich nachdenken; für ältere, die umsteigen möchten. Von der Verkäuferin zur Erzieherin oder vom Metallbauer zum Altenpfleger.
Und diese Stellschraube kann sein, dass ich auf eine liebgewonnene Gewohnheit verzichte. Das sind ja so die Klassiker: Von Aschermittwoch bis Ostern auf ungesunde Dinge verzichten. Aber Ulrike Berg vom Verein „Andere Zeiten“ sagt, jetzt in der Fastenzeit kann man auch einfach etwas bewusster tun.
„Fasten ist, an einer Stellschraube des Lebens ein bisschen zu drehen und zu schauen, was passiert.“ – Und diese Stellschraube kann sein, dass ich auf eine liebgewonnene Gewohnheit verzichte. Das sind ja so die Klassiker: Von Aschermittwoch bis Ostern auf ungesunde Dinge verzichten. Aber Ulrike Berg vom Verein „Andere Zeiten“ sagt, jetzt in der Fastenzeit kann man auch einfach etwas bewusster tun.
Seit einer Woche ist Fastenzeit oder auch Passionszeit; die Vorbereitungszeit auf Ostern, auf das höchste christliche Fest. Den Fastengedanken greifen Menschen auch ohne christliche Motive auf. Klar, man kann sich jederzeit einer Challenge stellen und auf liebgewonnene Gewohnheiten verzichten, aber in der Fastenzeit ist man nicht allein. Pfarrer Arnulf Kaus hat die Passionszeit mit einer Andacht mit Konfirmandinnen und Konfirmanden begonnen:
Am 3. März startet ein Strafprozess in Arnstadt. Angeklagt sind zwei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau sollen sie mit Kunststoffmunition auf Studierende geschossen haben. Die Thüringer Opferberatung „Ezra“ begleitet Betroffene beim Prozess.
Am 3. März startet ein Strafprozess in Arnstadt. Angeklagt sind zwei Männer wegen gefährlicher Körperverletzung. Auf dem Campus der Technischen Universität Ilmenau sollen sie mit Kunststoffmunition auf Studierende geschossen haben. Die Thüringer Opferberatung „Ezra“ begleitet Betroffene beim Prozess.
Die Mystikerin Mechthild von Magdeburg war für ihre Zeit eine kühne Frau. Vor rund 800 Jahren hat sie zunächst in der Nähe von Magdeburg und später im Kloster Helfta gelebt.
„Ich habe mich in Siri verliebt“ – Mit einer Diskussion über „KI und Beziehung“ hat die Ökumenische Akademie Ostthüringen ihre Veranstaltungsreihe über Künstliche Intelligenz gestartet. Weiter geht’s diesen Donnerstag (26.2.) mit „KI und Kreativität“. Im Gustavus-Haus in Altenburg kommen Spezialisten zu Wort – und das Publikum.
Frauen in über 150 Ländern bereiten sich gerade auf den Weltgebetstag vor. Es ist die größte christliche Basisbewegung weltweit. Dieses Jahr haben Christinnen aus Nigeria den Weltgebetstag vorbereitet.
Die Zeiten, in denen ein Pfarrer oder eine Pfarrerin ein Kirchengebäude mit einer Kirchengemeinde versorgt hat, sind – zumindest in den ländlich geprägten Regionen Sachsen-Anhalts – vorbei. In und um Querfurt sind 13 Kirchengemeinden mit 36 Kirchengebäuden zu einem Kirchspiel zusammengefasst.
Jetzt ist sie offiziell eröffnet, die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt-Marbach. Und gleich letzten Sonntag gabs einen „Tag der Offenen Tür“ mit ca. 800 Gästen. Gespräche drehten sich oft um die Rolle der Frauen. Die Schwestern Maria und Zaira gehören zur Ahmadiyya-Gemeinde Erfurt. Kopftuch tragen und räumlich von den Männern getrenntes Beten finden sie gut.
Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.
„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.
Hast Du das Gefühl, dass es in letzter Zeit irgendwie härter zugeht? Dass der Ton rauer ist, Menschen mehr Beleidigungen raushauen, weniger zugewandt sind, dass der soziale Zusammenhalt nicht mehr so gut funktioniert? Dann bist Du mit dem Gefühl nicht allein. Mehrere repräsentative Umfragen zeigen das auch.
Diakonische Einrichtungen im Landkreis Harz organisieren am nächsten Samstag eine gemeinsame Berufsmesse, Zielgruppe sind Leute, die über eine Ausbildung im sozialen Bereich nachdenken, aber auch Menschen, die umsteigen wollen. Von der Verkäuferin zur Erzieherin oder vom Metallbauer zum Altenpfleger. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion mit Einzelheiten über die Berufsmesse am 28. Februar.
„Ich habe mich in Siri verliebt“, mit einer Diskussion über „KI und Beziehung“ hat die Ökumenische Akademie Ostthüringen ihre Veranstaltungsreihe über Künstliche Intelligenz gestartet. Weiter geht’s diesen Donnerstag (26.2.) mit „KI und Kreativität“. Im Gustavus-Haus in Altenburg kommen Spezialisten zu Wort – und das Publikum.
Nachrichten sollen verlässlich sein. Wenn du die Tagesschau oder das heute-journal einschaltest, gehst du davon aus: Das, was du siehst, ist echt. Geprüft. Einordbar.
Jetzt ist sie offiziell eröffnet, die Moschee der Ahmadiyya-Gemeinde in Erfurt-Marbach. Und gleich letzten Sonntag gabs einen „Tag der Offenen Tür“ mit ca. 800 Gästen. Gespräche drehten sich oft um die Rolle der Frauen. Die Schwestern Maria und Zaira gehören zur Ahmadiyya-Gemeinde Erfurt. Kopftuch tragen und räumlich von den Männern getrenntes Beten finden sie gut.
Moderne Glaskunst für mittelalterliche Kirchen. Darum geht es beim Kunstprojekt Lichtungen. Dabei werden alte und kaputte Glasfenster in Dorfkirchen der Evangelischen Landeskirche Anhalts ersetzt durch moderne, zeitgenössische Kirchenfenster. Für die Feldsteinkirche in Eichholz, rund 5 Kilometer südlich von Zerbst, hat zum Beispiel der international bekannte Glaskünstler Johannes Schreiter die Fenster entworfen. Im Turm der Kirche wird morgen die erste Kunstausstellung eröffnet. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet über Eichholz und das Lichtungen-Projekt.
Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.
„Wenn das jemand baut, sterben alle“ – Das ist der Titel von einem Buch, das die KI-Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares geschrieben haben. Sie warnen vor einer nächsten Stufe von Künstlicher Intelligenz, der Künstlichen Super-Intelligenz. Die wäre so krass, dass sie Menschen in fast allen geistigen Tätigkeiten übertrifft. Sie könnte selbständig handeln und strategisch vorgehen.
Im Domschatz zu Halberstadt sind seit Aschermittwoch die prächtigen Flügelaltäre verschlossen. Dafür sind die sonst verborgenen Rückseiten der Altäre sichtbar. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion war in dieser Woche beim Verschließen der Altäre im Domschatz Halberstadt dabei.
Kinder und Jugendliche können wirklich gemein sein. Und im Internet herrscht auch unter Erwachsenen leider öfter mal ein ziemlich rauer Umgangston. Wenn beides zusammenkommt, wird’s problematisch.
Am Mittwoch hat sie begonnen: die Passionszeit. Viele kennen sie eher als Fastenzeit. Rund sieben Wochen bis Ostern. Eine Zeit, in der Christinnen und Christen an den Leidensweg Jesu erinnern: an Verrat, Verurteilung und Kreuzigung.
Fotos, Videos, Shares, Likes und Follows: Social Media ist für Jung und Mittelalt längst zum Zentrum der sozialen Interaktion geworden. Ein großer Teil des Lebens findet dort statt, mindestens zeitlich gesehen.
Die Diskussion um Krankheitstage läuft jetzt schon fast einen Monat lang – seit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte Januar gesagt hat, 14,5 Krankheitstage pro Jahr im Durchschnitt seien zu viel. Vor allem, weil von 2021 auf 2022 die Zahl plötzlich und deutlich angestiegen ist. Haben die Menschen in Deutschland ihr Verhalten geändert? Machen Sie mehr blau? Oder sind sie wirklich mehr krank?
Mal Hand aufs Herz: Wisst ihr, worauf es ankommt bei Erster Hilfe? Was tun, wenn plötzlich jemand umkippt? Wenn jemand auf Eis und Schnee ausgerutscht ist?
Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, will ihre Beratungsangebote zur Kriegsdienstverweigerung ausbauen. Zuletzt hat die Zahl der Anfragen aufgrund der militärischen Aufrüstung und der Diskussion über die Wehrpflicht zugenommen. Auch Eltern von Teenagern stellen sich die Fragen, weiß der evangelische Friedensbeauftragte Jens Lattke:
In Dom und Domschatz zu Halberstadt sind seit gestern die prächtigen mittelalterlichen Flügelaltäre verschlossen. In der Ausstellung zu sehen sind die ansonsten verborgenen Rückseiten der Altäre.
Nach christlicher Tradition beginnt am heutigen Aschermittwoch die Passions- oder Fastenzeit. Sieben Wochen Vorbereitung auf Ostern, auf das höchste christliche Fest. Auch ohne christliche Motive stellen Menschen Gewohnheiten auf den Prüfstand oder sie verzichten sieben Wochen auf Fleisch, Alkohol oder auf Schokolade, wie Christine Böckmann, die Leiterin der katholischen Erwachsenenbildung
Zum ersten Mal seit etwa 100 Jahren beginnen am morgigen Aschermittwoch die christliche Fastenzeit und der muslimische Fastenmonat Ramadan am gleichen Tag.
Alaaf und Helau! Zugegeben, so ganz närrisch wie im Rheinland geht es bei uns nicht zu, aber ganz spaßbefreit ist der Norden dann auch nicht. Der Braunschweiger Schoduvel ist der größte Karnevalsumzug im Norden und in Sachsen-Anhalt zählt der karnevalistische Landesverband immerhin 186 Vereine mit über 18.000 Mitgliedern.
Kinder und Jugendliche können wirklich gemein sein. Und im Internet herrscht auch unter Erwachsenen leider öfter mal ein ziemlich rauer Umgangston. Wenn beides zusammenkommt, wird’s problematisch.
In diesem Jahr jährt sich der Todestag des in Gräfenhainichen geborenen Theologen und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt zum 350. Mal. Zwar hat sich sein berufliches Leben später in und um Berlin abgespielt, aber die Kindheit am Rand der Dübener Heide habe ihn geprägt. Das sagt Wilma Deißner. Sie engagiert sich schon seit Jahren für Paul Gerhardt, hat 2007 Jubiläumsfeiern zum 400. Geburtstag organisiert und vor 23 Jahren den Paul-Gerhardt-Freundeskreis gegründet. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Wilma Deißner in Gräfenhainichen getroffen:
„Crustafarianism“ – so heißt die Religion, die KI-Agenten innerhalb von 48 Stunden erfunden haben im „Moltbook“, so einer Art „Reddit“ nur für KI-Bots. Der amerikanische Technologie-Unternehmer Matt Schlicht hat dieses Webforum Ende Januar durch seinen persönlichen KI-Agenten bauen lassen. Nur autonome KI-Agenten dürfen darin posten und kommentieren, Menschen können nur zusehen.
Mit den Rosenmontagsumzügen erreicht der Karneval morgen seinen Höhepunkt. Zugegeben, so ganz närrisch wie im Rheinland geht es bei uns nicht zu, aber ganz spaßbefreit ist der Norden auch nicht. Der Braunschweiger „Schoduvel“ ist der größte Karnevalsumzug im Norden und immerhin 186 Karnevalsvereine mit über 18.000 Mitgliedern zählt Sachsen-Anhalts Karnevals-Landesverband. Im Nachbarland Thüringen gilt Wasungen als Karnevalshochburg und dort mischt auch der Pfarrer mit. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:
Eigentlich sollen Olympische Spiele unpolitisch sein. So wollte es Pierre de Coubertin, der den Antiken Wettkampf ab 1894 wiederbelebt hat: Der Olympismus dürfe nicht im Dienst irgendeiner Politik stehen, hat er gesagt.
Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Katharina in Kyjiw eine Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Konkret unterstütze die anhaltische Kirche zunächst finanziell, sagt der leitende Geistliche der Landeskirche Anhalts, Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat Karsten Wolkenhauer getroffen:
„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.
In Weimar startet jetzt das Johannes-Falk-Jahr. Zur Erinnerung an den Satiriker, Diplomaten und Sozialreformer. „O, du fröhliche“ hat er auch noch gedichtet – und sich um Waisen und Straßenkinder gekümmert. Das war vor gut 200 Jahren, im Chaos nach dem Krieg gegen Napoleons Truppen. Das sagt Paul Andreas Freyer vom Falk-Verein in Weimar.
Heute ist Valentinstag, der Tag der Verliebten. Ein Tag, an dem Menschen, die sich lieben, bewusst sagen und zeigen können, dass sie sich lieben – entweder ganz privat unter sich oder ein bisschen öffentlich. Es muss ja nicht gleich so öffentlich sein, wie Pascal Kaiser das vor gut zwei Wochen gemacht hat: vor 50.000 Fußballfans im Stadion des 1. FC Köln. Da hat der Amateur-Schiedsrichter seinem langjährigen Freund einen Heiratsantrag gemacht. Die Szene ist natürlich viral gegangen. So was hatte es im deutschen Fußball noch nicht gegeben.
Diese Woche hat ein Thema bei VW für ziemlich viel Unruhe gesorgt. Viele Beschäftigte müssen auf die Mai-Prämie verzichten, die sie normalerweise häufig bekommen haben. Reallohnverlust also. Gleichzeitig sollen die Vorstände aber einen satten Bonus bekommen. Der Grund: Plötzlich stehen sechs Milliarden Euro Barmittel in den Büchern – kurz zuvor war noch von null die Rede.
Die Narren sind los, und morgen ist bei der evangelischen Offenen Arbeit Erfurt Kinderfasching angesagt. Mit Kinderdisco und bunten Überraschungen. In Wasungen hält Pfarrer Stefan Kunze am Sonntag ab 10 seine Reimpredigt in der Kirche, und gleich danach steigt er in die weltliche Bütt. Eine Fastnachtspredigt im Gottesdienst, die gibt’s am Sonntag um 3 auch in der Kirche Steinsdorf bei Weida. In der Marienkapelle Erfurt ist ab 13 Uhr ein Gottesdienst mit Faschingsfeier in Gebärdensprache dran. Und Sonntag um 3 heißt es in der Hauptkirche Suhl „Orgel! Orgel! Helau!“ mit spritzigem Orgelsound zur fünften Jahreszeit.
Die Narren sind los, und morgen ist bei der evangelischen Offenen Arbeit Erfurt Kinderfasching angesagt. Mit Kinderdisco und bunten Überraschungen. In Wasungen hält Pfarrer Stefan Kunze am Sonntag ab 10 seine Reimpredigt in der Kirche, und gleich danach steigt er in die weltliche Bütt. Eine Fastnachtspredigt im Gottesdienst, die gibt’s am Sonntag um 3 auch in der Kirche Steinsdorf bei Weida. In der Marienkapelle Erfurt ist ab 13 Uhr ein Gottesdienst mit Faschingsfeier in Gebärdensprache dran. Und Sonntag um 3 heißt es in der Hauptkirche Suhl „Orgel! Orgel! Helau!“ mit spritzigem Orgelsound zur fünften Jahreszeit.
Morgen ist Valentinstag, der Tag der Liebe und der Liebenden. Menschen verschenken Blumen oder Schokolade, stoßen auf ihre Partnerschaft an oder gehen gemeinsam aus. Für Floristinnen und Floristen aber wohl einer der stressigsten Tage des Jahres. Obwohl der Blumenhandel diesen Tag schon seit Jahren für sich entdeckt hat, hat er ihn nicht erfunden.
In diesem Jahr jährt sich der Todestag des in Gräfenhainichen geborenen Theologen und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt zum 350. Mal. Auch wenn sich Paul Gerhardts berufliches Leben später in Berlin sowie in Mittenwalde und Lübben im heutigen Landkreis Dahme-Spreewald abgespielt hat, so hat ihn die Kindheit in Gräfenhainichen geprägt.
Am Samstag ist Valentinstag, der Tag der Liebenden und Verliebten. Und da machen auch Kirchgemeinden mit. Sogar in kleineren Orten wie Hollenbach bei Mühlhausen. Dort gibt’s am Valentins-Samstag um 10:30 Uhr eine „Segnung aller Lieblingsmenschen“.
Am Samstag ist Valentinstag, der Tag der Liebenden und Verliebten. Und da machen auch Kirchgemeinden mit. Sogar in kleineren Orten wie Hollenbach bei Mühlhausen. Dort gibt’s am Valentins-Samstag um 10:30 Uhr eine „Segnung aller Lieblingsmenschen“.
Mit fast 5,7 Millionen Euro hat Lotto Sachsen-Anhalt im vergangenen Jahr rund 350 gemeinnützige Projekte im Land unterstützt. Mit einem Teil der Spieleinnahmen aus den Lotterien werden nämlich gemeinnützige Vereine und Verbände aus Sport, Kultur und Umwelt, soziale Initiativen oder der kirchliche Denkmalschutz gefördert, sagt Geschäftsführer Stefan Ebert.
Heute gab’s um 17 Uhr in Gotha den ersten Blaulicht-Gottesdienst – in der evangelischen Margarethenkirche. Kirchenkreischef und Notfallseelsorge-Koordinator Friedemann Witting hat ihn organisiert. Warum war der Blaulichtgottesdienst gerade heute?
Heute gibt’s um 17 Uhr in Gotha den ersten Blaulicht-Gottesdienst – in der evangelischen Margarethenkirche. Kirchenkreischef und Notfallseelsorge-Koordinator Friedemann Witting hat ihn organisiert. Warum ist der Blaulichtgottesdienst gerade heute?
Die 112 ist die zentrale Notrufnummer. Nicht nur in Deutschland, sondern in der EU, 16 weiteren europäischen Ländern und sogar in Übersee, in Costa Rica oder Südafrika. Der heutige 11. Februar, der 11.2., ist deshalb der Tag des Notrufs.
Die Ökumenische Akademie Ostthüringen will „Friedensreiter“ ausbilden für den Landtags-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Die werden nirgendwo hinreiten. Die Friedensreiter sollen die polarisierten gesellschaftlichen Lager in Kontakt bringen zum konstruktiven Streit. So ein bisschen wie bei den Friedensverhandlungen nach dem 30-Jährigen Krieg.
Die Ökumenische Akademie Ostthüringen will „Friedensreiter“ ausbilden für den Landtags-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt. Die werden nirgendwo hinreiten. Die Friedensreiter sollen die polarisierten gesellschaftlichen Lager in Kontakt bringen zum konstruktiven Streit. So ein bisschen wie bei den Friedensverhandlungen nach dem 30-Jährigen Krieg.
Am Freitag wird die ehemalige Magdeburger Dompredigerin Waltraud Zachhuber mit dem Adelheid-Preis ausgezeichnet. Seit 2012 würdigt die Landeshauptstadt Magdeburg mit dem mit 1.000 Euro dotierten Preis Personen, die sich durch hervorragendes ehrenamtliches Engagement im sozialen Bereich ausgezeichnet haben.
Seit 4 Jahren läuft der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Medien berichten darüber. Es gibt aber Kriege, die vergessen werden, sagt der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer.
In Weimar startet jetzt das Johannes-Falk-Jahr. Zur Erinnerung an den Satiriker, Diplomaten und Sozialreformer. „O, du fröhliche“ hat er auch noch gedichtet – und sich um Waisen und Straßenkinder gekümmert. Das war vor gut 200 Jahren, im Chaos nach dem Krieg gegen Napoleons Truppen. Das sagt Paul Andreas Freyer vom Falk-Verein in Weimar.
Pfarrer beim Militär. Klingt widersprüchlich, aber Feldprediger gab es schon in der Antike und heute evangelische, katholische und jüdische Militärseelsorge. Mehr als 90 Prozent der Soldatinnen und Soldaten haben großes Vertrauen in die Militärseelsorge. Das ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie. Deshalb, sagt Bernhard Felmberg, Evangelischer Bischof für die Seelsorge in der Bundeswehr oder kurz: Militärbischof:
Wasungen ist ja bekannt für Karneval in Thüringen. Und da sind jetzt wieder die Narren los! Seit gestern mit Festsitzungen und nächsten Samstag mit dem großen Umzug. Auch Pfarrer Stefan Kunze macht wieder mit. Diesmal mit einer Solo-Bütt, weil sein Peppone krank ist. Aber zuerst ist nächsten Sonntag um 10 seine Reimpredigt in der Wasunger Stadtkirche dran.
Wenn Soldatinnen und Soldaten merken, ihr Dienst ist gerade mental belastend, suchen viele nicht zuerst einen Psychologen auf, sondern nutzen ein Gespräch bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern. Die Gespräche sind vertraulich und ohne Aktenvermerk. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet.
Wie sehr haben Sie ein Gefühl von Unsicherheit – jetzt gerade? Oder so generell in den letzten Tagen. Repräsentative Befragungen zeigen, dass es in Deutschland seit Jahren ein eher hohes Niveau an Sorgen und Unsicherheit gibt – bezogen auf Arbeit, Wirtschaft, Politik, Klima und Sicherheit. Seit dem Krieg in der Ukraine durch Russland und wegen den internationalen Spannungen durch die Politik der USA wie in den letzten Tagen ist das Gefühl der Unsicherheit noch weiter gestiegen. Was macht das mit Ihnen?
Auch das noch! Es könnt ja eigentlich mal so schön laufen, da kommt ein Problem um die Ecke und will Deine Aufmerksamkeit. Nicht nur das, es lenkt Dich richtig ab von dem, was Du eigentlich gerade machen willst oder musst. Schön, wenn Du das gleich aus der Welt schaffen kannst. Aber das klappt nur ja nicht immer.
Die Evangelische Landeskirche Anhalts steht vor gravierenden Umbrüchen. Im November hat die kleinste der 20 Evangelischen Landeskirchen ein Strategiepapier Anhalt 2035 auf den Weg gebracht. Auf 30 Seiten geht es um personelle und strukturelle Veränderungen; es geht um Geld, Gebäude und darum, welche Bedeutung und Aufgaben die Kirche in zehn Jahren hat. Zurzeit wird das Strategiepapier in den fünf anhaltischen Kirchenkreisen vorgestellt und diskutiert. Am Dienstag waren rund 60 Interessierte in Köthen dabei, darunter auch Kirchenreporter Thorsten Keßler.
Seit 4 Jahren läuft der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine und die Medien berichten darüber. Es gibt aber Kriege, die vergessen werden, sagt der evangelische Landesbischof Friedrich Kramer.
Manchmal klingt Glaube so, als müsste er fest sein. Klar, eindeutig, mit Antworten auf alles. So als wüsstest du genau, woran du glaubst und warum und wie. Solche Leute gibt es bestimmt. Aber vielleicht fühlt es sich bei dir anders an. Zum Beispiel weil du eher Fragen hast als Bekenntnisse. Oder du denkst, da ist irgendwas, kannst es aber nicht sauber benennen.
In Wasungen, der Thüringer Karnevalshochburg, sind die Narren los. Seit gestern mit Festsitzungen und großem Umzug nächsten Samstag. Auch Pfarrer Stefan Kunze macht wieder mit. Diesmal mit einer Solo-Bütt, weil sein Peppone krank ist. Aber zuerst ist nächsten Sonntag um 10 seine Reimpredigt in der Wasunger Stadtkirche dran.
Für die Landtagswahl am 6. September in Sachsen-Anhalt hat die afd vor einer guten Woche einen Entwurf für ein Regierungsprogramm veröffentlicht. Auf 10 der über 150 Seiten geht es unter dem Kapitel Kultur und Integration auch um Religion: So wird der Islam abgelehnt und Bistümer und Evangelische Landeskirchen als Kirchensteuerkirchen bezeichnet. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat Mathias Bethke, den Leiter des katholischen Büros, zu seiner Einschätzung des Programms gefragt:
Wenn der Bundeswehrdienst belastet suchen viele Soldatinnen und Soldaten nicht zuerst die Psychologen auf, sondern ein Gespräch. Das finden sie bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern, vertraulich, ohne Akte und Benachrichtigung vom Chef. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet. Dario Weilandt berichtet.
Ich seh die Valentinstagswerbung schon wieder. Überall Herzchen und Pärchengedöns. Passt super, wenn Du frisch verliebt bist. Oder schon ewig zusammen und es kribbelt noch immer. Für Singles ist das manchmal wie so ein Stich in die Magengrube. Wenn da halt niemand ist, dem Du demnächst am Valentinstag eine Freude machen kannst.
Nahezu alle Religionen oder Gesellschaftsformen haben Rituale für den Übergang von der Kindheit ins Erwachsenenleben. Firmung heißt es in der katholischen Kirche; in der Evangelischen Kirche ist das Ritual die Konfirmation oder die Jugendweihe als Feier ohne religiösen Hintergrund. Neben diesen traditionellen Festen hat sich in den letzten Jahren die Feier der Lebenswende etabliert. Kirchenreporter Thorsten Keßler stellt das kirchliche Angebot vor.
Stellt euch vor, ihr tut was Gutes. Ihr helft jemandem. Verzichtet auf einen Vorteil. Ihr entscheidet euch besonders gerecht zu sein, obwohl es für euch leichter wäre, das nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?
Was ist das nur mit Zeit und Geld. Irgendwie fühlen sich beide immer knapp an. Klassisches Beispiel: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und merkst: Die Schlange ist lang. Also musst du eine Entscheidung treffen: Zehn Minuten Warten? Oder schnell zum teureren Laden um die Ecke, wo es immer leer ist?
Von außen betrachtet, ist dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut. Der Job ist okay, die Wohnung passt. Du bist gesund und auch die Menschen um dich herum sind größtenteils super. Und trotzdem kommt vielleicht manchmal dieses Gefühl auf: Da müsste doch noch mehr sein. Vielleicht ein anderer Job, ein anderes Tempo, ein anderes Ich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land.
Die Espressomaschine geht nicht mehr – ganz plötzlich. So ein Mist. Und jetzt? Neukaufen oder reparieren? Erstmal das Problem googeln. Da findet man ja zu fast jedem Defekt n Hack. KI könnte natürlich auch gut bei der Recherche helfen. Und wenn Du Dir die Reparatur selbst alleine nicht zutraust, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch bei Dir in der Nähe ein Repair-Café gibt. Davon gibt’s immer mehr.
Die Evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler oder kurz: KiBa-Stiftung, ruft auf zur Wahl der Kirche des Jahres. Zwölf Kirchen stehen zur Wahl, sieben davon stehen in den ostdeutschen Bundesländern, allein vier auf dem Gebiet der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Thüringen und Sachsen-Anhalt.
Vier Religionen in einem Container. Out of the Box nennt sich das Religionsprojekt, für das vor einer Woche auf einer Grünfläche unweit des Neustadt-Centrums in Halle-Neustadt ein grauer Container aufgestellt wurde. Im Container stellen sich vier Religionen vor: Judentum, Christentum, Islam und das Bahaitum. Ein Lernort für Schulklassen oder Jugendgruppen soll hier entstehen, erklärt Hanna Henke, Evangelische Pfarrerin der nahe gelegenen Emmausgemeinde Halle:
In nahezu allen Religionen oder Gesellschaftsformen gibt es Rituale für den Übergang von der Kindheit zum Erwachsenen. In der katholischen Kirche die Firmung, die Konfirmation in der Evangelischen Kirche oder die Jugendweihe als Feier ohne religiösen Hintergrund.
Von den über 40.000 Kirchengebäuden in Deutschland gehören rund zehn Prozent zur Evangelischen Landeskirche Anhalts und zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, der EKM.
Im Hinblick auf die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September hat die afd vor einer Woche einen Entwurf für ein sogenanntes Regierungsprogramm veröffentlicht. Im Kapitel Kultur und Integration lehnt die Partei unter anderem den Islam ab, widmet sich aber auch den Kirchen.
Der Weltgebetstag ist die größte ökumenische Bewegung weltweit. Auf der ganzen Welt feiern Christinnen und Christen mit den gleichen Liedern und Gebeten, die wiederum Frauen aus einem bestimmten Land vorbereitet wurden.
Stell dir vor, du tust etwas Gutes. Du hilfst jemandem. Du verzichtest auf einen Vorteil. Du entscheidest dich fair zu sein, obwohl es für dich leichter wäre, es nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?
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