Landeskirche Anhalts diskutiert Strategiepapier #Anhalt2035

Die Evangelische Landeskirche Anhalts steht vor gravierenden Umbrüchen. Im November hat die kleinste der 20 Evangelischen Landeskirchen ein Strategiepapier Anhalt 2035 auf den Weg gebracht. Auf 30 Seiten geht es um personelle und strukturelle Veränderungen; es geht um Geld, Gebäude und darum, welche Bedeutung und Aufgaben die Kirche in zehn Jahren hat. Zurzeit wird das Strategiepapier in den fünf anhaltischen Kirchenkreisen vorgestellt und diskutiert. Am Dienstag waren rund 60 Interessierte in Köthen dabei, darunter auch Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Dokumentation: Jüdische Friedhöfe erzählen Geschichten

Im ehemaligen Fürstentum Anhalt, also auf dem Gebiet, das heute durch die Evangelische Landeskirche Anhalts abgebildet wird, finden sich viele Spuren jüdischen Lebens. Die erste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1301. Später, nach dem 30jährigen Krieg, war es die tolerante Politik der anhaltischen Fürsten, die die Gründung jüdischer Gemeinden befördert hat. Fast unverändert erhalten ist die Synagoge in Gröbzig, die heute ein Museum ist. Um weitere Spuren jüdischen Lebens zu dokumentieren werden zurzeit alle jüdischen Friedhöfe im Land erfasst. Federführend dabei ist Anett Gottschalk, die Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig:

Luther in Zerbst: Eine der ersten Städte der Reformation

Ziemlich genau 500 Jahre ist es her, dass die Ideen der Reformation von Wittenberg aus auch in das Fürstentum Anhalt hinüber geschwappt sind. Die Stadt Zerbst war nach Wittenberg eine der ersten größeren Städte, in denen Martin Luthers Gedanken auf fruchtbaren Boden gefallen sind. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion nimmt uns mit ins Jahr 1522:

Wolfgang von Anhalt, einer der ersten Unterstützer von Martin Luther

Es wäre vermessen, die Reformation als das Werk eines einzelnen Mönches darzustellen. Klar, mit Luthers 95 Thesen fing alles an, aber ohne Unterstützung aus der Bevölkerung und ohne die herrschenden Fürsten wäre Luther wohl als Ketzer auf dem Scheiterhaufen gelandet. Zu den ersten Fürsten, die Luther unterstützten, gehörte Wolfgang von Anhalt. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion stellt ihn vor.

Das Gedächtnis der Evangelischen Landeskirche Anhalts

Für Ahnenforscher sind Kirchenbücher eine wichtige Hilfe bei der Suche nach Vorfahren. In fast jeder Kirchengemeinde werden sie seit Mitte des 16. Jahrhunderts von den Pfarrern geführt. Etwa 3.500 dieser dicken Wälzer hat die Evangelische Landeskirche Anhalts in ihrem Archiv. Sozusagen das Evangelische Gedächtnis von Anhalt, erklärt Historiker Jan Brademann aus dem landeskirchlichen Archiv:

Fürst Wolfgang von Anhalt: Anhalts evangelischer Kirchengründer

Es wäre vermessen, die Reformation als das Werk eines einzelnen Mönches darzustellen. Klar, mit Luthers 95 Thesen fing alles an, aber ohne Unterstützung aus der Bevölkerung und ohne die herrschenden Fürsten wäre Luther wohl als Ketzer auf dem Scheiterhaufen gelandet. Zu den ersten Fürsten, die Luther unterstützten, gehörte Wolfgang von Anhalt. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion stellt ihn vor.

Fundstück: 250 Jahre altes altes Kirchenbuch entdeckt

Die Evangelische Kirchengemeinde in Pißdorf im Osternienburger Land hat ein 250 Jahre altes Kirchenbuch zurückerhalten. Entdeckt wurde das Buch bei einer Haushaltsauflösung. Wie und wann es der Gemeinde abhandengekommen ist, ist nicht nachvollziehbar. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:

Ohne Kirchenbuch keine Genealogie: dicke Wälzer helfen Ahnenforschern

Für Ahnenforscher sind Kirchenbücher eine wichtige Hilfe bei der Suche nach Vorfahren. In fast jeder Kirchengemeinde werden sie seit der Mitte des 16. Jahrhunderts von den Pfarrern geführt. Etwa 3.500 dieser zumeist dicken, gebundenen Wälzer gibt es in der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Was drin steht, erklärt Historiker Jan Brademann aus dem Landeskirchlichen Archiv:

Das Gedächtnis der Evangelischen Landeskirche Anhalts

Für Ahnenforscher sind Kirchenbücher eine wichtige Hilfe bei der Suche nach Vorfahren. In fast jeder Kirchengemeinde werden sie seit Mitte des 16. Jahrhunderts von den Pfarrern geführt. Etwa 3.500 dieser dicken Wälzer hat die Evangelische Landeskirche Anhalts in ihrem Archiv. Sozusagen das Evangelische Gedächtnis von Anhalt, erklärt Historiker Jan Brademann aus dem landeskirchlichen Archiv:

Ohne Kirchenbücher keine Ahnenforschung – dicke Wälzer als wichtige Hilfe für Genealogen

Für Ahnenforscher sind Kirchenbücher eine ganz wichtige Hilfe bei der Suche nach Vorfahren. In fast jeder Kirchengemeinde werden sie seit der Mitte des 16. Jahrhunderts von den Pfarrern geführt. Etwa 3.500 dieser zumeist dicken, gebundenen Wälzer gibt es in der Evangelischen Landeskirche Anhalts. Was drin steht, erklärt Historiker Jan Brademann aus dem Landeskirchlichen Archiv:

Ajax Loader
Mehr laden