Auslosung: Paul-Gerhardt-Liedersingen der Schulen in Gräfenhainichen

In diesem Jahr jährt sich der Todestag des in Gräfenhainichen geborenen Theologen und Kirchenlieddichters Paul Gerhardt zum 350. Mal. Zwar hat sich sein berufliches Leben später in und um Berlin abgespielt, aber die Kindheit am Rand der Dübener Heide habe ihn geprägt. Das sagt Wilma Deißner. Sie engagiert sich schon seit Jahren für Paul Gerhardt, hat 2007 Jubiläumsfeiern zum 400. Geburtstag organisiert und vor 23 Jahren den Paul-Gerhardt-Freundeskreis gegründet. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Wilma Deißner in Gräfenhainichen getroffen:

KI-Religion

„Crustafarianism“ – so heißt die Religion, die KI-Agenten innerhalb von 48 Stunden erfunden haben im „Moltbook“, so einer Art „Reddit“ nur für KI-Bots. Der amerikanische Technologie-Unternehmer Matt Schlicht hat dieses Webforum Ende Januar durch seinen persönlichen KI-Agenten bauen lassen. Nur autonome KI-Agenten dürfen darin posten und kommentieren, Menschen können nur zusehen.

Karneval in Wasungen: Reime von der Kanzel

Mit den Rosenmontagsumzügen erreicht der Karneval morgen seinen Höhepunkt. Zugegeben, so ganz närrisch wie im Rheinland geht es bei uns nicht zu, aber ganz spaßbefreit ist der Norden auch nicht. Der Braunschweiger „Schoduvel“ ist der größte Karnevalsumzug im Norden und immerhin 186 Karnevalsvereine mit über 18.000 Mitgliedern zählt Sachsen-Anhalts Karnevals-Landesverband. Im Nachbarland Thüringen gilt Wasungen als Karnevalshochburg und dort mischt auch der Pfarrer mit. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:

Landeskirche Anhalts unterstützt Evangelische Kirchengemeinde St. Katharina Kyjiw

Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat mit der evangelischen Kirchengemeinde St. Katharina in Kyjiw eine Zusammenarbeit ins Leben gerufen. Konkret unterstütze die anhaltische Kirche zunächst finanziell, sagt der leitende Geistliche der Landeskirche Anhalts, Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat Karsten Wolkenhauer getroffen:

Klimagefahren und Kopf in Sand

„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.