Solidarisch mit den Streikenden

Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.

Die „Manosphere“ in den Sozialen Medien

Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.

Die „Manosphere“ in den Sozialen Medien

Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.

Bonusregeln fair oder nicht

Diese Woche hat ein Thema bei VW für ziemlich viel Unruhe gesorgt. Viele Beschäftigte müssen auf die Mai-Prämie verzichten, die sie normalerweise häufig bekommen haben. Reallohnverlust also. Gleichzeitig sollen die Vorstände aber einen satten Bonus bekommen. Der Grund: Plötzlich stehen sechs Milliarden Euro Barmittel in den Büchern – kurz zuvor war noch von null die Rede.

Studie: Militärseelsorge als Anker für Bundeswehrangehörige

Pfarrer beim Militär. Klingt widersprüchlich, aber Feldprediger gab es schon in der Antike und heute evangelische, katholische und jüdische Militärseelsorge. Mehr als 90 Prozent der Soldatinnen und Soldaten haben großes Vertrauen in die Militärseelsorge. Das ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie. Deshalb, sagt Bernhard Felmberg, Evangelischer Bischof für die Seelsorge in der Bundeswehr oder kurz: Militärbischof:

Soldatinnen und Soldaten schätzen die Militärseelsorge

Wenn Soldatinnen und Soldaten merken, ihr Dienst ist gerade mental belastend, suchen viele nicht zuerst einen Psychologen auf, sondern nutzen ein Gespräch bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern. Die Gespräche sind vertraulich und ohne Aktenvermerk. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet.

Was glaubst du?

Manchmal klingt Glaube so, als müsste er fest sein. Klar, eindeutig, mit Antworten auf alles. So als wüsstest du genau, woran du glaubst und warum und wie. Solche Leute gibt es bestimmt. Aber vielleicht fühlt es sich bei dir anders an. Zum Beispiel weil du eher Fragen hast als Bekenntnisse. Oder du denkst, da ist irgendwas, kannst es aber nicht sauber benennen.

Soldatinnen und Soldaten schätzen die Militärseelsorge

Wenn der Bundeswehrdienst belastet suchen viele Soldatinnen und Soldaten nicht zuerst die Psychologen auf, sondern ein Gespräch. Das finden sie bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern, vertraulich, ohne Akte und Benachrichtigung vom Chef. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet. Dario Weilandt berichtet.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stellt euch vor, ihr tut was Gutes. Ihr helft jemandem. Verzichtet auf einen Vorteil. Ihr entscheidet euch besonders gerecht zu sein, obwohl es für euch leichter wäre, das nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Zeit gegen Geld

Was ist das nur mit Zeit und Geld. Irgendwie fühlen sich beide immer knapp an. Klassisches Beispiel: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und merkst: Die Schlange ist lang. Also musst du eine Entscheidung treffen: Zehn Minuten Warten? Oder schnell zum teureren Laden um die Ecke, wo es immer leer ist?

Sehnsucht und Dankbarkeit

Von außen betrachtet, ist dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut. Der Job ist okay, die Wohnung passt. Du bist gesund und auch die Menschen um dich herum sind größtenteils super. Und trotzdem kommt vielleicht manchmal dieses Gefühl auf: Da müsste doch noch mehr sein. Vielleicht ein anderer Job, ein anderes Tempo, ein anderes Ich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stell dir vor, du tust etwas Gutes. Du hilfst jemandem. Du verzichtest auf einen Vorteil. Du entscheidest dich fair zu sein, obwohl es für dich leichter wäre, es nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Diakonie-Stiftung Thüringen: fusioniert gewappnet für die Zukunft

Am 1. Januar haben sich zwei große Diakonie-Verbünde zusammengeschlossen: Aus „Diako Thüringen“ und „Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein“ wurde ein großer Diakonieverbund, die Diakoniestiftung Thüringen. Wir haben mit einem der Geschäftsführer, Klaus Scholtissek, darüber gesprochen.

Diakonie-Stiftung Thüringen: fusioniert gewappnet für die Zukunft

Am 1. Januar haben sich zwei große Diakonie-Verbünde zusammengeschlossen: Aus „Diako Thüringen“ und „Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein“ wurde ein großer Diakonieverbund, die Diakoniestiftung Thüringen. Dario Weilandt aus der evangelischen Kirchenredaktion hat darüber mit einem der Geschäftsführer, Klaus Scholtissek, darüber gesprochen.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Seid ihr tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Ihr drückt einmal am Tag auf einen Knopf. Tut ihr das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Bist du tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Du drückst einmal am Tag auf einen Knopf. Tust du das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Nicht panisch, nicht dramatisch. Nur: Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Zwei kirchliche Krankenhäuser weniger

In Sachsen-Anhalt sind im letzten Jahr zwei kirchliche Kliniken verschwunden. Klingt erstmal nicht nach viel, aber aus elf wurden neun. Und für die betroffenen Regionen dahinter ist es viel mehr: Ein Krankenhaus weniger. Oder genauer: Es fusioniert, verliert seine Eigenständigkeit, oder macht ganz dicht.

„Siehe, ich mache alles neu!“ “ – Jahreslosung 2026

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ – Das ist die Jahreslosung der Kirchen für 2026. Einer der diese Losungen mit auswählt ist Michael Landgraf. Er ist Theologe und leitet ein religionspädagogisches Institut in Neustadt an der Weinstraße. Er hat uns erzählt, wie die Auswahl abläuft.

Vorbereitung ist Solidarität in der Krise

In Berlin war plötzlich der Strom weg. Nicht für ein paar Minuten, sondern für Tage. Kein Licht, kein Handyempfang, keine Heizung, kein Supermarkt um die Ecke. Gleichzeitig ziehen neue Wetterfronten übers Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und andere Meteorologen haben die halbe Woche vor dem Schneeorkan gewarnt. Es sollte nicht einfach kalt werden, sondern richtig heftig. Schulen wurden zugemacht, und viele Gemeinden waren in Alarmbereitschaft.

„Siehe, ich mache alles neu!“ – Jahreslosung 2026

„Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu“ Das ist die Jahreslosung der Kirchen für 2026. Einer der diese Losungen mit auswählt ist Michael Landgraf. Er ist Theologe und leitet ein religionspädagogisches Institut in Neustadt an der Weinstraße. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat ihn gefragt, wie diese Auswahl abläuft.

Orgelfeuerwerk und Böllerverbot

In der Innenstadt von Schmalkalden ist Silvester letztes Jahr ein bisschen eskaliert. Keine friedliche Feier sondern Sachbeschädigungen Lärm und verstörte Anwohnerinnen und Anwohner. Einer davon hatte sich in den Sozialen Medien beschwert: Andreas Conrad ist der Kirchenmusiker der Stadtkirche.

Orgelfeuerwerk und Böllerverbot

In der Innenstadt von Schmalkalden ist Silvester letztes Jahr ein bisschen eskaliert. Keine friedliche Feier sondern Sachbeschädigungen Lärm und verstörte Anwohnerinnen und Anwohner. Einer davon hatte sich in den Sozialen Medien beschwert: Andreas Conrad ist der Kirchenmusiker der Stadtkirche. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit ihm gesprochen.

„Ausländerkriminalität“

Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.

Weihnachtsfrieden

Am Mittwoch ist schon Heiligabend. Dann kommen alle zusammen, es gibt Kartoffelsalat und Würstchen, oder Gans oder nen Braten. Die Kerzen werden angezündet, vielleicht ein bisschen zu viel Deko. Und alle sind da. Familie, Verwandte, Menschen, die man liebt, oder zumindest kennt. Weihnachten eben.

Ausländerkriminalität

Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.

Kartoffeln in die Biogasanlage

Die Kartoffelernte war ein Rekord. So gut wie seit 25 Jahren nicht. Die Felder haben geliefert, die Knollen sind ordentlich gewachsen. Eigentlich genau das, was Landwirtschaft leisten soll. Und trotzdem schlagen Bauern im Land gerade Alarm. Die Preise sind im Keller. Im Supermarkt kostet das Kilo Kartoffeln im Schnitt etwa einen Euro. Ziemlich günstig. Für viele Betriebe bedeutet das aber: Verlust. Bei den Landwirten selbst kommen oft nur fünf bis zehn Cent pro Kilo an. Das reicht nicht mal, um die Produktionskosten zu decken.

Rückzug als Pause oder Dauerzustand

Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.

Erev Chanukka in Erfurt

Heute Abend ist Erev Chanukka der Start ins jüdische Lichterfest. Was hinter dem Fest steckt und warum ausgerechnet Öl dabei eine Hauptrolle spielt, das hat Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion, den Vorsitzenden der Jüdischen Landesgemeinde Thüringen, Prof. Dr. Reinhard Schramm, gefragt.

Schlechte Stimmung trotz Zufriedenheit

Manchmal passt etwas nicht zusammen. Laut Glücksatlas sagen 48 Prozent der Menschen in Deutschland, sie seien „hochzufrieden“ mit ihrem eigenen Leben. So viele wie zuletzt 2019, also vor Pandemie, Krisen, Kriegen, all dem. Und auch bei anderen Themen ist die Zufriedenheit gestiegen: Mehr Freude an Arbeit, Familie, Freizeit. Nur beim Einkommen gings ein bisschen bergab.

Kirche spendet Geld für Afghanen in Pakistan

Rund 2000 Afghaninnen und Afghanen sitzen seit Monaten in Pakistan fest. Sie alle haben eine schriftliche Aufnahmezusage aus Deutschland. Darunter sind Journalisten, Richter und Ärzte, aber auch Menschen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben. Fahrer, Köche und Dolmetscher, die für unsere Werte aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskiert haben.

Rückzug als Pause oder Dauerzustand

Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.

Standhaft oder glaubwürdig

Das passiert nicht oft, aber es gibt diese Momente, in denen du plötzlich merkst: Ich glaube, ich liege falsch. In solchen Momenten trifft dich nicht nur die Erkenntnis, sondern vielleicht auch die Angst. Zum Beispiel wenn du letzte Woche noch lautstark das Gegenteil vertreten hast. Dann stehst du vor der Frage, ob du deine neue Meinung auch so vehement vertreten darfst.

Kirche spendet Geld für Afghanen in Pakistan

Rund 2000 Afghaninnen und Afghanen sitzen seit Monaten in Pakistan fest. Sie alle haben eine schriftliche Aufnahmezusage aus Deutschland. Darunter sind Journalisten, Richter und Ärzte, aber auch Menschen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben. Fahrer, Köche und Dolmetscher, die für unsere Werte aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskiert haben.

Wie Rechtsextreme Klimaschutz-Themen für sich nutzen und wie junge Menschen darauf reagieren

Rechtsextreme und Klimaschutz, das passt doch nicht, könnte man denken. Ein Forschungsteam an der Hochschule Magdeburg-Stendal hat zwei Jahre lang die Strategien untersucht, mit denen Rechtsextreme ökologische Themen für sich nutzen und wie junge Menschen darauf reagieren. Eine der Forscherinnen ist die Doktorandin Marleen Hascher.

Wie Rechtsextreme Klimaschutz-Themen für sich nutzen und wie junge Menschen darauf reagieren

Rechtsextreme und Klimaschutz, das passt doch nicht, könnte man denken. Ein Forschungsteam an der Hochschule Magdeburg-Stendal hat zwei Jahre lang die Strategien untersucht, mit denen Rechtsextreme ökologische Themen für sich nutzen und wie junge Menschen darauf reagieren. Eine der Forscherinnen ist die Doktorandin Marleen Hascher. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr gesprochen.

Nächstenliebe und Aufopferung

Manchmal schlagen zwei Herzen in deiner Brust. Auf der einen Seite das, was du willst: ein Traum, ein Plan, eine Chance, die vielleicht nie wiederkommt. Und auf der anderen Seite Menschen, die etwas von dir brauchen: Freunde, Kinder, Eltern, Partnerinnen oder Partner. Und plötzlich stehst du da und fragst dich, wofür du dich entscheiden sollst, ganz konkret.

Was ist Ackerland?

Ein australischer Investor kontrolliert jetzt über 20.000 Hektar Agrarfläche, verteilt über mehrere ostdeutsche Bundesländer. Er hat die Fläche nicht direkt gekauft, sondern eine ganze Agrarholding übernommen. Mit Biogasanlagen, Ackerbau, Rinderhaltung und eben den Pacht- und Nutzungsrechten.

Black Friday

Der Akku hält nicht mehr den ganzen Tag, nur noch bis zum Nachmittag. Dann: Energiesparmodus, Powerbank, Ladegerät suchen. Nervig! – Gut, dass der Black Friday vor der Tür steht. Am Freitag ist es so weit. Angebote überall. Jetzt schon, eigentlich schon seit ein zwei Wochen. Die neusten Geräte für 300 Euro weniger. Doppelt so schnell. Dreimal bessere Kamera, und so weiter. Ziemlich verlockend.

Die Woche zwischen den Kirchenjahren

Heute beginnt die letzte Woche vor dem Ewigkeitssonntag. Nächsten Sonntag geht das alte Kirchenjahr zu Ende, der darauffolgende ist schon der erste Advent, der Start ins neue Kirchenjahr. Und dazwischen? Das ist nicht ganz klar. Wie sieht Pfarrerin Inga Chudalla aus Sömmerda diese Zwischenzeit?

Die Woche zwischen den Kirchenjahren

Heute beginnt die letzte Woche vor dem Ewigkeitssonntag. Nächsten Sonntag geht das alte Kirchenjahr zu Ende, der darauffolgende ist schon der erste Advent, der Start ins neue Kirchenjahr. Und dazwischen? Das ist nicht ganz klar. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Pfarrerin Inga Chudalla aus Sömmerda gefragt, wie sie diese Zwischenzeit sieht.

Tabuthemen ansprechen

Der Tisch ist gedeckt, jemand fragt, ob noch Kartoffeln da sind. Dann geht’s um den Urlaub nächstes Jahr, Opas neuen Rasenmäher oder wie’s auf Arbeit läuft. In den meisten Familien wird, gerade beim gemeinsamen Abendessen, viel geredet. Jeden Tag ein bisschen Austausch, Smalltalk, Routine. Ganz normale Gespräche.

Schifffahrt in der Arktis

Ein chinesischer Frachter erreicht Hamburg. Das Besondere: Die Reise hat nur 22 Tage gedauert. Er ist nicht durch den Suezkanal gefahren – das dauert ungefähr doppelt so lang –, sondern über die Nordostpassage, also den Seeweg durch die Arktis, das ist viel kürzer. Früher war dieser Weg nur im Hochsommer befahrbar und nur mit Eisbrechern. Jetzt geht das auch im Oktober ohne großen Begleitschutz.

80 Jahre Kriegsende: Gedenken neu denken

Mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland sagt in Umfragen, ihre Angehörigen seien während der NS-Zeit „Helfer:innen“ von Verfolgten gewesen. Historisch kann das kaum stimmen. Warum das was mit der deutschen Erinnerungskultur zu tun hat, das hat Dario Weilandt die TikTokerin Susanne Siegert gefragt. Die fordert in ihrem neuen Buch: Gedenken müsse ehrlicher werden und persönlicher.

80 Jahre Kriegsende: Gedenken neu denken

Mehr als ein Drittel der Bevölkerung in Deutschland sagt in Umfragen, ihre Angehörigen seien während der NS-Zeit „Helfer:innen“ von Verfolgten gewesen. Historisch kann das kaum stimmen. Warum das was mit der deutschen Erinnerungskultur zu tun hat, das hat Dario Weilandt die TikTokerin Susanne Siegert gefragt. Die fordert in ihrem neuen Buch: Gedenken müsse ehrlicher werden und persönlicher.

Verantwortung übernehmen statt leerer Sprache

Am Freitag ist es genau 87 Jahre her, dass hier in Deutschland Leute angefangen haben ihre Nachbarn zu ermorden. Die Opfer, das waren ungefähr 2.000 Jüdinnen und Juden. Am nächsten Wochenende, am 9. November, erinnern wir uns an die Reichspogromnacht.

Evangelische Patientenvorsorge

Stell dir vor du hattest nen schweren Unfall. Du liegst im Krankenhaus, bewusstlos, und es ist ernst. Aber niemand weiß, was du willst. Keine Ahnung, ob du nochmal an eine Maschine angeschlossen werden möchtest. Ob du willst, dass alles versucht wird. Oder ob es irgendwann genug ist.

Bundeskanzler mit rassistischen Äußerungen

Friedrich Merz hat sich endlich zum Stadtbild geäußert. Nach seinen Aussagen, in denen er Menschen, die nicht deutsch aussehen, implizit zum Problem erklärt hat, hatte er zunächst gar nichts erklärt und nochmal nachgelegt. Der Reporter solle doch seine Töchter fragen, was er mit „Problem im Stadtbild“ gemeint haben könnte.

Christliche Werte bei Harry Potter

Die Bibel ist das erfolgreichste Buch aller Zeiten. Nur wenig später, auf Platz 9 kommt: Harry Potter und der Stein der Weisen. Millionen haben die Bücher gelesen oder die Filme gesehen, bald kommt eine Neuverfilmung als Serie. Philine Hommel ist Jugendpfarrerin in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und erzählt was Harry Potter mit dem Christentum zu tun hat und warum die Geschichte bis heute begeistert.

Verbieten statt Kopieren

Heute berät die CDU ihre Strategie im Umgang mit der AfD. In der Partei werden Stimmen lauter, die sagen: Durchs Ignorieren seien die Rechtsextremen nur stärker geworden. Jetzt müssten sie inhaltlich gestellt werden. Aber wer wirklich glaubt, die CDU hätte die AfD bisher ignoriert, der hat nicht verstanden, was die AfD macht.

Christliche Werte bei Harry Potter

Die Bibel ist das erfolgreichste Buch aller Zeiten. Nur wenig später, auf Platz 9 kommt: Harry Potter und der Stein der Weisen. Millionen haben die Bücher gelesen oder die Filme gesehen, bald kommt eine Neuverfilmung als Serie. Philine Hommel ist Jugendpfarrerin in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und erzählt was Harry Potter mit dem Christentum zu tun hat und warum die Geschichte bis heute begeistert. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit ihr gesprochen.

Digitaler Nachlass

Wenn ein Mensch stirbt, bleibt immer was zurück, der Nachlass. Fotoalben, vergilbte Briefe oder Kisten auf dem Dachboden und so weiter. Seit ein paar Jahren hat sich da aber was verändert. Es gibt noch einen zweiten Nachlass im Internet. Da sind unzählige Chat-Nachrichten und E-Mails, gespeicherte Sprachnotizen, Musik-Playlists, mehrere Social-Media-Profile und oft hunderttausende Fotos. Digitale Spuren eines Lebens, das aufgehört hat, aber irgendwie noch da ist, zumindest online.

Was kommt nach dem Krieg

„The war is over“, „der Krieg ist vorbei“, sagt Donald Trump in Israel. Das stimmt zwar nicht ganz, aber es gibt eine Waffenruhe, und die hält jetzt seit fast einer Woche. Immerhin! Und endlich: Die noch lebenden Geiseln sind frei! 738 Tage. So lange saßen sie teilweise angekettet in Tunneln, ohne Tageslicht und ohne Kontakt zur Außenwelt.

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