Eintritt für eine Kirche

Eins der krassesten Gebäude in Deutschland kannst du aktuell noch kostenlos besuchen. Noch, denn der Kölner Dom kostet bald Eintritt. Zwölf Euro für alle, die ihn als Sehenswürdigkeit besuchen wollen. Wer beten oder zum Gottesdienst kommt, kann natürlich weiter kostenlos rein. Klingt irgendwie komisch.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Osteuropa

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) ist ein Verein, gegründet aus der Mitte der Evangelischen Kirche. Er schickt seit fast siebzig Jahren junge Freiwillige in die Länder, die unter den Nationalsozialismus gelitten haben – auch nach Russland, Belarus und in die Ukraine. Matteo Schürenberg von ASF sagt, was sich seit dem russischen Angriffskrieg verändert hat.

Longevity-Trend Wunsch oder Angst

Longevity – das ist gerade eines dieser Wörter, die plötzlich überall auftauchen. In Podcasts, auf Instagram und in Fitnessstudios. Gemeint ist nicht einfach nur: älter werden. Sondern: möglichst lange gesund, fit, klar und leistungsfähig zu bleiben. Der Trend verschiebt sich dabei gerade sichtbar vom alten „Anti-Aging“ hin zu „healthy aging“ oder „functional longevity“ – also länger gut leben statt nur länger.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Osteuropa

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) ist ein Verein, gegründet aus der Mitte der Evangelischen Kirche. Er schickt seit fast siebzig Jahren junge Freiwillige in die Länder, die unter den Nationalsozialismus gelitten haben – auch nach Russland, Belarus und in die Ukraine. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit Matteo Schürenberg von ASF gesprochen und gefragt, was sich seit dem russischen Angriffskrieg verändert hat.

Was bringt Bestrafung?

Wenn du was Schlimmes anstellst, dann wirst du bestraft. Das lernen schon kleine Kinder. Wenn jemand etwas Falsches tut, dann muss doch etwas passieren. Deshalb gibt es Strafen. Strafen soll Grenzen markieren. Sie sollen zeigen: So geht es nicht. Sie sollen schützen, abschrecken und Gerechtigkeit wiederherstellen. Aber die Frage ist: Tun sie das wirklich?

Generation auswandern

Bleibe ich – oder gehe ich? Suche ich mir woanders ein besseres Leben, oder versuche ich hier etwas aufzubauen? Das klingt erstmal wie eine sehr persönliche Entscheidung. Die Studie „Jugend in Deutschland 2026“, die seit dieser Woche online abrufbar ist, zeigt: 21 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben konkrete Pläne, Deutschland zu verlassen. Weitere 41 Prozent können es sich grundsätzlich vorstellen.

Wie der Iran-Krieg die Welternährung bedroht

Beim Krieg im Iran denken die meisten an Öl, Gas und Sicherheitspolitik. Dass dieser Krieg auch in Kenia, Bangladesch oder Pakistan auf den Tellern landet, daran denken die wenigsten. Francisco Marí von Brot für die Welt erklärt, was das für die Welternährung bedeutet.

Wie der Iran-Krieg die Welternährung bedroht

Beim Krieg im Iran denken die meisten an Öl, Gas und Sicherheitspolitik. Dass dieser Krieg auch in Kenia, Bangladesch oder Pakistan auf den Tellern landet, daran denken die wenigsten. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Francisco Marí von Brot für die Welt darüber gesprochen, was das für die Welternährung bedeutet.

Was ist die EU für dich

Stell dir vor, du wächst auf an einer Grenze. Auf der einen Seite: dein Dorf und auf der anderen: schon ein anderes Land. Früher war das eine Schranke, Stempel, manchmal Stacheldraht. Heute fährst du einfach rüber. Ich red nicht über Ost und West, ich red über Europa oder die EU.

Eva Hohmuth wird Pfarrerin

Heute ist ein großer Tag für werdende Pfarrerinnen und Pfarrer für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Heute Nachmittag werden 19 von ihnen im Magdeburger Dom ordiniert. Eine von ihnen fängt danach in Greiz an und heißt Eva Hohmuth. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr darüber gesprochen, was es für sie bedeutet ordiniert zu werden.

Seelsorge hilft nicht nur Christen

Wenn es wirklich schwer wird, sagen viele erst mal: „Ich will niemandem zur Last fallen. Ich komm schon klar irgendwie“. Gleichzeitig zeigt eine neue repräsentative Umfrage: Die große Mehrheit in Deutschland hält Seelsorge für wichtig. 81 Prozent sagen, sie kann in Krisen ein verlässlicher Anker sein. Also dann, wenn Trauer da ist, Krankheit, Einsamkeit, familiäre Konflikte oder psychische Belastungen.

Eva Hohmuth wird Pfarrerin

Heute ist ein großer Tag für werdende Pfarrerinnen und Pfarrer für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Heute Nachmittag werden 19 von ihnen im Magdeburger Dom ordiniert. Eine von ihnen fängt danach in Greiz an und heißt Eva Hohmuth. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr darüber gesprochen, was es für sie bedeutet ordiniert zu werden.

Iranisch-Israelische Völkerverständigung in Thüringen

Iraner und Juden gründen gemeinsam einen Verein zur Völkerverständigung – in Erfurt, mitten im Krieg zwischen Iran und Israel. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit einem der Gründer, Pirusan Mahboob, darüber gesprochen, was der Verein erreichen will.

Verlässliche Väter

Diese Woche ist wieder viel über Familienpolitik gesprochen worden, auch im Bundestag. Und dabei taucht ein alter blinder Fleck auf: Väter kommen oft gar nicht richtig vor. In Gesetzen, in Debatten, in Bildern von Familie. Da gibt es die Mutter mit Kind. Und irgendwo daneben vielleicht noch den Vater. Aber eher als Helfer als als gleichwertige Bezugsperson.

Iranisch-Israelische Völkerverständigung in Thüringen

Iraner und Juden gründen gemeinsam einen Verein zur Völkerverständigung – in Erfurt, mitten im Krieg zwischen Iran und Israel. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit einem der Gründer, Pirusan Mahboob, darüber gesprochen, was der Verein erreichen will.

Erste Bundesliga-Fußballtrainerin

Marie-Louise Eta ist neue Cheftrainerin bei Union Berlin. Die erste Frau überhaupt, die ein Männerteam in der Bundesliga trainiert. Eigentlich könnte die Geschichte ziemlich einfach sein: Eine kompetente Trainerin bekommt einen Job, den sie sich erarbeitet hat. Fertig.

Entwicklungshilfeziele verfehlt

Entwicklungshilfe klingt erstmal nach etwas Fernem. Nach Projekten irgendwo weit weg, mit denen der eigene Alltag wenig zu tun hat. Brunnenbau, Bildung, Gesundheitsversorgung, Krisenprävention. Alles wichtig, passiert aber eben nicht hier. Vielleicht wird deshalb genau dort oft zuerst gekürzt.

Entwicklungshilfeziele verfehlt

Entwicklungshilfe klingt erstmal nach etwas Fernem. Nach Projekten irgendwo weit weg, mit denen der eigene Alltag wenig zu tun hat. Brunnenbau, Bildung, Gesundheitsversorgung, Krisenprävention. Alles wichtig, passiert aber eben nicht hier. Vielleicht wird deshalb genau dort oft zuerst gekürzt.

Osterlachen

Ostern ist der höchste christliche Feiertag. In den meisten Kirchen ist alles feierlich und ernst. Es geht um Hoffnung, Leben und Auferstehung. In manchen Gemeinden geht’s aber auch lockerer zu, und es wird sehr viel gelacht. Wir haben den Evangelischen Pfarrer Ernst Wachter aus Elbingerode gefragt, warum er seit Jahren im Ostergottesdienst bewusst Witze erzählt.

Osterlachen

Ostern ist der höchste christliche Feiertag. In den meisten Kirchen ist alles feierlich und ernst. Es geht um Hoffnung, Leben und Auferstehung. In manchen Gemeinden geht’s aber auch lockerer zu und es wird sehr viel gelacht. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat den Evangelischen Pfarrer Ernst Wachter aus Elbingerode gefragt, warum er seit Jahren im Ostergottesdienst bewusst Witze erzählt.

Zwischen Aufbruch und Größenwahn

Diese Woche ist etwas passiert, das es seit 53 Jahren nicht mehr gegeben hat: Menschen sind wieder zum Mond gestartet. Nicht zur Landung, noch nicht. Aber zum ersten bemannten Mondflug seit 1972. Vier Astronautinnen und Astronauten sollen mit Artemis 2 um den Mond fliegen und nach rund zehn Tagen zur Erde zurückkehren.

Karsamstag, wenn alles stillsteht

Karsamstag ist so ein stiller Tag, der leicht übersehen wird. Karfreitag kennt fast jeder. Ostersonntag auch. Kreuz und Auferstehung, Tod und neues Leben. Karsamstag ist kein Feiertag, und er heißt auch nicht Ostersamstag. Er liegt dazwischen und ist dieser eine Tag, an dem erstmal nichts passiert.

Gesprächskanäle zu den Taliban

Der Mensch mag klare Linien. Richtig oder falsch. Anerkennen oder ablehnen. Oft ist das aber gar nicht so einfach. Zum Beispiel bei den Taliban. Da geht’s um ein islamistisches Regime, das Frauen entrechtet, Oppositionelle verfolgt und Afghanistan mit Gewalt kontrolliert. Eigentlich einfach: Abstand halten! – Und dann kommt die Realität dazwischen.

Kochen gegen Einsamkeit in Gotha

Gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen: In der Begegnungsstätte LIORA der Diakonie in Gotha gibt es dafür die KochBar. Das Angebot richtet sich an ganz unterschiedliche Menschen im Quartier. Tanja Schreyer leitet die Sozialarbeit der Diakonie Gotha und erzählt, was in der KochBar genau passiert.

Kochen gegen Einsamkeit in Gotha

Gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen: In der Begegnungsstätte LIORA der Diakonie in Gotha gibt es dafür die KochBar. Das Angebot richtet sich an ganz unterschiedliche Menschen im Quartier. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat die Geschäftsbereichsleiterin für Kirchenkreissozialarbeit Tanja Schreyer gefragt, was in der KochBar genau passiert.

Frühling zum Mitnehmen

Es riecht nach Frühling. Ihr geht durch den Wald, irgendwo zwischen feuchtem Boden und ersten Sonnenstrahlen und plötzlich dieser Duft: Bärlauch. Viele bleiben stehen, bücken sich, pflücken ein paar Blätter. Fürs Pesto, fürs Rührei, fürs Gefühl, etwas Selbstgesammeltes mit nach Hause zu nehmen.

Asyl für schweigende Fußballerinnen

Was war das damals für ein Drama, als hier in Deutschland diskutiert wurde, welche Fußballer die Nationalhymne nicht mitsingen und warum. Spätestens seit dieser Woche ist klar, wie egal das eigentlich alles gewesen ist. Als die iranischen Fußball-Frauen beim Asien-Cup in Australien geschwiegen haben, ist dieser Moment zur Lebensentscheidung geworden.

Frühling zum Mitnehmen

Es riecht nach Frühling. Du gehst durch den Wald, irgendwo zwischen feuchtem Boden und ersten Sonnenstrahlen und plötzlich dieser Duft: Bärlauch. Viele bleiben stehen, bücken sich, pflücken ein paar Blätter. Fürs Pesto, fürs Rührei, fürs Gefühl, etwas Selbstgesammeltes mit nach Hause zu nehmen.

Neue Wolfsjagd

Der Wolf ist zurück. Lange war er in Deutschland verschwunden, heute lebt er wieder in vielen Regionen. In Sachsen-Anhalt leben inzwischen rund 276 Wölfe. Der Bestand wächst langsamer als früher und auch die Angriffe auf Nutztiere gehen zurück. Am meisten Wölfe gibt’s in Niedersachsen, dort gibt es 64 Territorien und 59 Rudel.

Der Frauentag bleibt wichtig

Heute ist der internationale Frauentag. Es geht um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Viel wurde schon erkämpft, aber Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet die leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, Eva Lange.

Heute (8. März) ist Internationaler Frauentag

Der heutige internationale Weltfrauentag hat in den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor ein wenig mehr Stellenwert, als in den Westdeutschen. Gerne werden heute Blumen verteilt, aber es geht um mehr: Um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern; darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet Eva Lange. Sie ist leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

Der Frauentag bleibt wichtig

Ihr habt’s bestimmt schon mitbekommen, heute ist der internationale Frauentag. Es geht um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Viel wurde schon erkämpft aber Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet die leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland Eva Lange. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr gesprochen.

Rücksicht beginnt in der Nase

Ihr kennt das bestimmt auch, ihr steigt in nen Aufzug und merkt sofort: Da war jemand vor euch. Ihr habt ihn oder sie zwar nicht gesehen hast, aber ihr riecht sie. Weil der Duft noch im Raum hängt. Schwer, süß, penetrant. Kaum zu überriechen.

Verantwortung für das Glück anderer

Manchmal reicht ein Gespräch, eine Nachricht, ein offenes Ohr und schon fühlt sich jemand weniger allein. Manchmal merkst du aber auch: Da erwartet jemand mehr. Mehr Zeit. Mehr Einsatz. Vielleicht sogar, dass du Verantwortung übernimmst für das, was ihn oder sie glücklich macht. Aber wie viel Verantwortung trägst du eigentlich für das Glück anderer?

Manosphere – krudes Männlichkeitsbild in den sozialen Medien

Unter dem Begriff Manosphere kursiert in den sozialen Medien schon seit einiger Zeit ein frauenfeindliches Männlichkeitsbild. Dahinter steckt ein loses Netzwerk aus antifeministischen Influencern, Communitys und Blogs. Manosphere ist charakterisiert durch Härte, Dominanz und emotionale Kälte, sagt Katja Schmidtke, Referentin für Frauenpolitik bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

Solidarisch mit den Streikenden

Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.

Die „Manosphere“ in den Sozialen Medien

Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.

Die „Manosphere“ in den Sozialen Medien

Auf TikTok, Instagram oder YouTube kursiert gerade ein Männlichkeitsbild, das wie Selbsthilfe klingt, aber oft Härte, Dominanz und emotionale Kälte feiert. Dahinter steckt die sogenannte „Manosphere“, ein loses Netzwerk von antifeministischen Content Creatoren. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat Katja Schmidtke danach gefragt. Sie ist Referentin für Frauenpolitik und Öffentlichkeitsarbeit bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland und beschäftigt sich mit der Manosphere.

Bonusregeln fair oder nicht

Diese Woche hat ein Thema bei VW für ziemlich viel Unruhe gesorgt. Viele Beschäftigte müssen auf die Mai-Prämie verzichten, die sie normalerweise häufig bekommen haben. Reallohnverlust also. Gleichzeitig sollen die Vorstände aber einen satten Bonus bekommen. Der Grund: Plötzlich stehen sechs Milliarden Euro Barmittel in den Büchern – kurz zuvor war noch von null die Rede.

Studie: Militärseelsorge als Anker für Bundeswehrangehörige

Pfarrer beim Militär. Klingt widersprüchlich, aber Feldprediger gab es schon in der Antike und heute evangelische, katholische und jüdische Militärseelsorge. Mehr als 90 Prozent der Soldatinnen und Soldaten haben großes Vertrauen in die Militärseelsorge. Das ist das Ergebnis einer jüngst veröffentlichten Studie. Deshalb, sagt Bernhard Felmberg, Evangelischer Bischof für die Seelsorge in der Bundeswehr oder kurz: Militärbischof:

Soldatinnen und Soldaten schätzen die Militärseelsorge

Wenn Soldatinnen und Soldaten merken, ihr Dienst ist gerade mental belastend, suchen viele nicht zuerst einen Psychologen auf, sondern nutzen ein Gespräch bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern. Die Gespräche sind vertraulich und ohne Aktenvermerk. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet.

Was glaubst du?

Manchmal klingt Glaube so, als müsste er fest sein. Klar, eindeutig, mit Antworten auf alles. So als wüsstest du genau, woran du glaubst und warum und wie. Solche Leute gibt es bestimmt. Aber vielleicht fühlt es sich bei dir anders an. Zum Beispiel weil du eher Fragen hast als Bekenntnisse. Oder du denkst, da ist irgendwas, kannst es aber nicht sauber benennen.

Soldatinnen und Soldaten schätzen die Militärseelsorge

Wenn der Bundeswehrdienst belastet suchen viele Soldatinnen und Soldaten nicht zuerst die Psychologen auf, sondern ein Gespräch. Das finden sie bei den kirchlichen Militärseelsorgerinnen und -seelsorgern, vertraulich, ohne Akte und Benachrichtigung vom Chef. Eine neue Studie hat jetzt wissenschaftlich untersucht, was Militärseelsorge im Alltag und im Einsatz wirklich leistet. Dario Weilandt berichtet.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stellt euch vor, ihr tut was Gutes. Ihr helft jemandem. Verzichtet auf einen Vorteil. Ihr entscheidet euch besonders gerecht zu sein, obwohl es für euch leichter wäre, das nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Zeit gegen Geld

Was ist das nur mit Zeit und Geld. Irgendwie fühlen sich beide immer knapp an. Klassisches Beispiel: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und merkst: Die Schlange ist lang. Also musst du eine Entscheidung treffen: Zehn Minuten Warten? Oder schnell zum teureren Laden um die Ecke, wo es immer leer ist?

Sehnsucht und Dankbarkeit

Von außen betrachtet, ist dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut. Der Job ist okay, die Wohnung passt. Du bist gesund und auch die Menschen um dich herum sind größtenteils super. Und trotzdem kommt vielleicht manchmal dieses Gefühl auf: Da müsste doch noch mehr sein. Vielleicht ein anderer Job, ein anderes Tempo, ein anderes Ich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stell dir vor, du tust etwas Gutes. Du hilfst jemandem. Du verzichtest auf einen Vorteil. Du entscheidest dich fair zu sein, obwohl es für dich leichter wäre, es nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Diakonie-Stiftung Thüringen: fusioniert gewappnet für die Zukunft

Am 1. Januar haben sich zwei große Diakonie-Verbünde zusammengeschlossen: Aus „Diako Thüringen“ und „Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein“ wurde ein großer Diakonieverbund, die Diakoniestiftung Thüringen. Wir haben mit einem der Geschäftsführer, Klaus Scholtissek, darüber gesprochen.

Diakonie-Stiftung Thüringen: fusioniert gewappnet für die Zukunft

Am 1. Januar haben sich zwei große Diakonie-Verbünde zusammengeschlossen: Aus „Diako Thüringen“ und „Diakoniestiftung Weimar Bad Lobenstein“ wurde ein großer Diakonieverbund, die Diakoniestiftung Thüringen. Dario Weilandt aus der evangelischen Kirchenredaktion hat darüber mit einem der Geschäftsführer, Klaus Scholtissek, darüber gesprochen.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Seid ihr tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Ihr drückt einmal am Tag auf einen Knopf. Tut ihr das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Bist du tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Du drückst einmal am Tag auf einen Knopf. Tust du das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Nicht panisch, nicht dramatisch. Nur: Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

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