Metal-Fans gegen Blutkrebs

Wer an Blutkrebs erkrankt, braucht oft die Stammzellen eines fremden Menschen. Deshalb werden in der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) Menschen erfasst, die bereit wären zu spenden. Auch auf dem Wacken Open Air, wo heute die ersten Fans anreisen, wirbt die DKMS um Spender. Simone Henrich von der DKMS gesprochen sagt, was jeder selbst gegen Blutkrebs tun kann und wie die Spendersuche in Wacken angefangen hat.

Wie freiwillig ist Leihmutterschaft

Ein Paar wünscht sich seit Jahren ein Kind. Sie haben alles versucht. Nichts hat funktioniert. Schließlich erklärt sich eine andere Frau bereit, das Kind für sie auszutragen. Nach neun Monaten gibt sie das Baby ab – so wird es vereinbart. Leihmutterschaft heißt das.

Metal-Fans gegen Blutkrebs

Wer an Blutkrebs erkrankt, braucht oft die Stammzellen eines fremden Menschen. Deshalb werden in der Deutsche Knochenmarkspenderdatei (DKMS) Menschen erfasst die bereit wären zu spenden. Auch auf dem Wacken Open Air, wo heute die ersten Fans anreisen, wirbt die DKMS um Spender. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit Simone Henrich von der DKMS gesprochen – darüber, was jeder selbst gegen Blutkrebs tun kann und wie die Spendersuche in Wacken angefangen hat.

Offene Gepräche im Urlaub

Im Urlaub passiert manchmal etwas Merkwürdiges. Plötzlich erzählen Menschen Dinge, über die sie zu Hause jahrelang geschwiegen haben. Im Hotel, auf einer Wanderung oder am Strand entstehen Gespräche, die im Alltag nie stattfinden würden.

Nebenjob Kinderbetreuung

Die größte Kita Deutschlands ist kein Gebäude mit Personal und Warteliste. Sie heißt Oma und Opa. Fast jedes zweite Kind unter sechs wird in Deutschland von den Großeltern mitbetreut; mal spontan, mal jede Woche fest. Nach der Kita, weil beide Eltern arbeiten oder auch mal Zeit für sich brauchen. Ohne die Großeltern läuft in vielen Familien gar nichts.

Fischstäbchen oder Ukraine

Ausgerechnet Fischstäbchen stehen gerade sinnbildlich für die Russlandpolitik der Europäischen Union. Eigentlich wollte die EU in dieser Woche ihr 21. Sanktionspaket gegen Russland beschließen. Daraus wurde aber nichts. Immerhin konnten sich die Mitgliedstaaten darauf einigen, den bisherigen Preisdeckel für russisches Öl erstmal beizubehalten. Ohne diese Entscheidung wäre er am Mittwoch automatisch gestiegen, dann hätte Russland sogar mehr Einnahmen erzielt.

Evangelische Kirche letzte Vertreter demokratischer Werte in Dörfern

Fast überall in Deutschland verlieren die Kirchen Mitglieder. Viele Menschen hier in Ostdeutschland sind schon seit Generationen ohne Kirche aufgewachsen. Ausgerechnet bei Freiberg in Sachsen erlebt ein Pfarrer – Dr. Justus Geilhufe – volle Gemeinderäume, und steigende Taufzahlen.

Entmenschlichung verstehen

Warum gibt es Gewalt, Krieg, Rassismus und Antisemitismus? Warum reicht es oft, dass jemand anders aussieht, anders glaubt oder anders lebt? Warum hassen Menschen andere Menschen? Studien aus der Sozialpsychologie und Gewaltforschung sagen grob: Hass und Gewalt entstehen besonders dort, wo Menschen sich bedroht, gedemütigt oder ihrer Kontrolle beraubt fühlen. Und mit der Idee, schuld daran müsse jemand anderes sein.

Evangelische Kirche letzte Vertreter demokratischer Werte in Dörfern

Fast überall in Deutschland verlieren die Kirchen Mitglieder. Viele Menschen hier in Ostdeutschland sind schon seit Generationen ohne Kirche aufgewachsen. Ausgerechnet bei Freiberg in Sachsen erlebt ein Pfarrer Dr. Justus Geilhufe aber volle Gemeinderäume, und steigende Taufzahlen. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihm gesprochen.

Angriff auf die Informationsfreiheit

Du willst wissen, warum vor deiner Haustür monatelang gebaut wird, obwohl kaum etwas vorangeht. Oder weshalb ein Ministerium Millionen für etwas ausgegeben hat, das schief gelaufen ist. Oder wer sich mit wem getroffen hat, bevor eine wichtige Entscheidung gefallen ist. Genau für solche Fragen gibt es das Informationsfreiheitsgesetz.

Wenn Regeln nicht für alle gelten

Es wird als der große Skandal der WM 2026 in Erinnerung bleiben: Der Fall um den US-Stürmer Folarin Balogun. Balogun hat gegen Bosnien-Herzegowina die Rote Karte gesehen. Eigentlich heißt das: mindestens ein Spiel Sperre. Im Fall Balogun hat die FIFA die Sperre aber dann zur Bewährung ausgesetzt, sodass er im Achtelfinale gegen Belgien doch spielen durfte. Grund dafür war wahrscheinlich der Anruf von Präsident Trump beim Fifa-Chef Gianni Infantino.

Piusbrüder exkommuniziert

Tradition in der Kirche klingt erstmal harmlos. Nach alten Liedern, vertrauten Ritualen, vielleicht ein bisschen mehr Weihrauch. Aber bei den Piusbrüdern geht es um deutlich mehr. Sie lehnen zentrale Reformen der katholischen Kirche ab – darunter Religionsfreiheit, das moderne Verständnis von Kirche und die Ökumene – also die Zusammenarbeit mit der Evangelischen Kirche.

Organspende als Entscheidung

Das Thema Organspende ist zurück im Bundestag. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause wird über die Widerspruchslösung diskutiert. Damit wäre grundsätzlich jeder Organspender, der nicht ausdrücklich Nein sagt. Friederike Spengler ist Regionalbischöfin von Gera-Weimar. Was findet sie bei der Organspende wichtig?

Organspende als Entscheidung

Das Thema Organspende ist zurück im Bundestag. Noch vor der parlamentarischen Sommerpause wird über die Widerspruchslösung diskutiert. Damit wäre grundsätzlich jeder Organspender, der nicht ausdrücklich Nein sagt. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit der Regionalbischöfin von Gera-Weimar Dr. Friederike Spengler gesprochen – darüber was bei der Organspende wichtig ist.

Schwimmen nur für Deutsch(sprechend)e

Sonne, Pommes und Abkühlung. Gerade wenn‘s so warm ist wie aktuell, sind Freibäder und Badeseen die wenigen Orte, an denen es wirklich angenehm ist. Blöd, wenn da nicht alle reingelassen werden. Im Heidebad in Halle ist in der Woche eine Grundsatzfrage entstanden. Dort gilt seit Kurzem: Wer nicht ausreichend Deutsch versteht, kommt nicht rein.

Organspende ohne Widerspruch

Zu wenige Menschen haben einen Organspendeausweis. Deshalb wird im Bundestag noch vor der Sommerpause wieder über die Widerspruchsregelung gesprochen. Also über die Idee: Wer nicht ausdrücklich Nein sagt, ist Organspender. Menschen sterben, weil kein Organ da ist. Diese Widerspruchsregelung würde das Problem wahrscheinlich schnell beheben.

KI abgeschaltet

Europa merkt gerade einmal mehr, wie abhängig es digital immer noch ist. Auslöser ist ein Streit um zwei KI-Modelle aus den USA: Mythos und Fable 5. Mythos heißt das Modell, das gar nicht veröffentlicht wurde, weil es wohl sehr gut zum Hacken genutzt werden konnte. Anthropic, die Firma dahinter, hatte es nur ausgewählten Unternehmen zugänglich gemacht. Die konnten damit dann vor dem Release ihre Sicherheitslücken finden und schließen.

Organspende ohne Widerspruch

Zu wenige Menschen haben einen Organspendeausweis. Deshalb wird im Bundestag noch vor der Sommerpause wieder über die Widerspruchsregelung gesprochen. Also über die Idee: Wer nicht ausdrücklich Nein sagt, ist Organspender. Menschen sterben, weil kein Organ da ist. Diese Widerspruchsregelung würde das Problem wahrscheinlich schnell beheben.

Mücken ausrotten

Google will in den USA bis zu 64 Millionen Stechmücken freisetzen. Das klingt erstmal wie der Anfang von einem schlechten Film. Tatsächlich geht es um ein ernstes Problem: Stechmücken sind mit Abstand das tödlichste Tier der Welt. Sie übertragen Krankheiten wie Dengue, Zika oder Gelbfieber. Daran sterben weltweit jedes Jahr fast eine Million Menschen.

Seelsorge per Chat für Dinge, die man lieber nicht ausspricht

Anonym, abends, online und offen für alle. Das ist die Chatseelsorge der Evangelischen Kirche auf Chatseelsorge.de. Wir haben mit Pastor Achim Blackstein gesprochen. Der ist einer der digitalen Seelsorger und weiß, was es heißt, Menschen nicht nur im Pfarrhaus, sondern auch im Chat zu begleiten.

Glück als Messwert

Glückwünsche gehen raus an Erfurt. Die Stadt ist laut Glücksatlas 2026 die glücklichste Großstadt Deutschlands. Irgendwas scheinen die da richtig zu machen. Mit 7,74 Punkten liegt Erfurt vor Augsburg und Düsseldorf. Gründe dafür sind vergleichsweise niedrige Mieten, hohe Umweltqualität und eine recht gute wirtschaftliche Lage. Auch Halle hat sich weiter verbessert: von Platz 14 im letzten Jahr auf Platz 12. Leipzig lag 2025 noch direkt dahinter auf Rang 15 – und ist jetzt nur noch auf Platz 24.

Seelsorge per Chat für Dinge, die man lieber nicht ausspricht

Anonym, abends, online und offen für alle. Das ist die Chatseelsorge der Evangelischen Kirche auf Chatseelsorge.de. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Pastor Achim Blackstein gesprochen. Der ist einer der digitalen Seelsorger und weiß, was es heißt, Menschen nicht nur im Pfarrhaus, sondern auch im Chat zu begleiten.

Eintritt für eine Kirche

Eins der krassesten Gebäude in Deutschland könnt ihr aktuell noch kostenlos besuchen. Noch, denn der Kölner Dom kostet bald Eintritt. Zwölf Euro für alle, die ihn als Sehenswürdigkeit besuchen wollen. Wer beten will oder zum Gottesdienst kommt, kann natürlich weiter kostenlos rein.

Ebola im Kongo

Ebola klingt für viele nach einer Krankheit von weit weg. Nach einem Schlagwort aus den Nachrichten, das kurz auftaucht und dann wieder verschwindet. Aber gerade in der Demokratischen Republik Kongo ist das sehr konkret: Hunderte bestätigte Fälle, Dutzende Tote, fast tausend Verdachtsfälle – und Menschen, die nicht wissen, ob Hilfe rechtzeitig kommt.

Eintritt für eine Kirche

Eins der krassesten Gebäude in Deutschland kannst du aktuell noch kostenlos besuchen. Noch, denn der Kölner Dom kostet bald Eintritt. Zwölf Euro für alle, die ihn als Sehenswürdigkeit besuchen wollen. Wer beten oder zum Gottesdienst kommt, kann natürlich weiter kostenlos rein. Klingt irgendwie komisch.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Osteuropa

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) ist ein Verein, gegründet aus der Mitte der Evangelischen Kirche. Er schickt seit fast siebzig Jahren junge Freiwillige in die Länder, die unter den Nationalsozialismus gelitten haben – auch nach Russland, Belarus und in die Ukraine. Matteo Schürenberg von ASF sagt, was sich seit dem russischen Angriffskrieg verändert hat.

Longevity-Trend Wunsch oder Angst

Longevity – das ist gerade eines dieser Wörter, die plötzlich überall auftauchen. In Podcasts, auf Instagram und in Fitnessstudios. Gemeint ist nicht einfach nur: älter werden. Sondern: möglichst lange gesund, fit, klar und leistungsfähig zu bleiben. Der Trend verschiebt sich dabei gerade sichtbar vom alten „Anti-Aging“ hin zu „healthy aging“ oder „functional longevity“ – also länger gut leben statt nur länger.

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste in Osteuropa

Aktion Sühnezeichen Friedensdienste (ASF) ist ein Verein, gegründet aus der Mitte der Evangelischen Kirche. Er schickt seit fast siebzig Jahren junge Freiwillige in die Länder, die unter den Nationalsozialismus gelitten haben – auch nach Russland, Belarus und in die Ukraine. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit Matteo Schürenberg von ASF gesprochen und gefragt, was sich seit dem russischen Angriffskrieg verändert hat.

Was bringt Bestrafung?

Wenn du was Schlimmes anstellst, dann wirst du bestraft. Das lernen schon kleine Kinder. Wenn jemand etwas Falsches tut, dann muss doch etwas passieren. Deshalb gibt es Strafen. Strafen soll Grenzen markieren. Sie sollen zeigen: So geht es nicht. Sie sollen schützen, abschrecken und Gerechtigkeit wiederherstellen. Aber die Frage ist: Tun sie das wirklich?

Generation auswandern

Bleibe ich – oder gehe ich? Suche ich mir woanders ein besseres Leben, oder versuche ich hier etwas aufzubauen? Das klingt erstmal wie eine sehr persönliche Entscheidung. Die Studie „Jugend in Deutschland 2026“, die seit dieser Woche online abrufbar ist, zeigt: 21 Prozent der 14- bis 29-Jährigen haben konkrete Pläne, Deutschland zu verlassen. Weitere 41 Prozent können es sich grundsätzlich vorstellen.

Wie der Iran-Krieg die Welternährung bedroht

Beim Krieg im Iran denken die meisten an Öl, Gas und Sicherheitspolitik. Dass dieser Krieg auch in Kenia, Bangladesch oder Pakistan auf den Tellern landet, daran denken die wenigsten. Francisco Marí von Brot für die Welt erklärt, was das für die Welternährung bedeutet.

Wie der Iran-Krieg die Welternährung bedroht

Beim Krieg im Iran denken die meisten an Öl, Gas und Sicherheitspolitik. Dass dieser Krieg auch in Kenia, Bangladesch oder Pakistan auf den Tellern landet, daran denken die wenigsten. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Francisco Marí von Brot für die Welt darüber gesprochen, was das für die Welternährung bedeutet.

Was ist die EU für dich

Stell dir vor, du wächst auf an einer Grenze. Auf der einen Seite: dein Dorf und auf der anderen: schon ein anderes Land. Früher war das eine Schranke, Stempel, manchmal Stacheldraht. Heute fährst du einfach rüber. Ich red nicht über Ost und West, ich red über Europa oder die EU.

Eva Hohmuth wird Pfarrerin

Heute ist ein großer Tag für werdende Pfarrerinnen und Pfarrer für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Heute Nachmittag werden 19 von ihnen im Magdeburger Dom ordiniert. Eine von ihnen fängt danach in Greiz an und heißt Eva Hohmuth. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr darüber gesprochen, was es für sie bedeutet ordiniert zu werden.

Seelsorge hilft nicht nur Christen

Wenn es wirklich schwer wird, sagen viele erst mal: „Ich will niemandem zur Last fallen. Ich komm schon klar irgendwie“. Gleichzeitig zeigt eine neue repräsentative Umfrage: Die große Mehrheit in Deutschland hält Seelsorge für wichtig. 81 Prozent sagen, sie kann in Krisen ein verlässlicher Anker sein. Also dann, wenn Trauer da ist, Krankheit, Einsamkeit, familiäre Konflikte oder psychische Belastungen.

Eva Hohmuth wird Pfarrerin

Heute ist ein großer Tag für werdende Pfarrerinnen und Pfarrer für die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland. Heute Nachmittag werden 19 von ihnen im Magdeburger Dom ordiniert. Eine von ihnen fängt danach in Greiz an und heißt Eva Hohmuth. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit ihr darüber gesprochen, was es für sie bedeutet ordiniert zu werden.

Iranisch-Israelische Völkerverständigung in Thüringen

Iraner und Juden gründen gemeinsam einen Verein zur Völkerverständigung – in Erfurt, mitten im Krieg zwischen Iran und Israel. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit einem der Gründer, Pirusan Mahboob, darüber gesprochen, was der Verein erreichen will.

Verlässliche Väter

Diese Woche ist wieder viel über Familienpolitik gesprochen worden, auch im Bundestag. Und dabei taucht ein alter blinder Fleck auf: Väter kommen oft gar nicht richtig vor. In Gesetzen, in Debatten, in Bildern von Familie. Da gibt es die Mutter mit Kind. Und irgendwo daneben vielleicht noch den Vater. Aber eher als Helfer als als gleichwertige Bezugsperson.

Iranisch-Israelische Völkerverständigung in Thüringen

Iraner und Juden gründen gemeinsam einen Verein zur Völkerverständigung – in Erfurt, mitten im Krieg zwischen Iran und Israel. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit einem der Gründer, Pirusan Mahboob, darüber gesprochen, was der Verein erreichen will.

Erste Bundesliga-Fußballtrainerin

Marie-Louise Eta ist neue Cheftrainerin bei Union Berlin. Die erste Frau überhaupt, die ein Männerteam in der Bundesliga trainiert. Eigentlich könnte die Geschichte ziemlich einfach sein: Eine kompetente Trainerin bekommt einen Job, den sie sich erarbeitet hat. Fertig.

Entwicklungshilfeziele verfehlt

Entwicklungshilfe klingt erstmal nach etwas Fernem. Nach Projekten irgendwo weit weg, mit denen der eigene Alltag wenig zu tun hat. Brunnenbau, Bildung, Gesundheitsversorgung, Krisenprävention. Alles wichtig, passiert aber eben nicht hier. Vielleicht wird deshalb genau dort oft zuerst gekürzt.

Entwicklungshilfeziele verfehlt

Entwicklungshilfe klingt erstmal nach etwas Fernem. Nach Projekten irgendwo weit weg, mit denen der eigene Alltag wenig zu tun hat. Brunnenbau, Bildung, Gesundheitsversorgung, Krisenprävention. Alles wichtig, passiert aber eben nicht hier. Vielleicht wird deshalb genau dort oft zuerst gekürzt.

Osterlachen

Ostern ist der höchste christliche Feiertag. In den meisten Kirchen ist alles feierlich und ernst. Es geht um Hoffnung, Leben und Auferstehung. In manchen Gemeinden geht’s aber auch lockerer zu, und es wird sehr viel gelacht. Wir haben den Evangelischen Pfarrer Ernst Wachter aus Elbingerode gefragt, warum er seit Jahren im Ostergottesdienst bewusst Witze erzählt.

Osterlachen

Ostern ist der höchste christliche Feiertag. In den meisten Kirchen ist alles feierlich und ernst. Es geht um Hoffnung, Leben und Auferstehung. In manchen Gemeinden geht’s aber auch lockerer zu und es wird sehr viel gelacht. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat den Evangelischen Pfarrer Ernst Wachter aus Elbingerode gefragt, warum er seit Jahren im Ostergottesdienst bewusst Witze erzählt.

Zwischen Aufbruch und Größenwahn

Diese Woche ist etwas passiert, das es seit 53 Jahren nicht mehr gegeben hat: Menschen sind wieder zum Mond gestartet. Nicht zur Landung, noch nicht. Aber zum ersten bemannten Mondflug seit 1972. Vier Astronautinnen und Astronauten sollen mit Artemis 2 um den Mond fliegen und nach rund zehn Tagen zur Erde zurückkehren.

Karsamstag, wenn alles stillsteht

Karsamstag ist so ein stiller Tag, der leicht übersehen wird. Karfreitag kennt fast jeder. Ostersonntag auch. Kreuz und Auferstehung, Tod und neues Leben. Karsamstag ist kein Feiertag, und er heißt auch nicht Ostersamstag. Er liegt dazwischen und ist dieser eine Tag, an dem erstmal nichts passiert.

Gesprächskanäle zu den Taliban

Der Mensch mag klare Linien. Richtig oder falsch. Anerkennen oder ablehnen. Oft ist das aber gar nicht so einfach. Zum Beispiel bei den Taliban. Da geht’s um ein islamistisches Regime, das Frauen entrechtet, Oppositionelle verfolgt und Afghanistan mit Gewalt kontrolliert. Eigentlich einfach: Abstand halten! – Und dann kommt die Realität dazwischen.

Kochen gegen Einsamkeit in Gotha

Gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen: In der Begegnungsstätte LIORA der Diakonie in Gotha gibt es dafür die KochBar. Das Angebot richtet sich an ganz unterschiedliche Menschen im Quartier. Tanja Schreyer leitet die Sozialarbeit der Diakonie Gotha und erzählt, was in der KochBar genau passiert.

Kochen gegen Einsamkeit in Gotha

Gemeinsam kochen und ins Gespräch kommen: In der Begegnungsstätte LIORA der Diakonie in Gotha gibt es dafür die KochBar. Das Angebot richtet sich an ganz unterschiedliche Menschen im Quartier. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat die Geschäftsbereichsleiterin für Kirchenkreissozialarbeit Tanja Schreyer gefragt, was in der KochBar genau passiert.

Frühling zum Mitnehmen

Es riecht nach Frühling. Ihr geht durch den Wald, irgendwo zwischen feuchtem Boden und ersten Sonnenstrahlen und plötzlich dieser Duft: Bärlauch. Viele bleiben stehen, bücken sich, pflücken ein paar Blätter. Fürs Pesto, fürs Rührei, fürs Gefühl, etwas Selbstgesammeltes mit nach Hause zu nehmen.

Asyl für schweigende Fußballerinnen

Was war das damals für ein Drama, als hier in Deutschland diskutiert wurde, welche Fußballer die Nationalhymne nicht mitsingen und warum. Spätestens seit dieser Woche ist klar, wie egal das eigentlich alles gewesen ist. Als die iranischen Fußball-Frauen beim Asien-Cup in Australien geschwiegen haben, ist dieser Moment zur Lebensentscheidung geworden.

Frühling zum Mitnehmen

Es riecht nach Frühling. Du gehst durch den Wald, irgendwo zwischen feuchtem Boden und ersten Sonnenstrahlen und plötzlich dieser Duft: Bärlauch. Viele bleiben stehen, bücken sich, pflücken ein paar Blätter. Fürs Pesto, fürs Rührei, fürs Gefühl, etwas Selbstgesammeltes mit nach Hause zu nehmen.

Neue Wolfsjagd

Der Wolf ist zurück. Lange war er in Deutschland verschwunden, heute lebt er wieder in vielen Regionen. In Sachsen-Anhalt leben inzwischen rund 276 Wölfe. Der Bestand wächst langsamer als früher und auch die Angriffe auf Nutztiere gehen zurück. Am meisten Wölfe gibt’s in Niedersachsen, dort gibt es 64 Territorien und 59 Rudel.

Der Frauentag bleibt wichtig

Heute ist der internationale Frauentag. Es geht um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern und darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Viel wurde schon erkämpft, aber Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet die leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland, Eva Lange.

Heute (8. März) ist Internationaler Frauentag

Der heutige internationale Weltfrauentag hat in den ostdeutschen Bundesländern nach wie vor ein wenig mehr Stellenwert, als in den Westdeutschen. Gerne werden heute Blumen verteilt, aber es geht um mehr: Um Gleichberechtigung zwischen den Geschlechtern; darum, Frauenanliegen sichtbar zu machen. Gleichberechtigung ist noch längst nicht überall Alltag, findet Eva Lange. Sie ist leitende Pfarrerin der Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

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