Jubiläum: 20 Jahre „Förderverein Neue Synagoge Magdeburg“ e.V.

In zwei Jahren soll es in Magdeburg wieder ein jüdisches Gotteshaus, eine Synagoge, geben. Das Grundstück für den Bau wurde jetzt von der Stadt offiziell der Synagogengemeinde übertragen. Unterstützung für ihr Vorhaben bekommt die jüdische Gemeinde dabei vom Förderverein „Neue Synagoge Magdeburg.“ Der Verein feiert am 10. November das 20jährige Bestehen. Thorsten Keßler hat die engagierte Vorsitzende Waltraut Zachhuber getroffen.

Gedenken an Pogromnacht überschattet von zunehmendem Antisemitismus

81 Jahre ist es jetzt her, dass in Deutschland Synagogen und jüdische Geschäfte brannten. Am 9. November jährt sich die Reichspogromnacht. In Halle und Dessau finden wegen des morgigen jüdischen Feiertages Schabbat bereits heute Gedenkveranstaltungen statt. In weiteren Städten am Sonntag und Montag. Nicht erst seit dem Anschlag auf die Synagoge von Halle sorgt sich die Evangelische Kirche über den zunehmenden Antisemitismus in Deutschland. Die Magdeburger Pfarrerin Waltraut Zachhuber klingt resigniert und kämpferisch zugleich!

Otto b(r)au(ch)t eine Synagoge – jüdisches Leben in Magdeburg

In spätestens zwei Jahren soll es in Magdeburg wieder ein jüdisches Gotteshaus, eine Synagoge, geben. Die Stadt Magdeburg hat am Dienstag ein innerstädtisches Grundstück ganz offiziell der Synagogengemeinde Magdeburg übertragen. Wadim Laiter ist Vorstandsvorsitzender der jüdischen Gemeinde:

EKM vergibt Werner-Sylten-Preis für christlich-jüdischen Dialog

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland ehrt heute Menschen, die sich für den christlich-jüdischen Dialog engagieren. Den in Halle zum zweiten Mal verliehenen Werner-Sylten-Preis erhalten die frühere Mageburger Superintendentin Waltraut Zachhuber, der Pfarrer Klaus Pacholik sowie das Evangelische Schulzentrum Mühlhausen. Alle drei Preisträger engagieren sich für eine lebendige Erinnerungskultur und die Würdigung jüdischen Lebens. Den zunehmenden Antisemitismus beobachtet Waltraut Zachhuber mit Sorge:

Pogromnacht vor 80 Jahren – Sorge vor wachsendem Antisemitismus

Vor 80 Jahren brannten in Deutschland Synagogen und jüdische Geschäfte. In vielen Städten wird in den nächsten Tagen an die Reichspogromnacht erinnert. Morgen unter anderem in Halle, Quedlinburg, Bernburg und Wörlitz. Am Samstag in Magdeburg. Zunehmenden Antisemitismus in Deutschland beobachtet die Evangelische Kirche. Die Magdeburger Pfarrerin Waltraut Zachhuber klingt resigniert und kämpferisch zugleich!

Gedenken an NS-Opfer – 70.000ster Stolperstein verlegt

In dieser Woche hat der Kölner Künstler Gunter Demnig den 70.000sten Stolperstein verlegt. Jeder Einzelne dieser in den Boden eingelassenen Pflastersteine trägt eine Messingplatte mit einem eingravierten Namen. Jeder Stein erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus. An Juden, an Sinti und Roma, an politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas. Auch für die „Euthanasie“-Opfer stehen Stolpersteine, sagt die evangelische Pfarrerin Waltraut Zachhuber von der Magdeburger Stolpersteininitiative.

Magdeburg trägt Kippa – Mitteldeutsche Kirche unterstützt Solidaritätsaktionen mit Juden

In vielen deutschen Städten wollen Menschen heute zum Zeichen der Solidarität mit Juden die Kippa tragen: Die kreisförmige Kappe, mit der gläubige Juden ihren Hinterkopf bedecken. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland unterstützt die Solidaritätsaktionen in Erfurt und Magdeburg. Pfarrerin Waltraut Zachhuber gehört zu den Initiatoren von „Magdeburg trägt Kippa.“

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