Otto b(r)au(ch)t eine Synagoge – jüdisches Leben in Magdeburg

In spätestens zwei Jahren soll es in Magdeburg wieder ein jüdisches Gotteshaus, eine Synagoge, geben. Die Stadt Magdeburg hat am Dienstag ein innerstädtisches Grundstück ganz offiziell der Synagogengemeinde Magdeburg übertragen. Wadim Laiter ist Vorstandsvorsitzender der jüdischen Gemeinde:

Nicht erst seit Halle: Jüdische Gemeinden leben in Angst und Unruhe

Nicht erst seit dem Anschlag von Halle leben Juden in Sachsen-Anhalt in Angst und Unruhe. In Magdeburg zum Beispiel wurde schon mehrfach ein Banner beschädigt, auf dem der Bau der neuen Synagoge angekündigt wird. Für Wadim Laiter, den Vorstandsvorsitzenden der Synagogengemeinde Magdeburg ganz klar ein Angriff mit antisemitischem Hintergrund:

Gesellschaftliches Engagement für den Neubau einer Synagoge in Magdeburg.

Jüdisches Leben in Sachsen-Anhalt wird künftig wieder sichtbarer sein. 80 Jahre nach der Pogromnacht und der Zerstörung von Synagogen u.a. in Dessau und Magdeburg, reifen in beiden Städten die Pläne zum Bau neuer jüdischer Gotteshäuser. In Magdeburg weist ein Transparent in der Innenstadt schon längere Zeit auf die Baupläne hin. Die Magdeburger Synagogengemeinde hat viel Rückhalt für den Bau bei Politik, Kirche und Gesellschaft, weiß Vorstandsvorsitzender Wadim Laiter.

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