Für Demokratie unterwegs zu kühnen Frauen
Die Mystikerin Mechthild von Magdeburg war für ihre Zeit eine kühne Frau. Vor rund 800 Jahren hat sie zunächst in der Nähe von Magdeburg und später im Kloster Helfta gelebt.
Die Mystikerin Mechthild von Magdeburg war für ihre Zeit eine kühne Frau. Vor rund 800 Jahren hat sie zunächst in der Nähe von Magdeburg und später im Kloster Helfta gelebt.
Nach christlicher Tradition beginnt am heutigen Aschermittwoch die Passions- oder Fastenzeit. Sieben Wochen Vorbereitung auf Ostern, auf das höchste christliche Fest. Auch ohne christliche Motive stellen Menschen Gewohnheiten auf den Prüfstand oder sie verzichten sieben Wochen auf Fleisch, Alkohol oder auf Schokolade, wie Christine Böckmann, die Leiterin der katholischen Erwachsenenbildung
Weltweit erinnert die Fashion Revolution Week, die Woche der Mode-Revolution, an die Rana-Plaza-Katastrophe in Bangladesch. Beim Einsturz einer Textilfabrik sind dort vor 12 Jahren mehr als 1.100 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen Näherinnen.
Die Zeit zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober heißt im kirchlichen Kalender Schöpfungszeit. Auch Hinweis und Mahnung, aufmerksam und sorgsam mit unseren Lebensgrundlagen umzugehen.
Vor elf Jahren ist in Bangladesch die Textilfabrik Rana Plaza eingestürzt. Von den über 3.000 Menschen im Gebäude, die meisten Näherinnen, sind mehr als 1.100 ums Leben gekommen. Seit diesem Unglück gibt es um den Jahrestag der Katastrophe in vielen Ländern die Fashion Revolution Week, die Woche der Mode-Revolution. Was ein Automat vor der Stadtbibliothek in Magdeburg Fashion-Revolution-Week zu tun hat, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler:
Bis zum 4. Oktober haben die Kirchen die ökumenische Schöpfungszeit ausgerufen. Eine Initiative der europäischen Kirchen von 2007. Unter dem christlichen Leitgedanken Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung geht es darum, das Bewusstsein für die Umwelt und für Nachhaltigkeit zu schärfen, erklärt Maria Faber, die Eine-Welt-Beauftragte im Bistum Magdeburg:
Vom 1. September bis zum 4. Oktober haben die Kirchen die ökumenische Schöpfungszeit ausgerufen. Diese Schöpfungszeit entspringt nicht etwa dem Zeitgeist, sondern wurde schon vor 16 Jahren von den europäischen Kirchen auf einer gemeinsamen Versammlung initiiert. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ist ein kirchlicher Leitspruch. Maria Faber, die Eine-Welt-Beauftragte im Bistum Magdeburg erklärt, was damit gemeint ist:
Zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober haben die Kirchen die Schöpfungszeit ausgerufen. Die Idee dazu ist schon über 30 Jahre alt, seit 2007 ist dieser Zeitraum sozusagen offiziell im weltweiten Kirchenkalender verankert. Schöpfungszeit ist vergleichbar der Fastenzeit, sagt Kathrin Natho vom Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum.
Zwischen dem 1. September und dem 4. Oktober haben die Kirchen die Schöpfungszeit ausgerufen. Die Idee dazu ist schon über 30 Jahre alt, seit 2007 ist dieser Zeitraum sozusagen offiziell im Kirchenkalender verankert. Schöpfungszeit ist vergleichbar der Fastenzeit, sagt Kathrin Natho vom Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum.
Rund um die Welt feiern Christen aller Konfessionen heute Weltgebetstag. Der Weltgebetstag hat überall einen ähnlichen Ablauf. Die Menschen singen die gleichen Lieder und beten die gleichen Gebete. Ein bisschen vergleichbar mit Silvester. Für Katholikin Maria Faber ist diese weltumspannende Gemeinschaft das eindrucksvolle am Weltgebetstag.
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