Eine Stadt für Alle: Demokratiefest in Magdeburg

Ein breites Bündnis zivilgesellschaftlicher Gruppen ruft ab morgen in Magdeburg wieder auf zu Aktionen und Mahnwachen anlässlich der Zerstörung der Stadt morgen vor 81 Jahren. Der Anlass sei zwar ein trauriger, sagt die evangelische Pfarrerin Monika Peisker:

Interreligiöses Gespräch über Religion im Alltag in Christentum, Islam und Judentum

Raus aus der eigenen Bubble und miteinander reden statt übereinander. In Magdeburg sprechen morgen Abend jüdische, muslimische und christliche Gemeinden darüber, wie sie ihren Glauben im Alltag leben und er-leben. Larisa Korshevnyuk ist die Vorsitzende der liberalen jüdischen Gemeinde, Angela Kunze-Beiküfner die evangelische Studierendenpfarrerin:

Kulturspur-Spaziergang durch die nördliche Innenstadt Magdeburgs

In der nördlichen Magdeburger Innenstadt sind Moschee, evangelische und katholische Kirche und die Synagoge jeweils nur maximal 500 Meter voneinander entfernt. Beinahe so eine religiöse Vielfalt und Religionsdichte, wie in Jerusalem.

Parallele Fastenzeiten im Islam und im Christentum

Viele Religionen kennen auch eine Fastenzeit. Diese Zeiten fallen selten zusammen, weil der Zeitpunkt der religiösen Feste auf unterschiedlichen Kalendersystemen beruht. In diesem Jahr aber sind die christliche Passionszeit und der islamische Fastenmonat Ramadan parallel. Kirchenreporter Thorsten Keßler über die religiösen Fastenzeiten.

Muslime feiern Ramadan

Für Muslime beginnt morgen Abend der Fastenmonat Ramadan. Nach islamischem Glauben wurde im neunten Monat des islamischen Kalenders der Koran herabgesandt. Die wichtigsten Regeln für gläubige Muslime sind das öffentliche Glaubensbekenntnis, das tägliche Gebet, Almosen und die Wallfahrt nach Mekka. Fünf Säulen des Islam, erklärt Moawia Al Hamid von der Magdeburger Moscheegemeinde:

Hass und Übergriffe: Islamische Gemeinde Magdeburg beklagt Rassismus

Seit dem Anschlag auf den Magdeburger Weihnachtsmarkt mehren sich Berichte über Angriffe auf Migrantinnen und Migranten. Dr. Moavia Al Hamid ist ehrenamtlicher Vorsteher der Moscheegemeinde in Magdeburg. Seine Gemeindeglieder berichten von einem rauen Klima. Beleidigungen, Schläge, anspucken und Drohbriefe:

Interreligiöser Dialog: Juden, Christen und Muslime im Gespräch

Raus aus der eigenen Bubble und miteinander reden statt übereinander. Zu einem interreligiösen Dialog laden heute Abend in Magdeburg jüdische, muslimische und christliche Gemeinden ein.

Interreligiöser Dialog: Juden, Christen und Muslime im Gespräch

Religionen haben mehr gemeinsame und verbindende Elemente als Trennendes. Insbesondere die drei großen Weltreligionen Judentum, Christentum und Islam berufen sich auf die gleichen Wurzeln, auf den Stammvater Abraham. Deshalb laden jüdische, muslimische und christliche Gemeinden in Magdeburg nächste Woche ein zum interreligiösen Dialog. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet:

Eröffnet: Die neue Synagoge in Magdeburg

In der nördlichen Magdeburger Innenstadt sind Moschee, die evangelische und die katholische Gemeinde und die am Sonntag eröffnete Synagoge jeweils nur maximal 500 Meter voneinander entfernt. Nicht so eine religiöse Vielfalt, wie in Jerusalem, sagt der katholische Bischof Gerhard Feige:

Magdeburg interreligiös: Christlich-Muslimisches Gespräch in der Moschee

In Magdeburg treffen sich Christen und Muslime heute zum interreligiösen Gespräch. Ein- bis zweimal im Jahr geht es um Unterschiede und Parallelen der Religionen und auch darum, die andere Religion besser zu verstehen. Die Gespräche sind mal in einer Kirche, mal, wie heute Abend, in der Magdeburger Moschee. Auch Gelegenheit für ganz neue Erkenntnisse.

Was ist Fanatismus? Christlich-muslimischer Dialog in Magdeburg

In Magdeburg treffen sich Christen und Muslime regelmäßig zum interreligiösen Dialog. Letzte Woche zum vierten Mal. Diesmal im islamischen Gemeindezentrum und das Thema war Fanatismus. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat zugehört.

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