Gleichberechtigung ist nicht fertig
Heute ist Internationaler Frauentag. Kein Blumen-Event sondern ein Tag, der daran erinnert: Gleichberechtigung ist kein Naturzustand. Sie wurde erkämpft und sie muss gestaltet und verteidigt werden.
Was sind Deine Themen? Was ist Dir wichtig? Nach welchen Kriterien entscheidest Du, wenn es um komplizierte persönliche oder politische Fragen geht? Kurz gesagt halt: Was glaubst Du?
Die Kirche will, dass die Menschen sich solche Fragen weiter stellen. Nach den Antworten will sie mit den Hörern gemeinsam suchen.
Deshalb heißt es bei uns: Was glaubst Du? evangelisch for you.
Heute ist Internationaler Frauentag. Kein Blumen-Event sondern ein Tag, der daran erinnert: Gleichberechtigung ist kein Naturzustand. Sie wurde erkämpft und sie muss gestaltet und verteidigt werden.
Ist Verletzlichkeit was Gutes oder eher nicht so? Du machst Dich verletzlich. Das klingt ja erstmal negativ. Irgendwie möchtest Du das nicht. Denn wenn Du verletzlich bist und Dich jemand verletzt, dann ist es unangenehm oder tut sogar richtig weh. Also zeigst Du vielleicht lieber so ne gewisse Coolness nach außen. An Deine verletzlichen Stellen soll so schnell keiner rankommen. Und die anderen machen das ja irgendwie auch so. Wobei … Wenn ich so überlege, was die schönsten und spannendsten Gespräche mit anderen sind, dann ist das ganz oft, wenn beide eben nicht cool sind, sondern man plötzlich so voll ehrlich redet.
Und der nächste Krieg. Seit einer Woche greifen Israel und die USA den Iran an. Aber: Ein Großteil der Iranerinnen und Iraner jubelt.
Vielleicht machst Du das auch so: Wenn Du tanken musst, dann tankst Du einfach immer für denselben Betrag, also vielleicht 20 Euro; soviel Du halt gerade hast. Dann hat sich für Dich in den vergangenen Tagen ja gefühlt erstmal nichts geändert: Tanken, 20 Euro. Nur kommst Du halt damit jetzt nicht mehr so weit. Die Preise für Benzin und Diesel sind in den letzten Tagen locker um 20 Prozent nach oben gegangen. Ähnlich sieht’s bei europäischen Großhandelspreisen für Gas aus. – Folgen des Kriegs in Iran.
Du hast ner Freundin vor einiger Zeit Geld geliehen. Nicht nur so 10, 20 Euro, sondern schon etwas mehr. Vielleicht als bei ihr zu viele Sachen auf einmal kaputt gegangen sind, da war selbst die neue Waschmaschine, die sie gebraucht kaufen wollte, einfach gerade zu teuer. Zu dem Zeitpunkt war das für sie schon viel Geld und für Dich vielleicht auch. Jetzt verdienst Du eigentlich ganz okay, Du könntest Ihr die 500 Euro locker erlassen. Dir tut’s nicht weh, und Deine Freundin hätte den Druck nicht mehr. Würdest Du’s tun?
Manchmal reicht ein Gespräch, eine Nachricht, ein offenes Ohr und schon fühlt sich jemand weniger allein. Manchmal merkst du aber auch: Da erwartet jemand mehr. Mehr Zeit. Mehr Einsatz. Vielleicht sogar, dass du Verantwortung übernimmst für das, was ihn oder sie glücklich macht. Aber wie viel Verantwortung trägst du eigentlich für das Glück anderer?
Na, hast Du ne halbe Stunde Zeit? Jetzt oder nachher? Und zwar für Dich. Zum Nachdenken darüber, was Dich an Dir selbst schon immer irgendwie nervt. Oder was Dich an Deinem Leben ein bisschen nervt. Mal ehrlich überlegen: „Was möchte ich eigentlich gar nicht machen und mache es trotzdem immer?“ Und was wollte ich schon immer mal machen. Das kann was Größeres, Langfristiges sein – oder was Kleines. Dann lehnst Du Dich zurück und entscheidest Dich, jetzt einfach mal zu beginnen und das bis Ostern durchzuziehen.
Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.
„So langsam ist es mir egal, was die entscheiden. Ich mach einfach weiter“, höre ich jemanden im Café sagen. Vor einiger Zeit hat er Photovoltaik aufs Dach montiert, damit lädt er den Akku im Keller und sein Elektroauto. Falls Stromausfall ist, kann er Strom aus dem Auto im Haus verwenden. Bald montiert er die Wärmepumpe. Sein Haus ist älter, von den Eltern, aber das hält ihn nicht ab, auf Strom und Erneuerbar umzustellen. „Ich lass mich von politischen Entscheidungen nicht aufhalten, die diese Entwicklung bremsen“, sagt er.
Heute ist der 1. März. Für viele einfach ein Datum. In der DDR war es der „Tag der Nationalen Volksarmee“. Ein Ehrentag mit Appellen, Auszeichnungen, manchmal auch Paraden. Ein Tag, an dem Militär sichtbar wurde und damit auch der Staat.
Du steigst in den Aufzug und merkst sofort: Da war jemand vor dir. Du hast ihn oder sie zwar nicht gesehen hast, aber du riechst es. Weil der Duft noch im Raum hängt. Schwer, süß, penetrant. Kaum zu überriechen.
Wenn man das Jahres-Einkommen von Frauen und Männern vergleicht, dann gibt es eine Lücke. Frauen erhalten so viel weniger, als hätten sie von Neujahr bis gestern kostenlos gearbeitet. Also ist der Unterschied fast zwei Monatsgehälter. Die Frauen haben selbstverständlich gearbeitet, aber sie bekommen immer noch weniger als Männer.
Hast Du das Gefühl, dass es in letzter Zeit irgendwie härter zugeht? Dass der Ton rauer ist, Menschen mehr Beleidigungen raushauen, weniger zugewandt sind, dass der soziale Zusammenhalt nicht mehr so gut funktioniert? Dann bist Du mit dem Gefühl nicht allein. Mehrere repräsentative Umfragen zeigen das auch.
Nachrichten sollen verlässlich sein. Wenn du die Tagesschau oder das heute-journal einschaltest, gehst du davon aus: Das, was du siehst, ist echt. Geprüft. Einordbar.
„Wenn das jemand baut, sterben alle“ – Das ist der Titel von einem Buch, das die KI-Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares geschrieben haben. Sie warnen vor einer nächsten Stufe von Künstlicher Intelligenz, der Künstlichen Super-Intelligenz. Die wäre so krass, dass sie Menschen in fast allen geistigen Tätigkeiten übertrifft. Sie könnte selbständig handeln und strategisch vorgehen.
Am Mittwoch hat sie begonnen: die Passionszeit. Viele kennen sie eher als Fastenzeit. Rund sieben Wochen bis Ostern. Eine Zeit, in der Christinnen und Christen an den Leidensweg Jesu erinnern: an Verrat, Verurteilung und Kreuzigung.
Fotos, Videos, Shares, Likes und Follows: Social Media ist für Jung und Mittelalt längst zum Zentrum der sozialen Interaktion geworden. Ein großer Teil des Lebens findet dort statt, mindestens zeitlich gesehen.
Die Diskussion um Krankheitstage läuft jetzt schon fast einen Monat lang – seit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte Januar gesagt hat, 14,5 Krankheitstage pro Jahr im Durchschnitt seien zu viel. Vor allem, weil von 2021 auf 2022 die Zahl plötzlich und deutlich angestiegen ist. Haben die Menschen in Deutschland ihr Verhalten geändert? Machen Sie mehr blau? Oder sind sie wirklich mehr krank?
Kinder und Jugendliche können wirklich gemein sein. Und im Internet herrscht auch unter Erwachsenen leider öfter mal ein ziemlich rauer Umgangston. Wenn beides zusammenkommt, wird’s problematisch.
„Crustafarianism“ – so heißt die Religion, die KI-Agenten innerhalb von 48 Stunden erfunden haben im „Moltbook“, so einer Art „Reddit“ nur für KI-Bots. Der amerikanische Technologie-Unternehmer Matt Schlicht hat dieses Webforum Ende Januar durch seinen persönlichen KI-Agenten bauen lassen. Nur autonome KI-Agenten dürfen darin posten und kommentieren, Menschen können nur zusehen.
Eigentlich sollen Olympische Spiele unpolitisch sein. So wollte es Pierre de Coubertin, der den Antiken Wettkampf ab 1894 wiederbelebt hat: Der Olympismus dürfe nicht im Dienst irgendeiner Politik stehen, hat er gesagt.
„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.
Heute ist Valentinstag, der Tag der Verliebten. Ein Tag, an dem Menschen, die sich lieben, bewusst sagen und zeigen können, dass sie sich lieben – entweder ganz privat unter sich oder ein bisschen öffentlich. Es muss ja nicht gleich so öffentlich sein, wie Pascal Kaiser das vor gut zwei Wochen gemacht hat: vor 50.000 Fußballfans im Stadion des 1. FC Köln. Da hat der Amateur-Schiedsrichter seinem langjährigen Freund einen Heiratsantrag gemacht. Die Szene ist natürlich viral gegangen. So was hatte es im deutschen Fußball noch nicht gegeben.
Diese Woche hat ein Thema bei VW für ziemlich viel Unruhe gesorgt. Viele Beschäftigte müssen auf die Mai-Prämie verzichten, die sie normalerweise häufig bekommen haben. Reallohnverlust also. Gleichzeitig sollen die Vorstände aber einen satten Bonus bekommen. Der Grund: Plötzlich stehen sechs Milliarden Euro Barmittel in den Büchern – kurz zuvor war noch von null die Rede.
Auch das noch! Es könnt ja eigentlich mal so schön laufen, da kommt ein Problem um die Ecke und will Deine Aufmerksamkeit. Nicht nur das, es lenkt Dich richtig ab von dem, was Du eigentlich gerade machen willst oder musst. Schön, wenn Du das gleich aus der Welt schaffen kannst. Aber das klappt nur ja nicht immer.
Manchmal klingt Glaube so, als müsste er fest sein. Klar, eindeutig, mit Antworten auf alles. So als wüsstest du genau, woran du glaubst und warum und wie. Solche Leute gibt es bestimmt. Aber vielleicht fühlt es sich bei dir anders an. Zum Beispiel weil du eher Fragen hast als Bekenntnisse. Oder du denkst, da ist irgendwas, kannst es aber nicht sauber benennen.
Ich seh die Valentinstagswerbung schon wieder. Überall Herzchen und Pärchengedöns. Passt super, wenn Du frisch verliebt bist. Oder schon ewig zusammen und es kribbelt noch immer. Für Singles ist das manchmal wie so ein Stich in die Magengrube. Wenn da halt niemand ist, dem Du demnächst am Valentinstag eine Freude machen kannst.
Was ist das nur mit Zeit und Geld. Irgendwie fühlen sich beide immer knapp an. Klassisches Beispiel: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und merkst: Die Schlange ist lang. Also musst du eine Entscheidung treffen: Zehn Minuten Warten? Oder schnell zum teureren Laden um die Ecke, wo es immer leer ist?
Von außen betrachtet, ist dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut. Der Job ist okay, die Wohnung passt. Du bist gesund und auch die Menschen um dich herum sind größtenteils super. Und trotzdem kommt vielleicht manchmal dieses Gefühl auf: Da müsste doch noch mehr sein. Vielleicht ein anderer Job, ein anderes Tempo, ein anderes Ich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land.
Die Espressomaschine geht nicht mehr – ganz plötzlich. So ein Mist. Und jetzt? Neukaufen oder reparieren? Erstmal das Problem googeln. Da findet man ja zu fast jedem Defekt n Hack. KI könnte natürlich auch gut bei der Recherche helfen. Und wenn Du Dir die Reparatur selbst alleine nicht zutraust, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch bei Dir in der Nähe ein Repair-Café gibt. Davon gibt’s immer mehr.
Stell dir vor, du tust etwas Gutes. Du hilfst jemandem. Du verzichtest auf einen Vorteil. Du entscheidest dich fair zu sein, obwohl es für dich leichter wäre, es nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?
Ein Verbot von Social Media für Menschen unter 15 Jahren, das hat die Nationalversammlung in Frankreich vor wenigen Tagen beschlossen. Und auch bei uns in Deutschland wird viel drüber diskutiert. Für eine neue Studie hat das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik mit den Leuten gesprochen, die diese Altersbeschränkungen schützen sollen: Jugendliche.
Letzten Mittwoch war der Europäische Datenschutztag, heute ist auch in den USA „Change Your Password Day“. Also: Ändere-dein-Passwort-Tag. Klingt erstmal wie so ein typischer Internet-Gag-Feiertag. Aber erst diese Woche hat sich gezeigt, wie wichtig sichere Passwörter sind.
Wow, es ist so sehr Winter, wie schon lange nicht mehr. Nicht so krass wie in den USA und Russland, wo es in einigen Regionen weniger als –40°C hat. Auch der Wetterdienst in der Ukraine warnt vor bis zu –30°C an einigen Orten. So heftig ist es bei uns nicht. Aber es ist Schnee und Eis. Findest Du das eher schön oder nervt Dich das Wetter?
Heute gibt’s in Erfurt ne Demo. Das Motto: „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“. Veranstalter ist das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“. Sie finden, dass die Gesetze und Regelungen in letzter Zeit geflüchtete Menschen immer mehr in ihrer Freiheit einschränken.
Manche Menschen sind nicht wirklich schlecht zu dir, aber tun dir trotzdem nicht gut. Sie beleidigen dich nicht. Sie verletzen dich nicht bewusst. Trotzdem merkst du jedes Mal nach einem Treffen: Gar kein Bock mehr.
Wie sehr hast Du ein Gefühl von Unsicherheit – jetzt gerade. Oder so generell in den letzten Tagen. Repräsentative Befragungen zeigen, dass es in Deutschland seit Jahren ein eher hohes Niveau an Sorgen und Unsicherheit gibt – bezogen auf Arbeit, Wirtschaft, Politik, Klima und Sicherheit. Seit dem Krieg in der Ukraine durch Russland und wegen den internationalen Spannungen durch die Politik der USA wie in den letzten Tagen ist das Gefühl der Unsicherheit noch weiter gestiegen. Was macht das mit Dir?
Das nächste Drama in Syrien: Die syrische HTS-Regierung greift die kurdische Bevölkerung und andere Minderheiten an. In den letzten Tagen gab es tausende Menschenrechtsverbrechen. Es ist wirklich furchtbar.
Wie viele Tage warst Du krank im vergangenen Jahr? Hast Du mal Deine Krankheitstage gezählt und mit den Jahren davon verglichen? Bundeskanzler Friedrich Merz (von der CDU) findet ja, in Deutschland sei der Krankenstand „zu hoch“. Laut statistischem Bundesamt waren es durchschnittlich 14,8 Tage im Jahr 2024. Der Bundeskanzler stellt die Telefonkrankschreibung infrage und fragt auch: „Sind so viele Krankheitstage wirklich richtig und notwendig?“. Er will dem entgegenwirken mit „Anreizen“.
Xavier Naidoo steht wieder auf der Bühne. Ausverkaufte Hallen, bekannte Songs, viel Applaus. Für die Fans fühlt sich das an wie ein Stück Vergangenheit, das zurückkehrt. Lieder, die an einfachere Zeiten erinnern.
In dieser Woche hat die Polizei im Sauerland drei Klimaaktivisten festgenommen. Sie sollen versucht haben, das private Flugzeug von Kanzler Friedrich Merz zu beschädigen. Dazu kam es nicht. Aber die Aktion wirft eine alte, unbequeme Frage neu auf: Ist sowas noch Protest?
Vielleicht geht’s Dir ja auch so: 60 bis 70 % der Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass Energie teurer wird, vor allem durch die Unsicherheiten beim Energiewende-Ausbau und wegen der Kriseneinflüsse. Vor allem, seit 2022/23 Energie teurer geworden war. Danach sind die Strompreise wieder etwas gesunken, aber der Eindruck ist vor allem: Es wird teurer. – Die gute Nachricht: Es wird besser. Energie wird günstiger. Das haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme mit anderen internationalen Forschungsteams berechnet.
Ich sag jetzt gleich ein Wort, und meine Frage ist: Was fällt Dir dazu als erstes ein? – Migration – Hast Du als Erstes negative oder positive Gedanken? Denkst Du an Menschen, die geflüchtet sind, oder hierhergekommen sind zum arbeiten oder studieren?
Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Bist du tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Du drückst einmal am Tag auf einen Knopf. Tust du das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Nicht panisch, nicht dramatisch. Nur: Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.
Sollten auch in Deutschland Social Media erst ab 16 zugänglich sein, so ähnlich wie in Australien? Das war das eigentliche Thema, über das Ministerpräsident Daniel Günther von der CDU vorletzte Woche in einer Talkshow gesprochen hatte. Und dann gab es diese Woche einen Shitstorm.
In Sachsen-Anhalt sind im letzten Jahr zwei kirchliche Kliniken verschwunden. Klingt erstmal nicht nach viel, aber aus elf wurden neun. Und für die betroffenen Regionen dahinter ist es viel mehr: Ein Krankenhaus weniger. Oder genauer: Es fusioniert, verliert seine Eigenständigkeit, oder macht ganz dicht.
Boah, das war wieder ne Woche. Für die meisten ist das große Schneechaos ausgeblieben, dafür gab’s das große Eischaos! Egal ob im Auto oder zu Fuß, oder wenn du ganz verrückt warst, mit dem Rad. Soo glatt war es schon lange nicht mehr.
Das könnte für europäische Firmen richtig gut werden: Wenn heute nach 26 Jahren Verhandlungen das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten unterzeichnet wird, dann entsteht zwischen Europa und Südamerika die größte Freihandelszone der Welt. Das bedeutet, es wird bald richtig günstig, aus Europa Produkte nach Südamerika zu verkaufen, weil die Zölle super niedrig sind.
„Manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln“ – Klingt nach so nem Kalenderspruch, und wahrscheinlich steht er auch in vielen Kalendern. Vielleicht sogar jetzt am Jahresanfang, weil es ja passt: Manche hatten ja noch ein paar Tage Urlaub, waren vielleicht sogar raus aus der gewohnten Umgebung, rauf auf nen Berg, Winterwandern, Skifahren, die Aussicht genießen. Andere Perspektive.
In Berlin war plötzlich der Strom weg. Nicht für ein paar Minuten, sondern für Tage. Kein Licht, kein Handyempfang, keine Heizung, kein Supermarkt um die Ecke. Gleichzeitig ziehen neue Wetterfronten übers Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und andere Meteorologen haben die halbe Woche vor dem Schneeorkan gewarnt. Es sollte nicht einfach kalt werden, sondern richtig heftig. Schulen wurden zugemacht, und viele Gemeinden waren in Alarmbereitschaft.
Ich verstehe das gut. Eigentlich wollen wir alle schnell wissen, wer’s war. Und wie und was und warum. Der Anschlag auf die Stromleitungen in Berlin ist ja auch heftig, der einen tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins zur Folge hatte – ausgerechnet in der Zeit, in der es richtig, richtig kalt war, wo es mehrere Tage dauert, bis die Leitungen zumindest provisorisch repariert sind. Wer um alles in der Welt macht sowas? Und dann gab’s ja bald ein Bekennerschreiben und Ermittlungsbehörden, die es als authentisch eingeordnet haben usw. Und jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft.
Seit Neujahr taucht auf einmal überall derselbe Satz auf: auf Plakaten, im Gemeindebrief, sogar auf Kugelschreibern steht er: „Gott spricht: Siehe, ich mache alles neu.“ Und du hörst das und denkst: Ja bitte. Nur: Wann denn und wie?
Skifahren. Für viele bedeutet das Freiheit: Sport und Spaß in den Bergen, kalte Luft, Sonne im Gesicht, diese eine Woche im Jahr, in der der Kopf endlich mal wirklich abschalten kann. So ein Tag auf der Piste fühlt sich leicht an, fast zeitlos.
Elli ist auf dem Weg zu uns, und wir wissen es schon vorher ziemlich genau. Das ist doch genial! Ich spreche natürlich vom Schneesturm „Elli“, der gerade für viel Schnee gesorgt hat. Und das wussten wir alle schon vorher. Die Meteorologen haben es in ihren Wettermodellen gesehen, haben gewarnt, die Rettungsdienste waren aktiviert, teilweise wurden die Schulen geschlossen, die Bahn hat schon vorher einige Züge gestrichen und so weiter. Kurz gesagt: Vorhersage und Vorsorge haben funktioniert. Deshalb gab es nicht so viele Unfälle, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu fuß, denn es waren ja weniger unterwegs.
2026 ist so ein Jahr. Der Tag der Deutschen Einheit fällt auf ein Wochenende. Der zweite Weihnachtstag auch. Gesetzliche Feiertage, die einfach verschwinden. Kein freier Tag mehr, einfach Pech gehabt.
Was macht Dich glücklich? Wähle aus folgenden vier Möglichkeiten: die Bereitschaft, anderen zu helfen, Familienorientierung, religiöser Glaube, Geld und Karriere?
Manchmal siehst du, dass es jemandem nicht gut geht. Eine Freundin, die sich immer weiter zurückzieht. Ein Kollege, der ständig überlastet wirkt. Jemand aus der Familie, der offensichtlich kämpft, aber immer sagt: „Es passt schon.“
Wenn sich jemand für Klimaschutz einsetzt, ist er oder sie dann automatisch politisch „grün“? Manche sagen das ja; vor allem wenn es um emotionale Themen geht, wie – Achtung, bitte ganz ruhig bleiben – ein Tempolimit auf Autobahnen. Nur so als Beispiel. Kaum kommt das Thema auf, geht’s ab in den Sozialen Medien, bei Diskussionen mit Kollegen und Freunden und natürlich bei den Parteien.
Wie viel lässt Du an Dich ran, so emotional? Und wie viel lässt Du raus, emotional? Menschen sind da ja so unterschiedlich! Manche erleben eine kleine Kleinigkeit und freuen sich total drüber – und erzählen das dann auch. Und Du denkst hinterher fast, Du warst selbst dabei. Andere erleben das Größte und Wundervollste, und berichten nur knapp „war echt gut“.
Das neue Jahr ist erst ein paar Tage alt, aber die ersten Vorsätze hängen schon schief. Mehr Sport, gesünder essen, weniger Handy, mehr Disziplin, mehr Fokus, mehr oder weniger von allem. Als müsste mit dem Kalenderblatt auch gleich ein neuer Mensch anfangen.
Das neue Jahr steht vor der Tür. Noch drei Tage bis Silvester. Für viele fühlt sich diese Zeit zwischen den Jahren nach Aufbruch an. Neue Kalender, neue Vorsätze, ein bisschen Neuanfang. Aber das muss nicht so sein. Vielleicht fühlt sich das für dich gerade ganz anders an.
War 2025 ein gutes Jahr für Dich? Oder eher so mittel? Oder hast Du etwas erlebt, das alles überschattet, gab es so viele Dinge, die schief gelaufen sind, dass Du denkst: „2025 kann weg“? Fühlt sich nicht gut an, und daran ist auch unser Gehirn Schuld – wegen des „Negativity Bias“: Unser Gehirn speichert belastende Ereignisse stärker als neutrale oder schöne Momente. Dadurch kann sich ein Jahr im Rückblick insgesamt schlecht anfühlen, obwohl es gemischt war.
Für viele gehört es einfach dazu. An Silvester Raketen und Böller anzünden. Vielleicht auch noch Bleigießen, so wie früher. Traditionen eben. Dinge, die man seit Jahren so macht, weil sie sich vertraut anfühlen.
„Die anderen sind das Letzte! Die sind an allem schuld, was falsch läuft!“ – Wenn Du durch Social Media scrollst, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du genau solche Inhalte mitbekommst – und mit der Zeit fängst Du selbst an, so zu denken. Dann spukt in Deinem Kopf nur noch rum, die Regierung sei unfähig, Menschen, die nicht arbeiten, lägen allen auf der Tasche, oder die Reichen; die Grünen seien schuld, die CDU sei schuld, die SPD oder die FDP oder die Linken, je nachdem, welche Einstellung Du hast. „Die anderen sind doof“.
Ist bei Dir schon seit Wochen klar, was Du an Silvester machst, oder ergibt sich das spontan? Feiert Ihr in derselben Runde wie letztes Jahr? Oder lieber nur zu zweit? Oder machst Du gar nichts Besonderes?
Ab Januar steigt der Mindestlohn. Auf 13,90 Euro pro Stunde. Wenn das so in den Nachrichten kommt, klingt das erstmal einfach nach einer Zahl. Aber gerade beim Mindestlohn ist das ganz real. In Sachsen-Anhalt betrifft das fast jeden fünften Job.
Vor ein paar Jahren hat es am 4. Advent am späten Nachmittag plötzlich an der Tür geklingelt. Ich hatte niemanden erwartet. „Hallo Stefan, ich hab was für Dich“, sagte die Stimme durch die Sprechanlage.
Am Mittwoch ist schon Heiligabend. Dann kommen alle zusammen, es gibt Kartoffelsalat und Würstchen, oder Gans oder nen Braten. Die Kerzen werden angezündet, vielleicht ein bisschen zu viel Deko. Und alle sind da. Familie, Verwandte, Menschen, die man liebt, oder zumindest kennt. Weihnachten eben.
Vierter Advent, noch wenige Tage bis Weihnachten. Bist Du in Weihnachtsstimmung oder mehr im Jahresendstress? Es ist ja schon verrückt. Eigentlich kann sich dem Fest niemand wirklich entziehen. Den ganzen Dezember über gibt’s Advents- und Weihnachtsmärkte, Konzerte, Weihnachtsfeiern, alte Freundinnen und Freunde kommen wieder in die Heimat, die Gelegenheit, sich mal wieder zu sehen. Eigentlich ja alles ganz schön.
Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.
Die Kartoffelernte war ein Rekord. So gut wie seit 25 Jahren nicht. Die Felder haben geliefert, die Knollen sind ordentlich gewachsen. Eigentlich genau das, was Landwirtschaft leisten soll. Und trotzdem schlagen Bauern im Land gerade Alarm. Die Preise sind im Keller. Im Supermarkt kostet das Kilo Kartoffeln im Schnitt etwa einen Euro. Ziemlich günstig. Für viele Betriebe bedeutet das aber: Verlust. Bei den Landwirten selbst kommen oft nur fünf bis zehn Cent pro Kilo an. Das reicht nicht mal, um die Produktionskosten zu decken.
„I will promote freedom at all costs“ – „Ich werde die Freiheit um jeden Preis fördern“. Klingt im ersten Moment eigentlich gut. Aber Aya Jaff erzählt, dieser Spruch sei ein „Superhelden-Eid“ gewesen, den sie jeden Tag aufsagen musste. Das sei eins der festen Rituale gewesen mit täglichen Bekenntnissen und Übungen, bei der jeder ein Huhn töten sollte.
Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.
Heute um 19 Uhr stehen in manchen Häusern überall auf der Welt Kerzen im Fenster. Die Lichter erinnern an Kinder, die gestorben sind. Die Eltern, Geschwister und Freunde denken an sie. Und während manche gelernt haben, mit dem schrecklichen Verlust klarzukommen, ist es für andere richtig, richtig schwer. Der heutige „Candle-Lighting-Day“ soll bewusst die Aufmerksamkeit darauf lenken und ihnen Kraft geben und zeigen: Ihr seid nicht allein.
Manchmal passt etwas nicht zusammen. Laut Glücksatlas sagen 48 Prozent der Menschen in Deutschland, sie seien „hochzufrieden“ mit ihrem eigenen Leben. So viele wie zuletzt 2019, also vor Pandemie, Krisen, Kriegen, all dem. Und auch bei anderen Themen ist die Zufriedenheit gestiegen: Mehr Freude an Arbeit, Familie, Freizeit. Nur beim Einkommen gings ein bisschen bergab.
Es gibt Leute, die haben es voll drauf, Dich mitzunehmen, wenn es um Dinge geht, von denen Du eigentlich keine Ahnung hast. Die holen Dich genau da ab, wo Du gedanklich bist, zeigen Dir, wie etwas funktioniert, und dann ist Dir alles klar. Vielleicht in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit. Oder beim Sport, wenn Deine Trainerin für das Aha-Erlebnis der Woche sorgt. – Und es gibt die anderen.
Wir sind im Restaurant. Alle haben gegessen, jetzt geht’s ans Bezahlen. Der Mitarbeiter zückt einen Taschenrechner und gibt die Zahlen ein – und dann höre ich jemanden sagen: „Also, wir haben das noch im Kopf ausgerechnet“. Jaja, sowas gab’s wohl zu jeder Zeit: Ältere Menschen bedauern, dass die jüngeren irgendwas nicht so gut können.
Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.
„Mir geht’s zu schlecht, ich kann nicht kommen“. Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, dann verstehen das alle sofort. Wenn jemand länger krank ist und einfach nicht fit wird, dann ist es eine Aufgabe für alle. Wenn eine Freundin monatelang nach der Knie-OP einfach noch nicht gut laufen und stehen kann, dann geht es halt mit der Zeit auch ohne sie. Oder wenn ein Freund richtig heftige Depressionen hat und nur der Gedanke daran, mit mehreren Leuten zusammen in einem Raum zu sein, schon die komplette Überforderung ist.
Das passiert nicht oft, aber es gibt diese Momente, in denen du plötzlich merkst: Ich glaube, ich liege falsch. In solchen Momenten trifft dich nicht nur die Erkenntnis, sondern vielleicht auch die Angst. Zum Beispiel wenn du letzte Woche noch lautstark das Gegenteil vertreten hast. Dann stehst du vor der Frage, ob du deine neue Meinung auch so vehement vertreten darfst.
„Mir geht’s zu schlecht, ich kann nicht kommen“. Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, dann verstehen das alle sofort. Wenn jemand länger krank ist und einfach nicht fit wird, dann ist es eine Aufgabe für alle. Wenn eine Freundin monatelang nach der Knie-OP einfach noch nicht gut laufen und stehen kann, dann geht es halt mit der Zeit auch ohne sie. Oder wenn ein Freund richtig heftige Depressionen hat und nur der Gedanke daran, mit mehreren Leuten zusammen in einem Raum zu sein, schon die komplette Überforderung ist.
Rund 2000 Afghaninnen und Afghanen sitzen seit Monaten in Pakistan fest. Sie alle haben eine schriftliche Aufnahmezusage aus Deutschland. Darunter sind Journalisten, Richter und Ärzte, aber auch Menschen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben. Fahrer, Köche und Dolmetscher, die für unsere Werte aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskiert haben.
Advents- und Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, Familientreffen – ist Dir mal aufgefallen, wie laut es bei all diesen Treffen ist, wo viele Menschen zusammenkommen? Akustik-Forschende haben das schon oft gemessen. In manchen Restaurants ist es mit durchschnittlich 75 bis 85 Decibel so laut wie ein Staubsauger oder Verkehrslärm auf der einer Hauptstraße mit Presslufthammer. Das liegt natürlich einmal daran, dass so viele Menschen gleichzeitig reden, aber vor allem liegt es daran, dass wir nicht in Norwegen sind.
Heute ist Nikolaus-Tag. Für viele Kinder einer der magischsten Tage in der Adventszeit. Genau in diesem Moment finden wahrscheinlich tausende Kinder was Leckeres in ihren frisch geputzten Stiefeln. Und seien wir ehrlich: Es geht hauptsächlich um Schokolade.
Es gibt so Situationen, die sind einfach so schön! Vielleicht sogar zu schön, um wahr zu sein. Und dann gibt es Momente, in denen denkst Du vielleicht: Das hier ist doch alles ne schlechte Simulation! – Vielleicht ist es ja tatsächlich so: Das Leben, das ganze Universum … Ist das alles nur eine unvorstellbar große Simulation? Sind wir alle in einer Matrix gefangen?
Auf den meisten Weihnachtsmärkten klingt’s nach allem, nur nicht besinnlich. Musik aus jeder Hütte, Gläserklirren, Leute, die sich durchdrängeln. Das gehört irgendwie dazu, aber das ist auch super anstrengend.
Eigentlich ist es echt voll die Errungenschaft, wie mega schnell wir heute an Infos kommen. Es ist wirklich noch nicht lange her, gerade mal 15 Jahre, da hättest Du unterwegs noch andere nach dem Weg fragen oder auf nem Stadtplan gucken müssen, wo’s lang geht. Jetzt schaust Du einfach auf dem Smartphone. Und das ist ja nur ein Beispiel. Theoretisch weiß man heute auch einfach von mehr Leuten, was die gerade so machen: steht im Status oder posten sie irgendwo. – Aber eigentlich auch nicht.
Manchmal schlagen zwei Herzen in deiner Brust. Auf der einen Seite das, was du willst: ein Traum, ein Plan, eine Chance, die vielleicht nie wiederkommt. Und auf der anderen Seite Menschen, die etwas von dir brauchen: Freunde, Kinder, Eltern, Partnerinnen oder Partner. Und plötzlich stehst du da und fragst dich, wofür du dich entscheiden sollst, ganz konkret.
Endlich Wochenende, die Woche war echt stressig – oder hast Du gar kein Wochenende? Arbeitest Du heute auch? Dann ist Dein Satz vielleicht: „Zum Glück ist bald Weihnachten“. Ich hör das gerade von vielen Leuten, dass sie irgendwie am Limit sind. Andere Leute kriegen ihre Sachen nicht fertig, entschuldigen sich dreimal, aber dadurch hängst Du auch hinterher. Und dann geht das immer so weiter.
Heute und morgen gibt’s riesige Demonstrationen in der hessischen Studentenstadt Gießen. Zehntausende Menschen wollen auf die Straße gehen, um gegen die Gründung der neuen Jugendorganisation der AfD zu protestieren. Die Gründung werden sie wahrscheinlich nicht verhindern können, aber sie setzen damit ein deutliches Zeichen: Die Zahl der Menschen, die für eine demokratische Gesellschaft stehen, ist riesig.
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