Global Health Security

Es gibt eine Lehre aus der Corona-Pandemie. Die hat der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Tedros Ghebreyesus formuliert. Nicht dass sie neu ist, diese Lehre, diese Quintessenz der weltumspannenden Pandemie. Sie ist schon älter die Einsicht, die Erkenntnis. Sie lautet: No one is safe, until we are all save; zu Deutsch: Keiner ist sicher, solange wir nicht alle sicher sind. – Keiner ist sicher, solange wir nicht alle sicher sind.

Wenn Du Jude wärs

Stell Dir vor Du bist Jude. Was wäre anders? Du würdest da wohnen, wo Du jetzt wohnst, wahrscheinlich das gleiche tun, was Du jetzt gerade tust. Du würdest lachen, wenn man Dich kitzelt, Du würdest bluten, wenn Du Dir beim Apfel schälen in den Finger schneidest. Und wenn man Dich bedroht, dann hättest Du Angst. Oder Du würdest Dich wehren. Je nachdem, was für ein Typ du bist.

Buona sera, Franziskus

Franziskus heißt homosexuelle Partnerschaften willkommen. Upps. Äh, Donnerwetter! Sie bewegt sich also doch, die katholische Kirche. – Was für ein Papst! Seine ersten Worte im Amt waren damals: „Buona sera“ – „Guten Abend“! Cooler Auftritt. An seinem Geburtstag lädt er Obdachlose zu sich zum Essen ein und während Europa seine Grenzen zur Flüchtlingsabwehr verstärkt, geht er zu ihnen, nimmt drei syrisch-muslimische Familien mit zu sich nach Hause und wäscht ihnen die Füße.

Gutes im Schlechten

„In allem Schlechten steckt immer etwas Gutes“ – ja, klar, Kalenderspruch Nummer 291 oder so, das ist doch abgedroschen. Und klingt doch wie Hohn in den Ohren der Leute, die seit Monaten nicht wissen, wie es eigentlich weitergehen soll, weil Corona ihr Geschäft komplett an die Wand gefahren hat.

Pragmatismus oder Prinzipientreue

„Hier ist eine Grenze erreicht! Es geht schließlich ums Prinzip!“ – Sagst Du das manchmal? Oder könntest Du das sagen. so nach dem Motto: „Ich gebe gern auch mal nach, aber in diesem Punkt nicht. Sonst würde ich meine Überzeugungen verraten. Nein, meine Prinzipien werde ich nicht über Bord werfen“.

Teebeutelberühmtheiten

Dieser Teebeutel dürfte wohl der berühmteste Teebeutel der Geschichte werden. Nicht der erste Teebeutel. Der ist auch berühmt. Den hatte im Jahr 1904 der US-amerikanische Teehändler Thomas Sullivan erfunden. Obwohl: „Erfunden“ ist eigentlich schon übertrieben. Gefunden, wäre richtiger.

(Nicht) denken, was andere (nicht) denken

Es gibt manchmal Situationen, in denen machst Du etwas, weil Du denkst, die anderen denken etwas, das die gar nicht denken. Ich sage es nochmal: Es gibt manchmal Situationen, in denen machst Du etwas, weil Du denkst, die anderen denken etwas, das die gar nicht denken. Also zum Beispiel: Du bist abends mit Deiner Arbeit eigentlich durch, gehst aber lieber nicht pünktlich nach Hause, weil die anderen oder die Chefs sonst bestimmt denken, Du bist nicht engagiert genug. Wer hingegen abends noch am längsten da ist, bekommt schon mal ein Lob und extra Dank.

Nikoläuse, Plätzchen und Lebkuchen

Sie stehen ja schon längst wieder da, vor den Kassen im Supermarkt, in großen Regalen und hübschen Verpackungen, die echt Lust drauf machen, sie zu kaufen: Nikoläuse, Plätzchen und Lebkuchen. Da fällt es ja schon manchmal schwer, einfach so an denen vorbeizugehen.

Befreundet mit der Chefin

Wie ist das bei Dir im Büro? Locker im Hoodie und alle duzen sich? In jungen Startups ist es ja quasi Standard, dass sich auch auf der Arbeit alle gut verstehen, man gerne auch über Privates plaudert, den Feierabend noch zusammen verbringt, also irgendwie alle auch freundschaftlich verbunden sind.

Beim Geld hört die Freundschaft (nicht) auf

„Beim Geld hört die Freundschaft auf“ – Gilt das für Dich? Wenn ein guter Freund von Dir finanziell in der Klemme sitzt, leihst Du ihm dann was? Kann ja schon mal passieren, gerade dieses Jahr, in dem wegen Corona manche echt nicht mehr genug Kohle haben. Ich meine jetzt nicht fünf oder zehn Euro, sondern größere Beträge. Sagen wir, 1.000 Euro. Leihst Du die Deinem Freund oder hast Du Sorge, dass das Eure Freundschaft belastet?

Nikoläuse, Plätzchen und Lebkuchen

Sie stehen ja schon längst wieder da, vor den Kassen im Supermarkt, in großen Regalen und hübschen Verpackungen, die echt Lust drauf machen, sie zu kaufen: Nikoläuse, Plätzchen und Lebkuchen. Da fällt es ja schon manchmal schwer, einfach so an denen vorbeizugehen.

30 Jahre Einheit und ihr Geschichte(n)

„Ossi“ und „Wessi“ – benutzt Du diese Wörter noch? Heute, am 30. Jahrestag der Deutschen Einheit? Teilst Du Menschen manchmal immernoch in die Schubladen ein „kommt aus dem Westen“ oder „kommt aus dem Osten“, merkt man doch? Oder spielt das für Dich keine Rolle?

Streit und Bier

Streitest Du Dich manchmal gerne? Also, ich meine jetzt nicht so hässliche Streits, bei denen alle schlechte Laune haben und unsachliche Sätze von sich geben, die keinem helfen. Ich meine dieses Sich-mal-richtig-schön-streiten. Über eine Sache. Über das, was denn nun die Wahrheit ist. Darüber, was jetzt richtig ist.

Abschreiben heißt … äh, was?

Variante 1: Abschreiben! Hey, Ihr könnt mich doch nicht einfach so abschreiben nach all dem, was ich für Euch getan habe. Variante 2: Abschreiben ist verboten – wen ich dabei erwische, der kriegt sofort eine „6″. Variante 3: Abschreiben spart Steuern, das ist das Beste, was Dir passieren kann. Variante 4: Die Kunst des Abschreibens war im Mittelalter hoch angesehen.

Wenn das Nachbardorf abbrennt

Mal angenommen, es passiert eine schreckliche Katastrophe: Das komplette Nachbardorf brennt ab und alle Menschen in dem Dorf werden auf einen Schlag obdachlos und verlieren alles, was sie haben. Also eigentlich ist es gar kein Dorf, sondern eher eine Stadt, denn da wohnen über 12.000 Menschen.

Abwechslung wegen 24 Grad

Was machst Du dieses Wochenende? Genießt Du noch mal das schöne Wetter, bevor’s vorbei ist? Bis Dienstag wird’s nochmal richtig sonnig, und pünktlich zum Herbstanfang wird’s dann kühler. Dieses Jahr ist der Herbstanfang am 22. September um genau 15 Uhr 30. Dann steht die Sonne genau senkrecht über dem Äquator. Ab dann werden die Tage bei uns auf der Nordhalbkugel kürzer als 12 Stunden, die Nächte werden länger.

Anders weiter, okay

Das ist ein typisch menschliches Phänomen: Du kannst es wissen, Du willst es aber nicht wissen. Logisch wissen alle, dass der Klimawandel zu einem großen Teil menschengemacht ist. Aber: „Okay, und weiter“ – das ist dumm, aber menschlich. Seit den 80ger Jahren ist klar, dass die Menschheit nicht schlau mit den Ressourcen der Erde umgeht. Aber: „Okay und weiter.“

Nawalny und die Gas-Pipeline

Die Nord-Stream 2 Pipeline einfach so im Meer liegen lassen. Knapp 1.100 Kilometer sind verlegt. Ca.150 fehlen noch. Die Amerikaner würden jubeln, die Balten, die Polen, die Ukrainer. Dieses Projekt, das Deutschland mit Erdgas aus Russland beliefern soll, ist außerhalb Deutschlands richtig unbeliebt.

Harte Zeiten für Bordellpersonal

Nur wegen Corona Bordelle und Prostitutionsbetriebe zuzumachen, das geht ja gar nicht – meint der „Berufsverband erotische und sexuelle Dienstleistungen“. Das andauernde Verbot von Sexarbeit erweise sich als „systematisches Ausblutenlassen einer ganzen Branche“. Bordelle würden durch das Corona bedingte Berufsverbot kaputt geschädigt.

Du im Bürgerrat

Die Zustimmung ist echt hoch: Die meisten Menschen in Deutschland finden nach wie vor genau richtig, wie die Politik die Ausbreitung von Corona eindämmt: 60 % stimmen zu. 10 % finden die Corona-Regeln übertrieben, 28 % sind für härtere Verordnungen. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Forschungsgruppe Wahlen. Andere Institute kommen zu ähnlichen Ergebnissen.

Mentale Gesundheit

Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, ist er krank, keine Frage. Bei noch viel übleren anderen Krankheiten ist die Sache eh klar. Gute Besserung! Aber wie ist es bei Krankheiten der Psyche? Nimmst Du das genauso ernst wie eine Entzündung am Fuß oder gar wie eine langwierige körperliche Krankheit?

Hummelschlau

Es gibt eine hochinteressante neue Studie. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg haben an 1.800 Probanden festgestellt, dass das Leben in der Stadt im Vergleich zum Leben auf dem Land erhebliche Unterschiede mit sich bringt. Die Stadtprobanden waren nachweislich im Durchschnitt größer, eindeutig produktiver und unbestreitbar intelligenter, als ihre Kolleginnen und Kollegen vom Land.

Ozeanphysik oder das Fass ohne Boden

Ob die Menschen wohl jemals alles verstehen werden? Ich meine, wie ist das bei Dir: Willst Du immer mehr wissen, immer weiter dazulernen? Genau darum geht’s ja in der Wissenschaft: Erkenntnisse immer wieder überprüfen, zum Beispiel mit neuen Techniken, die man früher gar nicht zur Verfügung hatte.

Soldatenausbildung

Wenn Du gerade fertig mit der Schule bist und nicht direkt weiter machen willst mit Ausbildung oder Uni, dann kannst Du ja ein Freiwilliges Jahr einschieben. Wahrscheinlich denkst Du gleich an irgendeine soziale Einrichtung. Aber auch die Bundeswehr bietet ab September einen neuen 12-monatigen „Freiwilligen Wehrdienst“ an.

Ghosting

Du sitzt im Restaurant oder zu Hause und wartest. 5, 10, 15 Minuten, hm. Du hast Dich schön gemacht, gute Klamotten angezogen, Deine Seele ist vorbereitet, das Herz bubbert. Bestellt und nicht abgeholt. Bestellt und nicht abgeholt. Das ist verletzend und tut richtig weh. Du rufst an. Nichts. Auch am nächsten Tag. Nichts. Dein Date existiert nicht mehr. Und das alles, obwohl ihr Euch schon kanntet. Es wr die Rede von Kindern. Brutal!

Ghosting

Du sitzt im Restaurant oder zu Hause und wartest. 5, 10, 15 Minuten, hm. Du hast Dich schön gemacht, gute Klamotten angezogen, Deine Seele ist vorbereitet, das Herz bubbert. Bestellt und nicht abgeholt. Bestellt und nicht abgeholt. Das ist verletzend und tut richtig weh. Du rufst an. Nichts. Auch am nächsten Tag. Nichts. Dein Date existiert nicht mehr. Und das alles, obwohl ihr Euch schon kanntet. Es wr die Rede von Kindern. Brutal!

132 Tage zu viel

Heute müsste der letzte Tag des Jahres sein – eigentlich. Die nächsten 132 Tage müssten wir eigentlich auf die Pause-Taste drücken, das ganze menschliche Leben anhalten, komplett einfrieren. Denn heute ist der Welt-Erschöpfungstag. Das heißt: Alle Menschen auf der Erde zusammen haben vom 1. Januar bis heute so viel von der Natur beansprucht, wie sie in einem Jahr wieder regenerieren kann. Nur sind halt noch 132 Tage übrig.

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