Über 900 Stolpersteine erinnern in Magdeburg an NS-Opfer
Zum 47sten Mal wurden in Magdeburg gestern Stolpersteine als Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus verlegt.
Zum 47sten Mal wurden in Magdeburg gestern Stolpersteine als Erinnerung an Opfer des Nationalsozialismus verlegt.
Dem schwarzen Pilotenkoffer sieht man von außen nicht an, was sich im Inneren verbirgt. Peter Wetzel vom Förderverein für die Neue Synagoge Magdeburg holt ein Objekt nach dem anderen aus dem Koffer heraus:
Dem schwarzen Pilotenkoffer sieht man von außen nicht an, was sich im Inneren verbirgt. Ganz unterschiedliche Objekte aus dem jüdischen Leben und der jüdischen Kultur holt Peter Wetzel vom Förderverein für die Neue Synagoge Magdeburg aus dem Koffer heraus:
Singen, putzen, diskutieren. Beten und Demonstrieren. Dazu ruft bis zum 27. Januar das Bündnis „Eine Stadt für Alle!“ in Magdeburg auf. Im Bündnis engagieren sich Gewerkschaften, Wohlfahrtsorganisationen, Künstlerinnen und Künstler, Bildungsträger, die Schulen und auch die Kirchen sind dabei.
Rund um den Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs im 2. Weltkrieg am 16. Januar, werden die Stolpersteine der Stadt geputzt. Lehrerin Simone Weber-Niemeck von der Otto-Schlein-Schule ist mit ihren Schülerinnen und Schülern regelmäßig am Gedenkort für Schulnamensgeber Otto Schlein.
Am Dienstag werden in Magdeburg weitere Stolpersteine verlegt. Über 100.000 dieser in den Boden eingelassenen Pflastersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig in ganz Europa gesetzt. Jeder Stein trägt eine Messingplatte mit einem eingravierten Namen und erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus. Von Aken bis Zerbst sind in jeder vierten Gemeinde in Sachsen-Anhalt Stolpersteine als Erinnerungsorte verlegt. Die meisten in der Landeshauptstadt Magdeburg. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet:
Über 100.000 Stolpersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig in ganz Europa verlegt. Die in den Boden eingelassenen Pflastersteine tragen eine Messingplatte mit einem eingravierten Namen. Jeder Stein erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus. Von Aken bis Zerbst sind in ungefähr jeder vierten Gemeinde in Sachsen-Anhalt Stolpersteine als Erinnerungsorte verlegt. Die meisten in der Landeshauptstadt Magdeburg. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet:
Über 100.000 Stolpersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig in ganz Europa verlegt. Die in den Boden eingelassenen Pflastersteine tragen eine Messingplatte mit eingraviertem Namen. Jeder Stein erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus.
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