Hofkonzert in Erfurt, Klosterfest Donndorf, Musikfrühling in Greußen und Kreiskirchentag Bad Salzungen
Zum ersten Hofkonzert der Saison lädt heute Abend die evangelische Michaeliskirche mitten in der Erfurter Altstadt ein.
Zum ersten Hofkonzert der Saison lädt heute Abend die evangelische Michaeliskirche mitten in der Erfurter Altstadt ein.
Viele evangelische Kirchenkreise in Sachsen-Anhalt feiern in den nächsten Wochen regionale Kirchentage. Den Anfang machen am 27. Mai in Freyburg die Christen aus der Region Saale-Unstrut-Finne im Burgenlandkreis. Zwei Wochen später trifft sich an der Elbe in Schönhausen die ganze Altmark zum altmärkischen ökumenischen Kirchentag. Bei beiden regionalen Kirchentagen predigt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Heinrich Bedford-Strohm. Und der ist höchster Repräsentant von über 20 Millionen Evangelischen Christen. Etwas Besonderes, findet Schönhausens Pfarrer Ralf Euker.
Klingt doch cool: Jeder Bürger – vom Kleinkind bis zum Greis – bekommt ohne Gegenleistung Geld vom Staat. Die Idee dahinter: das Bedingungslose Grundeinkommen. Alle Menschen wären gegen Armut abgesichert, sagt Werner Rätz vom globalisierungskritischen Netzwerk attac.
Alle zwei Jahre feiern die Kirchenkreise Stendal und Salzwedel gemeinsm altmärkischen ökumenischen Kirchentag- Am 9. und 10. Juni 2018 ist Schönhausen die Gastgeberstadt. Motto des Kirchentages „Frieden geht.“ Das Thema ist hochaktuell und passt zum Ort, findet Schönhausens evangelischer Pfarrer Ralf Euker.
500 Jahre Thesenanschlag! An Martin Luther kam man letztes Jahr nicht vorbei. Ein Höhepunkt jagte 2017 den Nächsten. Da war die Weltausstellung Reformation in Wittenberg, die nationalen Sonderausstellungen in Berlin, in Thüringen und in Sachsen-Anhalt und sechs Kirchentage auf dem Weg. Etwas hervor zu heben fällt schwer, aber ein Ereignis hat die Menschen nachhaltig beeindruckt, weiß Thorsten Keßler aus der Kirchenedaktion
500 Jahre Martin Luthers Thesenanschlag. Aus evangelischer Sicht das zentrale Ereignis im zu Ende gehenden Jahr. Und das wurde natürlich groß gefeiert. Mit sechs regionalen Kirchentagen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Vier dieser Kirchentage hat die Evangelische Landesbischöfin Ilse Junkermann besucht.
Die Musik im Gottesdienst klingt für unsere Ohren meistens nicht gerade zeitgemäß. Das findet auch der Musikproduzent und Dozent an der Evangelischen Popakademie Dieter Falk: „Ich glaube, dass es ein unfaires Verhältnis ist zwischen sogenannter klassischer Musik und Popmusik, das gerade in Gottesdiensten eigentlich fast ausschließlich Orgel und Posaune zu hören ist und ganz selten auch mal ein Choral verjazzt wird im Gottesdienst.“
Die Evangelischen Christen haben ihr großes Fest zum 500. Reformationsjubiläum fünf Tage lang gefeiert. Heute geht der 36. Deutsche Evangelische Kirchentag in Wittenberg zu Ende. Die lokalen Kirchentage auf dem Weg hier bei uns im Lutherland haben eigene Schwerpunkte gesetzt, der große Kirchentag aber hat in Berlin stattgefunden. Oli Weilandt zieht Bilanz zum Kirchentag in der Hauptstadt:
Tausende Menschen sind gerade auf dem Weg in die Lutherstadt Wittenberg. Dort ist heute das große Finale des Evangelischen Kirchentages zum Reformationsjubiläum. Unser Reporter Stefan Erbe ist vor Ort.
Heute gehen der Kirchentag und die Kirchentage auf dem Weg zu Ende. Und auf Kirchentagen funktioniert etwas, das sonst nicht so oft passiert: Ruhige, geistliche Musik und Musik des Widerstands gerade mal 100 Meter voneinander entfernt. Antenne-Thüringen-Reporter Stefan Erbe hat am Freitagabend beide Konzerte besucht.
Was heißt evangelisch sein heute? Auch darum ging’s bis gestern beim Kirchentag auf dem Weg in Erfurt. Ist der Glaube für Politiker nur noch Folklore oder doch ein Fundament? Die Grünen-Bundeschefin Katrin Göring-Eckart sagt da ganz klar:
Heute geht der Kirchentag zu Ende. Und schon die ganze Nacht sind tausende Menschen in Wittenberg auf den Elbwiesen unter freiem Himmel. Dort gab’s am Abend die Nacht der Lichter. Antenne-Thüringen-Reporter Stefan Erbe ist vor Ort. Stefan, was haben die Leute denn die ganze Nacht gemacht?
Die Kirchentage auf dem Weg könnten auch „die kleinen Kirchentage“ heißen: In Erfurt, Jena und Weimar ist insgesamt weniger los, aber es gibt auch hier prominente Gäste. Zum Beispiel Kathrin Göring-Eckard, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag. Sie war schon am Freitagmorgen zur Bibelarbeit auf dem Markt in Jena.
Tolles Wetter, Superstimmung, so läuft’s beim Kirchentag auf dem Weg in Erfurt. Überall sind gut gelaunte Menschen beim bunten Glaubensfest unterwegs. Die riesige Gloriosa des katholischen Doms hat gestern den evangelischen Open-Air-Gottesdienst eingeläutet.
Seit heute sind in Jena, Weimar und Erfurt die Kirchentage auf dem Weg. Und vor ner Viertelstunde haben die großen Himmelfahrtsgottesdienste begonnen. Hier in Erfurt auf dem Domplatz ist es deshalb inzwischen rappelvoll, und in der Predigt von Regionalbischof Christian Stawenow steht natürlich das diesjährige Kirchentags-Motto im Mittelpunkt: „Du siehst mich“.
In Berlin und acht weiteren Städten feiern über 100.000 Protestanten in dieser Woche das 500ste Reformationsjubiläum. Sogenannte „Kirchentage auf dem Weg“ gibt es auch in Erfurt und Jena/Weimar. Für uns dabei sind vier Reporter aus unserer Evangelischen Redaktion: Oli Weilandt, was ist los in Berlin …
„Ich habe geschrien, wie bei einem Tor bei der Fußball-Weltmeisterschaft!“ – Das sagt Sabine Minninger von „Brot für die Welt“, die bei der Weltklimakonferenz in Paris dabei war. Am Samstagabend dachten nämlich alle, es müsse noch eine Nacht verhandelt werden …
Bei Kirchenmusik denken Sie als erstes bestimmt an Musik auf der Kirchenorgel. Wer bisher Kirchenmusik studieren wollte, der hatte ja auch vor allem traditionelle Kirchenmusik auf dem Stundenplan stehen.
Sankt Pauli, Sankt Georg, Bahnhof Zoo, Frankfurter Bahnhofsviertel. Berühmt, berüchtigt, bekannt für Drogenhandel und Prostitution. „Das Bahnhofsviertel lebt“, so haben die Veranstalter des diesjährigen Evangelischen Kirchentags ein Projekt genannt. Ihr Ziel: sie wollen zeigen, dass in dem Rotlichtviertel rund um den Hauptbahnhof mehr steckt als sein Klischee verspricht. Nämlich dass Menschen aller Kulturen, Fixer und Geschäftsleute, Touristen und Prostituierte hier friedlich zusammenleben. Antje Susann Bonhage hat sich im Bahnhofsleben umgesehen und war bei der Aktion dabei.
Die Offene Arbeit Erfurt ist als erste Thüringer Einrichtung mit dem Friedenssiegel der Initiative „Local Peace“ ausgezeichnet worden – für ihr Engagement für Frieden. Leiter Matthias Weiß freut sich.
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