Totengedenken jetzt

Es gibt Ereignisse, da sind wir kollektiv in Trauer. Wenn mehrere Menschen bei einem Unglück plötzlich sterben oder wenn ein Mensch andere Menschen tötet, wie am Montag in Stade. Da sind sechs Menschen gestorben. Es ist sehr menschlich, dass uns das erschüttert; die einen mehr, die anderen weniger stark. Vielleicht denkst Du jetzt einen Moment an sie.

EKM erfasst über 23.000 historische Drucke aus Kirchenbibliotheken

In den kommenden drei Jahren will die EKM, die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die Bestände von 17 historischen Pfarrbibliotheken erfassen. In den Bibliotheken befinden sich mehr als 23.000 Titel, die Ältesten über 500 Jahre alt. Meist sind es einzelne Blätter, zum Beispiel Handschriften oder Flugblätter, die kunstvoll zu Büchern gebunden wurden. Letzte Woche wurde das von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderte Projekt in Magdeburg vorgestellt. Kirchenreporter Thorsten Keßler war dabei.

Äthiopien-Partnerschaft der Hoffnungsgemeinde Zieko

Viele Kirchengemeinden haben Partnerschaften zu Christinnen und Christen im Ausland. Solche Verbindungen gibt es innerhalb Europas, aber auch nach Asien, Amerika oder Afrika. Partnerschaft ist so etwas wie der Blick über den eigenen kirchlichen Tellerrand. Seit über 20 Jahren hat die Hoffnungsgemeinde aus Zieko bei Coswig so eine Partnerschaft nach Äthiopien. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion mit Einzelheiten:

Pluralistische Ignoranz

Es gibt ein interessantes Phänomen. Wenn Du in einer Gruppe bist und dann sagt einer: „Hat noch jemand eine Frage?“, dann fragt oft niemand, obwohl viele noch Fragen haben. Aber man denkt, den anderen geht’s bestimmt anders als mir, frage ich lieber mal nicht. In der Sozialpsychologie nennt man das „pluralistische Ignoranz“. Die Mehrheit einer Gruppe nimmt an, dass die meisten anderen Gruppenmitglieder etwas anderes denken als sie selbst.

Venezuela: Nothilfe-Team der Johanniter im Erdbeben-Einsatz

Nach dem Erdbeben in Venezuela sind inzwischen auch internationale Hilfsteams vor Ort. Ein medizinisches Nothilfeteam der Johanniter ist letzte Woche nach einem außergewöhnlichen Flug gelandet: Statt auf normalen Sitzplätzen ging es in einem Transportflieger der Bundeswehr nach Südamerika. 27 Personen von den Johannitern sind nach Venezuela geflogen. Cora Kasimir hat die Gesamtverantwortung für den Einsatz: