2 vor 12

Es ist zwei Minuten vor Zwölf – sagen die Wissenschaftler vom „Bulletin of the Atomic Scientists“. Sie haben die Zeiger ihrer symbolischen Weltuntergangsuhr gerade eine halbe Minute vorgerückt. Von zwei-einhalb vor Zwölf auf zwei vor. Das letzte Mal hatten sie die Uhr vorgestellt, als US-Präsident Donald Trump gewählt wurde.

Gabriel als Sündenbock

Im Moment flimmern Bilder von deutschen Panzern über den Bildschirm, die die türkische Armee gegen die Kurden einsetzt. Und plötzlich hängen viele Medien der SPD und dem letzten SPD-Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel diese Panzerlieferungen an. Ich meine, dass man Rüstungsexporte komplett daneben finden kann, das verstehe ich. Aber dass man jetzt so tut, als wäre Sigmar Gabriel geradezu dafür, dass die Türken die Kurden bekriegen, das finde ich ist unfair.

Neues Lutherweg-Infozentrum in Reinhardsbrunn eröffnet

Das neue Thüringer Lutherweginformationszentrum ist am Donnerstag in Reinhardsbrunn eingeweiht worden. Für Pilger, Lutherfans und Touristen. Der Lutherweg geht hier direkt an der Haustür vorbei.

Pflicht für Besuche in früheren KZ

Warst Du schon mal in einer KZ-Gedenkstätte, also in einem früheren Konzentrationslager? Das vergisst Du nicht, wie es sich dort angefühlt hat, oder? Wie über diesen Orten das Leid noch immer schwebt, das Schreckliche der systematischen Vernichtung von Menschen durch andere Menschen.

Verrat an den Kurden

Findest Du das auch total fies? Erst lassen wir, also Deutschland, aber auch die USA und andere die Kurden bluten im Kampf gegen den IS. Und jetzt wo die Kurden Rakka und andere IS-Gebiete erobert haben, schauen wir, also Deutschland, die USA und andere zu, wie die Türken unsere Verbündete abschlachten.

„Sehnsucht nach dem Süden“, Gitarren- und Gospelmusik und ein Holocaustgedenkgottesdienst

Am Sonntag lohnt es sich gleich dreifach mal in die Kirche in Weimar-West zu gehen. Ein musikalischer Gottesdienst, hinterher gemütlich Kaffee trinken und dann noch ein Konzert hören. Dazu lädt am Sonntag ab 15 Uhr das Evangelische Gemeindezentrum Paul Schneider in Weimar-West ein.

„Sehnsucht nach dem Süden“, Gitarren- und Gospelmusik und ein Holocaustgedenkgottesdienst

Am Sonntag lohnt es sich gleich dreifach mal in die Kirche in Weimar-West zu gehen. Ein musikalischer Gottesdienst, hinterher gemütlich Kaffee trinken und dann noch ein Konzert hören. Dazu lädt am Sonntag ab 15 Uhr das Evangelische Gemeindezentrum Paul Schneider in Weimar-West ein.

EKM-Bildungsdezernentin: KZ-Gedenkstättenbesuche wichtig, aber nicht aus Pflicht

Wer schon mal ein ehemaliges KZ besucht hat, vergisst diese Eindrücke nicht. Es sind Orte, an denen Besucher eine Ahnung davon bekommen, wohin Ausgrenzung und Hass führen können. Sollte so ein Besuch also Pflicht sein für jeden, der in Deutschland lebt, wie es die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) vorgeschlagen hat? Die Bildungsdezernentin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland sagt: nein.

EKM-Bildungsdezernentin: KZ-Gedenkstättenbesuche wichtig, aber nicht aus Pflicht

Wer schon mal ein ehemaliges KZ besucht hat, vergisst diese Eindrücke nicht. Es sind Orte, an denen Besucher eine Ahnung davon bekommen, wohin Ausgrenzung und Hass führen können. Sollte so ein Besuch also Pflicht sein für jeden, der in Deutschland lebt, wie es die Berliner Staatssekretärin Sawsan Chebli (SPD) vorgeschlagen hat? Die Bildungsdezernentin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland sagt: nein.

Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar: ein Besuch in Yad Vashem

Der 27. Januar ist der Internationale Holocaustgedenktag. In Israel ist Yad Vashem die zentrale Gedenkstätte für die 6 Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Uriel Kashi führt hier oft deutsche Gruppen.

Internationaler Holocaust-Gedenktag am 27. Januar: ein Besuch in Yad Vashem

Der 27. Januar ist der Internationale Holocaustgedenktag. (Der Tag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz vor 73 Jahren.) In Israel ist Yad Vashem die zentrale Gedenkstätte für die 6 Millionen jüdischen Opfer des Nationalsozialismus. Uriel Kashi führt hier oft deutsche Gruppen.

Tagung am Samstag in Erfurt: Visionen für die Kirche nach dem Reformationsjubiläum

Im vergangenen Jahr war das große Jubiläumsjahr: 500 Jahre Reformation. Und jetzt? Was sind die Visionen für die Zukunft der evangelischen Kirche? Das ist Thema am Samstag bei der Tagung „Reformation – zurück in die Zukunft“, sagt René Thumser.

Tagung am Samstag in Erfurt: Visionen für die Kirche nach dem Reformationsjubiläum

Im vergangenen Jahr war das große Jubiläumsjahr: 500 Jahre Reformation. Und jetzt? Was sind die Visionen für die Zukunft der evangelischen Kirche? Das ist Thema am Samstag bei der Tagung „Reformation – zurück in die Zukunft“, sagt René Thumser.

Erprobungsraum der EKM: Bahnhofsmissionsinitiative in Erfurt immer freitags aktiv

Bahnhofsmissionen gibt es rund 100 Mal in Deutschland. In Thüringen bisher keine einzige. In Erfurt gründet eine Initiative jetzt eine Bahnhofsmission. Sie nennen sich „Engel am Zug“. Jens Walker ist evangelischer Pfarrer und macht als Ehrenamtlicher mit. Klar erkennbar an der hellblauen Weste mit der Aufschrift „Bahnhofsmission“.

Landesbischöfin Ilse Junkermann kritisiert Antisemitismus

Antisemitismus ist in Deutschland über 70 Jahre nach dem Holocaust immer noch nicht verschwunden. Verschiedene Studien bescheinigen der deutschen Bevölkerung einen Anteil von 15 bis 20 Prozent Judenfeinden. Auch in Thüringen. Der Antisemitismus eines Teils der arabischen Migranten kommt noch dazu, wie zuletzt bei Demos in Berlin.

Das Zeichen des Balsazar

Kennst Du das? Dass dicke Luft ist in der Schule, schlechte Stimmung einfach. Du ahnst, dass es zum Knall kommen könnte. In einer Bibelgeschichte ist zwar nicht von dicker Luft, aber dafür von einem geheimnisvollen „Zeichen“ die Rede. Eines, das nichts Gutes verheißt.

Erprobungsraum der EKM: Bahnhofsmissionsinitiative in Erfurt immer freitags aktiv

Bahnhofsmissionen gibt es rund 100 Mal in Deutschland. In Thüringen bisher keine einzige. In Erfurt gründet eine Initiative jetzt eine Bahnhofsmission. Sie nennen sich „Engel am Zug“. Jens Walker ist evangelischer Pfarrer und macht als Ehrenamtlicher mit. Klar erkennbar an der hellblauen Weste mit der Aufschrift „Bahnhofsmission“.

Landesbischöfin Ilse Junkermann kritisiert Antisemitismus

Antisemitismus ist in Deutschland über 70 Jahre nach dem Holocaust immer noch nicht verschwunden. Verschiedene Studien bescheinigen der deutschen Bevölkerung einen Anteil von 15 bis 20 Prozent Judenfeinden. Auch in Thüringen. Der Antisemitismus eines Teils der arabischen Migranten kommt noch dazu, wie zuletzt bei Demos in Berlin.

Neues Lutherweg-Infozentrum in Reinhardsbrunn eröffnet

Das neue Thüringer Lutherweginformationszentrum ist am Donnerstag in Reinhardsbrunn eingeweiht worden. Für Pilger, Lutherfans und Touristen. Der Lutherweg geht hier direkt an der Haustür vorbei.

Dom weg für Braunkohle

Die Abrissbagger kommen, und innerhalb kurzer Zeit wird eine komplette Kirche abgerissen. Ich fand die Bilder aus dem Dorf Immerath schon beeindruckend. Egal, ob Du regelmäßig in die Kirche gehst oder nicht, Kirchen, vor allem wenn sie besonders groß sind, prägen ja ein Stadtbild, sie gehören dazu.