(Schöner) Winter

Wow, es ist so sehr Winter, wie schon lange nicht mehr. Nicht so krass wie in den USA und Russland, wo es in einigen Regionen weniger als –40°C hat. Auch der Wetterdienst in der Ukraine warnt vor bis zu –30°C an einigen Orten. So heftig ist es bei uns nicht. Aber es ist Schnee und Eis. Findest Du das eher schön oder nervt Dich das Wetter?

Bezahlkarte vs. normales Konto

Heute gibt’s in Erfurt ne Demo. Das Motto: „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“. Veranstalter ist das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“. Sie finden, dass die Gesetze und Regelungen in letzter Zeit geflüchtete Menschen immer mehr in ihrer Freiheit einschränken.

Karneval, „Juwelen des Humors“, „Mein Umgang mit der (Un-) Endlichkeit“, „Müll zu Mode“

Der Karneval läuft sich warm und auch in Kirchgemeinden wird gefeiert. Z.B. in Niederroßla bei Apolda. Da läuft morgen ab 17 Uhr ein Faschingsgottesdienst mit dem Motto „Alice im Wunderland“. Der Elferrat zieht in die Heilig-Kreuz-Kirche ein, das Tanzmariechen tritt auf und Faschingslieder werden gesungen. Außerdem gibts eine Büttenpredigt von Pfarrerin Christin Drexel und eine Büttenrede vom Niederroßlaer Carnevals Club (NCC).

Karneval, „Juwelen des Humors“, „Mein Umgang mit der (Un-) Endlichkeit“, „Müll zu Mode“

Der Karneval läuft sich warm und auch in Kirchgemeinden wird gefeiert. Z.B. in Niederroßla bei Apolda. Da läuft morgen ab 17 Uhr ein Faschingsgottesdienst mit dem Motto „Alice im Wunderland“. Der Elferrat zieht in die Heilig-Kreuz-Kirche ein, das Tanzmariechen tritt auf und Faschingslieder werden gesungen. Außerdem gibts eine Büttenpredigt von Pfarrerin Christin Drexel und eine Büttenrede vom Niederroßlaer Carnevals Club (NCC).

Migration, oder: Bock, nach Deutschland zu kommen

Ich sag jetzt gleich ein Wort, und meine Frage ist: Was fällt Ihnen dazu als erstes ein? – Migration – Haben Sie als Erstes negative oder positive Gedanken? Denken Sie an Menschen, die geflüchtet sind, oder hierhergekommen sind zum arbeiten oder studieren?

Unsicherheiten

Wie sehr hast Du ein Gefühl von Unsicherheit – jetzt gerade. Oder so generell in den letzten Tagen. Repräsentative Befragungen zeigen, dass es in Deutschland seit Jahren ein eher hohes Niveau an Sorgen und Unsicherheit gibt – bezogen auf Arbeit, Wirtschaft, Politik, Klima und Sicherheit. Seit dem Krieg in der Ukraine durch Russland und wegen den internationalen Spannungen durch die Politik der USA wie in den letzten Tagen ist das Gefühl der Unsicherheit noch weiter gestiegen. Was macht das mit Dir?

Krankheitstage

Wie viele Tage warst Du krank im vergangenen Jahr? Hast Du mal Deine Krankheitstage gezählt und mit den Jahren davon verglichen? Bundeskanzler Friedrich Merz (von der CDU) findet ja, in Deutschland sei der Krankenstand „zu hoch“. Laut statistischem Bundesamt waren es durchschnittlich 14,8 Tage im Jahr 2024. Der Bundeskanzler stellt die Telefonkrankschreibung infrage und fragt auch: „Sind so viele Krankheitstage wirklich richtig und notwendig?“. Er will dem entgegenwirken mit „Anreizen“.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Seid ihr tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Ihr drückt einmal am Tag auf einen Knopf. Tut ihr das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Über den Berg

Vielleicht geht’s Dir ja auch so: 60 bis 70 % der Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass Energie teurer wird, vor allem durch die Unsicherheiten beim Energiewende-Ausbau und wegen der Kriseneinflüsse. Vor allem, seit 2022/23 Energie teurer geworden war. Danach sind die Strompreise wieder etwas gesunken, aber der Eindruck ist vor allem: Es wird teurer. – Die gute Nachricht: Es wird besser. Energie wird günstiger. Das haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme mit anderen internationalen Forschungsteams berechnet.

Migration, oder: Bock nach Deutschland zu kommen

Ich sag jetzt gleich ein Wort, und meine Frage ist: Was fällt Dir dazu als erstes ein? – Migration – Hast Du als Erstes negative oder positive Gedanken? Denkst Du an Menschen, die geflüchtet sind, oder hierhergekommen sind zum arbeiten oder studieren?

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Bist du tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Du drückst einmal am Tag auf einen Knopf. Tust du das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Nicht panisch, nicht dramatisch. Nur: Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Zwei kirchliche Krankenhäuser weniger

In Sachsen-Anhalt sind im letzten Jahr zwei kirchliche Kliniken verschwunden. Klingt erstmal nicht nach viel, aber aus elf wurden neun. Und für die betroffenen Regionen dahinter ist es viel mehr: Ein Krankenhaus weniger. Oder genauer: Es fusioniert, verliert seine Eigenständigkeit, oder macht ganz dicht.

Abkommen zwischen ungleichen Partnern

Das könnte für europäische Firmen richtig gut werden: Wenn heute nach 26 Jahren Verhandlungen das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten unterzeichnet wird, dann entsteht zwischen Europa und Südamerika die größte Freihandelszone der Welt. Das bedeutet, es wird bald richtig günstig, aus Europa Produkte nach Südamerika zu verkaufen, weil die Zölle super niedrig sind.

„Best of Black Gospel“, „Field Commander C“, Fantastische Welten, Gedenken an Martin Luther King, Infos zum Wehrdienstgesetz

„The Best of Black Gospel“ machen heute Abend um 8 Station in der Altenburger Brüderkirche. Bei ihrer „Joy to the World“-Tour sind alle großen Gospelhits dabei: von „O Happy Day“ bis „Amazing Grace“.

„Best of Black Gospel“, „Field Commander C“, Fantastische Welten, Gedenken an Martin Luther King, Infos zum Wehrdienstgesetz

„The Best of Black Gospel“ machen heute Abend um 8 Station in der Altenburger Brüderkirche. Bei ihrer „Joy to the World“-Tour sind alle großen Gospelhits dabei: von „O Happy Day“ bis „Amazing Grace“.

Perspektiven

„Manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln“ – Klingt nach so nem Kalenderspruch, und wahrscheinlich steht er auch in vielen Kalendern. Vielleicht sogar jetzt am Jahresanfang, weil es ja passt: Manche hatten ja noch ein paar Tage Urlaub, waren vielleicht sogar raus aus der gewohnten Umgebung, rauf auf nen Berg, Winterwandern, Skifahren, die Aussicht genießen. Andere Perspektive.

Vorbereitung ist Solidarität in der Krise

In Berlin war plötzlich der Strom weg. Nicht für ein paar Minuten, sondern für Tage. Kein Licht, kein Handyempfang, keine Heizung, kein Supermarkt um die Ecke. Gleichzeitig ziehen neue Wetterfronten übers Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und andere Meteorologen haben die halbe Woche vor dem Schneeorkan gewarnt. Es sollte nicht einfach kalt werden, sondern richtig heftig. Schulen wurden zugemacht, und viele Gemeinden waren in Alarmbereitschaft.

Schnell zum Hören, langsam zum Reden

Ich verstehe das gut. Eigentlich wollen wir alle schnell wissen, wer’s war. Und wie und was und warum. Der Anschlag auf die Stromleitungen in Berlin ist ja auch heftig, der einen tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins zur Folge hatte – ausgerechnet in der Zeit, in der es richtig, richtig kalt war, wo es mehrere Tage dauert, bis die Leitungen zumindest provisorisch repariert sind. Wer um alles in der Welt macht sowas? Und dann gab’s ja bald ein Bekennerschreiben und Ermittlungsbehörden, die es als authentisch eingeordnet haben usw. Und jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft.

Erkenntnisse, Vorhersagen, Glaube und Hoffnung

Elli ist auf dem Weg zu uns, und wir wissen es schon vorher ziemlich genau. Das ist doch genial! Ich spreche natürlich vom Schneesturm „Elli“, der gerade für viel Schnee gesorgt hat. Und das wussten wir alle schon vorher. Die Meteorologen haben es in ihren Wettermodellen gesehen, haben gewarnt, die Rettungsdienste waren aktiviert, teilweise wurden die Schulen geschlossen, die Bahn hat schon vorher einige Züge gestrichen und so weiter. Kurz gesagt: Vorhersage und Vorsorge haben funktioniert. Deshalb gab es nicht so viele Unfälle, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu fuß, denn es waren ja weniger unterwegs.

Evangelischer Film des Jahres: Heldin

Letztes Jahr gab es einen Film im Kino, der eine echte Heldin zeigt; exemplarisch für die, die wie sie Tag für Tag im Krankenhaus arbeiten, sich mit unerschütterlicher Hingabe um die Patientinnen und Patienten kümmern. Im Film „Heldin“ wird Florias Schicht zu einem nervenzerrenden Wettlauf gegen die Zeit. Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat „Heldin“ zum Film des Jahres gewählt.

Klimaschutz hat alle politischen Farben

Wenn sich jemand für Klimaschutz einsetzt, ist er oder sie dann automatisch politisch „grün“? Manche sagen das ja; vor allem wenn es um emotionale Themen geht, wie – Achtung, bitte ganz ruhig bleiben – ein Tempolimit auf Autobahnen. Nur so als Beispiel. Kaum kommt das Thema auf, geht’s ab in den Sozialen Medien, bei Diskussionen mit Kollegen und Freunden und natürlich bei den Parteien.

Herzpanzer

Wie viel lässt Du an Dich ran, so emotional? Und wie viel lässt Du raus, emotional? Menschen sind da ja so unterschiedlich! Manche erleben eine kleine Kleinigkeit und freuen sich total drüber – und erzählen das dann auch. Und Du denkst hinterher fast, Du warst selbst dabei. Andere erleben das Größte und Wundervollste, und berichten nur knapp „war echt gut“.

„Luthers schlaflose Nächte“, Orgel-Feuerwerk, Handglockenchor, Weihnachtsoratorium, „Neues, Sekt und Segen“

„Luthers schlaflose Nächte in Erfurt“, diese Führung bei Kerzenschein startet heute Abend um 20 Uhr im Augustinerkloster Erfurt.

„Luthers schlaflose Nächte“, Orgel-Feuerwerk, Handglockenchor, Weihnachtsoratorium, „Neues, Sekt und Segen“

„Luthers schlaflose Nächte in Erfurt“, diese Führung bei Kerzenschein startet heute Abend um 20 Uhr im Augustinerkloster Erfurt.

Empathie

Es gibt Leute, die haben es voll drauf, einen mitzunehmen, wenn es um Dinge geht, von denen man eigentlich keine Ahnung hat. Die holen einen genau da ab, wo man gedanklich ist, zeigen, wie etwas funktioniert, und dann ist alles klar. Vielleicht in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit. Oder beim Sport, wenn die Trainerin für das Aha-Erlebnis der Woche sorgt. – Und es gibt die anderen.

Bewusst zurückschauen

War 2025 ein gutes Jahr für Dich? Oder eher so mittel? Oder hast Du etwas erlebt, das alles überschattet, gab es so viele Dinge, die schief gelaufen sind, dass Du denkst: „2025 kann weg“? Fühlt sich nicht gut an, und daran ist auch unser Gehirn Schuld – wegen des „Negativity Bias“: Unser Gehirn speichert belastende Ereignisse stärker als neutrale oder schöne Momente. Dadurch kann sich ein Jahr im Rückblick insgesamt schlecht anfühlen, obwohl es gemischt war.

„Ausländerkriminalität“

Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.

Die anderen

„Die anderen sind das Letzte! Die sind an allem schuld, was falsch läuft!“ – Wenn Du durch Social Media scrollst, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass Du genau solche Inhalte mitbekommst – und mit der Zeit fängst Du selbst an, so zu denken. Dann spukt in Deinem Kopf nur noch rum, die Regierung sei unfähig, Menschen, die nicht arbeiten, lägen allen auf der Tasche, oder die Reichen; die Grünen seien schuld, die CDU sei schuld, die SPD oder die FDP oder die Linken, je nachdem, welche Einstellung Du hast. „Die anderen sind doof“.

Evangelischer Film des Monats: Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

Charly Hübner, Christiane Paul, Leon Ullrich, Leonie Benesch, Thorsten Merten, Daniel Brühl – allein die Filmbesetzung ist schon super. Der Film ist eine raffinierte Komödie, die humorvoll wichtige Fragen stellt an Ost und West: „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“.

Weihnachtsfrieden

Am Mittwoch ist schon Heiligabend. Dann kommen alle zusammen, es gibt Kartoffelsalat und Würstchen, oder Gans oder nen Braten. Die Kerzen werden angezündet, vielleicht ein bisschen zu viel Deko. Und alle sind da. Familie, Verwandte, Menschen, die man liebt, oder zumindest kennt. Weihnachten eben.

Auf Weihnachten umschalten

Vierter Advent, noch wenige Tage bis Weihnachten. Bist Du in Weihnachtsstimmung oder mehr im Jahresendstress? Es ist ja schon verrückt. Eigentlich kann sich dem Fest niemand wirklich entziehen. Den ganzen Dezember über gibt’s Advents- und Weihnachtsmärkte, Konzerte, Weihnachtsfeiern, alte Freundinnen und Freunde kommen wieder in die Heimat, die Gelegenheit, sich mal wieder zu sehen. Eigentlich ja alles ganz schön.

Ausländerkriminalität

Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.

Kartoffeln in die Biogasanlage

Die Kartoffelernte war ein Rekord. So gut wie seit 25 Jahren nicht. Die Felder haben geliefert, die Knollen sind ordentlich gewachsen. Eigentlich genau das, was Landwirtschaft leisten soll. Und trotzdem schlagen Bauern im Land gerade Alarm. Die Preise sind im Keller. Im Supermarkt kostet das Kilo Kartoffeln im Schnitt etwa einen Euro. Ziemlich günstig. Für viele Betriebe bedeutet das aber: Verlust. Bei den Landwirten selbst kommen oft nur fünf bis zehn Cent pro Kilo an. Das reicht nicht mal, um die Produktionskosten zu decken.

Digital-Feudalismus und Broligarchie

„I will promote freedom at all costs“ – „Ich werde die Freiheit um jeden Preis fördern“. Klingt im ersten Moment eigentlich gut. Aber Aya Jaff erzählt, dieser Spruch sei ein „Superhelden-Eid“ gewesen, den sie jeden Tag aufsagen musste. Das sei eins der festen Rituale gewesen mit täglichen Bekenntnissen und Übungen, bei der jeder ein Huhn töten sollte.

Viele Weihnachtskonzerte, darunter die wiederentdeckte Christvesper von Praetorius und das „Friedenslicht aus Bethlehem“

Eine „Irische Weihnacht“ mit der Band „Janna“ gibts heute Abend um 8 in der „Herzschlag-Jugendkirche“ in Nordhausen. Das Programm „Celtic Midwinter“ spielt „Janna“ am Samstag um 18 Uhr auch in der Bachkirche in Arnstadt.

Viele Weihnachtskonzerte, darunter die wiederentdeckte Christvesper von Praetorius und das „Friedenslicht aus Bethlehem“

Eine „Irische Weihnacht“ mit der Band „Janna“ gibts heute Abend um 8 in der „Herzschlag-Jugendkirche“ in Nordhausen. Das Programm „Celtic Midwinter“ spielt „Janna“ am Samstag um 18 Uhr auch in der Bachkirche in Arnstadt.

Du kannst auch bei uns einfach chillen

„Mir geht’s zu schlecht, ich kann nicht kommen“. Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, dann verstehen das alle sofort. Wenn jemand länger krank ist und einfach nicht fit wird, dann ist es eine Aufgabe für alle. Wenn eine Freundin monatelang nach der Knie-OP einfach noch nicht gut laufen und stehen kann, dann geht es halt mit der Zeit auch ohne sie. Oder wenn ein Freund richtig heftige Depressionen hat und nur der Gedanke daran, mit mehreren Leuten zusammen in einem Raum zu sein, schon die komplette Überforderung ist.

Rückzug als Pause oder Dauerzustand

Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.

Lichter für die Kinder, die nicht mehr unter uns sind

Heute um 19 Uhr stehen in manchen Häusern überall auf der Welt Kerzen im Fenster. Die Lichter erinnern an Kinder, die gestorben sind. Die Eltern, Geschwister und Freunde denken an sie. Und während manche gelernt haben, mit dem schrecklichen Verlust klarzukommen, ist es für andere richtig, richtig schwer. Der heutige „Candle-Lighting-Day“ soll bewusst die Aufmerksamkeit darauf lenken und ihnen Kraft geben und zeigen: Ihr seid nicht allein.

Schlechte Stimmung trotz Zufriedenheit

Manchmal passt etwas nicht zusammen. Laut Glücksatlas sagen 48 Prozent der Menschen in Deutschland, sie seien „hochzufrieden“ mit ihrem eigenen Leben. So viele wie zuletzt 2019, also vor Pandemie, Krisen, Kriegen, all dem. Und auch bei anderen Themen ist die Zufriedenheit gestiegen: Mehr Freude an Arbeit, Familie, Freizeit. Nur beim Einkommen gings ein bisschen bergab.

Kirche spendet Geld für Afghanen in Pakistan

Rund 2000 Afghaninnen und Afghanen sitzen seit Monaten in Pakistan fest. Sie alle haben eine schriftliche Aufnahmezusage aus Deutschland. Darunter sind Journalisten, Richter und Ärzte, aber auch Menschen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben. Fahrer, Köche und Dolmetscher, die für unsere Werte aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskiert haben.

Empathie

Es gibt Leute, die haben es voll drauf, Dich mitzunehmen, wenn es um Dinge geht, von denen Du eigentlich keine Ahnung hast. Die holen Dich genau da ab, wo Du gedanklich bist, zeigen Dir, wie etwas funktioniert, und dann ist Dir alles klar. Vielleicht in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit. Oder beim Sport, wenn Deine Trainerin für das Aha-Erlebnis der Woche sorgt. – Und es gibt die anderen.

Menschen und hilfreiche Maschinen

Wir sind im Restaurant. Alle haben gegessen, jetzt geht’s ans Bezahlen. Der Mitarbeiter zückt einen Taschenrechner und gibt die Zahlen ein – und dann höre ich jemanden sagen: „Also, wir haben das noch im Kopf ausgerechnet“. Jaja, sowas gab’s wohl zu jeder Zeit: Ältere Menschen bedauern, dass die jüngeren irgendwas nicht so gut können.

Rückzug als Pause oder Dauerzustand

Es gibt Zeiten, da fühlt sich die Welt einfach zu viel an. Zu voll, zu kompliziert. Nachrichten, Krisen, Erwartungen, ständig will irgendwas deine Aufmerksamkeit. Und manchmal hast du das Gefühl: Ich will da gerade nicht mitmachen. Ich will einfach meine Ruhe.

Du kannst auch bei uns einfach chillen

„Mir geht’s zu schlecht, ich kann nicht kommen“. Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, dann verstehen das alle sofort. Wenn jemand länger krank ist und einfach nicht fit wird, dann ist es eine Aufgabe für alle. Wenn eine Freundin monatelang nach der Knie-OP einfach noch nicht gut laufen und stehen kann, dann geht es halt mit der Zeit auch ohne sie. Oder wenn ein Freund richtig heftige Depressionen hat und nur der Gedanke daran, mit mehreren Leuten zusammen in einem Raum zu sein, schon die komplette Überforderung ist.

Standhaft oder glaubwürdig

Das passiert nicht oft, aber es gibt diese Momente, in denen du plötzlich merkst: Ich glaube, ich liege falsch. In solchen Momenten trifft dich nicht nur die Erkenntnis, sondern vielleicht auch die Angst. Zum Beispiel wenn du letzte Woche noch lautstark das Gegenteil vertreten hast. Dann stehst du vor der Frage, ob du deine neue Meinung auch so vehement vertreten darfst.

Du kannst auch bei uns einfach chillen

„Mir geht’s zu schlecht, ich kann nicht kommen“. Wenn jemand mit Fieber krank im Bett liegt, dann verstehen das alle sofort. Wenn jemand länger krank ist und einfach nicht fit wird, dann ist es eine Aufgabe für alle. Wenn eine Freundin monatelang nach der Knie-OP einfach noch nicht gut laufen und stehen kann, dann geht es halt mit der Zeit auch ohne sie. Oder wenn ein Freund richtig heftige Depressionen hat und nur der Gedanke daran, mit mehreren Leuten zusammen in einem Raum zu sein, schon die komplette Überforderung ist.

Kirche spendet Geld für Afghanen in Pakistan

Rund 2000 Afghaninnen und Afghanen sitzen seit Monaten in Pakistan fest. Sie alle haben eine schriftliche Aufnahmezusage aus Deutschland. Darunter sind Journalisten, Richter und Ärzte, aber auch Menschen, die für die Bundeswehr gearbeitet haben. Fahrer, Köche und Dolmetscher, die für unsere Werte aber auch für unsere Soldatinnen und Soldaten ihr Leben riskiert haben.

Innestemme

Advents- und Weihnachtsmärkte, Weihnachtsfeiern, Familientreffen – ist Dir mal aufgefallen, wie laut es bei all diesen Treffen ist, wo viele Menschen zusammenkommen? Akustik-Forschende haben das schon oft gemessen. In manchen Restaurants ist es mit durchschnittlich 75 bis 85 Decibel so laut wie ein Staubsauger oder Verkehrslärm auf der einer Hauptstraße mit Presslufthammer. Das liegt natürlich einmal daran, dass so viele Menschen gleichzeitig reden, aber vor allem liegt es daran, dass wir nicht in Norwegen sind.

Keine große Simulation

Es gibt so Situationen, die sind einfach so schön! Vielleicht sogar zu schön, um wahr zu sein. Und dann gibt es Momente, in denen denkst Du vielleicht: Das hier ist doch alles ne schlechte Simulation! – Vielleicht ist es ja tatsächlich so: Das Leben, das ganze Universum … Ist das alles nur eine unvorstellbar große Simulation? Sind wir alle in einer Matrix gefangen?

„Licht an“ in der Wohnzimmerkirche, „Nova Nova“, Bläsermusik, „Black Feet White Voices“, „Wandern und Wundern“, Weihnachtsoratorium

„Licht an“ heißt es heute ab 8 bei der Wohnzimmerkirche in Weimar. Die ist heute Abend zu Gast im Café des Bauhaus-Museums. Bei Musik, Brause und Bier will Pfarrerin Teresa Tenbergen passend zum Advent danach fragen, was die Welt hell macht und wie wir Licht füreinander sein können.

„Licht an“ in der Wohnzimmerkirche, „Nova Nova“, Bläsermusik, „Black Feet White Voices“, „Wandern und Wundern“, Weihnachtsoratorium

„Licht an“ heißt es heute ab 8 bei der Wohnzimmerkirche in Weimar. Die ist heute Abend zu Gast im Café des Bauhaus-Museums. Bei Musik, Brause und Bier will Pfarrerin Teresa Tenbergen passend zum Advent danach fragen, was die Welt hell macht und wie wir Licht füreinander sein können.

Segen für vier Menschen, die sich lieben

Eine große Zeitung mit vielen Bildern hatte da wohl was falsch verstanden oder so. Aber der Reihe nach: Wenn Menschen sich lieben und zusammen sind, können sie sich von Pfarrerinnen und Pfarrern segnen lassen. Das ist keine offizielle Trauung, sondern soll den Verliebten einfach nur zeigen: Eure Verbindung steht unter Gottes Segen. Den Menschen, die sowas gern in Anspruch nehmen, tut das gut. Oft gibt’s an Valentinstag in vielen Kirchen solche Segensfeiern, aber auch im Sommer draußen bietet die Evangelische Kirche Pop-up-Segnungen an.

Wie’s dir wirklich geht

Eigentlich ist es echt voll die Errungenschaft, wie mega schnell wir heute an Infos kommen. Es ist wirklich noch nicht lange her, gerade mal 15 Jahre, da hättest Du unterwegs noch andere nach dem Weg fragen oder auf nem Stadtplan gucken müssen, wo’s lang geht. Jetzt schaust Du einfach auf dem Smartphone. Und das ist ja nur ein Beispiel. Theoretisch weiß man heute auch einfach von mehr Leuten, was die gerade so machen: steht im Status oder posten sie irgendwo. – Aber eigentlich auch nicht.

Nächstenliebe und Aufopferung

Manchmal schlagen zwei Herzen in deiner Brust. Auf der einen Seite das, was du willst: ein Traum, ein Plan, eine Chance, die vielleicht nie wiederkommt. Und auf der anderen Seite Menschen, die etwas von dir brauchen: Freunde, Kinder, Eltern, Partnerinnen oder Partner. Und plötzlich stehst du da und fragst dich, wofür du dich entscheiden sollst, ganz konkret.

Entstressen

Endlich Wochenende, die Woche war echt stressig – oder hast Du gar kein Wochenende? Arbeitest Du heute auch? Dann ist Dein Satz vielleicht: „Zum Glück ist bald Weihnachten“. Ich hör das gerade von vielen Leuten, dass sie irgendwie am Limit sind. Andere Leute kriegen ihre Sachen nicht fertig, entschuldigen sich dreimal, aber dadurch hängst Du auch hinterher. Und dann geht das immer so weiter.

Starke demokratische Mitte

Heute und morgen gibt’s riesige Demonstrationen in der hessischen Studentenstadt Gießen. Zehntausende Menschen wollen auf die Straße gehen, um gegen die Gründung der neuen Jugendorganisation der AfD zu protestieren. Die Gründung werden sie wahrscheinlich nicht verhindern können, aber sie setzen damit ein deutliches Zeichen: Die Zahl der Menschen, die für eine demokratische Gesellschaft stehen, ist riesig.

Klimaexperten mit positivem Spirit

„Ich hab geschrien, wie bei einem Tor bei der Fußball-Weltmeisterschaft!“ – Ich erinnere mich noch genau, wie mir das die Klima-Referentin von Brot für die Welt erzählt hat – vor zehn Jahren. Man hat richtig gespürt, wie Sabine Minninger geflasht war davon, dass die Staaten der Erde gemeinsam das Pariser Klimaabkommen beschlossen hatten. Etwas von diesem Spirit sei dieses Mal wieder zu spüren gewesen auf der Klimakonferenz in Belém, sagt sie heute.

Merz, Brasilien, Klima und Gerechtigkeit

Es ist schon wieder passiert: Bundeskanzler Friedrich Merz (von der CDU) sagt etwas, und anschließend gibt es eine große öffentliche Diskussion. Auf einem Handelskongress in Berlin hat er kurz nach seiner Rückkehr von der Weltklimakonferenz in Belém im Norden Brasiliens gesagt, keiner der Journalisten, die mit ihm dort gewesen seien, habe dortbleiben wollen, und alle seien froh gewesen, zurück nach Deutschland zu reisen.

Was ist Ackerland?

Ein australischer Investor kontrolliert jetzt über 20.000 Hektar Agrarfläche, verteilt über mehrere ostdeutsche Bundesländer. Er hat die Fläche nicht direkt gekauft, sondern eine ganze Agrarholding übernommen. Mit Biogasanlagen, Ackerbau, Rinderhaltung und eben den Pacht- und Nutzungsrechten.

Black Friday

Der Akku hält nicht mehr den ganzen Tag, nur noch bis zum Nachmittag. Dann: Energiesparmodus, Powerbank, Ladegerät suchen. Nervig! – Gut, dass der Black Friday vor der Tür steht. Am Freitag ist es so weit. Angebote überall. Jetzt schon, eigentlich schon seit ein zwei Wochen. Die neusten Geräte für 300 Euro weniger. Doppelt so schnell. Dreimal bessere Kamera, und so weiter. Ziemlich verlockend.

Voces 1608, Totensonntag: Kein Name ist vergessen, Mozart-Requiem, Selbstbestimmt sterben?, Digitaler Kolonialismus

Die wunderbaren Stimmen des Ensembles „Voces 1608“ sind morgen Nachmittag ab 5 in der Friedenskirche Jena zu hören. Sie singen Stücke des in Bad Köstritz geborenen Komponisten Heinrich Schütz und Chorsätze von Mendelssohn. Die 8 jungen Künstler:innen von „Voces 1608“ singen am Sonntag um 17 Uhr Musik von Schütz auch in der Johanniskirche Gera.

Voces 1608, Totensonntag: Kein Name ist vergessen, Mozart-Requiem, Selbstbestimmt sterben?, Digitaler Kolonialismus

Die wunderbaren Stimmen des Ensembles „Voces 1608“ sind morgen Nachmittag ab 5 in der Friedenskirche Jena zu hören. Sie singen Stücke des in Bad Köstritz geborenen Komponisten Heinrich Schütz und Chorsätze von Mendelssohn. Die 8 jungen Künstler:innen von „Voces 1608“ singen am Sonntag um 17 Uhr Musik von Schütz auch in der Johanniskirche Gera.

Zynisch werden oder weitermachen?

„Ach, man muss das positiv sehen: Lüneburg am Meer – bei sieben Metern Meeresspiegelanstieg wird nicht nur die Ilmenau zur neuen Nordsee, sondern auch unser Marktplatz bekommt endlich Meerblick!“ – So zynische Sprüche hab ich schon vor zehn Jahren gehört, aber in letzter Zeit fällt’s Ihnen vielleicht öfter schwer, nicht zynisch zu werden. Vor zehn Jahren war die Freude groß, als in Paris das Klimaabkommen von allen Staaten der Welt unterzeichnet wurde: maximal +1,5 Grad ist das Ziel. Aber letztes Jahr haben wir die Schwelle mit +1,6 Grad gerissen.

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