Jüdisches Leben in Anhalt. Neues Buch über 700 Jahre jüdische Geschichte

Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat am Freitag ein Buch über jüdische Geschichte in Anhalt vorgestellt: 240 Seiten mit vielen Abbildungen führen durch über 700 Jahre jüdisches Leben im ehemaligen Fürstentum Anhalt. Der Dessauer Pfarrer Dietrich Bungeroth setzt sich schon lange für ein lebendiges Gedenken an jüdisches Leben in Anhalt ein

Toleranzweg über Geschichte der Juden und der Jüdischen Gemeinde in Wörlitz

In Erfurt ist letzte Woche das Thüringer Themenjahr „Neun Jahrhunderte jüdisches Leben“ eröffnet worden. Auch in Sachsen-Anhalt war jüdisches Leben vielfältig. Auf dem Gebiet der heutigen Evangelischen Landeskirche Anhalts haben früher in 19 Orten Juden gelebt. In Wörlitz führt der Toleranzweg auf den Spuren jüdischen Lebens durch die Stadt. Kirchenreporter Thorsten Keßler ist den Weg gelaufen.

Kein Schlussstrich – Stasi-Debatte nicht beenden

In zwei Wochen ist Tag der deutschen Einheit. Wenn in diesen Tagen oft an die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten vor 30 Jahren erinnert wird, dann wird häufig auch die Frage gestellt: Wie umgehen mit Menschen, die andere überwacht, bespitzelt oder ausgehorcht haben? Was tun mit Stasi-Akten? Pfarrerinnen und Pfarrer wurden oft von mehr als nur einer Person überwacht. Der Dessauer Pfarrer Dietrich Bungeroth hat seine Stasi-Akte angesehen und Spitzel mit ihren Taten konfrontiert:

Dunkles Kapitel – die Evangelische Landeskirche Anhalts in der NS-Zeit

Der Nationalsozialismus: ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Evangelischen Kirchen. Kirchenstrukturen wurden damals gleichgeschaltet. Pfarrer und andere Kirchenvertreter haben sich die NS-Ideologie zu eigen gemacht. Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat sich schon längere Zeit mit diesem unrühmlichen Erbe beschäftigt, sagt Pfarrer Dietrich Bungeroth.

30 Jahre Mauerfall (Teil 8) – Die Demo ist wie Wasser – sie fließt, wohin sie will

Dreißig Jahre Mauerfall: Viele Menschen verbinden mit den Ereignissen im Herbst 1989 ihre eigene, kleine Geschichte. Dietrich Bungeroth war in dieser Zeit Pfarrer in Bernburg. Einer teilweise abgeriegelten Stadt. Unvorstellbar: Niemand, vor allem keine jungen Leute, durften die Stadt verlassen.

Kein Schlussstrich – Stasi-Debatte nicht beenden

Wenn in diesen Tagen oft an den Mauerfall vor 30 Jahren erinnert wird, dann wird häufig auch die Frage gestellt: Wie umgehen mit Menschen, die andere überwacht, bespitzelt oder ausgehorcht haben. Was tun mit Stasi-Akten? Auf Pfarrerinnen und Pfarrer war oft mehr als nur eine Person angesetzt. Der Dessauer Pfarrer Dietrich Bungeroth hat sich seine Stasi-Akte angesehen und Spitzel mit ihren Taten konfrontiert:

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