Glockenspektakel, Mozart-Requiem, Literaturgottesdienst, Festwoche zur Orgelweihe

So richtig tolles Glockenläuten, das gabs in Bad Blankenburg schon länger nicht. Aber morgen ist ein kleines Glockenspektakel angesagt. Ab 9 Uhr werden zwei neue Bronze-Exemplare durch das ganze Kurstädtchen gefahren. Um 10 Uhr ist dann die Weihe vor der St. Nikolai-Kirche mit Posaunenchor. Und gleich danach werden die beeindruckenden Schwergewichte per Kran in den Turm gewuchtet.

Lothar-Kreyssig-Friedenspreis für belarussische Oppositionspolitikerin Swetlana Tichanowskaja

Die belarussische Oppositionspolitikerin und Bürgerrechtlerin Swetlana Tichanowskaja wird morgen in Magdeburg mit dem Lothar-Kreyssig-Friedenspreis ausgezeichnet.

Annette Kurschus als neue EKD-Ratsvorsitzende gewählt

Die EKD, die Evangelische Kirche in Deutschland, hat am Mittwoch die Theologin Annette Kurschus zur neuen Ratsvorsitzenden gewählt. Der Rat ist das oberste Leitungsgremium der EKD. Seine 15 Mitglieder stammen aus Kirche, Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft. Sie nehmen im Namen der evangelischen Kirche öffentlich Stellung zu gesellschaftlichen Debatten. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion stellt die neue Vorsitzende Annette Kurschus vor:

Neue EKD-Ratsvorsitzende: Klimaschutz, Gerechtigkeit, Aufarbeitung, Hilfe für Geflüchtete

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine neue Ratsvorsitzende. Nachfolgerin von Heinrich Bedford-Strohm ist Annette Kurschus aus der Evangelischen Kirche von Westfalen, die dort zwar nicht Bischöfin genannt wird, aber als Präses im Grunde genau diese Funktion hat. Sie will „starke Akzente setzen“ – zum Beispiel für konsequenten Klimaschutz.

Neue EKD-Ratsvorsitzende: Klimaschutz, Gerechtigkeit, Aufarbeitung, Hilfe für Geflüchtete

Die Evangelische Kirche in Deutschland hat eine neue Ratsvorsitzende. Nachfolgerin von Heinrich Bedford-Strohm ist Annette Kurschus aus der Evangelischen Kirche von Westfalen, die dort zwar nicht Bischöfin genannt wird, aber als Präses im Grunde genau diese Funktion hat. Sie will „starke Akzente setzen“ – zum Beispiel für konsequenten Klimaschutz.

Letztes Streitgespräch-Corona-Reihe: Diktatur der Virologen? Die Zukunft des Virus

Eine Serie von 7 Corona-Streitgesprächen der Ökumenischen Akademie endet morgen in Gera. Es ging um Impfskepsis und die Frage, ob jetzt der Überwachungsstaat kommt oder das Ende der Bürgerrechte droht. Morgen Abend geht es um diese Frage:

Letztes Streitgespräch-Corona-Reihe: Diktatur der Virologen? Die Zukunft des Virus

Eine Serie von 7 Corona-Streitgesprächen der Ökumenischen Akademie endet morgen in Gera. Es ging um Impfskepsis und die Frage, ob jetzt der Überwachungsstaat kommt oder das Ende der Bürgerrechte droht. Morgen Abend geht es um diese Frage:

Sachsen-Anhalt fördert einzigartiges Museum Synagoge Gröbzig

Das Museum Synagoge Gröbzig bekommt heute Fördermittel in Höhe von fast 800.000 Euro übergeben. Das Geld stammt aus dem Vermögen der Parteien und Massenorganisationen der DDR sowie aus Kulturfördermitteln von Land und Bund. Es ist bestimmt für die Neugestaltung der Dauerausstellung und für die Umsetzung von Brandschutz- und Baumaßnahmen an den Gebäuden des einzigartigen Ensembles, sagt Museumsleiterin Anett Gottschalk:

Corona-Schulbeginn nach den Herbstferien

Mitten in der 4. Corona-Welle war gestern Schulanfang nach den Herbstferien. Mit Infektionszahlen so hoch wie nie und einer Inzidenz der 5- bis 14-Jährigen von 786. Markus Röhle, Elternsprecher am Evangelischen Gymnasium Eisenach, wünscht sich insgesamt mehr Rücksichtnahme auf die Kinder.

Corona-Schulbeginn nach den Herbstferien

Mitten in der 4. Corona-Welle war gestern Schulanfang nach den Herbstferien. Mit Infektionszahlen so hoch wie nie und einer Inzidenz der 5- bis 14-Jährigen von 786. Markus Röhle, Elternsprecher am Evangelischen Gymnasium Eisenach, wünscht sich insgesamt mehr Rücksichtnahme auf die Kinder.

Digital & analog: Ökumenische Friedensdekade bis 17. November

Zurzeit läuft die ökumenische Friedensdekade der Kirchen, während der das Thema Frieden nochmal besonders im Mittelpunkt steht. Reichweite Frieden ist das Motto der Friedensdekade und um diese Reichweite zu erhöhen, gibt es in diesem Jahr eine eigene App, sagt der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Jens Lattke:

Friedensdekade-App Start FD Sonntag

„Reichweite Frieden“, das ist diesmal das Motto der bundesweiten Friedensdekade der christlichen Kirchen. Jedes Jahr im November wollen sie 10 Tage lang Denkanstöße für ein friedlicheres Miteinander geben. Neu ist dieses Jahr die Handy-App zur Friedensdekade. Mit Impulsen für jeden Tag. Und das hört sich dann heute z.B. so an:

Friedensdekade-App Start FD Sonntag

„Reichweite Frieden“, das ist diesmal das Motto der bundesweiten Friedensdekade der christlichen Kirchen. Jedes Jahr im November wollen sie 10 Tage lang Denkanstöße für ein friedlicheres Miteinander geben. Neu ist dieses Jahr die Handy-App zur Friedensdekade. Mit Impulsen für jeden Tag. Und das hört sich dann heute z.B. so an:

Jüdisches Leben in Thüringen – dran bleiben am Thema

Das Themenjahr „900 Jahre jüdisches Leben in Thüringen“ läuft noch bis Ende des Jahres. Ein Höhepunkt war die Übergabe der neu geschriebenen Torarolle als Geschenk der Kirchen an die Jüdische Landesgemeinde. Alexandra Husemeyer hat das Projekt „Tora ist Leben“ organisiert, mit vielen Workshops rund um die Tora. Ihre Bilanz:

Wenn der Prophet nicht zum Berg kommt – Mobile Seelsorgeangebote

Beistand in schwierigen Lebenssituationen und Menschen begleiten gehört zu den ureigenen Aufgaben der Kirche. Nicht umsonst nennt man Pfarrerin oder Pfarrer auch Seelsorgerin oder Seelsorger. Man trifft sie zu festen Zeiten in der Kirche oder dort, wo Menschen sind. Regionalbischof Johann Schneider kennt die mobile Seelsorge im Burgenlandkreis:

Nordhausen Frauenbergkirche Afghane

Es war ein Schock für die Gemeinde der evangelischen Frauenbergkirche in Nordhausen: Ein junger Afghane hat die Kirche komplett ausgeräumt, dabei eine Christusfigur von der Wand gerissen und schwer beschädigt. Sie kann restauriert werden, aber der Schmerz der Kirchgemeinde ist sehr groß, sagt Pfarrer Klemens Müller.

Ohne Lokalzeitung wird’s teuer und gefährlich

Es ist ja schon seit einiger Zeit so: In vielen westlichen Industriestaaten sterben viele Zeitungen, vor allem die kleinen. „Schade“ denken manche. „So what“ sagen andere. Jonas Heese, Gerardo Pérez Cavazos und Caspar David Peter sagen dazu: Dann leben die Menschen teurer und gefährlicher!

Keine Pauschalverurteilung Geflüchteter nach Vorfall in Nordhausen

Ende Oktober hat ein junger Afghane im thüringischen Nordhausen die evangelische Frauenbergkirche ausgeräumt und dabei ein Kruzifix schwer beschädigt. Religiöse Gründe hatte der 25jährige Muslim für sein Handeln angeführt. Die beschädigte Christusfigur kann restauriert werden, der ideelle Schaden ist wohl größer. Dennoch sei der Schmerz der Kirchgemeinde sehr groß, sagt Pfarrer Klemens Müller.

Nordhausen Frauenbergkirche Afghane

Es war ein Schock für die Gemeinde der evangelischen Frauenbergkirche in Nordhausen: Ein junger Afghane hat die Kirche komplett ausgeräumt, dabei eine Christusfigur von der Wand gerissen und schwer beschädigt. Sie kann restauriert werden, aber der Schmerz der Kirchgemeinde ist sehr groß, sagt Pfarrer Klemens Müller.

Außergewöhnlich

Der Yellowstone Nationalpark in den USA, der Nationalpark Iguaçu in Brasilien, Stonehenge in England – alles besondere Orte, die als Unesco-Welterbestätten ausgezeichnet sind. Aktuell gibt es 1.154 in 167 Ländern. Allein in Deutschland sind es 51, darunter der Limes, der Naumburger Dom, die Wartburg, das Bauhaus in Weimar, Dessau und Bernau, aber auch das Wattenmeer und das Erzgebirge.

Friedensdekade-App Start FD Sonntag

„Reichweite Frieden“, das ist ab heute das Motto der bundesweiten Friedensdekade der christlichen Kirchen. Jedes Jahr im November wollen sie 10 Tage lang Denkanstöße für ein friedlicheres Miteinander geben. Neu ist dieses Jahr die Handy-App zur Friedensdekade. Mit Impulsen für jeden Tag. Und das hört sich morgen dann z.B. so an:

Auftakt: Ökumenische Friedensdekade mit Peace-and-Pray-App

Bis zum Buß- und Bettag am 17. November läuft ab heute die bundesweite ökumenische Friedensdekade der Kirchen. Seit über 40 Jahren widmen sich die Kirchen an diesen zehn Tagen im November ganz besonders den Themen Frieden, Gerechtigkeit und Bewahrung der Schöpfung. In diesem Jahr steht die Friedensdekade unter dem Motto Reichweite Frieden und um diese Reichweite zu erhöhen, gibt es in diesem Jahr eine eigene App, sagt der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, Jens Lattke:

Wolfgang von Anhalt, einer der ersten Unterstützer von Martin Luther

Es wäre vermessen, die Reformation als das Werk eines einzelnen Mönches darzustellen. Klar, mit Luthers 95 Thesen fing alles an, aber ohne Unterstützung aus der Bevölkerung und ohne die herrschenden Fürsten wäre Luther wohl als Ketzer auf dem Scheiterhaufen gelandet. Zu den ersten Fürsten, die Luther unterstützten, gehörte Wolfgang von Anhalt. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion stellt ihn vor.

Alle Dächer reichen

200.000 Quadratkilometer. Wie groß ist das? Also die Fläche von Deutschland ist ungefähr 360.000 Quadratkilometer. Großbritannien hat ungefähr 240.000, Belarus hat 207.000. Okay, also ungefähr so groß wie die Fläche von Belarus ist so groß wie alle Dachflächen dieser Erde zusammen. Das hat ein internationales Forscherteam ausgerechnet.

Protestieren hilft

Auf die Straße gehen, demonstrieren, streiken, protestieren, bringt’s das überhaupt? Das kannst Du Dich schon fragen, wenn Du siehst, wie klein die Schritte sind, die auch bei der diesjährigen Klimakonferenz gemacht werden, obwohl doch klar ist, dass das Ruder weltweit endlich mal richtig rumgerissen werden muss, um das Überleben der Menschen zu retten – und dabei nicht so rumreißen, dass zig Leute über Bord gehen. Auf den Protesten von Fridays for Future und anderen wird all das doch seit Jahren gefordert, und trotzdem läuft’s so langsam. Also was bringt alles protestieren?

KI gegen Hate Speech

„Detektion von Toxizität und Aggressionen in Postings und Kommentaren im Netz“ – kurz: „DeTox“. Das ist ja mal voll der Name für ein Forschungsprojekt. Den Forschenden der Uni Darmstadt geht es darum, wie man quasi vergiftete und aggressive Postings automatisch erkennen kann, also Hass, Hetze, Desinformation, Beleidigungen und Bedrohungen.

COP26 und der Papst

Der kluge Papst Franziskus hat Vertreterinnen und Vertreter der verschiedenen Weltreligionen eingeladen: Ein Imam aus Ägypten, Juden, Hindus, Buddhisten, Sikhs. Sie alle gemeinsam haben an die Klimakonferenz im Schottischen Glasgow appelliert. Sie verurteilen die unermessliche menschlicher Gier und rufen dazu auf, unseren Kindern keine Wüste zu hinterlassen, wo wir doch ursprünglich einen Garten geerbt haben. Die Religionen der Erde mahnen die Politik zur Bewahrung der Schöpfung.

Asklepios, Moses und eine Pandemie auf dem Altar in Schermcke

In Schermcke, in der Nähe von Oschersleben, steht in der Stephanikirche ein ziemlich bemerkenswerter Altar. Wie der Altar nach Schermcke gekommen ist, weiß Pfarrer Theo Spielmann.

400jähriges Jubiläum: Einzigartige Schnitzereien in der Dorfkirche Osterwohle

Vom Dom bis zur Feldsteinkirche hat Sachsen-Anhalt über 2.000 Evangelische Kirchengebäude. Und manchmal verbirgt sich hinter einer unscheinbaren Fassade eine echte Überraschung. Kirchenreporter Thorsten Keßler kennt solche Kirchen mit Überraschungseffekt und nimmt uns mit in die Altmark.

Landesliteraturtage: Vortrag über Türme, Türmer und eine Türmerin

In Zeitz und an Saale, Unstrut und Elster laufen zurzeit die Landesliteraturtage und bei denen mischt die Evangelische Kirche kräftig mit. Am Samstag mit einem Vortrag über Türmer, das Türmerwesen und die letzte Türmerin von Zeitz im Turm der Michaeliskirche. Ines Enzmann wird dann zu Emma Zeitzmann:

Pfadfinder: Tag der offenen Jurte bei den Harzer Luchsen

Der Pfadfinderstamm Harzer Luchse aus Halberstadt lädt am Samstag ein zum Tag der offenen Jurte. Ein Blick hinter die Kulissen, nicht nur zum Zuschauen, sagt Christian Liebchen, einer der Stammesleiter:

Rückkehr: Evangelische Sekundarschule Magdeburg kehrt zurück ins sanierte Schulgebäude

Die Evangelische Sekundarschule Magdeburg ist nach über zwei Jahren im Ausweichquartier zurück im angestammten und jetzt frisch renovierten Schulgebäude. 250 Schülerinnen, Schüler und das Lehrpersonal sind gestern vom Schulasyl in der Alten Neustadt nach Buckau zurückgewandert. Ein Symbol, sagt Schulleiter Ferdinand Kiderlen

Spiritualität & Shopping – Pilgernde sind zurück zu Hause

Zurück aus Rom. 500 Leute zwischen 8 und 80 Jahren, überwiegend aus Sachsen-Anhalt, waren eine Woche auf Pilgerreise Mit Luther zum Papst. Im wahrsten Sinne des Wortes: