Schluss mit Print
Am Freitag ist sie zum letzten Mal erschienen: die werktägliche Printausgabe der taz. Ab dann gibt’s die Zeitung unter der Woche nur noch digital, gedruckt erscheint nur noch die Wochenausgabe am Samstag.
Am Freitag ist sie zum letzten Mal erschienen: die werktägliche Printausgabe der taz. Ab dann gibt’s die Zeitung unter der Woche nur noch digital, gedruckt erscheint nur noch die Wochenausgabe am Samstag.
Wenn ein Mensch stirbt, bleibt immer was zurück, der Nachlass. Fotoalben, vergilbte Briefe oder Kisten auf dem Dachboden und so weiter. Seit ein paar Jahren hat sich da aber was verändert. Es gibt noch einen zweiten Nachlass im Internet. Da sind unzählige Chat-Nachrichten und E-Mails, gespeicherte Sprachnotizen, Musik-Playlists, mehrere Social-Media-Profile und oft hunderttausende Fotos. Digitale Spuren eines Lebens, das aufgehört hat, aber irgendwie noch da ist, zumindest online.
Ein Feiertag fällt weg. Ein Arbeitstag mehr. Vielleicht mehr Wachstum. Mehr Leistung. So zumindest stellt sich das die CDU-Politikerin Gitta Connemann vor. Sie würde den Reformationstag streichen – einen christlichen Feiertag, der vielen gar nicht mehr als solcher auffällt. Die Kirchen sind leer, sagt sie. Warum also ein freier Tag?
Wer am letzten Montag durch die Quedlinburger Innenstadt gelaufen ist, hatte die Chance eine gratis Portion warme Suppe geschenkt zu kriegen. Der gemeinnützige Verein Tafel hatte zum Tafeltag 250 Portionen Linseneintopf an Passanten verteilt. Sie wollten damit deutlich machen, wie wichtig Solidarität, Lebensmittelrettung und das Engagement von Ehrenamtlichen sind.
Pfarrer beim Militär. Klingt erstmal widersprüchlich, aber schon in der Antike gab es Feldprediger und heute evangelische, katholische und jüdische Militärseelsorge. Bernhard Felmberg ist Evangelischer Bischof für die Seelsorge in der Bundeswehr oder kurz: Militärbischof:
Sie sind bei Übungen dabei, begleiten Auslandseinsätze und sie hören zu, wenn Soldatinnen und Soldaten nicht mehr weiterwissen: Militärseelsorgerinnen und -seelsorger. Wie das genau aussieht, erzählt der Leiter der Militär-Seelsorge, Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg.
Die Getreideernte ist dieses Jahr durchschnittlich. Also: besser als befürchtet und besser als in den letzten Jahren. Die waren trocken, heiß, unberechenbar. Diesmal war’s okay. Es gibt Jahre, da wächst wenig. Und es gibt Jahre, da wächst viel. Und beides ist nicht nur menschliche Leistung. Sondern auch viel Glück.
Sie sind bei Übungen dabei, begleiten Auslandseinsätze und sie hören zu, wenn Soldatinnen und Soldaten nicht mehr weiterwissen: Militärseelsorgerinnen und -seelsorger. Wie genau das aussieht, hat Dario Weilandt aus der evangelischen Redaktion den Leiter der Militär-Seelsorge Militärbischof Dr. Bernhard Felmberg gefragt.
Wer nicht spurt, dem wird gekürzt. Das war über Jahre die Logik im deutschen Sozialsystem. Wer Hartz 4 oder heute das Bürgergeld nicht „ordnungsgemäß“ bezieht, also Termine verpasst, eine Maßnahme ablehnt oder nicht das tut, was das Jobcenter verlangt, dem wird die Leistung gestrichen. Früher sogar komplett.
Der Sommer ist vorbei. Draußen wird’s bunt, aber auch kälter, dunkler, grauer. Der Kalender bleibt voll, aber irgendwie passt das nicht zusammen. Der Kopf wird langsamer, gemütlicher.
War das Internet ein Fehler? Am Anfang klang es wie die große Befreiung. Freier Zugang zu Wissen. Austausch mit der ganzen Welt. Mehr Demokratie. Mehr Teilhabe. Mehr Wahrheit.
Wer nicht spurt, dem wird gekürzt. Das war über Jahre die Logik im deutschen Sozialsystem. Wer Hartz 4 oder heute das Bürgergeld nicht „ordnungsgemäß“ bezieht, also Termine verpasst, eine Maßnahme ablehnt oder nicht das tut, was das Jobcenter verlangt, dem wird die Leistung gestrichen. Früher sogar komplett.
Manchmal kracht es nicht. Kein offener Angriff. Kein offizieller Krieg. Nur Drohnen, die auftauchen, wo sie nicht hingehören. Fliegende Spione, die mit Kameras Industrie-, Militär- und Energieanlagen auskundschaften. Flugzeuge, die Grenzen testen, indem sie sie überschreiten.
Wenn du zurückdenkst, an deine Freunde vor 10 Jahren. Sind das heute noch die gleichen? Oder fehlen da irgendwie welche? Und du weißt vielleicht gar nicht so genau, wie das passiert ist.
In vielen evangelischen Gemeinden auf dem Land fallen Gottesdienste aus – es gibt zu wenig Pfarrerinnen und Pfarrer. In Winterstein hilft jetzt ein junger Student aus: Joel-Benjamin Kleditz ist 22 Jahre alt, studiert in Erfurt und leitet als sogenannter Lektor ehrenamtlich Gottesdienste in seiner Heimatgemeinde.
Ein Herzinfarkt ist bei Männern oft ein Stechen in der Brust. Bei Frauen fühlt sichs aber ganz anders an: Übelkeit, Rückenschmerzen, Erschöpfung. Und weil viele Ersthelfer oder teilweise auch ältere Ärzte das nicht wissen, wird die Diagnose oft übersehen. Lebensgefährlich!
In vielen evangelischen Gemeinden auf dem Land fallen Gottesdienste aus – es gibt zu wenig Pfarrerinnen und Pfarrer. In Winterstein hilft jetzt ein junger Student aus: Joel-Benjamin Kleditz ist 22 Jahre alt, studiert in Erfurt und leitet als sogenannter Lektor ehrenamtlich Gottesdienste in seiner Heimatgemeinde. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat ihn gefragt, warum er das macht.
„Möchten Sie gern eine Versicherung dazu?“. Die Frage kommt jedes Mal, vor dem Klick auf „Jetzt kaufen“. Beim neuen Handy, beim Fernseher, sogar bei der Waschmaschine.
Manchmal ist die Welt schwarz-weiß. Gut und böse, klar getrennt. Aber oft ist sie grau: Ein Freund lügt, um jemanden zu schützen. Ein Protest bringt Aufmerksamkeit, aber auch Gewalt. Eine Entscheidung hilft einem und schadet nem anderen.
Neulich hab ich bei so einer Verlosung mitgemacht. Da gab‘s ein Haus zu gewinnen. Es ist nicht son riesen Ding wie Lotto: überschaubar viele Leute, realistischere Chance. Aber klar, es gewinnt nur einer.
Was geht da nur ab in den USA? Donald Trump will die Nationalgarde jetzt auch nach Chicago schicken. Mit dem Militär gegen die eigene Bevölkerung. Vor allem dort, wo nicht seine Partei regiert. Erst LA und Washington, jetzt Chicago.
Manchmal ist die Welt schwarz-weiß. Gut und böse, klar getrennt. Aber oft ist sie grau: Ein Freund lügt, um jemanden zu schützen. Ein Protest bringt Aufmerksamkeit, aber auch Gewalt. Eine Entscheidung hilft einem und schadet einem anderen.
Manchmal ist gar nichts Großes passiert. Deine Freundin schreibt plötzlich nur noch einsilbig. Ein Freund sagt im Spaß was über dich, aber es bleibt hängen. Oder du wirst zum Essen gehen mit den Freunden nicht eingeladen und weißt nicht warum. Nur ne Kleinigkeit. Ein Moment, ein Spruch, ein komischer Blick.
Lange Zeit war wenig bekannt, dass es auch in der DDR jüdisches Leben gegeben hat. Wie auch die christlichen Kirchen, hatten es die jüdischen Gemeinden nicht gerade leicht im Staatssozialismus. Wie sah es nach 1945 aus, als die jüdischen Überlebenden neue Gemeinden gründeten haben, wie hat es sich entwickelt – haben wir den Historiker Dr. Alexander Walther gefragt.
Die KI fragt: „Wie geht’s dir?“ … und meint es so, wie du es gerade brauchst. Als Kumpel, Beraterin oder Partnerin. Die App Replika ist wie eine Fernbeziehung, ohne Treffen, ohne Körper, aber mit täglichen Gesprächen. Vertraut und persönlich.
Lange Zeit war wenig bekannt, dass es auch in der DDR jüdisches Leben gegeben hat. Wie auch die christlichen Kirchen, hatten es die jüdischen Gemeinden nicht gerade leicht im Staatssozialismus. Wie sah es nach 1945 aus, als die jüdischen Überlebenden neue Gemeinden gründeten haben, wie hat es sich entwickelt? Dario Weilandt aus der evangelischen Redaktion hat beim Historiker Dr. Alexander Walther nachgefragt.
„Wir schaffen das!“, diese drei Worte der Altkanzlerin Angela Merkel sind mittlerweile 10 Jahre alt. Sie hat sie damals gesagt, als bekannt wurde, dass für das Jahr 2015 800.000 Flüchtlinge in Deutschland erwartet wurden.
Otto Waalkes bekommt den Fernsehpreis für sein Lebenswerk. Otto war gefühlt schon immer da. 77 Jahre, Ottifanten, 7 Zwerge, Blödelwitze und Gitarre. Ein Typ, der nie wirklich cool war und genau deswegen immer irgendwie dazugehört.
Carlo Acutis war 15 Jahre alt, als er 2006 an Leukämie gestorben ist. Ein Teenager aus Italien, der Pokémon mochte und in seiner Freizeit Websites über katholische Wunder gebaut hat. Jetzt, fast 20 Jahre später, wird er heiliggesprochen.
„Wir schaffen das!“, diese drei Worte der Altkanzlerin Angela Merkel werden heute 10 Jahre alt. Sie hat sie damals gesagt, als bekannt wurde, dass für das Jahr 2015 800.000 Flüchtlinge in Deutschland erwartet wurden.
Früher war das ganz normal: Irgendwann kam ein Brief, und dann hieß es für viele junge Männer: ab zur Bundeswehr oder in den Zivildienst. Von 1984 bis 1990 waren es 15 Monate Wehrdienst oder 20 Monate Zivildienst. Für junge Menschen heute kaum vorstellbar. Aber das ändert sich gerade.
Weltkarten sind wirklich überall! Sie hängen in Klassenzimmern, werden in den Nachrichten präsentiert und sind mittlerweile auch auf jedem Smartphone. Aber die meisten zeigen uns die Welt nicht, wie sie wirklich ist.
Anxiety, keep on trying me – so startet der Refrain von Doechiis Mega-Hit Anxiety. Und der trifft genau den Nerv der Zeit. Anxiety, also Angststörungen, gehören längst zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Und sie nehmen zu.
Wer weniger als 60 % vom mittleren Einkommen hat, gilt als armutsgefährdet. 2024 lag die Grenze für einen Alleinlebenden bei 1.378 Euro netto im Monat. Wie viele genau sind, berechnet das statistische Bundesamt.
Die Antibabypille wird 65! Gefeiert wird sie heute aber wohl kaum noch. Immer mehr Frauen sagen: Ich will das nicht mehr. Die Pille hat Geschichte geschrieben. Als sie Anfang der 1960er auf den Markt kam, galt sie als medizinische Sensation: Zum ersten Mal konnten Frauen selbstbestimmt verhüten. Die Pille stand für sexuelle Befreiung, Gleichberechtigung, neue Lebensentwürfe. In Westdeutschland sank die Geburtenrate stark, der sogenannte „Pillenknick“.
Eine deutsche Firma verkauft mexikanische Sandalen, und halb Mexiko ist wütend. Klingt erstmal nach einem Missverständnis. Aber es geht um mehr. Adidas hat neulich den „Oaxaca Slip-On“ vorgestellt, benannt nach einer Region in Mexiko, gestaltet im Stil der traditionellen Huarache-Sandalen, die dort seit Generationen von indigenen Communities geflochten werden.
Die jüngste Hitzewelle kann für obdachlose Menschen lebensgefährlich sein. Das Bewusstsein, dass Temperaturen von fast 40 Grad gefährlich sind, komme erst langsam in der Bevölkerung an, weiß Steffen Mikolajczyk. Er ist Referent für Grundsatzfragen der Sozialpolitik bei der Diakonie Mitteldeutschland.
Wer weniger als 60 % vom mittleren Einkommen hat, gilt als armutsgefährdet. 2024 lag die Grenze für einen Alleinlebenden bei 1.378 Euro netto im Monat. Wie viele das armutsgefährdet sind, berechnet das statistische Bundesamt.
Acht Stunden schuften für 10 Minuten Lob und zu wenig Gehalt. Und das ganze Jahr fünf Tage die Woche nur fürs Wochenende leben. So fühlt sich Arbeit manchmal an. Da kommt dann die Frage auf: Ist das noch Sinn oder nur noch Mittel zum Zweck?
Das Wacken-Festival war dieses mal ziemlich nass und matschig. Für das Projekt „Klimafarm“ war es aber eine gute Gelegenheit. Der Pilotbetrieb für die Landwirtschaft der Zukunft hat dort seine neueste Erfindung getestet: klimafreundliche Erosionsschutzmatten. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Praxistest gekommen ist, erzählt Projektmanagerin Marie Bajohr.
Wacken Open Air: Metal, Regen und Matsch bis zum Schienbein. Für das Projekt Klimafarm die perfekte Gelegenheit. Der Pilotbetrieb für die Landwirtschaft der Zukunft hat dort seine neueste Erfindung getestet: klimafreundliche Erosionsschutzmatten. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Praxistest gekommen ist, erzählt Projektmanagerin Marie Bajohr.
Auch in diesem Jahr haben Regen und Matsch viele Musikfans auf den Festivals vor Herausforderungen gestellt. Besonders schwierig ist Matsch für Musikfans Menschen im Rollstuhl. Beim Wacken Open Air gibt es deshalb einen extra Campingplatz in Bühnennähe und einen Servicepoint für Menschen mit Handicap. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Andrea Schütt von der Hamburger Alsterarbeit gesprochen und gefragt, warum das so wichtig ist.
Hast du eine Vision davon, wie die Welt besser sein könnte? Früher war das ganz normal: Menschen hatten Utopien. In Romanen, in Theorien, als Geschichten und Träume. Utopien sind Ideen einer besseren, gerechten Gesellschaft, einer Welt ohne Hunger, ohne Krieg. Diese Entwürfe haben inspiriert, motiviert und manchmal auch erschreckt.
Auch in diesem Jahr haben Regen und Matsch viele Musikfans auf den Festivals vor Herausforderungen gestellt. Besonders schwierig ist Matsch für Musikfans im Rollstuhl. Ein Vorreiter in Sachen Inklusion auf Festivals ist das Wacken Open Air mit seinem Wheels-of-Steel-Campingplatz in Bühnennähe und einem Servicepoint für Menschen mit Handicap. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Andrea Schütt gesprochen. Die sitzt selbst im Rollstuhl und unterstützt im Team Alsterarbeit den Servicepoint.
Löwe, Skorpion, Wassermann. Vielleicht hast du dich da jetzt wiedererkannt. Oder auch die Augen verdreht. Aber Fakt ist: Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt, dass Sternzeichen etwas über die Persönlichkeit aussagen. Tendenz steigend.
Klimakrise, Kriege, Fachkräftemangel, Wohnungsknappheit, steigende Preise: Manchmal fühlt es sich so an, als wäre die Welt gerade kein Ort, um ein Kind hineinzusetzen. Die Statistik zeigt: Viele denken ähnlich. 2024 sind in Deutschland wieder weniger Kinder geboren worden – zum dritten Mal in Folge. Die Geburtenrate liegt nur noch bei 1,35.
Stell dir vor, du bist krank. Deine Kinder haben seit Tagen nichts Warmes gegessen. Du hörst: Hilfsgüter sind unterwegs. Nahrung, Medikamente, Wasser. Gespendet. Kostenlos. Für dich, für euch. Aber sie kommen nie an.
Das Zeitalter der KI-Agenten ist gekommen. Das ist der nächste große Schritt: Sie handeln nicht nur auf Befehl, wie die Sprachmodelle bisher, sie denken mit. Sie analysieren deinen Kalender und planen deine Termine, lesen, verstehen und beantworten Mails, oder recherchieren und buchen Reisen. Ganz von selbst, ohne dass du jeden Schritt einzeln anstoßen musst.
Klimakrise, Kriege, Fachkräftemangel, Wohnungsknappheit, steigende Preise: Manchmal fühlt es sich so an, als wäre die Welt gerade kein Ort, um ein Kind hineinzusetzen.
Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Nicht ein bisschen genervt, sondern so richtig auf 180? Und: Wie haben die Leute reagiert? Mit Verständnis? Oder eher mit: „Reiß dich mal zusammen“?
Auf dem größten Heavy-Metal-Festival der Welt, dem Wacken Open Air, geht es nicht immer allen gut. Klar, bei über 80.000 Besucherinnen und Besuchern. Seit mittlerweile 15 Jahren gibt es deshalb ein Team von Seelsorgern. Anna Schaefer von der Jungen Nordkirche organisiert das Projekt. Angefangen hat alles mit einer Anfrage von einem der Wacken-Erfinder, Holger Hübner.
Wann warst du das letzte Mal verletzt? Weil jemand anderes dir was angetan hat. Dich so richtig enttäuscht, gekränkt, vielleicht sogar verraten? Ist vielleicht schon länger her, also vergeben und vergessen?
Auf dem größten Heavy-Metal-Festival der Welt, dem Wacken Open Air, geht es nicht immer allen gut. Klar, bei über 80.000 Besucherinnen und Besuchern. Seit mittlerweile 15 Jahren gibt es deshalb ein Team von Seelsorgern. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit Anna Schaefer von der Jungen Nordkirche gesprochen, die das Projekt organisiert. Angefangen hat alles mit einer Anfrage von einem der Wacken-Erfinder, Holger Hübner.
Es ist kaum zu glauben: Die jungen Leute werden religiöser! In Deutschland beten die Gen-Zs mittlerweile deutlich häufiger als die Boomer. Der Unterschied liegt bei 28 Prozentpunkten, dem höchsten Wert im internationalen Vergleich.
Sommerferien – für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich frei, endlich Urlaub. Nur wann genau, das hängt davon ab, wo du wohnst.
71 Prozent der Deutschen glauben laut Ipsos-Sorgenbarometer, dass dieses Land auf dem falschen Weg ist. Ganz oben auf der Sorgen-Liste sind Themen wie: Krieg, Armut, Ungleichheit, Kriminalität und Gewalt.
Deutschland und Großbritannien haben einen Freundschaftsvertrag geschlossen. Der erste wirkliche Freundschaftsvertrag mit den Briten überhaupt. Darin steht: Wir wollen enger zusammenarbeiten. In der Forschung, beim Schüleraustausch, bei Exporten und sogar eine neue Bahnverbindung ist geplant.
Wir sind mitten in den Sommerferien. Endlich Urlaub. Raus aus dem Alltag, rein in den Flieger. Sonne, Strand, Cocktails, vielleicht ein Hotel mit All-Inclusive. Einfach mal abschalten.
Sommerferien – für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich frei, endlich Urlaub. Nur wann genau, das hängt davon ab, wo du wohnst.
Wenn’s im Winter richtig kalt ist, dann ist es für Menschen gefährlich, die kein Dach über dem Kopf haben, das ist eh klar. Aber auch die Sommerhitze, wie neulich, kann für obdachlose Menschen wirklich lebensgefährlich sein, sagt Steffen Mikolajczyk von der Diakonie Mitteldeutschland.
Alle reden vom guten Leben. In der Werbung klingt das einfach: Wer das Richtige kauft, lebt besser. Auf Social Media sieht es aus wie ein Model am Strand bei Sonnenuntergang. Perfekt gestylt, perfekt gefiltert. Und im Alltag? Da optimieren wir uns selbst: mit Apps, Routinen und Rezepten fürs Glück.
Wenns um Obdachlosigkeit geht, denken viele zuerst an den Winter. Aber auch die Sommerhitze kann lebensgefährlich sein. Warum das so ist und was jetzt zu tun ist, hat Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion bei Steffen Mikolajczyk nachgefragt. Der ist Referent für Grundsatzfragen Sozialpolitik bei der Diakonie Mitteldeutschland.
Du willst dich verloben. Großer Moment, große Gefühle und … großer Ring? Darüber streitet sich gerade das Internet. Ausgelöst hat die hitzige Debatte ein Video der Influencerin Diana zur Löwen. Da schreibt sie: Grobe Faustregel zur Budgetplanung: Der Kaufpreis sollte sich am Netto-Monatsgehalt orientieren: Mindestens ein halbes, besser ein ganzes Monatsgehalt.
Makellose Haut, volle Lippen, perfekte Körper. Was früher Stars und Models vorbehalten war, scheint heute fast Standard zu sein. Immer mehr Menschen lassen sich operieren, spritzen oder fillern.
Du wischst mal wieder auf dem Handy rum. Reels, Tiktoks, zack, zack, zack. Immer wieder Werbung, weg damit. Aber ab und zu siehst du was, was dir gefällt. Auf die Seite, registrieren, ein Klick auf Kaufen und ein paar Tage später bringt der Paketbote dir ein T-Shirt. 3 Euro hats gekostet, Schnäppchen!
Wenn das Geld knapp wird, muss gespart werden. Sagt der Finanzminister. Im Haushaltsentwurf für 2025 soll das Entwicklungsministerium rund eine Milliarde Euro weniger bekommen als im Vorjahr. Das sind fast zehn Prozent weniger für Projekte gegen Hunger, Armut und Krankheiten, weltweit.
Makellose Haut, volle Lippen, perfekte Körper. Was früher Stars und Models vorbehalten war, scheint heute fast Standard zu sein. Immer mehr Menschen lassen sich operieren, spritzen oder fillern.
Ein Foto per E-Mail von einer Kollegin. Darauf zu sehen: Ein Thermometer mit digitaler Anzeige: 34,2 Grad. Nicht draußen, sondern im Büro. Dazu die Nachricht: „Ich halte es nicht länger aus. Mein Kreislauf spielt verrückt. Ich bin allein hier und hab Angst, umzufallen, ohne dass es jemand merkt. Ich nehme mir frei.“
Wenn Sie ab und zu auf der Autobahn unterwegs sind, haben Sie sie bestimmt schon mal gesehen. Diese blauen Schilder mit ner Kirche drauf sagen: Hier gibt’s eine Autobahnkirche. Eine davon feiert heute 10-jähriges Jubiläum – in Bibra. Ralf Luther ist der Vorsitzende des Autobahnkirchenvereins A71.
Seit Freitag läuft die dritte Staffel der südkoreanischen Fernsehserie Squid Game. Squid Game ist eine der erfolgreichsten Serien der Welt. Staffel 1 und 2 waren brutal, spannend und schwer auszuhalten.
Wenn ihr ab und zu auf der Autobahn unterwegs seid, habt ihr Sie bestimmt schon mal gesehen. Diese blauen Schilder mit ner Kirche drauf. Seit 10 Jahren steht eins davon an der A71 am Rastplatz Thüringer Tor. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat zum heutigen Jubiläum mit Ralf Luther gesprochen, der ist der Vorsitzende des Autobahnkirchenvereins A71.
Ein Klaps auf den Po, das hat doch früher auch niemandem geschadet, oder? Vielleicht kennt ihr diesen Satz aus der eigenen Kindheit. Und auch wenn sich viel verändert hat: Ganz verschwunden ist diese Haltung nicht.
Rauchen schadet der Gesundheit. Das weiß inzwischen jede und jeder. Trotzdem greifen Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig zur Zigarette. Und obwohl der Staat Milliarden für Krankheitskosten ausgibt, liegt Deutschland beim Kampf gegen Tabaksucht europaweit eher hinten.
Du bist auf einem Straßenfestival, tanzt mit Freundinnen, alles easy. Und dann: Schwindel. Übelkeit. Ein Einstich am Bein und Panik. So ging es in Frankreich letzte Woche vielen jungen Frauen bei der Fête de la Musique. Sie wurden offenbar mit Spritzen attackiert. 145 haben Anzeige erstattet.
Wer hat das nicht schon mal gedacht? Nach einem Streit, einem Fehler, einer falschen Entscheidung. Einfach noch mal neu anfangen.
Ein Klaps auf den Po, das hat doch früher auch niemandem geschadet, oder? Vielleicht kennst du diesen Satz aus der eigenen Kindheit. Und auch wenn sich viel verändert hat: Ganz verschwunden ist diese Haltung nicht.
In Sachsen-Anhalt steigen zum 1. Juli wieder die Diäten für Landtagsabgeordnete. Ohne Debatte. Ohne Abstimmung. Einfach automatisch. Grundlage dafür ist ein Gesetz von 2016. Das koppelt die Erhöhung an den Nominallohnindex, also an die allgemeine Lohnentwicklung. Klingt objektiv. Aber ist es auch fair?
Einen massiven Anstieg antisemitischer Übergriffe hat Rias, die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus, im letzten Jahr gezählt. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten Jahresbericht hervor. Bundesweit zählt Rias 8.600 Vorfälle; rein rechnerisch also etwa einen pro Stunde.
77 Prozent Zunahme antisemitischer Vorfälle gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) in ihrem neuen Jahresbericht. Angefangen habe der Anstieg mit dem Terrormassaker der Hamas am 7. Oktober 2023, sagt die wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband von Rias, Bianca Loy. In den ostdeutschen Bundesländern wurden in Thüringen die meisten Fälle dokumentiert.
In halb Europa wird gerade darüber diskutiert, ob es eine Altersgrenze für soziale Netzwerke geben soll – vor allem für TikTok. Der Französische Präsident Emanuel Macron will so eine Altersgrenze am liebsten in ganz Europa. In Deutschland muss sich nach einer Petition mit über 90.000 Unterschriften jetzt der Bundestag damit beschäftigen und verschiedene Politikerinnen, darunter Bundesbildungsministerin Prien und Bundesjustizministerin Hubig, sprechen sich dafür aus.
77 Prozent Zunahme antisemitischer Vorfälle gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) in ihrem neuen Jahresbericht. Angefangen habe der Anstieg mit dem Terrormassaker der Hamas am 7. Oktober 2023, sagt die wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband von Rias, Bianca Loy. In den ostdeutschen Bundesländern wurden in Thüringen die meisten Fälle dokumentiert. Dario Weilandt hat mit ihr gesprochen.
Ratko Mladic ist alt. Krank. Vielleicht stirbt er bald. Sein Anwalt sagt: Lasst ihn raus. Ein letzter Wunsch vor dem Tod. Menschlich nachvollziehbar – vielleicht.
Blutspenden rettet Leben. Jeden Tag. Egal ob nach einem Unfall, bei einer schweren Krankheit oder während einer Operation – rund 15.000 Spenden werden in Deutschland täglich gebraucht, bis zu 500 allein in Sachsen-Anhalt. Aber die Zahl der Spender:innen sinkt.
Heute startet die neue Klub-Weltmeisterschaft der Fifa. 32 Teams, darunter Bayern und der BVB, sind in die USA gereist. Die FIFA spricht von einer „neuen Ära im Weltfußball“. Ein globales Event, das den besten Vereinsfußball der Welt zeigen soll.
Ratko Mladic ist alt. Krank. Vielleicht stirbt er bald. Sein Anwalt sagt: Lasst ihn raus. Ein letzter Wunsch vor dem Tod. Menschlich nachvollziehbar – vielleicht.
Das Bürgergeld. Es war von der damaligen Regierung eigentlich als entbürokratisiertes, faireres Hartz IV geplant, mit weniger Kontrollen und Kürzungen und so. Aber schon seit der Vorstellung hat in der Debatte vor allem ein Sündenbock dominiert: Die Bürgergeldempfänger. „Sozialschmarotzer“ seien sie und „faul“. „Uns“ auf der Tasche liegen, würden sie. Naja, und dann wurden die ganzen Kürzungen und Sanktionen doch wieder eingeführt.
Einmal im Leben mit der Schulklasse auf die Piste. Schnee unter den Füßen, das erste Mal auf Skiern stehen, hinfallen, lachen, wieder aufstehen. Für viele Kinder in Sachsen-Anhalt war das mehr als Sport – es war Gemeinschaft, ein echtes Abenteuer. Eine ganz besondere Klassenfahrt.
Dir geht’s nicht gut. Nein, sondern so richtig schlecht, psychisch. So schlecht, dass du Hilfe brauchst. Du sitzt allein vor dem Bildschirm, im Bett, auf dem Sofa. Kein Sofa in ner Praxis, sondern zuhause. Kein Gegenüber, nur ein Chatfenster, das blinkt, wenn eine neue Nachricht kommt. „Wie fühlst du dich gerade?“ fragt der Chatbot. Und du antwortest.
Ihr steht im Supermarkt an der Selbstscannerkasse. Eine Banane, ein Brot, ein Joghurt – und dann noch der Energy-Drink, der vielleicht „vergessen“ wird zu scannen. Kein Piepsen. Keine Kassiererin, die mit einem Blick alles sieht. Ihr packt ein, bezahlt – aber eben nicht alles.
Du läufst durch die Stadt, es regnet leicht, du willst nur schnell nach Hause. Vor dem Supermarkt sitzt jemand mit einem Becher. Du hörst nicht, was er sagt. Nur das Geräusch der Münzen darin.
Durch die weitere Nutzung der Seite stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen
Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn Sie diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwenden oder auf "Akzeptieren" klicken, erlkären Sie sich damit einverstanden.