Falsche Karten
Weltkarten sind wirklich überall! Sie hängen in Klassenzimmern, werden in den Nachrichten präsentiert und sind mittlerweile auch auf jedem Smartphone. Aber die meisten zeigen uns die Welt nicht, wie sie wirklich ist.
Weltkarten sind wirklich überall! Sie hängen in Klassenzimmern, werden in den Nachrichten präsentiert und sind mittlerweile auch auf jedem Smartphone. Aber die meisten zeigen uns die Welt nicht, wie sie wirklich ist.
Anxiety, keep on trying me – so startet der Refrain von Doechiis Mega-Hit Anxiety. Und der trifft genau den Nerv der Zeit. Anxiety, also Angststörungen, gehören längst zu den häufigsten psychischen Erkrankungen. Und sie nehmen zu.
Wer weniger als 60 % vom mittleren Einkommen hat, gilt als armutsgefährdet. 2024 lag die Grenze für einen Alleinlebenden bei 1.378 Euro netto im Monat. Wie viele genau sind, berechnet das statistische Bundesamt.
Die Antibabypille wird 65! Gefeiert wird sie heute aber wohl kaum noch. Immer mehr Frauen sagen: Ich will das nicht mehr. Die Pille hat Geschichte geschrieben. Als sie Anfang der 1960er auf den Markt kam, galt sie als medizinische Sensation: Zum ersten Mal konnten Frauen selbstbestimmt verhüten. Die Pille stand für sexuelle Befreiung, Gleichberechtigung, neue Lebensentwürfe. In Westdeutschland sank die Geburtenrate stark, der sogenannte „Pillenknick“.
Eine deutsche Firma verkauft mexikanische Sandalen, und halb Mexiko ist wütend. Klingt erstmal nach einem Missverständnis. Aber es geht um mehr. Adidas hat neulich den „Oaxaca Slip-On“ vorgestellt, benannt nach einer Region in Mexiko, gestaltet im Stil der traditionellen Huarache-Sandalen, die dort seit Generationen von indigenen Communities geflochten werden.
Die jüngste Hitzewelle kann für obdachlose Menschen lebensgefährlich sein. Das Bewusstsein, dass Temperaturen von fast 40 Grad gefährlich sind, komme erst langsam in der Bevölkerung an, weiß Steffen Mikolajczyk. Er ist Referent für Grundsatzfragen der Sozialpolitik bei der Diakonie Mitteldeutschland.
Wer weniger als 60 % vom mittleren Einkommen hat, gilt als armutsgefährdet. 2024 lag die Grenze für einen Alleinlebenden bei 1.378 Euro netto im Monat. Wie viele das armutsgefährdet sind, berechnet das statistische Bundesamt.
Acht Stunden schuften für 10 Minuten Lob und zu wenig Gehalt. Und das ganze Jahr fünf Tage die Woche nur fürs Wochenende leben. So fühlt sich Arbeit manchmal an. Da kommt dann die Frage auf: Ist das noch Sinn oder nur noch Mittel zum Zweck?
Das Wacken-Festival war dieses mal ziemlich nass und matschig. Für das Projekt „Klimafarm“ war es aber eine gute Gelegenheit. Der Pilotbetrieb für die Landwirtschaft der Zukunft hat dort seine neueste Erfindung getestet: klimafreundliche Erosionsschutzmatten. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Praxistest gekommen ist, erzählt Projektmanagerin Marie Bajohr.
Wacken Open Air: Metal, Regen und Matsch bis zum Schienbein. Für das Projekt Klimafarm die perfekte Gelegenheit. Der Pilotbetrieb für die Landwirtschaft der Zukunft hat dort seine neueste Erfindung getestet: klimafreundliche Erosionsschutzmatten. Wie es zu diesem ungewöhnlichen Praxistest gekommen ist, erzählt Projektmanagerin Marie Bajohr.
Auch in diesem Jahr haben Regen und Matsch viele Musikfans auf den Festivals vor Herausforderungen gestellt. Besonders schwierig ist Matsch für Musikfans Menschen im Rollstuhl. Beim Wacken Open Air gibt es deshalb einen extra Campingplatz in Bühnennähe und einen Servicepoint für Menschen mit Handicap. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Andrea Schütt von der Hamburger Alsterarbeit gesprochen und gefragt, warum das so wichtig ist.
Hast du eine Vision davon, wie die Welt besser sein könnte? Früher war das ganz normal: Menschen hatten Utopien. In Romanen, in Theorien, als Geschichten und Träume. Utopien sind Ideen einer besseren, gerechten Gesellschaft, einer Welt ohne Hunger, ohne Krieg. Diese Entwürfe haben inspiriert, motiviert und manchmal auch erschreckt.
Auch in diesem Jahr haben Regen und Matsch viele Musikfans auf den Festivals vor Herausforderungen gestellt. Besonders schwierig ist Matsch für Musikfans im Rollstuhl. Ein Vorreiter in Sachen Inklusion auf Festivals ist das Wacken Open Air mit seinem Wheels-of-Steel-Campingplatz in Bühnennähe und einem Servicepoint für Menschen mit Handicap. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit Andrea Schütt gesprochen. Die sitzt selbst im Rollstuhl und unterstützt im Team Alsterarbeit den Servicepoint.
Löwe, Skorpion, Wassermann. Vielleicht hast du dich da jetzt wiedererkannt. Oder auch die Augen verdreht. Aber Fakt ist: Mehr als die Hälfte der Deutschen glaubt, dass Sternzeichen etwas über die Persönlichkeit aussagen. Tendenz steigend.
Klimakrise, Kriege, Fachkräftemangel, Wohnungsknappheit, steigende Preise: Manchmal fühlt es sich so an, als wäre die Welt gerade kein Ort, um ein Kind hineinzusetzen. Die Statistik zeigt: Viele denken ähnlich. 2024 sind in Deutschland wieder weniger Kinder geboren worden – zum dritten Mal in Folge. Die Geburtenrate liegt nur noch bei 1,35.
Stell dir vor, du bist krank. Deine Kinder haben seit Tagen nichts Warmes gegessen. Du hörst: Hilfsgüter sind unterwegs. Nahrung, Medikamente, Wasser. Gespendet. Kostenlos. Für dich, für euch. Aber sie kommen nie an.
Das Zeitalter der KI-Agenten ist gekommen. Das ist der nächste große Schritt: Sie handeln nicht nur auf Befehl, wie die Sprachmodelle bisher, sie denken mit. Sie analysieren deinen Kalender und planen deine Termine, lesen, verstehen und beantworten Mails, oder recherchieren und buchen Reisen. Ganz von selbst, ohne dass du jeden Schritt einzeln anstoßen musst.
Klimakrise, Kriege, Fachkräftemangel, Wohnungsknappheit, steigende Preise: Manchmal fühlt es sich so an, als wäre die Welt gerade kein Ort, um ein Kind hineinzusetzen.
Wann warst du das letzte Mal so richtig wütend? Nicht ein bisschen genervt, sondern so richtig auf 180? Und: Wie haben die Leute reagiert? Mit Verständnis? Oder eher mit: „Reiß dich mal zusammen“?
Auf dem größten Heavy-Metal-Festival der Welt, dem Wacken Open Air, geht es nicht immer allen gut. Klar, bei über 80.000 Besucherinnen und Besuchern. Seit mittlerweile 15 Jahren gibt es deshalb ein Team von Seelsorgern. Anna Schaefer von der Jungen Nordkirche organisiert das Projekt. Angefangen hat alles mit einer Anfrage von einem der Wacken-Erfinder, Holger Hübner.
Wann warst du das letzte Mal verletzt? Weil jemand anderes dir was angetan hat. Dich so richtig enttäuscht, gekränkt, vielleicht sogar verraten? Ist vielleicht schon länger her, also vergeben und vergessen?
Auf dem größten Heavy-Metal-Festival der Welt, dem Wacken Open Air, geht es nicht immer allen gut. Klar, bei über 80.000 Besucherinnen und Besuchern. Seit mittlerweile 15 Jahren gibt es deshalb ein Team von Seelsorgern. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat mit Anna Schaefer von der Jungen Nordkirche gesprochen, die das Projekt organisiert. Angefangen hat alles mit einer Anfrage von einem der Wacken-Erfinder, Holger Hübner.
Es ist kaum zu glauben: Die jungen Leute werden religiöser! In Deutschland beten die Gen-Zs mittlerweile deutlich häufiger als die Boomer. Der Unterschied liegt bei 28 Prozentpunkten, dem höchsten Wert im internationalen Vergleich.
Sommerferien – für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich frei, endlich Urlaub. Nur wann genau, das hängt davon ab, wo du wohnst.
71 Prozent der Deutschen glauben laut Ipsos-Sorgenbarometer, dass dieses Land auf dem falschen Weg ist. Ganz oben auf der Sorgen-Liste sind Themen wie: Krieg, Armut, Ungleichheit, Kriminalität und Gewalt.
Deutschland und Großbritannien haben einen Freundschaftsvertrag geschlossen. Der erste wirkliche Freundschaftsvertrag mit den Briten überhaupt. Darin steht: Wir wollen enger zusammenarbeiten. In der Forschung, beim Schüleraustausch, bei Exporten und sogar eine neue Bahnverbindung ist geplant.
Wir sind mitten in den Sommerferien. Endlich Urlaub. Raus aus dem Alltag, rein in den Flieger. Sonne, Strand, Cocktails, vielleicht ein Hotel mit All-Inclusive. Einfach mal abschalten.
Sommerferien – für viele die schönste Zeit des Jahres. Endlich frei, endlich Urlaub. Nur wann genau, das hängt davon ab, wo du wohnst.
Wenn’s im Winter richtig kalt ist, dann ist es für Menschen gefährlich, die kein Dach über dem Kopf haben, das ist eh klar. Aber auch die Sommerhitze, wie neulich, kann für obdachlose Menschen wirklich lebensgefährlich sein, sagt Steffen Mikolajczyk von der Diakonie Mitteldeutschland.
Alle reden vom guten Leben. In der Werbung klingt das einfach: Wer das Richtige kauft, lebt besser. Auf Social Media sieht es aus wie ein Model am Strand bei Sonnenuntergang. Perfekt gestylt, perfekt gefiltert. Und im Alltag? Da optimieren wir uns selbst: mit Apps, Routinen und Rezepten fürs Glück.
Wenns um Obdachlosigkeit geht, denken viele zuerst an den Winter. Aber auch die Sommerhitze kann lebensgefährlich sein. Warum das so ist und was jetzt zu tun ist, hat Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion bei Steffen Mikolajczyk nachgefragt. Der ist Referent für Grundsatzfragen Sozialpolitik bei der Diakonie Mitteldeutschland.
Du willst dich verloben. Großer Moment, große Gefühle und … großer Ring? Darüber streitet sich gerade das Internet. Ausgelöst hat die hitzige Debatte ein Video der Influencerin Diana zur Löwen. Da schreibt sie: Grobe Faustregel zur Budgetplanung: Der Kaufpreis sollte sich am Netto-Monatsgehalt orientieren: Mindestens ein halbes, besser ein ganzes Monatsgehalt.
Makellose Haut, volle Lippen, perfekte Körper. Was früher Stars und Models vorbehalten war, scheint heute fast Standard zu sein. Immer mehr Menschen lassen sich operieren, spritzen oder fillern.
Du wischst mal wieder auf dem Handy rum. Reels, Tiktoks, zack, zack, zack. Immer wieder Werbung, weg damit. Aber ab und zu siehst du was, was dir gefällt. Auf die Seite, registrieren, ein Klick auf Kaufen und ein paar Tage später bringt der Paketbote dir ein T-Shirt. 3 Euro hats gekostet, Schnäppchen!
Wenn das Geld knapp wird, muss gespart werden. Sagt der Finanzminister. Im Haushaltsentwurf für 2025 soll das Entwicklungsministerium rund eine Milliarde Euro weniger bekommen als im Vorjahr. Das sind fast zehn Prozent weniger für Projekte gegen Hunger, Armut und Krankheiten, weltweit.
Makellose Haut, volle Lippen, perfekte Körper. Was früher Stars und Models vorbehalten war, scheint heute fast Standard zu sein. Immer mehr Menschen lassen sich operieren, spritzen oder fillern.
Ein Foto per E-Mail von einer Kollegin. Darauf zu sehen: Ein Thermometer mit digitaler Anzeige: 34,2 Grad. Nicht draußen, sondern im Büro. Dazu die Nachricht: „Ich halte es nicht länger aus. Mein Kreislauf spielt verrückt. Ich bin allein hier und hab Angst, umzufallen, ohne dass es jemand merkt. Ich nehme mir frei.“
Wenn Sie ab und zu auf der Autobahn unterwegs sind, haben Sie sie bestimmt schon mal gesehen. Diese blauen Schilder mit ner Kirche drauf sagen: Hier gibt’s eine Autobahnkirche. Eine davon feiert heute 10-jähriges Jubiläum – in Bibra. Ralf Luther ist der Vorsitzende des Autobahnkirchenvereins A71.
Seit Freitag läuft die dritte Staffel der südkoreanischen Fernsehserie Squid Game. Squid Game ist eine der erfolgreichsten Serien der Welt. Staffel 1 und 2 waren brutal, spannend und schwer auszuhalten.
Wenn ihr ab und zu auf der Autobahn unterwegs seid, habt ihr Sie bestimmt schon mal gesehen. Diese blauen Schilder mit ner Kirche drauf. Seit 10 Jahren steht eins davon an der A71 am Rastplatz Thüringer Tor. Dario Weilandt aus der Evangelischen Redaktion hat zum heutigen Jubiläum mit Ralf Luther gesprochen, der ist der Vorsitzende des Autobahnkirchenvereins A71.
Ein Klaps auf den Po, das hat doch früher auch niemandem geschadet, oder? Vielleicht kennt ihr diesen Satz aus der eigenen Kindheit. Und auch wenn sich viel verändert hat: Ganz verschwunden ist diese Haltung nicht.
Rauchen schadet der Gesundheit. Das weiß inzwischen jede und jeder. Trotzdem greifen Millionen Menschen in Deutschland regelmäßig zur Zigarette. Und obwohl der Staat Milliarden für Krankheitskosten ausgibt, liegt Deutschland beim Kampf gegen Tabaksucht europaweit eher hinten.
Du bist auf einem Straßenfestival, tanzt mit Freundinnen, alles easy. Und dann: Schwindel. Übelkeit. Ein Einstich am Bein und Panik. So ging es in Frankreich letzte Woche vielen jungen Frauen bei der Fête de la Musique. Sie wurden offenbar mit Spritzen attackiert. 145 haben Anzeige erstattet.
Wer hat das nicht schon mal gedacht? Nach einem Streit, einem Fehler, einer falschen Entscheidung. Einfach noch mal neu anfangen.
Ein Klaps auf den Po, das hat doch früher auch niemandem geschadet, oder? Vielleicht kennst du diesen Satz aus der eigenen Kindheit. Und auch wenn sich viel verändert hat: Ganz verschwunden ist diese Haltung nicht.
In Sachsen-Anhalt steigen zum 1. Juli wieder die Diäten für Landtagsabgeordnete. Ohne Debatte. Ohne Abstimmung. Einfach automatisch. Grundlage dafür ist ein Gesetz von 2016. Das koppelt die Erhöhung an den Nominallohnindex, also an die allgemeine Lohnentwicklung. Klingt objektiv. Aber ist es auch fair?
Einen massiven Anstieg antisemitischer Übergriffe hat Rias, die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus, im letzten Jahr gezählt. Das geht aus dem jüngst veröffentlichten Jahresbericht hervor. Bundesweit zählt Rias 8.600 Vorfälle; rein rechnerisch also etwa einen pro Stunde.
77 Prozent Zunahme antisemitischer Vorfälle gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) in ihrem neuen Jahresbericht. Angefangen habe der Anstieg mit dem Terrormassaker der Hamas am 7. Oktober 2023, sagt die wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband von Rias, Bianca Loy. In den ostdeutschen Bundesländern wurden in Thüringen die meisten Fälle dokumentiert.
In halb Europa wird gerade darüber diskutiert, ob es eine Altersgrenze für soziale Netzwerke geben soll – vor allem für TikTok. Der Französische Präsident Emanuel Macron will so eine Altersgrenze am liebsten in ganz Europa. In Deutschland muss sich nach einer Petition mit über 90.000 Unterschriften jetzt der Bundestag damit beschäftigen und verschiedene Politikerinnen, darunter Bundesbildungsministerin Prien und Bundesjustizministerin Hubig, sprechen sich dafür aus.
77 Prozent Zunahme antisemitischer Vorfälle gegenüber dem Vorjahr verzeichnet die Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus (Rias) in ihrem neuen Jahresbericht. Angefangen habe der Anstieg mit dem Terrormassaker der Hamas am 7. Oktober 2023, sagt die wissenschaftliche Referentin beim Bundesverband von Rias, Bianca Loy. In den ostdeutschen Bundesländern wurden in Thüringen die meisten Fälle dokumentiert. Dario Weilandt hat mit ihr gesprochen.
Ratko Mladic ist alt. Krank. Vielleicht stirbt er bald. Sein Anwalt sagt: Lasst ihn raus. Ein letzter Wunsch vor dem Tod. Menschlich nachvollziehbar – vielleicht.
Blutspenden rettet Leben. Jeden Tag. Egal ob nach einem Unfall, bei einer schweren Krankheit oder während einer Operation – rund 15.000 Spenden werden in Deutschland täglich gebraucht, bis zu 500 allein in Sachsen-Anhalt. Aber die Zahl der Spender:innen sinkt.
Heute startet die neue Klub-Weltmeisterschaft der Fifa. 32 Teams, darunter Bayern und der BVB, sind in die USA gereist. Die FIFA spricht von einer „neuen Ära im Weltfußball“. Ein globales Event, das den besten Vereinsfußball der Welt zeigen soll.
Ratko Mladic ist alt. Krank. Vielleicht stirbt er bald. Sein Anwalt sagt: Lasst ihn raus. Ein letzter Wunsch vor dem Tod. Menschlich nachvollziehbar – vielleicht.
Das Bürgergeld. Es war von der damaligen Regierung eigentlich als entbürokratisiertes, faireres Hartz IV geplant, mit weniger Kontrollen und Kürzungen und so. Aber schon seit der Vorstellung hat in der Debatte vor allem ein Sündenbock dominiert: Die Bürgergeldempfänger. „Sozialschmarotzer“ seien sie und „faul“. „Uns“ auf der Tasche liegen, würden sie. Naja, und dann wurden die ganzen Kürzungen und Sanktionen doch wieder eingeführt.
Einmal im Leben mit der Schulklasse auf die Piste. Schnee unter den Füßen, das erste Mal auf Skiern stehen, hinfallen, lachen, wieder aufstehen. Für viele Kinder in Sachsen-Anhalt war das mehr als Sport – es war Gemeinschaft, ein echtes Abenteuer. Eine ganz besondere Klassenfahrt.
Dir geht’s nicht gut. Nein, sondern so richtig schlecht, psychisch. So schlecht, dass du Hilfe brauchst. Du sitzt allein vor dem Bildschirm, im Bett, auf dem Sofa. Kein Sofa in ner Praxis, sondern zuhause. Kein Gegenüber, nur ein Chatfenster, das blinkt, wenn eine neue Nachricht kommt. „Wie fühlst du dich gerade?“ fragt der Chatbot. Und du antwortest.
Ihr steht im Supermarkt an der Selbstscannerkasse. Eine Banane, ein Brot, ein Joghurt – und dann noch der Energy-Drink, der vielleicht „vergessen“ wird zu scannen. Kein Piepsen. Keine Kassiererin, die mit einem Blick alles sieht. Ihr packt ein, bezahlt – aber eben nicht alles.
Du läufst durch die Stadt, es regnet leicht, du willst nur schnell nach Hause. Vor dem Supermarkt sitzt jemand mit einem Becher. Du hörst nicht, was er sagt. Nur das Geräusch der Münzen darin.
Dir geht’s nicht gut. Nein, sondern so richtig schlecht, psychisch. So schlecht, dass du Hilfe brauchst. Du sitzt allein vor dem Bildschirm, im Bett, auf dem Sofa. Kein Sofa in ner Praxis, sondern zuhause. Kein Gegenüber, nur ein Chatfenster, das blinkt, wenn eine neue Nachricht kommt. „Wie fühlst du dich gerade?“ fragt der Chatbot. Und du antwortest.
Stell dir vor, du scrollst durch dein altes Profil. Da ist das Bild vom Festival, das Video aus dem Urlaub, der Kommentar unter dem Song deiner Lieblingsband. Viele dieser Posts hast du längst vergessen – aber sie sind noch da. Und ab morgen gehören sie vielleicht nicht mehr nur dir.
Es war ein klarer Morgen. Berufsverkehr auf einer Landstraße im Saale-Orla-Kreis. Alles wie immer – bis plötzlich nichts mehr wie immer war. Ein 25-Jähriger drückt aufs Gas. Überholt. Auf einer Strecke, die er kennt. Unübersichtlich, eng, riskant. Er weiß, dass hier was passieren kann. Aber er fährt trotzdem schnell. Zu schnell. Er will schneller sein als sein Kollege. Sie liefern sich ein Rennen.
Du sitzt in der Bahn. Einfach nur auf dem Weg nach Hause. Kopfhörer drin, Blick aus dem Fenster. Dann steigt er ein. Laut, wankend, besoffen. Einer, der Stress sucht. Er schimpft über „die Leute“, über „sein Leben“, über irgendwen, den er gleich „aus dem Fenster schmeißt“. Keiner reagiert. Und trotzdem liegt Spannung in der Luft wie bei einem Gewitter.
Der Tod gehört zum Leben, aber wenn er kommt, dann ist das trotzdem nie einfach. Erik Wrede ist Bestatter und Trauerbegleiter und sagt, worauf es aus seiner Sicht ankommt, damit eine Bestattung für die Angehörigen zu einem guten Ende wird.
Ein Flugzeug als Geschenk. Kein Spielzeug, keine Modellmaschine – sondern eine echte Boeing 747. Luxuriös, riesig, Neupreis rund 400 Millionen Dollar. Laut Medienberichten will Katar US-Präsident Donald Trump genau so eine Maschine schenken – als neue Air Force One.
Der Tod gehört zum Leben, aber wenn er kommt, dann ist das trotzdem nie einfach. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat mit dem Bestatter und Trauerbegleiter Erik Wrede darüber gesprochen, wie eine Bestattung für die Angehörigen zu einem guten Ende wird.
Stellt euch vor, ihr wacht auf – und habt einfach keine Lust mehr. Nicht aus Faulheit. Sondern, weil ihr alles versucht habt. Ausbildung, Job, Bewerbungsgespräche. Drei Jahre durchgezogen. Und trotzdem reicht es nicht.
Manche Themen schiebt man lieber weg. Der Tod ist so eins. Wir wissen alle, dass es ihn gibt – aber darüber reden ist doch irgendwie unangenehm. Vielleicht, weil wir Angst haben. Oder weil es sich zu groß anfühlt. Zu endgültig.
Du stehst im Supermarkt an der Selbstscannerkasse. Eine Banane, ein Brot, ein Joghurt – und dann noch der Energy-Drink, der vielleicht „vergessen“ wird zu scannen. Kein Piepsen. Keine Kassiererin, die mit einem Blick alles sieht. Du packst ein, bezahlst – aber eben nicht alles.
„Ich schwöre, dass ich meine Kraft dem Wohle des deutschen Volkes widmen, seinen Nutzen mehren, Schaden von ihm wenden, das Grundgesetz und die Gesetze des Bundes wahren und verteidigen, meine Pflichten gewissenhaft erfüllen und Gerechtigkeit gegen jedermann üben werde.“ Mit diesen Worten sind am Dienstag Bundeskanzler Merz (von der CDU) und seine Ministerinnen und Minister vereidigt worden.
Du sitzt mit Freundinnen im Café. Ihr bestellt Getränke, vielleicht noch Kuchen. Und irgendwann kommt die Rechnung. Manchmal läuft’s easy: Getrennt, zusammen, einer zahlt – passt schon. Aber manchmal ist’s auch komisch. Eine greift sofort zum Portemonnaie. Ein anderer zögert. Und du merkst: Geld spielt mit. Auch wenn keiner drüber spricht.
Frauke Petry will wieder eine Partei gründen. Jetzt schon das zweite Mal, seit sie aus der AfD ausgetreten ist, nachdem sie den parteiinternen Kampf gegen die Rechtsextremen verloren hatte. Direkt danach ist sie mit „den Blauen“ gescheitert.
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg – vor 80 Jahren. Bis heute erinnern Orte wie die Gedenkstätte Buchenwald an die Verbrechen des Nationalsozialismus und mahnen, Verantwortung zu übernehmen. Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Pressesprecher der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora:
Am 8. Mai 1945 endete der Zweite Weltkrieg – vor 80 Jahren. Bis heute erinnern Orte wie die Gedenkstätte Buchenwald an die Verbrechen des Nationalsozialismus und mahnen, Verantwortung zu übernehmen. Rikola-Gunnar Lüttgenau ist Pressesprecher der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora:
In den USA will die Regierung von Donald Trump gegen sogenannte „antichristliche Tendenzen“ vorgehen. Justizministerin Bondi spricht von einer Arbeitsgruppe, die ungesetzliches Verhalten aufdecken und beenden soll – gemeint sind damit zum Beispiel Proteste gegen Abtreibung, bei denen Christinnen und Christen angeblich zu Unrecht festgenommen wurden.
Manchmal ist es nur ein Gefühl. Ein Blick, der anders ist als sonst. Eine Nachricht, die irgendwie zu schnell gelöscht wird. Ein Satz, der nicht ganz zu Ende gesprochen wird.
Achtzig Jahre. So lange ist es her, dass der Zweite Weltkrieg in Europa geendet hat. Am 8. Mai 1945 zwangen die Alliierten das nationalsozialistische Deutschland zur bedingungslosen Kapitulation. Die Waffen schwiegen – nach sechs Jahren Krieg, nach Millionen Toten, nach unvorstellbarem Leid. Für viele Deutsche war es damals ein Tag der Niederlage. Für die meisten anderen: der Tag der Befreiung.
Stell dir vor, du wachst auf – und hast einfach keine Lust mehr. Nicht aus Faulheit. Sondern, weil du alles versucht hast. Ausbildung, Job, Bewerbungsgespräche. Drei Jahre durchgezogen. Und trotzdem reicht es nicht.
Sagst du „bitte“ zu deinem Sprachassistenten? Oder „danke“, wenn ChatGPT dir hilft? Viele machen das automatisch – aus Anstand, aus Gewohnheit. Manche sogar aus Vorsicht, falls die KI irgendwann mal zurückschaut und sich erinnert, wer freundlich war. Klingt nach Science-Fiction – aber ist irgendwie auch menschlich, oder?
Manchmal ist es nur ein Gefühl. Ein Blick, der anders ist als sonst. Eine Nachricht, die irgendwie zu schnell gelöscht wird. Ein Satz, der nicht ganz zu Ende gesprochen wird.
Es geht wieder los: Spargelzeit. Die Schilder stehen an den Straßen, auf den Märkten türmen sich die weißen Stangen. Viele freuen sich – endlich wieder frischer regionaler Spargel, dazu Kartoffeln, Sauce Hollandaise, vielleicht ein Schnitzel. Ein bisschen Frühling auf dem Teller.
Morgen kommt ein neuer Film ins Kino: „Quiet Life“. Darin geht’s um ein reales Phänomen: Flüchtlingskinder, die ins Koma fallen, weil sie den Druck nicht aushalten. Erzählt wird in „Quiet Life“ die Geschichte einer russischen Flüchtlingsfamilie in Schweden: Vater, Mutter und zwei Töchter. Die jüngere Tochter, Katia, freut sich auf ihr neues Leben.
Morgen kommt ein neuer Film ins Kino: „Quiet Life“. Darin geht’s um ein reales Phänomen: Flüchtlingskinder, die ins Koma fallen, weil sie den Druck nicht aushalten. Erzählt wird in „Quiet Life“ die Geschichte einer russischen Flüchtlingsfamilie in Schweden: Vater, Mutter und zwei Töchter. Die jüngere Tochter, Katia, freut sich auf ihr neues Leben.
Morgen kommt ein neuer Film ins Kino: „Quiet Life“. Darin geht’s um ein reales Phänomen: Flüchtlingskinder, die ins Koma fallen, weil sie den Druck nicht aushalten. Erzählt wird in „Quiet Life“ die Geschichte einer russischen Flüchtlingsfamilie in Schweden: Vater, Mutter und zwei Töchter. Die jüngere Tochter, Katia, freut sich auf ihr neues Leben.
Seit über 70 Jahren gehen Menschen rund um Ostern für den Frieden auf die Straße – bei den Ostermärschen. Auch in diesem Jahr rufen Friedensgruppen und kirchliche Initiativen wieder zur Teilnahme auf. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat darüber mit dem Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Friedrich Kramer gesprochen.
Es klingt so einfach: „Ich bin für Frieden“. Ein Schild hochhalten, mitmarschieren, laut sein – Zum Beispiel bei nem Ostermarsch. Seit über 70 Jahren gehen Menschen rund um Ostern für Frieden auf die Straße. Angefangen hat das alles mit Demonstrationen gegen Atomwaffen. Und bis heute sind sich die Demonstranten in einer Sache einig: Sie sind gegen Krieg und für Frieden!
Seit über 70 Jahren gehen Menschen rund um Ostern für den Frieden auf die Straße – bei den Ostermärschen. Auch in diesem Jahr rufen Friedensgruppen und kirchliche Initiativen wieder zur Teilnahme auf. Dario Weilandt aus der Kirchenredaktion hat darüber mit dem Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland Friedrich Kramer gesprochen.
Kennt ihr noch diese Stofftaschentücher? Früher hatte fast jeder eins: der Opa im Jackett, die Oma im Ärmel, der Papa in der Hosentasche. Sie wurden sauber gefaltet, oft gebügelt und manche hatten sogar die Anfangsbuchstaben vom eigenen Namen eingestickt. Stilvoll rotzen – wer kann das schon von sich behaupten?
Stell dir vor, du weißt: Morgen endet alles. Und heute Abend sitzt du noch mal mit allen am Tisch. Du reichst Brot und Wein, redest über das, was war – und das, was kommt. So wie Jesus es am Gründonnerstag gemacht hat. Was auffällt: Er hat alle eingeladen. Auch Judas, von dem er wusste, dass er Jesus verraten wird. Auch Petrus, der ihn später verleugnen wird. Keiner wurde ausgeladen, keiner ausgeschlossen.
Am Mittwoch vor 80 Jahren, also am 9. April 1945, wurde Dietrich Bonhoeffer im Konzentrationslager Flossenbürg von der SS ermordet. Der evangelische Pfarrer war nämlich Teil des Widerstands gegen Adolf Hitler. Der Praktische Theologe Prof. Peter Zimmerling von der Uni Leipzig sagt, warum Bonhoeffer bis heute ein Vorbild ist.
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