Heute Saisonstart auf dem Tälerpilgerweg

Heute ist Saisonstart auf dem „Tälerpilgerweg“ in Ostthüringen. Der verbindet 8 schöne Dorfkirchen mit viel Natur und schöner Landschaft. Passend zu Corona ist das Startmotto heute „Einzeln und doch gemeinsam – Verbunden auf dem Tälerpilgerweg“. Friedbert Reinert von der evangelischen Kirchgemeinde Tröbnitz hat den 53-Kilometer- Rundweg mitinitiiert.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 11.04.2021

Der frühere Bundestagspräsident Norbert Lammert ist der Auffassung, zu viele Menschen hätten aktuell einen Hang zu Fundamentalismus. Norbert Lammert hat sich ganz aktuell auf den Streit um die richtigen Maßnahmen gegen Corona bezogen. Hier fehle es oft an gegenseitiger Toleranz.

Jenseits von richtig und falsch

Das kommt ja in den besten Familien vor, dass man sich immer wieder streitet. Bei Ihnen auch? Vielleicht Sie und Ihre Schwester. Immer wieder kriegen Sie sich in die Haare, wegen Kleinigkeiten, aber zwischendurch kommt auch so’n richtiger Hammer und Sie denken: Sag mal, tickt die noch ganz richtig? – Nicht gerade ne gute Voraussetzung, um irgendwie eine gemeinsame Lösung zu finden. Vielleicht haben Sie da jetzt auch einfach keine Lust mehr drauf. Ende jetzt.

x Wochen anders

Sieben Wochen kann man ganz gut überblicken. So wie die sieben Wochen von Aschermittwoch bis zum vergangenen Wochenende, Ostern. Manche nutzen diese Zeit, um zu fasten, zum Beispiel, um sich besonders bewusst zu ernähren, fit zu machen für den Frühling, haben vielleicht Süßigkeiten oder Alkohol weggelassen.

Wer ins Tal will, muss über die Hügel – Saisonstart auf dem Tälerpilgerweg

Am 11. April ist Saisonstart auf dem „Tälerpilgerweg“ in Ostthüringen. Der insgesamt 53 Kilometer lange Rundweg verbindet acht Dorfkirchen und führt durch viel Natur und schöne Landschaft. Das Startmotto passt irgendwie zu Corona und Lorckdown: „Einzeln und doch gemeinsam – Verbunden auf dem Tälerpilgerweg.“ Friedbert Reinert von der evangelischen Kirchgemeinde Tröbnitz hat den Weg mitinitiiert.

Kirchgemeinde Ilmenau: Andachten auch per Abrufvideo als Forum für Pandemiebetroffene

Was haben Menschen in der Corona-Krise bisher erlebt? Betroffene zu Wort kommen lassen, das hat die evangelische Kirchgemeinde Ilmenau in einer Andachtsreihe gemacht. Unter dem Motto „Zwischen Bangen und Hoffen“ hat z.B. Christian Franke gesprochen, der Gastwirt der Bobhütte.

Heute Saisonstart auf dem Tälerpilgerweg

Heute ist Saisonstart auf dem „Tälerpilgerweg“ in Ostthüringen. Der verbindet 8 schöne Dorfkirchen mit viel Natur und schöner Landschaft. Passend zu Corona ist das Startmotto heute „Einzeln und doch gemeinsam“ – Verbunden auf dem Tälerpilgerweg“. Friedbert Reinert von der evangelischen Kirchgemeinde Tröbnitz hat den 53-Kilometer- Rundweg mitinitiiert.

Luthers Hund Tölpel – der neue Mitarbeiter im Lutherhaus

Die Stiftung Luthergedenkstätten hat ihre fünf Museen wieder geöffnet. Luthers Elternhaus in Mansfeld. Geburtshaus und Sterbehaus in Eisleben und in Wittenberg Lutherhaus und Melanchthonhaus. Natürlich unter den besonderen Corona-Regeln, das heißt unter anderem: Besucherbegrenzung, Anmeldung für ein bestimmtes Zeitfenster und Maskenpflicht. Ganz neu im Luther-Team ist ein vierbeiniger Mitarbeiter, vorgestellt von Stefan Rhein, Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten:

Impf-Solidarität

Wer gegen Corona komplett geimpft ist, der gibt das Virus mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit nicht weiter. Das hat das Robert-Koch-Institut jetzt nochmal bestätigt. Deswegen will Gesundheitsminister Jens Spahn jede vollständig geimpfte Person so behandeln, „als hätte sie gerade aktuell einen negativen Test gemacht“.

Johann Friedrich Walkhoff: Bildungsfan und anhaltischer Schulreformer

Wo eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Diese Redewendung beschreibt das Leben des Gröbziger Pfarrers Johann Friedrich Walkhoff. Mitte des 18. Jahrhunderts war er Lehrer und Pfarrer in Halberstadt und soll vor einer Karriere als Domprediger in Halberstadt gestanden haben. Dann aber gab es Stress mit dem Domdechanten. Walkhoff nahm die erstbeste Pfarrstelle an und die war in Gröbzig. Das war im Jahr 1785, weiß Gemeindemitglied Otto Kappes.

Richtungswechsel

Ich bin mir sicher, Sie kennen dieses Gefühl: Wenn Ihnen jemand, der Sie wirklich gut kennt, sagt: „Du verrennst Dich gerade. Das ist Mist, was Du gerade machst“. Ui. Wenn sowas einer meiner besten Freunde sagt, dann muss ich echt schlucken, weil ich weiß, er hat sehr wahrscheinlich recht. Vielleicht haben Sie auch so jemanden, wenn er oder sie so ein ernstes Wort mit Dir spricht, dann wissen Sie, Sie brauchen bei dem, was Sie hören, gar nicht versuchen zu widersprechen, denn Sie wissen, es stimmt. Ihre innere Stimme hat Ihnen das sogar auch schon gesagt, aber Sie wollten nicht hinhören. Vielleicht haben Sie sogar bewusst vermieden, dass Sie jemand drauf anspricht, weil es nervt. Sie wollen das nicht hören.

Üben in Geduld

Ja, sie wird täglich getestet: Meine Geduld. Und nein: ich hab oft keine mehr, oder kaum noch welche, also nur noch einen kleinen Rest: Geduld, nicht in den Urlaub zu fahren, Geduld, nicht mal wieder schön essen gehen zu können, Geduld, meine Mutter nicht besuchen zu können, Geduld, nicht mehr als zwei Leute einladen zu dürfen, Geduld, Geduld, Geduld.

Üben in Geduld

Ja, sie wird täglich getestet: Meine Geduld. Und nein: ich hab oft keine mehr, oder kaum noch welche, also nur noch einen kleinen Rest: Geduld, nicht in den Urlaub zu fahren, Geduld, nicht mal wieder schön essen gehen zu können, Geduld, meine Mutter nicht besuchen zu können, Geduld, nicht mehr als zwei Leute einladen zu dürfen, Geduld, Geduld, Geduld.

Von Brüdern und Schwestern

Es gibt Menschen, die sind solange dein Begleiter im Leben, wie fast niemand anderes: Deine Geschwister. Du kannst Dir Deinen Bruder und Deine Schwester nicht aussuchen. Sie sind einfach da. Vielleicht schon immer, weil Du der oder die Jüngere bist. Oder Du warst das erste Kind Deiner Eltern, und plötzlich warst Du nicht mehr alleine.

Preis verpasst? Für Heteborn kein Grund, den Kopf hängen zu lassen

Einen Preis knapp verpasst hat die Evangelische Kirchengemeinde Heteborn. Beim Wettbewerb Kirchengemeinde des Jahres des Magazins Chrismon fehlten bei der Publikumswahl am Ende knapp 60 Stimmen. Enttäuscht? Nein, sagt Gemeindekirchenrätin Gertraud Hampe. In Heteborn lässt niemand den Kopf hängen:

Jüdische Kultur & Geschichte im Museum Synagoge Gröbzig

In diesem Jahr wird 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland gefeiert. 321 hat der römische Kaiser Konstantin in Köln den Juden das Ausüben städtischer Ämter erlaubt. Im heutigen Sachsen-Anhalt stammt einer der frühesten Hinweise auf jüdisches Leben von 1301. Nicht die älteste, aber die wohl am besten erhaltene Synagoge ist das „Museum Synagoge Gröbzig.“ Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Gröbzig besucht:

Hoffnung und Zuversicht auch in der Krise

Pandemie, Einschränkungen und Lockdown. Woraus lässt sich gerade Hoffnung und Zuversicht schöpfen? Klar, für Christen steckt viel Hoffnung im gerade vergangenen Osterfest, sagt Magdeburgs Superintendent Stephan Hoenen.

Vom 13. bis 16. Mai ist (digitaler) ökumenischer Kirchentag

Am Himmelfahrtswochenende in knapp fünf Wochen ist ökumenischer Kirchentag. Kirchentage mit Zehntausenden Besucherinnen und Besuchern sind zurzeit natürlich undenkbar, sagt Ilka Ißermann vom Kirchentags-Landesausschuss der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Bleib stehen, wenn du ein Eichhörnchen siehst

„Es sind ja oft die kleinen Dinge, die glücklich machen“. – Jaja, schon klar, „ganz toller“ Kalenderspruch, wenn Du sowas von urlaubsreif bist. Nix mit kleinen Dingen, ein großer Urlaub, am weiten Meer, in den hohen Bergen, wo auch immer, egal, Hauptsache nicht so „kleine Dinge“.

Ostergezwitscher rassismusfrei

Nils Sandrisser hat sich in der Evangelischen Sonntagszeitung mit rassistischen Tiernamen beschäftigt. Da gäbe es einige: Die Hottentotten-Ente zum Beispiel, oder den Kaffernbüffel oder den Mohren-Ibis. Die Hottentottenente, beschreibt der Kollege Journalist, die heißt so, weil sie einen schwarzen Kopf hat und Klicklaute von sich gibt, wie sie in einigen afrikanischen Sprachen vorkommen. Die europäischen Entdecker dieser Tiere hätten ihnen damals Namen gegeben, die aus ihrer Gedankenwelt entstammten. Soweit so gut, soweit so schlecht.

Kirchentag

Also, ich muss ehrlich sagen, ich finde das schon ziemlich cool: Weil eine Riesen-Veranstaltung mit mehreren hunderttausend Menschen im Moment eben einfach nicht geht, fällt das Ding nicht aus, sondern wird Mitte Mai zur einzigen digitalen Großveranstaltung, an der jeder kostenlos teilnehmen kann, um andere Leute und Promis zu treffen und über die großen aktuellen Fragen zu diskutieren.

Leidenschaft für die Orgel – Instrument des Jahres 2021

Die Orgel ist das Instrument des Jahres 2021. Bei Matthias Grünert könnte Orgelspielen schon eine Sucht sein oder jedenfalls eine echte Leidenschaft. Der frühere Greizer Kantor ist schon länger an der Frauenkirche in Dresden. Aber er kommt gern zu „Orgelfahrten“ nach Thüringen. Was fasziniert Matthias Grünert so an Orgeln?

#nichtselbstverständlich

Respekt! Das nenn ich mal nen Fernseh-Ereignis am Mittwochabend. Joko und Klaas haben die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger in den Mittelpunkt gestellt. Über sieben Stunden lang, ohne Werbung, in Echtzeit erlebst Du in der Doku eine komplette Krankenpfleger-Schicht praktisch durch die Augen von Meike.

Brüdergemeinen gedenken auf dem Gottesacker den Heimgegangenen

An keinem anderen christlichen Fest liegen Trauer und Freude so eng zusammen wie jetzt zu Ostern. Karfreitag steht die Zeit still. Die Glocken schweigen, der Altar ist verhüllt. Auch heute, am Karsamstag, dem Tag der Grablege, ist ein stiller Tag. Morgen kehrt aber die Freude zurück, erklärt Friedemann Hasting, Pfarrer der evangelischen Brüdergemeine Gnadau. Traditionell feiern die Brüdergemeinen auf dem Friedhof, dem Gottesacker:

Osterei und Hase – christliche oder weltliche Ostersymbole?

Zumindest in Supermärkten begegnen uns Ostereier und Hasen schon beinahe seit Anfang des Jahres. Nur haben die mit dem christlichen Osterfest doch gar nichts zu tun, oder etwa doch? Na klar, sagt Pfarrer Michael Weber. Eier essen zum Beispiel war während der Fastenzeit früher tabu für die Gläubigen.

Ostern von Analog bis Zoom – Kirchen mit vielfältigen Angeboten

Ostern ist das älteste christliche Fest und gilt als Höhepunkt des Kirchenjahres. Die Kirchen feiern ihr höchstes Fest mit unterschiedlichsten Andachten und Gottesdiensten. Im Livestream bei youtube, als Zoom-Abendmahl, aber eben auch mit Live-Gottesdiensten in den Kirchen. Thorsten Keßler mit Einzelheiten:

Was läuft in den Kirchen zu Ostern?

Ostern fällt nicht aus, es ist dieses Jahr aber anders. Wegen der Coronakrise wird in den evangelischen Kirchen ganz unterschiedlich gefeiert. Geplant sind kleinere Präsenzgottesdienste mit strengen Hygieneregeln und viele digitale Feiern. In Jena z.B. gibt’s den Ostersonntags-Gottesdienst in der Stadtkirche ab 10 Uhr auch als Livestream. Im Kirchenkreis finden nur 50 Prozent der üblichen Gottesdienste statt, sagt Jenas Gemeindekirchenratschef Georg Elsner.

Was läuft in den Kirchen zu Ostern?

Ostern fällt nicht aus, es ist dieses Jahr aber anders. Wegen der Coronakrise wird in den evangelischen Kirchen ganz unterschiedlich gefeiert. Geplant sind kleinere Präsenzgottesdienste mit strengen Hygieneregeln und viele digitale Feiern. In Jena z.B. gibt’s den Ostersonntags-Gottesdienst in der Stadtkirche ab 10 Uhr auch als Livestream. Im Kirchenkreis finden nur 50 Prozent der üblichen Gottesdienste statt, sagt Jenas Gemeindekirchenratschef Georg Elsner.

Was der Gründonnerstag eigentlich mit Grün zu tun hat

Mit Gründonnerstag beginnen heute die Osterfeierlichkeiten. Christen erinnern an das letzte Abendmahl von Jesus. In der biblischen Geschichte dahinter feiert Jesus mit seinen Jüngern und teilt Brot und Wein. Wohlwissend, was ihn erwartet. Die Geschichte berichtet nämlich auch davon, dass die Jünger ihn hängen lassen, während er im Garten Gethsemane betet, erzählt Pfarrerin Marie-Luise Zott aus Elsterwerda.