Bücher in der Fürstenloge: Offene Christophoruskirche am Elberadweg

Rund 50 Radwegekirchen gibt es in Sachsen-Anhalt. Damit eine Kirche zur Radwegekirche wird muss sie, na klar, in der Nähe eines Radweges liegen. So wie die Christophoruskirche in Dornburg am Elberadweg. Von Norden, aus Richtung Magdeburg kommend, fahrt ihr vorbei am Dornburger Schloss und seht dann schon die kleine weiße Dorfkirche. Eine Besonderheit der Kirche fällt nicht auf Anhieb auf. Sie steht sozusagen falsch herum, erklärt Claudia Paluszkiewicz:

Verlässlich geöffnet: Die Kirche in Werben bei Zörbig lädt ein zum Besuch

Der Evangelische Kirchenkreis Wittenberg in Sachsen-Anhalt erstreckt sich vom Fläming im Nordosten über Elbe, Dübener Heide, die Seen rund um Bitterfeld bis fast an den Petersberg im Westen. Der westlichste Ort des Kirchenkreises ist das kleine Dorf Werben, heute ein Ortsteil der Stadt Zörbig. Die Werbener Kirche ist 144 Jahre alt und für Nachbar und Gemeindekirchenrat Volker Neuholz mehr als ein Gebäude:

Wer fragt nach Krieg und Frieden

Also diese Geschichte mit den Grünen und den Waffenlieferungen – die ist schon etwas heikel. Grünen-Chef Habeck meinte wohl, dass man der Ukraine Waffen liefern darf, um sich zu verteidigen. Grünenchefin Baerbock sieht das nicht so. Und das Parteiprogramm sieht es auch nicht so. Das Parteiprogramm spricht sich gegen jede Art von Waffenlieferungen in Krisengebiete aus. Also kam, was kommen muss in solchen Fällen: Rückwärtsrudern. Habeck habe nur solche Waffen gemeint, die keine Waffen sind. – Okay, das jetzt gemein von mir. Ich korrigiere, Habeck habe nur solche militärischen Ausrüstungsgegenstände gemeint, die Menschleben schützen – wie Nachtsichtgeräte oder Minenräumfahrzeuge.

Stiftskirche St. Cyriakus Gernrode: Einer der ältesten christlichen Orte im Land

Die Stiftskirche St. Cyriakus Gernrode ist nördlich der Alpen bekannt für die älteste erhaltene Nachbildung des Grabes Christi in Jerusalem. Die zwei Kammern des Grabes spielen normalerweise beim mittelalterlichen Osterspiel eine wichtige Rolle. Überhaupt gehört die Stiftskirche zu den ältesten christlichen Orten in Sachsen-Anhalt. Wenn demnächst auch wieder Führungen möglich sein sollten, kann man mit Gernrodes Pfarrer Andreas Müller sozusagen über 1.000 Jahre in die Zeit zurückreisen.

Play the game statt Pessimismus

„Deutschland ist verliebt in den Pessimismus. Wir erzählen die Geschichte falsch“ – sagt Schriftsteller Frank Schätzing bei „Zukunft.machen“. Und er meint mit der „Geschichte“ den Klimaschutz. Über den würde von manchen falsch gesprochen, weil sie ihn als etwas Unzumutbares darstellen, das nur mit Verzicht möglich ist, ohne Spaß. Dabei sei doch Klimaschutz etwas Gutes.

Die Kirchen auf der Buga: Noch mit reduziertem Programm

Die BUGA in Erfurt läuft seit einem Monat. Die ersten Wochen waren ja durchwachsen: das Wetter eher wie April, und wegen der hohen Corona-Zahlen konnten keine Veranstaltungen stattfinden; auch keine Gottesdienste am Pavillon der Kirchen. Dafür ist dort z.B. das zu hören:

Anerkennung von DDR-Unrecht in der Evangelischen Kirche

Ab sofort gibt es bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen auf Anerkennung von DDR-Unrecht. Obwohl die Kirchen in der DDR grundsätzlich der staatlichen Vereinnahmung widerstanden, gab es dennoch auch dort Unrecht, sagt Hildigund Neubert.

Anerkennung von DDR-Unrecht in der Evangelischen Kirche

Ab sofort gibt es bei der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland die Möglichkeit, einen Antrag zu stellen auf Anerkennung von DDR-Unrecht. Obwohl die Kirchen in der DDR grundsätzlich der staatlichen Vereinnahmung widerstanden, gab es dennoch auch dort Unrecht, sagt Hildigund Neubert.

Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt Martinikirche Stolberg

Die St. Martinikirche in Stolberg im Harz wird seit über zehn Jahren bei Sanierungen regelmäßig von der DSD, der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, unterstützt. In diesem Jahr mit 21.500 Euro für die Restaurierung der Chorfenster. Die Martinikirche zählt laut DSD zu den Baudenkmälern von nationaler Bedeutung. Sie prägt das Stadtbild, sagt Stolbergs Evangelischer Pfarrer Jörg Thoms:

Ausgezeichnetes Ehrenamt: Der goldene Kirchturm für Kirchbauvereine

Mit dem „Goldenen Kirchturm“ würdigt die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, das ehrenamtliche Engagement von Kirchbauvereinen. In diesen Kirchbauvereinen engagieren sich Menschen für den Erhalt ihrer Ortskirche. Oft ganz egal, ob Kirchenmitglied oder nicht. Auf dem Gebiet der EKM, also in Thüringen, Sachsen-Anhalt und Teilen von Brandenburg und Sachsen, gibt es rund 400 solcher Kirchbauvereine, weiß Regionalbischof Christoph Hackbeil.

Der „Goldene Kirchturm“ geht nach Bechstedt-Wagd

Der „Goldene Kirchturm“ geht am Samstag nach. Den Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat sich das kleine Dorf südlich von Erfurt echt verdient. Claudia Tischer ist ehrenamtliche Vorsitzende des Fördervereins und weiß noch, wie schlimm die St. Trinitatiskirche vor 2014 dran war.

Der „Goldene Kirchturm“ geht nach Bechstedt-Wagd

Der „Goldene Kirchturm“ geht am Samstag nach. Den Ehrenamtspreis der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland hat sich das kleine Dorf südlich von Erfurt echt verdient. Claudia Tischer ist ehrenamtliche Vorsitzende des Fördervereins und weiß noch, wie schlimm die St. Trinitatiskirche vor 2014 dran war.

Kirchturmsanierung der Georgskirche Mösthinsdorf

In Mösthinsdorf im Saalekreis wird der Kirchturm der 800 Jahre alten Georgskirche saniert. In dieser Woche wurde der Turmknopf geöffnet, zum Vorschein kamen alte Münzen, Dokumente und eine Ausgabe der Kirchenzeitung von 1980. Damals wurde offensichtlich zum letzten Mal die Bekrönung geöffnet. Eine kleine Glocke im Turm ist ebenfalls so alt wie die Kirche. Ein Glockenexperte habe das festgestellt, sagt Ronny Krimm:

Kirche der Zukunft, Zukunft der Kirche – Junge PfarrerInnen

Junge Pfarrerinnen und Pfarrer, die gerade mit ihrer Ausbildung fertig sind, starten oft mit Idealismus und voller Energie ins Berufsleben, mit vielen kreativen Ideen. Drei Wissenschaftler haben genau solche Ideen gesammelt und ein Buch darüber veröffentlicht: „Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche“. Christoph Wiesinger von der Uni Heidelberg ist einer der drei Herausgeber.

Kirche der Zukunft, Zukunft der Kirche – Junge PfarrerInnen

Junge Pfarrerinnen und Pfarrer, die gerade mit ihrer Ausbildung fertig sind, starten oft mit Idealismus und voller Energie ins Berufsleben, mit vielen kreativen Ideen. Drei Wissenschaftler haben genau solche Ideen gesammelt und ein Buch darüber veröffentlicht: „Kirche der Zukunft – Zukunft der Kirche“. Christoph Wiesinger von der Uni Heidelberg ist einer der drei Herausgeber.

Pfarrer auf YouTube-(Ab)Wegen: Die Mobile Kanzel im Pfarrbereich Roßla

Coole und witzige Videos aus dem evangelischen Pfarramt. Seit einem Jahr, also seit Beginn der Pandemie, dreht Roßlas Evangelischer Pfarrer Folker Blischke fast jede Woche eine 10minütige Videoandacht. Die Mobile Kanzel ist unterwegs im ganzen Pfarrbereich.

Tora-Schreib-Projekt: Livetermine geplant

Eine neue Tora-Rolle bekommt die Jüdische Landesgemeinde von der evangelischen und katholischen Kirche in Thüringen geschenkt. Ein spezieller Schreiber arbeitet seit Monaten daran. Geplante Livetermine zum Zuschauen mussten wegen Corona bisher ausfallen. Auch morgen in Erfurt wieder. Aber ab Mitte Juni können Interessierte dabei sein, wenn die jüdische Bibel entsteht, sagt Projektleiterin Alexandra Husemeyer.

Tora-Schreib-Projekt: Livetermine geplant

Eine neue Tora-Rolle bekommt die Jüdische Landesgemeinde von der evangelischen und katholischen Kirche in Thüringen geschenkt. Ein spezieller Schreiber arbeitet seit Monaten daran. Geplante Livetermine zum Zuschauen mussten wegen Corona bisher ausfallen. Auch morgen in Erfurt wieder. Aber ab Mitte Juni können Interessierte dabei sein, wenn die jüdische Bibel entsteht, sagt Projektleiterin Alexandra Husemeyer.

Die Relegation: Einst Bestrafung, heute sportlicher Wettkampf

Ab morgen laufen im Fußball von Bundesliga bis 3. Liga die Relegationsspiele. Es geht um den letzten freien Platz in der höheren Liga, um Verbleib oder um Aufstieg und Abstieg. Eine Relegation existierte aber bereits im 17. Jahrhundert an Universitäten, weiß Stephan Rhein, der Direktor der Stiftung Luthergedenkstätten in Witteberg.

Bundesweites Stadtradeln: evang. Regionalgemeinde Sömmerda macht vom 24.-30.5. Radpilgern

Das bundesweite „Stadtradeln“ läuft seit Freitag erstmals auch in Sömmerda. Bei der Aktion sollen bis zum 10. Juni 21 Tage lang möglichst viele Leute im Alltag möglichst viele Kilometer per Rad zurücklegen. Iris Fischer hat die evangelische Regionalgemeinde als Team beim „Stadtradeln“ in Sömmerda angemeldet.

Die Kirchen auf der Buga: Noch mit reduziertem Programm

Die BUGA in Erfurt läuft seit einem Monat. Die ersten Wochen waren ja durchwachsen: das Wetter eher wie April, und wegen der hohen Corona-Zahlen konnten keine Veranstaltungen stattfinden; auch keine Gottesdienste am Pavillon der Kirchen. Dafür ist dort z.B. das zu hören:

Nicht mehr nur digital: Francke-Jahresausstellung für Besucher geöffnet

Anfang des Monats haben die Franckeschen Stiftungen in Halle ihre Jahresausstellung eröffnet. Unter dem Titel „Heilen an Leib und Seele“ geht es um Medizin und Hygiene im 18. Jahrhundert. Anlass für dieses Thema: Die Eröffnung des ersten Kinderkrankenhauses vor 300 Jahren. Kurator Holger Zaunstöck zeigt ein Holzmodell mit der Ausdehnung der Stiftungen 1721:

Was tun gegen Antisemitismus? Impulse vom ökumenischen Kirchentag

Antisemitismus, offener Judenhass, in den vergangenen Tagen tritt er mancherorts ganz schön heftig zu tage und wird bei antiisraelischen Demos herausgebrüllt. Was kann man dagegen tun? Das war auch Thema beim digitalen ökumenischen Kirchentag am letzten Wochenende. Josef Schuster ist Zentralratsvorsitzender der Juden in Deutschland. Nach Jahrhunderten von Judenhass hätten sich die Kirchen glaubwürdig gewandelt, sagt Schuster.

Weg damit!

„Man glaubt ja immer gar nicht, wieviel Zeug man in den Schränken hat“, sagt ne Freundin am Telefon, die gerade ihr Schlafzimmer ausräumt, um danach die Wände frisch zu streichen. „Jetzt steht mein ganzes Wohnzimmer voll mit den Sachen, ich frag mich, wie das alles wieder ins Schlafzimmer reingehen soll“. – „Naja, was vorher drin war, passt auch wieder rein“, sag ich. Aber der Punkt ist ja ein ganz anderer.

Das ist Leben

Irgendwie kennt das doch jeder: Einen richtigen Scheißtag. Aber so wie diese Woche. Am Ende dachte ich nur: Fass am besten gar nichts mehr an. In den Paketshop ohne Bargeld! Paket schon eingescannt, Schlange hinter mir. Oh man, sorry! In der Küche ne bescheuerte Mehlmotte. Beim Killen die Flasche mit dem selbstgemachten Himbeeressig von der Arbeitsplatte gefegt. Die neue und frischgewaschene helle Hose versaut. Die Sauce in die Schubladen vom Küchenschrank. Die Flasche auf dem Fußboden – geplatzt, die Wand himbeer-rot gesprenkelt. Der Autoschlüssel in der Jackentasche, die gestern bei Omas Geburtstag hängengeblieben ist. Beim Rechnung zahlen drei mal die falsche Tan. Konto gesperrt. Das war einfach wie gesagt – ein, ja ein Scheißtag.

Engeistert und begeistert – Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche

Happy Birthday Kirche! Das ist in Kurzform Grund und Bedeutung für Pfingsten. Pfingsten erinnern Christen an den Beginn der Verbreitung der christlichen Botschaft oder eben auch an die Gründung der Kirche. In der Bibel ist vom Ausgießen des Heiligen Geistes die Rede. Irgendwie abstrakt, deshalb erklärt Pfarrer Sven Hanson, der Leiter des Mitteldeutschen Bibelwerkes, was gemeint ist:

Bundesweites Stadtradeln: evang. Regionalgemeinde Sömmerda macht vom 24.-30.5. Radpilgern

Das bundesweite „Stadtradeln“ läuft seit Freitag erstmals auch in Sömmerda. Bei der Aktion sollen bis zum 10. Juni 21 Tage lang möglichst viele Leute im Alltag möglichst viele Kilometer per Rad zurücklegen. Iris Fischer hat die evangelische Regionalgemeinde als Team beim „Stadtradeln“ in Sömmerda angemeldet.

Verbote oder selbst entscheiden

Sagt mir neulich jemand: „Ich fahr gern schnell Auto, aber wenn es die Vorschrift gäbe, maximal nur 130 zu fahren, dann würde ich mich dran halten. Ist ja auch sinnvoll wegen Klima und so“ – Ähm, was soll ich davon jetzt halten? Wenn Du es sinnvoll findest, langsamer zu fahren, warum machst Du’s dann nicht einfach?

Was tun gegen Antisemitismus? Impulse vom OEKT

Was tun gegen Antisemitismus? Was tun gegen offenen Judenhass, wie er jetzt bei antiisraelischen Demos herausgebrüllt wird? Das war auch Thema beim digitalen ökumenischen Kirchentag am letzten Wochenende. Josef Schuster ist Zentralratsvorsitzender der Juden in Deutschland. Nach Jahrhunderten von Judenhass hätten sich die Kirchen glaubwürdig gewandelt, sagt Schuster.

Ein Monat BUGA Erfurt. Ein Monat Kirche auf der BUGA

Seit einem Monat ist in Erfurt die BUGA, die Bundesgartenschau. Die ersten Wochen waren eher durchwachsen: Ein Wetter wie im April und wegen der hohen Corona-Zahlen keine Veranstaltungen. Auch keine Gottesdienste im Kirchenpavillon, dafür ganz andere Klänge, wie diese hier:

Antisemitismus und Israelkritik

Geht das: israelkritisch und nicht antisemitisch zu sein? Ist jeder, der den Staat Israel kritisiert, gleich ein Antisemit? Na klar. Jedenfalls solange Du Dich besonders über den Staat Israel aufregst und dir andere Staaten im Vergleich zu Isreal ziemlich egal sind. Da können die Saudis Journalisten zerstückeln, das stört Dich nicht, aber wenn die demokratischen Israelis sich gegen Raketenbeschuss wehren, regst du Dich auf! Warum? Warum wohl? Könne das antisemitisch motiviert sein? Hat was für sich – das Argument.

Der Zeit voraus: Sonnenkirche Pülzig versorgt sich selbst mit Strom

Die Jakobuskirche in Pülzig ist aus verschiedenen Gründen bemerkenswert. Die über 115 Jahre alte Kirche in dem kleinen Ort nordwestlich von Wittenberg kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg ist nämlich ihrer Zeit voraus. Warum, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler:

Die Kirchen auf der Buga: Noch mit reduziertem Programm

Die BUGA in Erfurt läuft seit einem Monat. Die ersten Wochen waren ja durchwachsen: das Wetter eher wie April, und wegen der hohen Corona-Zahlen konnten keine Veranstaltungen stattfinden; auch keine Gottesdienste am Pavillon der Kirchen. Dafür ist dort z.B. das zu hören:

Wie im Himmel, so auf Erden

„Wie im Himmel, so auf Erden“ – Klar, ist aus dem bekanntesten Gebet der Welt, dem Vaterunser. Der Arzt, Journalist und Moderator Eckhard von Hirschhausen interpretiert diesen Satz so: „Wie im Himmel, so auf Erden“ könne man auch ganz konkret verstehen als „Das, was wir in den Himmel pusten, das fällt uns im wahrsten Sinne auf die Füße“.

Max ohne Erinnerung

Stell Dir vor, Du rutschst beim Treppensteigen aus, fällst hin, wirst bewusstlos, und als Du wieder aufwachst, erinnerst Du Dich nicht mehr. Du weißt nicht mehr, wer Du bist, Du weißt nicht, dass da an Deinem Bett Deine Eltern stehen. Du weißt, wie das Leben funktioniert, Geburt, Erwachsen werden, Sterben. Du kannst sprechen, rechnen, weißt, was Du in der Schule gelernt hast. Aber alles, was Dich ausmacht, ist weg. Deine Freunde kennst Du nicht. Dein alter Job fühlt sich an wie der eines Fremden, so wie Dein ganzes altes Leben.

Krieg und Frieden statt Impfen und Infektionen

Gesundheitsminister Jens Spahn von der CDU, hat gesagt, wie die CDU den Grünen die Stimmen abjagen kann bei der Bundestagswahl. Die CDU müsste mehr über Sicherheitspolitik reden, meinte der Gesundheitsminister. Bei Krieg und Frieden wären die Grünen blank.

Zwischen Krankenhaus und Kanzel – ehrenamtliche Prädikantin in Zörbig

Ohne Ehrenamtliche läuft so manches nicht. Sie öffnen Gotteshäuser für Besucher, läuten die Glocken zum Gottesdienst oder stellen die Blumen auf den Altar. Manche Ehrenamtliche feiern Gottesdienst und stehen auf der Kanzel, die Prädikantinnen oder Prädikanten, abgeleitet vom lateinischen Wort für Predigen. Brigitte Kipfmüller aus Löberitz hat vor 15 Jahren die Ausbildung in Essen gemacht.

Hilfe aus Bollywood: Irre Geschichte um die Kirchensanierung von Rieda

Mit Vokabeln wie Wunder sollte man ja vorsichtig sein, aber was in den letzten sechs Jahren rund um die kleine Dorfkirche in Rieda bei Zörbig passiert ist, kommt einem Wunder schon recht nahe. Unser Kollege Thorsten Keßler hat die Kirche vor zwei Wochen besucht und war beeindruckt:

Begeistert & Entflammt: Pfingsten ist der Geburtstag der Kirche

Happy Birthday, liebe Kirche. Das ist die Kurzform für das Pfingstfest am kommenden Wochenende. Pfingsten ist der Auftakt für die Verbreitung der christlichen Botschaft oder eben auch die Gründung der Kirche. In der Bibel ist vom Ausgießen des Heiligen Geistes die Rede. Irgendwie abstrakt, deshalb erklärt Pfarrer Sven Hanson, der Leiter des Mitteldeutschen Bibelwerkes, was gemeint ist:

Telefonseelsorge Halle startet neue Ausbildung fürs Ehrenamt

Bei der Telefonseelsorge in Halle startet im September die nächste einjährige Ausbildung für den ehrenamtlichen Dienst am Telefon. Bis zu 50-mal am Tag hat in den letzten Monaten das Telefon in Halle geklingelt. Menschen wollten ihre Sorgen loswerden, einsame Menschen suchen Gesprächspartner. Für Anrufende ist die Anonymität wichtig, weiß aus Erfahrung die Leiterin der Telefonseelsorge Halle, Dorothee Herfurth-Rogge.

Sorge über den wachsenden Antisemitismus

Steine auf Synagogen, brennende Israel-Fahnen und übelste antisemitische Beschimpfungen des Zentralrates der Juden in Deutschland. Antisemitismus nimmt zu und zwar nicht erst mit Beginn des jüngsten Konfliktes in Nahost. Larisa Korshevnyuk, die Vorsitzende der liberalen jüdischen Gemeinde in Magdeburg, beobachtet einen wachsenden Hass auf Jüdinnen und Juden:

Digitale Kirche – weder verteufeln noch überbewerten

In Frankfurt war am Wochenende ökumenischer Kirchentag. Kirchentag? Moment mal, da kommen doch normalerweise Hunderttausend Besucherinnen und Besucher zusammen. Natürlich nicht möglich in einer Pandemie. Deshalb wurde das Programm von tausenden Veranstaltungen abgespeckt auf knapp 100 digital im Netz.

Internationaler Museumstag digital im Museum Synagoge Gröbzig

Der internationale Museumstag am 16. Mai ist ein Aktionstag, um auf die Vielfalt in den mehr als 6.500 Museen in Deutschland aufmerksam zu machen. In Sachsen-Anhalt gibt es vom Weltkulturerbe bis zum Heimatmuseum über 230 Museen. Viele öffnen in diesem Jahr ihre Ausstellungen digital oder bieten andere Möglichkeiten an. Auch das Museum Synagoge Gröbzig. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion mit Einzelheiten zu Gröbzig und zum digitalen Programm:

Wie im Himmel, so auf Erden

„Wie im Himmel, so auf Erden“ – Klar, ist aus dem bekanntesten Gebet der Welt, dem Vaterunser. Der Arzt, Journalist und Moderator Eckhard von Hirschhausen interpretiert diesen Satz so: „Wie im Himmel, so auf Erden“ könne man auch ganz konkret verstehen als „Das, was wir in den Himmel pusten, das fällt uns im wahrsten Sinne auf die Füße“.

Glauben, Frieden, Klimawandel – Themenvielfalt beim digitalen Kirchentag

In Frankfurt (Main) war am Wochenende der dritte ökumenische Kirchentag. Anders als sonst haben sich nicht hunderttausende Menschen getroffen, sondern den Kirchentag vom eigenen Sofa zu Hause verfolgt. Thorsten Keßler mit Programmeindrücken:

Neue EKD-Präsidentin

Es ist kein Staat und keine Stiftung, es ist auch kein Verein, aber es stehen über 20 Millionen Namen auf der Mitgliederliste. Sie, diese gut 20 Millionen Mitglieder in Deutschland, sind eine Körperschaft öffentlichen Rechts, haben ein gewähltes Parlament und sie haben gerade eine neue Chefin gewählt: Die Evangelische Kirche in Deutschland hat die 25-jährige Philosophie-Studentin Anna-Nicole Heinrich zur Präsidentin gewählt.

Schaut hin! Ein Motto, wie gemacht für einen digitalen Kirchentag

Mit einem Gottesdienst endet am 16. Mai in Frankfurt (Main) der 3. Ökumenische Kirchentag zu Ende. Normalerweise würden zur Stunde wahrscheinlich schon die ersten Menschen auf dem Weg ins Stadion oder auf einen riesigen Platz sein, um sich dort auf diesen Abschluss einzustimmen. Alles nicht möglich in einer Pandemie. Der ganze Kirchentag war „digital und dezentral.“ Bettina Limperg ist die Präsidentin dieses dritten ökumenischen Kirchentages.

BUGA: Buch über Pflanzensymbolik in Erfurter Kirchen

In Erfurt läuft die Bundesgartenschau und Tausende blühende Blumen locken Gäste an. Auch in Erfurts Kirchen kann man Pflanzen entdecken. Und dabei hilft, passend zur BUGA, jetzt ein kleines Buch des evangelischen Kirchenkreises. Geschrieben hat es die Gartenbauingenieurin und Theologin Ruth Bredenbeck.

Weg damit!

„Man glaubt ja immer gar nicht, wieviel Zeug man in den Schränken hat“, sagt ne Freundin am Telefon, die gerade ihr Schlafzimmer ausräumt, um danach die Wände frisch zu streichen. „Jetzt steht mein ganzes Wohnzimmer voll mit den Sachen, ich frag mich, wie das alles wieder ins Schlafzimmer reingehen soll“. – „Naja, was vorher drin war, passt auch wieder rein“, sag ich. Aber der Punkt ist ja ein ganz anderer.

Wenns Schellen hagelt

Früher gab’s fürs Schwätzen in der Kirche ruckzuck schon mal ne Schelle, wenn nicht vom Pfarrer, dann von irgendeiner Oma aus der Hinterbank. Jugendliche ernten heute eher mal missbilligende Blicke, wenn sich während der Predigt die Bäuche biegen, wenn dem Nachbarn der Ohrstöpsel aus dem Ohr fällt, oder das handy verreckt.

Ökumenischer Kirchentag digital: Samstag ist Hauptveranstaltungstag

Morgen ist der Hauptveranstaltungstag beim 3. Ökumenischen Kirchentag. Anders als gewohnt, treffen sich nicht hunderttausende Menschen vier Tage lang in Frankfurt, sondern diesmal ist das Programm „digital und dezentral“.