Geheimnisvoll: Was steckt hinter den Emporenmalereien in Schlagenthin?

In Schlagenthin im Jerichower Land, fast direkt an der Grenze zu Brandenburg, ist die Dorfkirche der unauffällige Mittelpunkt des Ortes. Unauffällig deshalb, weil man sie leicht übersieht. Ein niedriger Fachwerkturm steht nämlich neben der Kirche. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat den 600-Einwohner-Ort besucht und dort Rüdiger Schnapp getroffen. Der Vorsitzende vom Förderverein für die Dorfkirche bringt das Besondere „seiner“ Kirche kurz und knapp auf den Punkt:

Kirche Schlagenthin: Wo der Kirchturm daneben steht

Der Förderverein für die Dorfkirche von Schlagenthin wurde jüngst mit dem Ehrenamtspreis Goldener Kirchturm ausgezeichnet. Das Gebäude mitten im Ort sieht gar nicht aus wie eine Kirche und ist leicht zu übersehen, sagt Rüdiger Schnapp, der Vorsitzende vom Förderverein:

Ziegelsteinkirchen im Jerichower Land

Das Kloster Jerichow gilt als eines der Vorzeigebauwerke für Backsteinbau und die Klosterkirche St. Marien und St. Nikolaus zählt zu den ältesten Backsteinbauten in Norddeutschland. Aber auch kleinere Kirchen im Jerichower Land wurden aus Ziegelsteinen errichtet, erklärt die Brandenburger Architektin Heidrun Fleege.

Schlagenthin – Zweiteilige Kirche mit Kirchturm nebenan

Böse Zungen sagen, Schlagenthin ist das letzte Dorf in Sachsen-Anhalt. Quasi direkt hinter dem 600-Einwohnerort ist nämlich schon Brandenburg. Die Dorfkirche steht zwar im Zentrum von Schlagenthin, nur den Kirchturm als Orientierungspunkt sucht man vergeblich. Pfusch am Bau sagt Monika Pilz vom Kirchbauverein:

Leader-Programm: Europa hilft in Sachsen-Anhalt

In Schlagenthin sucht man als Ortsunkundiger zunächst vergeblich nach einem Kirchturm als Orientierungspunkt. Die halb aus Fachwerk, halb aus Ziegeln gemauerte Kirche hat keinen, sagt Monika Pilz vom Kirchbauverein:

Am Ende von Sachsen-Anhalt: Zwischen Karow, Kade und Schlagenthin

Am östlichen Rand von Sachsen-Anhalt, kurz vor der Landesgrenze zu Brandenburg, liegen im Norden des Landkreises Jerichower Land die Orte Schlagenthin, Kade und Karow. Die letzten Dörfer in Sachsen-Anhalt, so werden die drei Orte manchmal etwas spöttisch genannt. Kirchenreporter Thorsten Keßler war zu Besuch in Karow, Kade und beginnt seine kleine Reise in Schlagenthin.

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