Von Halle nach Magdeburg – die größte Glocke im Dom Magdeburg

Halle und Magdeburg, die beiden größten Städte des Landes Sachsen-Anhalt, verbindet schon immer eine gewisse Rivalität. Auch schon vor hunderten von Jahren. Die derzeit größte Magdeburger Domglocke kommt ursprünglich aus Halle. Vielleicht hat sie auch ein wenig zur Rivalität beigetragen. Die Hosianna, im Volksmund auch Susanna genannt, ist mit knapp neun Tonnen Gewicht eine der drei bedeutendsten Glocken in den ostdeutschen Bundesländern. Gisela Hintzsche von der reformierten Domgemeinde Halle kennt die Geschichte der Magdeburger Glocke:

750 Jahre Dom zu Halle, Teil 6: Eine schillernde Persönlichkeit, Kardinal Albrecht von Brandenburg

Eine der wohl schillerndsten Persönlichkeiten in 750 Jahren Dom zu Halle ist Kardinal Albrecht von Brandenburg. Mit nur 23 Jahren wurde er 1513 Erzbischof von Magdeburg und Verwalter des Bistums Halberstadt; ein Jahr später noch Erzbischof von Mainz. Nach dem Kaiser galt Albrecht als der wohl mächtigste Mann im Heiligen römischen Reich Deutscher Nation. 1520 ist er von Magdeburg auf die Moritzburg umgesiedelt und hat die Klosterkirche der Dominikaner für sich beansprucht, weiß Gisela Hintzsche von der reformierten Domgemeinde.

750 Jahre Dom zu Halle, Teil 1: Aus der Baugeschichte

Der Dom zu Halle wird 750 Jahre alt. Ursprünglich war der heutige Dom eine Klosterkirche der Dominikaner. Der Orden hat 1271 den Grundstein gelegt. Deshalb gibt es keinen alles überragenden Turm und Menschen laufen an ihm vorbei, weiß Gisela Hintzsche von der evangelisch-reformierten Domgemeinde.

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