Papst im Irak

Hey, da is‘ er wieder. Der Papst. Der gute alte – als 84jährige – Franziskus. Der Religionsführer, der mehr lächelt als alle anderen. Also nicht als alle anderen Päpste, das kann man ja schlecht wissen. Aber im Vergleich zu den Ajatollahs wirkt Franziskus doch immer recht locker, finde ich. So, als wolle er gar nicht alt und weise werden.

Coffee at home

Also, es ist ja nicht so, dass alle zuhause statt in der Firma arbeiten, aber insgesamt sind schon weniger Leute unterwegs. Das heißt auch: Statt nem schnellen „Coffee to go“ beim Umsteigen vom Bus in die Bahn, gibt’s jetzt „Coffee at home“. Je nach Ausstattung Deiner Küche durch irgendeine Kaffeemaschine oder mit viel Liebe von Hand zubereitet.

Corona: Arme Menschen trifft die Pandemie härter als Reiche

Die Corona-Krise trifft arme Menschen ganz besonders. Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Kirchen, Sozial- und Kulturverbänden fordert von der Bundesregierung deshalb mehr Nothilfen. Eine seit zwei Wochen laufende bundesweite Unterschriftensammlung haben bisher über 130.000 Menschen unterzeichnet. Ralf Kleist, Leiter der Kreisdiakoniestelle Jena findet die Forderungen richtig:

Christ*Innen auf der ganzen Welt feiern am 5. März Weltgebetstag

Am nächsten Freitag, am 5. März, feiern Christinnen und Christen auf der ganzen Welt den Weltgebetstag. Normalerweise, also wenn nicht gerade Corona ist, dann wird dieser Gottesdienst auf der ganzen Welt genauso gefeiert. Mit den gleichen Liedern, den gleichen Gebeten und eigentlich auch mit landestypischem Essen aus dem jeweiligen Weltgebetstagland. Essen fällt in diesem Jahr weg, denn der Weltgebetstag wird auf Distanz gefeiert. Kirchenreporter Thorsten Keßler kennt das diesjährige Land und die Geschichte des Weltgebetstages:

Geschichte(n) um die Dorfkirche in Gütter bei Burg

Etwa 4.000 Kirchengebäude gibt es im Bereich der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland in Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt. Jedes einzigartig. Jedes mit einer eigenen Geschichte. Die Dorfkirche in Gütter bei Burg ist auf jeden Fall schon ein paar hundert Jahre alt. Wie alt genau, darüber gibt es keine Aufzeichnungen, bedauert Gemeindeglied Gerald Hüttner:

Jahresstatistik 2020: Mehr Menschen nutzen Dienste der Telefonseelsorge

Corona hat sich im letzten Jahr auf die Arbeit der Telefonseelsorge ausgewirkt. Gegenüber 2019 habe es erkennbare Verschiebungen gegeben, heißt es in der gestern veröffentlichten Jahresstatistik für 2020.

Klinikseelsorge: In der Pandemie Brücke zwischen Patienten und Angehörigen

Seelsorgerinnen oder Seelsorger stehen Menschen in besonderen Lebenssituationen bei. Jemanden zu begleiten, die Last des anderen zutragen, das ist ein christliches Motiv. Weil Besuche ausgeschlossen sind, ist die Klinik- oder Krankenhausseelsorge während der Pandemie für viele Patientinnen und Patienten auch ein Stück weit eine Brücke zu ihren Angehörigen, berichtet der Quedlinburger Pfarrer Matthias Zentner:

Luthers Totenmaske: Lebendige Erinnerung oder morbide Reliquie?

Heute, am 22. Februar 1546, vor 475 Jahren war Martin Luthers Beerdigung in der Schlosskirche Wittenberg. Nachdem er vier Tage zuvor in Eisleben gestorben war, wurde ein Wachsabdruck seines Gesichtes und seiner Hände gemacht. Diese Abdrücke wiederum sind irgendwie in der Marktkirche Halle gelandet. Bis vor kurzem hatten Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, sie anzuschauen. Lebendige Erinnerung oder Morbide Reliquie?

Afghanistan vor neuem Anfang

Seit die Bundeswehr 2001 zum Kampf gegen den Terror in Afghanistan einmarschiert ist, haben dort 157.000 Menschen ihr Leben verloren. Unter ihnen 59 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Deutschland war schon vorher in Afghanistan aktiv: mit Hilfsprojekten für Gesundheit und Bildung. Ohne militärische Sicherung waren solche Projekte den radikal-islamistischen Taliban oft schutzlos ausgeliefert.

Crowdfunding: Eine digitale Tafel für die Evangelische Grundschule Köthen

Die Evangelische Grundschule Köthen hat zusammen mit „Köthen Energie“ eine Online-Spendenaktion für eine neue digitale Tafel, ein sogenanntes Whiteboard, gestartet. 90 Menschen aus Köthen und Umgebung haben die Aktion schon gemeinsam unterstützt. Noch zehn Tage, bis 1. März, läuft die Crowdfunding-Aktion. Lehrerin Andrea Habelitz hofft auf einen erfolgreichen Abschluss.

Auf Anfang

„So, und jetzt nochmal alles auf Anfang. Jetzt tun wir mal so, als hätten wir die letzten 15 Minuten nicht über diesen Mist gestritten.“ – Hast Du das schonmal gemacht? Ist super, wenn’s funktioniert, wenn beide eingesehen haben, dass der Grund für den unnötigen Streit nur an einem blöden Missverständnis ganz am Anfang lag. „Okay, ich geh nochmal raus, und komm nochmal rein“. Und Ihr müsst lachen. Und beim zweiten Mal nimmt das Gespräch einen viel besseren Verlauf.

Muttersprache = Luthersprache? 21.2. ist Tag der Muttersprache

Heute ist der internationale Tag der Muttersprache. In Deutschland gilt ja der Reformator Martin Luther als so etwas wie der Erfinder der deutschen Sprache. Gerade aufgrund der Bibelübersetzung auf der Wartburg, die sich in diesem Jahr zum 500. Mal jährt. Muttersprache also auch Luthersprache? Ganz so einfach ist es nicht, sagt die Germanistin Saskia Luther von der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg.

Evangelische Fastenaktion: Spielraum! Sieben Wochen ohne Blockaden

Mit Gottesdiensten haben die Kirchen am 21.02. ihre Fastenaktionen eröffnet. In der rund 40-tägigen Fasten- oder Passionszeit erinnern Christen an Leiden und Sterben von Jesus. Die Zeit ist Vorbereitung auf Ostern. Fasten und der Verzicht auf Genussmittel, wie Süßes oder Alkohol, gilt als Symbol der Buße und der spirituellen Erneuerung. Die evangelische Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“ steht in diesem Jahr unter dem Motto: „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden!“ Spielraum also trotz Lockdown? Trotz Ausgangsbeschränkungen? Treffender geht es doch nicht, findet Sieben-Wochen-Ohne-Initiator Arnd Brummer:

Zeit zum Trauern

Ich weiß nicht, wie’s Dir geht, wenn Du im Urlaub bist und Dir ne fremde Stadt anschaust. Siehst Du Dir dann auch die Kirche an? Da ist diese Ecke mit den vielen Kerzen. Du kannst Dir eine nehmen, anzünden und an jemanden denken, der gestorben ist. Auf einmal bist Du ganz raus aus dem Urlaubs- und Touristenmodus. Auf einmal bist Du ganz in Gedanken bei dem geliebten Menschen, der nicht mehr lebt. Und es tut gut, auch wenn es schmerzt.

Umgang mit der (Un-) Endlichkeit

Der Tod rückt uns in der Pandemie ganz schön auf die Pelle. Wenn wir sterben, kommt dann noch was? „Mein Umgang mit der „Un- Endlichkeit“, genau dazu hat die Evangelische Akademie Thüringen eine Tagung geplant. Es gibt auch eine Menge Interessierte, denn das Thema bewegt gerade viele, sagt Direktor Sebastian Kranich.

Wenn der Duden platzt

Die Fachleute vom Duden, also die Fachfrauen und Fachmänner der Dudenredaktion, die Duder und Duderinnen, die haben es wirklich nicht leicht. Denn der Duden soll ja Auskunft über die korrekte Schreibweise und über die Bedeutungen der Worte und Redewendungen der deutschen Sprache geben. Aber?

Debatte über Flüchtlings-Erstaufnahme in Suhl

In Suhl ist die Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber und Geflüchtete. In der öffentlichen Diskussion kommt sie oft nur vor, wenn es dort Probleme gibt. Die evangelische Kirchgemeinde hat jetzt eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema veranstaltet. Z.B. mit Cordula Haase, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Debatte über Flüchtlings-Erstaufnahme in Suhl

In Suhl ist die Thüringer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber und Geflüchtete. In den Medien kommt sie oft nur vor, wenn es dort Probleme gibt. Die evangelische Kirchgemeinde hat jetzt eine Online-Podiumsdiskussion zum Thema veranstaltet. Z.B. mit Cordula Haase, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Wir sagen ihre Namen – Gedenken an die Terroropfer von Hanau

Unter dem Motto Wir sagen ihre Namen wird heute an die Opfer des rechtsterroristischen Anschlags von Hanau vor einem Jahr gedacht. Auch in Sachsen-Anhalt. Wegen des Anschlags auf die Synagoge in Halle nur ein halbes Jahr vorher ist Hanau sehr nah, sagt Mamad Mohamad. Er ist der Geschäftsführer von LAMSA, dem Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen in Sachsen-Anhalt.

Evangelischer Film des Jahres 2020: Niemals selten manchmal immer

Wie wäre es denn mal wieder mit einem schönen Filmabend? Auch wenn manche das Gefühl haben, sie haben in den vergangenen Monaten schon alles leergeguckt, es gibt echte Geheimtipps. Stefan Erbe aus der Kirchenredaktion hat den Evangelischen Film des Jahres 2020 mitgebracht.

Ev. Film des Jahres 2020 jetzt im Heimkino: Niemals selten manchmal immer

Wie wäre es heute Abend mal wieder mit einem Film? Einem sehr leisen Film, dessen Geschichte umso stärker wirkt. Kein lockerer, spaßiger Film, dafür aber ehrlich, spannend und einfühlsam. So wie „Niemals selten manchmal immer“, den es jetzt auf DVD und als Stream gibt:

Ev. Film des Jahres 2020 jetzt im Heimkino: Niemals selten manchmal immer

Wie wäre es heute Abend mal wieder mit einem Film? Einem sehr leisen Film, dessen Geschichte umso stärker wirkt. Kein lockerer, spaßiger Film, dafür aber ehrlich, spannend und einfühlsam. So wie „Niemals selten manchmal immer“, den es jetzt auf DVD und als Stream gibt:

Expressionistisches Altarbild kommt auf die Schönheitsfarm

Aus der Andreaskirche in Biere in der Gemeinde Bördeland wird heute ein einzigartiges Altarbild abgeholt und – salopp gesagt – auf eine Schönheitsfarm gebracht. Ungefähr 5 m² groß und über 100 Jahre alt ist das Bild, weiß die Dresdner Restauratorin Katja Matauschek.

Evangelische Fastenaktion: Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden

Heute ist Aschermittwoch, und wer möchte, kann die 7 Wochen bis Ostern etwas anders gestalten. Das Motto der evangelischen Fastenaktion „7 Wochen ohne“ lautet diesmal „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden“. Ausgerechnet „Spielraum“ in Zeiten von Shutdowns, Geschäftsschließungen und Kliniken am Limit? – „Ja“, sagt Arnd Brummer, „treffender geht’s gar nicht“.

Evangelische Fastenaktion: Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden

Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden – so heißt das Motto der diesjährigen Evangelischen Fastenaktion „7 Wochen Ohne“. Zum 36. Mal laden die Evangelische Kirche in Deutschland und der Geschäftsführer der Aktion, Arnd Brummer, dazu ein, die Wochen zwischen Aschermittwoch und Ostern etwas anders zu gestalten. Ob das Motto „Spielraum“ in den Zeiten von Lockdowns, Geschäftsschließungen und Ausgangsbeschränkungen gut gewählt ist? „Aber ja“, sagt Arnd Brummer, „treffender geht es gar nicht“:

Evangelische Schulen testen Luftreiniger

Die Schulen sollen ja bald wieder schrittweise öffnen. Luftreiniger könnten den Betrieb unter Corona-Bedingungen vermutlich deutlich sicherer machen. Zusätzlich zu Masken, Lüften und Abstand. Die Evangelische Schulstiftung trägt 21 Schulen in ganz Thüringen. Sie testet jetzt zwei unterschiedliche Luftreiniger-Typen, sagt Verwaltungsleiterin Alexandra Adlung.

Evangelische Schulen testen Luftreiniger

Die Schulen sollen ja bald wieder schrittweise öffnen. Luftreiniger könnten den Betrieb unter Corona-Bedingungen vermutlich deutlich sicherer machen. Zusätzlich zu Masken, Lüften und Abstand. Die Evangelische Schulstiftung trägt 21 Schulen in ganz Thüringen. Sie testet jetzt zwei unterschiedliche Luftreiniger-Typen, sagt Verwaltungsleiterin Alexandra Adlung.

Sieben Wochen ohne Blockaden: Evangelisch Fasten ab Aschermittwoch

Mit Aschermittwoch beginnt morgen die 40tägige Fastenzeit. Dann startet auch wieder die evangelische Fastenaktion „Sieben Wochen Ohne“. Das Motto in diesem Jahr: „Spielraum – 7 Wochen ohne Blockaden“ „Spielraum“ trotz Lockdown und Ausgangsbeschränkungen? Treffender geht es doch nicht, findet Sieben-Wochen-Ohne-Initiator Arnd Brummer

Kirchendiplomat geht in den Ruhestand

Christhard Wagner ist so eine Art Kirchendiplomat. Für die evangelischen Kirchen in Thüringen hält er den Kontakt zu Landtag und Landesregierung. Bei neuen Gesetzen, wie z.B. dem Schulgesetz, vermittelt er die Sicht der Kirche. Zum 1. März geht Christhard Wagner nach 10 Jahren in den Ruhestand. Das war ihm wichtig:

Corona trifft arme Kinder und Familien besonders

Die Corona-Krise trifft arme Menschen ganz besonders. Deshalb läuft seit ein paar Tagen eine bundesweite Unterschriftensammlung, um Soforthilfen von der Bundesregierung zu fordern. Ein Bündnis von Gewerkschaften, Kirchen, Sozial- und Kulturverbänden steht dahinter, genauso wie Ralf Kleist. Er leitet die Kreisdiakoniestelle in Jena.

Corona trifft arme Kinder und Familien besonders

Die Corona-Krise trifft arme Menschen ganz besonders. Deshalb läuft seit ein paar Tagen eine bundesweite Unterschriftensammlung, um Soforthilfen von der Bundesregierung zu fordern. Ein Bündnis von Gewerkschaften, Kirchen, Sozial- und Kulturverbänden steht dahinter, genauso wie Ralf Kleist. Er leitet die Kreisdiakoniestelle in Jena.

Liebe als Fundamentalprinzip

„Wo Liebe ist, gelingt einfach alles: Arbeit, Freizeit, Freundschaft und Partnerschaft. Wo Liebe fehlt, wird alles freudlos und unnütz: Der Erfolg schmeckt schal, die Beziehung wird auswechselbar, das Freizeitvergnügen belanglos. Erstaunlich, dass wir trotzdem nicht alle Kraft in die Liebe investieren“ – Pfarrer Bernhard Zeller aus Erfurt ist ganz offensichtlich ein großer Fan der Liebe.

Gedenkläuten der Harzer Kirchen für Pandemie-Tote & Angehörige

In den meisten Kirchengemeinden im Evangelischen Kirchenkreis Halberstadt läuten heute Nachmittag um 15 Uhr die Kirchenglocken und laden ein zu einer Andacht oder zum stillen Gebet in der Kirche. Das Läuten geschieht zum Gedenken an die während der vergangenen Monate Verstorbenen sowie ihre Angehörigen und Freunde. Eine Idee der Krankenhausseelsorgerinnen und -seelsorger der Harz-Region. Pfarrer Matthias Zentner aus dem Harzklinikum Quedlinburg erklärt:

Kirchendiplomat geht in den Ruhestand

Christhard Wagner ist so eine Art Kirchendiplomat. Für die evangelischen Kirchen in Thüringen hält er den Kontakt zu Landtag und Landesregierung. Bei neuen Gesetzen, wie z.B. dem Schulgesetz, vermittelt er die Sicht der Kirche. Zum 1. März geht Christhard Wagner nach 10 Jahren in den Ruhestand. Das war ihm wichtig:

Am Ende die Scham

Es muss schon eine wahnsinnige Gefühlsmischung gewesen sein – damals. Deutschland hatte den Krieg verloren. 1945 hieß das häufigste Wort dafür „Der Zusammenbruch“. Und dann kamen die Berichte und die Bilder von den Lagern. Da haben die Leute nicht drüber geredet, aber geschämt haben sie sich schon – die Deutschen. Jedenfalls die, denen ein Rest Menschlichkeit geblieben war.

Umgang mit der (Un-) Endlichkeit

Der Tod rückt uns in der Pandemie ganz schön auf die Pelle. Wenn wir sterben, kommt dann noch was? „Mein Umgang mit der „Un- Endlichkeit“, genau dazu hat die Evangelische Akademie Thüringen eine Tagung geplant. Es gibt auch eine Menge Interessierte, denn das Thema bewegt gerade viele, sagt Direktor Sebastian Kranich.

Kirche des Jahres: Drei Kirchen aus Sachsen-Anhalt stehen zur Wahl

Jeden Monat wählt die Kiba-Stiftung, die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler eine Kirche des Monats. Und dann wird in einer Publikumswahl die Kirche des Jahres bestimmt. Gleich drei dieser Kirchen kommen aus Sachsen-Anhalt. Die Ambrosiuskirche in Magdeburg gehört zur Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Zwei Kirchen des Monats 2020 gehören zur Evangelischen Landeskirche Anhalts. Wo sie stehen, weiß Kirchenreporter Thorsten Keßler.

Treffen, Arbeiten oder Lernen in der Kirche?

Schulunterricht in der Kirche und Homeoffice im Chorraum hinterm Altar, wäre das ne gute Idee? Die Kirchen sind ja meistens ziemlich groß, da wäre es weniger eng als im Klassenzimmer. Und im „Churchoffice“ fällt Dir vielleicht nicht so schnell die Decke auf den Kopf – die hält ja schon 500 Jahre oder so, höhö.

Tag der Liebenden: Am 14. Februar ist Valentinstag

Heute ist Valentinstag, der Tag der Liebenden. Für Floristinnen und Floristen gehören die letzten Tage wohl mit zu den Stressigsten des Jahres. Dennoch ist der Tag keine Erfindung des Blumenhandles, auch wenn der diesen Tag für sich entdeckt hat. In den USA wird Valentinstag noch eine Spur intensiver begangen als bei uns, findet Katja Albrecht. Die Pfarrerin kommt aus der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, ist zurzeit aber sozusagen ausgeliehen in die Partnerkirche der EKM in der Hauptstadt Washington:

Spielraum nach Fasching

Also es ist ja heute nun mal der letzte Sonntag in der Faschingszeit, Karneval. Jaaaa woll! Nun isses dieses Jahr mit dem Grenzen Sprengen ja so ne Sache. Mitten auf der rappelvollen Straße wildfremden Leuten um den Hals fallen, Busseln, Knutschen, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, das ein oder andere Kaltgetränk einwerfen und dem Fass den Boden ausschlagen – kurz, ja, auch mal ne Hürde einreißen, Fünf gerade sein lassen und über die Stränge schlagen – das ist an diesem Faschingswochenende nicht so einfach.

Corona und kein Babyboom

Wie sich Corona auf die Geburtenraten auswirkt. Hier in Deutschland gibt es dazu erst Ende Februar offiziellen Statistiken. Nun könnte man ja meinen, dass die vielen Paare den Lock down und das wochenlange Homeoffice und die Quarantäne anständig nutzen, um kräftig für Nachwuchs zu sorgen. Aber nein. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein; zumindest in China. Die Geburtenrate ist im Ursprungsland der Pandemie um sage und schreibe 15 Prozent gesunken. Von 11,79 Millionen auf 10,04. Das hat das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Peking gemeldet.

Red Hand Day

Gestern war der 12. Februar – ein guter Tag, denn seit dem 12. Februar 2002 dürfen Menschen unter 18 nicht in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Kindersoldaten sind verboten – so könnte man in einem Satz das sogenannte Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammenfassen. – Die Wirklichkeit sieht aber noch ganz anders aus.

Geburtstag & Todestag am 15. Februar – Gedenken an Michael Praetorius

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland erinnert in diesen Tagen aus zwei Gründen an den Musiker und Musikwissenschaftler Michael Praetorius. Sein 450. Geburtstag und sein 400. Todestag. Jeweils am 15. Februar. 1571 wurde Praetorius in Creuzburg bei Eisenach geboren, 1621 ist er in Wolfenbüttel gestorben.

Aus dem Epizentrum des rheinischen Karnevals nach Magdeburg

Mit Weiberfastnacht hätte gestern normalerweise Karneval oder Fasching noch mal so richtig Fahrt aufgenommen. Hätte! Der Grund für den Ausfall ist klar: Corona. Die katholische Ordensschwester Lydia Kaps ist geboren in der Kölner Altstadt, dem Epizentrum des Kölner Karnevals. Heute leitet sie die offene Jugendarbeit im Don-Bosco-Zentrum im Magdeburger Norden. Schwester Lydia ist schon ein wenig traurig, dass die 5. Jahreszeit ausfällt:

Kirche des Jahres – drei Kirchen aus Sachsen-Anhalt stehen zur Wahl

Jeden Monat wählt die Kiba-Stiftung, die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler eine Kirche des Monats. Und dann wird in einer Publikumswahl die Kirche des Jahres bestimmt.

Impfausweise für Kneipen und Kinos

Sollen Corona-Geimpfte Vorteile gegenüber Nicht-geimpften haben? Na klar! Das ist doch das Gleiche als würde ich fragen: sollen Leute, die geschützt sind und auch keine anderen anstecken können, wieder normal leben dürfen? Na klar! Sollen sie! Auch wenn andere das noch nicht können.

Chefsache: Die Glockennamen im Magdeburger Dom

Der Magdeburger Dom soll ein seiner Bedeutung angemessenes Glockengeläut bekommen. Immerhin ist der Dom die erste und älteste gotische Kathedrale auf deutschem Boden. Zwölf Glocken sollen künftig in den beiden Türmen zum Gebet rufen. Zu den bereits vorhandenen vier Glocken sollen dann noch acht neue gegossen werden. Am Mittwoch wurde das Geheimnis um die Namen der neuen Glocken gelüftet. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet:

BasisBibel – Übersetzung in leicht verständlicher Alltagssprache

Sie liegt in jeder Kirche auf dem Altar und sie steht in rund zwei Dritteln aller deutschen Haushalte im Bücherregal. Gemeint ist die Bibel. Bibel ist aber nicht gleich Bibel. Es gibt verschiedene Übersetzungen, zum Beispiel die evangelische Lutherbibel, die katholische Einheitsübersetzung und ganz frisch aus der Druckerei: die BasisBibel. Eine Bibel in klarer Sprache, sagt Pfarrerin Tina Arnold: