Jack Curley: I‘m Here For You

Jack Curley ist Brite. 1998 geboren. 2020 hat er „I‘m here for you“ veröffentlicht. Was ihn ausmacht? Die Kombination seiner warmen, weichen Stimme auf der einen Seite und seine akustische Gitarre auf der andern. Jack Curley fühlt sich außergewöhnlich normal und damit irgendwie grundehrlich an – Und genau so geht es mir mit seinem Song: „I‘m here for you“. – Die Geschichte die Jack Curley erzählt ist eine Geschichte von Mitgefühl. Da ist jemand, der die Trauer vielleicht eines Freundes oder einer Freundin im Innersten mitempfindet. Es könnte dabei um einen schlimmen Verlust.

Coldplay: Orphans

Es gibt so viele Liebeslieder. Das Spektrum reicht von Vollschnulzen bis zu gesungenen Gedichten und den wunscherschönsten Balladen. Coldplay hat ein Liebeslied geschrieben, das anders ist. Ein politisches, einfühlsames, ein trauriges Lied über die Liebe in Zeiten des Krieges. „Orphans“ heißt dieser außergewöhnliche Song.

U2: Summer Of Love

Wenn Du von etwas Schönem träumst, wenn du etwas erhoffst, was im Moment so unmöglich scheint, dass du es eben kaum zu denken wagst – dann kannst du diesen Traum kaum aussprechen – eigentlich nur dichten. So ist das Lied vom Sommer der Liebe „Summer of Love“ von U2. Die Textzeilen wirken gedichtet – wie Splitter, wie klirrendes Eis. Denn der Summer of Love handelt von einem ach so fernen Sommer der Liebe – im zerbombten syrischen Aleppo.

The Night Game: Once In a Lifetime

Es ist nicht so, dass ich mich nicht benehmen könnte. Aber der Mensch, von dem dieses Lied erzählt, der ist das, was man normaler Weise als „total am Arsch“ bezeichnet; fertig und am Ende. The Night Game erzählen in „Once in a Lifetime“ von einem Menschen, der auf Messers Schneide steht zwischen Leben und Tod oder besser: zwischen Tod oder Leben.

Clean Bandit feat. Zara Larsson: Symphony

Tja, das ist so eine von diesen Fragen aller Fragen – wie ist das mit der bleibenden Verbindung zu den Toten, zu denen, die wir in unser Herz geschlossen haben – für immer. Geht das? Bleibt da was nach dem Tod? Zara Larrson singt: dass jede Melodie etwas Ewiges, etwas Zeitloses hat – so eben auch die Symphonie der Liebenden. Wird sie halten, diese Verbindung über den Tod hinaus?

Coldplay: Miracles (Someone Special)

„Miracles“ von Coldplay ist ein außergewöhnlicher Song. Something Special könnte man sagen – und um someone special geht es ja auch. Und darum, dass Konventionen und Erwartungen, die jemand auf die Schultern gelegt kriegt, sehr schwer sein können, dass man sie aber auch abwerfen kann.

Charlie Puth feat. Selena Gomez: We don’t talk anymore

Mit „We don’t talk anymore“ („Wir reden nicht mehr“) hat Charlie Puth ein richtig trauriges Stück geschrieben – zumindest was den Text angeht. Die Musik klingt jetzt nicht so hammermäßig traurig. Womit ja schon die erste Frage im Raum steht: Ist das eigentlich wirklich traurig, wenn eine Beziehung auseinander geht? Schon, oder?

Jack Savoretti: Home

Jack Savoretti. Da setzt er sich hin, nur die Acoustic-Guitar in der Hand und singt mit einer unverwechselbaren krächzenden Stimme, als wäre er schon 50 Jahre im Geschäft. Er braucht keine große Bühne. Ihm reicht ein Löffel, der an der Espressotasse den Rhythmus klopft – schön. Und der Text, sein Inhalt? Das Gleiche: Auch einfach und schön:

The Farm: All Together Now

Eine wahre Geschichte: Da stehen sich Soldaten gegenüber irgendwo in den Gräben des flämischen Flachlands. Tage haben sie aufeinander geschossen und dann haben sie keinen Bock mehr. Es ist Weihnachten und sie hören einfach auf zu schießen und sie feiern stattdessen – in den Gräben. Das ist die Story von „All together now“.

The BossHoss: Do it

Tu es, wag es, mach es. Mit „Do It“ haben The BossHoss einen Treffer gelandet. Der Motivationshit erfreut, animiert und macht gute Laune. Der Song ist eine Hymne gegen das Zögern. Er bringt die manchmal so nötige Entschlossenheit, es – was auch immer – zu tun. Weg mit Zweifeln, Zweiflern und Bedenken. Do it! Wer versucht, es jedem Recht zu machen wird dabei selbst nicht glücklich.

Linkin Park: Castle Of Glass

„Schloss aus Glas“ – „Castle Of Glass“ heißt ein weiterer Song von Linkin Park, der viel Raum für Interpretationen bietet. Schloss aus Glas handelt – ja: von einem müde geschossenen Soldaten im Krieg? Einer Person die irgendwie nicht in die Gesellschaft passt? Einem Mensch der aus dem Gefängnis kommt? Auf jeden Fall von jemandem, der sich selber fremd vorkommt in seiner Haut und seiner Welt.

Duran Duran: Ordinary World

Am Anfang klingt die Geschichte, die Duran Duran in dem Song „Ordinary World“ zu deutsch „gewöhnliche Welt“ erzählt, ganz beiläufig. Beiläufig oder belanglos ist an diesem Song aber eigentlich gar nichts. Denn sehr schnell wird hier klar, dass jemand total den Halt unter den Füßen verloren hat. Wo ist das Leben, das ich kenne? Einfach weggegangen.

Coldplay: Talk

Der Titel „Talk“ der 1996 in London gegründeten Band Coldplay ist eigentlich ein Lied, das von einer tiefen Freundschaft erzählt. „Let’s talk – Lass uns reden.“ – das fordert Coldplaysänger Chris Martin von einem Freund. Warum? Weil es ihn schmerzt zu sehen, wie der Freund langsam aber sicher den Sinn in seinem Leben verliert.

Bette Midler: From A Distance

Bette Midlers Lied „From a Distance“ macht mir bis heute noch Gänsehaut. 1990 stand dieser traurig-schöne Titel von einer wunderbaren heilen Welt ganz oben in den Charts. Dieser Titel, der die Hoffnung besingt und in dem die Voice of Peace, die Stimme des Friedens aus aller Munde und in aller Welt erschallt: