Kirchentag: Verantwortung und Schuld in der Klimakrise

„Wer hat’s verbockt? Und was machen wir jetzt?“ – Das war eine der großen Diskussionen auf dem Evangelischen Kirchentag in Nürnberg. Das Podium war spannend besetzt: unter anderem mit Wirtschaftsminister Habeck und Carla Hinrichs von der „Letzten Generation“. Stefan Erbe aus der radio-SAW-Kirchenredaktion ist in Nürnberg. Wie wars?

Kirchentag: Diskussion um Krieg und Frieden

Diskussionen über Krieg und Frieden sind ein Ur-Thema des Evangelischen Kirchentags. Neu ist, dass mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine die Friedensordnung Europas bedroht ist. Die Diskussion auf dem Hauptpodium zum Thema „Welchen Frieden wollen wir?“ war zeitweise heftig. – Die Badische Landesbischöfin Heike Springhart, der Mitteldeutsche Landesbischof und Friedensbeauftragte Friedrich Kramer und der Staatssekretär aus dem Bundeswirtschaftsministerium Sven Giegold:

Kirchentag: Diskussion um Krieg und Frieden

Diskussionen über Krieg und Frieden sind ein Ur-Thema des Evangelischen Kirchentags. Neu ist, dass mit dem Krieg Russlands gegen die Ukraine die Friedensordnung Europas bedroht ist. Die Diskussion auf dem Hauptpodium zum Thema „Welchen Frieden wollen wir?“ war zeitweise heftig. – Die Badische Landesbischöfin Heike Springhart, der Mitteldeutsche Landesbischof und Friedensbeauftragte Friedrich Kramer und der Staatssekretär aus dem Bundeswirtschaftsministerium Sven Giegold:

Kirchentag: Schuld und Verantwortung im Klimaschutz

Wirtschaftsminister Habeck, Aufsichtsrat Kaeser von Siemens und Daimler und Carla Hinrichs von der „Letzten Generation“ diskutieren vor 5.000 Menschen, die „Letzte Generation“ und „Fridays For Future“ demonstrieren in der Stadt und eine spontane Resolution wird fast einstimmig angenommen. Das Thema Klimaschutz war heute einer der großen Schwerpunkte beim Kirchentag in Nürnberg.

Kirchentag: Schuld und Verantwortung im Klimaschutz

Wirtschaftsminister Habeck, Aufsichtsrat Kaeser von Siemens und Daimler und Carla Hinrichs von der „Letzten Generation“ diskutieren vor 5.000 Menschen, die „Letzte Generation“ und „Fridays For Future“ demonstrieren in der Stadt und eine spontane Resolution wird fast einstimmig angenommen. Das Thema Klimaschutz war heute einer der großen Schwerpunkte beim Kirchentag in Nürnberg.

Kirchentag: Ist die Demokratie krisenfähig

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, hat heute Mittag auf dem Kirchentag in Nürnberg betont, wie wichtig es in der Demokratie ist, einander zuzuhören. „Ist unsere Demokratie krisenfähig?“ war die Frage, die das Hauptpodium in der sehr gut gefüllten Frankenhalle versucht hat, zu beantworten.

Kirchentag: Ist die Demokratie krisenfähig?

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, hat heute Mittag auf dem Kirchentag in Nürnberg betont, wie wichtig es in der Demokratie ist, einander zuzuhören. „Ist unsere Demokratie krisenfähig?“ war die Frage, die das Hauptpodium in der sehr gut gefüllten Frankenhalle versucht hat, zu beantworten.

Kirchentag: Ist die Demokratie krisenfähig?

Der Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, hat heute Mittag auf dem Kirchentag in Nürnberg betont, wie wichtig es in der Demokratie ist, einander zuzuhören. „Ist unsere Demokratie krisenfähig?“ war die Frage, die das Hauptpodium in der sehr gut gefüllten Frankenhalle versucht hat, zu beantworten.

Kirchentag in Nürnberg: Eröffnung und erster Vormittag

Heute ist der erste richtige Tag beim Deutschen Evangelischen Kirchentag in Nürnberg, mit Andachten und Bibelarbeiten am Morgen und danach den ganzen Tag über Podiumsdiskussionen, Workshops, der „Markt der Möglichkeiten“ und vieles mehr. Gestern Abend war der Auftakt mit Eröffnungsgottesdiensten und dem Abend der Begegnung.

Ankommen auf dem Kirchentag: Das Besondere

Heute startet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg. 100.000 Menschen werden erwartet, und viele davon sind heute angekommen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte heute Morgen am Bahnhof Erfurt persönlich einen Sonderzug nach Nürnberg verabschiedet.

Ankommen auf dem Kirchentag: Das Besondere

Heute startet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg. 100.000 Menschen werden erwartet, und viele davon sind heute angekommen. Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow hatte heute Morgen am Bahnhof Erfurt persönlich einen Sonderzug nach Nürnberg verabschiedet.

Ankommen auf dem Kirchentag: Helfende und Generalproben

Heute startet der Deutsche Evangelische Kirchentag in Nürnberg mit insgesamt rund 2.000 Veranstaltungen. 100.000 Menschen werden erwartet, und die meisten davon kommen heute an, viele mit dem Zug. Und kaum kommt man aus dem Hauptbahnhof heraus, leuchten einem in grün und gelb die Banner mit dem diesjährigen Motto entgegen: „Jetzt ist die Zeit“.

Nächstenliebe intertemporal

Freiheit. Das ist eigentlich voll das Wort! Freiheit. Das bedeutet die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu können. Wenn man frei ist, kann man sich entscheiden – für den einen oder den anderen Weg. Im besten Fall beschränkt einen nichts.

Requiem für einen Gletscher

Wenn Menschen sterben gibt es Trauerfeiern, bei denen nochmal erzählt wird, wie er oder sie war und auch welche Lücke dieser Mensch hinterlässt. Das ist eine traurige Angelegenheit, aber sie ist wichtig: Den Lebenden hilft sie zu begreifen, dass derjenige wirklich gestorben ist. Es hilft beim Abschiednehmen. Manche machen solche Trauerfeiern deshalb auch für ihre Haustiere.

Am Mittwoch beginnt in Nürnberg der Evangelische Kirchentag

Am Mittwoch startet der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag. 100.000 Menschen werden vom 7. bis 11. Juni in Nürnberg erwartet. Und den neuen Motto-Song zum Kirchentag gibt’s auch schon.

Nächstenliebe intertemporal

Freiheit. Das ist eigentlich voll das Wort! Freiheit. Das bedeutet die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu können. Wenn man frei ist, kann man sich entscheiden – für den einen oder den anderen Weg. Im besten Fall beschränkt einen nichts.

Vertrauen und die richtige Portion Angst

Wenn Du eine wichtige Entscheidung treffen musst und einfach nicht weißt, was richtig oder falsch ist, wen fragst Du dann? Ist die Entscheidung sogar heikel oder ist Dir das, um was es geht, peinlich? Vertraust Du dann vielleicht keinem, außer Deinem eigenen Kopf – oder Deinem Bauch, Deinem Herz?

Weltfahrradtag

Gehörst Du zu den 42 Prozent oder zum Rest? 42 Prozent der Menschen in Deutschland sagen, sie sind im Alltag regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs. Gut, jetzt ist die Frage: Was heißt regelmäßig. Regelmäßig ist ja auch jeden Monat einmal. Oder eben jede Woche einmal. Oder jeden Tag. Und so weiter, und so weiter.

Konfrontation

„So, jetzt leg ich mich mit denen an“, hab’ ich mir gedacht. Ich war eh schon on fire. Und dann lädt die Jugendorganisation einer Partei, mit deren Politik ich gerade so gar nicht einverstanden bin, auf den Marktplatz ein: „Einfach vorbeikommen und mit uns diskutieren“. Na, dann los! Ein Kumpel meinte gleich, er kommt auch mit.

Nächstenliebe intertemporal

Freiheit. Das ist eigentlich voll das Wort! Freiheit. Das bedeutet die Möglichkeit, ohne Zwang zwischen verschiedenen Möglichkeiten auswählen zu können. Wenn Du frei bist, kannst Du Dich entscheiden – für den einen oder den anderen Weg. Im besten Fall beschränkt Dich nichts.

Nicht verunsichern lassen

Wie oft hast Du das in den letzten Wochen und Monaten gehört?: „Die Menschen im Land sind verunsichert“. Ich hab nicht nachgezählt, aber gefühlt höre oder lese ich das fast jeden Tag – vor allem von einigen Politikerinnen und Politikern. Nicht von allen. Aber von den gleichen, die auch gerne sagen „Wir dürfen die Menschen im Land nicht überfordern“.

Intertemporaler Schutz der Freiheit, oder: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Mit der „Freiheit“ wird gerade wieder oft argumentiert, vor allem wenn es darum geht, wann Vorschriften richtig sind und wann sie zu weit gehen – zum Beispiel in Bezug auf Heizungen. Die öffentliche Debatte ist heftig. Das liegt auch daran, dass nach und nach etwas schmerzhaft klar wird, sagt Maxim Bönnemann vom „Verfassungsblog“:

Intertemporaler Schutz der Freiheit, oder: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst

Mit der „Freiheit“ wird gerade wieder oft argumentiert, vor allem wenn es darum geht, wann Vorschriften richtig sind und wann sie zu weit gehen – zum Beispiel in Bezug auf Heizungen. Die öffentliche Debatte ist heftig. Das liegt auch daran, dass nach und nach etwas schmerzhaft klar wird, sagt Maxim Bönnemann vom „Verfassungsblog“:

Die Möglichkeiten zum guten Handeln neu ausloten: In zwei Wochen ist Kirchentag in Nürnberg

In zwei Wochen ist der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag. 100.000 Menschen werden vom 7. bis 11. Juni in Nürnberg erwartet. Und den neuen Motto-Song zum Kirchentag gibt’s auch schon.

Die Möglichkeiten zum guten Handeln neu ausloten: In zwei Wochen ist Kirchentag in Nürnberg

In zwei Wochen ist der 38. Deutsche Evangelische Kirchentag. 100.000 Menschen werden vom 7. bis 11. Juni in Nürnberg erwartet. Und den neuen Motto-Song zum Kirchentag gibt’s auch schon.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 21.05.2023

Wenn es bei Ihnen in den nächsten Tagen an der Haustür klingelt, dann könnten es Ehrenamtliche von der Haus- und Straßensammlung der Evangelischen Kirche sein. Die wollen Ihnen nichts verkaufen, aber wenn Sie ein paar Euro übrighaben, nehmen sie die gerne entgegen. Stefan Erbe aus der Evangelischen Redaktion, wofür sammelt die Kirche Geld?

Kirchen als Vermittler im Krieg

Es hört nicht auf. Der Krieg in der Ukraine geht weiter. Ein Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine. Und das krasse ist: Das Oberhaupt der russisch-orthodoxen Kirche, Patriarch Kyrill gilt als Verbündeter des russischen Präsidenten. Schon mehrfach hat Kyrill den russischen Überfall auf die Ukraine gutgeheißen.

Stille in Sichuan oder Bienen in Not

In Sichuan ist es still, sagt man. Sichuan ist das wichtigste Obstanbaugebiet Chinas, und dort fliegen kaum Vögel, und keine Biene summt. Eigentlich geht das gar nicht: Obstbäume ohne Bienen. Mehr dazu gleich. Aber erstmal zur Frage: Wieso fliegen da keine Vögel und Bienen mehr?

Petition oder das Recht auf Anhörung

Ich find’s cool, dass das geht: Da sitzt ein Mensch wie Du und ich zusammen mit ein paar Bundestagsabgeordneten aller Parteien und mit dem Staatssekretär des Wirtschafts- und Klimaministeriums in einem Raum und erzählt, was die Politikerinnen und Politiker seiner Meinung nach bitte ändern sollen. Am Anfang war er noch ein bisschen nervös, aber dann hat der „AkkuDoktor“ gut argumentiert. So nennt sich der Wissenschaftler Andreas Schmitz in seinem YouTube-Channel.

In der Altenpflege brennt die Hütte

Es gibt Themen, mit denen beschäftigst Du Dich wirklich erst, wenn Du musst. Achtung, jetzt könnte die Stimmung runtergehen: Altenpflege. – Echt jetzt? Müssen wir jetzt wirklich darüber reden, in unserem Alter? – Ja. Denn dort brennt echt die Hütte. Die Diakonie und der Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege haben eine Ad-hoc-Umfrage gemacht in ihren Pflegediensten und -einrichtungen. Und die Ergebnisse sind heftig:

Diakonie und DEVAP: Versorgungssicherheit in der Pflege in aktuter Gefahr

Es ist eins der Themen, mit denen man sich oft nur dann beschäftigt, wenn es nicht mehr anders geht: die Altenpflege. Aber dort brennt die Hütte, sagen die Diakonie und der Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP). Auch weil auch von der Politik tiefgreifende Änderungen in der Altenpflege immer wieder auf übermorgen verschoben würden. Eine neue Ad-hoc-Umfrage von Diakonie und DEVAP zeigt: Die Versorgungssicherheit in der Langzeitpflege ist akut gefährdet.

Diakonie und DEVAP: Versorgungssicherheit in der Pflege in aktuter Gefahr

Es ist eins der Themen, mit denen man sich oft nur dann beschäftigt, wenn es nicht mehr anders geht: die Altenpflege. Aber dort brennt die Hütte, sagen die Diakonie und der Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP). Auch weil auch von der Politik tiefgreifende Änderungen in der Altenpflege immer wieder auf übermorgen verschoben würden. Eine neue Ad-hoc-Umfrage von Diakonie und DEVAP zeigt: Die Versorgungssicherheit in der Langzeitpflege ist akut gefährdet.

Neu erschienen: Der Atlas der Zivilgesellschaft von Brot für die Welt

Die offene Zivilgesellschaft, wie wir sie in Deutschland kennen, zählt das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt nur in insgesamt 38 Ländern. Das sagt der neue Atlas der Zivilgesellschaft. Die meisten Menschen auf der Welt können sich nicht frei zusammenschließen oder organisieren, sagt Dagmar Pruin, Präsidentin von Brot für die Welt:

Petition im Bundestag: Balkonsolar soll einfacher werden

Um Strom selbst zu erzeugen reichen im einfachsten Fall ein paar Kabelbinder, mit denen man ein Solarmodul am Balkon befestigt. Dann den Stecker in die normale Steckdose und schon fließt der Strom direkt zum Kühlschrank und anderen Geräten, die eben den ganzen Tag laufen – und der Stromzähler im Keller bleibt stehen.

Petition im Bundestag: Balkonsolar soll einfacher werden

Um Strom selbst zu erzeugen reichen im einfachsten Fall ein paar Kabelbinder, mit denen man ein Solarmodul am Balkon befestigt. Dann den Stecker in die normale Steckdose und schon fließt der Strom direkt zum Kühlschrank und anderen Geräten, die eben den ganzen Tag laufen – und der Stromzähler im Keller bleibt stehen.

Neuer Atlas Zivilgesellschaft 2023

Menschen mit gleichen Ansichten und Zielen schließen sich zusammen, organisieren sich in Vereinen, Kirchen und sozialen Bewegungen. Sie gehen auf die Straße, der Staat schützt sie, die Regierenden sind offen für Kritik, freie Medien berichten – oder kurz gesagt: So sieht eine offene Zivilgesellschaft aus. In Deutschland gibt es sie; wie in insgesamt 38 Ländern. Das zeigt der neue Atlas der Zivilgesellschaft. Aber das sind nur 3 Prozent der Weltbevölkerung.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 07.05.2023

Seit Montag gibt’s das Deutschlandticket. Das „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende“ findet das Ticket grundsätzlich gut, aber die Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbände und die Evangelische Kirche, die zu dem Bündnis gehören, sagen auch: Das Ticket muss besser werden.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 07.05.2023

Seit Montag gibt’s das Deutschlandticket. Das „Bündnis Sozialverträgliche Mobilitätswende“ findet das Ticket grundsätzlich gut, aber die Gewerkschaften, Sozial- und Umweltverbände und die Evangelische Kirche, die zu dem Bündnis gehören, sagen auch: Das Ticket muss besser werden.

Fett überzogen

Es gibt so uralte Texte, wenn Du die liest, merkst Du, dass die von schlauen Menschen geschrieben wurden. Zum Beispiel in einer der Schöpfungsgeschichten, weit vorne in der Bibel. „Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, dass er ihn bebaute und bewahrte“. Klingt eigentlich ganz logisch: bebauen und bewahren. Also nicht soweit ausbeuten, dass hinterher nix mehr wächst. Ja, das wäre schlau. Wir – die Menschheit – haben das aber im Moment halt nicht so drauf. In Deutschland sind wir seit Donnerstag schon drüber: Alles, was wir seitdem bis zum Ende dieses Jahres verbrauchen, kann nicht im gleichen Maß wiedernachwachsen.

Neuer Atlas Zivilgesellschaft

Menschen mit gleichen Ansichten und Zielen schließen sich zusammen, organisieren sich in Vereinen, Kirchen und sozialen Bewegungen. Sie gehen auf die Straße, der Staat schützt sie, die Regierenden sind offen für Kritik, freie Medien berichten – oder kurz gesagt: So sieht eine offene Zivilgesellschaft aus. In Deutschland gibt es sie; wie in insgesamt 38 Ländern. Das zeigt der neue Atlas der Zivilgesellschaft. Aber das sind nur 3 Prozent der Weltbevölkerung.

Fischfarm im Windradfuß

Wenn das mit genügend Energie aus Wind klappen soll, dann brauchen wir viele Windräder und große Windräder. Am besten im Meer, denn da ist viel Wind und man kann ziemlich große Anlagen bauen, da stören sie ja kaum jemanden. Wobei, naja, stimmt natürlich nicht wirklich. Ganz erforscht ist es noch nicht, aber möglicherweise stören die Anlagen diejenigen, die da ihr zuhause haben: die Meeresbewohner, zum Beispiel Fische. Und diejenigen, die diese Fische fangen, damit sie auf Deinem Teller landen.

Dürre seit 2,5 Jahren wegen uns

So, der April geht zu Ende, und er war überdurchschnittlich nass. Das war seit 15 Jahren nicht mehr so, sagt der Deutsche Wetterdienst. Auch wenn mehr Sonne und blauer Himmel irgendwie schöner gewesen wären, der Regen ist eigentlich gut. Die zu starke Trockenheit in den tieferen Schichten im Boden, die’s seit ein paar Jahren gibt und die für viele vertrocknete Bäume sorgt, die ist damit immernoch nicht weg.

Ev. Film des Monats 2023/04: Roter Himmel

Wie wäre es mit einem Sommer in einem Ferienhaus an der Ostsee – zumindest im Kino? Dort läuft gerade der Sommerfilm „Roter Himmel“ von Christian Petzold – ausgezeichnet mit dem „Silbernen Bären“ und Evangelischer Film des Monats.

Ev. Film des Monats 2023/04: Roter Himmel

Wie wäre es mit einem Sommer in einem Ferienhaus an der Ostsee – zumindest im Kino? Dort läuft gerade der Sommerfilm „Roter Himmel“ von Christian Petzold – ausgezeichnet mit dem „Silbernen Bären“ und Evangelischer Film des Monats.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 23.04.2023

Wie sieht die Zukunft des Religionsunterrichts an den Schulen aus? Diese Frage ist das Hauptthema, mit dem sich das Kirchenparlament der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland beschäftigt. Die sogenannte Synode tagt seit Donnerstag, heute werden Beschlüsse gefasst.

Speed Listening

(In 2-facher Geschwindigkeit) Ja, hi, ähm, äh, also, was ich noch sagen wollte, wenn Menschen in Sprachnachrichten nicht auf den Punkt kommen, also, ich mein, des … ist schon supernervig. – Inzwischen gibt es einige, die die Sprachnachrichten deshalb einfach in doppelter Geschwindigkeit hören; auch Podcasts und Vorlesungen von den Profs an der Uni.

DDR-Unrecht in der Kirche: Bis Ende April noch Anträge stellen

Knapp 34 Jahre ist es jetzt her, dass die DDR nach gut 40 Jahren ihres Bestehens zusammengebrochen ist. Bis heute haben manche Menschen durch das in der SED-Diktatur erlittene Unrecht massive Nachteile. Manchmal auch durch in der Kirche erlittenes Unrecht. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hatte deshalb jetzt zwei Jahre lang ein Anerkennungsverfahren für Betroffene eingerichtet. Ende April läuft die Frist zunächst ab. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion berichtet:

Speed Listening

(In 2-facher Geschwindigkeit) Ja, hi, ähm, äh, also, was ich noch sagen wollte, wenn Menschen in Sprachnachrichten nicht auf den Punkt kommen, also, ich mein, des … ist schon supernervig. – Inzwischen gibt es einige, die die Sprachnachrichten deshalb einfach in doppelter Geschwindigkeit hören; auch Podcasts und Vorlesungen von den Profs an der Uni.

Brot-für-die-Welt-Forderung: Fairer Wettbewerb um medizinisches Personal

Weltweit fehlt in den nächsten Jahren Personal im Gesundheitssektor. Die Weltgesundheitsorganisation WHO spricht von 18 Millionen Fachkräften bis 2030. In Deutschland fehlt eine halbe Million Pflegekräfte. Viele Industrieländer haben ähnliche Probleme, sagt Julia Stoffner. Sie ist Referentin für Internationale Gesundheitspolitik bei „Brot für die Welt“.

Singen, beten, diskutieren: 2.000 Veranstaltungen beim Kirchentag

In acht Wochen ist in Nürnberg deutscher Evangelischen Kirchentag. Tausende Menschen aus dem ganzen Land werden erwartet. Sie wollen spirituelle Momente erleben, mit Musik und Kultur Kraft tanken und sie werden über die Themen der Zeit diskutieren, sagt Kirchentags-Generalsekretärin Kristin Jahn.

Brot für die Welt kritisiert Anwerbung von Gesundheitsfachkräften aus Ländern, die selbst zu wenige haben

500.000 Pflegekräfte werden im Jahr 2030 in Deutschland fehlen, 20 Prozent der Ärztinnen und Ärzte sind über 60, gehen also bald in Rente. Obwohl Deutschland vergleichsweise noch gut dasteht, braucht es mehr Gesundheitsfachkräfte aus dem Ausland. Aber woher?

DDR-Unrecht in der Kirche: Betroffene können bis Ende April 2023 Anerkennung beantragen

Gut 40 Jahre gab es die DDR, und manche Menschen haben bis heute durch das Unrecht der SED-Diktatur massive Nachteile – manchmal auch durch Unrecht in der Kirche, sagt Pfarrer Christian Dietrich.

DDR-Unrecht in der Kirche: Betroffene können bis Ende April 2023 Anerkennung beantragen

Gut 40 Jahre gab es die DDR, und manche Menschen haben bis heute durch das Unrecht der SED-Diktatur massive Nachteile – manchmal auch durch Unrecht in der Kirche, sagt Pfarrer Christian Dietrich.

Lernen aus der Vergangenheit

Liegen die Lösungen unserer heutigen und zukünftigen Probleme in der Vergangenheit? Ich meine jetzt nicht persönlich, sondern auf die Gesellschaft, auf die Menschheit bezogen. Und ich meine nicht die Vergangenheit von ein paar Jahren oder Jahrzehnten, sondern Jahrhunderten oder Jahrtausenden.

Heute eher ruhig

Gestern war Karfreitag, offiziell Feiertag – und ganz offiziell „stiller Feiertag“, also statt lustiger, fröhlicher Feier und abtanzen eher ruhig. So, wie Du vielleicht auch nicht direkt Party machst, wenn gerade jemand gestorben ist, der Dir wichtig war. Oder wie Du vielleicht auch nicht ne Haus-Party steigen lässt, wenn gerade die Frau von Deinem Nachbarn gestorben ist. Auch am nächsten Tag noch nicht, also heute. Wäre vielleicht auch nicht so angebracht.

Die Onlinekirche erklärt: Die Karwoche in sieben Clips

Es ist Karwoche! Die Woche vor dem Osterfest. Strenge Fastenwoche, Christinnen und Christen gedenken und erinnern sich an die letzten Tage Jesu Christi. In sieben kurzen Clips erklärt die Onlinekirche der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, worum es geht in dieser Woche. Palmsonntag ging‘s los

Straßenbegleitgrün

„Straßenbegleitgrün“ ist der offizielle, behördliche Begriff für Gräser, Bäume und Sträucher, die zu einer Straße gehören. An manchen Stellen sieht das richtig schön aus, wenn Dir zum Beispiel der Verkehrskreisel am Ortseingang mit schönen Blumen in bunten Farben entgegenleuchtet. Oft ist das Straßenbegleitgrün aber tatsächlich einfach grün. Irgend so’n Gras – das mehr oder weniger regelmäßig gemäht werden muss. (Ja, muss – weil es den Verkehr auf der Straße nicht beeinträchtigen darf. Ist selbstverständlich behördlich geregelt.) – Und jetzt kommen die Insekten ins Spiel.

Von Palmsonntag bis Ostern mit der OnlineKirche

Es ist eine der bekanntesten und ältesten Geschichten der Welt: Jesus in den letzten Tagen seines Lebens bis zu seiner Hinrichtung am Kreuz. Die OnlineKirche erzählt sie ab Sonntag eine Woche lang neu – in kurzen Videos mit 2D-Animationen von Mario Ellert. Los geht’s am Palmsonntag mit dem Einzug von Jesus in Jerusalem.

Von Palmsonntag bis Ostern mit der OnlineKirche

Es ist eine der bekanntesten und ältesten Geschichten der Welt: Jesus in den letzten Tagen seines Lebens bis zu seiner Hinrichtung am Kreuz. Die OnlineKirche erzählt sie ab Sonntag eine Woche lang neu – in kurzen Videos mit 2D-Animationen von Mario Ellert. Los geht’s am Palmsonntag mit dem Einzug von Jesus in Jerusalem.

Singen, beten, diskutieren: 2.000 Veranstaltungen beim Kirchentag

In zehn Wochen ist Nürnberg Gastgeberstadt für den Evangelischen Kirchentag. Tausende Menschen aus dem ganzen Land werden anreisen, um spirituelle Momente zu erleben, mit Musik und Kultur Kraft zu tanken und um über die Themen der Zeit zu diskutieren, sagt Kirchentags-Generalsekretärin Kristin Jahn.

Nachrichten aus der Ev. Redaktion 26.03.2023

300 Euro Energiepreispauschale pro Person hat der Staat gezahlt. Davon gehen allerdings Lohnsteuern runter – und bei Kirchenmitgliedern auch Kirchensteuern. Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland hat dadurch einmalige Sondereinnahmen von 1,23 Millionen Euro, will sie aber nicht behalten, sondern hat bereits die Hälfte davon direkt an Sozialprojekte weitergegeben.

Planetarer Großalarm

Also eigentlich hätten am Montag alle Sirenen heulen müssen, auf dem gesamten Planeten. Kompletter Großalarm. Im Radio, Fernsehen, aufs Smartphone, Durchsagen überall, das ganze Programm inklusive Glockenläuten. Das wäre ja eigentlich angemessen. Denn die Ergebnisse des neuen IPCC-Klimaberichts sind halt krass.

Superstreik

Also, ich würde sagen: Wenn Du irgendwie kannst, bleib morgen einfach daheim und mach Homeoffice – wenn das geht. Denn Morgen ist Super-Streiktag. Die Angestellten im öffentlichen Dienst in den Gewerkschaften ver.di und EVG streiken. Die Bahn stellt den Fernverkehr komplett ein. Wenn Du in Niedersachsen wohnst, fahren an einigen Orten die Bahnen und Busse des Nahverkehrs nicht, auch manche Schiffe fahren nicht, Flughäfen sind auch betroffen.

Leuchten

Es gibt Wörter, die kennt man eigentlich nur noch aus Sprichwörtern. „Scheffel“ zum Beispiel. Und das Sprichwort dazu: „Stell doch dein Licht nicht unter den Scheffel!“. Was so viel heißt wie: „Sei nicht so bescheiden, versteck nicht, wie Du bist – und worin Du besonders gut bist“.

Die Alle-Kinder-Bibel: Lebendig, vielfältig, kindgerecht und neu.

Kein anderes Buch wurde so häufig in so viele verschiedene Sprachen übersetzt und so oft gedruckt, wie die Bibel. Bibel ist aber nicht gleich Bibel. So gibt es verschiedene Übersetzungen, wie die evangelische Lutherbibel oder die katholische Einheitsübersetzung. Am letzten Montag ist frisch aus der Druckerei die „Alle-Kinder-Bibel“ erschienen. Kirchenreporter Thorsten Keßler berichtet.

Realitäten akzeptieren

Es gibt Dinge, die kannst Du nicht ändern. Die kann niemand ändern. Zum Beispiel die Schwerkraft. Wenn Dir das Glas aus der Hand rutscht, dann fällt es eben runter. Und schon kannst Du erstmal ’nen Besen zum Zusammenkehren der Scherben und ’nen Lappen organisieren, um die Sauerei zu beseitigen.

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