Jahresbilanz: Brot für die Welt fordert konkrete Fluchtursachenbekämpfung

Das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt hat gestern seine Jahresbilanz vorgestellt und dabei die deutsche Politik scharf kritisiert. Vieles von dem, was als „Fluchtursachenbekämpfung“ verkauft werde, habe diese Bezeichnung nicht verdient, findet Brot-für-die-Welt-Präsidentin Cornelia Füllkrug-Weitzel.

Umdenken bei Syrienhilfe gefordert – Diakonie Katastrophenhilfe zieht Jahresbilanz

In der vergangenen Woche hat die Diakonie Katastrophenhilfe ihre Jahresbilanz für 2017 vorgestellt. Die Diakonie Katastrophenhilfe ist das Hilfswerk der EKD, der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Organisation ist im Einsatz bei Naturkatastrophen, bei Krieg oder Vertreibung. Und zwar immer dann, wenn die Betroffenen diese Notlage nicht aus eigener Kraft bewältigen können. Vor fünf Jahren zum Beispiel auch beim Hochwasser hier bei uns. Thorsten aus der Kirchenredaktion. Wo waren die Helfer überall im Einsatz?

Woman breaking Borders – Frauen-Bustour gegen Rassismus & Sexismus

Vierzig Frauen und Kinder aus verschiedenen Ländern sind zurzeit auf einer Tour durch Deutschland. Sie machen aufmerksam auf die Situation geflüchteter Frauen in Deutschland. Women breaking Borders – Frauen brechen die Grenzen ist das Motto und Auftakt war gestern in Magdeburg. Elisabeth Ngari von Women in Exile organisiert die Tour.

So viele Vertriebene wie noch nie – Flüchtlingszahlen auf Höchststand

Über 68 Millionen Menschen waren Ende letzten Jahres auf der Flucht. Das hat das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen, der UNHCR, anlässlich des heutigen Weltflüchtlingstages mitgeteilt. Ein neuer Höchststand und fast 3 Millionen Flüchtende mehr, als im Jahr zuvor. Die meisten Menschen bleiben auch auf der Flucht in ihrem Heimatland oder zumindest in der Nähe. Die Wenigsten kommen bis nach Europa. Diakonie und Evangelische Kirche haben sich jüngst in Jordanien über die Lage vor Ort informiert. Petra Albert, die evangelische Migrationsbeauftragte, war dabei.

Diakonie lehnt Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Familiennachzug ab

Im Bundestag wird heute über das Gesetz für den Familiennachzug für subsidiär Schutzberechtigte debattiert. Die Verschärfungen im Gesetzentwurf finden Gewerkschaften, Hilfsorganisationen und Kirchen falsch, sagt Maria Loheide von der Diakonie Deutschland.

Gastfreundschaft und religiöse Toleranz – Kirchenvertreter zu Besuch in Jordanien

Vertreter der Diakonie Mitteldeutschland und der EKM, der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland waren eine Woche lang in Jordanien. Ungefähr jeder 5. Einwohner im Land ist geflüchtet. Erst vor Jahren aus dem Irak, zuletzt aus dem benachbarten Syrien, berichtet Petra Albert, die Migrationsbeauftragte der EKM.