Neue Wolfsjagd

Der Wolf ist zurück. Lange war er in Deutschland verschwunden, heute lebt er wieder in vielen Regionen. In Sachsen-Anhalt leben inzwischen rund 276 Wölfe. Der Bestand wächst langsamer als früher und auch die Angriffe auf Nutztiere gehen zurück. Am meisten Wölfe gibt’s in Niedersachsen, dort gibt es 64 Territorien und 59 Rudel.

Ehrenamtlich oder nur für Geld

Es gibt Leute, die haben einfach gute Ideen. Die machen das, was viele Kinder irgendwann mal sagen, wenn sie nach ihrem Berufswunsch gefragt werden: „Ich will Erfinder werden“. Manche machen das, um damit Geld zu verdienen. Die haben eine Idee und entwickeln daraus ein Produkt, das sie verkaufen können. Es gibt aber auch Menschen, die haben eine gute Idee und machen etwas draus, aber nicht um Geld zu verdienen, sondern einfach so, weil’s gut ist.

Konzert-Lesung zur Gospelmusik, Jüdisch-Israelische Kulturtage, Ostereier und Orchideen und mehr

Eine Konzert-Lesung läuft morgen um 18 Uhr in der Jakobskirche Weimar. Matthias Huff stellt sein Buch „Feel the Spirit! Sternstunden der Gospelmusik“ vor und der größte Gospelchor Weimars, die „Jakob Singers“, liefern den Sound. Der Eintritt ist frei.

Konzert-Lesung zur Gospelmusik, Jüdisch-Israelische Kulturtage, Ostereier und Orchideen und mehr

Eine Konzert-Lesung läuft morgen um 18 Uhr in der Jakobskirche Weimar. Matthias Huff stellt sein Buch „Feel the Spirit! Sternstunden der Gospelmusik“ vor und der größte Gospelchor Weimars, die „Jakob Singers“, liefern den Sound. Der Eintritt ist frei.

Gender Pay Gap und Transparenz beim Einkommen

Wenn man das Jahres-Einkommen von Frauen und Männern vergleicht, dann gibt es eine Lücke. Frauen erhalten so viel weniger, als hätten sie von Neujahr bis Ende Februar kostenlos gearbeitet. Also ist der Unterschied fast zwei Monatsgehälter. Die Frauen haben selbstverständlich gearbeitet, aber sie bekommen immer noch weniger als Männer.

Verletzlichkeit

Ist Verletzlichkeit was Gutes oder eher nicht so? Du machst Dich verletzlich. Das klingt ja erstmal negativ. Irgendwie möchtest Du das nicht. Denn wenn Du verletzlich bist und Dich jemand verletzt, dann ist es unangenehm oder tut sogar richtig weh. Also zeigst Du vielleicht lieber so ne gewisse Coolness nach außen. An Deine verletzlichen Stellen soll so schnell keiner rankommen. Und die anderen machen das ja irgendwie auch so. Wobei … Wenn ich so überlege, was die schönsten und spannendsten Gespräche mit anderen sind, dann ist das ganz oft, wenn beide eben nicht cool sind, sondern man plötzlich so voll ehrlich redet.

Aus der Krise die richtigen Schlüsse ziehen

Vielleicht machst Du das auch so: Wenn Du tanken musst, dann tankst Du einfach immer für denselben Betrag, also vielleicht 20 Euro; soviel Du halt gerade hast. Dann hat sich für Dich in den vergangenen Tagen ja gefühlt erstmal nichts geändert: Tanken, 20 Euro. Nur kommst Du halt damit jetzt nicht mehr so weit. Die Preise für Benzin und Diesel sind in den letzten Tagen locker um 20 Prozent nach oben gegangen. Ähnlich sieht’s bei europäischen Großhandelspreisen für Gas aus. – Folgen des Kriegs in Iran.

Rücksicht beginnt in der Nase

Ihr kennt das bestimmt auch, ihr steigt in nen Aufzug und merkt sofort: Da war jemand vor euch. Ihr habt ihn oder sie zwar nicht gesehen hast, aber ihr riecht sie. Weil der Duft noch im Raum hängt. Schwer, süß, penetrant. Kaum zu überriechen.

Schuldenerlass

Du hast ner Freundin vor einiger Zeit Geld geliehen. Nicht nur so 10, 20 Euro, sondern schon etwas mehr. Vielleicht als bei ihr zu viele Sachen auf einmal kaputt gegangen sind, da war selbst die neue Waschmaschine, die sie gebraucht kaufen wollte, einfach gerade zu teuer. Zu dem Zeitpunkt war das für sie schon viel Geld und für Dich vielleicht auch. Jetzt verdienst Du eigentlich ganz okay, Du könntest Ihr die 500 Euro locker erlassen. Dir tut’s nicht weh, und Deine Freundin hätte den Druck nicht mehr. Würdest Du’s tun?

Verantwortung für das Glück anderer

Manchmal reicht ein Gespräch, eine Nachricht, ein offenes Ohr und schon fühlt sich jemand weniger allein. Manchmal merkst du aber auch: Da erwartet jemand mehr. Mehr Zeit. Mehr Einsatz. Vielleicht sogar, dass du Verantwortung übernimmst für das, was ihn oder sie glücklich macht. Aber wie viel Verantwortung trägst du eigentlich für das Glück anderer?

Mal was für ein paar Wochen anders machen

Na, hast Du ne halbe Stunde Zeit? Jetzt oder nachher? Und zwar für Dich. Zum Nachdenken darüber, was Dich an Dir selbst schon immer irgendwie nervt. Oder was Dich an Deinem Leben ein bisschen nervt. Mal ehrlich überlegen: „Was möchte ich eigentlich gar nicht machen und mache es trotzdem immer?“ Und was wollte ich schon immer mal machen. Das kann was Größeres, Langfristiges sein – oder was Kleines. Dann lehnst Du Dich zurück und entscheidest Dich, jetzt einfach mal zu beginnen und das bis Ostern durchzuziehen.

Solidarisch mit den Streikenden

Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.

Einfach weitermachen oder auch laut werden

„So langsam ist es mir egal, was die entscheiden. Ich mach einfach weiter“, höre ich jemanden im Café sagen. Vor einiger Zeit hat er Photovoltaik aufs Dach montiert, damit lädt er den Akku im Keller und sein Elektroauto. Falls Stromausfall ist, kann er Strom aus dem Auto im Haus verwenden. Bald montiert er die Wärmepumpe. Sein Haus ist älter, von den Eltern, aber das hält ihn nicht ab, auf Strom und Erneuerbar umzustellen. „Ich lass mich von politischen Entscheidungen nicht aufhalten, die diese Entwicklung bremsen“, sagt er.

Gender Pay Gap und Transparenz beim Einkommen

Wenn man das Jahres-Einkommen von Frauen und Männern vergleicht, dann gibt es eine Lücke. Frauen erhalten so viel weniger, als hätten sie von Neujahr bis gestern kostenlos gearbeitet. Also ist der Unterschied fast zwei Monatsgehälter. Die Frauen haben selbstverständlich gearbeitet, aber sie bekommen immer noch weniger als Männer.

Fritz Baltruweit in Rudolstadt, Gewissen und Wehrdienst, „Sharon Mansur Trio“, Fundraisingtag

Ab heute ist der Liedermacher Fritz Baltruweit zu Gast in Rudolstadt. Er macht dort Musik-Workshops. Einen für Instrumentalisten und eine Lieder-Chor-Werkstatt. Morgen Abend gibt’s dann ein Konzert – um halb 8 im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Andreas. Und am Sonntagmittag um 2 sind die bekannten und neuen Stücke auch bei einem großen Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche Rudolstadt zu hören.

Fritz Baltruweit in Rudolstadt, Gewissen und Wehrdienst, „Sharon Mansur Trio“, Fundraisingtag

Ab heute ist der Liedermacher Fritz Baltruweit zu Gast in Rudolstadt. Er macht dort Musik-Workshops. Einen für Instrumentalisten und eine Lieder-Chor-Werkstatt. Morgen Abend gibt’s dann ein Konzert – um halb 8 im Gemeindehaus der Stadtkirche St. Andreas. Und am Sonntagmittag um 2 sind die bekannten und neuen Stücke auch bei einem großen Singe-Gottesdienst in der Stadtkirche Rudolstadt zu hören.

Klimagefahren und Kopf in den Sand

„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.

Sieben Wochen ohne Härte

Hast Du das Gefühl, dass es in letzter Zeit irgendwie härter zugeht? Dass der Ton rauer ist, Menschen mehr Beleidigungen raushauen, weniger zugewandt sind, dass der soziale Zusammenhalt nicht mehr so gut funktioniert? Dann bist Du mit dem Gefühl nicht allein. Mehrere repräsentative Umfragen zeigen das auch.

Werte und Super-KI

„Wenn das jemand baut, sterben alle“ – Das ist der Titel von einem Buch, das die KI-Forscher Eliezer Yudkowsky und Nate Soares geschrieben haben. Sie warnen vor einer nächsten Stufe von Künstlicher Intelligenz, der Künstlichen Super-Intelligenz. Die wäre so krass, dass sie Menschen in fast allen geistigen Tätigkeiten übertrifft. Sie könnte selbständig handeln und strategisch vorgehen.

Scheinbare Gründe

Die Diskussion um Krankheitstage läuft jetzt schon fast einen Monat lang – seit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Mitte Januar gesagt hat, 14,5 Krankheitstage pro Jahr im Durchschnitt seien zu viel. Vor allem, weil von 2021 auf 2022 die Zahl plötzlich und deutlich angestiegen ist. Haben die Menschen in Deutschland ihr Verhalten geändert? Machen Sie mehr blau? Oder sind sie wirklich mehr krank?

KI-Religion

„Crustafarianism“ – so heißt die Religion, die KI-Agenten innerhalb von 48 Stunden erfunden haben im „Moltbook“, so einer Art „Reddit“ nur für KI-Bots. Der amerikanische Technologie-Unternehmer Matt Schlicht hat dieses Webforum Ende Januar durch seinen persönlichen KI-Agenten bauen lassen. Nur autonome KI-Agenten dürfen darin posten und kommentieren, Menschen können nur zusehen.

Klimagefahren und Kopf in Sand

„Wenn ich die Augen zu mache, ist das Böse weg“ – Ja, so hat jeder von uns mal gedacht – im Alter von etwa 2 bis 3 Jahren, in der „präoperationellen Phase“. Kinder verwechseln in dem Alter subjektive Wahrnehmung mit objektiver Realität: Aus den Augen, aus dem Sinn. Quasi „magisches Denken“.

In guten und schlechten Momenten

Heute ist Valentinstag, der Tag der Verliebten. Ein Tag, an dem Menschen, die sich lieben, bewusst sagen und zeigen können, dass sie sich lieben – entweder ganz privat unter sich oder ein bisschen öffentlich. Es muss ja nicht gleich so öffentlich sein, wie Pascal Kaiser das vor gut zwei Wochen gemacht hat: vor 50.000 Fußballfans im Stadion des 1. FC Köln. Da hat der Amateur-Schiedsrichter seinem langjährigen Freund einen Heiratsantrag gemacht. Die Szene ist natürlich viral gegangen. So was hatte es im deutschen Fußball noch nicht gegeben.

Bonusregeln fair oder nicht

Diese Woche hat ein Thema bei VW für ziemlich viel Unruhe gesorgt. Viele Beschäftigte müssen auf die Mai-Prämie verzichten, die sie normalerweise häufig bekommen haben. Reallohnverlust also. Gleichzeitig sollen die Vorstände aber einen satten Bonus bekommen. Der Grund: Plötzlich stehen sechs Milliarden Euro Barmittel in den Büchern – kurz zuvor war noch von null die Rede.

Faschingsveranstaltungen, Segnungen am Valentinstag, Wander- und Travel-Songs, „Mein Südafrika“

Die Narren sind los, und morgen ist bei der evangelischen Offenen Arbeit Erfurt Kinderfasching angesagt. Mit Kinderdisco und bunten Überraschungen. In Wasungen hält Pfarrer Stefan Kunze am Sonntag ab 10 seine Reimpredigt in der Kirche, und gleich danach steigt er in die weltliche Bütt. Eine Fastnachtspredigt im Gottesdienst, die gibt’s am Sonntag um 3 auch in der Kirche Steinsdorf bei Weida. In der Marienkapelle Erfurt ist ab 13 Uhr ein Gottesdienst mit Faschingsfeier in Gebärdensprache dran. Und Sonntag um 3 heißt es in der Hauptkirche Suhl „Orgel! Orgel! Helau!“ mit spritzigem Orgelsound zur fünften Jahreszeit.

Faschingsveranstaltungen, Segnungen am Valentinstag, Wander- und Travel-Songs, „Mein Südafrika“

Die Narren sind los, und morgen ist bei der evangelischen Offenen Arbeit Erfurt Kinderfasching angesagt. Mit Kinderdisco und bunten Überraschungen. In Wasungen hält Pfarrer Stefan Kunze am Sonntag ab 10 seine Reimpredigt in der Kirche, und gleich danach steigt er in die weltliche Bütt. Eine Fastnachtspredigt im Gottesdienst, die gibt’s am Sonntag um 3 auch in der Kirche Steinsdorf bei Weida. In der Marienkapelle Erfurt ist ab 13 Uhr ein Gottesdienst mit Faschingsfeier in Gebärdensprache dran. Und Sonntag um 3 heißt es in der Hauptkirche Suhl „Orgel! Orgel! Helau!“ mit spritzigem Orgelsound zur fünften Jahreszeit.

Unsicherheiten

Wie sehr haben Sie ein Gefühl von Unsicherheit – jetzt gerade? Oder so generell in den letzten Tagen. Repräsentative Befragungen zeigen, dass es in Deutschland seit Jahren ein eher hohes Niveau an Sorgen und Unsicherheit gibt – bezogen auf Arbeit, Wirtschaft, Politik, Klima und Sicherheit. Seit dem Krieg in der Ukraine durch Russland und wegen den internationalen Spannungen durch die Politik der USA wie in den letzten Tagen ist das Gefühl der Unsicherheit noch weiter gestiegen. Was macht das mit Ihnen?

Auch das noch

Auch das noch! Es könnt ja eigentlich mal so schön laufen, da kommt ein Problem um die Ecke und will Deine Aufmerksamkeit. Nicht nur das, es lenkt Dich richtig ab von dem, was Du eigentlich gerade machen willst oder musst. Schön, wenn Du das gleich aus der Welt schaffen kannst. Aber das klappt nur ja nicht immer.

Was glaubst du?

Manchmal klingt Glaube so, als müsste er fest sein. Klar, eindeutig, mit Antworten auf alles. So als wüsstest du genau, woran du glaubst und warum und wie. Solche Leute gibt es bestimmt. Aber vielleicht fühlt es sich bei dir anders an. Zum Beispiel weil du eher Fragen hast als Bekenntnisse. Oder du denkst, da ist irgendwas, kannst es aber nicht sauber benennen.

Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei

Ich seh die Valentinstagswerbung schon wieder. Überall Herzchen und Pärchengedöns. Passt super, wenn Du frisch verliebt bist. Oder schon ewig zusammen und es kribbelt noch immer. Für Singles ist das manchmal wie so ein Stich in die Magengrube. Wenn da halt niemand ist, dem Du demnächst am Valentinstag eine Freude machen kannst.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stellt euch vor, ihr tut was Gutes. Ihr helft jemandem. Verzichtet auf einen Vorteil. Ihr entscheidet euch besonders gerecht zu sein, obwohl es für euch leichter wäre, das nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Zeit gegen Geld

Was ist das nur mit Zeit und Geld. Irgendwie fühlen sich beide immer knapp an. Klassisches Beispiel: Du stehst im Supermarkt an der Kasse und merkst: Die Schlange ist lang. Also musst du eine Entscheidung treffen: Zehn Minuten Warten? Oder schnell zum teureren Laden um die Ecke, wo es immer leer ist?

Sehnsucht und Dankbarkeit

Von außen betrachtet, ist dein Leben wahrscheinlich ziemlich gut. Der Job ist okay, die Wohnung passt. Du bist gesund und auch die Menschen um dich herum sind größtenteils super. Und trotzdem kommt vielleicht manchmal dieses Gefühl auf: Da müsste doch noch mehr sein. Vielleicht ein anderer Job, ein anderes Tempo, ein anderes Ich in einer anderen Stadt oder sogar einem anderen Land.

Repair-Café

Die Espressomaschine geht nicht mehr – ganz plötzlich. So ein Mist. Und jetzt? Neukaufen oder reparieren? Erstmal das Problem googeln. Da findet man ja zu fast jedem Defekt n Hack. KI könnte natürlich auch gut bei der Recherche helfen. Und wenn Du Dir die Reparatur selbst alleine nicht zutraust, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es auch bei Dir in der Nähe ein Repair-Café gibt. Davon gibt’s immer mehr.

Gutes tun ohne Zuschauer

Stell dir vor, du tust etwas Gutes. Du hilfst jemandem. Du verzichtest auf einen Vorteil. Du entscheidest dich fair zu sein, obwohl es für dich leichter wäre, es nicht zu tun. Und niemand bekommt es mit. Kein Like. Kein Danke. Kein Schulterklopfen. – Genau da wird es interessant, oder?

Sind Jugendliche Social-Media-Experten

Ein Verbot von Social Media für Menschen unter 15 Jahren, das hat die Nationalversammlung in Frankreich vor wenigen Tagen beschlossen. Und auch bei uns in Deutschland wird viel drüber diskutiert. Für eine neue Studie hat das Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik mit den Leuten gesprochen, die diese Altersbeschränkungen schützen sollen: Jugendliche.

(Schöner) Winter

Wow, es ist so sehr Winter, wie schon lange nicht mehr. Nicht so krass wie in den USA und Russland, wo es in einigen Regionen weniger als –40°C hat. Auch der Wetterdienst in der Ukraine warnt vor bis zu –30°C an einigen Orten. So heftig ist es bei uns nicht. Aber es ist Schnee und Eis. Findest Du das eher schön oder nervt Dich das Wetter?

Bezahlkarte vs. normales Konto

Heute gibt’s in Erfurt ne Demo. Das Motto: „Gemeinsam für eine solidarische Asylpolitik“. Veranstalter ist das Thüringer Netzwerk „Nein zur Bezahlkarte“. Sie finden, dass die Gesetze und Regelungen in letzter Zeit geflüchtete Menschen immer mehr in ihrer Freiheit einschränken.

Karneval, „Juwelen des Humors“, „Mein Umgang mit der (Un-) Endlichkeit“, „Müll zu Mode“

Der Karneval läuft sich warm und auch in Kirchgemeinden wird gefeiert. Z.B. in Niederroßla bei Apolda. Da läuft morgen ab 17 Uhr ein Faschingsgottesdienst mit dem Motto „Alice im Wunderland“. Der Elferrat zieht in die Heilig-Kreuz-Kirche ein, das Tanzmariechen tritt auf und Faschingslieder werden gesungen. Außerdem gibts eine Büttenpredigt von Pfarrerin Christin Drexel und eine Büttenrede vom Niederroßlaer Carnevals Club (NCC).

Karneval, „Juwelen des Humors“, „Mein Umgang mit der (Un-) Endlichkeit“, „Müll zu Mode“

Der Karneval läuft sich warm und auch in Kirchgemeinden wird gefeiert. Z.B. in Niederroßla bei Apolda. Da läuft morgen ab 17 Uhr ein Faschingsgottesdienst mit dem Motto „Alice im Wunderland“. Der Elferrat zieht in die Heilig-Kreuz-Kirche ein, das Tanzmariechen tritt auf und Faschingslieder werden gesungen. Außerdem gibts eine Büttenpredigt von Pfarrerin Christin Drexel und eine Büttenrede vom Niederroßlaer Carnevals Club (NCC).

Migration, oder: Bock, nach Deutschland zu kommen

Ich sag jetzt gleich ein Wort, und meine Frage ist: Was fällt Ihnen dazu als erstes ein? – Migration – Haben Sie als Erstes negative oder positive Gedanken? Denken Sie an Menschen, die geflüchtet sind, oder hierhergekommen sind zum arbeiten oder studieren?

Unsicherheiten

Wie sehr hast Du ein Gefühl von Unsicherheit – jetzt gerade. Oder so generell in den letzten Tagen. Repräsentative Befragungen zeigen, dass es in Deutschland seit Jahren ein eher hohes Niveau an Sorgen und Unsicherheit gibt – bezogen auf Arbeit, Wirtschaft, Politik, Klima und Sicherheit. Seit dem Krieg in der Ukraine durch Russland und wegen den internationalen Spannungen durch die Politik der USA wie in den letzten Tagen ist das Gefühl der Unsicherheit noch weiter gestiegen. Was macht das mit Dir?

Krankheitstage

Wie viele Tage warst Du krank im vergangenen Jahr? Hast Du mal Deine Krankheitstage gezählt und mit den Jahren davon verglichen? Bundeskanzler Friedrich Merz (von der CDU) findet ja, in Deutschland sei der Krankenstand „zu hoch“. Laut statistischem Bundesamt waren es durchschnittlich 14,8 Tage im Jahr 2024. Der Bundeskanzler stellt die Telefonkrankschreibung infrage und fragt auch: „Sind so viele Krankheitstage wirklich richtig und notwendig?“. Er will dem entgegenwirken mit „Anreizen“.

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Seid ihr tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Ihr drückt einmal am Tag auf einen Knopf. Tut ihr das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Über den Berg

Vielleicht geht’s Dir ja auch so: 60 bis 70 % der Menschen in Deutschland haben das Gefühl, dass Energie teurer wird, vor allem durch die Unsicherheiten beim Energiewende-Ausbau und wegen der Kriseneinflüsse. Vor allem, seit 2022/23 Energie teurer geworden war. Danach sind die Strompreise wieder etwas gesunken, aber der Eindruck ist vor allem: Es wird teurer. – Die gute Nachricht: Es wird besser. Energie wird günstiger. Das haben Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme mit anderen internationalen Forschungsteams berechnet.

Migration, oder: Bock nach Deutschland zu kommen

Ich sag jetzt gleich ein Wort, und meine Frage ist: Was fällt Dir dazu als erstes ein? – Migration – Hast Du als Erstes negative oder positive Gedanken? Denkst Du an Menschen, die geflüchtet sind, oder hierhergekommen sind zum arbeiten oder studieren?

Are You Dead Yet?

Eine App fragt jeden Tag nur eine einzige Sache: „Are you dead?“ – Bist du tot oder noch da? – Klingt erstmal makaber. Fast wie ein schlechter Witz. Und trotzdem stürmt genau so eine App gerade die iPhone-Charts in China. Die Idee dahinter ist erstaunlich schlicht: Du drückst einmal am Tag auf einen Knopf. Tust du das nicht, bekommt ein hinterlegter Kontakt eine Nachricht. Nicht panisch, nicht dramatisch. Nur: Ich habe mich seit Tagen nicht gemeldet. Bitte schau nach mir.

Zwei kirchliche Krankenhäuser weniger

In Sachsen-Anhalt sind im letzten Jahr zwei kirchliche Kliniken verschwunden. Klingt erstmal nicht nach viel, aber aus elf wurden neun. Und für die betroffenen Regionen dahinter ist es viel mehr: Ein Krankenhaus weniger. Oder genauer: Es fusioniert, verliert seine Eigenständigkeit, oder macht ganz dicht.

Abkommen zwischen ungleichen Partnern

Das könnte für europäische Firmen richtig gut werden: Wenn heute nach 26 Jahren Verhandlungen das Freihandelsabkommen zwischen der Europäischen Union und den Mercosur-Staaten unterzeichnet wird, dann entsteht zwischen Europa und Südamerika die größte Freihandelszone der Welt. Das bedeutet, es wird bald richtig günstig, aus Europa Produkte nach Südamerika zu verkaufen, weil die Zölle super niedrig sind.

„Best of Black Gospel“, „Field Commander C“, Fantastische Welten, Gedenken an Martin Luther King, Infos zum Wehrdienstgesetz

„The Best of Black Gospel“ machen heute Abend um 8 Station in der Altenburger Brüderkirche. Bei ihrer „Joy to the World“-Tour sind alle großen Gospelhits dabei: von „O Happy Day“ bis „Amazing Grace“.

„Best of Black Gospel“, „Field Commander C“, Fantastische Welten, Gedenken an Martin Luther King, Infos zum Wehrdienstgesetz

„The Best of Black Gospel“ machen heute Abend um 8 Station in der Altenburger Brüderkirche. Bei ihrer „Joy to the World“-Tour sind alle großen Gospelhits dabei: von „O Happy Day“ bis „Amazing Grace“.

Perspektiven

„Manchmal ist es gut, die Perspektive zu wechseln“ – Klingt nach so nem Kalenderspruch, und wahrscheinlich steht er auch in vielen Kalendern. Vielleicht sogar jetzt am Jahresanfang, weil es ja passt: Manche hatten ja noch ein paar Tage Urlaub, waren vielleicht sogar raus aus der gewohnten Umgebung, rauf auf nen Berg, Winterwandern, Skifahren, die Aussicht genießen. Andere Perspektive.

Vorbereitung ist Solidarität in der Krise

In Berlin war plötzlich der Strom weg. Nicht für ein paar Minuten, sondern für Tage. Kein Licht, kein Handyempfang, keine Heizung, kein Supermarkt um die Ecke. Gleichzeitig ziehen neue Wetterfronten übers Land. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und andere Meteorologen haben die halbe Woche vor dem Schneeorkan gewarnt. Es sollte nicht einfach kalt werden, sondern richtig heftig. Schulen wurden zugemacht, und viele Gemeinden waren in Alarmbereitschaft.

Schnell zum Hören, langsam zum Reden

Ich verstehe das gut. Eigentlich wollen wir alle schnell wissen, wer’s war. Und wie und was und warum. Der Anschlag auf die Stromleitungen in Berlin ist ja auch heftig, der einen tagelangen Stromausfall im Südwesten Berlins zur Folge hatte – ausgerechnet in der Zeit, in der es richtig, richtig kalt war, wo es mehrere Tage dauert, bis die Leitungen zumindest provisorisch repariert sind. Wer um alles in der Welt macht sowas? Und dann gab’s ja bald ein Bekennerschreiben und Ermittlungsbehörden, die es als authentisch eingeordnet haben usw. Und jetzt ermittelt die Bundesanwaltschaft.

Erkenntnisse, Vorhersagen, Glaube und Hoffnung

Elli ist auf dem Weg zu uns, und wir wissen es schon vorher ziemlich genau. Das ist doch genial! Ich spreche natürlich vom Schneesturm „Elli“, der gerade für viel Schnee gesorgt hat. Und das wussten wir alle schon vorher. Die Meteorologen haben es in ihren Wettermodellen gesehen, haben gewarnt, die Rettungsdienste waren aktiviert, teilweise wurden die Schulen geschlossen, die Bahn hat schon vorher einige Züge gestrichen und so weiter. Kurz gesagt: Vorhersage und Vorsorge haben funktioniert. Deshalb gab es nicht so viele Unfälle, egal ob mit Auto, Fahrrad oder zu fuß, denn es waren ja weniger unterwegs.

Evangelischer Film des Jahres: Heldin

Letztes Jahr gab es einen Film im Kino, der eine echte Heldin zeigt; exemplarisch für die, die wie sie Tag für Tag im Krankenhaus arbeiten, sich mit unerschütterlicher Hingabe um die Patientinnen und Patienten kümmern. Im Film „Heldin“ wird Florias Schicht zu einem nervenzerrenden Wettlauf gegen die Zeit. Die Jury der Evangelischen Filmarbeit hat „Heldin“ zum Film des Jahres gewählt.

Klimaschutz hat alle politischen Farben

Wenn sich jemand für Klimaschutz einsetzt, ist er oder sie dann automatisch politisch „grün“? Manche sagen das ja; vor allem wenn es um emotionale Themen geht, wie – Achtung, bitte ganz ruhig bleiben – ein Tempolimit auf Autobahnen. Nur so als Beispiel. Kaum kommt das Thema auf, geht’s ab in den Sozialen Medien, bei Diskussionen mit Kollegen und Freunden und natürlich bei den Parteien.

Herzpanzer

Wie viel lässt Du an Dich ran, so emotional? Und wie viel lässt Du raus, emotional? Menschen sind da ja so unterschiedlich! Manche erleben eine kleine Kleinigkeit und freuen sich total drüber – und erzählen das dann auch. Und Du denkst hinterher fast, Du warst selbst dabei. Andere erleben das Größte und Wundervollste, und berichten nur knapp „war echt gut“.

„Luthers schlaflose Nächte“, Orgel-Feuerwerk, Handglockenchor, Weihnachtsoratorium, „Neues, Sekt und Segen“

„Luthers schlaflose Nächte in Erfurt“, diese Führung bei Kerzenschein startet heute Abend um 20 Uhr im Augustinerkloster Erfurt.

„Luthers schlaflose Nächte“, Orgel-Feuerwerk, Handglockenchor, Weihnachtsoratorium, „Neues, Sekt und Segen“

„Luthers schlaflose Nächte in Erfurt“, diese Führung bei Kerzenschein startet heute Abend um 20 Uhr im Augustinerkloster Erfurt.

Empathie

Es gibt Leute, die haben es voll drauf, einen mitzunehmen, wenn es um Dinge geht, von denen man eigentlich keine Ahnung hat. Die holen einen genau da ab, wo man gedanklich ist, zeigen, wie etwas funktioniert, und dann ist alles klar. Vielleicht in der Schule, Ausbildung oder auf der Arbeit. Oder beim Sport, wenn die Trainerin für das Aha-Erlebnis der Woche sorgt. – Und es gibt die anderen.

Bewusst zurückschauen

War 2025 ein gutes Jahr für Dich? Oder eher so mittel? Oder hast Du etwas erlebt, das alles überschattet, gab es so viele Dinge, die schief gelaufen sind, dass Du denkst: „2025 kann weg“? Fühlt sich nicht gut an, und daran ist auch unser Gehirn Schuld – wegen des „Negativity Bias“: Unser Gehirn speichert belastende Ereignisse stärker als neutrale oder schöne Momente. Dadurch kann sich ein Jahr im Rückblick insgesamt schlecht anfühlen, obwohl es gemischt war.

„Ausländerkriminalität“

Jeder elfte Tatverdächtige ist Zuwanderer. Das war die Keymessage in den Medien, als das Bundeskriminalamt vor Kurzem sein Lagebild herausgebracht hat. Solche Zahlen bleiben hängen. Sie wirken klar, eindeutig, fast wie ein Beweis. Schnell entsteht daraus ein Gefühl: Da stimmt doch etwas nicht. Aber genau hier beginnt das Problem, denn diese Zahlen sagen erst einmal nur eines: wer als tatverdächtig gilt; nicht, wer schuldig ist. Am Ende werden nur etwa 23 Prozent der Tatverdächtigen tatsächlich verurteilt. Drei von vier stehen am Ende nicht als Täter da.

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