Tiefe Trauer, große Freude: Ostern, das älteste und höchste Fest der Christen

Ostern ist das älteste und höchste christliche Fest. Viel älter, viel wichtiger als Weihnachten. An keinem anderen Fest aber liegen Trauer und Freude auch so eng beieinander. Am Karfreitag heute steht die Zeit still. Auch der Karsamstag ist noch ein stiller Tag. Erst Sonntag kehrt die Freude zurück, erklärt Friedemann Hasting, Pfarrer der evangelischen Brüdergemeine Gnadau.

Begleiter durch die Adventszeit seit bald 200 Jahren – der Herrnhuter Stern

Sie haben 25 Zacken, es gibt sie in rot, gelb oder weiß und in vielen Kirchen und vor vielen Häusern leuchten sie in der Adventszeit: Der Herrnhuter Stern ist ein Symbol für die Geburt Christi, erklärt der Gnadauer Pfarrer Friedemann Hasting.

Ohne Karfreitag kein Osterfest

Für Christen, aber auch für Menschen, die der Kirche vielleicht gar nicht so nahe stehen, fühlt sich der heutige Tag an, wie ein Schwarz-Weiß-Bild. Karfreitag ist der höchste evangelische Feiertag. Karfreitag erinnert an die Kreuzigung Jesu Christi. In den Kirchen fehlt der Blumenschmuck, oft schweigen die Glocken, die Orgel bleibt stumm, der Altar ist mit schwarzen Tüchern verhangen. Die Zeit steht quasi still, sagt Angelika Zädow, Superintendentin im Kirchenkreis Halberstadt.

Erst Trauer, dann Freude – Ostern ist das älteste und höchste Fest der Christen

Ostern ist das älteste und höchste christliche Fest. Viel älter und viel wichtiger als Weihnachten. An keinem anderen Fest aber liegen Trauer und Freude so eng zusammen. Übermorgen, am Karfreitag, steht die Zeit erst mal still. Auch Karsamstag ist eigentlich ein stiller Tag. Erst Sonntag kehrt die Freude zurück, erklärt Friedemann Hasting, Pfarrer der evangelischen Brüdergemeine Gnadau.

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