Segen zum Neuanfang

Die Ferien sind zu Ende, die Schule geht wieder los. Für die Kinder, die in die erste Klasse kommen, ist das besonders aufregend. Für die beginnt ein neuer Lebensabschnitt. Auch für alle, die auf eine andere Schule wechseln, beginnt was Neues. Und wenn Du jetzt ne Ausbildung startest, dann ändert sich auch richtig viel. Machst Du das einfach so, ganz locker, oder bist Du mega aufgeregt? Oder irgendwas dazwischen?

Jahrestag der Selbstverbrennung – Erinnerungen an Oskar Brüsewitz

In Zeitz beginnt am Dienstag eine Gedenkwoche über Oskar Brüsewitz. In diesem Jahr jährt sich der Todestag des Evangelischen Pfarrers zum 50. Mal. Aus Protest gegen die DDR hatte sich Brüsewitz am 18. August August 1976 vor der Michaeliskirche in Zeitz mit Benzin übergossen, angezündet und ist vier Tage später gestorben. Pastorin Ursula Meckel aus Thale hat Brüsewitz in ihren ersten Berufsjahren als junge Pfarrerin kennengelernt:

Alles zurücklassen

Eine Tasche. Mehr nimmst du nicht mit, sonst fällst du auf. Kein Fotoalbum, kein Abschiedsbesuch bei Oma. Denn Abschied verrät dich. Sommer 1961. Wer aus der DDR raus will, geht durch Berlin, das letzte Schlupfloch. Allein am letzten Tag waren es rund 2.400 Menschen. Dann, über Nacht: Stacheldraht quer durch die Stadt. Später Beton. Am Donnerstag war das 65 Jahre her.

Anhalt Schritt für Schritt – Pilgern zwischen Harz und Köthen

Unter dem Motto „Anhalt – Schritt für Schritt“ ist eine Pilgergruppe um Anhalts Kirchenpräsident Karsten Wolkenhauer in dieser Woche von Gernrode bis Köthen durch Anhalt gepilgert. Auf dem Weg durch die Region haben sie Halt gemacht in kleineren und größeren Kirchen und die Menschen kennengelernt, die sich für ihre Kirche im Dorf engagieren. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat die Pilger zwischen Aschersleben und Bernburg getroffen.

Verantwortung füreinander

20 bis 30 Prozent der Menschen in Deutschland sind Singles bzw. leben alleine; je nachdem, wie man zählt. – Verheiratet hingegen sind insgesamt 50 Prozent. Ehepartner übernehmen dabei füreinander Verantwortung und erhalten gleichzeitig automatisch per Gesetz mehrere Rechte. Wenn es aber so viele allein Lebende gibt, wie wäre es, wenn auch die füreinander besondere Verantwortung übernehmen könnten?

Konferenz unter dem Radar: Ergebnisse des Weltsozialforums in Benin

Auf großen internationalen Wirtschaftsgipfeln spielen die Anliegen zivilgesellschaftlicher Gruppen aus dem Globalen Süden kaum eine Rolle. Beim Weltsozialforum ist es umgekehrt: Dort treffen sich alle zwei Jahre soziale Bewegungen aus hunderten Ländern. Regierungsvertreter müssen draußen bleiben. Francisco Marí von „Brot für die Welt“ war bei der jüngst beendeten Konferenz im westafrikanischen Benin dabei. Ein großes Thema: Die Ernährungssicherheit, denn durch Kriege und immer mehr Dürren gibt es zunehmend mehr Hunger.