Schuldenerlass

Du hast ner Freundin vor einiger Zeit Geld geliehen. Nicht nur so 10, 20 Euro, sondern schon etwas mehr. Vielleicht als bei ihr zu viele Sachen auf einmal kaputt gegangen sind, da war selbst die neue Waschmaschine, die sie gebraucht kaufen wollte, einfach gerade zu teuer. Zu dem Zeitpunkt war das für sie schon viel Geld und für Dich vielleicht auch. Jetzt verdienst Du eigentlich ganz okay, Du könntest Ihr die 500 Euro locker erlassen. Dir tut’s nicht weh, und Deine Freundin hätte den Druck nicht mehr. Würdest Du’s tun?

Verantwortung für das Glück anderer

Manchmal reicht ein Gespräch, eine Nachricht, ein offenes Ohr und schon fühlt sich jemand weniger allein. Manchmal merkst du aber auch: Da erwartet jemand mehr. Mehr Zeit. Mehr Einsatz. Vielleicht sogar, dass du Verantwortung übernimmst für das, was ihn oder sie glücklich macht. Aber wie viel Verantwortung trägst du eigentlich für das Glück anderer?

Alles andere als staubig: Am Wochenende ist Tag der Archive

Am Wochenende ist der Tag der Archive. Alle zwei Jahre öffnen viele Archive ihre Türen für einen Blick hinter die Kulissen. Viele Leute denken bei Archiv an düstere Regale und staubige Bücher. Völlig falsch, widerspricht Christina Neuß, die Leiterin im Bereich Archive und Bibliotheken in der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.

Nigeria im Blick: Menschen auf der ganzen Welt feiern heute Weltgebetstag

In vielen Kirchengemeinden feiern Menschen heute den Weltgebetstag. Weltgebetstag heißt: Rund um den Globus feiern Christinnen und Christen mit den gleichen Liedern und Gebeten, die wiederum von Frauen aus einem bestimmten Land vorbereitet wurden. Weltgebetstag ist ein Stück weit wie eine Urlaubsreise, ohne in den Flieger zu steigen, finden Annette Thaut und Rebekka Gewandt.

Erste Hilfe am Kind: Spezielle Ausbildung bei den Johannitern

In der Altmark haben die Johanniter ab April spezielle Kurse für Erste Hilfe am Kind im Programm. Lena Alt koordiniert im Regionalverband Altmark die Erste-Hilfe-Ausbildung und hat mit zwei Ehrenamtlichen jüngst diese spezielle Ausbildung abgeschlossen.

Passionsmusik: Vertonung der Leidensgeschichte Christi

In der Passionszeit zwischen Aschermittwoch und Karfreitag steht in vielen Kirchengemeinden oder Konzertsälen Passionsmusik auf dem Spielplan. Die musikalische Umsetzung der biblischen Erzählung von Jesu Christi Tod und Auferstehung hat auch unter weniger religiösen Menschen Fans, weiß Magdeburgs Domkantor Christian Otto:

Manosphere – krudes Männlichkeitsbild in den sozialen Medien

Unter dem Begriff Manosphere kursiert in den sozialen Medien schon seit einiger Zeit ein frauenfeindliches Männlichkeitsbild. Dahinter steckt ein loses Netzwerk aus antifeministischen Influencern, Communitys und Blogs. Manosphere ist charakterisiert durch Härte, Dominanz und emotionale Kälte, sagt Katja Schmidtke, Referentin für Frauenpolitik bei den Evangelischen Frauen in Mitteldeutschland.

Gute Ideen bekannter machen: EKM lobt Umweltpreis aus

Die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland, die EKM, hat einen Umweltpreis gestiftet. Der Preis würdigt das Engagement für die Bewahrung der Schöpfung. Ein zentrales Thema in der evangelischen Kirche, sagt Elisabeth Rotte, Referentin für Umweltarbeit am Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum.

Mal was für ein paar Wochen anders machen

Na, hast Du ne halbe Stunde Zeit? Jetzt oder nachher? Und zwar für Dich. Zum Nachdenken darüber, was Dich an Dir selbst schon immer irgendwie nervt. Oder was Dich an Deinem Leben ein bisschen nervt. Mal ehrlich überlegen: „Was möchte ich eigentlich gar nicht machen und mache es trotzdem immer?“ Und was wollte ich schon immer mal machen. Das kann was Größeres, Langfristiges sein – oder was Kleines. Dann lehnst Du Dich zurück und entscheidest Dich, jetzt einfach mal zu beginnen und das bis Ostern durchzuziehen.

Die mobile Allwetterorgel: Posaunenchöre in der Landeskirche Anhalts

Trompeten und Posaunen, Hörner und Tuben sind aus der Kirchenmusik kaum wegzudenken. Sie glänzen golden, können richtig laut sein und außerdem gehören Posaunenchöre auch zum immateriellen deutschen UNESCO-Welterbe. Posaunenchöre gelten als mobile Allwetterorgel. Kirchenreporter Thorsten Keßler erklärt, warum:

Solidarisch mit den Streikenden

Busse fallen aus, Straßenbahnen bleiben stehen, Fahrpläne gelten plötzlich nicht mehr. In vielen Städten im ganzen Bundesgebiet wurde und wird diese Woche im Nahverkehr gestreikt. Sachsen-Anhalt sogar Donnerstag bis heute. Für viele heißt das: früher los, länger unterwegs, improvisieren.

Brocken statt Anden: Pflegekräfte aus Kolumbien beginnen ihre Ausbildung

In fast jedem Sektor des Arbeitsmarktes fehlen über kurz oder lang die Arbeitskräfte. In Schulen, Gastronomie, auf dem Gesundheitssektor und in der Verwaltung. An Gerichten fehlen Richter und Richterinnen, in der Kirche sind immer mehr Pfarrstellen unbesetzt, die Pflege steht vor einer Versorgungslücke. Durch Anwerbeprojekte wollen die Arbeitsagenturen Fachkräfte im Ausland holen. Drei junge Frauen aus Kolumbien beginnen morgen ihre Pflegeausbildung im Cecilienstift in Halberstadt. Thorsten Keßler hat die drei vor dem Start getroffen:

Einfach weitermachen oder auch laut werden

„So langsam ist es mir egal, was die entscheiden. Ich mach einfach weiter“, höre ich jemanden im Café sagen. Vor einiger Zeit hat er Photovoltaik aufs Dach montiert, damit lädt er den Akku im Keller und sein Elektroauto. Falls Stromausfall ist, kann er Strom aus dem Auto im Haus verwenden. Bald montiert er die Wärmepumpe. Sein Haus ist älter, von den Eltern, aber das hält ihn nicht ab, auf Strom und Erneuerbar umzustellen. „Ich lass mich von politischen Entscheidungen nicht aufhalten, die diese Entwicklung bremsen“, sagt er.

Weltgebetstag 2026 führt am Freitag nach Nigeria

Der Weltgebetstag am Freitag ist die größte ökumenische Bewegung weltweit. Weltgebetstag heißt: Rund um den Globus feiern Christinnen und Christen mit den gleichen Liedern und Gebeten, die wiederum von Frauen aus einem bestimmten Land vorbereitet wurden. Weltgebetstag ist wie eine Urlaubsreise, ohne in die Ferne zu fliegen, findet Annette Thaut aus Köthen. Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion hat sie getroffen: