80 Jahre Zweiter Weltkrieg
Wow. Heute vor 80 Jahren auf den Tag genau hat der Zweite Weltkrieg begonnen. Was ist das erste, was Dir dazu einfällt?
89.0 RTL ist der Sender mit der einen starken UKW-Frequenz auf dem Brocken. In dem jungen Programm senden wir die kurze, knackige Rubrik “Was glaubst du?”, die dort samstags um 06:05 und 07:05 läuft, sonntags um 5 nach 6, 7, 8 und 9 und mittwochs bis freitags um 03:05.
Wow. Heute vor 80 Jahren auf den Tag genau hat der Zweite Weltkrieg begonnen. Was ist das erste, was Dir dazu einfällt?
Alles, was mit der Liebe zu tun hat, ist doch einfach besonders spannend, oder? Okay, und manchmal auch kompliziert. Und dann sind da oft viele offene Fragen. Zum Beispiel: Gibt es vielleicht doch ein Gen, das steuert, ob Du auf Männer, Frauen oder beide stehst?
Der Verein „Mehr Demokratie e.V.“ kämpft seit Jahren für mehr Bürgerbeteiligung und Direkte Demokratie als Ergänzung zur Parlamentarischen Demokratie: mehr Gesetzes-Initiativen, mehr Volksbegehren und mehr Volksentscheide – bis hin zum bundesweiten Volksentscheid. Viele sind skeptisch: Was wenn das Volk Dinge beschließen würde, die menschenverachtend und diskriminierend wären? „Geht gar nicht“ sagt Mehr Demokratie Sprecher Ralf Uwe Beck. Diskriminierende Volksentscheide kämen erst gar nicht zur Abstimmung. Denn das Verfassungsgericht muss die Inhalte vorher prüfen. Diskriminierende Gesetze würden dadurch niemals zur Abstimmung kommen können.
„Dem Schwarm sei Dank – erstmals zweistellig“. So titelt die internetbasierte Fundraising-Organisation Campac ihre Rekordeinnahmen 2018. Zweistellig – das heißt über 10 Millionen Euro.
Manchmal willst Du das gar nicht alles wissen, was in der Welt passiert, oder? Manche sagen auch: „… was in der Welt Schlimmes passiert“. In Hongkong werden zwei Demokratie-Aktivisten festgenommen, der Amazonas brennt, der Maut-Vertrag könnte richtig teuer werden, das Britische Parlament geht in Zwangspause, Monster-Sturm „Dorian“ – die Push-Nachrichten auf dem Handy nerven manchmal ohne Ende. Politik, Streits, Katastrophen, Hetze, Hass, Finanzmärkte, Kriege. – Diese Themen! –
Wem gehört die Erde? Den Menschen? Naja, die Tiere haben jawohl auch ein Recht auf der Erde zu leben, oder? Und schon heißt die Frage: Wem gehört eigentlich was auf der Erde. Diese Frage gehört zu den schwersten Fragen der Menschheit. Von Anfang an haben die Menschen sich die Köppe eingeschlagen deswegen. Wem gehört was von der Erde und dem was auf ihr ist?
Aufmüpfig, provokant, protestierend, das passt eher zu der Jugend. Den älteren Semestern sagt man eher nach, sie seien ausgewogen, bestenfalls alt und weise, schlimmstenfalls langweilig.
Sachsen-Anhalt, Brandenburg, Sachsen, Thüringen – hier haben besonders viele das Gefühl, zu den Verlierern des Wandels nach 1990 zu gehören. Fast 4 Millionen Menschen sind in die westlichen Bundesländer gezogen, das ist fast ein Viertel der Bevölkerung. In den großen Städten wie Leipzig, Dresden, Chemnitz, Erfurt und Jena nicht, aber die ländlichen Regionen bluten aus. Aber der Zukunftsforscher Daniel Dettling sagt: Wenn Du Zukunft willst, dann geh in den Osten!
Es reicht nicht, nur für den Ausstieg zu sein. Wer was ändern will, der muss auch bereit für den Einstieg sein. Will sagen, der muss sich hinab begeben auf den Boden der politischen Alltagsarbeit, der oder die muss „der Stadt Bestes suchen“, sich selber für alle einbringen. Zu schimpfen, zu pöbeln und andere schlecht zu machen – das ist noch kein Modell, mit dem irgendwas besser wird.
Nachrichten mit vielen Emojis – findest Du die eher gut oder nicht? 🤔 Also einer meiner Freunde sagt ja: Emojis sind schlimm. Würde er Emojis verwenden, würde er das „würgende Gesicht“ verwenden: 🤢. Ein anderer wirft mit Emojis nur so um sich. Da besteht so ’ne Nachricht schon mal aus zwei Buchstaben und sieben Emojis, mit denen er versucht, sein kurzes „Ja“ einzuordnen: „strahlendes Gesicht mit lachenden Augen“ 😁, „umgekehrtes Gesicht“ 🙃, „lächelndes Gesicht mit herzförmigen Augen“ 😍, „irres Gesicht“ 🤪 und „Konfettibombe“ 🎉. Glaubt man einer neuen wissenschaftlichen Studie, hat der mit den vielen Emojis mehr Sex.
Also, man muss ja wirklich nicht alles können. Ich zum Beispiel schraube lieber nicht am Auto rum, denn da hab ich das Gefühl, ich hab zwei linke Hände und einfach keine Ahnung. Aber ne Bohrmaschine bedienen, Lampen aufhängen und verkabeln, Möbel aufbauen – läuft. Neue Fliesen im Bad anbringen? Ich bin nicht sicher, ob das hinterher schön aussehen würde.
Ich verfolge die Geschichten rund um die Königshäuser eigentlich nicht. Interessiert mich einfach nicht so wirklich. Klar, der Tod von Lady Diana damals – das war was Anderes; ’ne andere Kategorie als „Wer trägt welchen Hut?“ oder „Wer kriegt welches Kind?“.
Auf dem Etikett von der Wurst, die meine Frau mitgebracht hat, steht dick und fett: Volksfleischwurst. Ich musste erst zwei mal hingucken. Nee, nich’ verlesen. Volksfleischwurst. Mit unserem Ort davor, also so wie Magdeburger Volksfleischwurst, oder Wallhausener Volksfleischwurst.
Hättest Du gerne andere Wohnung? Größer vielleicht? Naja, in Zeiten von hohen Mieten und zu wenig bezahlbaren Wohnungen vor allem in den Städten ist das ja gar nicht so einfach. Oder gleich ein eigenes Haus? Das wär’s! Zum Beispiel, wenn’s nur 20.000 Euro kosten würde. Gibt’s nicht? Doch gibt’s. Ist dann zwar nicht größer aber dafür kannst Du’s mitnehmen, wenn Du umziehst: ein Tiny House. Der Trend schwappt gerade von Amerika rüber.
In der Salvatorkirche in Gera ist es gerade eben zu einer Massenauferstehung gekommen. Zahlreiche Kirchenschläferinnen und Kirchenschläfer unterschiedlichsten Alters sind in der Kirche auferweckt worden, als der Geraer Kantor Martin Hesse in den frühen Morgenstunden die Kirche mit leisen Melodien, zartesten Registern und den sanftesten Tönen seiner Salvator-Orgel erfüllt hat. Unter den Gemälden dahindämmernde Kirchenschläfer, versonnen die bunten Fenster betrachtende Schlafsacknutzer und der Musik lauschende Isomattenprofis hatten sich gestern Abend zu einer Traumkirchen-Übernachtung zusammengefunden.
Gerade weißt Du nicht, wo vorne und hinten ist. Kein Ahnung, wie das passiert ist. Du merkst nur: Dein Auto dreht sich gerade quer über die Autobahn. Rumms, da prallst Du irgendwo gegen. Du hast tierische Schmerzen, kannst Dich nicht bewegen und bekommst langsam richtig, richtig Angst. War’s das jetzt? Wo bleibt der Krankenwagen? Weit hinten hörst Du das Tatütata, aber es kommt nicht näher. Die Sanitäter stecken fest.
Was machst Du, wenn Deine kleinen Kinder schon im Zug sitzen, Du gerade noch auf dem Bahnsteig bist – und dann fährt der Zug los?
Zweieinhalb Fußballfelder Wald genügen, um Deinen jährlichen CO2-Ausstoß zu neutralisieren, also den Durchschnitts-Ausstoß eines in Deutschland lebenden Erwachsenen. Zweieinhalb Fußballfelder Wald und du bist Co2-clean.
„Das muss am besten der Markt regeln“, sagen die einen, „Das muss der Staat durch Gesetze und Steuern regeln“, sagen die anderen. Naja, die Wahrheit liegt irgendwo dazwischen, könntest Du sagen. Ja, in der Marktwirtschaft funktioniert das mit Angebot und Nachfrage usw. ganz gut, aber es braucht Rahmenbedingungen und Regeln, damit die Marktwirtschaft gut funktioniert und auch sozial ist. Und dann gibt es noch diejenigen, die sagen: In der klassischen Wirtschaftslehre werden gar nicht alle Zahlen und Parameter eingerechnet, die man einrechnen müsste.
Die Kastanien sehen allesamt ziemlich übel aus, finde ich. Die Eichen sind relativ stabil. Tannen? Da ist halt diese Sache mit dem Borkenkäfer. Ganze Areale sind in den Wäldern abgeholzt, andere braun. Die Erde brennt. Alarmstufe Rot! – sagt der Weltklimarat. Und das sieht, wer offenen Auges durch die Welt geht. Dazu musst du nicht in die Sahara fahren. Diese Diskussion um das 1,5-Grad-Ziel und was wir erreichen oder verpassen, 2020, 2030, 2050 – die klingt für mich manchmal wie ein Witz.
Es wird teurer, und die Qualität wird schlechter. Es geht ums Essen. Der Weltklimarat warnt, der Klimawandel bedroht immer stärker die Ernährungssicherheit der Weltbevölkerung. Dürren, Hitzewellen, Sandstürme, starke Regenfälle und die Erosion von Böden – all das schädigt und verkleinert die landwirtschaftlichen Nutzflächen.
Du willst so ’ne richtige Sause machen, mit Freundinnen und Freunden, morgen soll’s losgehen auf den Brocken und rums, da fährt Dir – aber so richtig – was ins Kreuz und nix geht mehr. Hexenschuss. Na, das passt ja.
Manchmal gibt es so berührende Geschichten. Manchmal sind sie einfach niedlich, wenn Kinder drin vorkommen. Manche dieser Geschichten, die ans Herz gehen, sind die, wo einer einen anderen rettet und dabei sein eigenes Leben einsetzt. Nicht alle von diesen Geschichten gehen gut aus. Bei dem rassistischen Anschlag in den USA letzte Woche hatte sich eine Mutter in letzter Sekunde schützend auf ihr Kind geworfen. Sie selbst kam ums Leben, ihr Kind hat sie gerettet.
Manche Folgen siehst Du nicht auf den ersten Blick. Dass Pflanzen und Bäume, Menschen und Tiere leiden, wenn es zu heiß und trocken ist, leuchtet ja ein – und ist ja auch ein Riesen-Thema gerade. Aber Hitze und Trockenheit machen auch anderem zu schaffen: Bauwerken und Instrumenten. Je älter die Gebäude und je größer die Instrumente, desto heftiger. Kirchen sind meistens besonders alt. Und in den Kirchen sind besonders große Instrumente: die Orgeln.
Oh man, die Fragen nach Krieg und Frieden die finde ich so einfach zu beantworten: Frieden Ja, Krieg Nein! Und gleichzeitig denke ich dann doch: hey, so einfach ist das nicht.
Der Wald stirbt. Nicht komplett und auf einen Schlag, aber gerade sterben viele Bäume in den Wäldern bei uns. Letztes Jahr hatte es ja sehr wenig geregnet, es war extrem trocken und viele Wochen lang sehr heiß. Davor gab es heftige Stürme. Das macht den Bäumen richtig zu schaffen. Da freuen sich die Borkenkäfer, die die Bäume befallen.
Ich sag Dir: Es gibt nichts Schöneres als Fahrrad zu fahren. Auch als Urlaub. Fahrrad-Urlaub. Du packst die Satteltasche und auf geht’s. Du machst was für die Gesundheit, bist draußen unterwegs. Du lernst die Landschaft kennen, radelst von Region zu Region. Das ist viel cooler, als mit dem Auto irgendwo durch- und an allem vorbei zu rauschen. Du hältst an, wenn Du eine unbekannte Blume siehst, oder noch besser, wenn du an einen schönen kühlen Badesee kommst. Du fragst nach dem Weg und ruckzuck bist du im Gespräch mit wildfremden Leuten.
In Japan forscht ein Mediziner, der menschliche Zellen in tierische Embryonen einbringt – offiziell erlaubt vom Japanischen Wissenschaftsministerium. Es geht darum, Ersatzorgane für Menschen in Tieren zu züchten. Embryonen von Tieren werden dabei mit menschlichen Zellen bestückt und einem Muttertier eingepflanzt. Bisher mussten die Experimente nach wenigen Wochen abgebrochen werden, künftig dürfen die Experimente in Japan bis zur Geburt laufen. Wird da eine neue Grenze durchbrochen? Wenn da so eine Art Mischwesen erzeugt werden, ist das ethisch okay?
Wann warst Du das letzte Mal in einer Bibliothek? Okay, in der Uni vielleicht, um da in Ruhe zu arbeiten und einige Bücher zu holen, die Du für das nächste Seminar durcharbeiten musst. Ich meine jetzt so richtig alte Bücher und andere Aufzeichnungen, an die Du nicht so einfach herankommst, die im Archiv liegen.
Jede Medaille hat zwei Seiten. Wenn Frau Lagarde, die designierte Chefin der Europäischen Zentralbank, Strafgebühren dafür ankündigt, dass Leute Geld auf der Bank sparen, klingt das erstmal ziemlich absurd. Schließlich heißt es doch immer, man soll fürs Alter auch selber vorsorgen. Aber das ist eben nur eine Seite der Medaille.
Ab morgen leben wir auf Pump. Wir alle. Alle Menschen dieses Planeten. „Ab morgen erhöht sich erneut das globale Haushaltsdefizit der Menschheit“, sagen sechs Umweltschutz-Verein und -Verbände, „Für den Rest des Jahres leben wir auf Pump und verbrauchen damit die Lebensgrundlage unserer Kinder und Enkel“.
„Ahja, das ist dieser Moment, in dem beide nur aufs Handy schauen …“ – Den Satz hat die Tage jemand gesagt, als wir zusammen essen waren und uns ziemlich gut unterhalten haben. Kennste? Da kommt Ihr auf irgendein Thema, dann wollt Ihr nur mal kurz ein paar Details recherchieren, und dann sitzen beide für ne Minute da und lesen. Plötzlich ist kurz das Gespräch zu Ende.
Es gibt ja so Themen, die sind tabu. Über die redest Du nicht. Oder zumindest nicht gern. Also nur vielleicht. Redest Du zum Beispiel gerne über Dein Gewicht? Oder Krankheiten – von Dir selbst oder in Deiner Familie. Fast die Hälfte der Deutschen redet nicht gerne über das Gehalt – oder über Sex.
Smartphone im Urlaub an oder aus? Wie machst Du das? Checkst Du im Hotel, auf’m Campingplatz oder in der Ferienwohnung gleich mal den WLAN-Zugang? Ist vielleicht inklusive und wenn nicht, buchst Du WiFi extra dazu?
Seit Jahren gibt es keine gemeinsame Lösung. Jetzt geht’s langsam voran. Immerhin. – Ich spreche vom Thema „Bootsflüchtlinge, die im Mittelmeer in Seenot geraten“ und die Fragen (erstens:) Wie und von wem werden sie gerettet? Und (zweitens:) wie werden sie innerhalb der EU verteilt.
Da mal nen Hakenkreuz, hier ne alte Parole, die die Nazis damals gegröhlt haben, da ein Aufmarsch – passiert halt, alles nicht so schlimm? Halt! Stopp! Friederike Spengler sagt entschieden: Nein! Sowas darf man nicht großzügig interpretieren. Sowas darf man nicht dulden. Sie ist Regionalbischöfin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland.
„Durchhalten! Es wird noch viele Jahre dauern!“ – Das hat Greta Thunberg am Freitag bei den „Fridays for Future“-Demos gesagt. „Durchhalten“, denn der Kampf für mehr Klimaschutz dauert. „Durchhalten“, denn das ist keine Sache, die sich von heute auf morgen durchsetzen lässt.
Wenn Du jemandem die Hand reichst, Verständnis signalisierst, sagst: „Rede mit mir, dann finden wir auch ne Lösung“, aber egal, was Du auch machst, Du hast immer wieder das Gefühl, der andere versteht nicht, was Du sagst, nutzt Deine Gutmütigkeit vielleicht sogar aus und kommt Dir richtig blöd – was machst Du dann?
Wie oft checkst Du die Sozialen Medien? Einmal oder zweimal am Tag? Oder eigentlich ständig? Und was denkst Du dann, wenn Du mal ehrlich bist? Gerade jetzt, in der Zeit, in der viele im Urlaub sind, schöne Ausflüge machen, auf Festivals fahren, Party machen und davon posten – und Du? Im Büro. Auf der Arbeit. Am Schaffen.
Fährst Du diesen Sommer eigentlich in Urlaub? Warst Du sogar schon weg und bist gut erholt zurück? Oder kannst Du Dir das einfach nicht leisten? 16 Prozent der Menschen in Deutschland haben nicht die Kohle, um wenigstens eine Woche im Jahr zu verreisen, also jeder sechste.
Wenn es mehr sichere Radwege gäbe, wenn Du gute Abkürzungen mit dem Fahrrad fahren könntest, die mit dem Auto nie möglich wären, wenn es bei Dir im Ort, auf dem Weg zur Arbeit, zur Schule oder Uni einfach insgesamt viel fahrradfreundlicher wäre – würdest Du dann öfter mit dem Fahrrad fahren?
Am 13. Juli 1770, also fast auf den Tag genau vor 249 Jahren, hat jemand in sein Tagebuch geschrieben: „Gar nichts erlebt. Auch schön.“ – Klingt irgendwie ganz zufrieden. Man muss ja nicht immer was erleben, nicht immer was tun, manchmal muss man einfach mal chillen.
Es ist wieder Urlaubszeit. Und das ist hoffentlich die Zeit, in der Du besonders entspannt aussiehst. Und was bedeutet das? Genau! Es ist wieder die Zeit für die „Instagram boyfriends“. Im Netz gibt’s so viele Fotos von Jungs, die alles geben, um von ihren Mädels oder Jungs das coolste Foto ever zu machen.
Sommerferien im 89.0-RTL-Sektor. Startest Du dieses Wochenende in den Urlaub und bist unterwegs mit dem Auto? Hoffentlich mit wenig Stau, entspannt und mit guter Laune. Stress ist ja erstens nicht schön, und zweitens kann’s dann ja auch mal schneller brenzlig werden.
Hey, meint Olivia, vorgestern habe ich mit meiner Freundin über eine neue Make-Up-Marke geredet und abends und am nächsten Tag haben die mich gleich ein paar Mal mit Werbungen vollgespamt. Ich hatte vorher noch nie von der Marke gehört und noch nie drüber gesprochen. Die haben mein Handy abgehört. 100 Pro.
„Wenn man gerade gemeinsam ‚Dona nobis pacem‘ gesungen hat, dann geht man nicht raus und hebt einen Stein auf.“ – Den Satz hat Marianne Birthler am Donnerstag gesagt, die frühere Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen der ehemaligen DDR. Sie hat dabei von den Montagsgebeten oppositioneller Bürger in der DDR im Herbst 1989 gesprochen.
Gut, wenn einem andere Leute was zutrauen, finde ich. Das ist ja doch auch eine Form von Anerkennung. Andererseits, man kann sich natürlich auch überfordern.
Es ist zum aus der Haut fahren. Der UN-Sicherheitsrat konnte sich nicht darauf einigen, die Bombardierung eines Flüchtlingsheimes in Libyen zu verurteilen. Da greift – ganz egal wer – aus der Luft ein Heim an, in dem auch geflohene Frauen und Kinder leben. Es sterben 44 Menschen, 130 werden schwer verletzt. Und der UN-Sicherheitsrat, die oberste Behörde für Sicherheit auf diesem Erdball, kann sich nicht darauf einigen, dieses Ereignis zu verurteilen, also den Mord an Frauen und Kindern für falsch, geschweige denn für ein Verbrechen, zu erklären?
Ferien, Urlaub, ab auf die Autobahn. Und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du nicht gerade alleine auf der Autobahn bist. Viel Verkehr, wahrscheinlich öfter ein Stau, und es wird mindestens 5 Mal passieren, dass Du denkst: Ey, was macht der Depp denn da? Und dann ärgerst Du Dich, dass Dich der Typ ausbremst, dabei konntest Du gerade endlich mal auf 180 beschleunigen.
Das ist eine gute Nachricht: Die Finanzminister der G20-Staaten haben sich in einer zentralen Frage der Steuergerechtigkeit geeinigt: Sie wollen an diesem Wochenende beim Gipfeltreffen in Osaka eine globale Mindeststeuer für internationale Unternehmen einführen. Facebook, Google, Amazon, Apple, aber auch große Rohstoff- und Energiekonzerne wären betroffen.
Wie sieht’s aus mit Deinen Urlaubsplänen? Hast Du die Koffer schon gepackt, geht’s bald los? Du freust Dich wahrscheinlich schon ewig drauf, und egal, was Du machst, Hauptsache, Du hast endlich mal Freizeit, kannst machen, was Du willst, super!
Wenn Dir einer mit nervigen rechten Sprüchen das Ohr abkaut, gehst Du trotzdem drauf ein, oder lässt du Dein Gegenüber einfach stehen?
Wieviel Verletzlichkeit darf ein Mensch zeigen – wenn er oder sie in der Öffentlichkeit steht? Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Donnerstag bei einem öffentlichen Termin beim Bundespräsidenten zum zweiten Mal gezittert; so ähnlich wie auch schon gut eine Woche vorher. Hat in beiden Fällen nicht lange gedauert, aber man konnte ihr schon ansehen, dass es ihr in dem Moment nicht so gut ging. Kurz danach war offenbar wieder alles okay, sie hat sich unterhalten und Hände geschüttelt. Ihr Regierungssprecher sagt, es gehe ihr gut, kein Grund zur Aufregung.
Bist Du Vegetarier oder isst Du gerne Fleisch? Okay, manche essen seit einiger Zeit ja auch einfach etwas weniger Fleisch, hochwertiger, dafür vielleicht auch etwas teurer. Schließlich ist ja bekannt: Eigentlich essen wir insgesamt zu viel davon. Diese Menge wäre ohne Massentierhaltung gar nicht möglich. Aber was, wenn wir für den Hackbraten oder die Chicken-Nuggets gar keine Tiere bräuchten?
Wieder Mal geht es um Krieg und Frieden. Aber ob sich die Oberbefehlshaber der USA und des Iran, Donald Trump und Ali Khamene’i in die Köppe kriegen oder ob in China ein Sack Reis umfällt – ist das nicht das Gleiche, nämlich für uns hier egal?
Wem vertraust Du? Wenn Du eine wichtige Entscheidung treffen musst, erstmal nicht weißt, was richtig oder falsch ist, wen fragst Du dann? Deinen Freund oder Deine Freundin? Deinen Bruder oder Deine Schwester vielleicht? Deine Eltern? Nen Profi, der sich damit wirklich auskennt? Vertraust Du auf das, was die meisten so machen?
Wie hältst Du es mit der Religion – das ist die berühmte Gretchenfrage. Gretchen fragt das Faust, der sich dummerweise mit dem Teufel eingelassen hat, um die junge schöne Grethe für sich zu gewinnen. Klappt halt nicht so richtig – jedenfalls nicht nachhaltig – der Deal mit dem Teufel – im Faust von Dichterfürst Goethe. Wie hältst Du es mit der Religion – diese Frage hat aber nach wie vor einiges Gewicht. Auf dem heute zu Ende gehenden Kirchentag in Dortmund haben sich neben vielen intensiven Debatten, viele Menschen auch dieser Frage gestellt.
Hast Du ein Ziel? Oder sogar mehrere Ziele? Viele Ziele? – Und jetzt sag ich: „Das Problem ist, dass wir nur noch Ziele haben“ – nee, der Satz ist gar nicht von mir, sondern von dem Soziologen Armin Nassehi.
Wenn Roboter Deinen Job machen und Du kriegst trotzdem weiter Deine Kohle – wär das cool? Wenn Roboter alle Jobs machen würden und jeder kriegt genug Kohle zum Leben – wär das nicht super-cool?
Jetzt ist er also in vollem Gange. Der Evangelische Kirchentag. Dieses Jahr in Dortmund. Steinmeier, Merkel, Maas, Bundespräsident, Bundeskanzlerin, Außenminister, Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten. Das letzte Mal war Obama nach Berlin angereist, und die lange Frage, ob Klopp nach Dortmund kommt… Aber lassen wir das mit den Promis mal beiseite.
Trinkst Du gern mal noch schnell auf dem Weg ’nen Kaffee? Seit 10 Jahren boomt das Geschäft mit dem „Coffee to go“. Ist ja auch ganz cool, denn nebenbei hast Du auch gleich die Wahl zwischen Kaffee, Cappuccino, Latte oder flavored coffee usw. usw.
Moralapostel, so Leute mit dem moralischen Zeigefinger, braucht kein Mensch. Leute, die für ihre Überzeugungen gerade stehen, die braucht es aber schon. Finde ich. Leute, die sich informieren und dann sagen, was sie für richtig und für nötig halten, die schätze ich.
Borussia Dortmund und der Deutsche Evangelische Kirchentag haben soviel miteinander zu tun wie, äh, wie, ja, gar nix halt, oder? So auf Anhieb. – Stimmt aber ganz und gar nicht. Wenn am Mittwoch zum 37. Deutschen Evangelischen Kirchentag weit über 100.000 Evangelische Christinnen und Christen in Dortmund zum größten Laientreffen Deutschlands zusammenkommen, dann mischt die Borussia richtig mit.
Es gibt nichts Fieseres als Verrat. Du vertraust Deiner Freundin ein echtes Geheimnis an, überlegst vorher noch: Sag ich’s ihr oder behalte ich es besser für mich. Sie ist ja meine Freundin und wird schon dicht halten. Und du schüttest Dein Herz aus – und sie stellt sich am nächsten Tag hin und erzählt allen Leuten, was sie da von dir gehört hat.
„Schönes langes Wochenende!“, sag ich mal. Am Montag ist ja frei, weil Pfingsten nach Ostern und Weihnachten das dritte große Fest der Christen ist. Das stand vor 100 Jahren schon so in der Weimarer Verfassung: Pfingstmontag ist gesetzlicher Feiertag.
Wie es ihr wohl geht, der Frau Nahles? Traurig? Oder erlöst, dass der ganze Kram jetzt endlich vorbei ist? – Ich vermute, beides. Die Psychologen sagen dazu „ambivalente Gefühle“. Im allgemeinen Sprachgebrauch sagen wir für solche sich widersprechenden Gefühle auch: Ich fühle mich zerrissen, leben im „sowohl als auch“.
Du kennst das: Manchmal hast Du das Gefühl, wenn Du was gut machst – zum Beispiel auf der Arbeit – dann ist das … jo, normal halt. Aber wenn Dir mal was nicht so gelingt, dann ist gleich alles ganz schlimm. Das ist auch oft gar nicht nur ein Gefühl, sondern wirklich so: Kritik gibt’s oft, Lob dafür relativ selten. Obwohl alle wissen: Lob tut gut. Wir müssten uns alle viel häufiger loben.
Alexa, mach bitte das Licht an! Siri, alle Lampen auf 100 Prozent! – Oh, Entschuldigung, Herr Seehofer, ich wollte Sie wirklich nicht wecken. Aber wenn Sie schon ausschnüffeln wollen, was ich zu Hause in meinen eigenen vier Wänden sage und tue, wann ich welche Lampe anmache, ob in meiner Wohnung eher Kaffee oder Tee getrunken wird – wenn sie das alles ausspionieren wollen: Dann bitteschön, Herr Bundesinnenminister, dann sollen Sie auch nicht mehr ruhig schlafen können.
Schade. Ich hätte es ja gut gefunden, wenn angesichts des großen D-Day-Erinnerns in England und Frankreich auch Putin dabei gewesen wäre. Die Landung der Alliierten in der Normandie, das war der Wendepunkt zum Sieg gegen Hitler. Aber auch Russland hat Europa vom mörderischen Hitlerfaschismus befreit. Millionen Russen haben ihr Leben in diesem Krieg verloren.
Was hast Du seit Jahresbeginn alles so gekauft? Also ich meine Sachen wie Kleidung, Schuhe, Möbel, Haushaltsgeräte, Elektronik, vielleicht hast Du ’nen Urlaub gebucht, sowas. – Unser Konsum-Verhalten macht total viel aus, was den CO2-Ausstoß angeht, den wir dadurch verursachen. Wenn’s um CO2 geht, denkst Du ja wahrscheinlich zuerst an die Alternativen Flugzeug, Auto oder Zug. Die Mobilität macht auch 20 Prozent des CO2-Ausstoßes von jedem von uns aus. Ernährung: 15 Prozent. Aber unser „sonstiger Konsum“ trägt mit 40 Prozent am meisten zu unserem individuellen Gesamtausstoß bei.
Hast Du Dir auch die Deutschlandkarte angeschaut, eingefärbt in den Farben der Parteien mit den meisten Stimmen bei der Europawahl? Je weiter im Osten Deutschlands, desto blauer. Blau im Sinne von: Hier hat die AfD die meisten Stimmen bekommen.
„Dass ich in ihre Sendung eingeladen werde, das halte ich für ein echtes Alarmsignal.“ Das ist doch mal ein überraschender Satz. Wo sich sonst immer alle um die Sessel bei Maischberger streiten und sich über die Einladung freuen. Nico Semsrott sagt: Er wär eh nur gekommen, damit kein AfDler auf dem Platz sitzt. Witzbold.
Ey, wie oft ich das gehört habe, egal ob’s um die Europawahl geht, um das Video von Rezo oder um „Fridays for Future“: „Die jungen Leute wollen das und das“ oder „Die jungen Leute sind so und so drauf“ oder „Die jungen Leute reden halt so“.
Hiiiiilfe! Wir haben schon Juni. Weniger als drei Wochen noch und der 21. Juni, der längste Tag mit der kürzesten Nacht im Jahr 2019 ist da.
Also meine Frau hat gesagt: Ihr Männer müsst Euch doch an Himmelfahrt nicht so heillos besaufen. Dass Männer fröhlich in die Welt hinausziehen und dabei ihr Bierchen trinken, das könnt ihr doch jeden Sonntag machen. – Wau, yuppiiii! Gute Idee.
Die Leute von „Fridays for Future“, die seit Wochen und Monaten für bessere Klimapolitik auf die Straßen gehen, bekommen immer mehr Unterstützer. Vor einer Woche die Unternehmer, jetzt unterstützen auch die Kirchen die junge Bewegung:
Heute ist Europawahl, also wir, alle EU-Bürger, wählen das EU-Parlament. Gehst Du hin und weißt, wen Du wählst? Wie ist Deine Prognose, wie wird die Wahl ausgehen? Wird sich die Zusammensetzung ändern? – Die beiden großen Kirchen sagen ganz klar: Geh heute wählen! Denn wenn Du es nicht tust, könnte die Demokratie in Deutschland und Europa langsam kaputt gehen.
Oh man, die richtige Pflegeeinrichtung zu finden ist echt nicht einfach. Das Grundgesetz ist 70 Jahre alt geworden und kommt ohne Hilfe leider kaum noch zurecht.
Klar, wenn was Krasses passiert, dann erzählst Du davon jemandem. Wir Menschen sind halt neugierig und mögen Sensation. Und dann machst Du heute halt zum Beispiel ein Foto, um es jemandem zu schicken oder Du postest es irgendwo. Aber was würdest Du noch fotografieren und wo hört’s auf? – Polizist Stefan Pfeiffer ist nach einem schweren Unfall auf der A6 in der Nähe von Nürnberg der Kragen geplatzt – weil dort mehrere Leute die Unfallstelle mit ihrem Handy gefilmt haben. Das Video davon wiederum haben schon ziemlich viele Leute gesehen.
„Science for Future“, „Artists for Future“, „Parents“ und „Grandparents for Future“ – Die jungen Leute von „Fridays for Future“, die seit Wochen und Monaten für bessere Klimapolitik auf die Straßen gehen, bekommen immer mehr Unterstützung; jetzt auch aus der Wirtschaft.
Hast Du den berühmten Korken knallen lassen diese Woche? Oder angestoßen – auf 70 Jahre Grundgesetz ? Dem Ereignis der zurückliegenden Woche. Da lassen wir doch nix darauf kommen, oder?
Wenn Du etwas tust, dann hat das Folgen. Und oft sind die Konsequenzen total klar. Wenn Du richtigen Heißhunger hast, ist nach dem Essen Dein Kühlschrank leer; zum Beispiel. Und manchmal musst Du halt ein bisschen weiter denken: Was ist eigentlich in 10, 20 oder 30 Jahren? Oder in 100? 1.000?
Lese ich gestern ein Auto-Angebot, das heißt: Alles-Inklusive-Auto-Abo. HÄ? „All-inclusive“ kenn ich von Hotels, aber was soll das sein, ein All-Inclusive-Auto-Abo? Versprochen wird mir mit dem flexiblem All-inclusive-Auto-Abo ein völlig neues Erlebnis des Fahrzeugbesitzes. Ich bräuchte nur noch Tanken. Sonst nix.
„Liebe, wen du willst“. Am Freitag habe ich diesen Spruch öfter gelesen. Ist ein schöner Spruch zum Internationalen Tag gegen Homophonie, Transphobie und Biphobie. Der Spruch „Liebe, wen du willst“ ruft dazu auf, Deine Liebe zu leben, egal ob Du auf Männer oder auf Frauen stehst.
Da soll noch einer sagen, die Männer sind die, die viel arbeiten. Also, wenn’s um bezahlte Arbeit geht, stimmt das ja auch. Selbst in Familien, in denen die Eltern eigentlich sagen: „Wir wollen beide arbeiten und beide Zeit mit den Kindern verbringen“, ist es immernoch meistens der Mann, der viel Zeit im Job verbringt, die Frau dafür mehr zuhause ist – weil dann meistens mehr Kohle reinkommt als umgekehrt.
Stell Dir vor, Du trägst ein Halsband bei der Arbeit. Und dieses Halsband übermittelt Deinem Chef oder Deiner Chefin Infos darüber, was Du so machst: Wann Du gerade sprichst, wann Du Dich bewegst, wann und wie oft Du auf die Toilette gehst – vielleicht auch, wann Du müde wegnickst oder einfach nervös und unkonzentriert bist.
Was hast Du am Donnerstag so vor – an Christi Himmelfahrt? Jungs, zieht Ihr gepflegt mit nem Bollerwagen übers Land, um nen schönen Männertag zu verbringen? Und Mädels, ihr … ja, wie ist eigentlich Euer Alternativprogramm? – 80.000 junge Leute haben was anderes vor: Sie wollen von Donnerstag bis Sonntag „die Welt verbessern“. Bei der Aktion „Uns schickt der Himmel!“ wollen sie innerhalb von genau 72 Stunden Projekte umsetzen, die die Welt besser machen.
Wenn ne neue Staffel Deiner Lieblingsserie online ist, was passiert dann? Schaust Du halt abends gleich mal die erste Folge – oder planst Du gleich das ganze Wochenende ein … für die komplette Staffel? Am Stück. Nur unterbrochen durch kurze Ausflüge ins Bad oder zum Backofen mit der Tiefkühlpizza. Oder Du machst das mit einigen Freunden zusammen. Jeder bringt noch was zu essen mit, Ihr kocht gemeinsam oder so. Das kann schon echt lustig werden.
Na, besuchst Du heute Deine Mutter? Es ist ja Muttertag. Da fahren ja viele mal nach Hause, vielleicht mit nem selbstgebackenen Kuchen, vielleicht auch Blumen, muss aber ja nicht unbedingt. Hauptsache für die Mutti ist, die Kinder sind da.
Männer mit Krawatte – sind die nun eher schick oder uncool? Wenn Du selbst ne Krawatte trägst, machst Du das, weil Du musst (zum Beispiel auf der Arbeit), weil Du denkst, ohne wärst ja underdressed (sagen wir auf ner Hochzeit) oder weil Du einfach Lust darauf hast (vielleicht auf ner Party)?
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