Smart oder wirklich smart
Fährst Du auf neue Technik ab? Findest Du die neuen Sachen einfach cool, Smartphones, Smart-TVs, Smart-Home, Smarte Autos?
89.0 RTL ist der Sender mit der einen starken UKW-Frequenz auf dem Brocken. In dem jungen Programm senden wir die kurze, knackige Rubrik “Was glaubst du?”, die dort samstags um 06:05 und 07:05 läuft, sonntags um 5 nach 6, 7, 8 und 9 und mittwochs bis freitags um 03:05.
Fährst Du auf neue Technik ab? Findest Du die neuen Sachen einfach cool, Smartphones, Smart-TVs, Smart-Home, Smarte Autos?
Twitter hat seinen Nutzerinnen und Nutzern jetzt eine neue Funktion zur Verfügung gestellt. Jetzt kannst Du selbst auswählen, wer auf Deinen eigenen Tweet antworten kann. Dabei hast Du drei Möglichkeiten zur Wahl:
Zugegeben, man kann sich so früh am Morgen über angenehmere Dinge Gedanken machen als über das, was schiefläuft. Jetzt willst Du ja lieber noch gemütlich chillen, das muss einfach mal sein. Klar.
Eine tropische Sommernacht, bis spät in die Nacht bist Du noch draußen, ein kühles Getränk, entspannte Stimmung. Und dann: eine Sternschnuppe. – Klingt hoffnungslos romantisch? Oder ganz realistisch!
Einige Städte machen das schon. Pfandflaschenringe um Pfosten, Straßenschilder oder öffentliche Papierkörbe aufhängen. Jetzt zieht Frankfurt am Main nach.
Sind 75 Jahre lange her? Ist das für Dich Geschichte? Zweiter Weltkrieg, ist das richtig weit weg für Dich? Oder ist das irgendwie auch noch Gegenwart?
Nun packen sie also tatsächlich – die 12000 US-amerikanischen Soldaten samt ihren Familien. Auf geht’s in Richtung Heimat. Einige Gemeinden in der Pfalz oder in der Eifel werden das besonders zu spüren bekommen. Aber wie sieht es mit den großen Fragen aus?
Guten Morgen! Gut geschlafen? Hängt ja von vielem ab, zum Beispiel von der Temperatur. Für manche scheint aber auch klar: „Wenn Vollmond ist, schlafe ich schlechter, auch die Tage danach“. Also so wie vergangene Woche.
Das hört sich jetzt alles ziemlich klug und ziemlich kompliziert an. Nein, es ist nicht für jedermann und jedefrau gedacht. Muss es aber auch nicht immer. In den öffentlichen Online-Seminaren der Evangelischen Akademie wollen 140 junge Studierende oder junge Berufstätige aus 40 Ländern Wirtschaft neu denken. Vom 10. bis zum 16. August können sie sich mit international renommierten Dozentinnen und Dozenten der Wirtschaft austauschen, wollen Fragen und eigene Ansätze mit den Gedanken anderer vergleichen.
Ich hab gerade eine amtliche Urkundenzustellung erhalten. So ein fett gelber Brief vom Kreisamt. Mir war eh klar, was drin ist. Dass ich unter amtliche Quarantäne gestellt bin. Meine Frau hat den gleichen Brief gestern gekriegt.
Wahrscheinlich in keinem der letzten Jahre waren so viele Leute zu Hause im Urlaub wie dieses Jahr. Na, das ist ja ne „ganz tolle Abwechslung“, nachdem wir ja davor auch schon viel zu Hause waren. Einige Leute haben in der Zeit ein neues Hobby gefunden: Mikroabenteuer.
Nein, das gefällt mir nicht. Jetzt, wo die Infektionszahlen wieder steigen und die schlechten Wirtschaftsdaten der Corona-Monate April/Mai/Juni offiziell verkündet worden sind – da wird wieder diese dunkel-düstere Stimmung verbreitet. „Die Corona-Generation: Fehlende Ausbildungsplätze, steigende Arbeitslosigkeit, abstürzende Konjunktur“.
Bleibst Du zuhause, diesen Sommer? Machst Du einfach gar keine Reise, sondern eben Urlaub daheim? Viele entdecken ja gerade die Gegend ganz neu, in der sie leben.
Vor 75 Jahren haben die vereinigten Staaten von Amerika zwei Atombomben auf die Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen. Der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Renke Brahms, hat zu diesem traurigen Jahrestag auf das politische Ziel einer Welt ohne Atomwaffen hingewiesen.
Wieviel Platz brauchst Du wirklich? Wie groß muss Deine Wohnung sein, damit Du Dich wohlfühlst; damit es nicht zu eng ist und Dich erdrückt, aber auch nicht so groß, dass Du Dich darin verlierst – oder halt einfach die Miete dafür nicht zahlen kannst?
Wie wichtig sind Dir eigentlich Deine Freunde? Und wie wichtig findest Du Freundschaften grundsätzlich?
Zwei Typen gibt es, wenn es um die Bearbeitung von Stress geht: Typ A setzt von vornherein Prioritäten und macht das Wichtigste zuerst. Typ B macht erst das Kleinzeug weg, um sich dann in Ruhe dem Wichtigen zu widmen.
Hey, es gibt so liebe Menschen, da stimmt irgendwie alles. Die sind herzlich, offen, interessiert, hören zu, haben was zu sagen, sind aber nicht aufdringlich. Hilfsbereit, wenn sie sehen, dass jemand Hilfe braucht – einfach so uneigennützig.
Was hast Du eigentlich schon lange vor, hast es aber immer noch nicht gemacht? Zum Beispiel, weil einfach keine Zeit dafür war; oder einfach nicht das passende Wetter. Und dann kam Corona.
Das ist so ein klassischer Konflikt: Da kapert jemand einen Bus, nimmt 13 Personen als Geiseln und stellt Forderungen an die Regierung.
Manche Sachen fallen ja gar nicht auf, solange sie laufen. Die gehören halt so zum Alltag dazu, da geht halt alles und jeder so seinen Gang. Manchmal ist das ja total wortkarg. Zum Beispiel an der Kasse: „23,70.“ – „Ok“ – „Kundenkarte?“ – „Nee. Zahl mit Karte“ – „Jo“ – … – „Kassenzettel?“ – „Nee“ – „Ok“ – „Tschö“ – „Wiedersehen“.
Es gibt ja für fast alles einen Tag. Gestern zum Beispiel war der „Internationale Tag der Freude“, sehr schön. Gleichzeitig war auch der „Tag des Drive-In“. Joa, kann man mal machen. Und es war Amelia-Earhart-Tag.
Also ich fand’s lustig: Ein Kumpel von mir wollte am Mittwoch demonstrieren gehen. Und als er sich morgens aufmachen will, kommt die Nachricht: „Hat sich erledigt. Das Demo-Ziel ist bereits erreicht“. Also, ich hab‘ schon einige Demos hinter mir im Leben, aber eine Absage aufgrund von frühzeitigem Erreichen des Demoziels – daran kann ich mich nicht erinnern.
Wie lange seid Ihr beiden jetzt eigentlich schon zusammen? Findest Du Eure Beziehung immer noch erfüllend, seid Ihr beide einfach richtig glücklich?
Kennst Du das? Dass Du eine Sache einfach voll versemmelst? Du hattest Dir das ganz anders gedacht, aber dann lief die Sache, step for step immer weiter in die falsche Richtung. Wie konnte das passieren? Hättest Du früher die Reißleine ziehen müssen? Solltest jetzt sofort und in diesem Moment Stop sagen zu dieser Entwicklung? Geht nicht mehr?
„Och Mensch – du bist aber auch ein Kamel!“ – Das sollte jetzt keine Beleidigung sein. Wieso auch? Schließlich sind Kamele sehr, sehr wertvolle und hochgeschätzte Tiere.
„Die Leute sind diesmal so freundlich!“ hat mir eine Freundin gestern erzählt. Sie arbeitet seit vielen Jahren im Sommer für ein paar Wochen immer beim Open-Air-Kino in ihrer Stadt. Lange war nicht klar, ob das dieses Jahr überhaupt stattfindet. Jetzt kommen statt 2.000 nur 350 Gäste rein, damit alle Abstand halten können, Snacks gibt’s nicht am Popcorn- oder Nacho-Stand, sondern die Mitarbeiter kommen bei den Gästen vorbei und bringen ihnen, was sie möchten.
Es geht Dir schlecht, Du bist krank, aber es ist nachts um 3 und Du weißt nicht, wie das jetzt läuft, wenn Du irgendwo in die Notaufnahme fährst? Es gibt doch den Digitalen Arzt. In Hessen jedenfalls. Und bald wohl überall. Und: Der Digi-Doc stellt Rezepte und unter bestimmten Voraussetzungen auch Krankschreibungen aus.
Stell Dir vor, Du müsstest am Sonntag eine Prüfung schreiben, zum Beispiel an der Berufsschule oder Uni. Wird natürlich so nicht passieren, denn es gibt ja die Sonntagsruhe. Und die hat ihren Ursprung im Christentum. Eigentlich reichen die Wurzeln noch weiter zurück, nämlich auf den Sabbat, also den Samstag, der im Judentum als Tag Gottes gefeiert wird.
Man denkt ja, wenn man manche Sachen hört: „Wahnsinn – das ist unglaublich“. Das ist ein unglaublicher Rekord. Mehr geht nicht, mehr kann gar nicht gehen. Und dann geht’s doch noch ein bisschen weiter. Leider gilt aber auch: Schlimmer geht immer.
Hast Du es beim Einkaufen eher eilig? Soll das bitte schnell vorbeigehen, weil Du echt besseres zu tun hast? Also sollen die Leute vor Dir in der Schlange mal bitte nicht so trödeln? – Oder gehst Du es eher entspannt an im Supermarkt? Der Tag war schon stressig genug, da bist Du froh, wenn Du beim Einkaufen schon mal runterkommen kannst?
Es gibt Rätsel, für die haben auch Mathematik-Professoren seit Jahrhunderten keine Lösung gefunden, auch nicht mit Hilfe von Großcomputern. Christopher Havens hat so ein uraltes Mathematik-Problem jetzt gelöst – nur mit Papier und Bleistift.
Wie siehst Du das mit dem Recht auf Vergessen-Werden? Die Karlsruher Richterinnen und Richter vom Verfassungsgericht hatten gerade diese Woche so einen Streitfall vorliegen. Ein ehemaliger Spitzenpolitiker der rechtskonservativen Schill-Partei aus Hamburg war als Student vom juristischen Examen ausgeschlossen worden – wegen versuchter Täuschung. Nun liegt dieser Täuschungsversuch schon ziemlich lange zurück. 1983 war das.
Zum Baumarkt mit dem Rad … Okay, wenn Du was Größeres einkaufen willst, geht das eventuell mit nem Anhänger – oder mit ’nem Cargobik. Das ist ein größeres Fahrrad mit ner großen Box zum Beispiel vorne vor dem Lenkrad, in die Du mal locker 100 Kilo einladen kannst.
Anerkennung. Warum nur brauchen wir alle immer so viel Anerkennung, Lob, Wertschätzung. Warum sind wir so leicht beleidigt, wenn uns jemand nicht mit Anerkennung überschüttet? Und warum quengeln, betteln, bitten, flehen wir mehr oder weniger laut darum, dass uns alle permanent sagen müssen, wie gut wir irgendwas gemacht haben?
„Wir verstehen nicht, was da passiert“ – Den Satz hat Anders Levermann gesagt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung. Und er meint damit die Situation in Sibirien: Dieses Jahr war es dort bisher etwa sieben Grad wärmer als sonst. In der kältesten Stadt der Welt, Werchojansk, ist es noch heftiger: Vor zwei Wochen hat dort das Thermometer 38 Grad gezeigt. Und nicht nur mal kurz, sondern – und das ist das seltsame und unerklärliche – für länger.
Sowas finde ich cool: Da haben zwei, drei eine Idee und fangen an. Die Idee: 1to1 Concerts. Konzerte mit nur zwei Personen. Ein Künstler, eine Künstlerin und eine Person als Publikum.
Es gibt ja so Themen, die sind tabu. Über die redest Du nicht. Oder zumindest nicht gern. Also nur vielleicht. Redest Du zum Beispiel gerne über Dein Gewicht? Oder Krankheiten – von Dir selbst oder in Deiner Familie. Fast die Hälfte der Deutschen redet nicht gerne über das Gehalt – oder über Sex.
Werden der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu und sein Verteidigungsminister Benny Gantz in diesen Tagen Teile der sogenannten Westbank zu israelischem Staatsgebiet erklären?
Also als Kleinunternehmer oder Freelancer oder so, da kannst Du ja im Moment echt total durchdrehen. Diese Mehrwertsteuergeschichte, die ist wirklich richtig anstrengend.
Hast Du im vergangenen Jahr neue Elektrogeräte gekauft – und die alten entsorgt? Also zum Beispiel Smartphones, ’n Fernseher, Laptop, Kühlschrank, ’ne Spielekonsole vielleicht? Würdest Du das alles auf eine Waage legen, wieviel Kilo wären das?
„Stupid Love“, so heißt ein Song von Lady Gaga. Ich dachte erst immer: „Komisch – ‚Dumme Liebe‘!“ Und irgendwie bin ich jetzt erst draufgekommen: Das englische Wort „stupid“ heißt zwar vor allem dumm, aber es hat auch noch eine andere Bedeutung, die weniger abfällig ist. „Stupid“ kann auch „einfach“ oder „einfältig“ heißen.
Wenn Du’s Dir aussuchen könntest, wo und wie würdest Du gerne leben, sagen wir als kleine Familie: Eltern, ein Kind, zwei Hunde? Wie wäre es mit einem fast 100 Jahre alten weißen Holzhaus im südlichen Kalifornien mit kleinem Garten – mit 3 Zimmern auf 37 Quadratmetern?
Sind das jetzt Spaßvögel mit schlechtem Humor? Verschwörungsfreaks, Rechtsradikale oder alles zusammen? Was muss in einem vorgehen, der sich einen Judenstern auf das T-Shirt näht und damit wie in Passau, Stuttgart oder andernorts demonstrieren geht?
Hände schütteln ist immer noch keine gute Idee. Lockerungen hin oder her, Corona ist noch lange nicht weg. Also besser weiter elbow bump statt shaking hands, besser freundlich auf den Rücken klopfen statt jemanden ganz zu umarmen. – Oder mach’s wie Schauspieler George Takai. Der ist inzwischen 83 und grüßt jetzt einfach alle mit dem berühmten Gruß der „Vulkanier“ aus „Star Trek“.
Mal angenommen, Du hast ne Firma. Sagen wir: einen Verkehrsbetrieb. Und Du suchst neue Azubis. Und daraufhin meldet sich jemand bei Dir über ne Direktnachricht per WhatsApp oder so, und dann siehst Du: Ach, guck mal, der hat mir ja vorher schon ein paar Mal geschrieben.
Wenn Dich irgendwas nervt, wie lange wartest Du ab, bis Du aktiv wirst? Du setzt Dich endlich mal hin, um ein Buch in die Hand zu nehmen und der Nachbar fängt an Rasen zu mähen. Oder Löcher für eine neue Regalwand in die Wand zu bohren. Gehst Du hin? Gehst Du hin und sagst: „Entschuldigung, ich hab da mal eine Bitte, können Sie wohl noch eine Stunde warten? Ich hab mich gerade so gefreut, dass ich mal ein bisschen Ruhe habe. Würde Ihnen das viel ausmachen? Es ist natürlich nur eine Bitte, aber Sie würden mir eine Riesenfreude machen“? – irgendwie so.
„Geht nicht, gibt’s nicht!“ – Ist das Dein Lebensmotto? Wenn’s für ein Problem auf den ersten Blick keine Lösung gibt, dann findest Du eben eine? Und wieviel Risiko nimmst Du dafür in Kauf?
GabrielBerlin vermisst etwas. Er twittert: „Ich mochte die Solidarität mit den Cafés um die Ecke, ich mochte das Gefühl, dass es doch auch ganz anders ginge, nein, nicht für alle, natürlich nicht, aber doch für viele. Eine andere Welt war möglich.“
Von März bis Mai haben sich in diesem Jahr deutlich mehr Menschen für eine Scheidung von ihrem Partner entschieden als sonst. Zu diesem Ergebnis kommt das Meinungsforschungsinstitut Civey. Statt 0,42 % aller Verheiratenen wollen sich diesmal 2,2 % scheiden lassen.
Manche haben ja ein besonderes Schild an der Wohnungs- oder Haustür. „Herzlich Willkommen“ steht da zum Beispiel oder „Fühl dich wie zuhause“. Oder draußen am Tor oder an der Garage, eins dieser eher hässlichen, gelben Schilder: „Einfahrt freihalten!“.
Es gibt Leute, bei denen läuft es einfach immer schlecht. Und wenn schon nicht immer, ne Pechsträhne kennt ja fast jeder. Für manche sind die Corona-Krise und ihre Folgen auch ein richtig großes Problem mit vielen Sorgen und schlaflosen Nächten. Und dann kommt jemand mit dem schlauen Spruch um die Ecke: „Denk halt mal positiv!“ – Wenn’s so einfach wäre.
Manchmal ist es echt alles nicht easy zu verstehen. Es passieren so viele Dinge gleichzeitig auf der Welt und tausende Infos strömen auf Dich ein, Smartphone, Fernsehen, Radio, hier ein Link, da teilt jemand was – boah! – Und jetzt Corona, seit Monaten.
Wenn Du ein Konjunktur-Paket schnüren müsstest, was wäre das Wichtigste? Dass es schnell hilft, dass möglichst viele Leute ihre Arbeit behalten und Klimaschutz zum Beispiel ist jetzt mal nicht so wichtig? Oder ist das gerade jetzt die Chance, das miteinander zu verbinden?
Was hast Du eigentlich nach der Schule vor? Manche wollen ja so schnell wie möglich richtig arbeiten, also ziehen ihre Ausbildung oder Uni ziemlich ratzfatz durch. Andere brauchen erstmal was anderes, würden gerne ins Ausland, Work & Travel, Sprachschule, sowas. Oder ein Freiwilliges Soziales Jahr.
Sommer, Sonne, Meer. Oder ein Städtetrip. Ab nach Malle! Oder kraxeln in einem atemberaubenden Gebirge. Klar, sind viele heiß drauf, diesen Sommer irgendwie doch noch einen Urlaub zu erleben.
Es gibt Leute, bei denen läuft es einfach immer schlecht. Und wenn schon nicht immer, ne Pechsträhne kennt ja fast jeder. Für manche sind die Corona-Krise und ihre Folgen auch ein richtig großes Problem mit vielen Sorgen und schlaflosen Nächten. Und dann kommt jemand mit dem schlauen Spruch um die Ecke: „Denk halt mal positiv!“ – Wenn’s so einfach wäre.
Also, wenn sich Regierungschefs selbstgefällig hinstellen und sagen, dass sie der größte und beste sind, und für Missstände sind die politischen Gegner oder so verantwortlich, dann kann ich verstehen, dass Menschen mit ihrem Regierungschef unzufrieden sind.
Wenn es eng wird, denkt jeder erst mal an sich? Nein. Das ist nicht so. Es gibt einfach Menschen, für die das zutrifft und andere für das nicht zutrifft. Ob ein Mensch sich zum Egoist entwickelt oder eher zum Gegenteil, zu einem Altruisten, das hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab. Aber mir kommt es jetzt gar nicht drauf an, ob das nun geerbte oder anerzogene Eigenschaften sind. Ich denke gerade, wenn ich jetzt in der Regierung mitzuentscheiden gehabt hätte: „Was pack ich rein in das Konjunkturpaket?“, wen hätte ich dann bedacht?
„Pppprrrt, sehr gut gemacht, Mädsche!“ – So ungefähr stell ich mir den Mann vor, der die @doktor_tante gelobt hat. Die twittert darüber und findet es ziemlich daneben: „Ich wurde gerade von einem Mann an der Tankstelle gelobt, weil ich ganz alleine meine Motorhaube aufbekommen und Wischwasser in die richtige Öffnung (ja er hat geguckt) gefüllt habe … Auch das ist #Sexismus“. Innerhalb von nem halben Tag hat sie dafür schon über 1.600 Likes bekommen.
Wenn Du was auf Instagram postest, denkst Du eigentlich immer drüber nach, wer das alles sehen kann? Sagst Du „na klar!“? Findest Du es vielleicht sogar richtig mega, cool zu posen, die schicken Sachen zu zeigen, die Du machst, genießt es, Dich ins richtige Licht zu setzen und dann richtig viele Likes zu bekommen? Oder denkst Du dabei eigentlich nur an Deine Freunde, die Leute, die Du eh kennst? Willst Du eigentlich, dass die das sehen und nicht alle?
Wer eine Million auf dem Konto hat und 100.000 Euro Einkommen ausgeben kann im Jahr, der merkt doch kaum, ob die Butter einen Euro, oder einen Euro 19 Cent kostet, ob er für 50 oder 60 Euro tankt. Wer mit 1.000 Euro oder mit noch weniger auskommen und trotzdem Tanken muss, der merkt das aber ganz genau. Für die oder den sind die kleinen Beträge viel wichtiger. Deshalb ist die Umsatzsteuersenkung von 19 auf 16 und von 7 auf 5 % eine gute und richtige Maßnahme im Konjunkturprogramm der Bundesregierung.
Zeig mir Dein Gesicht, und ich sag Dir, welche Krankheit Du hast. Also bei einigen Krankheiten weiß man ja schon seit dem Altertum, dass man sie im Gesicht erkennt: Gelbsucht zum Beispiel deutet auf eine Lebererkrankung hin.
Schauspieler Peter Cushing ist 1994 gestorben, aber im Star-Wars-Film „Rogue One“ von 2016 spielt er trotzdem mit – als CGI-Animation, Computer Generated Imagery. Das ist jetzt vier Jahre her, und längst kriegen es nicht nur große Filmstudios in Hollywood hin, täuschend echte digitale Nachbildungen von real existierenden Menschen zu erschaffen, das machen auch Nerds als Hobby zuhause am PC. Deepfakes.
Pfingsten ist das Fest der Ausgießung des Heiligen Geistes. – Bitte was? Wer gießt da was aus? Wir schenken Pfingsten eher ein, und zwar heftig. Was soll das sein, Ausgießung des Heiligen Geistes?
Denkst Du, Du hast die ganz freie Wahl in der Kantine? Nimmst Du zum Beispiel lieber den Schokopudding oder das Obst? Fakt ist: Wenn Du an den Obst-Nachtisch einfacher rankommst als an den Schokopudding, nimmst Du das Obst.
Glaubst du an Wunder? Oder wünschst Du Dir manchmal eins? Meistens stellt man sich ein Wunder ja als was Gutes vor. Du hast ein Problem und wünscht Dir die Welt anders. Steine fliegen aber trotzdem nicht nach oben. Die Erdanziehungskraft wechselt nicht auf wunderbare Weise die Richtung.
Also ich habe hier jetzt noch keine Maske gesehen, die man nicht sieht. Also sehen tut man sie schon, aber man merkt es erstmal nicht. Du stehst vor jemandem im Supermarkt und der lacht Dich an. Hey, denkst Du, der trägt ja gar keine … äh, ach doch. Allerdings ist auf der Maske genau das zu sehen, was du auch sehen würdest, wenn Dein Gegenüber keine Maske auf hätte.
Hast Du eigentlich viel Kontakt zu Deinen Nachbarn? Seid Ihr vielleicht sogar richtig befreundet – oder sagt Ihr Euch maximal kurz „Hallo“ im Treppenhaus, und das war’s?
Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. / Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. / Wenn Liebe Feuer ist, dann brenne ich für Dich. – Der Satz kommt drei Mal nacheinander vor in einem Lied der britischen Singer-Songwriterin Freya Ridings. Würdest Du ihn gerne mal hören diesen Satz: Ich brenne für Dich vor Liebe?
Nach 17 Monaten ist plötzlich Schluss. Ende. Jetzt seid Ihr beide Singles. Und Du denkst vielleicht: „Wenn ich das mal vorher gewusst hätte!“. – Ja, wenn Du das vorher gewusst hättest, was wäre denn dann eigentlich? Wärt Ihr dann nie zusammengekommen? Hättest Du Dich vielleicht noch nicht mal auf den Flirt eingelassen, ganz am Anfang? Oder hättest Du es trotzdem gewagt, sozusagen die Zukunft herausgefordert?
Die totalen Internetfreaks, Programmierer, die Creme de la Creme vom Silicon-Valley, die Erfinder von Google und dem I-Pad, Twitter- und YouTube – Weißt du, was die machen? Die verbieten ihren Kindern jede Form von digitaler Kommunikation. Sie schicken sie in eine Schule, in der es keinen Computer gibt. Handy-Verbot? Lächerlich. Die Kinder haben keine. Selbst den Hausangestellten ist es untersagt, ihre Smartphones mit zur Arbeit zu bringen, bzw. im Haus zu nutzen, wenn die Kinder da sind.
Würdest Du eigentlich gerne mitentscheiden, wie alles jetzt so ablaufen soll in der Schule, beim Sport, Training, wo man jetzt wie zusammen abhängen kann, was gerade erlaubt sein soll und was nicht? Oder findest Du es ganz gut, dass das Politikerinnen und Politiker entscheiden und es behördliche Auflagen gibt?
Krass, oder: Da ist eigentlich schon seit langem klar, dass die Leute, die in der Fleischindustrie arbeiten, echt schlecht behandelt werden, aber es ändert sich nichts. Bis jetzt wegen Corona klar wird: 12 Arbeitende in einer Bruchbude mit drei Zimmern hausen zu lassen, ist nicht nur das allerletzte, sondern es ist auch ein riesiges Problem, weil da eben keiner Abstand halten kann – und dann bricht in den großen Fleisch-Fabriken Covid-19 aus.
Nach 13 Jahren übernimmt Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 in der Europäischen Gemeinschaft wieder mal die EU-Ratspräsidentschaft. Da kann Deutschland Themen und Tagesordnungen bestimmen. Andererseits erwarten die anderen 25 Staaten, dass das führende Land ehrenhaft vermittelt. Das kann die Kanzlerin ja anerkanntermaßen ziemlich gut. Leicht wird das trotzdem nicht.
Würdest Du lieber eine Woche lang auf Dein Smartphone verzichten oder auf Sex? – 28 % der Leute zwischen 19 und 36 sagen, sie verzichten lieber auf Sex. In den USA würden sogar mehr als die Hälfte auf Sex verzichten.
Die Evangelische Akademie Thüringen hat eine kleine Online-Umfrage gemacht und festgestellt: Die Coronakrise hat das Lesen gefördert. Die Leute lesen wieder mehr. Gut so, denn: Lesen bildet. Und Bildung ist immer gut.
„An die Schulbehörde. Da Sie mir nach Aussetzung der Schulpflicht wegen Corona die Beschulung und Betreuung meines Kindes in Auftrag gegeben haben, stelle ich in Rechnung: 240 Stunden Betreuung mal 15 € macht 3.600 €.“
In Russland hat es diese Woche in zwei Krankenhäusern gebrannt. In beiden Krankenhäusern waren Coronapatienten mit einem neuen Beatmungsgerät behandelt worden. Sechs Menschen kamen dabei ums Leben. Ursache? Kurzschluss in der Elektrik von Modell Aventa M.
Wir kommen in Deutschland ja bisher ziemlich glimpflich durch die Corona-Pandemie. Klar ist es ziemlich krass, was die Kontaktbeschränkungen der letzten Wochen kosten, und es ist auch klar, dass manche Leute existenzielle Geldsorgen haben. Aber bisher ist unser Gesundheitssystem noch nicht zusammengebrochen, und es sind vergleichsweise wenige Menschen an COVID-19 gestorben. Die Prognosen für die Länder in Afrika sehen dagegen katastrophal aus.
Also das ist jetzt nicht aktuell, aber manchmal kommen einem ja Fragen etwas später. Und manche Fragen gären sogar länger, als ein Menschenleben. Diese auch – irgendwie. 8. Mai. 8. Mai im Westen, 9. Mai im Osten – dieser Gedenktag zum Ende des zweiten Weltkriegs. In Berlin ist er ja offizieller Feiertag gewesen. Was ist das jetzt also für ein Gedenktag. Oder Feiertag. Schon in dieser Unterscheidung steckt Sprengstoff. Pardon. Das sollte ich weniger militärisch formulieren.
Der Flieder blüht. Ich finde diesen Duft draußen, wenn Du irgendwo an einem Vorgarten vorbeikommst und der Flieder duftet, so – cool ist nicht das richtige Wort. So? Betörend. Ja, das ist vielleicht besser. Manchmal ist er schon ein bisschen drüber, dieser Duft, etwas zu penetrant, aufdringlich, aber das gehört genau dazu. Du kannst dich nicht entziehen. Fliederduft der macht sowas von Peng. Man kann halt auch nicht wegriechen. Beim Gucken ist das anders. Weggucken ist easy. Weghören? Schon schwieriger, da muss man sich schon die Ohren zuhalten. Aber wegriechen. Ja, die Nase zuhalten, das geht, aber Atmen muss man eh. Und durch den Mund? Naja.
Ich weiß ja nicht, ob das bei Dir gerade ansteht – oder ob das noch weit weg ist: einen Namen für Dein eigenes Kind aussuchen. Alter Schwede, das ist ja manchmal gar nicht so einfach. Werdende Eltern gehen da oft alle Listen der beliebtesten Namen durch, und der schönsten Namen, der biblischen Namen. Eieiei!
Hey, ich hab‘ ne Geschäftsidee. Ein Ansteckfähnchen. Kann man an die Haare machen, oder auf die Brille stecken. Wozu? Das Fähnchen kann man hoch oder runterklappen. Und hochklappen, sollte man das immer, wenn man irgendeinen Podcast hört.
Eigentlich ist das doch seltsam. Da schickst Du jemandem ne Nachricht und bekommst einen gelben Ball mit Augen und Mund zurück (übrigens ohne Nase!) – und weißt genau, was gemeint ist; ob Dein Gesprächspartner nun lächelt oder überrascht ist, weint, gähnt, genervt ist. Du bekommst nur ein paar Emojis geschickt, und alles ist klar!
„So, ich habe jetzt einer Tante von mir 14 Tage Hausverbot gegeben.“ – Das twittert @EinAugenschmaus. Bäm! Das ist ja mal ne Ansage! Was ist passiert, dass eine junge Frau ihrer Tante für 14 Tage verbietet, ihr Haus zu betreten und ihre Nichten oder Neffen zu sehen?
Wie findest Du eigentlich die Diskussion um Judi Densch? Also um M.? Die M. aus 20 Jahres James Bond Filmen von 1995 bis 2015? Und Judi Dench ist bei weitem nicht nur aus Bond-Filmen und auch nicht nur aus ihren anderen preisgekrönten Filmen bekannt. Judi Dench hat auch Theater gespielt, Jahrzehnte auf der Bühne gestanden, war Ensemble-Mitglied der Royal Shakespeare Company und und und. Und jetzt ziert ihr Bild die Titelseite der Vogue, des amerikanischen, des weltweiten Modelmagazins. Noch nie hat die Vogue einen Menschen abgebildet, der – ob Frau ob Mann – 85 Jahre alt ist.
Das Verhältnis zwischen Chefs/Cheffinnen und ihren Mitarbeitern soll sich im Homeoffice ganz schön verändert haben. Mal zum Schlechten, mal zum Guten.
Ich finde es immer noch total seltsam, wie alle gerade Abstand halten müssen, alles so ohne Berührung. Seit der Mundschutzpflicht kannst Du kaum noch sehen, ob die andere Person gerade lächelt oder nicht. Und dass Du gerade freundlich lächelst unter Deiner Maske, sehen die anderen vielleicht auch nicht.
Also manche Pfarrerinnen und Pfarrer überlegen sich ja gerade, ihre Kirchen zu verscherbeln, pardon, zu verkaufen, weil: Geht doch auch alles online und sogar viel cooler. Kommen überall super an, die Online-Gottesdienste. Also Online.Gottesdienst-Kirchen, die könnte man auch nach der Corona-Krise behalten. Also reine Online-Übertragungskirchen für’s Digitale – sozusagen.
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