Jugenddankopfer: Spendensammlung für rumänisches Kinderhospiz

Junge Christinnen und Christen aus Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg sammeln bis nächstes Jahr Spenden für ein Jugenddankopfer. Klingt etwas sperrig und hat nichts mit Opfer im Sinne von geschädigt oder gar als Beschimpfung zu tun. Jugenddankopfer ist der Blick über unseren Tellerrand. So hat es Bildungsreferentin Laura-Sophia Wisch von der Evangelischen Jugend in Mitteldeutschland unserem Kollegen Thorsten Keßler erklärt:

Jugend optimistisch

Wie steht es um die Chancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland – zur Zeit? Überall ließt und hört man ja im Moment, dass es um die deutsche Wirtschaft nicht gerade rosig bestellt sei. Aber: die, um die es geht, die sehen die Sache positiv. Und ehrlich gesagt: die um die es geht, wissen es meistens auch am besten.

Thüringer Pilotprojekt gemeinsamer evangelisch-katholischer Religions-Unterricht

„KokoRU“, das ist kein exotischer Vogel, sondern ein Modellprojekt in Thüringen: „konfessionell-kooperativer Religionsunterricht“. Es fehlen ja überall Lehrkräfte – auch im Reli-Unterricht. Deshalb tun sich die beiden großen Kirchen testweise zusammen. Erstmal in 4 Schulen für 4 Jahre.

Die Politik, die klassische

Das ist wieder so ein Klassiker: die Kindergrundsicherung! Und wie das alles verhackstückt worden ist in Berlin und was dabei rausgekommen ist. Aber ein Klassiker wofür? Für das Gute an der Demokratie? Da sagen die einen: dass ich nicht lache. Und die anderen sagen: Ja, doch, genau dafür. Erst langes, zähes Ringen. Eine grüne Familien-Ministerin, die engagiert für die finanziell schwachen Kinder und Familien streitet, ein gelber Finanz-Minister, der lieber in die Infrastruktur investieren will, ein roter Kanzler, der am Ende einen Kompromiss erzwingt, weil er es kann. Ich meine, Argumente austauschen, sich einigen und dann die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringen: Genau dafür bezahlen wir die Politikerinnen und Politiker doch.

Kirchenasyl

Das Kirchenasyl hat 40. Geburtstag. Und das ist ein Grund zu Feiern. Denn das Kirchenasyl hat in den letzten 40 Jahren viele Menschen vor Leid und oft auch vor dem Tod bewahrt. Noch viel schöner wäre es allerdings, wenn gar kein Kirchenasyl mehr notwendig wäre, sagt Dietlind Jochims, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche. Ihre Geburtstags-Freude läuft daher eher auf Sparflamme: Gewalt ist in Europa inzwischen verbreitet, bekannt und sie wird einfach hingenommen, wenn es darum geht, Geflüchtete fernzuhalten.

Weltfriedenstag, Thüringer Adjuvantentage, „Goldstaub“, Nordholländisches Jugendorchester

Heute ist der Weltfriedens- oder Antikriegstag. Zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 84 Jahren. Deshalb gabs heute in Erfurt ein großes Friedensfest. Und heute Abend um 20:45 Uhr läutet in Eisenach die große Glocke im Turm der Georgenkirche. Zur Mahnung an die zerstörerische Gewalt von Kriegen und als Ruf zum Gebet für den Frieden.

Weltfriedenstag, Thüringer Adjuvantentage, „Goldstaub“, Nordholländisches Jugendorchester

Heute ist der Weltfriedens- oder Antikriegstag. Zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 84 Jahren. Deshalb gabs heute in Erfurt ein großes Friedensfest. Und heute Abend um 20:45 Uhr läutet in Eisenach die große Glocke im Turm der Georgenkirche. Zur Mahnung an die zerstörerische Gewalt von Kriegen und als Ruf zum Gebet für den Frieden.

Schöpfungszeit: Kirchen in ökumenischer Verantwortung

Vom 1. September bis zum 4. Oktober haben die Kirchen die ökumenische Schöpfungszeit ausgerufen. Diese Schöpfungszeit entspringt nicht etwa dem Zeitgeist, sondern wurde schon vor 16 Jahren von den europäischen Kirchen auf einer gemeinsamen Versammlung initiiert. Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung ist ein kirchlicher Leitspruch. Maria Faber, die Eine-Welt-Beauftragte im Bistum Magdeburg erklärt, was damit gemeint ist:

Kirchenmusik von Klassik bis Pop: Die neue Hochschule für Kirchenmusik

Musik, die der Seele, dem Herzen, den Menschen guttut und die dabei so klingt, wie aktuelle Musik eben klingt. Damit die in den Kirchen zu hören ist, braucht es Kirchenmusikerinnen und -musiker, die Pop- und Rock-Songs schreiben, arrangieren und performen können.