Kaiser-Otto-Grab: Spagat zwischen Wissenschaft und Totenruhe gut gelöst

Im Magdeburger Dom werden am Dienstag die Gebeine von Kaiser Otto dem Großen wieder beigesetzt. Gut eineinhalb Jahre war die Grablege mitten im Hohen Chor von einer 6 mal 9 Meter großen Hütte umgeben. Wenn man so will ein Haus im Haus oder besser gesagt: Ein Haus im Dom. Die Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, die Eigentümerin des Domes, musste das Kaisergrab mit seiner Tumba aus Muschelkalk und der 2 x 1 Meter großen Marmorplatte dringend sanieren. In diesem Zusammenhang wurden auch die sterblichen Überreste des Kaisers untersucht. Die Untersuchung war seitens der Kirche und der Domgemeinde nicht ganz unumstritten. Warum, erklärt Albrecht Steinhäuser, Beauftragter der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung Sachsen-Anhalt.