Ostern ist TROTZDEM
Ist Ostern schöner oder Weihnachten? Weihnachten fühlt sich ernster an. Und dieses Jahr? Wird Ostern dieses Jahr auch fröhlich? Es gibt dieses Jahr halt ein dickes ABER. Du weißt schon was ich meine. Das C-Wort – Corona.
89.0 RTL ist der Sender mit der einen starken UKW-Frequenz auf dem Brocken. In dem jungen Programm senden wir die kurze, knackige Rubrik “Was glaubst du?”, die dort samstags um 06:05 und 07:05 läuft, sonntags um 5 nach 6, 7, 8 und 9 und mittwochs bis freitags um 03:05.
Ist Ostern schöner oder Weihnachten? Weihnachten fühlt sich ernster an. Und dieses Jahr? Wird Ostern dieses Jahr auch fröhlich? Es gibt dieses Jahr halt ein dickes ABER. Du weißt schon was ich meine. Das C-Wort – Corona.
„Es sind ja oft die kleinen Dinge, die glücklich machen“. – Jaja, schon klar, „ganz toller“ Kalenderspruch, wenn Du sowas von urlaubsreif bist. Nix mit kleinen Dingen, ein großer Urlaub, am weiten Meer, in den hohen Bergen, wo auch immer, egal, Hauptsache nicht so „kleine Dinge“.
Nils Sandrisser hat sich in der Evangelischen Sonntagszeitung mit rassistischen Tiernamen beschäftigt. Da gäbe es einige: Die Hottentotten-Ente zum Beispiel, oder den Kaffernbüffel oder den Mohren-Ibis. Die Hottentottenente, beschreibt der Kollege Journalist, die heißt so, weil sie einen schwarzen Kopf hat und Klicklaute von sich gibt, wie sie in einigen afrikanischen Sprachen vorkommen. Die europäischen Entdecker dieser Tiere hätten ihnen damals Namen gegeben, die aus ihrer Gedankenwelt entstammten. Soweit so gut, soweit so schlecht.
Also, ich muss ehrlich sagen, ich finde das schon ziemlich cool: Weil eine Riesen-Veranstaltung mit mehreren hunderttausend Menschen im Moment eben einfach nicht geht, fällt das Ding nicht aus, sondern wird Mitte Mai zur einzigen digitalen Großveranstaltung, an der jeder kostenlos teilnehmen kann, um andere Leute und Promis zu treffen und über die großen aktuellen Fragen zu diskutieren.
Respekt! Das nenn ich mal nen Fernseh-Ereignis am Mittwochabend. Joko und Klaas haben die Krankenpflegerinnen und Krankenpfleger in den Mittelpunkt gestellt. Über sieben Stunden lang, ohne Werbung, in Echtzeit erlebst Du in der Doku eine komplette Krankenpfleger-Schicht praktisch durch die Augen von Meike.
Gerade ist in einer Fachzeitschrift ein Bericht erschienen, dass Frankreichs Armee eine Übung plant. Keine normale, wie man so denkt, dass Soldaten ja immer auch mal was trainieren müssen. Nein. Eine Übung, die Ernst macht.
Ich bin mir sicher, Du kennst dieses Gefühl: Wenn Dir jemand, der Dich wirklich gut kennt, sagt: „Du verrennst Dich gerade. Das ist Mist, was Du gerade machst“. Ui. Wenn sowas einer meiner Freunde sagt, der mich seit Ewigkeiten kennt, dann muss ich echt schlucken, weil ich weiß, er hat sehr wahrscheinlich recht. Vielleicht hast Du auch so jemanden, wenn er oder sie so ein ernstes Wort mit Dir spricht, dann weißt Du, Du brauchst bei dem, was Du hörst, gar nicht versuchen zu widersprechen, denn Du weißt, es stimmt. Deine innere Stimme hat Dir das sogar auch schon gesagt, aber Du wolltest nicht hinhören. Vielleicht hast Du sogar bewusst vermieden, dass Dich jemand drauf anspricht, weil es nervt. Du willst das nicht hören.
Marcus Söder, CSU, der bayrische Ministerpräsident, meinte diese Woche: „Gott hat uns bislang gut beschützt. Ich bitte ihn auch weiterhin um den Schutz für unser Land“. Uiuiui – da ging’s aber los in den sozialen Netzwerken.
Das kommt ja in den besten Familien vor, dass Ihr Euch immer wieder streitet. Du und Deine Schwester. Immer wieder kriegt Ihr Euch in die Haare, wegen Kleinigkeiten, aber zwischendurch kommt auch so’n richtiger Hammer und Du denkst: Sag mal, tickt die noch ganz richtig? – Nicht gerade ne gute Voraussetzung, um irgendwie eine gemeinsame Lösung zu finden. Vielleicht hast Du da jetzt auch einfach keine Lust mehr drauf. Ende jetzt.
In diesem Jahr wird viel gewählt. Ein Thema, das später in den Koalitionsfragen eine große Rolle spielen wird, ist die Sicherheitspolitik. Klar – ein ungeliebtes Thema. Hat mit Krieg und mit Rüstung, mit Sterben und mit Töten zu tun. Mag man nicht so gerne hören, und also auch nicht so gerne drüber reden. Und worüber die Bürgerinnen und Bürger nicht so gerne reden, darüber streiten auch die Politikerinnen und Politiker nicht gern öffentlich.
Lässt Du es raus, wenn Dir was nicht passt? Stehst Du auf und sagst „So geht’s nicht!“ oder „Ich bin dagegen, meine Meinung“, wenn Du mit Deinen Leuten zusammensitzt und Ihr bei ’nem Thema angekommen seid, wo Du echt mal sagen musst, dass es da einfach falsch läuft!?
Es gibt Leute, die sehen irgendwas und können das anderen hinterher so wunderschön beschreiben, dass es eine Freude ist, ihnen zuzuhören und man sich alles genau vorstellen kann. Und es gibt Leute, die können ihre geschliffenen Worte abschießen wie Pfeilspitzen und andere damit bis ins Mark treffen, verletzen und voll umhauen. Das eine Mal werden aus der Wirklichkeit Worte, das andere Mal aus den Worten Wirklichkeit.
So ein richtig gutes argentinisches Rinderfilet und trotzdem günstig – wäre das geil? Oder voll daneben, wenn ein Stück Fleisch 15.000 Kilometer von Südamerika hierher gebracht wird, um auf Deinem Teller zu landen. Günstiges Erz aus den Mienen im Amazonas-Regenwald in Brasilien für die günstige Herstellung von Stahl für Autos und andere Industrieprodukte in Europa – und diese Autos verkaufen wir dann gut in Brasilien, Paraguay, Uruguay und Argentinien?
Hast du eine Lieblings-Tasse? Oder einen Lieblingsbecher? Ein Teil, das jeden Morgen dazugehört? Bei mir ist es ein Kaffeebecher; von Udo-Lindenberg cool bemalt so in typischer Udo-Partylaune vom Motiv her. Und untendrunter steht: No Panik. Manchmal versuche ich mir das Motto für den Tag zu Herzen zu nehmen. NO-Panik!
Also manche haben ja einfach das Gefühl, es bewegt sich nichts. Von wegen Öffnungen, die 3. Welle ist im Anmarsch. Also weiter warten. Immer so weiter. Es ist teilweise echt öde. Und wann wird’s mal wieder so wie vor Corona, so normal? – Vielleicht gar nicht. Denn es wird wahrscheinlich anders – aber nicht unbedingt schlechter.
Wie sehr fehlt es Dir eigentlich, Freunde und Familie so richtig zu umarmen, fest zu drücken, zum Beispiel zum Geburtstag oder bei den wenigen Besuchen im Jahr – auch wenn kein Corona ist – weil Ihr so weit weg wohnt? Klar, Ihr könnt Euch draußen treffen zum Geburtstagsspaziergang, yeah. Aber ist halt trotzdem nicht dasselbe. Glaubst Du, Du gewöhnst Dich daran? Also so sehr, dass Du Küsschen und Umarmung gar nicht mehr brauchst? So nach dem Motto: „Geht ja auch ohne. Hammer ja lang genug gemerkt.“ Vielleicht verlernen ja alle das Umarmen.
Ein kleiner Raum, zwei Holzbänke, eine für den Gast und eine für den Gastgeber. Das war ein ziemlich cooles Treffen. Dass Papst Franziskus der römische Pomp öfter gehörig auf den Senkel geht, ist ja allseits bekannt. Der Gastgeber, Großayatollah Ali Al-Sistani schien zu Franziskus bestens zu passen, ein richtiger Kumpel im Geist, der 90jährige superbescheidene Iraker. Klar, Franziskus lebt im Vatikanspalast, geht halt nicht anders. Jedenfalls ist Franziskus – Corona und Terroranschlägen mutig trotzend – als erster Papst überhaupt in den Irak gereist und hat da zusammen mit seinem neuen Kumpel, dem Großayatollah, die irakische Stadt Ur besucht.
Es wird oft an Hochzeiten vorgetragen: das Hohelied der Liebe. Es beginnt mit „Die Liebe ist langmütig und freundlich, die Liebe eifert nicht, die Liebe treibt nicht Mutwillen“ – und weiter unten „sie erträgt alles, sie glaubt alles, sie hofft alles, sie duldet alles“.
Du kannst nicht immer alles auf Anhieb richtig machen. Vieles schon, aber nicht immer alles. Es gibt für diese Erkenntnis tausend Sprichwörter. Solche wie: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen. Oder auch: aus Fehlern wird man klug. Aber gilt das nur für Fehler, die man macht, oder auch für die, die man hat?
Wie sehr bist Du an Menschen und deren Meinung interessiert – vor allem dann, wenn sie nicht Deiner Meinung sind? Ist Dir das viel zu anstrengend oder findest Du kontroverse Diskussionen spannend? – zum Beispiel im Zug:
Happy trotz Corona. Mehr Wissen, mehr Geld, mehr Glück – Das war die Verheißung einer Junk-Mail, die ich dieser Tage gekriegt hab‘. Nee, hat mir nicht gefallen. Ich empfinde solche Verheißungen eher als Verführungen: Happy trotz Corona.
Russische Hacker haben 2016 die Wahl von Donald Trump zum US-Präsidenten und das Abstimmungsverhalten der Briten beim Brexit manipuliert. Das ist bewiesen genau wie der russische erfolgreiche Angriff auf die Daten des Deutschen Bundestages. Ein EU-Bericht belegt im Schnitt monatlich eine neue Desinformationskampagne russischer Akteure, mit der die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland ganz gezielt manipuliert werden. Deutschland steht auch im Superwahljahr 2021 im digitalen Fadenkreuz russischer Cyberangriffe und Desinformationen.
Eigentlich ist das doch genial: Wir haben mit der Sonne einen quasi unerschöpflichen Energielieferanten. Blöd halt, dass nachts von der Energie nichts bei uns ankommt und bei dicken Wolken am Himmel die Energieernte etwas mau ist .
Jedes einzelne Menschenleben ist kostbar – egal unter welchen Umständen, egal in welcher Situation. Kannst Du diesem Satz zustimmen? Sonnenklar ist die Antwort auf diese Frage nicht!
Fragt Dich jemand: „Geht’s Dir gut?“ und Du antwortest „Ja“, obwohl Du „Nein“ denkst. Oder fragt Dich Deine Kollegin: „Hach, ich muss los. Kannst Du das noch schnell erledigen?“ und Du antwortets „Gib halt her“, obwohl Du eigentlich auch mal pünktlich Feierabend machen wolltest. Oder in Deinem Sportverein gibt’s wiedermal neue Corona-Regeln und der Trainer fragt: „Sieht das jemand anders?“ und Du sagst nichts, obwohl Du denkst, das geht so nicht.
Gut, dass sich nicht immer alle nur und ausschließlich mit der Corona Pandemie beschäftigen! Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen aus Heidelberg und Hamburg haben untersucht, ob ein erkrankter Mensch in Hamburg ein Krebsleiden länger überlebt, wenn er oder sie in einem wohlhabenderen Stadtteil lebt.
Stell Dir vor, Du wohnst in einem Land, in dem es kein Corona gibt. Und daran wird sich so schnell nichts ändern, denn Dein Land ist eine Insel. Solange niemand von woanders dorthin kommt. Und jetzt stell Dir vor, Du warst aber gerade auf einer langen internationalen Geschäftsreise, als Corona fast überall auf der Welt ausgebrochen ist. Und deswegen kommst Du jetzt nicht mehr nach Hause, denn auf Deine Heimatinsel darf ja niemand mehr einreisen – auch die eigenen Bürger nicht.
„Also normalerweise faste ich ja um die Zeit vor Ostern, aber diesmal hab’ ich echt kein Bock drauf. Ich verzichte ja schon seit ’nem Jahr auf so viel!“ – Das hab’ ich jetzt schon von mehreren Leuten gehört, jetzt gerade wieder, als ich mich virtuell mit ein paar Freunden getroffen habe. – „Du musst ja nicht unbedingt auf etwas verzichten, Du kannst ja auch fasten, indem Du 7 Wochen lang etwas bewusst anders machst, um zu einer neuen Erkenntnis für Dich zu kommen“ – „Eben. Ich mach auch ganz viele Sachen bewusst anders wegen Corona, die ganze Zeit. Und das hat tatsächlich zu ein paar Erkenntnissen geführt“.
Es kann schwer sein, zwischen Urteil und Vorurteil zu unterscheiden. Die Evangelische Kirche distanziert sich ganz klar von Leuten, die die aktuellen Corona-Maßnahmen mit der mörderischen Diktatur der Nationalsozialisten von 1939 bis 1945 vergleichen. Solche Vergleiche sind unhistorisch, falsch, verhöhnen die Opfer und sie bagatellisieren das systematische Morden der Mörder. Nun hatte aber ein pensionierter Pfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland auf einer Veranstaltung von sogenannten Querdenkern im Februar eine Rede gehalten. Er selbst hatte diese Vergleiche nicht gezogen. Die Veranstalter schon. Der Pfarrer war seit vielen Jahren im jüdisch-christlichen Dialog engagiert, organisiert auch Israel-Reisen. Gibt man seinen Namen jetzt bei Google ein, dann ergänzt Google automatisch das Wort Querdenker.
Manchmal ist das wie so’n Label, das scheinbar auf Deine Stirn geklebt ist: „der Hübsche Kerl“ oder „die Kluge, die immer weiß, wie’s geht“ oder „wenn’s was zum Anpacken gibt, ruf mich an“. Manchmal fühlt sich so ne Rolle, die einem zugeschrieben wird, auch ziemlich schlecht an: „Fashion Victim“ oder „Besserwisser“ oder „Depp vom Dienst“. Da kannst Du machen, was Du willst, in der Schublade bist Du drin. Na, toll.
Ei, was da im Moment bundesweit unter den Graswurzeln, auf Äckern, Wiesen und in Vorgärten los ist– das geht ja auch keine Kuhhaut: Die Maulwurf-Männchen drehen trotz offizieller Winterzeit gerade voll am Rad, rasen durch die Tunnelsysteme und sind frühlingshormongesteuert so was von auf Brautschau unterwegs, um das passende Weibchen zu begatten.
So, mal an alle, die glücklich vergeben sind: Bist Du eigentlich immer noch „Du“ oder nur noch „Ihr“. Also ich kann es ja echt gut verstehen, wenn zwei, die sich gerade frisch verliebt haben, am liebsten die ganze Zeit nur noch gemeinsam verbringen wollen. Aber ab wann ist es eigentlich zu viel?
Das wird eine heiße Debatte werden: Das geplante Volksbegehren der Berliner Mieter-Initiative „Deutsche Wohnen und Co. enteignen“. Am Freitag hat die Initiative ihre Sammlung von Unterschriften für das Volksbegehren gestartet. Schaffen sie es, bis zum 25. Juni, 175.000 gültige Unterschriften zu sammeln, dann soll der Berliner Senat aufgefordert werden, die Wohnungsbestände von Privatunternehmen mit mehr als 3.000 Wohnungen zu enteignen, bzw. genauer gesagt: zu vergesellschaften, also dem Besitz der Allgemeinheit zuzuführen oder zu sozialisieren.
Hey, da is‘ er wieder. Der Papst. Der gute alte – als 84jährige – Franziskus. Der Religionsführer, der mehr lächelt als alle anderen. Also nicht als alle anderen Päpste, das kann man ja schlecht wissen. Aber im Vergleich zu den Ajatollahs wirkt Franziskus doch immer recht locker, finde ich. So, als wolle er gar nicht alt und weise werden.
Also, es ist ja nicht so, dass alle zuhause statt in der Firma arbeiten, aber insgesamt sind schon weniger Leute unterwegs. Das heißt auch: Statt nem schnellen „Coffee to go“ beim Umsteigen vom Bus in die Bahn, gibt’s jetzt „Coffee at home“. Je nach Ausstattung Deiner Küche durch irgendeine Kaffeemaschine oder mit viel Liebe von Hand zubereitet.
Seit die Bundeswehr 2001 zum Kampf gegen den Terror in Afghanistan einmarschiert ist, haben dort 157.000 Menschen ihr Leben verloren. Unter ihnen 59 deutsche Soldatinnen und Soldaten. Deutschland war schon vorher in Afghanistan aktiv: mit Hilfsprojekten für Gesundheit und Bildung. Ohne militärische Sicherung waren solche Projekte den radikal-islamistischen Taliban oft schutzlos ausgeliefert.
„So, und jetzt nochmal alles auf Anfang. Jetzt tun wir mal so, als hätten wir die letzten 15 Minuten nicht über diesen Mist gestritten.“ – Hast Du das schonmal gemacht? Ist super, wenn’s funktioniert, wenn beide eingesehen haben, dass der Grund für den unnötigen Streit nur an einem blöden Missverständnis ganz am Anfang lag. „Okay, ich geh nochmal raus, und komm nochmal rein“. Und Ihr müsst lachen. Und beim zweiten Mal nimmt das Gespräch einen viel besseren Verlauf.
Ach was hatten es die Menschen im Mittelalter gut. Wenn die Pest da die Bewohner ganzer Dörfer und Städte dahingerafft hatte, dann wusste jede und jeder, woran das lag. Sie haben gesündigt und der liebe Gott war eben mal kein lieber, sondern ein zorniger Gott. Da ließ sich nix machen.
Ich weiß nicht, wie’s Dir geht, wenn Du im Urlaub bist und Dir ne fremde Stadt anschaust. Siehst Du Dir dann auch die Kirche an? Da ist diese Ecke mit den vielen Kerzen. Du kannst Dir eine nehmen, anzünden und an jemanden denken, der gestorben ist. Auf einmal bist Du ganz raus aus dem Urlaubs- und Touristenmodus. Auf einmal bist Du ganz in Gedanken bei dem geliebten Menschen, der nicht mehr lebt. Und es tut gut, auch wenn es schmerzt.
Es sind schon Freundschaften zerbrochen wegen Corona. Besser gesagt nicht direkt wegen Corona, sondern weil sich zwei Freundinnen deswegen so unglaublich gestritten haben. Weil plötzlich die gemeinsame Basis weg zu sein scheint. Die Basis einer gemeinsamen Realität.
Die Fachleute vom Duden, also die Fachfrauen und Fachmänner der Dudenredaktion, die Duder und Duderinnen, die haben es wirklich nicht leicht. Denn der Duden soll ja Auskunft über die korrekte Schreibweise und über die Bedeutungen der Worte und Redewendungen der deutschen Sprache geben. Aber?
„Wo Liebe ist, gelingt einfach alles: Arbeit, Freizeit, Freundschaft und Partnerschaft. Wo Liebe fehlt, wird alles freudlos und unnütz: Der Erfolg schmeckt schal, die Beziehung wird auswechselbar, das Freizeitvergnügen belanglos. Erstaunlich, dass wir trotzdem nicht alle Kraft in die Liebe investieren“ – Pfarrer Bernhard Zeller aus Erfurt ist ganz offensichtlich ein großer Fan der Liebe.
Es muss schon eine wahnsinnige Gefühlsmischung gewesen sein – damals. Deutschland hatte den Krieg verloren. 1945 hieß das häufigste Wort dafür „Der Zusammenbruch“. Und dann kamen die Berichte und die Bilder von den Lagern. Da haben die Leute nicht drüber geredet, aber geschämt haben sie sich schon – die Deutschen. Jedenfalls die, denen ein Rest Menschlichkeit geblieben war.
Schulunterricht in der Kirche und Homeoffice im Chorraum hinterm Altar, wäre das ne gute Idee? Die Kirchen sind ja meistens ziemlich groß, da wäre es weniger eng als im Klassenzimmer. Und im „Churchoffice“ fällt Dir vielleicht nicht so schnell die Decke auf den Kopf – die hält ja schon 500 Jahre oder so, höhö.
Also es ist ja heute nun mal der letzte Sonntag in der Faschingszeit, Karneval. Jaaaa woll! Nun isses dieses Jahr mit dem Grenzen Sprengen ja so ne Sache. Mitten auf der rappelvollen Straße wildfremden Leuten um den Hals fallen, Busseln, Knutschen, den lieben Gott einen guten Mann sein lassen, das ein oder andere Kaltgetränk einwerfen und dem Fass den Boden ausschlagen – kurz, ja, auch mal ne Hürde einreißen, Fünf gerade sein lassen und über die Stränge schlagen – das ist an diesem Faschingswochenende nicht so einfach.
Wie sich Corona auf die Geburtenraten auswirkt. Hier in Deutschland gibt es dazu erst Ende Februar offiziellen Statistiken. Nun könnte man ja meinen, dass die vielen Paare den Lock down und das wochenlange Homeoffice und die Quarantäne anständig nutzen, um kräftig für Nachwuchs zu sorgen. Aber nein. Das Gegenteil scheint der Fall zu sein; zumindest in China. Die Geburtenrate ist im Ursprungsland der Pandemie um sage und schreibe 15 Prozent gesunken. Von 11,79 Millionen auf 10,04. Das hat das Ministerium für öffentliche Sicherheit in Peking gemeldet.
Gestern war der 12. Februar – ein guter Tag, denn seit dem 12. Februar 2002 dürfen Menschen unter 18 nicht in bewaffneten Konflikten eingesetzt werden. Kindersoldaten sind verboten – so könnte man in einem Satz das sogenannte Zusatzprotokoll zur Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen zusammenfassen. – Die Wirklichkeit sieht aber noch ganz anders aus.
Sollen Corona-Geimpfte Vorteile gegenüber Nicht-geimpften haben? Na klar! Das ist doch das Gleiche als würde ich fragen: sollen Leute, die geschützt sind und auch keine anderen anstecken können, wieder normal leben dürfen? Na klar! Sollen sie! Auch wenn andere das noch nicht können.
„Und jetzt die neuesten Corona-Zahlen: im Schnitt der letzten Tage 700 Corona-Tote pro Tag“ – Denkst Du noch darüber nach, wie krass das eigentlich ist? – Danach die Börsenkurse und die Lottozahlen. Ganz schön makaber eigentlich.
Frage: Wen hatten die Eltern am liebsten? Alle gleich lieb! Eigentlich! Und dann geht es los: Aber war nicht meine kleine Schwester in Wahrheit immer die Nr. 1? Hatte ich es nicht immer am schwersten? Und dann fressen sich diese Gedanken immer weiter in das neidische Herz.
Schaust Du Dir die Börsen-Nachrichten an? Zum Beispiel abends, um kurz vor 8? – Egal, ob was Besonderes an den Finanzmärkten passiert oder nicht – jeden Tag gibt es Börsen-News.
Der Unsinn, dass es Karneval nur am Main und am Rhein gibt, der ist längst entlarvt. Fröhlich Karneval gefeiert wurde auch im Osten schon seit ewigen Zeiten: im sächsischen Freiberg, genauso wie beim Rosenmontagstrubel in Köthen oder in einer der thüringischen Karnevalshochburgen wie Zeulenroda. Immerhin hat allein Thüringen fast 300 eingetragene Karnevalsvereine. Hallo! Das gibt es nicht mal nicht in Nordrheinwestfalen nicht, dass es das nicht gibt es das nicht. Jawoll!
Was man beim Auspacken von alten Kisten auf dem Dachboden so findet … ’ne alte Bibel zum Beispiel. Ich musste sie erstmal vom Staub befreien. Spannend, da drin zu blättern, selbst wenn es keine besonders wertvolle Ausgabe ist. Der beste Bibelkenner bin ich nicht, aber die Weihnachtsgeschichte steht im 2. Kapitel von Lukas: „Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging …“. Das kennt ja echt fast jeder. Und irgendwie ist es schön, das auf diesem alten Papier zu lesen. Seit hunderten Jahren lesen Menschen diese Geschichte in genau diesem Wortlaut.
Ist das nicht eigentlich seltsam, dass seit Wochen im Durchschnitt jeden Tag rund 700 Menschen in Deutschland wegen Corona sterben – und irgendwie hat man sich an diese Zahlen „gewöhnt“? An manchen Tagen werden über 1.000 Tote gemeldet, an manchen 400. Jeden Tag kommt so eine Zahl in den Nachrichten im „Corona-Ticker“. Müssten nicht alle jeden Tag bestürzt und traurig sein?
Also beim Klima macht der neue US-Präsident Joe Biden wohl richtig ernst. Er hat das Aus für ein geplantes großes Ölförderungsprojekt in einem Naturschutzgebiet in Alaska verkündet, er hat einen Stopp für neue Öl- und Gasbohrungen auf US-eigenem Land verhängt. Die Bekämpfung des Klimawandels sei eine Top-Priorität der neuen US-amerikanischen Regierung.
Wie lange kann es eine Liebe wohl aushalten, wenn sich die beiden nicht persönlich sehen können – wegen Corona? Für viele Menschen, deren Partner irgendwo anders auf der Welt lebt, ist das wirklich ein Thema, wenn sie nicht verheiratet sind.
Mein Nachbar und Kumpel ist im Gebäudemanagement. Gelernter Eisenbahner. Wenn mal was ist bei mir, ist er da. Die Tage ging mir der Dauerregen so auf den Geist, es hat getratscht den ganzen gruselig grauen Tag. Ich schreib ihm ’ne Nachricht: „Hey mein Lieber, Du musst bitte sofort helfen, es tropft überall. Überall Wasser von oben. Du musst sofort das Wasser abstellen“. Ich wusste ja, dass er auf Arbeit ist und dachte: kleiner Joke kann ja nicht schaden.
Über eine Millionen Menschen waren im sogenannten heißen Herbst 1983 in Bonn und Hamburg auf den Straßen, um gegen das Wettrüsten der Atommächte USA und UdSSR zu demonstrieren.
Kannst Du schweigen wie ein Grab? Wenn Dir jemand was im Vertrauen sagt, hältst Du 100-prozentig die Klappe?
Es sind oft so kleine Entscheidungen, bei denen das Gewissen gefragt ist. Und ob man sich eins macht. Aber da fängt es ja schon an: Geht das überhaupt, sich ein Gewissen machen? Hat man das nicht einfach immer, ein Gewissen? Mal ein gutes, mal ein schlechtes?
„Mmmmpf“ – das war das erste, das ich als Antwort bekommen habe, als ich nen Kumpel vor drei Tagen gefragt habe, wie’s denn so geht. „Mmmmpf, naja, geht so“.
Es ist aber auch ein heikles Ding mit dieser sogenannten Sterbehilfe. Rechtlich und ethisch-moralisch umstritten. Rechtlich kommt es auf die Feinheiten an: Verabreichen darf niemand einem anderen ein tödliches Gift, auch nicht, wenn jemand schwerstkrank und ohne Aussicht auf Heilung danach verlangt. Es ist verboten. Verabreichen nicht, aber überlassen. Das ist seit Februar letzten Jahres erlaubt.
Auf manche Dinge hat sich die Menschheit weltweit geeinigt, manche Dinge sind einfach falsch und deshalb verboten – völkerrechtlich bindend, von den Vereinten Nationen beschlossen und vertraglich geregelt. Biowaffen zum Beispiel. Und Chemiewaffen. Und seit Freitag auch Atomwaffen.
Der weltweit unbeliebteste Ami ist nach Hause gefahren: golfen. Der neue Präsident wird weit weniger wüten. Aber Amerika groß zu machen – das wird er ebenso versuchen, wie sein Vorgänger. Präsident Biden wird allen voran uns Europäer zu enger Bündnistreue aufrufen. Was heißt aufrufen? Zu verpflichten suchen.
Bist Du der Jogginghosen-Typ? Wenn Du heimkommst von der Arbeit, erstmal Klamotten aus und in die bequemen Sachen schlüpfen?
Da liegt ein älterer Mann seit kurz vor Weihnachten mit Oberschenkelhalsbruch im Krankenhaus. Seine Frau infiziert sich zu Hause an Weihnachten bei der gemeinsamen Tochter, vielleicht auch beim Enkelchen mit dem Corona-Virus. Auch Sie kommt in eine Klinik. Nach drei Tagen stirbt sie. Ihr Mann weiß nichts davon.
Wie wichtig findest Du es, einen Fehler ehrlich einzugestehen? Wenn Du komplett danebengelegen hast, eine falsche Entscheidung getroffen hast, jemand anderes Recht hatte und Du mal besser auf ihn gehört hättest. Kannst Du das offen und ehrlich zugeben?
Putsch – Staatsstreich – Hochverrat. Ob Donald Trump sich gegen diese Anklagepunkte per Gnadenerlass selbst begnadigen kann? Ein verrückter Gedanke, oder? Viel schlimmer wäre natürlich, wenn der Bürgerkrieg, den Trump angezettelt hat, in den nächsten 10 Tagen bis zur offiziellen Vereidigung von Joe Biden noch weiterginge. Glaube ich aber nicht. Die amerikanische Demokratie ist stärker als Trump und die Trumpisten. Zu Arroganz gegenüber dem Chaos in den USA haben wir in Deutschland aber keinen Grund: Vor dem Sturm radikaler Nationalisten auf das Kapitol in Washington gab es immerhin schon den Sturm deutscher Rechtsradikaler auf das Reichstagsgebäude in Berlin.
Gut aussehen wollen ja alle. Jedes Mal, wenn Du im Bad bist, geht Dein Blick doch automatisch zum Spiegel. Frisur okay, Gesicht okay?
Bei manchen Sachen liegen Selbstbild und Realität mega weit auseinander. Im Straßenverkehr ist das zum Beispiel so. Die, die nicht fahren können, sind immer die anderen. Fahrradfahrer nerven – wenn Du selbst Auto fährst. Autofahrer findest Du extrem gefährlich – wenn Du selbst Fahrrad fährst. Die neueste Studie zum „Verkehrsklima“ der Unfallforschung der Versicherer bestätigt das.
Am Institut für Nutztiergenetik im niedersächsischen Mariensee haben Forscherinnen und Forscher Schweine genetisch so verändert, dass sie männlich sind, aber trotzdem weibliche Geschlechtsmerkmale ausbilden. Die Veränderung mache das umstrittene Kastrieren von männlichen Ferkeln überflüssig und vermeide den für manche Menschen unangenehmen „Ebergeruch“ des Fleisches von unkastrierten männlichen Mastschweinen. In der Tat: Die Kastration ohne Betäubung tut den Ferkeln weh. Die Kastration mit Betäubung ist teuer und belastet das Fleisch mit Medikamenten.
So, jetzt haben wir Silvester auch hinter uns, und 2021 wird hoffentlich besser als 2020. Ich habe das oft gehört und gelesen: „2020 war ein blödes Jahr“. Praktisch überall hat sich wegen Corona eben viel verändert – gezwungener Maßen. Für viele zum Schlechten. Kurzarbeit, Laden dicht, weniger oder fast keine Aufträge. Und viele Pläne konntest Du direkt in die Tonne kloppen.
Silvester kam das Gespräch auf die guten Vorsätze für 2021. Fragt einer in der kleinen Runde: was ist das eigentlich – ein Vorsatz? Kriegt man da was vorgesetzt? Habe ich noch nie so genau überlegt.
War es jetzt wirklich so schlimm, dass Silvester diesmal anders war? Dass Du keine fetten Feuerwerke kaufen konntest und vielleicht gerade noch eine kleine Überbleibsel-Rakete vom letzten Mal zünden konntest? Dass große Feiern mit vielen Freunden nicht erlaubt waren? Dass Du mancherorts nicht nachts raus konntest?
Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, hat kurz vor Silvester eine Botschaft zum Jahreswechsel veröffentlicht. Bedford-Strohm bittet die Menschen in seiner Botschaft, die anderen im Blick zu behalten, empfindsam füreinander zu bleiben und die Türen füreinander offen zu halten.
Nach diesem irren Jahr 2020 mit Hunderttausenden Toten jubeln die Börsianer. Allzeitrekord beim Deutschen Aktien-Index DAX. Ebenso beim M-DAX, dem kleinen Bruder des DAX. Auch der US-Amerikanische Aktienmarkt hat in der letzten Woche 2020 alle Hürden gerissen: Allzeithoch Ende 2020. Komisch oder?
Gerade in meiner Twitter-Timeline gelesen: „Jedem, der sich impfen lässt, einen Gutschein von einem großen Online-Händler oder 1 Jahr Filme und Serien streamen for free, und schon wollen sich alle impfen lassen“. – Ja, könnte sein, oder?
Das Evangelische Hilfswerk „Brot für die Welt“ müsste doch dieses Jahr eigentlich ganz gut gelaunt auf Silvester zugehen, denke ich mir so. Brot für die Welt hat zu Silvester schon oft mit der Kampagne „Brot und Böller“ um Spenden geworben. Und weil Böller-Partys dieses Jahr ja verboten sind und die Leute kein Geld für Böller ausgeben können, spenden sie ja vielleicht doppelt für „Brot“. Vielleicht!
Ich mag ja diese besondere Stimmung an Weihnachten. Vor allem an Heilig Abend, wenn es so still ist, fast kein Auto fährt, und aus den Fenstern ein anderes Licht scheint. Das fühlt sich so friedlich an. Ganz anders als die Ruhe vor dem Sturm. Es ist viel positiver, als sei die ganze Stadt oder das Dorf in sich ganz ruhig.
Die Weihnachtsbotschaft von Friedrich Kramer war ja schon krass. Friedrich Kramer ist der Landesbischof der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland, also grob gesagt der Chef aller Evangelischen Kirchenmitglieder in Thüringen und Sachsen-Anhalt. Angesichts des Riesenthemas Corona in diesem Jahr an Weihnachten, hat der nicht gejammert, dass es so schwierig ist, Gottesdienste zu feiern, oder dass das Geld knapp wird, wegen Steuerausfällen oder so. Außerdem hat der auch nichts schöngeredet. In seiner Weihnachtsbotschaft hat der von den Corona-Toten geredet und von der Angst der Menschen, dass sie ihre Lieben vielleicht verlieren. Ich erstmal so: Upps: Na, tolle Totenpredigt zum frohen Fest.
„Ich arbeite im Krankenhaus, deshalb bleibe ich diesmal an Heilig Abend zuhause, um meine Eltern nicht zu gefährden“ – das hat mir genau so am Mittwoch jemand erzählt. Und er sagte, er ist Single, also er ist dann an Heilig Abend wirklich alleine zuhause geblieben. „An den Feiertagen auch“, sagt er.
In einigen Krankenhäusern ist es schon so, in Senioren- und Pflegeheimen auch: Die Menschen, die dort arbeiten, sind echt am Limit. Die bräuchten eigentlich mal ein paar Tage frei. Oder zumindest weniger Doppelschichten. Geht aber nicht. Die Arbeit hört einfach nicht auf. Und Arbeit heißt hier eben: sich um die Menschen kümmern.
Weihnachtsrückblick: Drei Fragen. Punkteskala 1 heißt gar nicht zutreffend, 10 heißt total zutreffend. – Frage 1: Corona war für mich an Weihnachten ein Reizthema. Wieviel Punkte gibst Du? – Frage 2: Weihnachten war dieses Mal schöner als sonst. (1 Punkt heißt war nicht schöner. 10 Punkte ja zutreffend, war viel schöner.)
Irgendwie prallen da gerade Welten aufeinander. Also ich meine, unterschiedliche Realitäten. Manche Leute sind gerade mega traurig und auch überrascht, dass die Corona-Zahlen jetzt so in die Höhe schnellen – und so viele Kontaktbeschränkungen nötig sind. Andere sagen, das war spätestens seit Oktober absehbar.
Ich bin ja echt gespannt, wie die Verkehrslage an diesen Corona-Weihnachtstagen so aussieht. Da sind ja ganz verschiedene Varianten denkbar:
Er ist aus weißem Kunststoff, ungefähr 30 Zentimeter hoch, er hat einen Kopf, LEDs, die wie Augen aussehen, und mitten auf der Stirn eine kleine Kamera. Und hinter der Brust ist ein Lautsprecher. So sieht Erics Avatar aus. Ein kleiner Roboter, der statt Eric in der Schule sitzt.
Das Weihnachtsschoppen läuft ja meistens so ab, dass man irgendwas sieht und denkt: Oh, das könnte der Alice gefallen, oder hier: Wäre das nicht cool für Sven. Und dann nimmt man es mit, wickelt es schön ein und so. Anders läuft es beim Gutschein.
Gut und Böse, Fluch und Segen liegen oft dicht beieinander. Bei einer der großen Zukunftstechnologien, der Künstlichen Intelligenz, scheint das aber ganz besonders der Fall zu sein.
Noch dieses Jahr könnte es passieren: Dann ist ein besonderer Zeitpunkt erreicht. Dann könnten die vom Menschen hergestellten Dinge mehr wiegen als die gesamte Biomasse der Erde.
Durch Corona wird sich die Zahl der Menschen, die hungern, von heute bis zum Jahresende von 250 Millionen auf über 500 Millionen Menschen, die hungern, verdoppeln.
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