Aktion Wärmewinter
660.000 Euro, das ist eine Menge Kohle. Soviel hat die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland in diesem Winter an Bedürftige Menschen ausgezahlt. Oft ganz unbürokratisch ohne Antrag, bar auf die Hand.
89.0 RTL ist der Sender mit der einen starken UKW-Frequenz auf dem Brocken. In dem jungen Programm senden wir die kurze, knackige Rubrik “Was glaubst du?”, die dort samstags um 06:05 und 07:05 läuft, sonntags um 5 nach 6, 7, 8 und 9 und mittwochs bis freitags um 03:05.
660.000 Euro, das ist eine Menge Kohle. Soviel hat die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland in diesem Winter an Bedürftige Menschen ausgezahlt. Oft ganz unbürokratisch ohne Antrag, bar auf die Hand.
Also, ich würde sagen: Wenn Du irgendwie kannst, bleib morgen einfach daheim und mach Homeoffice – wenn das geht. Denn Morgen ist Super-Streiktag. Die Angestellten im öffentlichen Dienst in den Gewerkschaften ver.di und EVG streiken. Die Bahn stellt den Fernverkehr komplett ein. Wenn Du in Niedersachsen wohnst, fahren an einigen Orten die Bahnen und Busse des Nahverkehrs nicht, auch manche Schiffe fahren nicht, Flughäfen sind auch betroffen.
Es ist die Zeit ein rundes Maß / der Zeiger geht im Kreise / so wie die Welt im Kreise geht / und nie zu drehen sich vergaß / seit sie besteht. – Das ist der Anfang von einem Gedicht, das ich früher mal in der Schule lernen musste. Und dann und wann fällt es mir mal wieder ein. Meistens, wenn ich irgendwo in der Stadt mal eine richtige Uhr sehe. Zum Beispiel auf einer Werbesäule. Oder wenn ich auf ‚nem Bahngleis stehe, und da sind nicht diese kleinen Zuganzeiger mit den durchlaufenden digitalen Zeichen, sondern da hängt eine Uhr mit einem runden Ziffernblatt und eben mit Zeigern, die im Kreise gehen – so wie die Welt im Kreise geht und nie zu drehen sich […]
Das ist ein guter Gedanke: Hersteller von technischen Geräten müssen demnächst dafür sorgen, dass ihre Geräte auch repariert werden können. Schon beim Verkauf müssen sie europaweit darüber informieren, dass, wie und wo man das Gerät reparieren lassen kann; und zwar während und nach der gesetzlichen Gewährleistungspflicht.
Strategie. Das ist ein Wort, das gerade ziemlich hoch im Kurs steht. Sie wird vor allem von denen erwartet, die Entscheidungen zu treffen haben. Aber das ist falsch. Nicht, dass die Strategie eingefordert und dringend empfohlen wird, aber dass sie nur von den großen Entscheidungsträgern erwartet wird. Denn jede und jeder braucht Strategie. Nur was ist das überhaupt?
Es gibt Wörter, die kennt man eigentlich nur noch aus Sprichwörtern. „Scheffel“ zum Beispiel. Und das Sprichwort dazu: „Stell doch dein Licht nicht unter den Scheffel!“. Was so viel heißt wie: Sei nicht so bescheiden, versteck nicht, wie Du bist – und worin Du besonders gut bist.
Und wo bunkerst Du so Deine Kohle? Im Strumpf? Unter der Matratze? Im Sparschwein? Etwa auf der Bank? Ach soooo, du gehörst zu den Glücklichen, die gar keine Kohle haben. Na, Glückwunsch!
Es gibt Dinge, die kannst Du nicht ändern. Die kann niemand ändern. Zum Beispiel die Schwerkraft. Wenn Dir das Glas aus der Hand rutscht, dann fällt es eben runter. Und schon kannst Du erstmal ’nen Besen zum Zusammenkehren der Scherben und ’nen Lappen organisieren, um die Sauerei zu beseitigen.
46 Minuten. Was machst Du jeden Tag das 46 Minuten dauert? Dein Auto fahren. Klar, das trifft nicht auf alle zu. Aber das ist der Durchschnitt. Das heißt natürlich auch, dass es auch Tage gibt, an denen dein Auto länger fährst – oder auch kürzer.
Ich find das so bescheuert, was da in Neapel abgelaufen ist: massive Schlägereien zwischen Eintracht- und Neapelfans und auch der Polizei . Okay, den Begriff Fans jetzt mal gaaaanz weit gefasst.
Was trägt Dich? Was gibt Dir Kraft? Was richtet Dich auf? Gerade auch dann, wenn es gerade nicht so richtig gut läuft. Manchmal ist das ja so, da hast Du eigentlich einiges vor, aber dann tauchen auf Deinem Weg lauter Steine auf, manchmal nur kleine, manchmal größere, die Du erst zur Seite räumen musst, damit Du weitergehen kannst. Wer oder was gibt Dir die Kraft dafür?
Warum die Bereitschaft zur Organspende gestiegen ist, das haben die Wissenschaftlerinnen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung aus Köln nicht mituntersucht. Sie haben 2022 bei ihrer repräsentativen Umfrage unter 4000 Deutschen wissen wollen, ob die Bereitschaft, z.B. nach dem eigenen Hirntod ein oder mehrere Organe zu spenden, gestiegen ist. Und das Ergebnis war klar: Ja, die Bereitschaft zur Organspende ist im Vergleich zu früheren Befragungen gewachsen.
Öl auf dem Grundgesetz in Berlin. Das war vergangene Woche die Aktion der „Letzten Generation“, über die alle gesprochen haben. Wobei das natürlich kein Öl war, sondern eine Flüssigkeit, die wie Öl aussieht, und es war nicht das Grundgesetz an sich, sondern die Glaswände vor dem Reichstag, auf dem der Text der 19 Grundrechtsartikel des Grundgesetzes eingraviert ist.
Bildung – ein Riesenthema für Mütter, für Väter mit kleinen Kindern, aber auch für Schülerinnen und Schüler, für Auszubildende wie Ausbildende in den Betrieben. Die Kompetenzen der Schulabgängerinnen und Schulabgänger haben keinen guten Ruf.
Boa, ey, morgens aus dem Bett, das tut ja manchmal richtig weh. Sagt wer? Alle Ü80er? Nur Leute mit ‚nem Höllen-Kater am Montagmorgen oder 2 Zentner-Menschen? Nee, Rückenprobleme haben immer häufiger auch junge Leute – und das nicht nur, weil sie in der Schule beim Kippeln vom Stuhl gefallen sind.
Erinnerst Du Dich noch, wie vor ungefähr zwei Wochen der Chef der Arbeitgeberverbände gesagt hat „Wir brauchen mehr Bock auf Arbeit“. Er sieht nicht, dass eine 4-Tage-Woche kommen wird, wie einige Arbeitnehmer sich das wünschen. Eine gute Work-Life-Balance bekomme man auch mit 39 Stunden in der Woche hin.
Wie soll der Ort, in dem Du wohnst, in Zukunft aussehen, sagen wir im Jahr 2035? Diese Frage versuchen gerade viele Städte und Gemeinden zu beantworten. Stadtentwicklungsfirmen beraten die Politikerinnen und Politiker in den Rathäusern und Stadtparlamenten, und zum Teil werden auch die Bürgerinnen und Bürger mit einbezogen, in Onlineumfragen, bei Nachhaltigkeits-Events und in Beiräten.
Wenn Dir mal echte Gefahr droht, was machst Du? Ich kannte darauf bisher vor allem zwei Antworten: weglaufen oder kämpfen. Es gibt aber noch eine andere Variante: nämlich so zu tun, als gäbe es keine Gefahr. Nicht schlau, aber häufig anzutreffen.
Was ist für Dich Arbeitszeit? Ist es die Zeit, die Du für Deinen Beruf oder Deine Ausbildung und im Nebenjob aufwendest? Was ist mit der Zeit, die Du ehrenamtlich aufbringst? Vielleicht bist Du im Vorstand, führst die Kasse, leitest das Training, organisierst vielleicht die Spiele und Wettkämpfe, die Lehrgänge. Oder Du engagierst Dich in der Politik, bist im Ortsbeirat oder im Stadtparlament. Ist das auch Arbeitszeit?
Hey, mein KI-Schatz, schreib bitte eine Beschwerde an meine Autoversicherung, dass die bitte … – Nein, lass das „Bitte“ weg – also, dass die jetzt gefälligst sofort die volle Schadenssumme für meinen Unfall überweisen sollen! Und dann setz schon mal den Kaffee auf – mit Milchschaum so wie vorgestern; gestern, der war nix. Und wärm die Tasse vor! Check nach dem Abwasch den Kühlschrank! Und dann solltest du Karin anrufen – mit meiner Stimme natürlich – und sie ein bisschen trösten, weil ihr Typ sie verlassen hat. Du weißt schon: „Ja, Karin, furchtbar, aber das wird schon wieder. Der war eh bescheuert und du kommst bestimmt bald drüber weg.“ So halt. Und, KI-Schatz, Du kannst mich am besten für übermorgen Abend mit Karin verabreden, wenn […]
„Jeder von uns hat ein Kapitel im Leben, das er niemandem vorliest“ – Der Satz kommt nicht von mir, sondern steht heute im Fastenkalender „7 Wochen ohne“. – „Jeder von uns hat ein Kapitel im Leben, das er niemandem vorliest“. Was steht bei Dir in diesem Kapitel? Ein altes Geheimnis? Etwas, das Dir jemand anvertraut hat, nur Dir? Oder etwas, das für Dich so privat und intim ist, das Du es mit wirklich niemandem teilst?
In Großbritannien sind 729 polizeilich bekannte Sexualstraftäter scheinbar verschwunden. Das hat ein Rechercheteam der BBC herausgefunden. Schuld daran ist ein allzu laxes Namens-Änderungs-Gesetz der Briten. Das hatte den Sexualstraftätern ermöglicht, mit neuen Namen ganz einfach unter dem Radar der Polizei abzutauchen. Teilweise hätten die Täter sich so an neuen Wohnorten auch neue Arbeitsstellen mit Kindern und Jugendlichen erschlichen.
Es will so gar nicht zusammenpassen: die Freude, dass es endlich heller wird, wärmer auch, Krokusse und Osterglocken ihre bunten Köpfchen aus der Erde recken, Amseln morgens ihre Liebeslieder singen. Das ist schön, macht Freude, gibt Auftrieb – und dann dieses Gedenken an „ein Jahr Krieg in der Ukraine“. Die ganzen Bilder, Rückblicke und das geballte Leid all der armen Menschen, der Ausgebombten, der Hinterbliebenen und der zu Zehntausenden getöteten Menschen.
Wie gut kannst Du auf Dich selbst aufpassen? Und wie gut kannst Du dabei auch an die anderen denken und auf sie Rücksicht nehmen? – Das ist ja gar nicht immer so einfach. Wir Menschen lassen uns ja schon gerne mitreißen. Gerade letzte Woche, als viele Leute Karneval gefeiert haben.
Wie steht eigentlich die Kirche zu den Waffenlieferungen an die Ukraine? Die ehemalige Ratsvorsitzende. Margot Käßmann ist bekennende Pazifistin. Das ist eine klare Haltung, wenn jemand sagt: Mein christlicher Glaube genau wie mein klarer Verstand lassen sich mit dem Einsatz von tödlichen Kriegswaffen nicht vereinbaren. Okay. Andere Christinnen und Christen können das aber auch anders sehen, sagt zum Beispiel die aktuelle Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Anette Kurschuss. Sie ruft zum Jahrestag des russischen Angriffs zu Friedensgebeten und zur Unterstützung für die leidenden Menschen in der Ukraine auf – auch mit Waffen.
Du spürst den Alltagstrott, aber Du kannst nicht wirklich sagen, was Dir nicht so richtig gefällt? Dann ist jetzt eine gute Zeit, sieben Wochen lang bis Ostern etwas anders zu machen. Letzten Mittwoch hat die Fastenzeit offiziell begonnen, aber Du kannst auch jetzt noch starten.
Es gibt auch wirklich gute Nachrichten. In dem Fall: Eine alte Errungenschaft kommt wieder. Etwas, das es viele Jahrzehnte gab und dann abgeschafft wurde, gibt’s jetzt wieder immer mehr. Die Idee ist eigentlich ganz einfach aber genial: Du legst Dich abends hin, und während Du schläfst, fährt Dein Bett hunderte Kilometer quer durch Deutschland oder Europa, und wenn Du am nächsten Morgen aufwachst, dann bist Du im Urlaub.
Der erste Verlierer eines Krieges ist immer die Wahrheit. Das gilt auch für den Ukrainekrieg. Wer das Lügen am besten beherrscht, hat gute Aussichten auf Erfolg, aber nur kurzfristig.
Sonnenblumen und Kornblumen – gelbe und blaue Blüten. – Klar, es sind die Farben der Ukraine. Weniger als drei Wochen hat es gedauert, dann waren die eine Million kleinen Tüten mit Sonnenblumen-Kernen und Kornblumen-Samen aus.
Ich denke ja im Moment immer wieder darüber nach, was Bots mit Künstlicher Intelligenz alles verändern könnten. Das Interesse an „ChatGPT“ von OpenAI ist enorm. Microsoft investiert bereits Milliarden in das Unternehmen und will den Chat-Bot in eigene Produkte integrieren. Google will sich nicht abhängen lassen und stellt hektisch seine eigene Chat-KI mit dem Namen „Bard“ vor. Derweil ist ChatGPT immer häufiger überlastet, weil einfach zu viele Leute gleichzeitig versuchen darauf zuzugreifen.
Was ist cooler: mobil telefonieren, oder in ein Konzert gehen? Blöde Alternative, oder? Ist aber nicht unrealistisch, die Frage. Die Veranstaltungsindustrie, Konzertorganisatoren, aber auch jede kleine Privatfeier, bei der ein Funkmikrofon gebraucht wird, bei all diesen Events nutzen die Veranstalterinnen und Veranstalter Funkfrequenzen: Das gilt für Opas 75. über Hochzeitsfeiern, Gottesdienste, genauso für Demos, Podiumsdiskussionen, Stadtverordnetenversammlungen. Und genau diese Funkfrequenzen wollen auch die Mobilfunkanbieter für sich in Anspruch nehmen. „Tötet der Mobilfunk die Kultur?“ Naja, das ist sicher übertrieben, aber der Streit um die bisher freien und von der Eventtechnik beanspruchten Funkfrequenzen ist längst und ernsthaft im Gange.
Wenn sich jemand für Klimaschutz einsetzt, ist er oder sie dann automatisch politisch „grün“? Manche sagen das ja; vor allem wenn es um emotionale Themen geht, wie – Achtung, bitte ganz ruhig bleiben – ein Tempolimit auf Autobahnen. Nur so als Beispiel. Kaum kommt das Thema auf, geht’s ab in den Sozialen Medien, bei Diskussionen mit Kollegen und Freunden und natürlich bei den Parteien.
Manche gehen immer sonntags oder zumindest öfter in die Kirche, aber das machen schon lange nicht mehr alle. Das heißt aber nicht automatisch, dass die Kirchen, der Glaube, Religion den Menschen komplett unwichtig ist. Auch die Haltung zum Beispiel der Evangelischen Kirche zu gesellschaftlichen und politischen Themen interessiert viele Menschen. Nach dem Ergebnis einer neuen repräsentativen Studie findet es sogar eine Mehrheit wichtig, dass die Kirchen sich in solchen Diskussionen deutlich positionieren: 52 Prozent der Menschen in Deutschland befürworten das.
Du hast vielleicht keinen Platz in Deiner Bude. Vielleicht kennst Du aber wen oder weißt von einem Haus, wo eigentlich Platz ist für Menschen, die nach dem Erdbeben keine Bude, keine Wohnung, kein Haus und kein Dach über dem Kopf haben.
Okay, jetzt probiere ich auch mal aus, ob ChatGPT meine Arbeit erledigen könnte. Also: Schreib einen Text im Format „Was glaubst du?“ über ein Thema, das gerade viele junge Menschen in Deutschland bewegt.
Der Valentinstag – Schmusi, Schmusi, Knutsch und Kuschel, Love and Happyness – am 14. Februar – Der ist für alle da. Also alle Verliebten. Jung oder alt, hübsch oder hässlich groß oder klein – egal – alles subjektiv. Ob so oder so: „Verliebt Sein“ ist Thema am Valentinstag.
Manchmal könnte man doch die Wände hochgehen. Da sind viele Tausend Menschen von dem furchtbaren Erdbeben getötet worden, man mag sich das Leid kaum vor Augen führe, und gleichzeitig lassen der türkische und der syrische Staatschef, Erdogan und Assad, in der betroffenen Region weiter Dörfer und Städte bombardieren!
Bist Du frisch verliebt? Glücklich zusammen, schon lange? Oder zumindest „zufrieden“? Oder Single? Jetzt, kurz vor Valentinstag, ist es für die Singles manchmal besonders schmerzhaft – oder nervig: Für die unfreiwilligen Singles ist es schon manchmal traurig, überall Herzchen und Pärchengedöns mitzubekommen, und den unfreiwilligen Singles kann es ganz schön auf die Nerven gehen, wenn sie zum x-ten Mal gefragt werden: „Wie? Du bist Single?“ – So als kommt sie von nem anderen Planten oder so.
Hach, wie schön wäre die Welt ohne Probleme! Aber so läuft es halt nicht. Irgendwas ist ja immer. Im besten Fall sind’s Kleinigkeiten, die Dir in die Quere kommen. Und dann ist es praktisch, wenn Du das gleich aus der Welt schaffen kannst und zack, da ist es kein Problem mehr. Cool.
Was brauchst Du wirklich? Also ich meine, was willst Du wirklich unbedingt besitzen – und was brauchst Du eigentlich nicht selbst?
Kennst Du auch so jemanden: Wenn der was erzählt, dann ist das alles ganz, ganz toll oder ganz, ganz schlimm. Er verwendet die größten Superlative, die es gibt. Vor allem, wenn es um etwas geht, das schief gehen könnte. Uiuiuiui, da werden die ganz großen Worte ausgepackt, mannomannomann, das haste noch nicht gesehen! – Wie ernst kannst Du das nehmen?
Hach, wie schön wäre die Welt ohne Probleme! Aber so läuft es halt nicht. Irgendwas ist ja immer. Im besten Fall sind’s Kleinigkeiten, die Dir in die Quere kommen. Und dann ist es praktisch, wenn Du das gleich aus der Welt schaffen kannst und zack, da ist es kein Problem mehr. Cool.
Was brauchst Du wirklich? Also ich meine, was willst Du wirklich unbedingt besitzen – und was brauchst Du eigentlich nicht selbst?
Kennst Du auch so jemanden: Wenn der was erzählt, dann ist das alles ganz, ganz toll oder ganz, ganz schlimm. Er verwendet die größten Superlative, die es gibt. Vor allem, wenn es um etwas geht, das schief gehen könnte. Uiuiuiui, da werden die ganz großen Worte ausgepackt, mannomannomann, das haste noch nicht gesehen! – Wie ernst kannst Du das nehmen?
Wenn Du zu Fuß unterwegs bist bei Dir im Ort, vielleicht um was einzukaufen oder auf dem Weg zum Arzt. Ziehst Du dann eher die Kapuze über den Kopf, hast die Kopfhörer auf, damit Du vor allen Deine Ruhe hast, oder freust Du Dich, ein paar Bekannte zufällig zu treffen, ein paar Sätze zu plaudern, wie’s so geht und so?
Alles fing damit an, dass Dein Mitbewohner gefragt hat, ob deine alte Karre eigentlich noch fährt, also auch jetzt im Winter, wenn’s kalt und glatt ist. Und ob er sich das mal ausleihen kann. – Ein paar Stunden später klingelt Dein Telefon: „Ey, Du hast gesagt, die Karre fährt noch. Und jetzt ist das Ding verreckt!“
Warum sind die Debatten um Verkehr, Tempolimit, Konzepte mit weniger Autos in den Städten und alles, was sonst irgendwie was mit Autos zu tun hat – warum sind diese Debatten so oft so super emotional?
„Hastighets Lotteriet“ – Das klingt schon direkt nach fun, oder? Haha, Schwedisch halt. „Hastighets Lotteriet“, das heißt auf Deutsch: Geschwindigkeits-Lotterie. Und die funktioniert so:
Spätestens seit Microsoft jetzt Chat GPT in Office eingebaut hat, kommt keiner mehr an KI-Chatbots vorbei. Und ob eher unbewusst beim der Onlinesuche oder ganz bewusst beim Verfassen von E-Mails, Social Media Posts und so weiter, viele Dinge gehen mit KIs einfacher oder können sogar automatisiert werden. Das ist prinzipiell auch super! Ich lass das Ding z.B. meine E-Mails schreiben. Das geht fast so gut, wie wenn ich‘s selbst mache nur manchmal, da funktionierts einfach gar nicht.
Manchmal muss das einfach sein. Wenn Dich ganz viele Dinge nerven oder mehr noch: Wenn Du Dich richtig ärgerst, wütend bist, es muss auch mal raus. Aber wo? Schreibt jemand: „Soziale Medien sind auch zum Dampf ablassen da, damit man nicht komplett durchdreht“. Ist das so?
Spätestens seit diesem Geheimtreffen der Rechtsextremisten reden viele über ein Verbot der AfD. Manche sind dafür, manche dagegen. Parteiverbote sind in Deutschland möglich. Man kann eine Partei aber nur dann verbieten, wenn sie die berühmte „freiheitlich demokratische Grundordnung“ ablehnt und aktiv plant, diese abzuschaffen. Viele AfD-Gegner werten dieses Geheimtreffen als so einen Plan und fordern: Die AfD muss jetzt endlich verboten werden.
Es gibt Leute, die haben es drauf, das Positive zu sehen, selbst wenn die sich ärgern und unzufrieden sind. Dann bleiben die nicht hängen und jammern. Ich meine, ja, das gehört auch mal dazu. Aber die Leute, an die ich denke, die zählen dann nicht einfach nur die ganze Zeit auf, was alles schlecht ist und wer schuld ist, sondern die wandeln ihren Ärger um in Aktionen. Die machen was.
Schon gehört? Homöopathie soll bald keine Kassenleistung mehr sein und muss dann privat bezahlt werden. Das heißt, dass da nicht mehr alle mit ihren Beiträgen mitzahlen, wenn jemand Homöopathie einnimmt.
Also ich wäre es gern: einer, der zur letzten Generation auf dieser Erde gehört, zur letzten Generation, die so blöd war, den Planeten, auf dem wir leben, komplett zu verfeuern. Im wahrsten und im übertragenen Sinn des Wortes.
Bist du der Mensch, mit dem Du den Rest Deines Lebens verbringen möchtest? Eine verrückte Frage, oder? Tut man natürlich eh. Geht ja gar nicht anders. Aber trotzdem ist die Frage nicht dumm. Ist vielleicht eine gute Silvesterfrage, so eine „Guck mal in Deine Zukunft“-Frage. Kann man sich aber mit Fug und Recht auch an einem x-beliebigen anderen Tag stellen, wenn man morgens in den Spiegel guckt:
Garzweiler II, Fridays for Future, Hambacher Forst, Last Generation, Lützerath – der Klimawandel wird tödlicher, die Proteste werden radikaler. Blockiert wird hier wie da. Die Klimaaktivistinnen und -aktivisten blockieren Straßen, Schienen, Startbahnen oder auch mal den Kunstbetrieb. Die Energiekonzerne und die Politik blockieren eine echte Umstellung unserer Gesellschaft und besonders unserer Industrie- und Verkehrspolitik.
Es gibt so ein Gefühl, das scheint mir zum Menschen dazu zu gehören: Das Gefühl, dass früher alles besser war. Ich denke das auch oft. Ich werde da sogar richtig sentimental. Hänge an einem unten schon halb verbogenen Schraubendreher mit Holzgriff von meinem Opa mehr als an jedem neuen Wunderwerk der Schraubendrehertechnik mit X-fach irgendwelchem Schnickschnack.
„Jeder Krieg wird auch von einer Informationsschlacht begleitet“ – das sagt der Medienwissenschaftler und Reporter Lutz Mükke. Er ruft deshalb dazu auf, dass Journalistinnen und Journalisten besonders sorgfältig und mit kritischer Distanz berichten. Guter Punkt. Aber heutzutage haben ja alle die relativ einfache Möglichkeit, Informationen zu verbreiten – in den Sozialen Medien oder mit Nachrichten in Chatgruppen deines Lieblings-Messengers zum Beispiel.
Hey, schaffst du es angesichts des Ukraine-Kriegs noch heiter zu bleiben? Ist freuen überhaupt noch erlaubt bei so viel Leid?
Wie viel lässt Du an Dich ran, so emotional? Und wie viel lässt Du raus, emotional? Menschen sind da ja so unterschiedlich! Manche erleben eine kleine Kleinigkeit und freuen sich total drüber – und erzählen das dann auch. Und Du denkst hinterher fast, Du warst selbst dabei. Andere erleben das Größte und Wundervollste, und berichten nur knapp „war echt gut“.
Künstliche Intelligenz, kurz KI. Computer, die selbst lernen und dann aufgrund dessen, was sie gelernt haben, Entscheidungen treffen. Findest Du das eigentlich eher gruselig oder ziemlich genial? Immerhin hast Du jeden Tag mit mindestens einer Künstlichen Intelligenz zu tun. Die großen Suchmaschinen wie Google und Bing sind intelligent. Die sortieren die Suchergebnisse nicht einfach nur nach Regeln, die Programmierer programmiert haben, sondern nach Regeln, die die Suchmaschinen selbst entwickelt haben, weil sie ständig dazu lernen.
Hast Du so spezielle Smartphone-Handschuhe, mit denen Du auch draußen, wenn’s kalt ist, das Touch-Display bedienen kannst?
Die Kinder zuerst! So sieht das die Chefin der Evangelischen Kirche in Deutschland. In ihrer diesjährigen Weihnachtsbotschaft stellt Annette Kurschus die Kinder in den Mittelpunkt:
Egal, ob Du Dir was vom Weihnachtsmann, vom Christkind oder vom Nikolaus gewünscht hast – keiner kann alle Wünsche erfüllen – jedenfalls nicht sofort. Aber unbeantwortet sollte kein Wunsch bleiben.
Bei guten Filmen, da identifiziert man sich normaler Weise immer mit einer der Hauptfiguren, leidet mir ihr, lacht mir ihr, freut sich, sorgt sich mit ihm, dem Helden, oder ihr, der Heldin. So ist das im Kino.
Weihnachten, das Fest der Familie. Das wird schön an Heilig Abend! Alle zuhause bei den Eltern, auch Deine Geschwister kommen, Weihnachtsbaum, gutes Essen, schöne Geschenke, noch in die Kirche zum Krippenspiel, Weihnachtsliedersingen.
Ja super, die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Kalifornien haben es endlich geschafft, die umweltfreundliche Kernfusion so hinzukriegen, dass deutlich mehr Energie dabei rauskommt, als man reinsteckt. Und was ist mit dem ABER?
Weißt Du warum die Sonne leuchtet und die Sterne? Weil im Weltall funktioniert, was wir hier bisher nicht so richtig hingekriegt haben: Energiegewinnung durch Kernfusion. Die Betonung liegt auf „bisher“. Denn das hat sich am 5. Dezember um 1:03 Uhr nachts in einem kalifornischen Labor der National Ignition Facility geändert. In diesem Moment haben 192 riesige Laserstrahler einen kleinen Zylinder von der Größe eines Radiergummis beschossen, der einen gefrorenen, von einem Diamanten umhüllten Wasserstoffknubbel enthielt. Und dieser Wasserstoffknubbel hat in diesem Moment seine Struktur verändert und sich in eine kleine Sonne verwandelt. Keine Umweltverschmutzung, nur Energie. Ein Wahnsinnsdurchbruch. Vielleicht der erste Schritt zur Lösung der Welt-Energie-Probleme.
Nur noch wenige Tage, dann ist Weihnachten. Bist Du schon in Stimmung, oder hast Du noch zu viel um die Ohren? „Jahres-End-Stress“ nennt das ein Freund von mir. Sehr treffend, schließlich soll ja noch alles Mögliche extra fertig werden – auf der Arbeit, für die Familie, vielleicht auch für Dich selbst?
Vierter Advent: Jetzt geht es wirklich schnell. Keine Woche mehr und es ist soweit: Heilige Nacht, Weihnachten. Beschenkte und Schenkende sitzen in der warmen Stube, oder rund um den Küchentisch und freuen sich aneinander, übereinander, miteinander. Ob die Freude wohl ein bisschen ähnlich wird dieses Jahr, ein bisschen ähnlich wie damals in der ersten sogenannten Heiligen Nacht?
Wie sind Deine Pläne für Weihnachten? – Hä, welche Pläne? Einfach alles wie immer! – Das ist ja bei vielen so. Egal, was das Jahr über passiert ist, an Weihnachten ist Weihnachten. Da werden viele Menschen richtig nostalgisch. Da soll bitte alles wie immer sein.
Bist Du ein geduldiger Mensch? Oder eher der aufbrausende Typ? Wenn irgendwas nicht so läuft, oder wenn du auf irgendwas wartest. Ich meine jetzt nicht, weil das Tee- oder Kaffeewasser wieder ewig braucht, bis es kocht. Eher beim Warten auf was Wichtiges. Wie schwer fällt Dir das Warten da?
Es sind gerade ganz schön viele Kinder und Jugendliche krank, manche davon schwer. Die Kinderarztpraxen und -kliniken sind voll. In der evangelischen Kinder- und Jugendklinik Weimar zum Beispiel waren in den letzten drei Wochen mehr als 100 Kinder mit heftigen Atemwegserkrankungen stationär in Behandlung.
Vielleicht hast Du ja auch so einen Lieblingsonkel oder eine Lieblingstante und freust Dich schon aufs Wiedersehen beim Weihnachts-Familientreffen. Was, wenn ausgerechnet der Lieblingsverwandte mehr als schräge Dinge erzählt. Sowas wie, dass das mit dem Krieg und Energieknappheit doch alles so gar nicht stimmen würde. Und Corona und die Impfungen, alles eine Verschwörung! Vielleicht findet er/sie, dass die „Reichsbürger“ doch gar nicht so falsch … – Moment, Stopp!
Bist Du lieber zusammen zusammen oder allein zusammen? Bist Du lieber allein zusammen mit Freundinnen und Freunden oder lieber zu zweit allein? Äh, was? – Naja, es gibt ja verschiedene Levels des Allein- und Zusammenseins. Und nicht jede und jeder braucht gleich viele Menschen um sich herum.
Heute ist der Tag der Menschenrechte. Die Bundesregierung hatte zu ihrem Amtsantritt versprochen, den Schutz der Menschenrechte zum Kompass ihrer Außenpolitik zu machen und mit einer Reihe von Maßnahmen zu stärken . Das Evangelische Hilfswerk Brot für die Welt stellt der Ampelregierung nach einem Jahr Arbeit jetzt kein gutes Zeugnis aus: „Leider müssen wir feststellen, dass dies Ankündigungen bisher nicht konsequent umgesetzt wurden“, sagt Dagmar Pruin, die Präsidentin von Brot für die Welt.
Fährst Du trotz der Kälte jetzt bei Dir in der Stadt mit dem Fahrrad einkaufen oder nimmst Du jetzt doch lieber ein Auto? Vielleicht auch, weil es einige Stellen gibt, in denen der Radweg plötzlich endet und eh schlecht geräumt ist, da ist Dir das auch ein bisschen zu gefährlich? – Wie schön wäre es, wenn Du in Valencia wärst!
„Frauen kosten Geld, wollen immer Schuhe kaufen, zum Friseur, essen gehen und hübsche Klamotten bestellen!“ Das sind halt so Chauvi-Sprüche. Aber erstens werden wir Männer nun echt nicht unbedingt gebraucht, damit die Frauen sich das leisten können. Und zweitens müssen wir da ganz still sein, wenn wir uns mal die Gesamtrechnung anschauen.
So, jetzt ist ’ne Woche rum seit dem „Black Friday“. Und? Haste Dir was gekauft? ’nen Schnapp gemacht? Oder war’s Dir egal? Vor allem Elektronikhändler haben versucht, mit günstigen Angeboten zu locken. „Lieber ’ne neue Waschmaschine kaufen als die alte reparieren, lohnt doch eh nicht“, stimmt immernoch viel zu oft. Aber nicht mehr immer und überall.
Was hilft Dir in diesen Zeiten mit Krieg in der Ukraine, Inflation, Energie- und Klimakrise, um Deine Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu bewahren? Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat rund 1.000 Menschen dazu befragt im Auftrag der evangelischen Zeitschrift chrismon.
Was hilft Dir in diesen Zeiten mit Krieg in der Ukraine, Inflation, Energie- und Klimakrise, um Deine Hoffnung auf eine bessere Zukunft zu bewahren? Das Meinungsforschungsinstitut Emnid hat rund 1.000 Menschen dazu befragt im Auftrag der evangelischen Zeitschrift chrismon.
Fährst Du trotz der Kälte jetzt bei Dir in der Stadt mit dem Fahrrad einkaufen oder nimmst Du jetzt doch lieber ein Auto? Vielleicht auch, weil es einige Stellen gibt, in denen der Radweg plötzlich endet und eh schlecht geräumt ist, da ist Dir das auch ein bisschen zu gefährlich? – Wie schön wäre es, wenn Du in Valencia wärst!
„Hey, lass uns mal feiern, lass uns mal keine Sorgen haben, lass uns tanzen, lass und freuen über alles, was gut ist“ – Kennst Du auch jemanden, der so drauf ist? Vielleicht sogar Du selbst? Leute, die sich auf die guten Dinge konzentrieren, sich nicht runterziehen lassen. Die, die gute Laune haben und für gute Stimmung sorgen. Cool! – Und die anderen, die sagen: „Alter! Wie kannst Du so gut drauf sein? Die Zeit läuft ab, die Ergebnisse der Weltklimakonferenz reichen hinten und vorne nicht! Wir haben viel zu viel zu tun!“ Stimmt. Auch cool.
Eine Kollegin meinte, man sollte diese ganze unsägliche Weihnachtsbeleuchtung als allererstes abschalten, bevor man über Klima und Energieknappheit redet. Also Lichterketten in allen Städten aus! Fassadenstürmende Nikoläuse in die Schockstarre versetzen! Den Rentierkutschen in den Vorgärten den Stecker ziehen! Ja? Nein?
Advent. Findest Du diese Zeit ganz entspannt? Machst Du es Dir einfach öfter gemütlich, zündest eine Kerze an (und dann zwei, dann drei, dann vier) – oder fühlst Du Dich gestresst wegen der ganzen Vorbereitungen?
Hast du das schonmal wen sagen hören: Den müsste man doch an die Wand stellen? Stammtischgerede vielleicht. Aber wenn das jemand so raushaut, dann ist ein klares und eindeutiges Nein die richtige Reaktion. Und nicht nur am 30. November.
Wenn Du irgendwo einen neuen Job anfängst, wie wünscht Du Dir das? Heimlich still und leise? Du kriegst Deinen Arbeitsplatz gezeigt und gut is? Oder fändest Du eine richtige öffentliche „Indienstnahme“ cool? So: nu komm‘ se ma nach vorne hier zum Direktor und zeigen sich ihren neuen Kolleginnen und Kollegen“.
Hast Du dieses Jahr einen Adventskalender? Mit einem Stück Schoki pro Tag? Wenn der Adventskalender Deine Lieblingsserie wäre, dann würdest Du safe gleich die ganzen Schokis der ganzen Staffel … äh, Woche … naschen.
Unsere Welt ist krank. Und das Leiden tritt an vielen Orten gleichzeitig vor unsere Augen. Krieg, Gewalt und Flüchtlinge an so vielen Orten, das Schreien und Leiden der Schöpfung, der Hunger und die Ungerechtigkeit in den ärmsten Ländern. Leiden mögen zum Leben dazugehören, unendlich viel Leid könnten wir als Menschheit aber vermeiden. Darauf machen die Kirchen anlässlich des heutigen Totensonntags besonders deutlich aufmerksam.
Vorsicht! Wenn gerade viele Krisen sind, dann steigt die Gefahr für Radikalisierung. Der Konfliktforscher Andreas Zick von der Uni Bielefeld warnt davor.
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