Einweihung: Denkmal für Bombenopfer in Gardelegen

In Gardelegen wird heute Nachmittag das Mahnmal „die Tür ins Nichts“ eingeweiht. Die Tür aus Stahl erinnert an Opfer des Bombenangriffs auf die Stadt in den letzten Tagen des zweiten Weltkrieges im März 1945. Schülerinnen und Schüler aus Gardelegen und Mieste waren an der Entstehung des Mahnmals beteiligt.

Junges Engagement: Stolperstein-AG im GSG Gardelegen

Über 100.000 Stolpersteine hat der Kölner Künstler Gunter Demnig seit 1992 verlegt. Jeder Einzelne der im Boden versenkten Pflastersteine trägt eine Messingplatte mit einem eingravierten Namen und erinnert an ein Opfer des Nationalsozialismus. An Juden, an Sinti und Roma, an politisch Verfolgte, Homosexuelle, Zeugen Jehovas oder Euthanasieopfer. In Sachsen-Anhalt sind inzwischen in 50 Städten fast 2.000 Stolpersteine verlegt worden. Die Initiative für eine Verlegung geht meist von Bürgerinnen oder Bürgern aus. In Gardelegen engagiert sich die Stolperstein-AG des Geschwister-Scholl-Gymnasiums. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat die Arbeitsgemeinschaft besucht:

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