Stiftung KiBa wählt die Kirche des Jahres

Fünf Kirchen aus dem SAW-Land stehen zur Wahl für die Kirche des Jahres. Sie stehen in Hedersleben bei Eisleben und in Meseberg in der Altmark. Außerdem in Frohndorf, einem Ortsteil von Sömmerda, im thüringischen Bleicherode und im sächsischen Krippehna. Fünf von insgesamt dreizehn Kandidaten. Die Wahl zur Kirche des Jahres ist ein Wettbewerb der Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler oder kurz: KiBa-Stiftung. Mit den Fördermitteln der evangelischen Stiftung lässt sich kein Kirchengebäude komplett sanieren. Aber das Engagement der KiBa-Stiftung ist ein Türöffner, weiß Geschäftsführerin Heidrun Schnell:

Anträge stellen! Stifung KiBa fördert Kirchensanierungen

Die Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler, kurz: KiBa-Stiftung will Geld loswerden. Das heißt, evangelische Kirchengemeinden mit einer Kirchensanierung können ihre Anträge stellen. Im vergangenen Jahr hat die Stiftung 105 Projekte mit mehr als 1,5 Millionen Euro gefördert. Heidrun Schnell ist die Finanzchefin der Evangelischen Kirche in Deutschland und gleichzeitig Geschäftsführerin der Sttiftung:

KiBa-Kirche des Monats steht in Meseberg in der Altmark

Jeden Monat wählt die Kiba-Stiftung, die evangelische Stiftung zur Bewahrung kirchlicher Baudenkmäler, eine Kirche des Monats. Ein sanierungsbedürftiges Gotteshaus, dem dann besondere Aufmerksamkeit gewidmet wird. Die Kirche des Monats August steht in der Altmark in Meseberg. Neben dem Titel gibt es auch 20.000 Euro für die Kirchensanierung. Der denkmalgeschützten Dorfkirche von Meseberg hat die Feuchtigkeit zugesetzt. Etwa 180.000 Euro kostet die Sanierung, für die die Gemeinde schon viele Spenden gesammelt hat. Zum Beispiel beim Dorffest, bei einem Benefizkonzert oder auch bei einem Puppenspiel im vergangenen Jahr. Die Kirche wird von der Gemeinde genutzt. Gut so, sagt Heidrun Schnell. Sie ist die Geschäftsführerin der Kiba-Stiftung.

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