Hetze ist keine Alternative
Ironie kommt im Radio nicht so leicht rüber, deswegen kommt sie auch im Radio nicht oft vor, aber ich versuch’s trotzdem mal. Also Achtung: Ironie:
Ironie kommt im Radio nicht so leicht rüber, deswegen kommt sie auch im Radio nicht oft vor, aber ich versuch’s trotzdem mal. Also Achtung: Ironie:
Hast Du manchmal das Gefühl, es geht irgendwie alles immer schneller? Das, was vorgestern noch neu war, ist morgen schon alt? Das ist nicht nur ein Gefühl, das ist auch so. Denn ganz viele Prozesse laufen mit exponentiellem Wachstum ab.
Hat sich bei Dir auch schon die Art der Flüssigkeitszufuhr geändert in den letzten zwei Wochen – von Kaltgetränken zu Heißgetränken? Ich bin gerade noch in der totalen Übergangsphase:
Manchmal haut man auch ganz unbedacht irgendeinen Spruch raus. Ohne böse Absicht, aber doch irgendwie knapp daneben, oder schlimmer noch: voll das Fettnäpfchen.
Manchmal nervt es echt total, wie sich die anderen Verkehrsteilnehmer so benehmen! Der eine fährt von hinten dicht auf und sitzt fast schon bei Dir im Kofferraum, die Tante da vorne fährt haarscharf an Dir vorbei, der LKW-Fahrer hätte fast das Kind auf dem Rad übersehen … man, alle voll hektisch und aggro oder was? Huch! Und vor lauter Ärger wärst Du gerade fast bei rot über die Ampel, schnell ne Vollbremsung und schon guckt der Typ an der Fußgängerampel böse zu Dir rüber.
So, Ihr Männer im 89.0-RTL-Sektor. Ihr habt die Wahl: Wollt Ihr genauso lange leben wie die Frauen, dann geht ins Kloster. – Okay, das ist jetzt vielleicht etwas arg vereinfacht. Fangen wir mal vorne an:
Manchmal haut man halt auch mal ganz unbedacht irgendeinen Spruch raus. Ohne böse Absicht, aber doch irgendwie knapp daneben, oder schlimmer noch: voll das Fettnäpfchen.
Am Dienstag wird es wieder an Deiner Haustür klingen, und dann stehen sie vor der Tür, die Kinder in gruseligen Verkleidungen, und nötigen Dich, ihnen Süßigkeiten zu schenken. Vor den Haustüren leuchten Kürbisse mit lustigen oder bösen Gesichtern. Ja, es ist wieder Halloween. Wie öde, wenn an manchen Haustüren die Leute der Gruselbande dann oberlehrerhaft erklären: „Nein, wir feiern nicht Halloween, heute ist schließlich Reformationstag“. Na, „super“!
Das war schon aufregend diese Woche, und zwar ne Aufregung, die eigentlich kein Mensch braucht: Bundesweit und auch an mehreren Schulen bei uns im 89.0-RTL-Sektor gab’s Bombendrohungen und Gewaltandrohungen an Schulen, aber auch andere öffentliche Einrichtungen und Radio- und Fernsehsender wurden bedroht. Zum Glück ist überall nichts Schlimmes passiert. Alles gut.
Das hat es noch nicht gegeben, kein Computer-Wettermodell hat es vorausberechnet: Aus dem Tropensturm „Otis“ ist innerhalb von nur 12 Stunden ein Hurricane der höchsten Kategorie geworden. Mit Windgeschwindigkeiten von 270 bis 330 km/h ist er in der Nacht zu Mittwoch auf den mexikanischen Badeort Acapulco gerast. Fensterscheiben, Betonfassaden – einfach weggeblasen, alle Strommasten umgefallen, Bäume, Autos, Boote, die Maisernte zerstört, mindestens 27 Menschen sind gestorben – der Wirbelsturm war gnadenlos.
Seit 2 ½ Wochen ist nach dem Terroranschlag der Hamas auf Israel nun Krieg in Israel und Gaza. Und die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass er nicht so schnell vorbei sein wird. Die Zahl der Toten und Verletzten steigt und wird weiter steigen. Und die Aufregung ist groß – auch weil es so viele Bilder und Videos in den Sozialen Medien gibt, die zum Teil echt heftig sind.
Ein Chanson-Konzert mit Beatles-Hits gibt’s morgen um 19 Uhr in Bechstedtstraß. Das liegt an der B4 zwischen Erfurt und Weimar. In der Bonifatiuskirche performen Tabea und Tobias Wollner neu interpretierte Beatles-Songs und witziges Musikkabarett rund um die 4 Liverpooler.
Ein Chanson-Konzert mit Beatles-Hits gibt’s morgen um 19 Uhr in Bechstedtstraß. Das liegt an der B4 zwischen Erfurt und Weimar. In der Bonifatiuskirche performen Tabea und Tobias Wollner neu interpretierte Beatles-Songs und witziges Musikkabarett rund um die 4 Liverpooler.
Es ist mal wieder soweit: Da passiert so viel in der Welt, so viel Schlimmes, das einen runterzieht: der Angriff der Hamas auf Israel, der Krieg gegen die Ukraine, die Klima- und Naturkatastrophen, Hetze und Hass.
„Mit welcher Taktik werden sie wohl vorgehen?“, „Ist da mit einer Offensive zu rechnen?“, „Gibt es schon was Neues?“, „Diese Situation könnte ein Gamechanger werden“ – An was hast Du jetzt gerade gedacht? An Sport oder an Krieg?
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ – Das ist ein Spruch aus der Bibel. Ein Jesus-Zitat. Und es steht dafür, beim Schimpfen auf andere auch mal in den Spiegel zu gucken. Schonungslose Selbstkritik unter den Christinnen und Christen in Mitteldeutschland fordert daher auch der ehemalige Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen, Michael Haspel. Die Kirche gäbe sich immer kritisch gegenüber dem Rechtsextremismus. Sie übersieht dabei aber allzu oft, dass ihre eigenen Gemeindemitglieder gerade in ländlichen Gebieten auch AfD wählen, dass auch ihre Ältesten oder Gemeindevorstände menschenverachtende Überzeugungen teilen.
Im Supermarkt, direkt vor den Kassen, da wo alle langmüssen nach dem Einkaufen, da stehen sie schon seit Wochen: die Kekse und Schokonikoläuse, die Marzipankugeln und Lebkuchen. Ich geb’s zu, neulich bin ich mal schwach geworden und hab schonmal eine Packung mitgenommen. – Ob ich die Lebkuchen auch schon aufgegessen habe? Öhm, muss ich darauf jetzt antworten?
„Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem Auge bemerkst du nicht?“ – Das ist ein Spruch aus der Bibel. Ein Jesus-Zitat. Und es steht dafür, beim Schimpfen auf andere auch mal in den Spiegel zu gucken. Schonungslose Selbstkritik unter den Christinnen und Christen in Mitteldeutschland fordert daher auch der ehemalige Direktor der Evangelischen Akademie Thüringen, Michael Haspel. Die Kirche gäbe sich immer kritisch gegenüber dem Rechtsextremismus. Sie übersieht dabei aber allzu oft, dass ihre eigenen Gemeindemitglieder gerade in ländlichen Gebieten auch AfD wählen, dass auch ihre Ältesten oder Gemeindevorstände menschenverachtende Überzeugungen teilen.
Sie tut es. Sahra Wagenknecht wird wahrscheinlich Montag die Gründung einer neuen Partei ankündigen. Jedenfalls hat Frau Wagenknecht bei Gericht in Mannheim schonmal einen Verein als Vorstufe zu dieser Partei angemeldet. Wie der wohl heißt? Vieleicht „Sahra Wagenknecht Verein“? Fast.
Smartphone auf, gefühlt tausend neue Meldungen, Posts, Bilder, Videos – zur Explosion am Krankenhaus in Gaza, zu großem Aufruhr in vielen arabischen Ländern, zu Demos und Aufständen in Deutschland.
Ich denke, wir müssen davon ausgehen, dass der Mensch böse ist, durch und durch böse. Und wir dürfen davon ausgehen, dass der Mensch – als Gattung – gut ist, durch und durch gut.
So eine Baustelle im Haus ist schon echt anstrengend. Der Lärm, der Staub, es dauert wochenlang, immer wieder verzögert sich was. Boa, das ist ja schon nervenaufreibend, wenn Du zur Miete wohnst. Wenn es Dein eigenes Haus ist und Du das alles organisieren und bezahlen musst, puh. Da bist Du echt urlaubsreif, wenn endlich alles vorbei ist.
Diesen Monat kommen zwei Gitarren unter den Hammer. Also im übertragenen Sinn. Sie werden meistbietend verscherbelt. Obwohl, „verscherbelt“ kann man jetzt auch nicht richtig sagen. Sie werden versteigert. Es sind zwei E-Gitarren. Das Auktionshaus Julien’s bietet sie an. Die eine ist eine GibsonSG von …? Von Eric Clapton. Es ist die Gitarre, die er in den 60er Jahren bei seiner ersten Tournee durch die Vereinigten Staaten gespielt hat. Mit der Band Cream. Die Gitarre heißt „Foul“ – die Verrückte. Vielleicht ja auch wegen ihrer unverwechselbaren Bemalung.
Was hast Du bei Dir zuhause, das für Dich einen total hohen Wert hat, das Du niemals verkaufen würdest – oder nicht verkaufen könntest, weil es in Geld nichts wert ist, aber für Dich, persönlich eben doch sehr wertvoll. Dinge, die Dich an eine besonders schöne Zeit erinnern. Etwas, das Dich an jemanden erinnert. Vielleicht die Kuscheldecke auf Deinem Sofa. Die ist schon uralt, aber super kuschelig. Und Deine Oma hat sie Dir mal geschenkt. Zum Beispiel.
Vielleicht ist es jetzt mal wieder soweit: Da passiert so viel in der Welt, so viel Schlimmes, das Dich nur runterzieht: der Angriff der Hamas auf Israel, der Krieg gegen die Ukraine, die Klima- und Naturkatastrophen, Hetze und Hass.
Der 41-jährige Mike Heard hat einen neuen Weltrekord aufgestellt. Wer ist Mike Heard? Mike Heard ist Neuseeländer. Was ist das für ein Weltrekord? Ein Weltrekord im Bungee-Springen. Wo ist er runtergesprungen? Von der Auckland Bridge. Wie hoch ist die? Das ist egal. Wieso? Weil er nicht nur ein Mal gesprungen ist. Wie oft ist er gesprungen? Mike Heard ist 941-mal am Bungeeseil angeleint von der Auklandbridge gesprungen? Und? Und Mike Heard hat diese 941 Bungeesprünge in 24 Stunden absolviert, Tag und Nacht. Rauf. runter, rauf, runter, rauf, runter, 941 Mal.
Teeya Lamée ist eine von über 10 Bands, die zum Zwiebelmarkt-Festival „PaulA-Palooza“ in Weimar kommen. Dazu lädt von heute bis Sonntag die Evangelische Jugend ein. Auf der Bühne neben der Jakobskirche stehen z.B. auch No:la, Internet Baby, Anika mit Zimt und Sterneregen. Am Sonntag gibt’s ab 11 Uhr „Brunch und Beten“, also zuerst kulinarische Genüsse und dann ab 12 ein Gottesdienst mit Musik der Banda Popular.
Teeya Lamée ist eine von über 10 Bands, die zum Zwiebelmarkt-Festival „PaulA-Palooza“ in Weimar kommen. Dazu lädt von heute bis Sonntag die Evangelische Jugend ein. Auf der Bühne neben der Jakobskirche stehen z.B. auch No:la, Internet Baby, Anika mit Zimt und Sterneregen. Am Sonntag gibt’s ab 11 Uhr „Brunch und Beten“, also zuerst kulinarische Genüsse und dann ab 12 ein Gottesdienst mit Musik der Banda Popular.
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“. Das ist einer der berühmtesten Sätze der Menschheitsgeschichte. Übertragen per Funk aus rund 384.400 Kilometern Entfernung von der Erde – vom Mond – am 21. Juli 1969, als Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt hat.
Slava Ukraina – Ruhm der Ukraine! Das ist der Ruf, der die Menschen in der Ukraine das aushalten lässt. Mindestens 50 unschuldige Menschen sind am Donnerstag in dem 300 Seelendorf Hrosa im ostukrainischen Gebiet Charkiw durch eine russische Rakete getötet worden. Jeder Sechste. Zivilisten allesamt. Kein Versehen, kein Blindgänger. Ein Kaffee und ein Lebensmittelgeschäft sind getroffen worden. Slava Ukraina – Ruhm der Ukraine. Das kann kein Ruhm allein des Leidens sein. Das muss auch ein Ruhm der weiteren Verteidigung mit militärischen Mitteln sein. Wie denn sonst könnte man erwarten, dass die Ukraine solche Morde seit 19 Monaten erträgt?
Wir sind so. Wir sind Menschen. Wir tun unvernünftige Dinge. Rauchen, Trinken und trotzdem Fahren Auto, oder – noch schlimmer – wir nutzen am Steuer unsere Smartphones. Alle wissen, dass das gefährlich, unvernünftig, grob fahrlässig ist, aber es passiert und passiert und passiert trotzdem. Die Polizei schätzt laut Auto-und-Reise-Club-Deutschland, dass 50% der Verkehrsteilnehmenden am Steuer ohne Freisprechanlage telefonieren und jeder sechste am Steuer SMS schreibt.
Also Pfennigfuchser, Erbsenzähler und – Entschuldigung – solche überkorrekten hypergenauen Korinthenkacker – die gehen mir so was von auf die Nerven. Strafzettel bei zwei Minuten im Halteverbot? GRRR.
Abends ist es jetzt schon ganz schön früh dunkel. Und in drei Wochen, wenn wir die Uhren auf die normale, mitteleuropäische Zeit zurückstellen, wird’s noch ’ne Stunde früher dunkel. Also eigentlich ist es andersrum, wir sind dann mit allem, was wir tagsüber so tun, eine Stunde später dran, weil wir ja die Uhr eine Stunde zurück … Ach, ist ja auch egal. Jedenfalls ist die Zeit vorbei mit abends noch lange draußen unterwegs sein, ist ja auch etwas kalt.
Meistens gibt es ja eigentlich keinen Grund zur Beunruhigung. Aber wenn Du spät am Abend oder nachts alleine nach Hause laufen musst, dann kann das schonmal etwas gruselig sein, so im Dunkeln.
Da läuft gerade was schief, oder? So viele politische Debatten kann man sich nicht anhören. Dabei finde ich es eigentlich ziemlich spannend, wenn Leute um eine Sache streiten, wenn Sie mit guten Argumenten um die beste Lösung für ein Problem ringen, wenn sie auch ein bisschen emotional sind und man ihnen auch mal anmerkt, wie wichtig ihnen eine Sache ist, wenn jemand seine Idee für die Zukunft beschreibt und der andere einen anderen Vorschlag macht, wo vielleicht gar nicht gleich klar ist: Ja, welche der beiden Lösungen ist denn jetzt die, die ich selbst besser finde? Und welche ist objektiv besser?
Im Kino läuft gerade „Die Mittagsfrau“. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans und evangelischer Film des Monats. Schonmal vorweg: Ein Happy-End hat dieser Film nicht. Aber er erzählt von einer Frau, die ihren Traum vom selbstbestimmten Leben nicht aufgeben will – hervorragend gespielt von Mala Emde.
Wie weit würdest Du gehen, wenn es gutes Geld bringt? Also ich rede jetzt nicht von dubiosen Geschäften, sondern von legalem, wirtschaftlichem Handeln, Entscheidungen darüber, mit wem und für wen Du arbeitest – und an welchen Produkten.
Also Pfennigfuchser, Erbsenzähler und – entschuldigung – solche überkorrekten hypergenauen Korinthenkacker – die gehen mir so was von auf die Nerven. Strafzettel bei zwei Minuten im Halteverbot? GRRR.
Sie hatte gerade die frischen Erdbeeren bezahlt an der Erdbeerhütte vorm Drogeriemarkt, und dann ist sie plötzlich hingefallen. Und dann lag sie da, vielleicht so 70, 75 Jahre alt. Ich war gerade um die Ecke gebogen. Der Erdbeer-Verkäufer ist gleich zu ihr gekommen, zusammen mit einer anderen Frau wollte er ihr aufhelfen, aber sie nur: „Nein, nein, das geht nicht. Ich glaube, meine Hüfte ist gebrochen“. – „Na, dann bleiben Sie besser liegen“, meint die Frau. Und ich hab den Krankenwagen gerufen.
Superkrass: innerhalb von 24 Stunden haben diese Woche so viele Menschen einen Zuschuss-Antrag bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau KfW gestellt, wie wohl nie zuvor. Es gab was umsonst – sozusagen. Zuschüsse. Und ruck-zuck waren die Regale – im übertragenen Sinn gesprochen – leer.
„Die Mittagsfrau“, eine Verfilmung des gleichnamigen Romans. Und eins schonmal vorweg: Ein Happy-End hat dieser Film nicht. Aber er erzählt von einer Frau, die ihren Traum vom selbstbestimmten Leben nicht aufgeben will – hervorragend gespielt von Mala Emde.
Wer was für Klamotten trägt, das sollte eigentlich jede und jeder selbst entscheiden können? Eigentlich! Denn wenn eine Lehrerin im Bikini vor der Schulklasse steht oder ein Pfarrer bei der Beerdigung in Bermudashorts am Grab steht, das will man eher nicht unbedingt sehen.
„Das ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit“. Das ist einer der berühmtesten Sätze der Menschheitsgeschichte. Übertragen per Funk aus rund 384.400 Kilometern Entfernung von der Erde – vom Mond – am 21. Juli 1969, als Neil Armstrong als erster Mensch einen Fuß auf den Mond gesetzt hat.
„Hallelujah – die schönsten Himmelslieder“, damit ist morgen der Sänger Björn Casapietra in Eisenach zu Gast. Ab 18:30 Uhr singt er in der Nikolaikirche vertonte Gebete, z.B. „Amazing Grace“, „You raise me up“ und das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Tenor Casapietra engagiert sich in seinen Konzerten auch gegen Hass und Intoleranz. Er ist überzeugt: Musik kann Liebe und Zuversicht geben.
„Hallelujah – die schönsten Himmelslieder“, damit ist morgen der Sänger Björn Casapietra in Eisenach zu Gast. Ab 18:30 Uhr singt er in der Nikolaikirche vertonte Gebete, z.B. „Amazing Grace“, „You raise me up“ und das „Hallelujah“ von Leonard Cohen. Tenor Casapietra engagiert sich in seinen Konzerten auch gegen Hass und Intoleranz. Er ist überzeugt: Musik kann Liebe und Zuversicht geben.
Morgen startet in den Kinos „Die Mittagsfrau“. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans. Und eins schonmal vorweg: Ein Happy-End hat dieser Film nicht. Aber er erzählt von einer Frau, die ihren Traum vom selbstbestimmten Leben nicht aufgeben will – hervorragend gespielt von Mala Emde.
Morgen startet in den Kinos „Die Mittagsfrau“. Eine Verfilmung des gleichnamigen Romans. Und eins schonmal vorweg: Ein Happy-End hat dieser Film nicht. Aber er erzählt von einer Frau, die ihren Traum vom selbstbestimmten Leben nicht aufgeben will – hervorragend gespielt von Mala Emde.
Ich selbst bin kein Wissenschaftler. Aber ich hab mal studiert. Und da lernt man, wie man wissenschaftlich arbeitet. Und das fand ich schon immer genial. Denn die Wissenschaft hat über Jahrhunderte Methoden entwickelt, wie sie sicherstellt, dass man Meinung und Bauchgefühl von echtem Wissen unterscheiden kann. Einfach irgendwas behaupten reicht nicht, man muss begründen und nachweisen, und zwar so, dass andere es nachvollziehen und selbst überprüfen können. So schafft die Wissenschaft Wissen.
Ich weiß, dass mehr Menschen jeden Cent umdrehen, als man denkt, und für die die folgende Aufforderung wie ein schlechter Witz klingt: „Leute, kauft mehr regional erzeugte Lebensmittel, auch wenn der Preis etwas höher liegen könnte“. Jaja, denkst Du, aber wie soll das gehen, wenn Du beim letzten Einkauf wieder schon drei Sachen wieder zurück ins Regal gestellt hast, weil’s Dir zu teuer wurde.
Kommst Du dazu, diese wunderschönen späten Sommertage zu genießen? Du musst nicht gleich mit der AIDA halb Europa umrunden. Aber irgendwie diese Jahreszeit wahrzunehmen – das tut schon gut. Die langen warmen Abende gehen zu Ende. Laue Nächte ade! Aber jetzt, egal wann du arbeiten musst, eine halbe Stunde rauszugehen – das kann richtig cool sein. Wenn die Sonne die feuchten Wiesen am Vormittag zum Dampfen bringt. Geht nicht? Bist du im Dienst? Dann am Spätnachmittag. Die Blätter fangen ja schon an, sich zu färben. Die Sonne steht tiefer und die Altweiber-Spinnennetze glänzen silbern zwischen Ästen im Wind.
Wenn Dir etwas nicht passt, das Politikerinnen und Politiker tun und sagen, redest Du dann mit denen? Seltsame Frage, findest Du? Naja, Du kannst vielleicht nicht direkt mit Kanzler Scholz von der SPD, Außenministerin Baerbock und Wirtschaftsminister Habeck von den Grünen oder Finanzminister Lindner von der FDP sprechen. Auch die Parteivorsitzenden sind jetzt vielleicht nicht so direkt erreichbar für ein Gespräch.
Ich selbst bin kein Wissenschaftler. Aber ich hab mal studiert. Und da lernt man, wie man wissenschaftlich arbeitet. Und das fand ich schon immer genial. Denn die Wissenschaft hat über Jahrhunderte Methoden entwickelt, wie sie sicherstellt, dass man Meinung und Bauchgefühl von echtem Wissen unterscheiden kann. Einfach irgendwas behaupten reicht nicht, man muss begründen und nachweisen, und zwar so, dass andere es nachvollziehen und selbst überprüfen können. So schafft die Wissenschaft Wissen.
„Bleib ruhig“, meinte neulich ein Handwerker zu mir, „es kommt sowieso wie Gott es will“. Inschallah. Ich war gerade ziemlich stinkig auf einen anderen Handwerker. Der hatte ein 40 Jahre altes morsches Brett, das er abgeschraubt hatte, nach der Reparatur in der Wand wieder draufschrauben, anstatt das Neue zu nehmen. Zumal das neue zwei Meter weiter lag und darauf gewartet hat, eingebaut zu werden. „Bleib ruhig“ ist da ziemlich leicht gesagt. Und es kommt sowieso so, wie Gott will?
Selbst die moskaufreundlichsten Staaten in der größten Vereinigung aller Staaten der Erde, den Vereinten Nation, erklären immer wieder, dass die Souveränität eines Staates nicht mit Gewalt verletzt werden darf. Und allesamt wissen sie, dass es Russland ist, das die Ukraine überfallen hat, und nicht andersrum; dass kein ukrainische Soldat auf russischem, aber Hunderttausende russische Soldaten auf ukrainischem Boden kämpfen. Dennoch verurteilen Sie Moskau nicht. Wie kommt das?
Es gibt diese Momente, in denen sich die gesamt Welt auf eine Sache einigt. Vereinbarungen, die alle unterzeichnen und sich daran halten. Und was war das erste Abkommen in der Geschichte der Vereinten Nationen, das von allen Mitgliedsstaaten ratifiziert wurde?
Du sitzt beim Familientreffen zusammen, und da ist diese eine Person, die haut so Sprüche raus, da denkst Du: nee, das geht gar nicht, da wird Dir fast übel: rechtspopulistische Sprüche, Phrasen, die so oder so ähnlich die Nazis vor 90 Jahren schon gebraucht haben, Äußerungen, die eine Verachtung gegenüber Minderheiten zum Ausdruck bringen. –Sagst Du dann: „Hey, Moment mal!“ oder bist Du unsicher, ob Du stark genug bist, dagegen die Stimme zu erheben?
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Jede und jeder, der diese Worte hört, weiß, dass sie gelogen sind. Die Würde vieler Menschen wird doch täglich angetastet. Das war schon immer so. Die Würde des Menschen ist unantastbar. Diese Worte im Artikel 1 unseres Grundgesetzes sind wahr, sie haben eine eigene Kraft, können viele Menschen trösten.
Ich selbst bin kein Wissenschaftler. Aber ich hab mal studiert. Und da lernt man, wie man wissenschaftlich arbeitet. Und das fand ich schon immer genial. Denn die Wissenschaft hat über Jahrhunderte Methoden entwickelt, wie sie sicherstellt, dass man Meinung und Bauchgefühl von echtem Wissen unterscheiden kann. Einfach irgendwas behaupten reicht nicht, man muss begründen und nachweisen, und zwar so, dass andere es nachvollziehen und selbst überprüfen können. So schafft die Wissenschaft Wissen.
Bundesinnenministerin Nancy Faeser will den europäischen Schutzstatus für Ukraine-Flüchtlinge über den März 2024 hinaus verlängern. Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat eine solche Schutzverlängerung angekündigt. Derzeit haben mehr als eine Million Ukrainerinnen und Ukrainer in Deutschland – zum Großteil Frauen und Kinder – Schutz vor den russischen Angriffen gefunden. Im Moment basiert dieser Schutz der Ukrainer und Ukrainerinnen in der EU auf einer europäischen Richtlinie für einen Sonderstatus. Im Fall großer Flucht-bewegungen dürfen sie vollkommen unabhängig vom Asylsystem schnell und ohne großen bürokratischen Aufwand kommen und zeitlich begrenzt eben bis März 24 bleiben. Sie dürfen dann in der EU arbeiten und erhalten Zugang zum Bildungs- und Sozialsystem.
Da liegst Du am Samstag früh ein bisschen länger im Bett, genießt es, wie die Herbstsonnenstrahlen durchs Fensterglas scheinen, durch das gekippte Fenster hörst Du die Vögel singen, döst nochmal ein – und dann whäääääää!!
Wenn Du im Hotelzimmer ein Buch findest, blätterst Du mal darin und liest ein bisschen? Heute kommt es nicht mehr so oft vor, aber früher war es in vielen Hotels ganz normal: Im Nachttischschränkchen lag eine Bibel – die ganze oder manchmal nur das Neue Testament. Im Jahr 2006 war das in den USA noch in 95 % der Hotelzimmer so, jetzt in weniger als der Hälfte.
„Drums of Gondwana”, das ist eine faszinierende Show mit Rhythmen aus aller Welt. Morgen ab 17 Uhr ist die Power-Percussion im Pfarrhof Nöbdenitz zu erleben: von klassisch-japanischer Trommelkunst über kubanische Karnevals- und westafrikanische Djembe-Rhythmen bis zu karibischem Calypso-Sound und sogar urbayrischen Klängen.
„Drums of Gondwana”, das ist eine faszinierende Show mit Rhythmen aus aller Welt. Morgen ab 17 Uhr ist die Power-Percussion im Pfarrhof Nöbdenitz zu erleben: von klassisch-japanischer Trommelkunst über kubanische Karnevals- und westafrikanische Djembe-Rhythmen bis zu karibischem Calypso-Sound und sogar urbayrischen Klängen.
Was ist Realität und was ist Fiktion, Phantasie? Können Sie das immer auseinanderhalten? Klar, wenn Sie ’nen Film oder ’ne Serie sehen, ist die Geschichte ja nicht real. Logisch. Aber wie realistisch ist die Geschichte? Selbst wenn die ganze Geschichte erfunden ist, ist sie ja oft dann besonders fesselnd, wenn sie real sein könnte.
Es gibt sie noch: wunderbare, traumhaft schöne Areale fast unberührter Natur. Alaskas Arktis gehört dazu. Und jetzt? Jetzt hat die US-amerikanische Regierung unter Joe Biden beschlossen, dass das auch so bleiben soll.
Das, was da in Griechenland, Bulgarien und in der Türkei an Regen runtergekommen ist, ist heftig. Mehrere hundert Liter pro Quadratmeter innerhalb von einem Tag. Mehr als es dort sonst innerhalb eines Jahres regnet. Mehr als es in Deutschland in einem Jahre regnet. Mehr als das, was bei der Flutkatastrophe im Ahrtal an Regen herunterkam.
An der Côte d’Azur, in Nizza, läuft gerade die Weltmeisterschaft im Ironman. Und ich muss sagen: Holla, holla, Hut ab! Zum Ironman – oder wie es hier korrekt heißt: der Langdistanz-Triathlon-Wettbewerb – hat drei Phasen: 3,862 Km Schwimmen, direkt danach aufs Fahrrad gehechtet und 180 Km Rennrad fahren und dann als dritte Phase die Härtnernummer: 42,195 km, ein voller Marathonlauf.
Je älter Sie werden, desto wahrscheinlicher wird es, dass Sie bald sterben werden. Ist das schlimm? Schon, weil das Sterben den meisten Menschen Angst macht. Da wäre quasi ewig auf der Erde zu leben, ohne älter zu werden, schon ganz cool.
„Und dann haben wir noch lange über Gott und die Welt gesprochen“ – Ich weiß nicht, wie oft Du diese Redewendung benutzt. Also ich denke da an eine gemütliche kleine Runde mit Freunden, vielleicht an einem Spätsommerabend bei ein paar Getränken, an dem wir irgendwann auf die großen Fragen kommen.
Au man, wie das manchmal nervt! Du hast gerade Pläne gemacht, und – zack! – wirft irgendwas direkt alles über den Haufen!
Die Regierungschefs der 16 Bundesländer haben sich am Donnerstag zu einer Konferenz in Brüssel getroffen. Auch der Anstieg der Flüchtlingszahlen in Europa und die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie standen auf der Tagesordnung. Wohin mit den Geflohenen, woher Fachkräfte kriegen?
Wie steht es um die Chancen von Jugendlichen und jungen Erwachsenen auf dem Arbeitsmarkt in Deutschland – zur Zeit? Überall ließt und hört man ja im Moment, dass es um die deutsche Wirtschaft nicht gerade rosig bestellt sei. Aber: die, um die es geht, die sehen die Sache positiv. Und ehrlich gesagt: die um die es geht, wissen es meistens auch am besten.
Das ist wieder so ein Klassiker: die Kindergrundsicherung! Und wie das alles verhackstückt worden ist in Berlin und was dabei rausgekommen ist. Aber ein Klassiker wofür? Für das Gute an der Demokratie? Da sagen die einen: dass ich nicht lache. Und die anderen sagen: Ja, doch, genau dafür. Erst langes, zähes Ringen. Eine grüne Familien-Ministerin, die engagiert für die finanziell schwachen Kinder und Familien streitet, ein gelber Finanz-Minister, der lieber in die Infrastruktur investieren will, ein roter Kanzler, der am Ende einen Kompromiss erzwingt, weil er es kann. Ich meine, Argumente austauschen, sich einigen und dann die entsprechenden Gesetze auf den Weg bringen: Genau dafür bezahlen wir die Politikerinnen und Politiker doch.
Das Kirchenasyl hat 40. Geburtstag. Und das ist ein Grund zu Feiern. Denn das Kirchenasyl hat in den letzten 40 Jahren viele Menschen vor Leid und oft auch vor dem Tod bewahrt. Noch viel schöner wäre es allerdings, wenn gar kein Kirchenasyl mehr notwendig wäre, sagt Dietlind Jochims, die Vorsitzende der Bundesarbeitsgemeinschaft Asyl in der Kirche. Ihre Geburtstags-Freude läuft daher eher auf Sparflamme: Gewalt ist in Europa inzwischen verbreitet, bekannt und sie wird einfach hingenommen, wenn es darum geht, Geflüchtete fernzuhalten.
Heute ist der Weltfriedens- oder Antikriegstag. Zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 84 Jahren. Deshalb gabs heute in Erfurt ein großes Friedensfest. Und heute Abend um 20:45 Uhr läutet in Eisenach die große Glocke im Turm der Georgenkirche. Zur Mahnung an die zerstörerische Gewalt von Kriegen und als Ruf zum Gebet für den Frieden.
Heute ist der Weltfriedens- oder Antikriegstag. Zur Erinnerung an den Beginn des 2. Weltkriegs vor 84 Jahren. Deshalb gabs heute in Erfurt ein großes Friedensfest. Und heute Abend um 20:45 Uhr läutet in Eisenach die große Glocke im Turm der Georgenkirche. Zur Mahnung an die zerstörerische Gewalt von Kriegen und als Ruf zum Gebet für den Frieden.
An was glauben Sie so? Es gibt ja viele Dinge, an die Sie glauben können. „Ich glaub, das Schuljahr wird gut“ zum Beispiel. Oder: „Ich glaub, das wird nix. Das Teil repariert Dir keiner mehr“. Oder etwas philosophischer: „Ich glaube an das Gute im Menschen“.
„Denkzettel“. Dieses Wort höre ich immer öfter: „Denkzettel“. „Man muss den Politikern da oben mal einen Denkzettel verpassen!“. Und natürlich weiß ich, was damit gemeint ist: Dass die etablierten Parteien bei der nächsten Wahl kein Kreuzchen auf dem Wahlzettel kriegen sollen, damit sie endlich mal raffen, was sie sonst nicht raffen; damit sie mal kapieren, was wichtig ist und was die Leute von ihnen wollen. Aber wenn ich das mal weiterdenke, dann denk ich mir, dass diese abgesetzten Demokraten nie wieder zum Denken kommen, geschweige denn dazu, irgendwas besser zu machen.
Wenn es um die große, jüngere Geschichte geht, denke ich manchmal: Das ist schon ewig her. Die Französische Revolution zum Beispiel. Die war Ende des 18. Jahrhunderts. Aber als in der US-Hauptstadt Washington rund 250.000 Menschen zusammenkamen, viele in bester Sonntagskleidung, die Männer in Krawatte, obwohl es ziemlich heiß war, da kam es zur bis dahin größten Kundgebung in der Geschichte der USA. Und das war vor 60 Jahren, am 28. August 1963. Ist noch nicht so lange her. Da sind all diese Menschen auf die Straße gegangen, um für ihre Bürgerrechte zu demonstrieren.
Früher in den Dörfern, da gab es auch Streit, da haben die jungen Kerle ein oder zwei Bier zu viel gehabt und dann gab’s halt auch mal ’ne kleine Keilerei und einen auf die Nase. Ja, das war Gewalt. Meist war es am nächsten Morgen aber auch wieder gut, man hat sich die Hand gegeben und entweder war es dann schon vergessen, oder man hat sich’s vergeben. Schließlich gehörte man dann doch irgendwie zusammen im Dorf.
Denkzettel. Dieses Wort höre ich immer öfter. Denkzettel. „Man muss den Politikern da oben mal einen Denkzettel verpassen“. Und natürlich weiß ich, was damit gemeint ist. Dass die etablierten Parteien bei der nächsten Wahl kein Kreuzchen auf dem Wahlzettel kriegen sollen, damit sie endlich mal raffen, was sie sonst nicht raffen; damit sie mal kapieren, was wichtig ist und was die Leute von ihnen wollen. Aber wenn ich das mal weiterdenke, dann denk ich mir, dass diese abgesetzten Demokraten nie wieder zum Denken kommen, geschweige denn dazu, irgendwas besser zu machen.
Was ist Realität und was ist Fiktion, Phantasie? Kannst Du das immer auseinanderhalten? Klar, wenn Du’n Film oder ’ne Serie siehst, ist die Geschichte ja nicht real. Logisch. Aber wie realistisch ist die Geschichte? Selbst wenn die ganze Geschichte erfunden ist, ist sie ja oft dann besonders fesselnd, wenn sie real sein könnte.
Manche könnten auf das Stichwort, das ich gleich sage, emotional reagieren. Versuch bitte trotzdem cool zu bleiben. Das Wort lautet „Windkraft“. – Eigentlich eine gute Sache und eine der wichtigsten Formen der Stromgewinnung – durch Umwandlung von Bewegungsenergie des Windes in Strom. Aber irgendwo müssen die Windräder hin, und je nachdem, wo das ist, wird die Diskussion schnell emotional.
Je älter du wirst, desto wahrscheinlicher wird es, dass Du bald sterben wirst. Ist das schlimm? Schon, weil das Sterben den meisten Menschen Angst macht. Da wäre ewig auf der Erde leben schon cool.
Wie wäre das Leben verlaufen, wenn die Umstände anders gewesen wären? Jeder, der sich schonmal diese Frage gestellt hat, muss das Spielfilmdebüt von Celine Song sehen: „Past Lives – In einem anderen Leben“. Ein großartiger, erfrischender und wunderschöner Film über Liebe – und noch mehr.
An was glaubst Du so? Es gibt ja viele Dinge, an die Du glauben kannst. „Ich glaub, der Urlaub wird gut“ zum Beispiel. Oder: „Ich glaub, das wird nix. Das Teil repariert Dir keiner mehr“. Oder etwas philosophischer: „Ich glaube an das Gute im Menschen“.
Einen alten Baum verpflanzt man nicht. Der Spruch meint, dass man alte Leute nicht einfach irgendwo anders hin verfrachten darf. Wer fünfzig, sechzig Jahre am gleichen Ort, im gleichen Haus gelebt hat, den kann man nicht einfach, weil’s billiger wäre, umziehen. Ich meine, wenn es aus gesundheitlichen Gründen nicht anders geht – das ist was anderes, also wenn jemand nicht mehr gehen kann und im dritten Stock ohne Fahrstuhl wohnt – ja, dann muss man zusammen überlegen, ob es andere Lösungen gibt.
Immer von den Menschen aus denken! Das ist gut, oder? Egal, was Du machst: Eine Party veranstalten – also organisierst Du sie so, dass sie den Leuten, die kommen sollen, gefällt. Eine Software programmieren – also baust Du ein gutes User-Interface, damit man mit der Bedienung klarkommt. Ein Antragsverfahren bei einer Behörde entwickeln – also überlegst du, wie das Formular aussehen muss, damit die Antragstellerinnen und Antragsteller … Oh, Moment, was sagt das Gesetz dazu?
Hey den Stromzähler rückwärtslaufen lassen – voll verboten, ging früher trotzdem in vielen Kellern. Heute ist das schwieriger. Aber: Soll vielleicht demnächst hochoffiziell erlaubt werden. Die Bundesregierung berät noch diesen Herbst die Pläne zur Stärkung der Solarenergie. Und dabei soll es möglich sein, den grünen Strom, den Du zum Beispiel in einer privaten Balkon-Solar-Anlagen produzierst, ins Netz einzuspeisen – jawohl, sodass sich der Zähler für die gelieferte Menge rückwärts dreht.
Bei einer Wahl zählt jede Stimme gleich. Ob Du arm bist oder reich, Mann oder Frau, achtzehn oder achtzig. Bei der vergangenen Bundestagswahl sind allerdings 4.003.553 Stimmen an der sogenannten 5-%-Hürde gescheitert. Bei der Zusammensetzung des Parlaments sind sie unter den Tisch gefallen. Der Verein „Mehr Demokratie“ findet diese 5-%-Hürde falsch und demokratiefeindlich.
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