Nachfragen macht sexy
Das erste Date, und dann? Gibt’s ein zweites Treffen oder nicht?
89.0 RTL ist der Sender mit der einen starken UKW-Frequenz auf dem Brocken. In dem jungen Programm senden wir die kurze, knackige Rubrik “Was glaubst du?”, die dort samstags um 06:05 und 07:05 läuft, sonntags um 5 nach 6, 7, 8 und 9 und mittwochs bis freitags um 03:05.
So, jetzt mal ganz ehrlich: Wie sieht’s bei Dir kohlemäßig gerade aus? Ganz okay? Sicher? Ich mein jetzt mal echt, ohne dass Du’s Dir schön redest, ohne dass Du mir oder Dir selbst was vormachst.
Gehörst Du zu einem der 907.000 Haushalte in Sachsen-Anhalt, die ein Fahrrad haben? Das sind 83 Prozent. Okay, jetzt ist natürlich die Frage: Benutzt Du es auch?
Maximaleventualbedarf. Geiles Wort, oder? Maximaleventualbedarf. Wer’s erfunden hat, ist nicht so ganz klar, aber ich hab’s die Tage in einer Diskussion um Autos gelesen. Dazu eine direkte Frage: Wie groß muss Dein Auto sein – mindestens?
Was hast Du seit Jahresbeginn alles so gekauft? Also ich meine Sachen wie Kleidung, Schuhe, Möbel, Haushaltsgeräte, Elektronik, vielleicht hast Du ’nen Urlaub gebucht, sowas. – Unser Konsum-Verhalten macht total viel aus, was den CO2-Ausstoß angeht, den wir dadurch verursachen. Wenn’s um CO2 geht, denkst Du ja wahrscheinlich zuerst an die Alternativen Flugzeug, Auto oder Zug. Die Mobilität macht auch 20 Prozent des CO2-Ausstoßes von jedem von uns aus. Ernährung: 15 Prozent. Aber unser „sonstiger Konsum“ trägt mit 40 Prozent am meisten zu unserem individuellen Gesamtausstoß bei.
Strom erzeugen mit Sonne und Wind. Die Idee ist wirklich nicht neu. Und trotzdem gibt es noch so wenig Photovoltaik auf den Dächern. Wenn ich bei mir durch’s Wohngebiet gehe, kann ich die Dächer mit Solarzellen auf dem Dach an einer Hand abzählen. Dabei dachte ich vor 15 Jahren: Ok, cool. In 15 Jahren gibt’s das auf jedem Haus.
„Phantom-Stau“, was ein Wort! Klingt so, als gäb’s den gar nicht, aber er ist real. Nur der Grund für den Stau ist nicht wirklich sichtbar. Keine rote Ampel, keine Sperrung.
Aufbauen ist schöner als Abbauen oder Zerstören. Ein Haus bauen macht mehr Spaß als es abzureißen. Oder alles für eine Party oder ein Fest aufbauen geht besser von der Hand, als hinterher einpacken und aufräumen.
Kannst Du schweigen wie ein Grab? Wenn Dir jemand was im Vertrauen sagt, hältst Du 100-prozentig die Klappe?
Wie alt fühlst Du Dich denn gerade? So alt, wie Du wirklich bist? Oder jünger? Oder älter? Spontan gealtert wegen zu viel Stress in letzter Zeit – oder spontan verjüngt wegen frischer Verliebtheit, Sport – oder beides?
„Man glaubt ja immer gar nicht, wieviel Zeug man in den Schränken hat“, sagt ne Freundin am Telefon, die gerade ihr Schlafzimmer ausräumt, um danach die Wände frisch zu streichen. „Jetzt steht mein ganzes Wohnzimmer voll mit den Sachen, ich frag mich, wie das alles wieder ins Schlafzimmer reingehen soll“. – „Naja, was vorher drin war, passt auch wieder rein“, sag ich. Aber der Punkt ist ja ein ganz anderer.
Ab auf die Autobahn. Und natürlich ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Du nicht gerade alleine auf der Autobahn bist. Viel Verkehr, wahrscheinlich öfter ein Stau, und es wird mindestens 5 Mal passieren, dass Du denkst: Ey, was macht der Depp denn da? Und dann ärgerst Du Dich, dass Dich der Typ ausbremst. – Andererseits: Es ist ja eigentlich sowieso keine gute Idee so schnell zu fahren. – „Wegen der Benzinpreise“ – Aber in Wirklichkeit, weil wir zu viel Energie verbrauchen und zu viel CO2 in die Luft blasen.
Die Warnung der Weltwetterorganisation der Vereinten Nationen von dieser Woche ist wirklich alarmierend: Nach neuen Berechnungen besteht eine 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass wir schon in den nächsten fünf Jahren eine Erderwärmung von +1,5 Grad erreichen. Also die kritische Marke, die unbedingt verhindert werden soll, weil ab dieser Durchschnitts-Temperatur-Erhöhung Ereignisse in Gang gesetzt werden, die unumkehrbar sind: zum Beispiel Permafrost, der auftaut, und dabei eine Menge weiterer Treibhausgase freisetzt. Ein echter Teufelskreis.
Also, ich würde ja jetzt wirklich was Schönes erzählen über das Horn von Afrika. Das liegt ganz im Osten des Kontinents mit den Ländern Äthiopien, Somalia, Eritrea und Dschibuti. Aber dort ist die Lage einfach schon wieder schlimm. Eigentlich immernoch schlimm. Und noch schlechter. Hier, vor 5 Jahren hab ich das hier erzählt:
Dein Profilbild in den drei Messengern auf Deinem Smartphone, das Foto für Deine Bewerbung – hast Du selbst ausgewählt? – Klar, logisch, weil Du ja selbst am besten weißt, wie Du gut rüberkommst, welche Deine Schokoladenseite ist. Sicher. Du hast ja selbst eine Vorstellung davon, wann Du attraktiv aussiehst, kompetent wirkst, einen vertrauenswürdigen Eindruck machst – also anders gesagt: Natürlich weißt doch, wann Du gut aussiehst.
Das ist schon bitter. Wenn Dir die Heizkosten-Abrechnung ins Haus flattert, dann das teure Benzin, und auch an der Kasse im Supermarkt denkst Du: What? Und jetzt bist Du vielleicht an dem Punkt, dass Du Dir das nicht mehr leisten kannst – und ernsthaft überlegst, ob Du jetzt zur Tafel gehen musst.
„Hallo, was machst Du heute?“ – Keine Antwort. Den ganzen Tag nicht. – „Hey, alles gut bei Dir?“ – Auch am nächsten Tag kommt nichts zurück, obwohl er eigentlich sonst immer ziemlich schnell antwortet. – „Haaaallllooooo!?“ – Nach zwei Tagen endlich eine Nachricht:
So, das Jahr ist rum. Ende. Für 2022 geht nichts mehr. Finito. Schon seit Mittwoch. An dem Tag haben wir alle zusammen, die Menschen, die in Deutschland leben, alles an Ressourcen aufgebraucht, was uns zusteht. Würden alle Länder der Erde so mit ihren Ressourcen umgehen, wie Deutschland, dann bräuchten wir drei Stück von unserem Planeten. Eine Erde reicht dann nicht.
Manchmal hat man einfach nichts zu sagen. Da fällt Dir nix ein. Und dann ist die alte Regel ja vielleicht das beste: Wenn Du nix zu sagen hast, einfach mal Klappe halten.
Hach, schön. Jetzt beginnt wieder die Zeit der Hochzeiten. Bei sonnigem Wetter ein großes Fest ganz in Weiß mit vielen Freunden und der Familie. Endlich, dieses Jahr. Auch diejenigen, die in den vergangenen zwei Jahren gesagt haben: „Wir können während Corona keine Familienfeier machen“, wollen sich diesen Sommer endlich trauen lassen. Es muss ja trotzdem kein riesengroßes Fest werden, damit’s keine Corona-Party wird, aber ein schönes Fest, ein besonderer Tag, klar, dass soll’s sein.
An den meisten Orten kannst Du es seit einiger Zeit komplett selbst entscheiden: Maske auf oder weglassen. Und jetzt gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Du und ich, wir alle, gegenseitig miteinander umgehen.
An den meisten Orten kannst Du es seit einiger Zeit komplett selbst entscheiden: Maske auf oder weglassen. Und jetzt gibt es zwei verschiedene Möglichkeiten, wie Du und ich, wir alle, gegenseitig miteinander umgehen.
So, das Jahr ist rum. Ende. Für 2022 geht nichts mehr. Finito. Schon seit Mittwoch. An dem Tag haben wir alle zusammen, die Menschen, die in Deutschland leben, alles an Ressourcen aufgebraucht, was uns zusteht. Würden alle Länder der Erde so mit ihren Ressourcen umgehen, wie Deutschland, dann bräuchten wir drei Stück von unserem Planeten. Eine Erde reicht dann nicht.
Viele sind ja dieses Wochenende unterwegs zum Wandern. Manche auch mit Bollerwagen, dann ist die zurückgelegte Strecke wahrscheinlich etwas kürzer … Aber egal, wie sportlich Du unterwegs bist, am schönsten wandert es sich mit ein paar Freunden.
Hast Du von dem Unfall gehört? Muss irgendwo in der Kyffhäuser-Region gewesen sein, bei Wallhausen/Hohlstädt. Jedenfalls sind da zwei so kleine Lieferwagen frontal zusammengekracht. Beide gehörten so kleinen selbständigen Betrieben. Naja, beide Fahrer steigen aus. Ein Mann aus dem einen, eine Frau aus dem andren Auto. Er, Kevin, Chef von Käse Kevin. Sie – auch aus der Lebensmittelbranche: Wein Wendy. Die springen also aus den Autos, holen schon tief Luft, um sich anzubrüllen, warum und wieso. Gucken sich in die Augen und?
„Wer den Schlaf der Regenbogenschlange stört, entfesselt Kräfte des Unheils, die wir Menschen nicht bändigen können“ – So sprechen die Ureinwohner Australiens, die Aboriginals. Die Diné im Südwesten der USA, sprechen von zwei Sorten gelben Staubs: Der gute Staub sind die gelben Pollen der Maispflanze. „Der andere gelbe Staub bedroht das Leben“.
Gerhard Schröder, der Altkanzler, wird zur Persona non Grata. Dieser Begriff „Persona non Grata“ kommt aus dem Lateinischen. Bis heute ist er im Völkerrecht verankert. So steht er zum Beispiel im Artikel 9 vom „Wiener Übereinkommen über diplomatische Beziehungen“. Staaten können einen Angehörigen eines anderen Staates zum Beispiel im Rahmen von Sanktionen zur „Persona Non Grata“ erklären. Das heißt zu einer unerwünschten Person. Die darf dann entweder nicht mehr in das Land einreisen oder aus dem Land ausgewiesen werden, das die Erklärung ausgesprochen hat.
Es ist etwas anders, als seit hunderten von Jahren: Zum ersten Mal sind jetzt, im Frühjahr 2022, weniger als 50 % der deutschen Bevölkerung Mitglied in einer christlichen Kirche. 1990, also vor gut 30 Jahren waren es noch mehr als 72 %. Es ist jetzt sozusagen nicht mehr „normal“, in der katholischen der evangelischen Kirche zu sein. Wie wichtig sind die Kirchen noch unserer Gesellschaft?
Was war an Helmut Schmidt besonders auffällig? Genau: er war Raucher, Kettenraucher. Helmut Schmidt ist trotzdem erst mit 96 Jahren gestorben. Selbst in Talkshows konnte er es nicht lassen – bis zum Schluss.
Gestern Sonne, heute eher Regen, der April macht seinem Namen alle Ehre. Aber generell fühlt es sich ja wirklich nach Frühling an – und zack, ist deine Laune auch besser. Manche fühlen sich regelrecht beflügelt.
Sport, Kunst, Kultur, Theater – sind die politisch, oder stehen sie über der Politik? Ist es richtig, einen russischen Dirigenten zu entlassen, weil er Russe ist? Nein, ein Dissident, jemand, der vor Putins Regime aus Russland geflohen ist, das ist er nicht. Und wenn man ihm anbietet, sich vom russischen Angriffskrieg auf die Ukraine zu distanzieren, wird er vielleicht schmallippig? Wäre es dann berechtigt, ihn zu feuern?
„Sie werden doch nicht behaupten wollen, dass der Mond nicht da oben ist, wenn niemand hinsieht?“ – Das hat Albert Einstein vor ungefähr 100 Jahren zu Niels Bohr gesagt. Es heißt, die beiden Physiker konnten wunderbar debattieren. „Können Sie mir das Gegenteil beweisen?“, soll Bohr geantwortet haben.
Kennst Du das? Dass Du was verhindern willst und es genau dadurch erst heraufbeschwörst? Beispiel im Kleinen: Ich will keine Angst haben, dass ich von der Leiter falle! Und: Zitter, Zitter, Rumms! Sowas gibt es aber auch im Großen. Der Ukraine-Krieg ist ein Beispiel.
Auf vielen Wellen laufen deutlich mehr englische Hits als deutsche. Darüber gab es schon verschiedene Debatten. In den 60er-Jahren waren die „älteren Semester“ zum Beispiel entsetzt über die englischsprachigen Beatles. Manchen sind die Sprache und die Texte, die die englischen Songs enthalten, aber auch vollkommen wumpe.
Wieviel Vertrauen hast Du? Ich meinte jetzt nicht so grundsätzlich, sondern: Wie sehr vertraust Du den Politikerinnen und Politikern der Bundesregierung, dass sie eine gute Klimaschutzpolitik machen? Das Meinungsforschungsinstitut Ipsos hat das vor wenigen Tagen ermittelt – und vor einem Jahr. Das Ergebnis: Aktuell haben 36 Prozent den Eindruck, die rot-gelb-grüne Koalition hat einen klaren Plan im Kampf gegen die Erderhitzung. Vor einem Jahr, als noch Union und SPD regiert haben, waren es nur 28 Prozent.
Es gibt so ein Gefühl, das scheint mir zum Menschen dazu zu gehören: Das Gefühl, dass früher alles besser war. Ich denke das auch oft. Ich werde da sogar richtig sentimental. Hänge an einem unten schon halb verbogenen Schraubendreher mit Holzgriff von meinem Opa mehr als an jedem neuen Wunderwerk der Schraubendrehertechnik mit X-fach irgendwelchem Schnickschnack.
Was ist gerade Dein Thema Nummer eins? Okay, vielleicht ist JEMAND gerade ganz neu Deine Nummer eins. Oder Deine neue Wohnung, Dein neuer Job ist gerade Dein Thema Nummer eins. Aber so allgemein, was steht ganz oben Deiner Meinung nach? Ukraine? Corona? Erdüberhitzung?
Jetzt dauert es noch genau eine Woche, dann ist Ostersonntag. Freust du Dich schon? Ich will Dir die Laune nicht verderben, aber ab kommendem Donnerstag, dem sogenannten Gründonnerstag, haben die Leute früher drei Tage lang voll getrauert, statt sich auf Ostern zu freuen. Jesus nämlich soll am Donnerstag vor Ostern das letzte Mal mit seinen Jüngern zusammen gegessen und getrunken haben. Die waren – wie Jünger halt so sind – eingepennt, sodass Judas Jeus mit einem Kuss leicht an die römischen Soldaten verraten konnte. Am folgenden Kar-Freitag ist er dann gekreuzigt und nach seinem Tod in ein Grab gelegt worden. Ein weiterer Trauertag im Kalender. Und wieso heißt der Grün-Donnerstag Grün-Donnerstag? Das Grün kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Da hieß es wohl früher Grein-Donnerstag. Das kommt […]
Huuuh, brrr, das war die vergangenen Tage echt noch mal kalt, und ordentlich viel Wind ist um die Häuser geweht. Dabei wird’s doch langsam Zeit, dass Du eher mal wieder mit den Jungs und Mädels um die Häuser ziehen kannst!
Ja, und jetzt? Findest Du es gut, dass der Bundestag keine Impfpflicht beschlossen hat? Vielleicht weil Du sagst, überzeugen ist besser als verpflichten? Okay. Aber auch das wurde ja nicht beschlossen. Es wurde gar nichts beschlossen. Kein Antrag für die eine oder andere Impfpflicht, kein Antrag gegen eine Impfpflicht bekam eine Mehrheit.
Bist Du schon durch mit der Osterplanung? Eltern, Kinder, Großeltern, Freunde besuchen? Wegfahren, oder zuhause bleiben? Einladen oder einladen lassen? Oder gehörst du zu denen, die auch Ostern arbeiten müssen und bist froh, wenn Du die wenigen Stunden zu Hause einfach nur die Beine hochlegen kannst?
Da reden wir jeden Tag über die Gaslieferungen und die Energiepolitik und da wird es doch plötzlich wieder eisekalt! Meine Schwester schickt mir Fotos aus Hannover: Wenn Du kommst, zieh dich warm an. Dicker Schnee auf dem Balkongeländer! Grrrr. Hab ich jetzt gar nicht gebraucht. Und die Obstblüten auch nicht. In Hamburg lag dicker Schnee auf den Mandelblüten.
Welches Wort verwendest Du denn eigentlich für die Menschen, die gerade aus der Ukraine zu uns kommen? „Flüchtlinge“? „Die Geflüchteten“? „Menschen, die vor dem Krieg zu uns geflohen sind“?
Wozu gibt’s eigentlich Kirche? Was machen die eigentlich? Wenn Du das zwei Pfarrer oder Pfarrerinnen fragst, kriegst du bestimmt zwei unterschiedliche Antworten. Die eine vielleicht etwas frommer: sowas wie die Gnade und Liebe Gottes unter den Menschen verkündigen, die andere etwas weniger fromm: mich für das Klima, also die Bewahrung der Schöpfung und die soziale Gerechtigkeit einsetzen. Und wenn Du noch 10 andere Kirchenleute fragst, klingt es wieder anders.
Da bist Du irgendwo unterwegs, vielleicht sogar mitten in der Pampa, und dann macht Dein Smartphone keinen Mux mehr. Tot. Bricked. Nur noch ein teurer Backstein. Hab ich mal erlebt, mitten auf der Autobahn, und mir war klar: Ohne Navi bin ich aufgeschmissen.
So, bis auf einzelne Ausnahmen ist seit heute grundsätzlich also die Maskenpflicht vorbei. „Freedom day“ sagen manche. Wobei dieser Begriff eigentlich für die Befreiung von politischer Unterdrückung steht. Da sagen andere, dieses Wort für die Lockerung von Schutzmaßnahmen zu verwenden, sei komplett daneben.
Es gibt kreative Berufe: Grafikdesigner, Musiker, Malerin oder Schriftsteller und so. Schauspieler auch. Für solche kreativen Profis trifft dieser Spruch zu: Kunst kommt von Können. Und klar, Profimusiker zum Beispiel müssen irre viel üben. Du musst das mühsam lernen, eine Meisterin Deiner Kunst zu werden. Und wenn das gelingt, der liebe Gott Dich mit Talent gesegnet hat und Du obendrein emsig an Dir gearbeit hast, dann geht Deine Kunst den Menschen ans Herz, bewegt sie, lässt sie lauthals lachen oder nimmt sie mit auf eine Reise zu den Abgründen des menschlichen Daseins. So werden kunstbegabte Menschen manchmal zu Engeln und Boten, die uns helfen, uns selbst und unser Leben für einen Moment besser zu verstehen.
Wow, der Selenski hat schon echt was drauf. Der kann das. Setzt sich da hin in seinem kurzärmeligen olivgrünen Shirt und lässt sich in den US-amerikanischen Kongress schalten und redet und trifft genau die richtigen Worte für die Senatoren und Kongressabgeordneten. Er packt die Amerikaner bei ihren Gefühlen, erinnert an Paerl Haber oder 9/11 und bittet kraftvoll und überzeugend um Hilfe für seine von den Russen angegriffene Ukraine, für Mütter und Kinder im Bombenhagel.
Es ist echt gut, wo überall und wie viele Leute sich gerade engagieren, um den Menschen, die aus der Ukraine zu uns flüchten, zu helfen. Vielleicht bist Du ja auch schon dabei, in der Stadt oder auf dem Dorf, wo die Feuerwehr Babysachen sammelt, oder andere beim Sortieren und Packen für Hilfstransporte helfen, manche stellen Ihre Ferienwohnung als Unterkunft bereit, manche ihr Gästezimmer.
Der 20. März also. Ja, heute. Heute ist der Welt-Glücks-Tag. Bleibt es Dir schon im Halse stecken angesichts von. Naja und dann kann man sie natürlich alle aufzählen, die Katastrophen, die einem die Glücks-Suppe versalzen. Soll ich? Mach ich aber nicht. Ich nenne das Land mit U nicht. Ich nenne das Wort mit C nicht, das uns die lezten 2 Jahre in Atem gehalten hat.
Er ist reich an Nährstoffen, er enthält Stickstoff, Phosphor und Kalium und könnte viel besser genutzt werden, als bisher. Anstatt Gewässer zu verschmutzen könnte man ihn in industriellen Prozessen verwenden, Nutzpflanzen düngen, Strom und Ziegelsteine daraus herstellen: Urin. Ja, Du hast richtig gehört, es geht’s ums Pipi.
„Würdest Du es eigentlich schaffen, so zu fasten, wie wir?“, hat neulich ein muslimischer Bekannter gefragt. Gute Frage. In der vier Monate langen Fastenzeit Ramadan wird zwischen Morgendämmerung und Sonnenuntergang nichts gegessen und nichts getrunken. Da ist die christliche Fastenzeit ziemlich easy. Die läuft gerade noch bis Ostern, also noch jetzt noch vier Wochen. Traditionell lassen manche in der Zeit den Alkohol weg. Oder das Rauchen. Oder Süßigkeiten. Du könntest aber auch einfach Sachen weglassen, die Dir eigentlich auf die Nerven gehen.
Nein, das war nicht peinlich, dass es keine Aussprache gab im Deutschen Bundestag nach der guten, schweren und sehr ernsten Rede des ukrainischen Präsidenten Selenski am Donnerstag.
Endlich haben die EU-Innenministerinnen und -minister sich angesichts des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine mal auf eine gemeinsame Linie in der europäischen Flüchtlingspolitik geeinigt. Für die aus der Ukraine Flüchtenden gibt es eine bisher nie dagewesene Bereitschaft zur unbürokratischen Aufnahme. Wer zunächst im Land A bleiben will, kann das machen. Wollen Ukrainerinnen und Ukrainer weiter in ein anderes Land, dann soll das auch gehen – mit einer Aufenthaltsgenehmigung von zunächst einem und dann bis zu drei Jahren. Bund und Länder – so die Bundesinnenministerin Nancy Faeser – würden die Kommunen dabei finanziell massiv unterstützen.
„Es ist ein bisschen viel“, hab ich in den letzten Tagen öfter gehört oder „Auch das noch!“. Der Krieg in der Ukraine lässt fast niemanden kalt. Überall, wo Du hinkommst, ist er Gesprächsthema.
Hundertsiebzigtausend Menschen haben allein am Donnerstag auf deutschen Straßen gegen den Ukrainekrieg demonstriert. Aber auch in Prag, in Madrid, Erbil und auch in St. Petersburg.
Jetzt hab ich mir fast überlegt zu sagen: Wenn Du eh kein Auto hast, dann kannst Du jetzt weghören, aber nee, stimmt nicht. Bleibt mal dran, Dich brauch ich gleich noch. Aber jetzt erstmal an Dich, wenn Du ein Auto hast: Jetzt ist die Gelegenheit, ernsthaft öfter das Auto stehen zu lassen.
„So, jetzt geht’s los“. Meine Nachbarin zieht die Handschuhe an, schnappt sich die Gartenschere und nen Rechen, und dann geht’s los: Jetzt wird der Garten hübsch gemacht. Denn der Frühling kommt!
Der Krieg gegen die Ukraine geht wohl unstrittig von Russlands Präsident Wladimir Putin aus. 141 von 181 Staaten der Erde haben das mit der Verurteilung Russlands eindrücklich klar gemacht. Aber sind all diese Staaten damit einfach aus dem Schneider?
Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird. Das ist einer der Sätze, die der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland und Mitteldeutsche Landesbischof Friedrich Kramer am Donnerstag an die Öffentlichkeit gerichtet hat. Auch sollten die Kirchen zum Beten geöffnet werden, damit die Menschen ihre Ohnmacht im Angesicht des Krieges in der Ukraine ihre Sorgen, Ängste und Nöte im Gebet vor Gott bringen können.
Am Mittwoch ist Aschermittwoch. Dann sind es genau 40 Tage bis Ostern. Sieben Wochen, in denen manche ganz bewusst etwas weglassen. Alkohol-Fasten, Süßigkeiten weglassen, 40 Tage lang keine Zigaretten.
Mit dem Krieg in der Ukraine steht das Thema Flucht und Flüchtende wieder oben auf der Tagesordnung. Zehntausende werden aus der Ukraine fliehen. Klar, was würdest Du denn tun, wenn du Kinder oder alte Eltern hast, oder Dein Leben bedroht wäre?
„Jeder Krieg wird auch von einer Informationsschlacht begleitet“ – das sagt der Medienwissenschaftler und Reporter Lutz Mükke. Er ruft deshalb dazu auf, dass Journalistinnen und Journalisten besonders sorgfältig und mit kritischer Distanz berichten. Guter Punkt. Aber heutzutage haben ja alle die relativ einfache Möglichkeit, Informationen zu verbreiten – in den Sozialen Medien oder mit Nachrichten in Chatgruppen deines Lieblings-Messengers zum Beispiel.
Normalerweise würde morgen, am Rosenmontag, richtig gefeiert, vor allem in den Karnevalshochburgen wie in Köln. Das fällt nun aus. In Köln wird es keinen Rosenmontagszug geben. Wegen des Krieges in der Ukraine.
Hey, schaffst du es angesichts des Ukraine-Kriegs noch heiter zu bleiben? Ist freuen überhaupt noch erlaubt bei so viel Leid?
Ich finde es echt cool, wenn Leute auch dann ’ne Lösung finden, wenn anderen nix mehr einfällt. Die sagen zum Beispiel ganz pragmatisch: „Wir nehmen jetzt das, was wir haben und bringen die Teile so zusammen, dass es funktioniert“.
Die Kirchen ganz allgemein, das Entwicklungshilfswerk Brot für die Welt, der Friedensbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bischof Friedrich Kramer aus Magdeburg – sie alle haben die Bundesregierung aufgerufen, alles zu tun, um den Ukraine-Krieg mit diplomatischen Mitteln zu verhindern.
Wie kinderfreundlich sind wir eigentlich – so insgesamt als Gesellschaft? Laut einer neuen Forsa-Umfrage im Auftrag des Deutschen Kinderhilfswerks finden nur 48 %, dass Deutschland kinderfreundlich ist. Für die Zeit während Corona finden das sogar nur 17 %.
Der 11. März wird ab diesem Jahr zum nationalen Gedenktag für die Opfer von Terroranschlägen. Alle Gebäude des Bundes werden zum Zeichen der Trauer dann auf Halbmast beflaggt.
Jupiiii! Immer mehr Deutsche haben es verstanden: Zuwanderung tut gut! Die Skepsis unter den Bundesbürgerinnen und Bundesbürgern gegenüber Zuwanderung sinkt. Die Chancen von Migration rücken stärker in den Fokus, während die Sorgen vor den Folgen der Zuwanderung weiter abgenommen haben.
„Jetzt können wir nur noch beten“ – Wie oft ist das wohl schon gesagt worden? Wenn Du mit anderen zusammen über einem Problem sitzt und ihr nichts mehr seht, was man noch tun kann, dann sagt jemand in der Runde „Jetzt können wir nur noch beten“. – Das kann man ja so oder so verstehen:
Schwierige Sache – das mit dem Frieden. Was mir auffällt in dieser Ukraine-Krisen-Diplomatie ist ein Argument, das immer wieder fällt: Putin muss wissen, dass ein Angriff auf die Ukraine für ihn zu teuer wird.
In den letzten drei Tagen ist mir aufgefallen: Es singen wieder mehr Vögel. Besser gesagt: Die drehen bald völlig frei! Die waren so laut, dass ich sie sogar durch die geschlossenen Fenster gehört habe. Da hab ich so gedacht: Okay, dann geht der Frühling bald los. Gut so!
Das war traurig, als seine Frau 2019 gestorben ist. Der 81-jährige Witwer Peter Kade geht seither immer wieder auf den Friedhof. Musik hat die beiden immer verbunden, und da er ein guter Hornist ist, nimmt er sein Instrument bis heute manchmal mit an das Grab seiner Frau und spielt. Nie mehr als einmal in der Woche und nie länger als eine Stunde.
Morgen ist wieder Valentinstag. Bist Du da dabei? Also ich meine, machst Du mit Deiner Liebsten oder Deinem Liebsten was Besonderes? Verbringt Ihr vielleicht einen besonders schönen Abend? Bringst Du Blumen mit?
Künstliche Intelligenz, kurz KI. Computer, die selbst lernen und dann aufgrund dessen, was sie gelernt haben, Entscheidungen treffen. Findest Du das eigentlich eher gruselig oder ziemlich genial? Immerhin hast Du jeden Tag mit mindestens einer Künstlichen Intelligenz zu tun. Die großen Suchmaschinen wie Google und Bing sind intelligent. Die sortieren die Suchergebnisse nicht einfach nur nach Regeln, die Programmierer programmiert haben, sondern nach Regeln, die die Suchmaschinen selbst entwickelt haben, weil sie ständig dazu lernen.
Was für eine Reise-Diplomatie! Vor allem wegen der russischen Aufmärsche an den Grenzen der Ukraine, aber nicht nur. Die Internationale Diplomatie der Bundesregierung läuft auf Hochtouren, und das mit relativen Neulingen auf dem Parkett. Solche Verhandlungen über Krieg und Frieden, das Taktieren, Überzeugen, Deklarieren, Schweigen, Andeuten, Versprechen, kategorisch Ablehnen, Drohen, Schmeicheln, das an der richtigen Stelle Lächeln – das musst Du erst mal draufhaben. Ach ja, und natürlich ganz authentisch sein bei all dem – das ist ja klar. Gekünstelt darf da gar nichts sein. Immer ganz ehrlich.
Seit 2017 gibt es in Deutschland die Ehe für alle. Der Staat stellt seitdem Hetero- und Homopaare gleich. So eine Gleichstellung gibt es in der katholischen Kirche bis heute nicht. Die Aktion #outinchurch letzte Woche hat das gezeigt. 125 Mitarbeitende der katholischen Kirche haben sich gemeinsam öffentlich geoutet und wollen nicht mehr diskriminiert werden. In der evangelischen Kirche ist das anders. Dort kannst Du kirchlich heiraten, egal welche Geschlechterkombination. Hundertprozentig gleichgestellt sind die Trauungen noch nicht in allen evangelischen Kirchen in Deutschland. Aber nah dran.
Wenn Du mit vielen Leuten in einem Raum bist und die Luft ist schlecht, du sollst aber trotzdem hoch effektiv sein, klar denken und am besten noch innovative Ideen haben – dann kann das gar nicht gehen. Dazu braucht der Mensch ein Mindestmaß an Ruhe; Entspannung statt Stress.
Wann lässt Du lieber andere entscheiden, was gut für Dich ist, und wieviel willst Du mitreden und mitentscheiden? Die Schülerinnen und Schüler, die die Petition #WirWerdenLaut gestartet haben, haben den Eindruck, es gehe den politischen Entscheidern zu wenig um den Schutz ihrer Gesundheit, dass sie nicht für die Veränderungen sorgen, die nötig sind, damit Schule auch in einer Pandemie wirklich safe ist.
Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Der Mensch stirbt zwar in der Regel nur einmal. Wie es mit seinem Körper nach dem Tod weitergehen soll, darüber machen sich viele Leute zum Glück auch vorher schon Gedanken.
Der Hamburger Seemannsclub „Duckdalben“ musste im vorigen Jahr corona-bedingt mehrere Monate zumachen. Auch durften die Seeleute der ankernden Schiffe zum Beispiel über Weihnachten nicht vorn Bord gehen. Deshalb sind die Clubmitglieder der Seemannsmission losgezogen und haben die Seeleute auf oder an ihren Schiffen besucht.
Es ist ein Wunder. Ein 5-jähriger Junge fällt am Dienstagnachmittag im Norden Marrokos in einen super engen Brunnenschacht. Er rutscht 32 Meter tief, kommt dort zum Halten. Auf wundersame Weise ist Rayan nur etwas am Kopf verletzt. Aber wie kommt er wieder heraus?
„Du Sau!“, „Du Schwein!“ – Das sind ja mal glasklare Beleidigungen! Nicht der allerschlimmsten Sorte vielleicht, aber es reicht. Gemeint ist damit meist, dass der oder die Beleidigte entweder bösartig oder aber dreckig ist. Die Reihe, in denen das Schwein schlecht wegkommt, ist lang: „versaut“ oder „Drecksschwein“, der schweinische Witz und so weiter und so fort.
Ich mag klare Sprache. Also sicher, man muss ja nicht unsensibel mit der Tür ins Haus fallen, aber vor allem dann, wenn eine Situation gerade nicht so toll läuft, hilft ja so ein Rumgelabere nicht.
Es ist kein Witz, sondern für viele Leute eine ernsthafte Frage: Kann ich mich gemeinsam mit meinem Haustier beerdigen lassen? Und weil Menschen diese Frage ernsthaft bewegt, bewegt sie auch die Fachleute für Friedhofsrecht in den Kirchen. Eine evangelische Arbeitsgemeinschaft der Friedhofsbeauftragten erarbeitet gerade Empfehlungen zum Thema Mensch-Tier-Bestattungen. Asche in der gleichen Urne, oder zwei Urnen in einem Grab – unter Umständen wäre das möglich.
Was sagst Du eigentlich zur Impfpflicht? Bist Du dafür oder dagegen? – Ist schon Thema fast überall im Moment. Am Mittwoch haben die Abgeordneten im Bundestag darüber diskutiert.
So ganz spontan: Wieviel Prozent der Tatverdächtigen sind wohl keine deutschen Staatsbürger, so spontan geschätzt? Und wie kommst Du auf diese Zahl? Wenn Du Dich nicht gerade intensiv mit Zahlen der Kriminalitätsstatistiken befasst, entsteht natürlich einfach so ein Eindruck aus dem, was Du so hörst und liest in Medien, die über Kriminalität berichten.
Auf dem Mittellandkanal bei Hannover hat ein Schiffskapitän eine Brücke gerammt. Dabei hat er sich leicht verletzt, ist über Bord gefallen, konnte sich aber selbst schwimmend ans Ufer retten. Den Grund für das Unglück zu ermitteln, ist der Polizei nicht schwergefallen. Der 22-jährige Mann hatte einen Blutalkoholwert von 2,7 Promille. Wenn die wüßten, was der am Vorabend drin gehabt hat.
Wie viel lässt Du an Dich ran, so emotional? Und wie viel lässt Du raus, emotional? Menschen sind da ja so unterschiedlich! Manche erleben eine kleine Kleinigkeit und freuen sich total drüber – und erzählen das dann auch. Und Du denkst hinterher fast, Du warst selbst dabei. Andere erleben das Größte und Wundervollste, und berichten nur knapp „war echt gut“.
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