Kirchenasyl unter Druck
Kirchen waren in der Geschichte immer wieder Zufluchtsorte für Verfolgte. Aus dieser Tradition gilt in Deutschland bis heute: Wenn der Staat Asyl für einen Menschen ablehnt, die Kirchen aber sehen, dass die Behörden eine besondere Härte übersehen, dann kann sie diesen Menschen unter ihrem Dach trotzdem aufnehmen und die staatlichen Behörden mit einem Dossier um eine erneute Prüfung bitten. Aber in den letzten Jahren wird das Kirchenasyl angegriffen, sagt Karl Kopp von der Menschenrechts- und Flüchtlingsorganisation Pro Asyl.