100 Jahre Bauhaus – Ausstellung in Apolda: Feininger und seine Dörfer und Kirchen

„Traumstadt – Lyonel Feininger und seine Dörfer“, diese Ausstellung ist gerade im Kunsthaus Apolda zu sehen. Thüringens Dörfer und ihre Kirchen haben den deutsch-amerikanischen Maler lebenslang fasziniert. 1919 war Feininger der erste Meister im Bauhaus Weimar.

Advent nach Wikipedia

Dass Weihnachten das Fest ist, an dem die Geburt von Jesus Christus gefeiert wird, das wissen statistisch 9 von 10 Deutschen. Dass die Adventszeit die Zeit ist, in der man auf diese Geburt wartet, ist zumindest der Mehrheit der Deutschen bekannt. Was Wikipedia als zweiten Grund der Adventszeit angibt, das wissen sogar Pfarrer oft nicht. Bei Wiki steht:

Weihnachtsgedöns

Die Tage habe ich einen Cartoon gesehen: Eine Haustür von innen, und durch die Ritzen des Türrahmens steckt offensichtlich ein Weihnachtsbaum bedrohlich seine Zweige. Aber der Mann in der Wohnung hält mit aller Gewalt die Tür zu. Der Weihnachtsbaum und das ganze Gedöns sollen bloß nicht reinkommen!

Besondere Krippenausstellung in Volkenroda, Weihnachtsstücke des Erfurt Theatersommer, „30 Jahre Stasibesetzung – wir feiern!“

Am Sonntag ist der 1. Advent, und im Kloster Volkenroda wird eine besondere Krippenausstellung eröffnet. In Volkenroda zeigen Krippen nicht nur das frisch geborene Jesuskind im Stall von Bethlehem sondern die ganze Geschichte von Anfang an: vom Paradiesgarten und den Propheten, die Jesus‘ Geburt voraussagen, über den Engel, der Maria verkündigt, dass sie schwanger ist, bis zu den drei Weisen aus dem Morgenland. Krippen zeigen sogar Jesus‘ Weg bis zur Kreuzigung und der Auferstehung. Sehr ungewöhnlich. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt außerdem Krippen aus anderen Ländern und Kulturen. Die Vernissage zur Krippenausstellung ist am Sonntag nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Klosterkirche Volkenroda.

Besondere Krippenausstellung in Volkenroda, Weihnachtsstücke des Erfurt Theatersommer, „30 Jahre Stasibesetzung – wir feiern!“

Am Sonntag ist der 1. Advent, und im Kloster Volkenroda wird eine besondere Krippenausstellung eröffnet. In Volkenroda zeigen Krippen nicht nur das frisch geborene Jesuskind im Stall von Bethlehem sondern die ganze Geschichte von Anfang an: vom Paradiesgarten und den Propheten, die Jesus‘ Geburt voraussagen, über den Engel, der Maria verkündigt, dass sie schwanger ist, bis zu den drei Weisen aus dem Morgenland. Krippen zeigen sogar Jesus‘ Weg bis zur Kreuzigung und der Auferstehung. Sehr ungewöhnlich. Der zweite Teil der Ausstellung zeigt außerdem Krippen aus anderen Ländern und Kulturen. Die Vernissage zur Krippenausstellung ist am Sonntag nach dem Gottesdienst um 10 Uhr in der Klosterkirche Volkenroda.

Glocken wecken mit Krach und Lärm – Adventsläuten in Hasserode

Im Harz wird morgen traditionell die Adventszeit eingeläutet. In Halberstadt werden die Domglocken geweckt und der im Domkeller gereifte Stollen angeschnitten. Auch vor der Christuskirche in Hasserode wird gelärmt, sagt Pfarrerin Kerstin Schenk:

Der Adventskanz – die Zeitansage bis zum Weihnachtsfest

Ein Ring aus Stroh, Tannengrün, ein wenig Deko und vier Kerzen. Fertig ist der Adventskranz. Das klassische Symbol für das nahende Weihnachtsfest. Am Sonntag wird die erste Kerze entzündet. Ein richtig christliches Symbol ist der Kranz dabei eigentlich gar nicht. weiß Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion:

Digitaler Adventskalender „Moment Advent“

Noch drei Tage, dann ist 1. Advent – und 1. Dezember. Wenn Sie noch einen Adventskalender suchen, der weder dick macht noch schlechte Zähne: Wie wär’s mit „Moment Advent!“, dem kostenlosen Adventskalender der christlichen Jugendverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland erklärt:

Digitaler Adventskalender „Moment Advent“

Noch drei Tage, dann ist 1. Advent – und 1. Dezember. Wenn Sie noch einen Adventskalender suchen, der weder dick macht noch schlechte Zähne: Wie wär’s mit „Moment Advent!“, dem kostenlosen Adventskalender der christlichen Jugendverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland erklärt:

Steudtner-Prozess: Staatsanwalt plädiert auf Freispruch

Im Prozess gegen Menschenrechtsaktivisten in der Türkei hat die Staatsanwaltschaft gestern Freispruch für den Berliner Peter Steudtner beantragt. Vor zwei Jahren war Steudnter mit anderen Menschenrechtlern verhaftet worden und hatte danach drei Monate in Untersuchungshaft verbracht. Erst nach Intervention von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder wurde Steudnter frei gelassen. Das endgültige Urteil folgt erst im Februar:

Peter Steudtner zum Prozess gegen ihn und die „Istanbul 10″ nach Plädoyer des Staatsanwalts heute

Peter Steudtner arbeitet als Menschenrechtler und Trainer im Bereich Gewaltfreiheit. In der Türkei drohen ihm und zehn weiteren Menschenrechtlern bis zu 15 Jahre Haft – wegen angeblichem Terrorverdacht. Heute hat der Staatsanwalt für ihn Freispruch gefordert, aber das Urteil wird wohl erst im Februar gesprochen.

Peter Steudtner zum Prozess gegen ihn und die „Istanbul 10″ nach Plädoyer des Staatsanwalts heute

Peter Steudtner arbeitet als Menschenrechtler und Trainer im Bereich Gewaltfreiheit. In der Türkei drohen ihm und zehn weiteren Menschenrechtlern bis zu 15 Jahre Haft – wegen angeblichem Terrorverdacht. Heute hat der Staatsanwalt für ihn Freispruch gefordert, aber das Urteil wird wohl erst im Februar gesprochen.

Moment Advent – Adventskalender der Christlichen Jugendverbände

Er macht weder dick noch schlechte Zähne. „Moment Advent!“ ist der kostenlose Adventskalender der christlichen Jugendverbände in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen und Brandenburg. Peter Herrfurth, Landesjugendpfarrer der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland erklärt:

Baumsterben – wie geht’s weiter im Kirchenwald?

Die Wiederaufforstung der Hitze- und Borkenkäfergeschädigten Wälder wird ein Kraftakt. Das sagt Susann Biehl, die Forstexpertin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die Kirchenwälder verzeichnen 200.000 Festmeter Schadholz. In den nächsten 10 Jahren müssen ca. 5 Prozent der Waldflächen neu bepflanzt werden.

Baumsterben – wie geht’s weiter im Kirchenwald?

Die Wiederaufforstung der Hitze- und Borkenkäfergeschädigten Wälder wird ein Kraftakt. Das sagt Susann Biehl, die Forstexpertin der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Die Kirchenwälder verzeichnen 200.000 Festmeter Schadholz. In den nächsten 10 Jahren müssen ca. 5 Prozent der Waldflächen neu bepflanzt werden.

Lothar-Kreyssig-Friedenspreis würdigt Engagement für Mitmenschlichkeit

Drei ganz unterschiedliche Initiativen haben am Samstag den Lothar-Kreyssig-Friedenspreis erhalten. Der Preis des evangelischen Kirchenkreises Magdeburg würdigt Engagement für Mitmenschlichkeit, sagt der oberste Pfarrer im Kirchenkreis, Superintendent Stephan Hoenen:

30 Jahre 89: Sicht eines „Wossi“, der seit über 20 Jahren im Osten lebt

Frank Hiddemann ist vom Wessi zum Wossi geworden. Seit 1996 lebt er in Thüringen. In diesen 23 Jahren war er zuerst Studienleiter an der Evangelischen Akademie in Neudietendorf, dann Tourismuspfarrer in Weimar und jetzt ist er schon einigen Jahren Pfarrer in Gera. Er stammt aus Marl im nördlichen Ruhrgebiet, ein echter Westfale also.

30 Jahre 89: Sicht eines „Wossi“, der seit über 20 Jahren im Osten lebt

Frank Hiddemann ist vom Wessi zum Wossi geworden. Seit 1996 lebt er in Thüringen. In diesen 23 Jahren war er zuerst Studienleiter an der Evangelischen Akademie in Neudietendorf, dann Tourismuspfarrer in Weimar, und jetzt ist er schon seit einigen Jahren Pfarrer in Gera. Er stammt aus Marl im nördlichen Ruhrgebiet, ein echter Westfale also.

30 Jahre Mauerfall (Teil 12) – Mauerfall so richtig erst am nächsten Tag begriffen

Dreißig Jahre Mauerfall: Viele Menschen haben sich in den letzten Wochen an die Ereignisse im Herbst 1989 erinnert. Christine Reizig aus Dessau war damals Pfarrerin in Latorf bei Bernburg. Sie war zu Friedensgebeten und Demonstrationen in der Bernburger Martinskirche. Manches verschwimmt aber allerdings in der Erinnerung.

Totengedenken im November: weltliche Bestattungen in evangelischen Kirchen

Der November ist ja der Monat der Totengedenktage. Zu Bestattungen kommen immer auch viele Kirchenferne, so erlebt es der evangelische Pfarrer Joachim Neubert aus Buchfahrt. Und er bestattet in seinen 11 Dörfern auch Nichtchristen. Z.B. auf dem Friedhof in Niedergrunstedt.

Nachrichten aus der Evangelischen Redaktion vom 24.11.2019

Also manche sind ja ganz früh dran und kaufen schon nächste Woche ihren Weihnachtsbaum. Dann können sie ganz in Ruhe und entspannt den schönsten Baum raussuchen und müssen nicht nehmen, was kurz vorm Heiligen Abend noch übrig ist. Es kommt aber nicht nur aufs Aussehen an bei so nem Tannenbaum. Es geht auch um die inneren Werte. Oder besser gesagt, darum, was der Baum schon erlebt hat.

Chorprojekt statt Kirchenchor – neue Formen der Kirchenmusik

Der klassische Kirchenchor verändert sich: Weg von der festen Gruppe, die sich regelmäßig einmal pro Woche zum Singen trifft. Hin zum Projektchor. Der Projektchor muss sich zwar auch regelmäßig zur Probe treffen, aber eben über einen überschaubaren Zeitraum. Gerhard Noetzel ist Kantor am Dom zu Halle:

Dunkles Kapitel – die Evangelische Landeskirche Anhalts in der NS-Zeit

Der Nationalsozialismus: ein dunkles Kapitel in der Geschichte der Evangelischen Kirchen. Kirchenstrukturen wurden damals gleichgeschaltet. Pfarrer und andere Kirchenvertreter haben sich die NS-Ideologie zu eigen gemacht. Die Evangelische Landeskirche Anhalts hat sich schon längere Zeit mit diesem unrühmlichen Erbe beschäftigt, sagt Pfarrer Dietrich Bungeroth.

100 Jahre Bauhaus – Ausstellung in Apolda: Feininger und seine Dörfer und Kirchen

„Traumstadt – Lyonel Feininger und seine Dörfer“, diese Ausstellung ist gerade im Kunsthaus Apolda zu sehen. Thüringens Dörfer und ihre Kirchen haben den deutsch-amerikanischen Maler lebenslang fasziniert. 1919 war Feininger der erste Meister im Bauhaus Weimar.

Ewigkeitssonntag oder Totensonntag – Tag des Gedenkens & der Hoffnung

Am 24. November ist der letzte Sonntag im Kirchenjahr. Im Gegensatz zum Kalenderjahr beginnt das Kirchenjahr nämlich immer am 1. Advent. Dieser heutige letzte Sonntag ist Ewigkeitssonntag oder Totensonntag. Ein Tag des Gedenkens und Erinnerns, sagt Kerstin Schenk, Evangelische Pfarrerin in Schierke und Hasserode.

100 Jahre Bauhaus – Ausstellung in Apolda: Feininger und seine Dörfer und Kirchen

„Traumstadt – Lyonel Feininger und seine Dörfer“, diese Ausstellung ist gerade im Kunsthaus Apolda zu sehen. Thüringens Dörfer und ihre Kirchen haben den deutsch-amerikanischen Maler lebenslang fasziniert. 1919 war Feininger der erste Meister im Bauhaus Weimar.

Maria aus Magdala

Kennst Du das? Die Schultasche in die Ecke zu schmeißen und alles stehen und liegen zu lassen, nur um endlich draußen mit deinen Freunden zu spielen? Spätestens zum Abendessen tauchst du aber wieder auf, oder vielleicht ein bisschen später. In der Bibel wird erzählt, dass Jesus Freunde und Freundinnen hatte, die nicht wieder nach Hause zurückgekehrt sind. Sie sind mit Jesus mitgegangen. Zu einer dieser Frauen gibt es sogar eine Geschichte.

Ein Tag, viele Namen: Christkönig, Toten- oder Ewigkeitssonntag

Der Sonntag übermorgen hat eine besondere Prägung. Katholische Kirche und viele englischsprachige lutherische Kirchen feiern ihn als Christkönig. In der Evangelischen Kirche heißt er Ewigkeitssonntag. Im allgemeinen Sprachgebrauch Totensonntag. Ein Tag des Gedenkens und Erinnerns, sagt Kerstin Schenk, Evangelische Pfarrerin in Schierke und Hasserode.

Natur im Garten – Wildgarten-Siegel für die Kirche Belsdorf

Der Pfarrgarten rund um die Evangelische Kirche in Belsdorf bei Wefensleben hat jetzt das „Natur-im-Garten“-Siegel der Gartenakademie Sachsen-Anhalt bekommen. Ein ovales Schild neben dem Gartentor signalisiert: Das Gelände rund um die Kirche ist Lebensraum für Pflanzen und Tiere. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat erfahren, worauf es ankommt, bei einem Wildgarten.

Aus Alt mach Neu – Nähcafé der Johannesgemeinde Wernigerode

Knopf annähen, Hose kürzen oder Socken stopfen. Am Samstagnachmittag öffnet sich im Luthersaal der evangelischen Johannisgemeinde Wernigerode das Nähcafé. Nachhaltigkeit und Wissenstransfer stehen dabei weit oben für Nähcafé-Initiatorin Jeannette Israel-Schart.

Einkehr & Selbstbesinnung: Evangelische Christen feiern Buß- und Bettag

Die Evangelische Kirche feiert heute Buß- und Bettag. Büßen und Beten klingt irgendwie streng und wie aus einer anderen Zeit. Das sagt auch Olaf Wisch, Pfarrer an der Lutherkirche in Halle. Wisch findet aber auch, als Tag der Selbstbesinnung durchaus zeitgemäß, so ein Bußtag:

Dienstags Bücher, donnerstags Bingo – Grüne Damen im Krankenhaus Staßfurt

In vielen Krankenhäusern kümmern sich neben dem medizinischen Personal auch Grüne Damen und Herren um Patientinnen und Patienten. Grün ist der Kittel, den die Ehrenamtlichen der Evangelischen Kranken- und Alten-Hilfe tragen. Sie unterstützen und entlasten Angehörige oder die hauptamtlichen Pflegekräfte, sagt Rita Föhse. Sie koordiniert die 13köpfige Gruppe am AMEOS-Klinikum Staßfurt.

30 Jahre Mauerfall (Teil 11) – Damals wie heute: Aufstehen und Einmischen

Dreißig Jahre Mauerfall: Viele Menschen verbinden mit den Ereignissen im Herbst 1989 ihre eigene, kleine Geschichte. In Wernigerode wurde aufgerufen zur Gründung der Bürgerbewegung Neues Forum. Von weit verbreiteter Verdrossenheit war da die Rede. Heute schon wieder oder immer noch aktuell, findet der evangelische Pfarrer Peter Lehmann.

Verstrahlte Moskitos

Die Weltgesundheitsorganisation will männliche Moskitos unfruchtbar machen, um Tropenkrankheiten einzudämmen. Im ersten Moment dachte ich: Wie soll das denn gehen? Etwa über Gentechnik? So ein Versuch ist in Brasilien ja ziemlich schief gegangen, wie im Sommer bekannt wurde. Nein, die Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist ja durchaus seriös. Sie hat einen anderen Plan: Sie will Schwärme männlicher Moskitos aufziehen und durch Bestrahlung unfruchtbar machen.

Die doppelte Lutherkirche von Raimund Ostermaier, Teil 2: Halle

Ein paar Kilometer weiter nördlich der Lutherkirche Weißenfels, in Halle nämlich, steht eine ganz ähnliche Lutherkirche. Fast ein Zwilling. Auch gebaut von Architekt Raimund Ostermaier. Auch mit einem Kruzifix von Bildhauer Wilhelm Groß. Zu feiern gibt es außerdem etwas in Halle.

Die doppelte Lutherkirche von Raimund Ostermaier, Teil 1: Weißenfels

Jedes Kirchengebäude ist einzigartig. Unter den rund 4.000 Kirchen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen gibt es keine Zwillinge. Aber es gibt Gebäude, die eine Menge Gemeinsamkeiten haben. Die Lutherkirchen in Halle und in Weißenfels. Thorsten Keßler hat sich zuerst in Weißenfels umgesehen:

Recht verteidigen

Wie sehr kämpfst Du für Dein Recht? Also, es gibt ja Menschen, die kommen wegen jeder Kleinigkeit mit irgendwelchen Paragraphen um die Ecke, nur weil Du das Treppenhaus vielleicht einen Tag zu spät geputzt hast. Das meine ich jetzt nicht. Aber wenn Dir echt jemand auf der Nase herumtanzt, Dich übers Ohr gehauen hat, sowas – Kämpfst Du dann um Dein Recht, notfalls mit ’nem Anwalt? Oder sagst Du: Was soll’s?

Beruhigend und Meditativ – seit 700 Jahren läuten die Glocken in Hecklingen

In der Evangelischen Landeskirche Anhalts gibt es 214 Kirchen mit 388 Glocken. Diese Glocken gehören künftig zum Aufgabenbereich von Hecklingens Pfarrer Kornelius Werner. Werner war schon als Kind von Glocken fasziniert und hat jetzt neben seinem Beruf als Pfarrer eine zweijährige Weiterbildung als Glockensachverständiger absolviert. Kirchenreporter Thorsten Keßler hat Werner in Hecklingen getroffen und mit ihm gemeinsam zugehört beim Glockengeläut.

Vom Dichten

Vom Singen sagt man so: Singen kann jeder. Ich ergänze mal: und jede. Singen das können Leute wie die drei Tenöre in der Klassik oder Pink oder Ed Sheeran im Bereich der Popmusik. Singen kannst aber auch Du. Egal wie gut oder eben nicht ganz so schön, aber sich mit der Stimme ausdrücken unter der Dusche, bei der Arbeit, von mir aus auch beim Sex – das können alle.

„Lutherrose“ für evangelischen Unternehmer Friedhelm Loh

Friedhelm Loh ist Unternehmer, und er ist ein engagierter evangelischer Christ. Heute hat ihm die „Internationale Lutherstiftung“ die „Lutherrose“ verliehen. Das ist eine Auszeichnung für gesellschaftliche Verantwortung und Unternehmer-Courage. Friedhelm Loh findet: Davon könnten wir alle mehr brauchen.

Elfchen

Die Holländer haben sich das ausgedacht: Elfchen. Schon mal gehört? Kinder kennen Elfchen vielleicht aus der Grundschule. Elfchen sind keine kleinen Fabelwesen – oder vielleicht das auch – aber Elfchen das sind kleine Gedichte. Alle haben eins gemeinsam. Sie bestehen aus genau fünf Zeilen und genau elf Wörtern. Hm. Wie geht das? Also zum Beispiel: erste Zeile ein Wort, zweite zwei Worte, dritte Zeile drei (macht bisher sechs Worte), vierte Zeile dann vier (zusammen 10) und in der letzten, der fünften Zeile also wie am Anfang wieder nur 1 Wort. So ein Gedicht ist ein Elfchen.

Leider (nicht) selbstoptimiert

Zu wieviel Prozent bist Du mit Dir zufrieden? Was sind die Dinge, von denen Du sagst, die kriegst Du gut hin. Und bei was denkst du, naaa, da sind andere sicher besser? Wie sieht’s denn zum Beispiel mit Deiner eigenen Gesundheit aus: Sind Deine Essgewohnheiten eher so auf Fitness – oder auf Genuss optimiert? Okay, das eine schließt das andere nicht aus, aber Du weißt schon, was ich meine.

Lange Nacht des Klezmer, Kantorei trifft Tango und Stephen King im Gottesdienst

Eine „Lange Nacht des Klezmer“ gibts morgen zum Abschluss der „Thüringer Tage der Jüdisch-israelischen Kultur“. Und das heißt: fast 5 Stunden Klezmer-Marathon mit dem Misrach-Ensemble und der String-Company aus Erfurt, das „Jezmer-Trio“ aus Jena präsentiert einen swingenden Mix aus Klezmer, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen. Außerdem führt Alan Bern vom Yiddish Summer Weimar seine „Kadya-Lieder“ auf und musiziert mit seinem internationalen Quartett. Als Höhepunkt der Langen Nacht werden alle Bands als „Klezmer-Jam-Kapelle“ gemeinsam spielen. Morgen um 19:30 Uhr in der Thomaskirche Erfurt.

Lange Nacht des Klezmer, Kantorei trifft Tango und Stephen King im Gottesdienst

Eine „Lange Nacht des Klezmer“ gibts morgen zum Abschluss der „Thüringer Tage der Jüdisch-israelischen Kultur“. Und das heißt: fast 5 Stunden Klezmer-Marathon mit dem Misrach-Ensemble und der String-Company aus Erfurt, das „Jezmer-Trio“ aus Jena präsentiert einen swingenden Mix aus Klezmer, Jazz und lateinamerikanischen Rhythmen. Außerdem führt Alan Bern vom Yiddish Summer Weimar seine „Kadya-Lieder“ auf und musiziert mit seinem internationalen Quartett. Als Höhepunkt der Langen Nacht werden alle Bands als „Klezmer-Jam-Kapelle“ gemeinsam spielen. Morgen um 19:30 Uhr in der Thomaskirche Erfurt.

Jeden Freitagnachmittag: Seelsorge am Dom zu Halle

Jeden Freitagnachmittag zwischen 14 und 18 Uhr könnt ihr am Dom in Halle eure Sorgen und Nöte loswerden. Seelsorge am Dom – ein kostenloses Angebot der reformierten Gemeinde.

Menschenrechtsorganisationen warnen: Lobbyisten stoppen Lieferkettengesetz

Wisst ihr eigentlich, wo eure Kleidung herkommt und wer sie genäht hat? Und wer hat die Kakaobohnen für die Schokoladen-Nikoläuse, die jetzt bald Hochsaison haben? Menschenrechtsorganisationen fordern schon lange ein Lieferkettengesetz. Das heißt: Unternehmen sollen auch im Ausland die Menschenrechte achten und Umweltzerstörung vermeiden. Wirtschaftsverbände allerdings versuchen so ein Lieferkettengesetz zu verhindern. Deshalb haben Menschenrechtsorganisationen beim Deutschen Arbeitgebertag in Berlin jetzt protestiert.

17 Forderungen für die Weiterentwicklung der Demokratie in Thüringen

Die Bildung einer Regierung für Thüringen ist schwierig. Unübliche Koalitionen oder eine Minderheitsregierung erfordern besonders viel Kompromissbereitschaft zwischen den Parteien. Heute schlägt der Verein „Mehr Demokratie“ vor, als erstes gemeinsames Projekt die Demokratie an sich weiterzuentwickeln.

17 Forderungen für die Weiterentwicklung der Demokratie in Thüringen

Die Bildung einer Regierung für Thüringen ist schwierig. Unübliche Koalitionen oder eine Minderheitsregierung erfordern besonders viel Kompromissbereitschaft zwischen den Parteien. Heute schlägt der Verein „Mehr Demokratie“ vor, als erstes gemeinsames Projekt die Demokratie an sich weiterzuentwickeln.

Zehn Jahre Straße der Musik – Jubiläumskonzert am 15. November

Die Straße der Musik feiert Jubiläum. Seit zehn Jahren widmet sich der Verein der Musikgeschichte in Mitteldeutschland. Keine Region der Welt hat so viele Komponisten, Musiker und Musikerinnen hervorgebracht, wie das Gebiet des heutigen Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Der Grund dafür? Die Reformation, sagt Daniel Schad, Vorsitzender der Straße der Musik:

Recherche von Menschenrechts-Organisationen: Wirtschaftsverbände wollen Lieferkettengesetz verhindern

Wirtschaftsverbände versuchen mit aller Macht, ein Lieferkettengesetz zu verhindern. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben sorgfältig recherchiert, warum sich im März noch alle Bundesministerien einig waren, wie die Einhaltung der Menschenrechte auch in den Lieferketten von Unternehmen überprüft werden soll, und warum dann das Wirtschaftsministerium plötzlich die Regeln verwässert hat.

Recherche von Menschenrechts-Organisationen: Wirtschaftsverbände wollen Lieferkettengesetz verhindern

Wirtschaftsverbände versuchen mit aller Macht, ein Lieferkettengesetz zu verhindern. Mehrere Menschenrechtsorganisationen haben sorgfältig recherchiert, warum sich im März noch alle Bundesministerien einig waren, wie die Einhaltung der Menschenrechte auch in den Lieferketten von Unternehmen überprüft werden soll, und warum dann das Wirtschaftsministerium plötzlich die Regeln verwässert hat.

Dorfkirche Berge: Modernste Technik hinter historischer Fassade

Hinter der historischen Fassade der Dorfkirche Berge bei Gardelegen steckt modernste Technik. Eine digitale Steuerung für Glocken, Uhr, die Sitzheizung und Licht. So könnte die Pfarrerin oder früher der Pfarrer zum Beispiel die Glocken von jedem Ort der Welt läuten. In der Praxis brauche man das eher nicht, sagt Gemeindekirchenrat OIaf Sturm. Lange Zeit musste man das Glockengeläut allerdings manuell in Gang setzen.

BUGA 2021: „Rosenkirche der Liebe“ wächst im Augustinerkloster Erfurt

2021 ist Bundesgartenschau in Erfurt. Überall laufen Vorbereitungen und auch im Augustinerkloster wächst jetzt ein ganz spezieller Beitrag zur Buga 21: eine „Rosenkirche“. Die Idee ist von Bernd Prigge, er ist Pfarrer im Augustinerkloster Erfurt.

BUGA 2021: „Rosenkirche der Liebe“ wächst im Augustinerkloster Erfurt

2021 ist Bundesgartenschau in Erfurt. Überall laufen Vorbereitungen und auch im Augustinerkloster wächst jetzt ein ganz spezieller Beitrag zur Buga 21: eine „Rosenkirche“. Die Idee ist von Bernd Prigge, er ist Pfarrer im Augustinerkloster Erfurt.

Abrüstung & Schluss mit Atomwaffen – Bausoldaten-Appell an die EKD-Synode

In Dresden endet morgen die Synode der EKD, der Evangelischen Kirche in Deutschland. Die Synode ist das Leitungsgremium der EKD. Sie beschließt zum Beispiel den Haushalt und verabschiedet Kirchengesetze. Zum inhaltlichen Schwerpunktthema Frieden haben sich ehemalige Bausoldaten zu Wort gemeldet. Sie fordern von der EKD sich klar gegen Aufrüstung und für eine atomwaffenfreie Welt einzusetzen.

Das „Jeckes“-Museum in Tefen/Israel zum Aufbau-Beitrag der deutschen Juden in Israel

Der 9. November ist nicht nur das Datum des Mauerfall-Jubels. Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Die Reichspogromnacht war der Auftakt für den Holocaust. In den 30er Jahren wanderten über 50.000 Juden aus Nazi-Deutschland nach Palästina aus. Im israelischen Tefen gibt es ein Museum, das ihren Anteil am Aufbau Israels zeigt.

Das „Jeckes“-Museum in Tefen/Israel zum Aufbau-Beitrag der deutschen Juden in Israel

Der 9. November ist nicht nur das Datum des Mauerfall-Jubels. Am 9. November 1938 brannten in Deutschland die Synagogen. Die Reichspogromnacht war der Auftakt für den Holocaust. In den 30er Jahren wanderten über 50.000 Juden aus Nazi-Deutschland nach Palästina aus. Im israelischen Tefen gibt es ein Museum, das ihren Anteil am Aufbau Israels zeigt.

30 Jahre Mauerfall (Teil 10) – In Erfurt die Stasi-Akten-Verbrennung verhindert

Dreißig Jahre Mauerfall: Viele Menschen verbinden mit den Ereignissen im Herbst 1989 ihre eigene, kleine Geschichte. Mauerfall und Grenzöffnung waren für den Erfurter Theologiestudenten Sebastian Bartsch wenig überraschend. Die Geschwindigkeit des Zusammenbruchs der DDR hingegen schon.