Mit Musik geht alles besser – Chöre suchen Nachwuchs

Ob unter der Dusche oder im Kirchenchor: Singen bringt unser Gehirn auf Trab. Wissenschaftler vermuten sogar, dass der Gesang noch vor der Sprache entwickelt ist. Je früher man mit dem Singen beginnt, desto besser, sagt der Magdeburger Kirchenmusiker Tobias Börngen.

Vorfreude im Dom zu Halle – die älteste Orgel der Stadt wird saniert

Im Dom zu Halle wird zurzeit die älteste Orgel der Saalestadt saniert. 167 Jahre alt ist das Instrument aus dem Jahr 1851. Gähnende Leere herrscht zurzeit im Orgelprospekt auf der Empore. Über 1.000 Orgelpfeifen wurden ausgebaut, erzählt Kirchenmusiker Gerhard Nötzel, den Thorsten Keßler aus der Kirchenredaktion im Dom zu Halle getroffen hat.

Arbeiten, wo andere Urlaub machen: Urlaubsseelsorge auf dem Campingplatz

Arbeit im Urlaub. Oder doch eher Urlaub während der Arbeitszeit. So ganz genau lässt sich das nicht trennen bei der Magdeburger Pfarrerin Brigitte Enke. Als Urlaubsseelsorgerin ist sie zurzeit in Cavallino, eine halbe Stunde entfernt von Venedig. Ein Riesencampingplatz mit Geschäften, Arzt, Optiker Friseur und natürlich Restaurants.

Tagungsstätte und Kloster auf Zeit: Das Julius-Schniewind-Haus in Schönebeck

In Schönebeck hat jetzt nach rund zwei Jahren Renovierung wieder das Julius-Schniewind-Haus geöffnet. Ein Tagungszentrum und Begegnungshaus und für manche Menschen auch Kloster auf Zeit. Gäste können hier abschalten und den Alltag hinter sich lassen. Auch deshalb habe sich die Evangelische Kirche in Mitteldeutschland sehr für das Haus eingesetzt, sagt Landesbischöfin Ilse Junkermann.

Globales Lernen vor der Haustür – 30 Jahre Mauritiushaus Niederndodeleben

In der Tagungsstätte Mauritiushaus in Niederndodeleben bei Magdeburg wird euch die globalisierte Welt ganz praktisch nahegebracht. Ganz ohne weite Reisen. Bildungsreferentin Daniela Merz hat ein Programm für Globales Lernen vor der Haustür.

Vor 500 Jahren – Philipp Melanchthon kommt nach Wittenberg

Wittenberg ist zurzeit mehr Melanchthonstadt als Lutherstadt. Im August 1518 traf Philipp Melanchthon hier ein. Stadtführer Michael Schicketanz verbindet eine besondere Beziehung zu dem Universalgelehrten:

Ijad Madisch fesch beim Digitalrat

Ausgerechnet über ein Foto aus dem Kanzleramt reden diese Woche alle – wegen Ijad Madisch. Bei dem Gruppenfoto vom neuen „Digitalrat“ fällt er voll auf, denn er hat keinen Anzug an, stattdessen steht er in der ersten Reihe im lässigen Shirt und cooler kurzer Hose, mit roten Sneakers und nem Superman-Käppi, Hände in den Hosentaschen, mit sympathischem Lächeln. Kurz: Er sieht einfach gut aus. Und das Netz geht voll ab:

20 Jahre Evangelische Sozialarbeit im Jugendzentrum Popcorn in Köthen

Seit 20 Jahren gibt es in Köthen das Jugendzentrum Popcorn. Generationen von Kindern und Jugendlichen sind mit dem offenen Freizeittreff der evangelischen Jakobsgemeinde aufgewachsen. Für manche Kinder ein Stück Heimat, sagt Popcorn-Chef Olaf Schwertfeger stolz und selbstbewusst.

Wett-Küssen

Heute schon geküsst? Ja, nein, vielleicht? Aber ganz sicher nicht vor einem Kuss-Schiedsrichter. In China geht es richtig zur Sache, wie die Frankfurter Rundschau berichtet. Da gibt es öffentliches „Um die Wette küssen“. QIXI heißt das. Dabei küssen sich Paare öffentlich auf einem Platz und eine Juri aus ausgewählten Kussexperten bewertet die Küsse. Zum Beispiel: Wie lange der Kuss denn so währt, aber nicht die Länge allein entscheidet. Wie innig küssen sich die zwei, wie überzeugend, wie glaubhaft und liebevoll sieht das Küssen bei den jeweiligen Paaren aus?

5 Wochen – 5 Kirchen – Predigtreihe über die Theologie der Romanik

In diesem Jahr gibt es die Tourismusroute „Straße der Romanik“ seit 25 Jahren. Aus diesem Anlass startet heute eine Predigtreihe im Elb-Havel-Winkel. Fünf Pfarrerinnen und Pfarrer von fünf romanischen Kirchen zwischen Havelberg und Genthin predigen in allen fünf Orten. Fünf Wochen lang, jeden Sonntag in einer anderen Kirche. Die Predigten sollen die Theologie der Romanik erklären. So kompliziert, wie es klingt, ist es nicht, sagt Pfarrerin Friederike Bracht aus Jerichow.

Krieg(sspiele)

Gamescom in Köln, die weltweit größte Messe für Computer- und Videospiele. Du schlenderst durch die Hallen und siehst dann Plakate, die wie das Cover eines richtig guten Kriegsspiels aussehen: Soldaten mit Maschinengewehren, der Himmel ist rot, die Luft brennt, aber richtig. Dazu der Spruch „Multiplayer at its best!“. Daneben hängt noch ein Plakat: „Mehr Open World geht nicht!“ – Und um was geht’s? Um Werbung von der Bundeswehr!

34 Konzerte in sechs Wochen beim Rühlmann-Orgel-Festival

In Zeitz hat am 25. August das 13. Rühlmann-Orgel-Festival begonnen. Auf dem Programm stehen insgesamt 34 Konzerte auf den Instrumenten der Orgelbaufamilie aus Zörbig. Organist Matthias Müller ist ein richtiger Fan der Rühlmann-Instrumente und auch deshalb organisiert er auch das Festival:

Ökumenischer Weltkirchenrat wird 70

Frieden, Gerechtigkeit und die Bewahrung der Schöpfung. Das ist seit Jahrzehnten das politische Ziel vom Ökumenischen Weltrat der Kirchen, dem ÖRK. Über eine halbe Milliarde Christen gehören ihm an. Und das, obwohl die Katholische Kirche kein offizielles Mitglied des ÖRK ist. Diese Woche nun wird der ÖRK 70 Jahre.

Sonderausstellung zum „Entjudungsinstitut“: Lutherhaus bittet Bevölkerung um Mithilfe

Das Lutherhaus in Eisenach ruft die Bevölkerung zur Mithilfe auf: Gesucht werden Erinnerungen an das sogenannte „Entjudungsinstitut, 1939 in Eisenach gegründet. 2019, also nach 80 Jahren, soll eine Sonderausstellung die Geschichte gründlich beleuchten, sagt Lutherhausleiter Dr. Jochen Birkenmeier.

Christopher Street Day

Heute zieht der CSD durch Erfurt, der Partyzug der lesbischen, schwulen, bi-, trans- und intersexuellen Menschen, die fröhlich feiern, mit oft viel nackter Haut und bunt angemalt. Aber es geht nicht nur ums Feiern. Der „Christopher Street Day“ ist vor allem auch eine Demonstration. Auch die evangelische Kirche in Erfurt macht mit und hat schon gestern Abend zu einem Gottesdienst eingeladen.

Jüdischer Humor

In der Schweiz gibt es demnächst eine Ausstellung, die sich jüdischen Witzen widmet. Ei, ei, ei! Geht das? Darf man das? Gibt es das – einen jüdischen Humor? – Charles Levinsky, der die Ausstellung in Zürich mitorganisiert, meint in einem Interview mit der Neuen Zürcher Zeitung auf alle Fälle, ja.

„Der Schöne Ort“ in Camburg, Musical in Kahla und Vollmondgottesdienst in Gotha

Zum letzten Mal in diesem Sommer heißt es morgen nochmal „Der Schöne Ort“. Die Evangelische Erwachsenenbildung lädt ein zum Samstagsausflug nach Camburg. In der Trinitatiskirche wartet eine völlig neu gebaute Orgel auf neugierige Besucher. Hinterher gibt’s wieder Kaffee und Kuchen bei der evangelischen Kirchgemeinde. Treffpunkt ist morgen um 15 Uhr der Kirchplatz in Camburg bei Dornburg. Der Eintritt ist frei, Spende wäre nett.

„Der Schöne Ort“ in Camburg, Musical in Kahla und Vollmondgottesdienst in Gotha

Zum letzten Mal in diesem Sommer heißt es morgen nochmal „Der Schöne Ort“. Die Evangelische Erwachsenenbildung lädt ein zum Samstagsausflug nach Camburg. In der Trinitatiskirche wartet eine völlig neu gebaute Orgel auf neugierige Besucher. Hinterher gibt’s wieder Kaffee und Kuchen bei der evangelischen Kirchgemeinde. Treffpunkt ist morgen um 15 Uhr der Kirchplatz in Camburg bei Dornburg. Der Eintritt ist frei, Spende wäre nett.

Nicht artig, aber einzigartig – monatlicher Mädchenkreis Magdeburg

Nicht artig – aber einzigartig. Das ist das Motto des evangelischen Mädchenkreises in Magdeburg. Seit mehr als 20 Jahren organisiert Bärbel Dometzky einmal im Monat das Treffen für Mädchen ab 11 Jahren. Ohne Jungs, sagt die Gemeindepädagogin. Geschlechtergetrennte Gruppen sind einfach notwendig.

Lektorinnen und Lektoren vertreten Pfarrerin oder Pfarrer im Gottesdienst

Wenn Pfarrerin oder Pfarrer mal im Urlaub sind oder sie es zeitlich gar nicht schaffen in jeder Kirche ihres Pfarrbereichs einen Gottesdienst zu halten, dann sind Lektorinnen oder Lektoren dran. Friedel Große aus Jerichow ist seit acht Jahren Lektorin. Sie feiert dann einen Lesegottesdienst.

Hilferuf von „Refugio“: Psychotherapie-Unterversorgung in Thüringen für Geflüchtete und alle

Wer einen Termin beim Psychologen braucht, muss oft lange warten. Wer geflüchtet ist, braucht noch mehr Geduld, zumal die Therapie mit zusätzlichem Dolmetscher anspruchsvoller ist. Deshalb gibt es seit zwölf Jahren in Thüringen das psychosoziale Zentrum „Refugio“. Geschäftsführerin Julia Hauck bittet jetzt das Thüringer Gesundheitsministerium dringend um weitere Hilfe.

Hilferuf von „Refugio“: Psychotherapie-Unterversorgung in Thüringen für Geflüchtete und alle

Wer einen Termin bei einem Psychologen braucht, muss oft lange warten. Wer geflüchtet ist, braucht noch mehr Geduld, zumal die Therapie mit zusätzlichem Dolmetscher anspruchsvoller ist. Deshalb gibt es seit zwölf Jahren in Thüringen das psychosoziale Zentrum „Refugio“. Geschäftsführerin Julia Hauck bittet jetzt das Thüringer Gesundheitsministerium dringend um weitere Hilfe.

Stille, Meditation, Lobpreis – Gebetsnacht am 24.8. in Magdeburg

Jeder Mensch betet. Schon ein Ausruf des Erstaunens oder Entsetzens wie „Oh Gott“ ist irgendwie schon ein Gebet. Das sagt der Evangelische Pfarrer Konstantin Rost. Für Christen ist Beten aber noch mehr:

Protest gegen Rechtsrock in Mattstedt am Samstag

Das beschauliche Mattstedt im Weimarer Land hält zusammen. Die Menschen dort organisieren für Samstag eine friedliche Alternativ-Veranstaltung zum Rechtsrockkonzert der Neonazis. Pfarrerin Susanne Böhm war sofort klar: „Da müssen wir zusammen was machen“.

Protest gegen Rechtsrock in Mattstedt am Samstag

Das beschauliche Mattstedt im Weimarer Land hält zusammen. Die Menschen dort organisieren für Samstag eine friedliche Alternativ-Veranstaltung zum Rechtsrockkonzert der Neonazis. Pfarrerin Susanne Böhm war sofort klar: „Da müssen wir zusammen was machen“.

Todestag von Oskar Brüsewitz jährt sich am 22. August

Heute jährt sich der Todestag des evangelischen Pfarrers Oskar Brüsewitz. Aus Protest gegen die DDR hatte sich Brüsewitz 1976 in Zeitz selbst verbrannt. Sein Freitod sorgte weltweit für Aufsehen. Kurz danach kam Eberhard Bürger als junger Pfarrer nach Zeitz.

Ev. Kirchgemeinde Bad Berka baut Begegnungszentrum

Gleich hinter der evangelischen Kirche in Bad Berka steht ein Rohbau. Das wird mal das neue Gemeinde- und Begegnungszentrum. Viele helfen hier mit. Auch der ehrenamtliche Chef des Gemeindekirchenrats, Rolf Sedlacek.

Ev. Kirchgemeinde Bad Berka baut Begegnungszentrum

Gleich hinter der evangelischen Kirche in Bad Berka steht ein Rohbau. Das wird mal das neue Gemeinde- und Begegnungszentrum. Viele helfen hier mit. Auch der ehrenamtliche Chef des Gemeindekirchenrats, Rolf Sedlacek.

Barockes Kleinod – die Patronatskirche in Ostrau

Die Patronatskirche von Ostrau im Saalekreis ist ein barockes Schmuckstückchen. Auf einer kleinen Anhöhe mitten im Ort gelegen ist der Turm von weitem sichtbar. Die Wetterfahne auf der Turmspitze trägt die Initialen des Bauherrn Otto Ludwig von Veltheim, sagt Pfarrer Christoph Schulz.

Ev. Grundschule Jena ist noch eine Zwergschule

Noch ist sie eine echte Zwergschule: die evangelische Grundschule in Jena. Letztes Jahr neu gegründet, ist sie jetzt auf 17 Schülerinnen und Schüler gewachsen. Dina, Lara, Elias, Noam, Alma, Luca-Toni und Arved heißen die neuen Erstklässler.

Ein Bischof schreibt Geschichte – Thietmars Chronik gibt Einblicke in die Ottonenzeit

Thietmar von Merseburg steht in Merseburg zurzeit im Mittelpunkt einer Ausstellung. Thietmar war Bischof und Geschichtsschreiber und ohne seine vor über 1.000 Jahren aufgeschriebene Chronik wüssten wir heute viel weniger über das Mittelalter und die Ottonen. Seine Quellen und seine eigenen Schriften sind einzigartig, sagt Markus Cottin, der Kurator der Ausstellung.

Einheimische und Geflüchtete: Garten der Religionen in Reinhardsbrunn

Aus einem verwilderten Grundstück soll in Reinhardsbrunn ein „Garten der Religionen“ entstehen. Direkt hinter dem Zentrum für spirituellen Tourismus. Geflüchtete und Einheimische haben hier jede Menge wucherndes Unkraut beseitigt. Gert Markert ist einer der Freiwilligen.

Fünf kluge Brautjungfern

Kennst du das? Wenn Erwachsene alles besser wissen? „Sie sollten lernen, mit Kinderaugen zu sehen“, sagt Jesus! Diejenigen, die das aufschieben und anderes vorhaben, werden etwas sehr Wichtiges verpassen. Wie die fünf Frauen, von denen Jesus in einer Geschichte erzählt.

Neuer Chef von Amnesty International

Wenn einem Menschen auf der Welt Leid zugefügt wird, dann wird dieses Leid allen Menschen zugefügt. Das ist die Überzeugung der Menschenrechtsorganisation „Amnesty International“. Am Donnerstag dieser Woche hat ihr neuer Generalsekretär, Kumi Naidoo in Südafrika sein Amt angetreten.

Aufruf – Lutherhaus Eisenach sucht Dokumente über das Entjudungsinstitut

Das Lutherhaus in Eisenach sucht für eine Sonderausstellung über das sogenannte „Entjudungsinstitut“ Fotos, Dokumente, Broschüren und Erinnerungen. Die kirchliche Einrichtung wurde 1939 in Eisenach gegründet. 2019, also nach 80 Jahren, soll eine Sonderausstellung die Geschichte gründlich beleuchten. Das sagt Lutherhausleiter Dr. Jochen Birkenmeier.

Ev. Grundschule Jena ist noch eine Zwergschule

Noch ist sie eine echte Zwergschule: die evangelische Grundschule in Jena. Letztes Jahr neu gegründet, ist sie jetzt auf 17 Schülerinnen und Schüler gewachsen. Dina, Lara, Elias, Noam, Alma, Luca-Toni und Arved heißen die neuen Erstklässler.

Einheimische und Geflüchtete: Garten der Religionen in Reinhardsbrunn

Aus einem verwilderten Grundstück soll in Reinhardsbrunn ein „Garten der Religionen“ entstehen. Direkt hinter dem Zentrum für spirituellen Tourismus. Geflüchtete und Einheimische haben hier jede Menge wucherndes Unkraut beseitigt. Gert Markert ist einer der Freiwilligen.

Zum 12. Mal: Engagierte Jugendliche organisieren Rock around Barock

Am nächsten Freitag ist in Coswig zum zwölften Mal „Rock around Barock.“ Das heißt: Erst Poetry Slam, dann drei Bands in der Coswiger Nikolaikirche vor dem barocken Hochaltar. Jugendliche aus Coswig und Umgebung organisieren das jährliche Konzert. Wer hier in die Junge Gemeinde geht, der ist automatisch dabei, sagt die 18jährige Maria Köhn.

Brückenverantwortung

Das war wirklich grausig mit der Brücke bei Genua diese Woche. Es werden wohl immer noch Menschen vermisst. Die Zahl der Toten liegt weit über 20. Sich das vorstellen – kann man gar nicht. Es haben auch einige den Sturz überlebt, sind mit dem sprichwörtlichen „blauen Auge“ davongekommen.